DE2310639A1 - Bewegungssteuerung fuer eine belegablage-plattform - Google Patents
Bewegungssteuerung fuer eine belegablage-plattformInfo
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Description
Böblingen, den 26. Februar 1973
Anmelderin: International Business Machines
Corporation, Armonk, N.Y. 10504
Amtliches Aktenzeichen: Neuanmeldung Aktenzeichen der Anmelderin: RO 971 033
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Heben und Absenken der Ablage-Plattform einer Belegablage, der nacheinander Belege
zugeführt werden und die von einem Motor, insbesondere über eine motorgetriebene Spindel, bewegbar ist, sowie zur Feststellung
von Grenzbedingungen und Störungen.
Um Belege, die einer Plattform seriell zugeführt werden, auf dieser richtig abzulegen, ist es üblich, den obersten Beleg in
einer bestimmten Höhe im Hinblick auf die Zuführungs- bzw. Einführungsstelle
der Belege zu halten. Bei einer bekannten Ausführungsform wird die Ablageplattform um einen bestimmten Betrag
bei jedem einlaufenden Beleg abgesenkt, wie dies beispielsweise in der US-Patentschrift 2 910 294 beschrieben ist. Eine andere
bekannte Lösung beinhaltet das Abfühlen des obersten Belegs des Stapels und die Aufrechterhaltung des Höhenpegels innerhalb
bestimmter Grenzen. Wenn dann ein bestimmter Beleg diese obere Grenze erreicht, wird die Ablageplattform um einen bestimmten
Betrag abgesenkt. Wenn dann durch mehrere hintereinander abgelegte Belege diese obere Grenze wieder erreicht wird, wird durch
den Sensor wiederum ein Steuerungssignal zum Absenken der Plattform abgegeben. Diese Vorgänge wiederholen sich, bis die Ablage
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voll ist. Eine derartige Vorrichtung ist beispielsweise in der
US-Patentschrift 3 107 912 beschrieben.
Obwohl die genannten Lösungen im allgemeinen für gewisse Arten
von Belegen und Ablagegeschwindigkeiten ausreichen, sind sie relativ teuer und aufwendig und fühlen die Stapelhöhe nicht an
der Zuführungsstelle der Belege ab, d.h. dort wo die Belege in die Ablage einlaufen. Diese Stelle ist jedoch bei vielen Anwen
dungen die wensentliche Stelle und dort muß die Stapelhöhe ab gefühlt werden, um die Belege in richtiger Weise abzulegen. Dies
ist insbesondere deshalb wensentlich, weil die meisten Stapel
an dieser Zuführungsstelle höher sind als an den anderen Stellen,
d.h. die Vorderenden der Belege liegen meist dichter aufeinander als es die hinteren Enden tun.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht bei der Vorrichtung
der eingangs genannten Art darin, die Nachteile der bekannten Anordnungen zu vermeiden und eine verbesserte Vorrichtung
für die Bewegungssteuerung der Plattform einer Belegablage zu
schaffen, die insbesondere relativ einfach und zuverlässig ist, die die Höhe des obersten Belegs an kritischer Stelle abfühlt,
keine wesentliche zusätzliche Kraft auf die abgeleoten Belege
ausübt und Grenzbedingungen, wie beispielsweise eine volle Ablage
und Belegablagestörungen in der Lage ist, festzustellen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß vor der
Zuführungsstelle ein erster Detektor angeordnet ist, der jeden
ankommenden Beleg feststellt, daß oberhalb der Ablageplattform im Einlaufbereich ein weiterer Detektor in geringerem Abstand,
als es dem Abstand zwischen zwei aufeinanderfolgenden Belegen entspricht, angeordnet ist, daß dieser zweite Detektor im Ein
laufbereich der Ablage von einer federnden Belegende-Niederdrück- vorrichtung betätigbar ist, wenn diace von mehrοj in zugeführten
Belegen oder von gestauchten Belegen weit genug nach oben aus- gelenkt wird, daß die Ablage-Plattform dann um einen gewissen
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Betrag abgesenkt wird, wenn beide Detektoren gleichzeitig ein
Signal liefern und daß dann eine Störung in der Ablage festgestellt
wird, wenn nach Ablauf dieses Absenkungssignals beim nächsten durch den ersten Detektor festgestellten, ankommenden
Beleg dieses Signal erneut auftritt.
Zweckmäßige Weiterbildungen dieser erfindungsgemäßen Vorrichtung
sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
Im folgenden wird anhand des in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispieles
Aufbau und Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Vorrichtung näher erläutert.
