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DE2809928A1 - Silofraese - Google Patents

Silofraese

Info

Publication number
DE2809928A1
DE2809928A1 DE19782809928 DE2809928A DE2809928A1 DE 2809928 A1 DE2809928 A1 DE 2809928A1 DE 19782809928 DE19782809928 DE 19782809928 DE 2809928 A DE2809928 A DE 2809928A DE 2809928 A1 DE2809928 A1 DE 2809928A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
silo
milling
cutter according
rear wall
channel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19782809928
Other languages
English (en)
Inventor
Erwin Schaumeier
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19782809928 priority Critical patent/DE2809928A1/de
Publication of DE2809928A1 publication Critical patent/DE2809928A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F25/00Storing agricultural or horticultural produce; Hanging-up harvested fruit
    • A01F25/16Arrangements in forage silos
    • A01F25/20Unloading arrangements
    • A01F25/2027Unloading arrangements for trench silos
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F25/00Storing agricultural or horticultural produce; Hanging-up harvested fruit
    • A01F25/16Arrangements in forage silos
    • A01F25/20Unloading arrangements
    • A01F25/2027Unloading arrangements for trench silos
    • A01F2025/2063Machinery for shredding successive parallel layers of material in a trench silo

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description

  • Silofräse
  • Die Erfindung betrifft eine Silofräse zum Anbau an eine die Fräse tragende Hubeinrichtung eines Motorfahrzeuges, enthaltend ein vertikal verstellbares Fräselement mit horizontaler Achse sowie einen zum Silo hin offenen Fräskanal, der auf seiner dem Silo abgewandten Seite eine Rückwand mit wenigstens einer Austrittsöffnung aufweist.
  • In der Landwirtschaft wird in zunehmendem Maße Futter, insbesondere Grünfutter, in Silos eingelagert. Aus einem solchen Silo muß das für Fütterungszwecke zu verwendende Gut dann zu gegebener Zeit von dem in sich stark verfestigten Vorrat, dem sog. Silostock, entnommen werden.
  • Um das Silogut in aufgelockerter Form vom Silostock entnehmen zu können, werden in der Praxis im allgemeinen Silofräsen verschiedenster Ausführung eingesetzt.
  • Bei einer bekannten Fräsen-Ausführung (DE-Gm 77 29 993) ist ein gesondertes, fahrbares Gestell vorgesehen, das an einen Anhänger, Futterwagen oder dergleichen angehängt werden kann und eine verhältnismäßig hohe vertikale Wand enthält, längs der das Fräselement auf- und abbewegbar ist.
  • An diese vertikale Wand schließt sich nach rückwärts ein Gutsammelschacht mit einem darin angeordneten Förderband an. Diese bekannte Fräsen-Ausführung ist konstruktiv verhältnismäßig aufwendig und zudem noch äußerst umständlich zu manövrieren. Bei einer anderen aus der Praxis bekannten Ausführungsform kann die Silofräse an die rückwärtige Hydraulik eines Schleppers angebaut werden. Diese Silofräse umfaßt ein das gelöste Futter aufnehmendes, kanalartiges Gehäuse, das sich über einen wesentlichen Teil der Schlepperrückseite erstreckt und in dem eine Sammelschnecke das Gut einz Austrittsöffnung in der Rückwand zufördert. An Hydraulik-Schwingarmen ist das Fräselement so gehaltert, daß es relativ zu dem erwähnten Gehäuse und zum Silostock auf- und abbewegt werden kann. Auch diese bekannte Ausführungsform bedingt einen hohen konstruktiven Aufwand, wobei noch hinzukommt, daß der auf dem Schlepper sitzenden Bedienungsperson meist vollständig die Sicht zu der Arbeitsstelle versperrt ist.
  • Aus der DE-GbmS 69 44 362 ist ferner eine von den Frontlader schwingen eines Schleppers gehalterte Fräsen-Ausführung bekannt, die mit Hilfe der Frontladerschwingen entlang des Silostockes auf-und abbewegt werden kann.
  • Eine offenbar ähnlich ausgeführte und in gleicher Weise zu halternde Silofräse ist ferner aus der DE-GbmS 19 42 885 bekannt. Bei diesen bekannten Fräsen-Ausführungen wird das von dem Fräselement aus dem Silostock gelöste Silogut einer Förderschnecke zugeführt, die ihrerseits mit der seitlich am Fräskanal vorgesehenen Ansaugöffnung eines Wurfgebläses in Verbindung steht.
