DE2809981A1 - Vorrichtung an einer rundstrickmaschine zum spannen und abziehen eines gestrickes - Google Patents
Vorrichtung an einer rundstrickmaschine zum spannen und abziehen eines gestrickesInfo
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Description
PATENTANWALT
DIPL-PHYS. DR. WALTHER JUNIWS 3 Hannover
1. harz 1976 Dr. J/'j-i
Meine Akte:
ΕΙΪΐ-ώί koncern textilniho strojirenstvi,
Liberec (Tschechoslowakei)
Vorrichtung an einer Kundstri eismaschine zum öoaunen und
Absieben eiaes Ger., tr icke ε
Die vorliegende Erfindung betrifft eine /orrici.-unr- ---iner
Äundstricianaschine aura Spannen und _ibziei.:en eine"5 Ge
strickes, insbesondere f",ir ein- und 'iac.1: '"nears^s ύeinige
•uoppelzyliiiciersti-ickmaschinen, wouei di^se ^/orric.-.tun'"
aus im Innern eines Nadelsyliniers un,.;eordneteu mechanischen
Mitteln best;eht und diese l-iici;·.:! y.p.s einem 3stζ
individuell betätigoarer Glieder boc^^hen, die in einer
Hichtuns: unter der Wirkung von Feaern scenen und in der
anderen ^iiaütuno durch nocken bet Lit igt sind.
An iiundstrickmasciiinen sind Mehrere "-!sci'-enische VorrichtuniTen
bekannt, die ein .Spannen und Abziehen eines r;ebil
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deten Gestrickes von den Nadeln eines Nadelzylinders durch dessen Innenraum durchführen.
Eine bekannte Vorrichtung dieser Art besteht aus einem
Satz von im Innern des Nadelzylinders angeordneten, axial verschiebbaren Zugstangen, die unabhängig voneinander eine
Bewegung ausführen. Die Axialbewegung dieser Zugstangen wird in einer Richtung durch wenigstens ein Hebesegment
hervorgerufen, während in der anderen Richtung auf diese Zugstangen Federn einwirken. Die Enden der Zugstangen sind
zum Zwecke des sicheren Erfassens des gespannten und abgezogenen Gestrickes mit Spitzen versehen. Ein Nachteil dieser
bekannten Vorrichtung ist es, daß die Spitzen infolge der Spann- und Abzugswirkung auf die erfaßten Maschen des
Gestrickes so einwirken, daß sich diese Maschen verbreitern und deformieren. Dieses verursacht es, daß diese deformierten,
resp. verbreiterten Haschen auch nach technologischer Beendigung des Gestrickes sichtbar sind.
Es ist eine neuere Vorrichtung dieser Art für Doppelzylinderrundstrickmaschinen
zur Herstellung von Strumpfware bekannt, itfelche die Nachteile früher bekannter Vorrichtungen
beseitigt. Bei dieser Vorrichtung ist im Innern der Nadelzylinder ein System von zwei Arten axial be\\reglicher Zugstangen
angeordnet, die an ihren Enden mit Segmenten ausgestattet sind, welche in der Rahe einer Abschlagebene geteilte
ringförmige, in zwei Ebenen angeordnete Spannglieder bilden. Dadurch, daß diese einzelnen segmentförmigen Glieder in
ihrer Bewegung voneinander unabhängig sind, ist es möglich, im Verlauf des Strickens von Strumpfware einen Teil zuvor
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bestimmter Glieder aus der Tätigkeit auszuschalten. Dieser
Vorteil wird beim Pendelstricken von Fersen und Spitzen der Strumpfware ausgenutzt, d.i. wenn das Gestrick nur auf
einem Umfangsteil des Nadelzylinders gebildet ist, während der übrige Umfangsteil lediglich die zugeordneten Maschen
des Gestrickes in einer Ruhestellung hält. Bei dieser Tätigkeit sind die Stangen zum Spannen und Abziehen auf dem Teilumfang
des aus der Tätigkeit ausgeschalteten Nadelkranzes im Verlauf dieser Strickphase ebenfalls aus der Tätigkeit
ausgeschaltet. Es verbleiben nur Segmente in Tätigkeit, die dem Teilumfang des Nadelkranzes zugeordnet sind, welcher
die teilweisen Maschenreihen bildet.