Die Figuren zeigen im einzelnen:
Fig. 1 eine Vorderansicht mit der Ablage-Plattform in
angehobener Position und keinen Belegen in der Ablage;
Fig. 2 eine Draufsicht auf die erfindungsgemäße Vorrichtung;
Fig. 3 eine Ansicht von der Rückseite her, die den Hubmechanismus der Ablage-Plattform zeigt;
Fig. 4 eine Vorderansicht der Ablage mit einem einlaufenden Beleg, der die Belegende-Niederrückvorrichtung
ausgelenkt hat und bei der der nächste Beleg sich dem ersten Detektor nähert;
Fig. 5 eine Vorderansicht, ähnlich der in Fig. 4, bei
der Belege bereits in Stapelform abgelegt sind und bei der die Belegende-Niederdrückvorrichtung
auf dem obersten Beleg aufliegt und der nächste ankommende Beleg mit seiner Vorderkante den
ersten Detektor erreicht hat;
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Fig. 6 eine Vorderansicht der Ablage bei der die Belege
die Belegende-Niederdrückvorrichtung soweit .ausgelenkt haben, daß die Blendenplatte den
zweiten Detektor betätigt und der nachfolgende Beleg vom ersten Detektor festgestellt wird;
Fig. 7 ist eine Vorderansicht wie in Fig. 6, jedoch
nach Absenkung der Plattform um eine bestimmte Strecke, so daß die Belegende-Niederdrückvorrichtung
den zweiten Detektor nicht mehr betätigt;
Fig. 8 eine Vorderansicht, die die Situation bei einer
Belegzuführungs-Störung darstellt, bei der Belege nicht glatt abgelegt sondern gestaucht sind;
Fig. 9 ein Blockdiagramm der logischen Schaltung für
die Feststellung und Generierung der verschiedenen Signale, um die Plattform zu bewegen,
festzustellen, ob die Ablage voll ist oder ob Störungen in der Ablage vorliegen.
Wie in Fig. 1 dargestellt ist, sind zur Zuführung der Belege ein oberer Transportriemen 10 und ein unterer Transportriemen 15 vorgesehen,
die den Transportzubringer für die Belegzuführung zu
einer Ablage 20 bilden. Belege 25 werden zwischen den Riemen und 15 eingeklemmt und zusammen mit diesen fortbewegt.
Die Belege 25 werden bei einem Punkt 16 von den Riemen 10 und
freigegeben und bewegen sich in freiem Flug weiter, bis sie an einen Ablage-Anschlag 21 gelangen. Wenn ein Beleg der Ablage
zugeführt wird, kommt seine Vorderkante mit einem gebogenen Teil 31 einer Belegende-Niederdrückvorrichtung 30 zusammen. Die Belegende-Niederdrückvorrichtung
enthält im wensentlichen eine Auslegefeder 30, die geeignet befestigt ist und zum Ablenken des
hinteren Teils eines Beleges 25 nach unten zu einer Ablage-Platt-
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form 22 hin dient, um somit die hinteren Teile und die Hinterkanten der Belege 25 schnell aus dem Weg der nachfolgend einlaufenden Belege zu bringen.
An der Belegende-Niederdrückvorrichtung ist am vorderen gebogenen
Teil der gebogene Gleitschuh 31 angebracht, der die Niederdrückwirkung der Vorrichtung verstärkt. Weiterhin ist an der Feder
eine Blendenplatte 32 angebracht, die einen Detektor 40 betätigt, der auf Licht reagiert. Diese Blendenplatte 32 ist gewichtsmäßig
sehr leicht und durch sie wird im wesentlichen keine zusätzliche Kraft auf die abzulegenden Belege ausgeübt. Der Detektor 40 ist
zusammem mit der Niederdrückvorrichtung kurz hinter der Zuführungsstelle 16 des Beleges in die Ablage 20 angebracht, d.h. etwa
im letzten Drittel der Plattform 22 und zwar an einem für die Stapelung wesentlichen Punkt. Bei jedem Einlaufen eines Beleges
wird die Feder 30 ausgelenkt und somit jedes Einlaufen eines Beleges abgetastet. Der lichtempfindliche Detektor 40 enthält eine
Lichtquelle 41 und einen lichtempfindlichen Abfühler 42, wie dies
in Fig. 2 deutlicher dargestellt ist.
