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DE2808774C2 - Vorrichtung zum seitlichen Ausrichten des Bogenstapels in Bogenanlegern - Google Patents

Vorrichtung zum seitlichen Ausrichten des Bogenstapels in Bogenanlegern

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DE2808774C2
DE2808774C2 DE2808774A DE2808774A DE2808774C2 DE 2808774 C2 DE2808774 C2 DE 2808774C2 DE 2808774 A DE2808774 A DE 2808774A DE 2808774 A DE2808774 A DE 2808774A DE 2808774 C2 DE2808774 C2 DE 2808774C2
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DE
Germany
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stack
button
servomotor
sheets
stacking plate
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DE2808774A
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English (en)
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DE2808774A1 (de
Inventor
Frank Dipl.-Ing. DDR 7127 Taucha Fichte
Wolfgang Ddr 7030 Leipzig Paul
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Zirkon Druckmaschinen Leipzig O-7050 Leipzig GmbH
Original Assignee
Polygraph Leipzig Kombinat Veb
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Publication date
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H1/00Supports or magazines for piles from which articles are to be separated
    • B65H1/04Supports or magazines for piles from which articles are to be separated adapted to support articles substantially horizontally, e.g. for separation from top of pile

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)
  • Registering Or Overturning Sheets (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum seitlichen Ausrichten des zu vereinzelnden Bogenstapels in Bogenanlegern. Die vereinzelten Bogen sind in einer definierten seitlichen Lage der Verarbeitungsmaschine, z. B. einer Druckmaschine zuzuführen. In diesem Zusammenhang ist es günstigt, wenn der Bogenstapel vor und während des Vereinzelungsprozesses in einer dementsprechenden seitlichen Lage zu den Vereinzelungsorganen gehalten wird.
Es wurden beispielsweise durch die DE-PS 22 00 755 Vorrichtungen zum selbsttätigen Ausrichten eines Bogenstapels bekannt. Auf beiden Seiten des Bogenstapels sind bei der Vorrichtung nach der o. a. Patentschrift nahe der Oberkante des Stapels je ein Fühler angeordnet, mit denen die seitliche Lage des Stapels abgetastet wird. Jedem Fühler ist ein Schalter zugeordnet, so daß bei seitlicher Lagerveränderung des Stapels ein Hubmotor über ein Schaltgestänge die Lage des Stapeltisches und damit des Bogenstapels korrigiert. Die auf einem Tragrahmen über Nadellager aufgenommene Stapelplatte ist über einen Mitnehmer und eine Spindel mit einem Stellmotor verbunden.
Die Anwendung dieser bekannten Vorrichtung bereitet dadurch Schwierigkeiten, daß ein relativ hoher Bedienungs- und Justageaufwand erforderlich ist Der Stapel muß seitlich verhältnismäßig genau zur Lage der beiden Fühler in den Bogenanleger eingebracht werden, da sonst die Gefahr besteht, daß einer der beiden Fühler durch den seitlich verschobenen Bogenmat&rial ausgehoben und damit außer Funktion gesetzt wird, sobald der Stapel im Schnelltransport in den Bereich der Verreinzelungsmittel gelangt Es ist also eine zusätzliche Korrektur der Stapellage über eine Handsteuerung notwendig. Außerdem muß, wenn die Vorrichtung ihrer t: Funktion gerecht werden soll, der formatabhängigen Einstellung der Fühler große Aufmerksamkeit gewidmet werden. Sobald z. B. die Fühler zu eng zueinander eingestellt werden, setzt sich die Regeleinrichtung außer Funktion, da zur gleichen Zeit beide Schalter betätigt würden. Werden dagegen die Fühler zu weit eingestellt, verliert die Regelung ihren Sinn.
Bei einer weiteren Vorrichtung nach der US-PS 19 48 001 erfolgt eine selbsttätige Ausrichtung des unkorrekt sitzenden Bogenstapels, indem der Bogenstapel auf einer Platte, die auf vier Kugeln beweglich ist, verschiebbar ist, dies sowohl axial zur Bogenförderrichtung als auch quer zu iK.-. Die Ausrichtung erfolgt über Fühler, welche die seitlichen Kanten und den hinteren Rand des Bogenstapels abtasten und die aber auch gleichzeitig über entsprechende, die mechanischen Kräfte übersetzende Hebel- und Getriebesysteme das Verschieben der Stapelplatte bewirken. Die seitliche Abtastung erfolgt auf beiden Seiten des Stapels, und eine Formatänderung ist weder vorgesehen noch möglich.