Alle diese bekannten Mittel zum Spannen und Abziehen eines Gestrickes durch eine mechanische Anordnung erfüllen
weder die Anforderungen in vollem Umfang, v/olche maschenbildende
Mittel erfordern, noch die Bedingungen, insbesondere bei Doppelzylinderstrickmaschinen, die zum stricken
von Strumpfware einzuhalten sind.
Die Erfindung vermeidet, diese Nachbeile. Es ist die Aufgabe
der Erfindung, eine wesentliche iierbes;ierun[; mit ixlfe
einer einfachen technischen Maßnahme zu erreichen, die
es ermöglicht, den Erfindunrsbedanken auch auf beocehendsn
Konzeptionen von Strickmaschinen anzuwenden.
Das Wesen der Erfindung bestent darin, daß ein iiocken mit
mindestens einem üebesegment ausgestattet ist, bei welchem die Summe der Längen bildender Bögen kleiner als die Teilung
zwiscüen den einzelnen Betätigungsstan^en der Arbeitsglieder
ist.
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Es ist dabei vorteilnaft, wenn die eine Arbeitsstellung auf dem ganzen Umfang des gebildeten Gestrickes im Bereich
eines festgesetzten Abschnittes einneumenden Arbeitsglieder
sich nachfolgend abwechselnd in eine Ruhestellung so verteilen, daß benachbarte Arbeitsglieder
eine Arbeitsstellung einnehmen.
Das Wesen der Erfindung ist nachstellend anhand eines in der Zeichnung scaematiscii dargestellten Ausfürirungsbeispieles
näher erläutert. Es aeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen oberen Nadelzylinder
und einen Teil eines unteren Kade1Zylinders einer
iJoppelzylinder-idundstrickmaschine mit einer im Innern
der Kadelzylinder befindiicnen Spann- und Abzugsvorrichtung,
deren sämtliche Arbeitsglieder in Arbeitsstellung stehen,
Fig. 2 die Beziehung eines nebesegmentes eines ringförmigen
Dockens zu der .ö'unktionseinstellung eines Arbeitsr;liedes
in bezug auf die innere Oberfläche einer Einlage,
je'iij. -j die Beziehung; des aebesegmentes des ringförmigen
ilocicens relativ zum ιίadelverlauf im Stricksystem,
und zwar in optimaler Anordnung,
I)1Xg. 4 den scuenratischen '/erlauf der iiadelbaun bei einer
dreisyseeminen Kundstrickmaschine bei vorteilhafter
Anordnung der iiebesefoneiite des ringförmigen Dockens
und vorteilhafter Verteilung der Arbeitsglieder, welche
in diesem abgewickelt dargestellten z/usoand eine
Ruhestellung einneamen,
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Fig. 5 ©in Schaubild der Funktion der Arbeitsglieder
im Verlauf einer Nadelzylinderumdrehung, d.i. um 360°, gemäß der in Fig. 4 dargestellten Anordnung
der Stricksysteme, Hebesegmente und der zugehörigen Anzahl von Arbeitsgliedern,
Fig. 6 einen ähnlichen schematischen Verlauf der Nadelbahn wie in Fig. 4, jedoch mit dem Unterschied,
daß vor dem ersten Stricksystem ein Hilfshebesegment auf dem Betätigungsnocken angeordnet ist,
Fig. 7 äas Schaubild einer Funktion der Arbeitsglieder,
deren Tätigkeit durch Hebesegmente gemäß der Ver teilung in Fig. 6 gesteuert ist, wobei das Schau
bild analog der Fig. 5 gezeichnet ist.