Die Belegende-Niederdrückvorrichtung 30 wird von jedem einlaufenden Beleg 25 betätigt. Auf diese Weise wird durch die Blendenplatte 32 der Detektor 40 bei jedem in die Ablage 20 einlaufenden
Beleg betätigt. Um die Höhe des Belegstapels auf der Plattform 22 abzutasten, wird die Position der Blendenplatte 32 dann abgetastet, wenn der eingelaufene Beleg abgelegt worden ist. Dies
wird durch einen Belegabfühler 45 durchgeführt, der eine Lichtquelle 46 und ein lichtempfindliches Element 47 enthält. Die
Lichtquelle 46 ist derart angeordnet, daß sie Licht durch eine öffnung 17 in einer Bodenführungsplatte 18 hindurchläßt. Dieses
Licht von der Quelle 46 gelangt normalerweise auf einen lichtem- ■ empfindlichen Abfühler 47. Der minimale Abstand zwischen zwei aufeinanderfolgenden Belegen ist derart, daß ein in die Ablage 20
eingelaufener Beleg dort abgelegt ist, bevor ein nachfolgender Beleg an der Abtastposition des Detektors 45 anglangt ist. Dies
ist in den Fign. 4 und 5 näher dargestellt. Wie aus Fig. 4 ent-
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noimnen werden kann, ist der dort gezeigte Beleg 25 in der Ablage
20 noch nicht auf dem Stapel der anderen Belege abgelegt worden. Die Belegende-Niederdrückvorrichtung 30 ist durch den Beleg 25
ausgelenkt und federpotentialmäßig aufgeladen worden, wobei dabei die Blendenplatte 32 die Lichtzuführung auf den lichtempfindlichen
Abfühler 42 unterbricht. Obwohl bei dieser Konstelation ein Ausgangssignal des Detektors 40 vorliegt, wird der Motor 50, wie er
in Fig. 3 dargestellt ist, nicht zum Absenken der Plattform 22 betätigt, weil der nächste Beleg 25, der in die Ablage 20 einlaufen wird, noch nicht in der Abtastposition bei dem Detektor 45
angelangt ist. Die Darstellung in Fig. 5 zeigt, daß der Beleg in der Ablage 20 abgelegt wurde und daß der nächste in die Ablage
einlaufende Beleg an der Abtastposition bei dem Zuführdetektor angelangt ist. Die Blendenplatte 32 blockiert jetzt aber nicht
mehr die Lichtzuführung der Lichtquelle 41. Dadurch wird der Motor
50 nicht zum Absenken der Ablage-Plattform 22 eingeschaltet.
Wie die rückwärtige Ansicht der Ablage in Fig. 3 zeigt, ist die
Plattform 22 an einem Plattformarm 23 befestigt, die entlang einer Führungswelle 51 gleiten kann. Eine rückwärtige Befestigungsplatte
55 ist mit einem vertikalen Schlitz 56 versehen, um die vertikale Bewegung des Plattform-Tragarmes 23 zu ermöglichen. Dieser Tragarm 23 wird durch einen Motor 50 in vertikaler Richtung bewegt.
Eine Antriebswelle 52 des Motors 50 treibt ein gezahntes Rad 53, das seinerseits über einen Zahnriemen 54 eine Rolle 57 antreibt.
Die Rolle 57 ist mit einem Ende einer Schraubspindel 58 verbunden.
Eine Hubmutter 59 wird von dieser Spindel 58 getragen und bewegt sich entweder nach oben oder nach unten, je nachdem in welcher
Richtung der Motor 50 angetrieben wird. Der Plattform-Tragarm 23 ist mit der Hubmutter 59 über eine Platte 60 verbunden, die ein
abgewinkeltes vorstehendes Ende 61 hat, das nur auf der oberen Fläche 62 der Hubmutter 59 aufliegt. Diese Art der losen Kopplung ist nur aus Sicherheitsgründen vorgenommen. Selbstverständlich könnte der Tragarm 23 fest iait der Hubmutter 59 verbunden
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sein. Die Kupplungsplatte 60 ist mit dem Plattform-Tragarm 23 fest verbunden, so daß sein vorstehendes abgewinkeltes Ende 61
normalerweise auf der oberen Fläche 62 der Hubmutter 59 ruht. Durch diese Anordnung folgt der Plattform-Tragarm 23 der Bewegung
der Hubmutter 59. Durch die lose Kupplung kann in manchen Fällen, beispielsweise dann wenn die Hand der Bedienungsperson
unter den Tragarm 23 kommt, wenn dieser sich nach unten bewegt, der Plattform-Tragarm 23 sich von der Hubmutter 59 lösen und nur
das Gewicht der Ablage wird dann auf die Hand der Bedienungsperson drücken und nicht die Motorkraft selbst noch. Es sei bemerkt,
daß noch eine Platte 65 an der Hubmutter 59 befestigt ist, um die Drehung des Plattform-Tragarms 23 zu vermeiden.