  • Wesentliche Nachteile dieser beiden zuletzt genannten Ausführungsformen sowie auch der bereits weiter oben erläuterten bekannten Silofräsen (zusätzlich zu den genannten Nachteilen) sind vor allem darin zu sehen, daß beim Entnehmen von Silogut von dem Silostock stets ein unerwünscht großer Anteil gelösten Silogutes nicht in den Fräskanal gelangt und statt dessen nach unten fällt, von wo es mühsam in einem gesonderten Arbeitsgang aufgenommen werden muß.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Silofräse der eingangs genannten Art so auszubilden, daß auf verhältnismäßig einfache Weise gewährleistet ist, daß das durch das Fräselement vom Silostock gelöste Silofutter in den Fräskanal gelangt und von dort über die Austrittsöffnung abgefördert werden kann.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Rückwand (des Fräskanales) gemeinsam mit dem Fräselement vertikal verstellbar und wenigstens ein unterhalb der Achse des Fräselements befindlicher Wandteil des Fräskanales relativ zur Hubeinrichtung (des Motorfahrzeuges) beweglich ist. Dieser bewegliche Wandteil des Fräskanales verhindert, daß ein Teil des vom Silostock gelösten Silofutters nach unten fallen kann, indem er in sinnvoller Weise gegen den Silostock bewegt werden kann. Diese Beweglichkeit des genannten Wandteiles kann entweder durch Eigenelastizität, durch Eigengewicht oder auch durch entsprechende Einstellmittel auf einfache Weise erzielt werden.
  • Der bewegliche Wandteil des Fräskanales ist vorzugsweise etwa horizontal sowie etwa parallel zur Achse des Fräselements angeordnet und in Richtung auf den Silostock zu- sowie von dem Silostück wegbeweglich. Auf diese Weise kann ein besonders zuverlässiges Abfödern des vom Silostock abgefrästen Silogutes in Richtung auf die Austrittsöffnung gewährleistet werden, wenn sich das Fräselement mitsamt der Rückwand in vertikaler Richtung bewegt; gleichzeitig kann aber der bewegliche Wandteil im Bereich der untersten Frässtellung des Fräselements im Bedarfsfalle auch zumindest teilweise vom Boden wegbewegt werden, und zwar so, daß auch das am Boden befindliche Silogut sicher abgefördert werden kann.
  • Der bewegliche Wandteil des Fräskanales kann gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung in Form einer im Bereich des unteren Randes etwa über die ganze Länge des Fräskanales verlaufenden, auf den Silostock zubewegbaren und von diesem wegbewegbaren Prallplatte ausgebildet sein. Auf diese Weise ergibt sich eine äußerst günstige Einstellmöglichkeit des beweglichen Wandteiles, wobei dies weiterhin noch dadurch unterstützt werden kann, daß eine Feder zum selbsttätigen Nachstellen der Prallplatte gegen den Silostock vorgesehen wird.
  • Gemäß einer anderen vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung kann der bewegliche Wandteil des Fräskanales auch in Form einer gegen den Silostock vorstehenden,leistenartigen Lippe aus gummiartigem, elastisch-nachgiebigem Material ausgebildet sein. Eine solche Ausführungsform des beweglichen Wandteiles ist besonders einfach und kostensparend, und sie gestattet außerdem auch dann eine einwandfreie Abförderarbeit, wenn das Fräselement nicht ganz parallel an den Silostock herangefahren ist.
  • Eine besonders günstige Weiterbildung der erfindungsgemäßen Silofräse läßt sich weiterhin dadurch erzielen, wenn zumindest die Rückwand des Fräskanales um eine vertikale Achse relativ zur Hubeinrichtung des Motorfahrzeuges schwenkbar ist. Eine solche Ausgestaltung macht vor allem ein umständliches Manövrieren der Silofräse gegenüber dem Silostock überflüssig, so daß dadurch sowohl die gewünschte Fräsarbeit als auch das einwandfreie Abfördern des gelösten Silogutes begünstigt wird.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus den übrigen Unteransprüchen sowie aus den anhand der Zeichnung beschriebenen Ausführungsbeispielen. Es zeigen Fig.1 eine schematisch gehaltene Seitenansicht einer ersten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Silofräse, die an den Frontladerschwingen eines landwirtschaftlichen Schleppers montiert ist; Fig.2 eine Aufsicht lediglich auf den wesentlichen Teil der in Fig.1 dargestellten Silofräse (ohne Schlepper); Fig.3 eine Vorderansicht (gemäß Pfeil III in Fig.2) der in den Fig.1 und 2 dargestellten Silofräse; Fig.4 eine vereinfachte Seitenansicht einer gegenüber den Fig.1 bis 3 etwas geänderten Ausführungsform der Erfindung während der Aufwärts-Fräsarbeit; Fig.5 bis 9 schematische Seitenansichten von verschiedenen weiteren Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Silofräse; Fig.10 eine schematische Seitenansicht einer anderen Ausgestaltung der Erfindung, wobei zwischen dem Fräselement und der Fräskanal-Rückwand eine gesonderte Förderschnecke vorgesehen ist; Fig.11 eine vereinfachte Aufsicht auf ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem zumindest die Fräskanal-Rückwand um eine senkrechte Achse gegenüber der Hubeinrichtung des Motorfahrzeuges geschwenkt werden kann.