Fig. 8 den schematischen Verlauf der NadeIba/m wie in
Fig. 4, jedoch mit dem Unterschied, daß die liebe
segmente in zwei selbständigen Nockenglieciern an
geordnet sind, deren Betätigungsmittel in zwei selbständige, jedoch gegenseitig zusammenarbeitende
Systeme aufgeteilt sind,
Fig. 9 das Scuaubild einer Funktion der Arbeitsglieder
ähnlicher Ausführung wie in Fig. 5 und 7? jedoch
mit dem Unterschied, daß der Verlauf der Anordnung gemäß Fig. 8 entsprecnend veranschaulicht
ist.
Die Doppelzylinder-Kundstrickmaschine der Fig. 1 ist mit einem unteren Nadelzylinder 1 ausgestattet, dessen Oberteil
mit Einschließplatinen 2 versehen ist, die in einem
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inneren Platinenfüarungsring 3 angeordnet sind. In diesem
Oberteil des unteren Nadelzylinders 1 ist eine Einlage 4 von ringförmiger Gestalt angeordnet. Achsgleich
mit dem unteren Nadelzylinder 1 ist ein oberer Nadelzylinder 5 angeordnet, welcher auf einem mittleren Flansch
6 mittels der Lager 7? 8 gelagert ist. Als Träger dieses
oberen Nadelzylinder 5 dient eine Führungsbüchse 9 und
eine Tragbüchse 10. Im Innern des oberen Nadelzylinders
ist ein Führungskörper 11 für die axiale Führung von Betätigungsstangen 12 angeordnet, welche an ihren unteren
Enden mit Arbeitsansätzen 13 versehen sind, die mit Arbeitsgliedern 14 abschließen. Jeder Betätigungsstange 12
ist eine Zugfeder 15 zugeordnet, die mit ihrem unteren
Ende in einem Einhängestift 16 des Führungskörpers 11 und mit ihrem oberen Ende in einem Einhängestift 17 der Betätigungsstange
12 aufgefangen ist. Die oberen Enden der Betätigungsstangen 12 sind mit Zapfen 18 für die Lagerung von
Rollen 19 ausgestattet. Ein unbeweglicher ringförmiger Nocken
20 ist ;.iit i-ebesegmenten 21 ausgestattet und mit einem oberen
Flanscn 22 fest ve.ebunden. Dieser Flansch 22 ist auf
Tragsäulen 23 gelagert, welche in ihrem Oberteil mit einer
ο Deren jJragplalte 24 verbunden sind. Sine axial bewegliche
Betätigungsstange 2:j ist mit einem ringförmigen Anschlag
veive-'.en, auf dem ein Heber ing 'cfj aufliegt, der aur Zusammenarbeit
mit Betritigungsdaumen 28 bestimmt ist, welche im Oberteil
eier Betäti^ungsstengen 12 angeordnet sind. Der Unterteil
der Betätigungsstange 25 ist in einer Axialbohrung
des Funr.ai.ijskorpors 11 verschiebbar gelagert. Das obere Ende
der Betätigungsstange 25 isu mit einem Ring 30 versehen, der
;.uf einer ^olle 31 aufliegt, mit der ein Ende eines Betatigun:-:siiebcls
32 ausgestattet Isc.
licht vex'anscLauj.ichte Stricknadeln bewegen sich im Verlauf
809837/0871 amwM
der Drehung beider Nadelzylinder 1, 5 bei der Bildung
einzelner Maschenreinen auf einer Bahn R (if ig. 4) und
nehmen beim Durchlauf durch die einzelnen Stricksysteme I, II, III eine Legestellung A, eine bangstellung B und
eine Ehalierstellung G ein.