Die Erfindung stellt sich das Ziel, die Nachteile des Standes der Technik zu überwinden und eine Vorrichtung zu schaffen, bei der unter Senkung des technischen Aufwandes und des Aufwandes zur formatabhängigen Einstellung ein selbsttätiges seitiiohes Ausrichten des Stapels erfolgen kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum selbsttätigen seitlichen Ausrichten des Bogenstapels so zu gestalten, daß die formatabhängige Einstellung nur auf einer Maschinenseite des Bogenanlegers erforderlich ist und der Stapel, nachdem er innerhalb eines größeren Toleranzbereiches in den Anleger eingebracht wird, während der gesamten Dauer der Vereinzelung sehr genau seitlich ausgerichtet gehalten werden kann. Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß nur auf einer Seite des Stapels ein eine Steuerfahne tragender Taster mittels zweier, in einem Halteklötzchen geführter Bolzen horizontal und mittels zweier, mit dem Halteklötzchen verbundenen Tragstangen, die in Bohrungen eines Armes einer Halterung gleiten, vertikal und drehsicher geführt ist. Dabei werden durch die Steuerfahne zwei hintereinander befestigte induktive Schalter in der Weise beeinflußt, daß sowohl bei ausgehobenem als auch bei zu weit eingedrücktem Taster gleiche Signale ausgelöst werden. Die Signale der induktiven Schalter sind dabei über Negatoren, UND-Gatter und Leistungsverstärker zur Steuerung des Stellmotors auswertbar, solange sich die obersten Bogen des Bogenstapels im Bereich der Bogentrenner befinden. Die Steuerung des Stellmotors zur Mittenausrichtung der Stapelplatte erfolgt während dessen beschleunigter Abwärtsbewegung durch eine am oben angeführten Mitnehmer befestigte, zwei Schalter beeinflussende Schaltkulisse, wobei zur Umschaltung licht-
»chrankengesteuerte Relaiskontakte vorgesehen sind Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist der die Steuerfahne tragende Taster zum Teil schräg abgewinkelt- Einer der Bolzen ist von einer Druckfeder umschlossen, und ein Bund des Bolzens begrenzt den maximalen Tasterausschlag.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung hat insbesondere die Vorteile, daß durch die Anordnung nur eines einzigen Tasters die Einstellung bei Formatwechsel rasch und völlig unkompliziert und unabhängig davon, welche der auf beiden Seiten des Anlegetisches angeordneten Ziehmarken eingesetzt wird, erfolgen kann. Weitere Vorteile liegen darin, daß während der beschleunigten Abwärtsbewegung der Stapelplatte eine Mittenausrichtung erfolgen kann und daß die bekannten Nonstopvorrichtungen benutzt werden können. Außerdem können mit Hilfe der erfindungsgemäßen Vorrichtung auch solche Stapel der Verarbeitung zugeführt werden, die eine gekrümmte oder gewellte seitliche Stapelkante aufweisen.
in den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispie! der Erfindung veranschaulicht Es zeigt
F i g. 1 die Teilansicht eines Bogenanlegers von der Stapelseite her, wobei der Anschaulichkeit halber die seitlichen Stapelkanten übertrieben gekrümmt dargestellt wurden,
Fig.2 eine Seitenansicht des Stapeltasters gemäß Einzelheit II in F i g. 1 und Schnitt H-II in F i g. 6, in einer Stellung der Steuerfahne zu den induktiven Schaltern, die dem »Gut«-Bereich des Stapels entspricht,
F i g. 3 eine Ansicht der Steuerfahne und der induktiven Schalter bei zu weit nach rechts befindlicher Stapelkante,
F i g. 4 eine Ansicht entsprechend F i g. 3 bei zu weit nach links befindlicher Stapelkante,
F i g. 5 eine A.nsicht entsprechend F i g, 3, bei der der Taster und damit die Steuerfahne infolge besonders weit nach rechts verschobener Stapeloberfläche ausgehoben ist,
F i g. 6 eine Ansicht des Tasters aus der Richtung des Pfeiles VI in Fig.2,
F i g. 7 einen Schnitt VII-VII gemäß F i g. 1 und
F i g. 8 ein Blockschaltbild und zum Teil die elektrische Schaltanordnung der erfindungsgemäßen Steuerung.
