DE2808977A1 - Verbolzungsgeraet - Google Patents
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Description
ATLAS CUPCü AKTIEBOLAG
Ilaeka, Schweden
Verbolzungsgerät.
Bisher übliche Verbolzungsgeräte, mit denen im Gestein Löcher
gebohrt werden und in diese Löcher dann Gesteinsbolzen eingesetzt v/erden, haben im allgemeinen eine Leitschienenkonstruiction,
welche im wesentlichen aus zwei zusammengebauten herkömmlichen Leitschienen besteht. Dabei besitzt die eine Leitschiene eine
langgestreckte Führung für den Gesteinsbohrer und die andere eine langgestreckte Führung für die Bolzensetzeinrichtung. Die
beiden Leitschienen lassen sich gemeinsam um eine parallel zu ihnen verlaufende Achse verdrehen, sodaß nach dem Bohren eines
Loches die Bolzensetzeinrichtung derart verschwenkt werden kann,
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daß sie mit dem gerade gebohrten Loch fluchtet und den in ihr
eingesetzten Gesteinsbolzen in das frisch gebohrte Loch hineintreiben kann. Ein derartiges Gerat ist jedoch schwer und unförmig.
Die Erfindung hat sich daher die Aufgabe gestellt, ein Verbolzungsgerät
zu schaffen, welches gegenüber den bisher üblichen Geräten dieser Art wesentlich leichter, infolgedessen handlicher
und funktionssicher ist.
Gekennzeichnet ist ein erfindungsgemäßes Verbolzungsgerät im
wesentlichen dadurch, daß auf einer Leitschiene ein Gesteinsbohrer und eine Bolzensetzeinrichtung angeordnet sind und die
Leitschiene langgestreckte Führungsorgane und eine für den Gesteinsbohrer und die Bolzensetzeinrichtung gemeinsame Vorschubeinrichtung
aufweist und daß wenigstens der Gesteinsbohrer oder die Bolzensetzeinrichtung auf der Leitschiene montiert ist und
auf den Führungsorganen durch einen Kraftantrieb abwechselnd in die und aus der Arbeitsstellung bewegbar ist.
Weitere Besonderheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels anhand der beiliegenden Zeichnungen; es zeigt
Fig.l eine Seitenansicht eines Verbolzungsgerätes, welches
am Außenende eines Auslegers eines Raupenfahrzeuges angeordnet ist;
Fig.2 eine Ansicht des Gerätes aus Fig.l in Richtung der
Pfeile 2-2;
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3 eine der Pig. 2; entsprechende Ansicht bei anderen
Positionen verschiedener Elemente;
Fit-j.-f einen Jühnitt durcn Figo längs der Linie h-h;
Flg.-j eine der Fig. 2 entsprechende Teilansicht im Teilschnitt
in vergrößertem Maßstäbe;
Fig.6 einen Scnnitt durch Fig.5 längs der Linie 6-6;
Fig.V einen Schnitt durch Fig.5 längs der Linie 7-7;
Fig.b einen Schnitt durch Fig.5 längs der Linie δ-8;
Fig.9 bis 11 verschiedene Positionen des Gesteinsbohrers
und der Bolzensetzeinrichtung auf der Leitschiene in schematischer Darstellung, und zwar jeweils in Blickrichtung
der Pfeile 9-9 aus Fig.5·
Fig.l zeigt ein Raupenfahrzeug 11 mit einem Ständer 12, auf
welchem ein Träger I^ um eine wagerechte Achse lh- durch einen
nicht dargestellten Motor verdrehbar ist. Dieser Träger Ij5
trägt über einen Schwenkzapfen lLj das innere Ende eines Auslegers
16, viel eher mittels eines Hydraulikzylinders 17 verschwenkbar
ist. Der Ausleger 16 ist teleskopisch ausfahrbar und trägt am äußersten Ende 18 einen Halter 19 für eine Leitschiene
22, welcher um eine wagerechte Achse 20 mittels eines hydraulischen Zylinders 21 verschwenkbar ist. Die Leitschiene
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ist gegenüber ihren: Halter Vj durch einen HydraulIkζ;/under
axial verschiebbar, welcher im Halter l'-j angeordnet ist und eine
Kolbenstange 23 aufweist.