Die Ablage-Plattform 22 erreicht eine obere Grenze, wie dies in Fig. 3 dargestellt ist, wenn die Hubmutter 59 einen oberen Grenzschalter
70 betätigt. Weiterhin ist die Ablage-Plattform in einer unteren Grenzlage, wenn die Hubmutter 59 einen unteren Grenzschalter
71 betätigt.
Die Schaltung für die Steuerung der Arbeitsweise des Motors ist in Fig. 9 dargestellt. Die Signale für die Steuerung des Motors,
so daß die Ablage-Plattform 22 angehoben und abgesenkt wird, kommt von UND-Schaltungen 75 bzw. 76. Wenn Spannung angelegt
wird, beispielsweise durch Betätigung einer Starttaste, wird die UND-Schaltung 75 konditioniert, um ein Signal für die Betätigung
des Motors durchzulassen, so daß dieser die Spindel 57 in einer derartigen Richtung dreht, daß die Hubmutter 59 nach oben bewegt
wird, bis sie den oberen Grenzschalter 70 betätigt. Wenn dieser obere Grenzschalter 70 betätigt ist, steht daß Signal Nicht Obergrenze
nicht mehr an und es wird kein Signal durch die UND-Schaltung 75 gelangen, um den Motor 50 weiterhin zu betätigen. In
gleicher Weise steht kein Ausgangssignal an der UND-Schaltung
76 an, um den Motor zu betätigen, weil die Eingangsbedingungen für die UND-Schaltung 77 zu diesem Zeitpunkt nicht erfüllt sind.
Es sei bemerkt, daß die UND-Schaltung 76 dann konditioniert ist, um ein Signal von einem Einzelimpuls Mulitvibrator 78 durchzu-
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lassen, weil eine Ablage-Voll-Verriegelung 91 durch die Betätigung
der Starttaste zurückgesetzt wurde. Eine ODER-Schaltung gibt ein Signal Ablage in Position ab, wenn die Obergrenze erreicht
ist.
Die Eingangskonditionen der UND-Schaltung 77 sind unter den in
Fig. 6 dargestellten Voraussetzungen erfüllt. Diese in Fig. 6 dargestellten Konditionen sind dann erreicht, wenn der
Pegel der auf der Plattform 22 abgelegten Belege derart ist, daß die Belegende-Niederdrückfeder 30 in oberer Stellung festgehalten
wird und die Blendenplatte 3 2 den Detektor 40 betätigt. Unter diesen Voraussetzungen gibt ein Abfühlverstärker 79, der
gleichzeitig auch ein Analogdigitalwandler ist, ein Signal an die UND-Schaltung 77 ab. Dann, wenn der nächste Beleg 25 die
Postition der Abfühlung durch den Detektor 45 erreicht, wie in Fig. 6 dargestellt, gibt ein weiterer Abfühlverstärkter 80,
ebenfalls in Fig. 9 dargestellt und gleichzeitig ein Analogdigitalwandler, ein Signal zur UND-Schaltung 77 ab. Die UND-Schaltung
77 wird zu diesem Zeitpunkt dann vollständig erfüllt, wenn ein drittes Signal vom unteren Grenzschalter 71 anliegt,
das angibt, daß die Plattform 22 nicht die unterste Grenzposition erreicht hat. Das auf diese Weise und zu diesem Zeitpunkt
durch die UND-Schaltung 77 gelangende Signal triggert den Einzelimpuls -Multivibrator 78. Die Dauer des Signals dieses Multivibrators
78 beträgt im Ausführungsbeispiel 156 Millisekunden und ist so gewählt, daß die UND-Schaltung 76 ein Ausgangssignal
für die Betätigung des Motors 50 so lange abgibt, um die Plattform 22 ungefähr um 1,27 cm (0,5 inch) abzusenken.
Die Bedingungen, die nach der Absenkung der Ablage-Plattform um etwa 1,27 cm erreicht sind, sind in Fig. 7 dargestellt.