Im Verlauf der Tätigkeit nehmen Arbeitsglieder 14. bis
14v|2 im wesentlichen nachfolgende Grundstsllungnfeinin
einem Abschnitt a eine JRuhestellung, welche auchjäkti—
vationsstellung genannt werden kann-, ΐη einem Abschnitt b
eine Spannstellung und in .einer Ebene e eine Halte stellung,,
wie es in Fig. 2 veranschaulicht istr Der mit -der Ebene c
beendete JLbSGhnitt a, b bestimmt einen Arbeitshub d der
Arbeitsgliedsν 14. Der Spannstellung b entspricht eine gestrichelte
Stellung 14 des Arbeitsgliedes 14. jSine stellung
14 ist die Stellung des Arbeitsgliedes 14 während der üuhestellung
a, d.i. wenn dieses Arbei-tjsglied mit dem nicnt veranschaulichten
Gestrick außer Berührung ist.
Die Steuerung der einzelnen Stellungen ^l4 ., 14 der Arbeitsglieder
14 ist vor allem durch die Form des riebesegmentes
21 auf dem ringförmigen Nocken 2ü bestimmt, wit dem
Segment arbeiten die KoIlen ^l9 zusammen.
Beim Auflauf der £olle 19 auf das iiebesegment 21 des
Nockens 20 im Verlauf eines Bogens oC wird die Rolle Λ3
in einem Teilbogen X angehoben, was in der üöhe dem Abschnitt
b entspricht, leiter schreitet das Anheben der Rolle 19 in einem v/eiteren Teilbogen β fort, was in der
Höhe dem Abschnitt a entspricht und eine Ruhelage 19 dar-
- 8 101837/0871 ORIGINAL INSPECTED
stellt. Am Ende des erwähnten Bogens ρ befindet sich die
Rolle 19 auf dem Gipfel des Eebesegmentes 21. Nach Verlassen
des Gipfels des hebesegmentes 21 beginnt die Rolle
19 wieder zu sinken. In einem Bogenμ befindet sich das
zugeordnete Arbelt&glied 14An der Ruhestellung 14 , d.i..
-außer Berührung mit dem £estrick. Im nachfolgenden xfeil—
bogen ο , durch den ein Bogenc£ beendet ist, führt das
Arbeitsglied ^14 im Abscnnitt b In der Stellung 14 eine
Spannfunktion aus, und zwar bis zur Einnahme der übene c*
Uie optimale -iinu^elluna; des Gipfels des Hebesegmentes 21
Ui;:. ^) ixiit xmcicsicac; auf die ßadelbaün R im Strieksystem
und mit rLna^sic^'c auf die breite des Arbei-csgliedes 14 ist
eine solche, dai3 in derajeiligen Homent, in dem die Rulierstellung
G beendet wird, die Rolle 19 entlang des absinkenden a'eiles des nebesegmeiites 21 um den Bogen β verseuoben ist,
was .iit der Differenz in einem Jinkelausarucic das Berüiirungsmoraent
de^ Arbeltsgliedes 14 mit dem Gestrick im Bereich der
Stellungen 14- und 14 O1Xg* 2.) darstellt und bedeutet,, daß
dieses Arbeitsr-;lied 14 auf aas Gestrick eine Spannwirkung
ausübt. Analog bedeutet dies also, daß soeben beendete Henkel in einer zup;ehörigen Haseuenreihe entsprechend gespannt
sind, während die Nadeln in eine obere Legsstelxung A :?.ngehoben
sind und das -zugehörige Stricksystem verlassen,.