Die Leitschiene 22 trägt eine hydraulisch gegen die Gesteinsfläche ausfahrbare Abstützung 24. Auf einein auf der Leitschiene
22 verschiebbaren Schlitten 26 ist ein Schlag- oder otoiooohrer
25 montiert, wie Fig.l zeigt. Dieser Gesteinsbohrer 2p trägt
einen Bohrstahl 26, welcher durch eine Zentriereinrichtung 'ctj
am vorderen Ende der Leitschiene 22 geführt wird. Diese Zentriervorrichtung 2y ist mit einer Aosaughaube für den Bohrstaub
kombiniert und an einen Saugschlauch 41 angeschlossen. Der Bohrstahl 2b trägt eine Bohrerspitze 30. Außerdem ist ein Vorschubmotor
27 vorgesehen. Um die {Joersichtlichkeit in Pig.l nicht zu
stören, wurde in dieser Figur eine Boizensetzeinrichtung ^l
fortgelassen, welche jedoch in den Figuren 2 und 3 zu sehen ist. In Fig.2 befindet sich der Gesteinsbohrer 2p in seiner Arbeitsstellung,
wobei sein Schlitten 26 auf der Leitschiene 2ö gleitet. Die Bolzensetzeinrichtung besitzt einen Hydraulikmotor 31
zur Verdrehung eines Gesteinsuolzens 33· Diese Bolzensetzeinrichtung
31 sitzt auf einem Schlitten 32, wobei dieser Schlitten
mit der Einrichtung 31 und einem Gesteinsbolzen 33 in Fig.2 aus
seiner Arbeitsstellung fortgeschwenkt ist. In Fig.3 ist der Schlitten 26 mit dem Gesteinsbohrer 23 aus der Aroeltsstellung
herausgeschwenkt und stattdessen der Schlitten 2b mit der Bolzensetzeinrichtung 31 in seine Arbeitsstellung auf der Leitschiene
22 einge schwendet.
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AuI aeii. vorderen "1\lii der Leitsdiene 22 ist ein Aggregat 34
uij-tteis eines in iam eingeoauten Motors ^ verarehbar angeordnet.
Der Motor y_j ,..ann ein ^reisringförmiger nydraulischer Zweiflügelige
tor an sieh benannter Art sein und wird daher hier weder beschrieben
noch im einzelnen dargestellt. Das Schweruvaggregat
trägt die Zentriervorrichtung ?Jj für den Eohrstahl, weiche mittels
zweier HydraullKzyiinüer 37 axial verschiebbar ist, ein
mittels eines Hydraulikzylinders Z>j axial verschiebbares Laderonr
j5o für Jlarz^artuschen und eine Zentriervorrichtung 40 für
einen Gesteinsbolzen. Der Motor 3t) ist mit einer nicht dargestellten
liiechaniscnen 3 ehalte inrichtung verbunden, sodaß das
Aggregat y\ arei feststehende V/iri/.elpositionen in V/inicelaijstänaen
Von jeweils 4^ einnehmen ;.ann, und zwar die in den Figuren
3 una Jt dargestellte Pcsition, in weicner die Zentriervcrricn-"uung
4υ in betriebslage gedreht ist, aann die IJosition, in
Vielcner die Zentriervorrichtung 2'j gemäß Fig.l und 2 in Betriebslage
gedreht ist, und eine Zwischenposition, in welcher das Laderohr jjL in seine Betriebslage gedreht ist, in viel eher es mit dem
bohrloch fluchtet. Figo ist eine der Fig.4 entsprechende Ansicht
und zeigt das rückwärtige Ende der Leitschiene 22 in vergrößertem Maßstäbe. In dieser Figur ist der Schlitten 26 für
den Gesteinsbohrer 2^ mit abgenommenem Gesteinsbohrer schernatisch
dargestellt, während die Bolzensetzeinrichtung jjl und ihr
Schlitten Yd überhaupt nicht dargestellt sind. Die Leitschiene
22 besitzt zwei Flansche 43 und 44, welche als Führungsorgane
für den Schlitten 26 dienen. Das rückwärtige Ende dieser Führungsorgane
43 und 44 besitzt zwei Ausnehmungen 43 bzw. 46. An
jeder Seite besitzt der Schlitten 26 Flansche 47' und 4b, welche
an aer Unterseite der Führungsorgane 43, 44 der Leitschiene 22
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entlanggleiten. Diese Flansche 47 und 4b sind In Figo restrichelt
dargestellt. Die Ausnehinungen 45 und ιιο in den Führungen
4j5 bzw. 44 der Leitschiene 22 gestatten es, daß aer .'Jonxitten
26 abgeschwenkt werden kann, wenn er sich in seiner in Figo
gestrichelt angedeuteten rückwärtigen Position befindet, da in dieser Position die Flansche 27 und 4b des Schlittens den Ausnehmungen
45, 46 der Führungsorgane 43, 44 genau gegenüber
liegen.