  • Bei dem in den Fig.1 bis 3 erläuterten ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist die Silofräse 1 an den Frontladerschwingen 2 eines landwirtschaftlichen Schleppers 3 montiert; die die Silofräse 1 tragenden Frontladerschwingen 2 können in Richtung des Doppelpfeiles 4 mit Hilfe hydraulischer Zylinder-Kolben-Einheiten 5 in gewünschter Weise auf- und abbewegt werden.
  • Die Silofräse 1 enthält an ihrem vorderen Ende ein Fräselement, das in diesem Falle (vgl. Fig.2 und 3) in Form einer Frässchnecke 6 ausgebildet ist und in Richtung des Pfeiles 7 vorzugsweise durch einen Elektromotor 8 über Riemen- oder Kettentrieb 9 angetrieben wird.
  • Die um eine horizontale Achse 10 drehbare Frässchnecke 6 ist an ihren axialen Wellenenden 11, 11a in einem Fräsenrahmen 12 gelagert, der außerdem einen zu einem Futtersilo 13 hin offenen Fräskanal 14, ein Wurfgebläse 15 (zur Abförderung abgefrästen Futtergutes),sowie den Elektromotor 8 trägt.
  • Der Fräskanal 14 weist auf seiner dem Futtersilo 13 abgewandten Seite eine Rückwand 16 auf, die etwa über die ganze Länge der Frässchnecke 6 und parallel dazu verläuft und als im wesentlichen ebene Wand etwa vertikal ausgerichtet ist. In dieser Rückwand 16 ist etwa im mittleren Bereich ihrer Länge eine Gutaustrittsöffnung 17 vorgesehen, die den Fräskanal 14 mit der Eintrittsöffnung des Wurfgebläses 15 verbindet.
  • Ein wesentlicher Teil dieser erfindungsgemäßen Silofräse 1 stellt ein unterhalb der Frässchneckenachse 10 befindlicher Wandteil 18 des Fräskanales 14 dar. Dieser Wandteil 18 ist relativ zu der durch die Frontladerschwingen 2 gebildeten Hubeinrichtung sowie in diesem Falle auch relativ zur Rückwand 16 beweglich. Dieser im folgenden als Prallplatte 18 bezeichnete bewegliche Wandteil des Fräskanales 14 ist etwa horizontal sowie parallel zur Frässchneckenachse 10 angeordnet und in Richtung auf den im Futtersilo 13 enthaltenen Silostock 19 zu- sowie von diesem Silostock wegbewegbar.
  • Diese Prallplatte 18 erstreckt sich am unteren Rand 16a der Rückwand 16 über die ganze Länge des Fräskanales 14; sie kann dabei in Richtung des Doppelpfeiles 20 (also in im wesentlichen horizontaler Richtung) so weit hin- und herbewegt werden, daß sie sich einerseits vollkommen bis unterhalb der Frässchnecke 6 erstrecken kann und daß sie andererseits mit ihrer vorderen Kante 18a bis etwa in den Bereich der die Rückwand 16 enthaltenden senkrechten Ebene zurückgezogen werden kann. Die jeweilige Relativlage zum Silostock 19 kann dabei durch geeignete Stellelemente eingestellt werden. Eine besonders günstige Ausbildung ergibt sich jedoch, wenn wenigstens eine Feder zum selbsttätigen Nachstellen der Prallplatte 18 gegen den Silostock 19 vorgesehen ist.
  • Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind zwei Zugfedern 21 im Bereich der Rückseite des Fräskanales 14 vorgesehen, die auf in Führungen 22 geführte Führungsstangen 23 in der Weise wirken, daß die Prallplatte 18 normalerweise gegen den Silostock 19 vorgespannt wird.
  • Auf diese Weise liegt die Vorderkante 18a der Prallplatte 18 stets elastisch gegen den Silostock 19 an.
  • Die Vorderkante 18a der Prallplatte 18 ist dabei vorzugsweise in Form eines Wulstes ausgebildet (vgl.
  • insbesondere Fig. 1), wodurch sie sich nicht in den Silostock 19 einschneiden kann, um dadurch die Abwärtsbewegung der Fräse 1 und damit deren Fräsarbeit zu behindern.
