DE2810021A1 - Schwimmender turm - Google Patents
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Description
Iceberg Transport International (ITI) Ltd. 43, avenue de Friedland
F- 75oo8 PAEIS
Schwimmender Turm
Die Erfindung bezieht sich auf einen schwimmenden Turm zum Einsatz auf hoher See, insbesondere einen solchen,
dessen vertikale Auf- und Abbewegungen geringer sind, als die Amplitude der vertikalen Bewegungen der Meeresoberfläche.
Die Meeresoberfläche befindet sich in einer ständigen
Bewegung, welche als Wellengang oder Dünung eingestuft werden kann. Man sagt, eine ideale Dünung ist gekennzeichnet
durch eine Fortpflanzungsrichtung, eine Periode, eine Wellenlänge, eine Fortpflanzungsgeschwindigkeit
und eine Wellenhöhe bzw. Tiefe, welche der vertikale
Abstand zwischen Wellenkamm und Wellental ist und welche 1o m erreichen kann. Mit anderen Worten, in Bezug auf einen
feststehend im Meer angeordneten Körper ist die Höhe der Dünung die Differenz zwischen einem momentanen höchsten
Niveau .des Wassers und seinem niedrigsten Niveau. Auf
hoher See trifft man jedoch häufig die Überlagerung von Dünungen verschiedener Längen und verschiedener Geschwindigkeiten
an, wobei man das Phänomen der Wellenüberlagerung mit dem Ausdruck "SekundärdUnung " bezeichnet
und welche eins entsprechende Berücksichtigung bei der Konstruktion schwimmender Türme ausschließt. Wenn auch
12 bis 15 m übersteigende Dünungen selten sind und wenn auch die größte bisher bekanntgewordene Welle eine Höhe
von annähernd 3o m erreicht hat, so müssen doch nichts destoweniger die wichtigsten Dünungen bei der Konstruktion
schwimmender Türme in Betracht gezogen werden.
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■f
Ein auf hoher See befindlicher Schwimmkörper ist somit Bewegungen
unterworfen, die durch die Bewegung der Meeresoberfläche verursacht werden und sich sowohl als Vertikale
sowie auch als Neigungsbewegungen darstellen. Die Amplitude vertikaler Bewegungen schwimmender Körper
stimmt in ihrer Größenordnung mit derjenigen der Dünung überein und ist und ändert sich häufig mit dieser.
Daher ist das Anwachsen eines Auftriebsstoßes auf den Schwimmkörper eine Folge des momentan in Bezug auf die Eintauchtiefe
des Schwimmkörpers während der Pausen stark erhöhten Niveaus des Meeresspiegels, wie auch die Verminderung
des Auftriebsstoßes eine Folge des momentan in Bezug auf die Ebene der Eintauchtiefe des Schwimmkörpers während der
Pause sehr niedrigen Wasserspiegels ist.
Um die Amplitude der Bewegungen von Schwimmkörper in Bezug auf die Bewegung der Meeresoberfläche zu begrenzen, ist es
notwendig, daß die momentanen Veränderungen des Meeresspiegels Veränderungen des Auftriebes des Schwimmkörpers
erzeugen, die nicht mehr als einen geringen Teil des seiner gesamten Masse entsprechenden Gesamtauftriebes des Schwimmkörpers
ausmachen. Im wesentlichen folgt daraus, daß das im Meer eingetauchte Volumen des Schwimmkörpers einerseits
möglichst von der Meeresoberfläche entfernt sein soll und andererseits das horizontale Niveau der Eintauchtiefe
minimal sein muß.
Es ist bekannt, daß ein vertikaler Stab, der sog. Froudsche Stab, dessen Durchmesser und damit dessen horizontale
Eintauchfläche in Bezug auf seine Länge gering ist, diesem Prinzip entspricht, da Sas eingetauchte Volumen von der
Wasseroberfläche entfernt ist. Desgleichen entsprechen SchwimmgerUste oder schwimmende Plattformen, wie sie für
Unterseebohrungen verwendet werden diesem Prinzip. Bei diesen Konstruktionen ist der Hauptteil ihres Auftriebsvolumens unterhalb der Wasseroberfläche konzentriert und
durch im wesentlichen vertikal ausgerichtete Zylinder mit einem in Bezug auf die gesamte Bewegung geringen Volumens
gebildet. Es ist dabei darauf hinzuweisen, daß in diesem Fall der Durchmesser im Bereich der Linie ihrer Eintauchtiefe
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minimal ist, um eine minimale Oberfläche zu erreichen.