V/ie Fig.β zeigt, läuft eine Kette 49 in geschlossener Bahn längs
der Leitschiene 22, wobei ihr Antrieb über den Vorschuuriotor
erfolgt, der in Fig.l angedeutet ist. Der Schlitten 26 des Gesteinsbohrers
25 ist über in die Kette hineingreifende üehlittenständer
50 mit der Kette 49 gekoppelt, was in den Figuren 6 und
b deutlich zu sehen ist.
Das rückwärtige Ende der Leitschiene 22 besitzt zwei Flansche 51 und 52, welche an jeweils einem Arm 53 bzw. 54 einen hydraulischen
Motor 55 tragen. Auf der Ausgangswelle dieses Motors ist ein Sechskant 56 befestigt, sodaß er einen nach vorne
weisenden Ansatz der Abtriebswelle bildet. Dieser Motor 55 vermag den Sechskant 56 um einen Windel von ^0° zu verdrehen.
Zwischen den Flanschen 51 und 52 ist eine Hüle 57 gelagert.
Auf dem Sechskant 56 sitzt ein radial abstehender Arm 5b (Fig.(j),
sodaß er dessen Drehbewegung folgt. Am Außenende des Armes 5b
und einer Nase 60 der Hülse 57 ist ein Lenker 5y angelenkt. Die
Hülse 57 besitzt außerdem einen Arm 6l, welcher einen weiteren Sechskant 62 verdrehbar trägt. Dieser Sechskant 62 kann um einen
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'/Inkex von weniger als 4^° mittels eines Hydraulikzylinders bj>
verdreht; werden., welcher zwischen einem Ansatz 64 der Hülse 57
und einem am SechSKant 62 befestigten Radialarm 65 angelenüt
ist.
Der Schlitten 2b des Gesteinsbohrers besitzt einen Bock 66 mit
einem sechseckigen Loch 67', in welches ein federbelasteter Riegel ob hineinragt. Wenn der Schlitten 26 durch den Vorschubmotor
27 und die Kette 2^ in seine rückwärtige Position zurückgeschoben
wird, greift der SechsKant 62 in dieses Sechskantioch
07. Da der Sechskant 62 ein konisches Ende aufweist, drückt er
den Riegel 68 nach außen, sodaß dieser, wenn der Schlitten 26 seine hinterste Position erreicht, in eine Ausnehmung by im
Piolzen 62 einschnappt und den Schlitten 26 axial mit dem Bolzen 62 verriegelt. Dieser Riegel 68 hält dann den Schlitten 26 sowohl
axial wie winkelmäßig einwandfrei fest, wenn der Schlitten von den Führungen 43 und 44 ausgekuppelt wird, und zwar auch,
wenn die gesamte Leitschiene 22 umgedreht xvird. Der Riegel 6b
läßt sich hydraulisch zurückziehen, sodaß der Schlitten 26 vom Bolzen 62 gelöst wird.
Der Schlitten 32 der Eolzensetzexnrichtung 3I ist mit dem Schlitten
26 des Gesteinsbohrers 25 identisch, besitzt jedoch einen
Ansatz oder Bock 70, welcher das Spiegelbild des Bockes 66 ist und mit dem Sechskant 56 in der gleichen Weise zusammenwirkt
wie dies zwischen dem Bock 66 und dem Sechskant 62 beschrieben wurde. Da die Schlitten 2b, 32 und ihre Böcke in der gleichen
Weise zusammenwirken, ist der Schlitten 32 der Bolzensetzeinrichtung
31 in Fig·5 nicht extra dargestellt. Wenn sich der
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Schlitten 26 des Gesteinsbohrers 2'o in Arbeitslage befindet und
längs der Leitschiene gemäß Fig.j5 und ■} verschiebbar .ist, so
ist der Schlitten j52 der Bolzensetzeinrichtung J>1 tatsächlich
sowohl axial wie winkelmäßig auf dem Sechs?cant yo verriegelt,
wie dies Fig.2 zeigt.