  • Die Wirkungsweise der zuvor beschriebenen Silofräse 1 läßt sich besonders gut aus Fig.1 erkennen. Durch die Drehbewegung der Frässchnecke 6 in Richtung des Pfeiles 7 wird in bekannter Weise Silogut vom Silostock 19 gelöst und gegen die Rückwand 16 gefördert. Da bei dieser erfindungsgemäßen Ausführungsform die untere Prallplatte 18 des Fräskanales 14 eine Art Schieberelement bildet, das in seiner Einstellung gegen den Silostock 19 den jeweiligen Gegebenheiten angepaßt werden kann, wird durch diese Prallplatte 18 zusammen mit der Rückwand 16 im unteren Teil des Fräskanales 14 eine Art variabler Trog gebildet, der auf einfache und wirksame Weise das Einleiten des ganzen gelösten Silogutes in die rückwärtige Austrittsöffnung 17 unterstützt und dabei ein Herabfallen gelösten Silogutes auf den Boden verhindert. Die in diesem Falle beidseitig zur Mitte hin fördernde Frässchnecke 6 fördert das gelöste Silogut durch die Austrittsöffnung 17 in das Wurfgebläse 15, das seinerseits das Silogut über eine angebaute und in üblicher Weise einstellbare Förderleitung 24 auf einen nicht näher veranschaulichten Anhänger, Futterwagen oder dgl.
  • fördert.
  • Wie in den Fig.1 bis 3 ferner strichpunktiert angedeutet ist, kann der Fräskanal 14 im Bedarfsfalle auch noch eine gegen den Silostock 19 vorspringende Deckwand 25 aufweisen, die sich ebenfalls über die ganze Länge des Fräskanales 14 erstreckt, in einem geeigneten Winkel zur Rückwand 16 angeordnet ist und die Frässchnecke 6 zumindest teilweise überdeckt. Damit eine solche Deckwand 25 bei der Aufwärts-Fräsarbeit der Fräse 1 nicht hinderlich ist, kann sie gegebenenfalls abnehmbar oder nach oben aufklappbar sein.
  • Die im folgenden anhand der Fig.4 bis 10 erläuterten anderen Ausführungsbeispiele sind lediglich in stark vereinfachten Seitenansichten veranschaulicht; auch diese Fräsenausführungen können in der anhand von Fig.1 erläuterten oder in anderer geeigneter Weise an der Hubeinrichtung eines Motorfahrzeuges gehaltert sein.
  • Die Ausführungsform gemäß Fig.4 ist dem Beispiel der Fig.1 bis 3 sehr ähnlich. Während in Fig.1 die Fräse 1 bei ihrer Abwärts-Fräsarbeit veranschaulicht ist, zeigt Fig.4 die Fräse 31 bei einer Aufwärts-Fräsarbeit (Richtung des Pfeiles 32). Das vorzugsweise wieder als Frässchnecke 33 ausgebildete Fräselement wird von einem Fräsenrahmen 34 drehbar gehaltert (der Antrieb kann in gleicher Weise wie beim ersten Beispiel erfolgen). Der ebenfalls im wesentlichen gleichartig zum ersten Ausführungsbeispiel ausgeführte Fräskanal 35 besitzt eine Rückwand 36, deren einziger Unterschied zur Fig.1 in einer etwas nach rückwärts gebogenen oberen Kante 36a besteht. Auch die unmittelbar unter dem unteren Rand 36b der Rückwand 36 unabhängig von dieser Rückwand vorgesehene Prallplatte 37 des Fräskanales 35 ist unabhängig von dieser Rückwand 36 in Richtung des Doppelpfeiles 38 bewegbar und weitgehend gleichartig wie die Prallplatte 18 der Fig.1 bis 3 ausgebildet, mit der einzigen Ausnahme, daß die mit dem Silostock 19 in Berührung kommende Vorderkante 37a der Prallplatte 37 unter Abrundung nach unten abgebogen ist.
  • Eine Weiterbildung der anhand der Fig.1 bis 4 erläuterten Ausführungsformen des als Prallplatte ausgeführten, unteren beweglichen Wandteiles des Fräskanales ist in Fig.5 veranschaulicht. Hierbei kann die Silofräse 41 eine von einem Fräsenrahmen 42 gehalterte Frässchnecke mit horizontaler Achse 44 in genau dergleichen Weise wie in den vorhergehenden Beispielen enthalten, und auch die Rückwand 45 des Fräskanales 46 kann im wesentlichen gleichartig ausgeführt sein; gleiches gilt auch für die konstruktive Ausbildung der eigentlichen Prallplatte 47.
  • Die wesentliche Besonderheit dieses Ausführungsbeispieles der Fig;S ist darin zu sehen, daß die Halterung 48 der Prallplatte 47 durch ein horizontales Schwenkgelenk 49 mit dem unteren Rand 45a der Rückwand 45 verbunden ist Auf diese Weise kann die Prallplatte 47 nicht nur in Richtung des Doppelpfeiles 50 hin- und herverschoben werden, sondern auch um die horizontale Achse des Schwenkgelenkes 49 in Richtung des Doppelpfeiles 51 hin- und hergeschwenkt werden, so daß sich eine größere Verstellmöglichkeit der Prallplatte 47 nicht gegenüber dem in diesem Falle dargestellten Silostock ergibt.