Fig. 5 illustiert die Bedingungen, die direkt vor der Betätigung des Motors 50 vorliegen, um die Ablage-Plattform 22 abzusenken.
Der Fig. 5 ist zu entnehmen, daß der Belegdetektor 45 ein Beleg 25 feststellt, daß jedoch die Belegende-Niederdrückfeder 30
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noch nicht soweit ausgelenkt worden ist, daß die Blendenplatte den lichtempfindlichen Detektor 40 betätigt. D.h. andererseits,
daß nicht alle Eingangskonditionen der UND-Schaltung 77 erfüllt sind und somit kein Ausgangssignal vorliegt, um den Einzelimpuls-Multivibrator
78 zu triggern.
Belege werden weiterhin der Ablage 20 zugeführt und dort abgelegt und die in Fig. 6 dargestellte Lage wird wieder erreicht. Daraufhin
wird der Motor 50 wiederum zum Absenken der Plattform 22 in die in Fig. 7 dargestellte Lage betätigt. Diese Vorgänge wiederholen
sich, bis die Ablage voll ist. Ist dies erreicht, dann ist die UND-Schaltung 77 nicht mehr vorbereitet und selbst dann, wenn
gleichzeitig Ausgangssignale von den Verstärkern 79 und 80 vorliegen,
gelangt kein Signal über die UND-Schaltung 77 mehr zum Triggern des Einzelimpuls-Mulitvibrators 78 durch. Die Signale
von den Verstärkern 79 und 80 werden jedoch die UND-Schaltung 9O aktivieren, die durch das Signal Untergrenze vorbereitet wird,
das durch den unteren Grenzschalter 71 erzeugt wird und über eine ODER-Schaltung 89 zur UND-Schaltung 90 gelangt.
Das Ausgangssignal der UND-Schaltung 90 wird der Ablagevoll-Verriegelung
91 zugeführt. Deren Ausgangssignal wiederum wird zur Aktivierung einer Anzeigelampe 92 verwendet und um die Bewegung
der Belegzuführung, einschließlich der Riemen 10 und 15 anzuhalten. Die Belege werden dann aus der Ablage 20 herausgenommen
und anschließend wird die Starttaste betätigt, um die Ablage-Plattform 22 zur oberen Grenzposition anzuheben, wie das bereits
beschrieben wurde. Wenn die Ablageplattform 22 die obere Grenzlage erreicht, dann wird über die ODER-Schaltung 88 ein Signal
über die ODER-Schaltung 88 abgegeben, das angibt, daß die Ablage in Position ist und Belege nunmehr wiederum der Ablage 20 zugeführt
werden können. Falls aus irgendeinem Grunde nicht alle Belege aus der Ablage 20 herausgenommen wurden, dann wird die
Ablageplattform 22 nach Betätigung der Starttaste soweit angehoben, bis die Belegende-Niederdrückfeder 30 mit der Blenden-
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platte 32 den lichtempfindlichen Detektor 40 betätigt. Unter
diesen Voraussetzungen wird ein Signal über die UND-Schaltung 87 der ODER-Schaltung 88 zugeführt, um anzuzeigen, daß die Ablage-Plattform 22 in Position ist.
Eine Störung bei der Ablage der Belege ist in Fig. 8 dargestellt,
d.h. dort sind zwei Belege nicht richtig abgelegt, sondern sie haben sich gestaucht, gewellt und nach oben aufgebogen. Diese
Bedingung wird dadurch festgestellt, daß zwei aufeinanderfolgende Signale für das Absenken der Ablage-Plattform 22 abgefühlt werden.