In den Figuren y bis 11 ist sehr schematiscn dargestellt, wie
der eine Schlitten auf der Leitschiene gegen den anderen ausgewechselt
wird. Fig.9 ^eigt eine der Fig.2 entsprechende Position,
in welcher der Gesteinsbohrer 25 sich in Arbeitsstellung
befindet, d.h. sein Schlitten 26 mit den Führungsorganen 4^,
der Leitschiene 22 in Eingriff steht, während die Bolzensetzeinrichtung
^l aus den Führungen herausgeschwenkt ist. In dieser
Position ist der Gesteinsbohrer 25 bereit, um in das Gestein
ein Loch zu bohren. Wenn das Loch bis zur gewünschten Tiefe gebohrt ist, wird der Gesteinsbohrer auf der Leitschiene vollkommen
zurückgezogen. Über den Hydraulikzylinder 6~j>
wird der Sechskant 62 dann verdreht, sodaß der Schlitten 26 und der Gesteinsbohrer 25 von den Führungen in ihre in Fig.lü dargestellte
Position abgeschwenkt xverden. Dann v/ird der Motor eingeschaltet, um den Sechskant 56 zu verdrehen, sodaß der
Schlitten 32 und die Bolzensetzeinrichtung Jl in Arbeitsstellung
auf die Führungen ^J, 44 gemäß Fig.11 geschwenkt werden. Infolge
des Lenkers 59 wird die Hülse 57 gleichzeitig gedreht, sodaß der Sechskant 62 am Arm 6l und der Gesteinsbohrer 25 in die in
Fig.11 dargestellte Position geschwenkt werden.
Beim Verbolzen werden heutzutage meistens Gesteinsboizen ohne
Sprei»organe oder Spreizeinrichtungen verwendet, und, bevor der
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Bolzen in das Bohr ic on. eingesetzt wird, wird dieses mit Kartuschen
einer Härternatrix, die gewöhnlich aus einem Zweiicomponentenharz
mit Jand als Füllstoff besteht, geladen. Das Harz wird
vom Bolzen gemischt, wenn dieser in das Bohrloch eingeschoben und gleichzeitig verdreht wird, und das Harz härtet, sobald
seine beiden Komponenten innig miteinander vermischt sind. Infolgedessen
muß nach jedem Bohrvorgang das gerade gebohrte Loch mit Zweikornponentermarz geladen werden. Zweckmäßigerweise sollten
die neiden Motore 35 und 55 synchron arbeiten und beide sollten eine Zwischenposition haben, in welcher das Laderohr ~%
mit dem gerade genohrten Bohrloch fluchtet. Das Laderohr y<i wird
durch den Hydraulikzylinder 39 gegen die Bohrlochraündung gedrückt
und die Kartuschen können durch das Rohr 3^ und den damit verbundenen
Schlauch in das Bohrloch geblasen werden.
Die Abstützung 24 für die Leitschiene 42 besteht aus einer Kolbenstange eines Hydraulikzylinders, welcher in der Leitschiene
22 angeordnet ist, und die Kolbenfläche zum Herausdrücken dieser Kolbenstange 24 ist kleiner als die liolbenflache, Vielehe zum
Herausdrücken der Kolbenstange 23 zur Verfügung steht, durch
welche die Leitschiene 22 in ihrem Halter 19 axial verschoben
wird. Infolgedessen kann die Stütze 24 während der gesamten Arbeit hydraulisch gegen das Gestein gedrückt werden, und der
Zylinder 23 zur Axialverschiebung der Leitschiene 22 kann benutzt
werden, um die Leitschiene zwischen der in Fig.l dargestellten Arbeitsposition und der etwas zurückgezogenen Position axial zu
verschieben, wobei in der letztgenannten Position die Schlitten 26 und 32 verschwenkt werden, während die Stütze 24 einen ständig
gleichbleibenden Druck gegen den Fels beibehält. Durch diese
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Anordnung mit einer nach vorn ausfahrbaren Stütze 24 und einer
axial bewegbaren Leitschiene 22 kann mit dem Bohren stents aus der in Fig.l dargestellten Position begonnen werden, in welcher
die Bohrersüitze J>Q an dem Gestein anliegt und der Gesteinsbohrer
25 sich in seiner hintersten Lage auf der Leitschiene
befindet. Infolgedessen können alle Bohrlöcher auf die gleiche
Tiefe gebohrt werden, welche durch die Länge der Gesteinsbolzen vorgegeben ist.