  • In Fig.6 ist demgegenüber eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Silofräse 61 veranschaulicht, bei der eine den beweglichen unteren Wandteil des Fräskanales 62 bildende Prallplatte 63 mit Hilfe eines Schwenkgelenks 64 am unteren Rand 65a der Fräskanal-Rückwand 65 angelenkt ist, so daß sie in Richtung des Doppelpfeiles 66 relativ zum Silostock 19 geschwenkt werden kann. An ihrem vom Silostock 19 wegweisenden Ende besitzt die Prallplatte 63 wenigstens einen drehfest mit ihre verbundenen Schwenkarm 67, der unter der Wirkung einer Feder (in diesem Falle einer Druckfeder) 68 steht, so daß die Prallplatte 63 gegen den Silostock vorgespannt werden kann. Die Bewegung der Prallplatte 63 um die horizontale Schwenkachse des Schwenkgelenks 64 kann ferner durch einen Anschlag 69 (gegebenenfalls einstellbar) begrenzt werden. Außerdem ist es durch eine entsprechende Kröpfung des Schwenkarmes 67 sowie durch eine entsprechende Anbringung an der Prallplatte 63 möglich, die Prallplatte 63 im Bedarfsfalle ganz nach rückwärts zu schwenken, damit die Frässchnecke 70 so nahe wie möglich an den Siloboden herangefahren werden kann.
  • Eine besonders einfache Ausführungsform der Erfindung zeigt Fig.7. Auch in diesem Falle enthält die Silofräse 71 eine in Richtung des Pfeiles 72 drehbar angetriebene Frässchnecke 73, die in einem Fräsenrahmen 74 gelagert ist, der gleichzeitig den Fräskanal 15 und das Wurfgebläse 76 trägt. All diese zuvor beschriebenen Teile können weitgehend in gleicher Weise ausgeführt und angetrieben seinfwie anhand der Fig.1 bis 3 erläutert worden ist.
  • Der wesentliche Unterschied zu den vorhergehenden Ausführungsbeispielen ist in der Ausbildung des Fräskanales 75 zu sehen, dessen Rückwand 77 jedoch weitgehend der des ersten Ausführungsbeispieles gleicht.
  • Im Bereich ihres unteren Randes 77a der Fräskanalrückwand 77 ist auf der dem Silostock 19 zugewandten Seite dieser Rückwand 77 eine gummiartige Lippe 78 befestigt, die in diesem Falle den beweglichen unteren Wandteil des Fräskanales 75 bildet, nach Art einer Leiste ausgeführt ist und gegen den Silostock 19 vorsteht; diese gummiartige Lippe verläuft dabei unterhalb der Achse 73a der Frässchnecke 73 sowie parallel zu dieser über die ganze Länge des Fräskanales 75. Diese Lippe 78 kann aus jedem geeigneten gummiartigen Material (also sowohl aus Gummi selbst als auch aus gummiähnlichem Kunststoff) hergestellt sein, das ausreichend elastisch-nachgiebig ist, damit einerseits eine beim Nachstellen der Silofräse 71 gegen den Silostock 19 ausreichende, flexible Ausgleichsmöglichkeit geschaffen ist, andererseits jedoch die gewünschte Abstütz- und Auffangmöglichkeit für das durch die Frässchnecke 73 gelöste und dem Wurfgebläse 76 zuzuführende Silogut gegeben ist.
  • Eine Modifikation der zuvor anhand von Fig.7 erläuterten Ausführungsform zeigt die in Fig.8 veranschaulichte Silofräse 71', bei der nur die Teile des Fräsenrahmens 74' dargestellt sind, die die Frässchnecke 73' und die Rückwand 77' des Fräskanales 75' tragen. Die Besonderheit dieser Modifikation besteht darin, daß zumindest die Rückwand 77' des Fräskanales 75' in vertikaler Richtung (Doppelpfeil 79) verstellbar am Fräsenrahmen 74 über ein Halterungs- und Einstellelement 80 gehaltert ist. Die Rückwand 77' kann ansonsten in ihrer konstruktiven Ausbildung in gleicher Weise wie in den vorhergehenden Ausführungsbeispielen beschrieben hergestellt sein.
  • Vorzugsweise ist auch bei der Ausführungsform gemäß Fig.8 im Bereich des unteren Endes 77a' der Rückwand 77' eine gegen den Silostock vorstehende, leistenartige Lippe 78' aus gummiartigem, elastisch-nachgiebigem Material vorgesehen (nur strichpunktiert angedeutet).
  • Sowohl im Beispiel der Fig.7 als auch im Beispiel der Fig.8 ist vorzugsweise der untere Rand 77a bzw.