In dem Ausführungsbeispiel der erfindungsgeiaäiien Vorrichtung
ist jedes der Stricksysteme I, II, III (i'ig. 4) uit
einem liebese,,ment 21 j, 21-p-j-, 21 y-,j ;.-uf dem ringförmigen
iiocken 20 ausgestattet. Bei einer solchen Anordnung führen
dann die Arbeicsglieder 14,, bis 14^,ρ eine Bewegung in axialer
xcichtung aus, welche in Fig. 5 graphisch veranschaulicht
- 9 809837/0871
BAD
ist, wo in einer Bahn IL^ die Bewegung des Arbeitsgliedes
14,, (Pig.4) in axialer dichtung im Verlauf einer Umdrehung
um $60°, und zwar mit Rücksicht auf den Durchgang durch die einzelnen Stricksyateme I, II, IiI veranschaulicht
ist. In dieser graphischen Veranschaulichung stellen dann die dunkel ausgefüllten Rechtecke Intervalle dar, in
denen dieses Arbeitsglied 14,, mit dem Gestrick außer Berührung ist, was bedeutet, daß es sich im Abschnitt a (Fig.2)
befindet, was dem Bogen ρ +β entspricht. Daraus ergibt sich,
daß sich während der -übrigen Dauer dieses zugehörige Arbeitsglied 14,, (Fig. 4) beim Durchlauf durch die Bahn D,., in
einer Spanns teilung befindet, was dem Abschnitt b (Fig.2) entspricht. Sofern es das gespannte Gestrick ermöglicnt,
kann das erwähnte Arbeitsglied 14,, (Fig. 4) eine Iialtestellung
einnehmen, welche durch die Ebene e (Fig. 2) gegeben ist. Diese Tätigkeit ist bei allen nachfolgenden Arbeitsgliedern
14o bis "14^o (Fig* 4) analog und aus der graphischen Darstellung
in Fig. 5 beim Vergleich der einzelnen Bahnen D.,
2 bis -D,, η ersichtlich.
1 Ί2
Avis der graphischen Darstellung in Fif-. 5 kann der ochlufi
gebogen werden, daß die Arbeitsglieder 14,, bis 14^2 (Fi ^. 4)
die.Arbeitsstellung a (Fig.2) in einer Phasenverschiebung
einnehmen, v/eil die Hebesegmsnte 21 j,21-.-,.,21-.-,-J- (Fig.4) ortsfest
angeordnet sind und die Arbeitsglieder 14. bis 14,,^
CLuX1Ch die sich drehenden nadelzylinder 1,>
(Fi^. 1) mitgenoüiaeu
v/erden.
Für ei.ne optimale. Funktion der erfitidun>;sgemäben Vorrichtung
ist es vorteilhaft, v;enn die ouinne der Lunge de;: j3o .ens
oC und P. (Fig. 3) kleiner als die Lünye der Peilung ^,wis
den einzelnen Betati^uni^sstr.in.ien 12 (Fi^;. 1) ist, gemessen
- 10 -
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= --·■-- -. ,· >,, . . BAD OR!ii!NAL
auf einer gedachten Kreislinie des übereinstimmenden
Durchmessers mit gemeinsamer Mitte. Grund zu dieser Maßnahme ist, daß im Bereich eines Abschnittes 3 (Fig.5)
sämtliche Arbeitsglieder 14-,. bis 14v,p C^-S · ^) auf das Gestrick
im Bereich des Abschnittes b (Fig.2) wirken, d.i. eine Funktion des Spannens und/oder Haltens ausüben. Diese
Konstruktionsmaßnahme ist zwar für eine gute Funktion der erfindungsgemäßen Vorrichtung nicht völlig unerläßlich,
stellt aber eine vorteilhafte technische Maßnahme dar, die sicherstellt, daß beim Anheben des zugehörigen Arbeitsgliedes
14 in der Ruhestellung 14- im Abschnitt a die benachharten
Arbeitsglieder 14- immer in einer dem Abstand b entsprechenden
Position, d.i. in der Funktion des Spannens und/oder Haltens, einschließlich der Ebene e sind.
Bine weitere Maßnahme für eine optimale Konstruktion ist eine solche Anordnung der Hebesegmente 21 j, 21-^-p, 21jj-j-(Fig.4·)
auf dem ringförmigen Nocken 20 in bezug auf die einzelnen Stricksysteme 1,11,III, daß die einzelnen Arbeitsglieder
14·. bis 14-^2 im Moment der Beendigung des
einwandfreien Kulierens nicht veranschaulichter Nadeln funktionell auf das Gestrick zu wirken beginnen, und zwar
dann, wenn sich diese Nadeln aus der Kulierstellung 0 in die Legestellung A anzuheben beginnen.