Auf einer die Seitenwände 1 und 2 eines Bogenanlegers verbindenden Traverse 3, die mit einer Formatskala 4 versehen ist, ist verschiebbar, mit einer Rändelschraube 5 feststellbar eine Halterung 6 sattelförmig angeordnet. An einem Arm 6' der Halterung 6 sind zwei Tragstangen 7 gelagert, die sich mit Stellringen 8 am Arm 6' abstützen und in Bohrungen desselben geführt werden. An den Tragstangen 7 ist ein Halteklötzchen 9 befestigt, welches in einem Schlitz 10 einen oberen Bolzen 11 und in einer darunter parallel angeordneten Bchrung eines Bolzens 12 führt. Das Halteklötzchen 9 ist auch Anschlag einer durch den Beizen 12 aufgenommenen Druckfeder 13, die den Taster 14, begrenzt durch einen Bund 15 des Bolzens 12, gegen den Bogenstapel 16 drückt. Mit dem Taster 14 ist eine bis zum unteren Ende 6" der Halterung 6 reichende Steuerfahne 17 fest verbunden, die je nach der Stellung des Bogenstapels 16 zur Halterung 6 und damit auch des Tasters 14 zum unteren Ende 6" der Halterung 6 im Wirkungsbereich zweier am unteren Ende 6'· angeordneter induktiver Schalter 18 und 19 unterschiedliche Impulse auslöst.
Die Tastvorrichtung, bestehend aus dem Taster 14 und der Steuerfahne 17, ist also erstens über die in den Bohrungen des Armes 6' geführten Tragstangen 7 vertikal beweglich und zweitens entgegen der Druckfeder 13 mit ihren Bolzen 11 und 12 horizontal & h. rechtwinklig zur Bogenlaufebene — in beiden Fällen verdrehsicher — verschiebbar.
Die Formatskala 4 kann mit zwei verschiedenen Formatskalenbereichen ausgeführt sein. Bekanntlich ist es günstig, wenn der Stapel um etwas weniger als den Abstand versetzt zur Seitenziehmarke angeordnet ist, den die Seitenziehmarkenbewegung ausmacht. Arbeitet die rechte Seitenziehmarke, so muß der Stapel etwas nach links, arbeitet die linke Seitenziehmarke, so muß er etwas nach rechts versetzt sein.
An den Seitenwänden 1 und 2 sind die Führungsschienen 20 und 21 befestigt die von den Führungskloben 22 und 23 umfaßt werden. Am Führungskloben 22 ist eine Stange 24 befestigt die über einen Klotz 25 die Stapelplatte 26 führt Am Klotz 25 ist auch eine der Ketten des linken Aufzugskettenpaares 27 befestigt Auf der anderen Seite der Stapelplatte 26 ist ein gleicher Klotz als Mitnehmer 2* ausgebildet, an dem eine der Ketten des rechten Aufzugskettenpaares 29 befesrigt ist und der mit einem Innengewinde eine Spindel 30 führt Diese Spindel hat zwischen zwei Stellringen 31; 32 Außengewinde und ist mit einem Stellmotor 33 vorzugsweise einem Einphasen-Wechselstrommotor nach dem Ferrarisprinzip gekuppelt der an dem die Führungsschiene 21 umfassenden Führungskloben 23 angeflanscht ist Am Mitnehmer 28 ist eine Schaltkulisse 34 befestigt, mit der je nach der Stellung der Stapelplatte 26 und damit des Mitnehmers 28 einer von zwei Schaltern 35; 36 betätigt werden kann. Der Bogenstapel 16 wird aus der Stapelplatte 37 so in den Bogenanleger eingebracht daß seine der Verarbeitungsmaschine zugewandte Stapelkante an den Vorderanschlagschienen 38 anliegt Im Bereich der Trennsauger 39 des Bogentrenners sind an der Seitenwand 1 ein Lichtsender 40, der von einer Gleichstromquelle 41; 41' versorgt wird, und an der Seitenwand 2 eine Fotodiode 42 angeordnet. Der Fotodiode 42 ist ein Lichtschrankenverstärker 43 zugeordnet, der von einer Gleichstromquelle 44; 44' versorgt wird, wobei einer der Zuleitungen ein Endschalter 45 zugeordnet ist welcher von der der Einfachheit halber nicht dargestellten Hilfsstapelschiene einer Nonstopeinrichtung betätigt werden kann. Überein Relais 46 werden Relaiskontakte 46' dann in ihre untere, in F i g. 8 gestrichelt dargestellte Stellung gebracht wenn der Stapel 16 die