  • 77a' etwas nach hinten zurückgebogen.
  • In Fig.9 ist eine weitere Ausführungsform der Erfindung veranschaulicht, bei der die Silofräse 81 wiederum eine von einem Fräsenrahmen 82 drehbar gehalterte Frässchnecke 83 mit horizontaler Achse 83a enthält, wie es im wesentlichen bereits beschrieben ist. Auch der hier vorgesehene Fräskanal 84 weist wieder die bereits mehrfach beschriebene Rückwand 85 auf. Am unteren Rand 85a der Fräskanal-Rückwand 85 ist jedoch eine bügelartige Halterung 86 angelenkt, so daß diese um eine horizontale Schwenkachse 87 in Richtung des Doppelpfeiles 88 geschwenktwerden kann. Diese Halterung 86 trägt auf ihrer zum Silostock 19 hin weisenden Seite eine gummiartige Lippe 89, die in gleicher Weise wie anhand der Fig.7 und 8 beschrieben ausgeführt sein kann und dabei durch das Eigengewicht der Halterung 86 und/oder durch eine (hier nicht dargestellte) Feder gegen den Silostock 19 gedrückt wird. Nach rückwärts von der Rückwand 85 wird vom Fräsenrahmen 82 wenigstens ein Stützelement 90 getragen, das in einer fest mit dem Rahmen 82 verbundenen Buchse 91 in vertikaler Richtung (Doppelpfeil 92) verschoben werden kann, wenn sein unteres Ende (Fuß 90a) auf dem Siloboden zur Abstützung kommt.
  • Das obere Ende 90b dieses Stützelements 90 steht mit dem freien Ende 86a der Halterung 86 durch ein flexibles, in seiner Länge einstellbares Organ in Verbindung, das in diesem Falle durch eine Kette 93 gebildet ist, jedoch auch ebensogut durch ein Seil oder dgl. gebildet sein kann.
  • Wenn also die Fräse 81 sich bei ihrer Abwärts-Fräsarbeit dem Siloboden nähert, dann kommt zunächst der Fuß 90a des Stützelements 90 mit dem Siloboden in Berührung, worauf dann bei einer weiteren Abwärtsbewegung der Silofräse 81 das Stützelement innerhalb der Buchse 91 nach oben geschoben wird, wodurch die Kette 93 die Halterung 86 mit nach oben zieht und dadurch die gummiartige Lippe 89 bei der weiteren Abwärtsbewegung der Fräse 81 allmählich nach hinten und zum Schluß ganz nach oben zurückzieht, damit sich die Frässchnecke 83 soweit wie möglich dem Siloboden nähern kann, um möglichst saubere Fräsarbeit auch am Boden erzielen zu können.
  • Die gleiche Funktion,wie sie vom Stützelement 90 ausgeführt wird, könnte beispielsweise auch über eine in geeigneter Weise an der Halterung 86 angebrachte Rolle erzielt werden, die dann beim Absenken der Fräse 81 mit dem Siloboden in Berührung kommt und dadurch die Lippe 89 vom Silostock 19 wegführt.
  • Während bei den vorhergehenden Ausführungsbeispielen gemäß den Fig.1 bis 9 das Fräselement stets durch eine Frässchnecke gebildet ist, die unmittelbar vor der Fräskanal-Rückwand angeordnet ist und gleichzeitig das gelöste Silogut zur Austrittsöffnung in der Fräskanal-Rückwand fördert, ist in Fig.10 eine Silofräse 100 veranschaulicht, bei der das Fräselement durch eine mit Messern bestückte Fräswalze 101 gebildet ist, wobei sich zwischen dieser Fräswalze 101 und der Rückwand 102 des Fräskanales 103 eine das gelöste Silogut zur Austrittsöffnung 104 fördernde Schnecke 105 angeordnet ist.
  • Der Fräskanal 103 selbst kann in gleicher Weise wie anhand der Fig.1 bis 9 geschildert ausgebildet sein; im dargestellten Ausführungsbeispiel der Fig.10 weist der Fräskanal 103 vorzugsweise im wesentlichen die gleiche Ausbildung aus, wie sie anhand derFig.l bis 3 geschildert worden ist; gleiches gilt auch für die bewegliche Prallplatte 106.
  • Sowohl die Fräswalze 101 als auch die Förderschnecke 105 können im selben Fräsenrahmen 107 gehaltert sein, wobei übliche Antriebe (vorzugsweise nicht dargestellte Elektromotoren) für einen geeigneten Drehantrieb sorgen.
  • Die Förderschnecke 105 ist im wesentlichen so ausgebildet, daß sie die gleiche Förderarbeit leistet wie die zuvor anhand der Fig.1 bis 9 geschilderte Frässchnecke, während die in Richtung auf den Silostock 19 davor angeordnete Fräswalze 101 lediglich die Aufgabe hat, Silogut vom Silostock 19 zu lösen und es der Förderschnecke 105 zuzuführen.