Ausgehend von den vorgenannten Stand der Technik liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde einen
auf hoher See einsetzbaren Schwimmturm zu schaffen, der in Bezug auf die maximale Amplitude der Dünung oder der
Veränderung der Höhe der Meeresoberfläche folgenden technischen Bedingungen entspricht:
Die Amplitude der vertikalen Bewegungen des Turmes liegt unterhalb 2ο $;
die eingetauchte Höhe des Turmes unterschreitet 15o $
nicht;
die den Meeresspiegel überragende Höhe des Turmes soll auf 33 % zurückgeführt sein;
die Gesamthöhe ist unterhalb 2oo$.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Schwimmturmkonstruktion
gelöst, welche oberhalb eines Ringes von Auftriebshohlräumen, welche eine pneumatische Stoßdämpferkammer
umschließen, eine Anza.hl von zylindrischen Abweisringen für das Meerwasser vorgesehen ist,und welche in
ihrem unteren Bereich eine Beschwerung aufweist. Im Gegensatz zu den nach dem Prinzip des Proudschen Stabes
konstruierten Bojen, welche in dem der Dünung ausgesetzten Bereich eine Zone verringerten Durchmessers aufweisen,
besitzt der schwimmende Turm gemäß der vorliegenden Erfindung über seine gesamte Höhe hin einen gleichen Durchmesser.
Diese Tatsache ermöglicht es auch solche Schwimmtürme Seite an Seite anzuordnen, um einen beruhigten,
windgeschützten Meeresteil zu schaffen. Im einzelnen sieht die Erfindung vor, daß die Abweisringe
aufeinander gestellt, oberhalb eines Kranzes von Auftriebskörpern bis zu einer Höhe der maximalen Dünungsamplitude angeordnet sind. Die Erzeugenden der zylindrischen
Ringe ist eine Epicycloidkurve. Diese Form der Abweisringe
bewirkt eine Verringerung der Energie der Dünung und der Wellen in dem sie deren horizontale Impulse in eine
vertikale, nach oben gerichtete Bewegung umwandelt.
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Diese Konstruktion entfernt sich vollständig von den herkömmlichen lösungen, die in der Verwendung eines Netzes,
dessen Öffnungen die anlaufenden Wellen "brechen soll, besteht, damit diese anlaufenden Wellen nicht als geschlossene
Mauer aufprallen, wie dies bei Bohrinseln oder dergl. der Fall sein kann. Der erfindungsgemäße
Schwimmturm ist daher gegen den Angriff von Wellen ausserordentlich unempfindlich. Im allgemeinen ist der
erfindungsgemäße Schwlmraturm zwar in vertikaler, nicht
jedoch in horizontaler Richtung durchlässig, da das obere Ende eines Abweisringcs . wesentlichen auf der
gleichen Ebene angeordnet ist, auf der das untere Ende des unmittelbar darüber angeordneten Abweisringes liegt.
Da der Durchmesser des unteren Randes eines Abweisringes wesentlich größer ist, als der obere Rand, kann andererseits
der Innenraum des Schwimmturmes mit dem Meer frei kommunizieren, wodurch eine Entleerung des darin
enthaltenen Meerwassers stattfindet, wenn das momentane Niveau des Meeresspiegels absinkt. Vertikale Verstärkungen
halten die Abweisringe in dem gewünschten Abstand voneinander.