Die angeführte optimale Variante der Konstruktionsanordnung kann in manchen konkreten" Fällen nicht eingehalten werden.
Daher sind in der Fig.4- durch Ebenen e,f *g jene Stellen
in den einzelnen Stricksystemen I,II,III gekennzeichnet, in
denen die einzelnen Arbe its glieder 14- die Ruhestellung 14·
(Fig.2) beenden und durch Einnahme der Stellung 14- auf das
Gestrick durch Spannung einzuwirken beginnen. In der graphi-
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ORiGlNAL INSPECTED
seilen Veranschaulichung äußert sich die Funirtion dieser
Anordnung in I1Ig. 5 in der Projektion der Ebenen e,f ,g
aus der S1Ig. 4 in Linien e-jf-j--.- und
Die Stellung der Ebene e (Fig.4) im ersten Stricksystem I
ist im wesentlichen durch die Tatsache beeinflußt, daß dieses
Stricksystem I so angeordnet ist, daß die Funktion des Strickens auch beim Pendelgang beider Nadelzylinder 1,5»
d.i. beim Fersen- u. Spitzenstricken einer Strumpfware, gesichert
ist.
In den Fig. 6 und 7 ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung mit dem Ziel einer besseren Sicherung der Funktion
beim Pendelgang der erwähnten Nadelzylinder 1,5 auf die
Weise veranschaulicht, daß vor dem ersten Stricksystem I (lig.6) ein Hilfshebesegment 21 vorgeschaltet wird, das
so im direkten Zusammenhang mit einer Ebene h ist. Mit Hilfe dieses Hilfshebesegmentes 21 auf dem ringförmigen
Nocken 20 bilden sich vorteilhaftere Bedingungen für die Funktion, sowohl beim Rundstricken als auch beim Pendelgang.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den
Fig. 8 und 9 veranschaulicht. Hier ist durch eine eigenartige Maßnahme die Verteilung des Betätigungselementes der
Arbeitsglieder 14.* bis 1^p C^S*8)- erreicht, und zwar dadurch,
daß dieses Element in zwei Nocken 20,33 dadurch verteilt ist, daß jedem Nocken 20 oder 33 eine bestimmte Gruppe
der Arbeitsglieder 14·. bis 14^2 beigeordnet ist. So ist z.B.
jedes ungerade Arbeitsglied 14·., 14^, 14,-,.. o dem Nocken
beigeordnet, welcher mit Hebesegmenten 21 j, 21-^,21-J-J-J- in den
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ORIGINAL
einzelnen otricicsyüüemen 1,11,Hx ausgestattet ist, wobei
das erste ötricks3rstem I auch noch mit dem Hilfshebesegment
21 verseilen ist. Jedes gerade Arbeitsglied 14ρ,14^, ,14^-,...
wird dann mit; hilfe des iiockens 33 betätigt, der in den
einseinen Stricksystemen I,II,III gleichfalls mit hebesegmenten
j?4y,54-j-y, 34y-|--p ausges'cattet ist, wobei dem ersten
Stricksystem I bereits kein hilfshebesegment beigeordnet
ist. Der Einfluß dieser technischen Ausstattung ist bei der Funktion dieser" Anordnung der erfindungsgemäßen Vorrichtung
am besten aus der grapüiscnen Darstellung in IFig. 9 ersichtlich.
Aus der Beschreibung geht hervor, daß eine konkrete Ausfüiirung
der Vorrichtung in verschiedenen Konstruktionsabänderungen und Varianten durchgeführt werden kann, ohne
hierdurch vom Rahmen des allgemeinen Erfindungsgedankens
abzuweichen. Als weiteres Beispiel kann eine solche Ausführung der Vorrichtung angeführt v/erden, bei der als einziges
aktivierendes Mittel der Arbeitsglieder 14 ein einziges, auf dem Socken 20 angeordnetes Segment von solcher Hebewirkung
dient, daß es auf einen Hub fertigbringt, die Arbeitsglieder 14 für die ganze Länge sämtlicher im Verlauf einer
einzigen Umdrehung beider Nadelzylinder 1,5 ausgebildeten Maschenreihen zu aktivieren.