  • Schließlich zeigt Fig11 noch eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Silofräse, bei der zumindest die Rückwand 110 des Fräskanales 111 von einem Rahmen 112 getragen wird, der relativ zur Hubeinrichtung (beispielsweise durch angedeutete Frontladerschwingen 113 gebildet) eines Motorfahrzeugs um eine vertikale Achse 114 geschwenkt werden kann. Im veranschaulichten Ausführungsbeispiel der Fig.11 wird es jedoch vorgezogen, den ganzen Fräskanal 111 sowie auch das unmittelbar vor der Rückwand 110 angeordnete, als Frässchnecke 115 ausgebildete Fräselement vom Rahmen 112 getragen. Ein evtl.
  • vorgesehenes Wurfgebläse 116 kann ebenfalls vom Rahmen 112 oder unabhängig davon getragen werden (im letzteren Falle kann dann ein flexibles Rohr als Verbindung zwischen Wurfgebläse und Austrittsöffnung der Rückwand 110 vorgesehen sein).
  • In den Zeichnungen sind der Einfachheit halber jeweils weitgehend nur die Teile der Silofräse veranschaulicht, die zur Erläuterung der Erfindung für notwendig gehalten werden, während andere Einrichtungsteile sowie auch die konstruktiven Ausbildungen beispielsweise des Fräselements, der Rückwand usw. in diesem Zusammenhang von untergeordneter Bedeutung sind und daher nicht dargestellt wurden.
  • Es sei ferner noch darauf hingewiesen, daß der Silofräse stets eine Fördereinrichtung zugeordnet ist (auch wenn diese in einigen Figuren nicht besonders dargestellt ist), die mit der Austrittsöffnung des Fräskanales in Verbindung steht. Diese Fördereinrichtung kann - wie teilweise dargestellt - als Förder- oder Wurfgebläse oder auch durch ein in diesem Zusammenhang ebenfalls übliches Förderband gebildet sein.
  • Im Rahmen der Erfindung sind selbstverständlich noch zahlreiche andere Abwandlungen und Ergänzungen sowie auch andere Kombinationsmöglichkeiten als zuvor beschrieben möglich. Es sei beispielsweise auch darauf hingewiesen, daß die Frässchnecke anders als beispielsweise anhand der Fig.3 erläutert worden ist ausgeführt sein kann und bei entsprechenden Gegebenheiten auch in mehrere in der Rückwand des Fräskanales vorgesehene Austrittsöffnungen fördern kann. auch kann anstelle des Wurfgebläses zum Abfördern des Silogutes eine andere geeignete Fördereinrichtung, insbesondere ein Förderband, vorgesehen werden. Ferner ist es in Abwandlung des Beispiels der Fig.6 auch möglich, die Prallplatte 63 durch eine relativ steife, jedoch elastisch-nachgiebige Platte aus gummiartigem Material zu ersetzen, wobei diese gummiartige Prallplatte dann entlang des Schwenkgelenks 64 (ggf. auch ohne besonders ausgebildete Schwenkachse) an der unteren Kante der Rückwand 65 angebracht wird.
  • 19 Als mit dem Silostock in Berührung kommende vordere Kante einer solchen gummiartigen Prallplatte könnte dann eine steife Leiste, ein Rundstab oder ein Rohr vorgesehen werden. Auch besteht die Möglichkeit, diese gummiartige Prallplatte in einem Schwingrahmen ähnlich wie die Prallplatte 63 in Fig.6 anzuordnen.
  • Leerseite

Claims (1)

  1. Patentansprüche Silofräse zum Anbau an eine die Fräse tragende Hubeinrichtung eines Motorfahrzeuges, enthaltend ein vertikal verstellbares Fräselement mit horizontaler Achse sowie einen zum Silo hin offenen Fräskanal, der auf seiner dem Silo abgewandten Seite eine Rückwand mit wenigstens einer Austragsöffnung aufweist, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die Rückwand (z.B. 16) gemeinsam mit dem Fräselement (z.B.6) vertikal verstellbar und wenigstens ein unterhalb der Achse (10) des Fräselements befindlicher Wandteil (z.B.18; 110) des Fräskanales (z.B.14;111) relativ zur Hubeinrichtung (z.B.2;113) beweglich ist.
    2. Silofräse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Wandteil (z.B.18;78) des Fräskanales (z.B.14;75) etwa horizontal sowie etwa parallel zur Achse (z.B.10;73a) des Fräselements (z.B.6;73) angeordnet und in Richtung auf den Silostock (19) zu- sowie von dem Silostock wegbeweglich ist.