Unterhalb des durch die aufeinander geschichteten Abweisringe gebildeten Zylinder sind ringförmig Auftriebshohlräume
angeordnet. Diese Auftriebshohlräume, von denen wenigstens 8 verwendet werden, sind teilweise mit Luft
gefüllt und in Kranzform an der Umfangsfläche des Turmes angeordnet. Daher ist jeder Hohlraum zwischen zwei anderen
Hohlräumen angeordnet. In Folge der Tatsache, daß sie im Meer untergetaucht sind, sind diese Auftriebshohlräume
einem äusseren Druck von mehreren Bar ausgesetzt, so daß es sich empfiehlt, eine durch das Material, aus dem sie
gebildet sind, bestimmte bombierte Form zu geben. Soweit ihre konvexen Flächen dem Wasser zugewandt sind,
sind diese aus einem hochdruckfesten Material, beispielsweise Beton, während ihre der Luftfüllung zugewandten
konvexen Flächen aus einem vorzugsweise oder ausschließlich hochdruckfesten Material bestehen. Die Auftriebshohlräume
können zur Regulierung der Eintauchtiefe und der Grleichgewichtsausrichtung des Turmes Meerwasser
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aufnehmen. Im Innern der Auftriebshohlräume sind einerseits Trennwände angeordnet, um die Bewegungen des Meerwassers
zu dämpfen und ist andererseits ein System zum Einlassen und Entfernen des Meerwassers vorgesehen. Die in den Auftriebshohlräumen
enthaltene Luft kann unter Druck stehen, um deren Wandungen teilweise von dem von aussen her wirkenden
Wasserdruck zu entlasten.
Das Zentrum des Ringes von Auftriebshohlkörpern ist durch eine auf diesen aufliegende, wasserdichte horizontale Wand übergriffen,
welche einen v/eiteren glockenförmigen, in seinem
oberen Teil mit Luft, in seinem ο iteren Teil mit Wasser
gefüllten Auftriebshohlraum begrenzt, dessen Umfangswandungen durch die Wandungen der ringförmig angeordneten Auftriebshohlräume
gebildet sind, wobei die innenliegenden Wandungen der ringförmig angeordneten Auftriebshohlräume im wesentlichen
zu deren aussenliegenden, dem Wasserdruck ausgesetzten Wandungen angeordnet sind. Eine verschließbare Öffnung in der
horizontalen Wandung, welche den glockenförmigen Auftriebshohlraum nach oben hin verschließt, gestattet es, die Höhe
des dort eingeschlossenen Luftvolumens, welches die Schwimmfähigkeit
der Turmeinheit unterstützt, einzustellen. Die im glockenförmigen Auftriebshohlraum befindliche Luft steht
natürlicherweise unter einem der Eintauchtiefe des Schwimmturmes entsprechenden Druck, wobei dieser Druck gleich ist
dem Gewicht einer Wassersäule, deren Höhe dem unterschied zwischen dem augenblicklichen Wasserspiegel und der Höhenlage
der Grenzschicht zwischen dem Meer und der Luft im Innern des glockenförmigen Auftriebshohlraumes entspricht.
Durch eine eine momentane Erhöhung des Wasserspiegels in Bezug auf das ruhige Wasser bewirkende Dünung wird ein Ansteigen
der Wassersäule und damit ein Anwachsen des Druckes in dem glockenförmigen Auftriebshohlraiim ausgelöst, welcher
eine Verringerung des in diesem Auftriebshohlraum befindlichen Luftvolumens bewirkt. Diese Volumensverringerung hat
eine Verringerung der Schwimmfähigkeit des Turmes zur Folge und gleicht daher den durch die momentane Anhebung des
Wasserspiegels bewirkten zusätzlichen Auftrieb durch eine Vergrößerung des untergetauchten Volumens auB. Insgesamt
erfährt der weiter eingetauchte Turm daher einen im wesent-
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lichen konstanten Auftrieb und vermeidet jede Tendenz sich entsprechend dem momentanen Anheben des Wasserspiegels
gleichfalls anzuheben.
Umgekehrt wird beim Absinken des momentanen Wasserspiegels auf das Niveau des ruhigen Meeres die Höhe der
Wassersäule, mit deren Gewicht die Luft im glockenförmigen Auftriebshohlraum belastet ist, verringert, was zwangsweise
zu einer Vergrößerung des Luftvolumens im glockenförmigen
Hohlraum und damit zu einem anwachsenden Auftrieb führt, welcher die Verringerung des insgesamt eingetauchten
Volumens ausgleicht. Der Schwimmturm erfährt auch hierbei einen im wesentlichen konstanten Auftrieb und vermeidet
jede Tendenz zum Absinken entsprechend dem Absinken des momentanen Wasserspiegels. Damit sich die Veränderung
des in dem glockenförmigen Auftriebshohlraumes enthaltenen Luftvolumens und die Veränderung des eingetauchten
Volumens im Bereich der Linie der Eintauchtiefe wenigstens teilweise ausgleichen, müssen das Luftvolumen und das
Wasservolumen die gleiche Größenordnung aufweisen. Zu diesem Zweck ist die Höhe der im glockenförmigen
Auftriebshohlraum enthaltenen Luft in der Weise begrenzt, daß sich die Veränderung ihrer Höhe in Bezug
auf die entsprechende Veränderung des momentanen Wasserspiegels ebenso darstellt, wie die Veränderung
der eingetauchten horizontalen Flächen im Bereich der Linie der Eintauchtiefe des Schwimmturmes zu der
horizontalen Grenzschicht zwischen dem Meerwasser und der Luft im Innern des glockenförmigen Auftriebshohlraumes.