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Claims (1)
- Andrejewski, Honke, Gesthuysen & Masch, Patentanwälte in EssenPatentansprüche:1. Verbolzungsgerät, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer Leitschiene (22) ein Gesteinsbohrer (25) und eine Bolzensetzeinrichtung (31) angeordnet sind und die Leitschiene (22) langgestreckte Führungsorgane (43, 44) und eine für den Gesteinsbohrer (25) und die Bolzensetzeinrichtung (3I) gemeinsame Vorschubeinrichtung (27, 49) aufweist und daß wenigstens der Gesteinsbohrer oder die Bolzensetzeinrichtung auf der Leitschiene montiert ist und auf den Führungsorganen durch einen Kraftantrieb (55* 56, 62, 63) abwechselnd in die und aus der Arbeitsstellung bewegbar ist.2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Gesteinsbohrer (25) und die Bolzensetzeinrichtung (3I) auf der Leitschiene (22) montiert sind und durch einen Kraftantrieb (55* 56, 62, 63) auf den Führungsorganen (43, 44) abwechselnd in ihre und aus ihrer Arbeitsstellung bewegbar sind.3· Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Gesteinsbohrer (25) und die Bolzensetzeinrichtung (3I) Organe (50) aufweisen, durch welche sie bei Verschiebung auf den Führungsorganen (43* 44) in Arbeitsstellung automatisch mit der Vorschubeinrichtung (27, 49) verbindbar sind.4. Gerät nach Anspruch 2S dadurch gekennzeichnet, daß der Kraftantrieb (55* 56, 62., 63) zur Verschiebung des Gesteinsbohrers (25) bzwo der Bolzensetzeinrichtung (3I) in die undORIGINAL INSPECTEDAndrejewski, Honke, Gesthuysen & Masch, Patentanwälte^!? EsSeft ' 'aus der Arbeitsstellung auf den FührungsOrganen derart ausgebildet ist, daß er mit dem Gesteinsbohrer bzw. der Bolzensetzeinrichtung kuppelbar ist, wenn die jeweils in Arbeitsstellung befindliche Einrichtung (25 bzw. 3I) auf den Führungsorganen (43, 44) die rückwärtige Position erreicht.5· Gerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Gesteinsbohrer (25) und die Bolzensetzeinrichtung (31) in der rückwärtigen Position von den Führungsorganen (43, 44) lösbar sind.6. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Gesteinsbohrer (25) und die Bolzensetzeinrichtung (31) in all1 den Positionen, in denen sie vom Kraftantrieb abgekuppelt sind, positiv mit den Führungsorganen verriegelt sind.7· Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Gesteinsbohrer (25) und die Bolzensetzeinrichtung (31) in ihre Arbeitsstellung und aus ihrer Arbeitsstellung heraus verschwenkbar sind, und zwar um Achsen, welche im wesentlichen parallel zur Bohrachse verlaufen.8. Gerät nach Anspruch 7* dadurch gekennzeichnet, daß am rückwärtigen Ende der Leitschiene (22) zwei Kopplungselemente (56, 62) vorgesehen sind, von denen das eine auf der Seite der Führungsorgane (43, 44) angeordnet ist und mit einem Kopplungselement (66) am Gesteinsbohrer (25) zusammenwirkt und das andere an der anderen Seite der Führungsorgane angeordnet ist und mit einem Kopplungselement (70) an der Bolzensetzeinrichtung (31)S; ß / f} $ ff ΐAndrejewski, Honke, Gesthuysen & Masch, Patentanwälte in Essenzusammenwirkt, wobei beide Kopplungselemente (56, 62) verdrehbar auf der Leitschiene (22) montiert sind und derart mit einem Kraftantrieb verbunden sind, daß der Gesteinsbohrer (25) bzw. die Volzensetzeinrichtung (31) in Arbeitsstellung und aus der Arbeitsstellung heraus versohwenkbar ist.9. Gerät nach Anspruch 7> dadurch gekennzeichnet, daß der Gesteinsbohrer (25) und die Bolzensetzeinrichtung (31) auf Schlitten (26, 32) mit Führungselementen (47, 48) sitzen, welche