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Claims (1)
- Patentansprüche :Vorrichtung an einer .Rundstrickmaschine zum spannen und Abziehen eines Gestrickes, insbesondere für eiri- und auch mehrsystemige -Doppelzylinderstricionaschinen, wobei diese Vorricntung aus im Innern eines i·. au el Zylinders angeordneten mechanischen Kitteln besoerit und diese individuell so betätigbar sind, daß sie in einer Sichtung unter der Wirkung ihrer Masse und eventuell vorgesehener Pedern und in der anderen lüchtung durcn Nocken betätigt sind,
dadurch gekennzeichnet,daß ein Hocken (20) mit mindestens einem nebesegment (21 -j-,21 IJi2I11-J-,21 ) ausgestattet ist, bei welchen die Summe der Längen bildender Bögen (oG ,p ) kleiner als die Teilung ziv'ischen einzelnen Betätigungsstangen (12) der Arbeitsglieder (14) ist.Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,daß die eine Arbeitsstellung (14· ) auf dem ganzen Umfang des gebildeten Gestrickes im Bereich eines festgesetzten Abschnittes (j) einnehmender Arbeitsglieder (14) sich nachfolgend abwecnselnd in eine Ruhestellung (14 ) so verteilen, daß benachbarte Arbeitsglieder die Arbeitsstellung (14 ) einnehmen.3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Hebesegment ('^χι^ιχί^χχχ) des Nockens (20)- 14 -809837/0871 ^ORiGINALWSFE-C- ίΗΤ -das aktivierende Clement der Arbeits?rlieder (14·) mindestens im Bereich, der .-. Venice Hänge einer hascnenreiiie des gespannten und abgezogenen Gestrickes ist.'V. Vorricx-uuny aach Ans, rucu 1 und 2, dadurcix gekennzeichnet,daß das lieb3sevident (21) das einsige aktivierende HIe me nt des r;ockons (20) der Arbeitsgiieder (14-) für die ganse Länge der Maocbenstäbchen der im Verlauf einer Umdrehung beider riadelsylinaer (1,^) ausgebildeten Hascaenreinen ist.>. "Vorrichtung nach den Ansprücnen 1 bis 3» dadurch ^elcennaeicbnet,dai vor einem beis'oielsweise im Pendelgang der liadelaylinder (1,i>) arbeitenden otricksystem (1) ein üilfshebesegraent (21. ) angeordnet ist.809837/0871
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| DE19782809981 Withdrawn DE2809981A1 (de) | 1977-03-11 | 1978-03-08 | Vorrichtung an einer rundstrickmaschine zum spannen und abziehen eines gestrickes |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| CS (1) | CS198456B1 (de) |
| DE (1) | DE2809981A1 (de) |
| GB (1) | GB1589556A (de) |
| IT (1) | IT1093432B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0115060A1 (de) * | 1982-12-29 | 1984-08-08 | MEC-MOR S.p.A. | Vorrichtung zum Spannen des Gestrickten an einer Rundstrickmaschine |
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1977
- 1977-03-11 CS CS771633A patent/CS198456B1/cs unknown
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1978
- 1978-03-08 DE DE19782809981 patent/DE2809981A1/de not_active Withdrawn
- 1978-03-09 GB GB9318/78A patent/GB1589556A/en not_active Expired
- 1978-03-09 IT IT20993/78A patent/IT1093432B/it active
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| EP0115060A1 (de) * | 1982-12-29 | 1984-08-08 | MEC-MOR S.p.A. | Vorrichtung zum Spannen des Gestrickten an einer Rundstrickmaschine |
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| Publication number | Publication date |
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| CS198456B1 (cs) | 1980-06-30 |
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| IT1093432B (it) | 1985-07-19 |
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