Unterhalb des Ringes der Auftriebshohlräume ist eine in Umfangsrichtung wasserdichte zj/lindrische Wandung
angeordnet, welche ein Wasservolumen aufnimmt, das seinerseits einen Ballast bildet und eine tiefe Lage des
Schwerpunktes des Schwimmturmes gewährleistet. An ihrem Aussenumfang ist die zylindrische Wandung mit
horizontalen und vertikalen Verstärkungen versehen, welche einen zusätzlichen Widerstand gegen Vertikalbewegungen
des Schwimmturmes bilden. Zwar v/erden auch bei nach dem Prinzip des Proudschen Stabes konstruierten
Bo3en horizontale Scheiben vorgesehen, um die vertikale
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Stabilität solcher Bojen zu erhöhen^ jedoch ragen hier di©
horizontalen Scheiben im Gegensatz zu den horizontalen Verstärkungen des Schwimmturmes nach der Erfindung sehr stark
seitlich über den Körper der Boje hinaus„ Entsprechend seiner Verwendung kann ein erfindungsgemäßer
Schwimmturm mit oberhalb der Meeresoberfläche liegenden Aufbauten versehen sein» Solche Aufbauten sind an sich begannt und gehören
nicht zum Gegenstand der Erfindung,
Die !»rfindung ist in der nachfolgenden Beispielsbeschreibung
an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles im einzelnen beschrieben,,
In der Zeichnung zeigt die einzige Pigur eine teilweise
aufgebrochene schaubildliche Darstellung eines erfindungs= gemäßen Schwimmturmes„
Der erfindungsgemäße Schwimmturm wird in seiner Schwimmlage durch einen Kranz von Auftriebshohlräumen 1, die mit Luft 2
gefüllt sind und zum Zwecke der Eegelung der Eintauchtiefe des Schwimmturmes auch Meerwasser 3 aufnehmen körrnen^ getragen»
Zweckmäßigerweise ist der Schwimmturm aus Beton hergestellt, welches Material eine hervorragende Druckfestigkeit aufweist. Die konvexen V/andungen der Auftriebshohlräume 1 sind
gegen das Meer 4 Mn, in welchem der Schwimmturm schwimmt„
gewölbte Der Kranz der Auftriebshohlräume 1 schließt einen nach oben hin durch eine wasserdichte horizontale Wand 5
begrenzten glockenförmigen Auftriebshohlraum einp wobei die
innenliagenden Seitenwandungen 6 der Auftriebshohlkörper 1 dia Ümfangswaadung■ä@s glockenförmigen Auftriebshohlraumes 7
bilden,, Maser glockenförmige Auftriebshohlraum 7 wirkt
als pneumatischer Stoßdämpfer und ist nach unten sum Hear 4
Mn of£eno Me im oberen Teil des glockenförmigen Auftriebs·=
Hohlraumes! 7 enthaltene luft 9 "bewirkt- ein Zumiokörängea
Meerwassers und damit eine Erhöhung der gesamten fähigkeit der Schwimmturmes„
Facli unten hin "schließt sich an den Kranz der räume 1 eine wasserdichte zylindrische Wandung 1o anp xirelohe ein einen Ballast 8 bildendes Wasservalumen umfaßt und eine tiefe Lage des Schwerpunktes des Schwimmturmes bewirkte An ihrem Aussenumfang ist die zylindrische Wandung 1o mit
Facli unten hin "schließt sich an den Kranz der räume 1 eine wasserdichte zylindrische Wandung 1o anp xirelohe ein einen Ballast 8 bildendes Wasservalumen umfaßt und eine tiefe Lage des Schwerpunktes des Schwimmturmes bewirkte An ihrem Aussenumfang ist die zylindrische Wandung 1o mit
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vertikalen 11 und horizontalen Verstärkungen 12 versehen.