Verbindung zwischen dem Lichtsender 40 und der Fotodiode 42 unterbricht. In diesem Fall wird die Steuerung des Stellmotors von den induktiven Schaltern 18 und 19 im Zusammenwirken mit der Steuerfahne 17 übernommen. Den von der Gleichstromquelle 47·; 47' gespeisten induktiven Schaltern 18 und 19 sind Negatoren 48; 49 und ein UND-Gatter 50 nachgeordnet. Letzteres leiipi seine Signale über einet1 Leistungsverstärker 51 und einen der Relaiskor.takte 46' einem Relais 52 zu, über dessen Relaiskontakte 52' die Ansteuerung des Stellmotors 33 in einer seiner Drehrichtungen möglich ibt. In eine der Stromleitungen ist in an sich bekannter Weise ein Kondensator 53 eingefügt. Die Signale der Negatoren 48; 49 werden in einem weiteren UND-Gatter 54 ausgewertet und können über einen Leistungsverstärker 55 über den einen der Relaiskontakte 46' einem Relais 46 zugeführt werden, von dem über dessen Relaiskontakte 46' die Ansteuerung des Stellmotors 33 in dessen zweiter Drehrichtung möglich ist. Der Stellmotor 33 liegt außerdem — das Ausführungsbeispiel zeigt, wie bereits betont, einen Einphasen-
Wechselstrommotor, der nach dem Ferrarisprinzip arbeitet — an der Wechselstromquelle 57; 57' an.
In den Stromkreis, der von der Stromquelle 47; 47' gespeist wird, ist noch ein Endschalter 58 eingefügt, der darin den Stromkreis trennt, wenn sich der Hauptstapel, el. h. die Stapelplatte 26 in dessen unterster Stellung befindet. Ein Selbsthaltekontakt 59 wird dann geöffnet, weinn die Steuerung des Stellmotors 33 über einen der Tasiterschalter 60 oder 61 von Hand erfolgen soll.
Bei geschlossenem Selbsthaltekontakt 59 kann die Stromführung über die Endschalter 35 oder 36 erfolgen. Da« Schließen des Selbsthaltekontaktes 59 erfolgt ausnahmslos nur im Zusammenhang mit der Abwärtsbewegung der Stapelplatte 26, und zwar in bekannter Weise im 2!usammenhang mit der Auslösung des Signals für die Stapelabwärtsbewegung.
Nach Einbringen des Bogenstapels 16 in den Bogenanleger wird dieser im Schnellgang in bekannter Weise in Richtung der Trennsauger 39 gefördert. Sobald die Lichtschranke 40; 42 durch die Oberkante des Stapels 16 die Relaiskontakte 46' in ihre untere gestrichelt dargestellte Stellung bringt, werden die induktiven Schalter 18; 19 wirksam. Befindet sich der Stapel 16 innerhalb der seitlichen Toleranz (Fig.2), geht vom induktiven Schalter 18 ein Signal an den Negator 48 und an das UND-Gatter 50, während vom induktiven Schalter 19 weder am Negator 49 noch am UND-Gatter 50 ein Signal eintrifft. Demzufolge wird weder das Relais 52 noch das Relais 56 angesteuert.
Befindet sich die seitliche Stapelkante zu weit nach links (F i g. 3), dann geben beide Schalter 18 und 19 keine Signale an die Negatoren 48 und 49, die demzufolge an das UND-Gatter 54 abgeben, so daß über den Leissungsverstärker 55 das Relais 56 angesteuert wird, sich die Relaiskontakte 56' schließen und den Stellmotor 33 solange in Gang setzen, bis die Steuerfahne 17 sich wieder in der in F i g. 2 gezeigten Stellung befindet. Drückt die Seitenkante des Bogenstapels 16 den Taster 14 nach rechts (F i g. 4) oder hebt die Stapeloberfläche des Bogenstapels 16 den Taster 14 bei extrem nach rechts versetztem Stapel aus (F i g. 5), gehen von beiden induktiven Schaltern 18; 19 Signale ab, die von den Negatoren 48; 49 gelöscht werden, aber vom UND-Gatter 50 über den Leistungsverstärker 51 das Relais 52 ansteuern. Damit wird der Stellmotor 33 in entgegengesetzter Riehtung wie vorher beschrieben, in Gang gesetzt, der dann den Stapel über die beschriebenen Elemente nach links führt, und zwar wiederum so lange, bis die Steuerfahne 17 die in F i g. 2 gezeigte Stellung einnimmt.