mit den Pührungsorganen (43, 44) zusammenwirken, und daß die Führungsorgane (43* 44) Aussparungen (45, 46) aufweisen, durch welche die Führungselemente (47* 48) der Schlitten passieren können, wenn die Schlitten (26, 32) in ihrer rückwärtigen Position in Arbeitsstellung bzw. aus der Arbeitsstellung heraus bewegt werden.10. Gerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitten (26, 32) mit der Vorschubeinrichtung (27, 29) kuppelbare Organe (50) aufweisen, wenn die Schlitten in Arbeitsstellung geschwenkt sind.11. Gerät nach Anspruch 9* dadurch gekennzeichnet, daß die Vorschubeinrichtung eine von einem Motor (27) angetriebene Vorschubkette (49) aufweist und die Schlitten (26, 32) in die Kette (4o) eingreifende Organe (50) aufweisen, durch welche die Schlitten in Arbeitsstellung mit der Kette verriegelbar sind.$09836/0801Andrejewski, Honke, Gesthuysen & Masch, Patentanwälte in Essen12. Gerät nach Anspruch b, dadurch gekennzeichnet, daß die Kopplungselemente auf der Leitschiene (22) aus zwei nach vorne weisenden Stiften (56, 62) mit unrundem Querschnitt bestehen.15· Gerät nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß Verriegelungsorgane (68) vorgesehen sind, durch welche zusammenwirkende Paare der Kopplungselemente (62, 66 bzw. 56, 70) axial miteinander verriegelbar sind.14. Gerät nach Anspruch Ij5, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsorgane (68) Schnappriegel sind, durch welche zusammenwirkende Paare von Kopplungselementen (62, 66 bzw. 56, 70) automatisch miteinander verriegelbar sind, wenn der betreffende Schlitten (26 bzw. 32) seine rückwärtige Position erreicht.lij· Gerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die rückwärtigen Positionen die Endanschläge des Gesteinsbohrers (2^) und der Bolzensetzeinrichtung (3I) auf der Leitschiene (22) sind.lö. Gerät nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Halter (19) für die Leitschiene (22), wobei die Leitschiene durch einen Kraftantrieb axial im Halter verschiebbar ist und außerdem am vorderen Ende der Leitschiene eine über einen Kraftantrieb nach vorne verschiebbare Stütze (24) vorgesehen ist, durch welche die Leitschiene an der Felswand abstützbar ist.17· Gerät nach Anspruch l6, dadurch gekennzeichnet, daß der Kraftantrieb für die Axialverschiebung der Leitschiene (22) in809836/0801Andrejewski, Honke, Gesthuysen & Masch, Patentanwälte in Essenihrem Halter (19) aus einem parallel zur Leitschiene verlaufenden hydraulischen Druckbock (23) besteht und daß die Abstützung (24) einen parallel zur Leitschiene (22) verlaufenden hydraulischen Druckbock (24) aufweist.1&. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Zentriereinrichtung (29) für den Bohrstahl (28) und eine Zentiervorrichtung (40) für den Gesteinsbolzen (33) ara vorderen Ende der Leitschiene (22) montiert sind und wechselweise in eine Fluchtlinie mit der Bohrachse schwenkbar sinu.19. Gerät nach Anspruch l8, dadurch gekennzeichnet, daß die Zentriereinrichtung (29) für den Bohrstahl (28) und die Zentiervorrichtung.(4o) für den Gesteinsbolzen (33) gemeinsam auf einem Teil (34) montiert sind, welches um eine parallel zur Leitschiene (24) verlaufende Achse mittels eines Kraftantriebes (35) verdrehbar ist.20. Gerät nach Anspruch 19* dadurch gekennzeichnet, daß das verdrehbare Teil (3^·) ein Laderohr (38) aufweist und in eine derartige Position verdrehbar ist, daß dieses Laderohr mit der Bohrachse fluchtet..009836/08Qi
Applications Claiming Priority (1)
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