Diese Verstärkungen bilden einen zusätzlichen Widerstand gegen Vertikalbewegungen des Schwimmturmes.
Oberhalb des Franzes der Auftriebshohiräume 1 sind übereinandergeschichtet
Abweisringe 13 angeordnet, deren Erzeugende eine Epicyloidkurve ist. Diese Abweisringe 13 ändern in
der durch die Seile F angedeuteten Weise die Bewegungsrichtung des Wassers der Meeresoberfläche, welches in das
Innere des Schwinnnturiaes eindringt, ohne jedoch seine
rStabilität zu beeinträchtigen. .Die Abweisringe 13 sind
durch die vertikalen Verstärkungen 11 in einem gleichbleibenden gegenseitigen Abstand gehalten. Auf dein cb eren
Teil des Schwiumturmes ist eine Ringplatte 14 angeordnet,
auf welcher, beispielsweise metallische Aufbauten befestigt werden können. Die mittlere Höhe des Wasserspiegels ist
beispielhaft durch die verstärkte Linie 15 in der Zeichnung dargestellt.
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Claims (9)
1.) Zum Einsatz auf hoher See "bestimmter Schwimmturm,,
dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb eines Ringes eine pneumatische Stößdämpferglocke (7) umschliessenden
Auftriebshohlkörpern (1) zylindrische Abweisringe (13) für das Meer (4) und unterhalb des
. Singes von Auftriebshohlräumen (1) ein Ballast (8) angeordnet ist»
2.) Schwiminturin. nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß er einen über sei.ne Höhe hin gleichbleibenden Aussendurchmesser aufweist„
3.) Schwimmturm nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Anzahl zylindrischer Abweisringe (13) aufeinander geschichtet angeordnet ist
und die Horizontalbewegung der anlauf endexx Wellen in eine Vertikalbewegung umlenkt„
4.) Schwimmturm nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß die Erzeugende der Ablenkung eine
Epicyloidkurve ist und der untere Rand eines Abweis= ringes (13) größer ist als der obere Rand»
5.) Schwimmturm nach Anspruch 1 bis 4S dadurch gekennzeichnet, daß das obere Ende eines Abweisringes
(13) isi wesentlichen auf der gleichen Ebene liegt, wie das untere Enden des darüberliegenden Abweis·=
ringes (13) <>
6.) Schwimmturm nach Anspruch 1 bis 55 dadurch gekena·=
zeichnet, daß die ringförmig angeordneten Auf= triebshohlräume (1) zum Zweck der Regelung der
Eintauchtiefe und der Ausrichtung des Schwimmtürmes
Meerwasser (3") aufnehmen und daß die in den Auftriebs·= hohlräumen (1) enthaltene Luft (2) zum teilweisen
Ausgleich des auf den Auftriebshohlräumen lastenden Wasserdruckes unter einem Druck steht.
" 1o " 90981 5/0616
7.) Schwimmturm nach Anspruch. 1 bis β, dadurch gekennzeichnet,
daß der glockenförmige Auftriebshohlraum (7) in Umfangsrichtung durch die innenliegenden
Seitenwandungen der Auftriebshohlkörper (i)f welche
zu deren Aussenwandungen konzentrisch angeordnet sind, umgrenzt, und nach oben hin durch eine horizontale
wasserdichte Quervr^idung (5), die auf den ringförmig
angeordneten Auftriebshohlräumen (1) aufliegt, begrenzt ist und in seinem oberen Bereich mit Luft (9),
in seinem unteren Sereich mit Meerwasser (8) gefüllt ist.
8.) Schwimmturm nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, da3 unterhalb des Kranzes von Auftriebshohlkörpern (1) eine wasserdichte zylindrische
Wandung (io) angeordnet ist, welche ein als Ballast wirkendes Wasservolumen (8) umfaßt.
9.) Schwimmturm nach Anspruch 1 bis 8,dadurch gekennzeichnet,
daß an der Aussenumfangsflache der zylindrischen Wandung (io) horizontale Verstärkungen
(12) angeordnet sind, welche gleichzeitig einen zusätzlichen Widerstand gegen Vertikalbewegungen
des Schwimmturmes bilden.
1o.) Schwimmturm nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß er mit über seine gesamte Höhe hin durchlaufenden vertikalen Verstärkungen (11) versehen
ist.
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