Beim Absenken der Stapelplatte 26 wird der Bereich der Lichtschranke 40; 42 verlassen. In diesem Fall werden die Relaiskontakte 46' durch das Relais 46 wieder in die in Fig.8 stark ausgezogen gezeigte Stellung gebracht. Das gleiche kommt auch dann zustande, wenn durch die Belastung einer Hilfsstapelschiene der Endschalter 45 betätigt wird und dadurch der Stromkreis unterbricht In beiden Fällen wird die Regelung außer Kraft gesetzt Da während der Abwärtsbewegung der Stapelplatte 26 der Selbsthaltekontakt 59 geschlossen ist erfolgt die Mittenkorrektur der Stapelplatte 26 über die Schaltkulisse 34 und einen der Schalter 35 oder 36 so lange, bis entweder die Schaltkulisse 34 in die in F i g. 1 gezeigte Stellung geführt wurde oder bis die in ihrer untersten Stellung angekommene Stapelplatte 26 den Endschalter 58 betätigt damit die Abwärtsbewegung der Stapelplatte 26 beendet und gleichzeitig den Selbsthaltekontakt 59 öffnet. Für den Fall, daß durch die Mittenkorrektur der Stapelplatte oder durch ungenaues Aufsetzen des neuen Hauptstapels, beim Heranbringen eines neuen Hauptstapels an einen evtl. vorhandenen Hilfsstapel festgestellt wird, daß diese grob zueinander versetzt sind, kann während der Aufwärtsbewegung der Stapelplatte 26 eine Korrektur von Hand durchgeführt werden, indem einer der beiden Tasterschalter 60 oder 61 betätigt wird. Bei Entlastung der Hilfsstapelschiene würde diese Möglichkeit wiederum dadurch ausgeschaltet, daß dann wieder die Stellung der Relaiskontakte 46' verändert wird und die Regelung über die induktiven Schalter 18; 19 einsetzt. Eine analoge Steuerung der Hilfsstapelschiene kann ebenfalls erfolgen.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum seitlichen Ausrichten des Bogenstapels in Bogenanlegern, b&i der zum Abtasten der Lage des Stapels nahe dessen Oberkante seitlich auf formatabhängig verstellbaren Halterungen angeordnete Fühler vorgesehen sind, und bei Abweichung von der Sollage des Stapels die Stapelplatte und damit der Stapel quer zur Förderrichtung durch einen über eine Spindel und einen Mitnehmer mit der Stapelplatte verbundenen Stellmotor verschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß nur auf einer Seite des Stapels ein eine Steuerfahne (17) tragender Taster (14) mittels zweier, in einem Halteklötzchen (9) geführter Bolzen (11; 12) horizontal und mittels zweier, mit dem Halteklötzchen (9) verbundenen Tragstangen (7), die in Bohrungen eines Armes (6') einer Halterung (6) gleiten, vertikal und verdrehskier geführt ist, wobei durch die Steuerfahne zwei hintereinander befestigte induktive Schalter (18; 19) in der Weise beeinflußbar sind, daß sowohl bei ausgehobenem, als auch bei zu weit eingedrücktem Taster (14) gleiche Signale ausgelöst werden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Signale der induktiven Schalter (18; 19) über Negatoren (48; 49), UND-Gatter (50; 54) und Leistungsverstärker (51; 55) zur Steuerung des Stellmotors (33) auswertbar sind, solange sich die obersten Bogen des Bogenstapels (16) im Bereich der Trena^uger (39) befinden und daß die Steuerung des Stellmotors (33) während der beschleunigten Abwärtsbewegung der "Stapelplatte (26) durch eine am Mitnehmer (28) befestigte, einen Schalter (35) oder einen Schalter (36) beeinflussende Schaltkulisse (34) erfolgt, wobei zur Umschaltung lichtschrankengesteuerte Relaiskontakte (46') vorgesehen sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der die Steuerfahne (17) tragende Taster (14) zum Teil schräg abgewinkelt ist und daß einer der Bolzen (12) von einer Druckfeder (13) umschlossen ist und ein Bund (15) den maximalen Tastanschlag begrenzt.
DE2808774A 1977-03-04 1978-03-01 Vorrichtung zum seitlichen Ausrichten des Bogenstapels in Bogenanlegern Expired DE2808774C2 (de)

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