    3. Silofräse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Wandteil (z.B.18) in Form einer im Bereich des unteren Randes (16a) der Rückwand (z.B.16) etwa über die ganze Länge des Fräskanales (z.B.14) verlaufenden, auf den Silostock (19) zubewegbaren und von diesem wegbewegbaren Prallplatte (z.B.18) ausgebildet ist.
    4. Silofräse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Prallplatte (z.B.18) bis in den Bereich unterhalb des Fräselements (z.B.6) bewegbar ist.
    5. Silofräse nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Prallplatte (z.B.18) in ihrer Relativlage zum Silostock (19) einstellbar ist.
    6. Silofräse nach wenigstens einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine Feder (z.B.21) zum selbsttätigen Nachstellen der Prallplatte (z.B.18) gegen den Silostock (19) vorgesehen ist.
    7. Silofräse nach wenigstens einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Prallplatte (z.B.
    18) in etwa horizontaler Richtung (Pfeil 20) gegen den Silostock (19) sowie relativ zur Rückwand (16) des Fräskanales (z.B.14) einstellbar ist.
    8. Silofräse nach wenigstens einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß am unteren Rand (45a;65a) der Fräskanal-Rückwand (45;65) eine horizontale Schwenkachse vorhanden ist, um die die Prallplatte (47;63) schwenkbar ist.
    9. Silofräse nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein Anschlag (69) zur Begrenzung der Nachstellbarkeit der Prallplatte (63) vorgesehen ist.
    10. Silofräse nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem Silostock (19) in Berührung kommende Kante (z.B.18a) der Prallplatte (z.B.18) wulstartige ausgebildet ist.
    11. Silofräse nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem Silostock (19) in Berührung kommende Kante (z.B.37a) der Prallplatte (z.B.37) nach unten abgebogen ist.
    12. Silofräse nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Wandteil des Fräskanales (z.B.75) in Form einer gegen den Silostock vorstehenden, leistenartigen Lippe (z.B.78) aus gummiartigem, elastisch-nachgiebigem Material ausgebildet ist.
    13. Silofräse nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die gummiartige Lippe (78;78') an der Fräskanal-Rückwand (77;77') im Bereich ihres unteren Randes (77a;77a') sowie auf deren dem Silostock (19) zugewandten Seite befestigt ist.
    14. Silofräse nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die gummiartige Lippe (89) von einer am unteren Rand (85a) der Fräskanal-Rückwand (85) angelenkten Halterung (86) getragen und durch das Eigengewicht dieser Halterung und/oder durch eine Feder gegen den Silostock (19) angedrückt wird.
    15. Silofräse nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung (86) über ein flexibles, in seiner Wirklänge einstellbares Organ (93) mit wenigstens einem von der Fräse (81) getragenen, einstellbaren Stützelement (90) derart in Verbindung steht, daß die gummiartige Lippe (89) selbsttätig vom Silostock (19)zurückziehbar ist.
    16. Silofräse nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als Fräselement eine das gelöste Silogut gleichzeitig zur Austrittsöffnung (z.B.17) fördernde Frässchnecke (z.B.
    6) vorgesehen ist, die unmittelbar vor der Fräskanal-Rückwand (z.B.16) angeordnet ist.
    17. Silofräse nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß als Fräselement eine mit Messern bestückte Fräswalze (101) vorgesehen ist, wobei zwischen dieser Fräswalze und der Fräskanal-Rückwand (102) eine das gelöste Silogut zur Austrittsöffnung (104) fördernde Schnecke (105) angeordnet ist.
    18. Silofräse nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Fräskanal (z.B.14) eine gegen den Silostock (19) vorspringende Deckwand (25) aufweist, 19. Silofräse nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest die Rückwand (110) des Fräskanales (111) um eine vertikale Achse (114) relativ zur Hubeinrichtung (113) des Motorfahrzeugs schwenkbar ist.
    20. Silofräse nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Austrittsöffnung (z.B.17) des Fräskanales (z.B.14) in eine der Fräse (z.B.1) zugeordnete Fördereinrichtung (z.B.15) mündet.
    21. Silofräse nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß'die Fördereinrichtung ein Wurfgebläse (z.B.15) ist.
    22. Silofräse nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördereinrichtung ein Förderband ist.
    23. Silofräse nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Prallplatte in Form einer relativ steifen, jedoch elastisch-nachgiebigen Platte aus gummiartigem Material hergestellt ist.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0082313A1 (de) * 1981-11-20 1983-06-29 B. Strautmann & Söhne GmbH & Co. Vorrichtung zur Entnahme von Corn-Cobmix aus einem Flachsilo
EP0861585A1 (de) * 1997-02-28 1998-09-02 von der Heide Maschinenbau GmbH & Co. KG Fräse, insbesondere für Geräte zur Entnahme von Silage aus einem Fahrsilo
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