Das erste Signal für das Absenken der Ablage-Plattform 22 wird durch den Einzelimpuls-Multivibrator 78 generiert und über eine
Inverterschaltung 83 einer Verriegelung 84 zum Setzen zugeführt. D.h., daß die Verriegelung 84 dann gesetzt wird, wenn das Signal des
Multivibrators 78 zu finde ist. Normalerweise wird unter diesen Voraussetzungen die Ablage-Plattform abgesenkt und die Blendenplatte 32 aktiviert den lichtempfindlichen Detektor 40 nicht
mehr. Wenn jedoch eine Beleg-Störung vorliegt, dann liegt auch ein Signal dieses Detektors 40 vor. Dieses Signal, verstärkt vom
Verstärker 79, wird durch einen Inverter 82 invertiert, und dem
Rücksetzeingang der Verriegelungsschaltung 84 zugeführt, setzt
diesen aber in diesem Moment nicht zurück. Dann, wenn das nächste Signal über die UND-Schaltung 77 zum Triggern des Ein
zelimpuls -Multivibrators 78 gelangt, d.h. wenn der nächste ein laufende Beleg 25 den ersten Beleg-Detektor 45 aktiviert, sind
die Eingangsbedingungen der UND-Schaltung 85 erfüllt, weil die Verriegelung 84 noch gesetzt ist. Das Ausgangssignal der UND-
Schaltung 85 wird über eine weitere UND-Schaltung 86 geführt, weil das Signal nicht Untergrenze zur Vorbereitung der UND-
Schaltung 86 anliegt. Selbstverständlich verhindern die Inver-
terschaltungen 81 und 82 die UND-Schaltung 75 daran, ein Signal zum Betätigen des Motors, nämlich Motor anheben, abzugeben. Das
über die UND-Schaltung 86 gelangende Störungs-Signal wird zum
Anhalten des Belegtransportes benut- t Gleichfalls wird damit
eine Anzeigelampe 93 für die Anzeige einer S tor ur.gs--Bedingung
angeschaltet.
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Mit Hilfe der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird eine vorteilhafte
Anordnung zur Bewegung der Ablageplattform geschaffen. Die Belegende-Niederdrückvorrichtung, die von jedem einlaufenden
Beleg betätigt wird, wird zusammen mit dem zweiten Detektor und dem ersten Detektor, der die Annäherung von Belegen anzeigt, in
vorteilhafter Weise für die Angabe der erreichten Beleghöhe auf der Plattform benutzt, von der dann diese abgesenkt werden muß,
um neue Belege in richtiger Weise ablegen zu können. Mit Hilfe der angegebenen logischen Schaltung ist es möglich, sowohl Grenzbedingungen
als auch Störungsbedingungen einfach festzustellen und anzuzeigen sowie gegebenenfalls die Zuführung neuer Belege
einfach abzuschalten.
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Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHEVorrichtung zum Heben und Absenken der Ablage-Plattform einer Belegablage, der nacheinander Belege zugeführt werden und die von einem Motor, insbesondere über eine motorgetriebene Spindel, bewegbar ist, sowie zur Feststellung von Grenzbedingungen und Störungen, dadurch gekennzeichnet, daß vor der Zuführungsstelle (16) ein erster Detektor (45) angeordnet ist, der jeden ankommenden Beleg (25) feststellt, daß oberhalb der Ablage-Plattform (22) ein weiterer Detektor (40) in geringerem Abstand, als es dem Abstand zwischen zwei aufeinanderfolgenden Belegen (25) entspricht, angeordnet ist, daß dieser zweite Detektor (40) von einer im Einlaufbereich der Ablage (20) angeordneten, federnden Belegende-Niederdrückvorrichtung (30, .31., 32) betätigbar ist, wenn diese (30, 31, 32) von mehreren zugeführten Belegen (25) oder von gestauchten Belegen weit genug nach oben ausgelenkt wird, daß die Ablage-Plattform (22) dann um einen gewissen Betrag abgesenkt wird, wenn beide Detektoren (40, 45) gleichzeitig ein Signal liefern und daß dann eine Störung in der Ablage festgestellt wird, wenn nach Ablauf dieses Absenkungssignals beim nächsten durch den ersten Detektor (45) festgestellten ankommenden Beleg (25) dieses Signal erneut auftritt.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein oberer (70) und unterer (71) Grenzschalter sowie eine Verriegelungsschaltung (91) vorgesehen ist, die ein Signal zur Anzeige einer vollen Ablage (20) abgibt, wenn gleichzeitig beide Detektoren (40, 45) ansprechen und entweder die untere Grenze erreicht ist oder eine Störung vorliegt.ro 971 033 309838/0439
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung des Absenksignals eine UND-Schaltung (77) vorgesehen ist, der die beiden Detektorsignale und das nicht vorhandene untere Grenzsignal zugeführt werden, sowie ein Einzelimpuls-Multivibrator (78), der von der UND-Schaltung (77) getriggert wird und für eine bestimmte Zeit (156 ms) den Absenkimpuls abgibt.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung des Störungssignals eine Verriegelungsschaltung (84) und eine UND-Schaltung (85) vorgesehen sind, wobei die Verriegelungsschaltung bei NichtVorhandensein des Absenkimpulses gesetzt wird und beim Fehlen eines Signals des zweiten Detektors (40) zurückgesetzt wird und die UND-Schaltung (85) dann das Störungssignal abgibt, wenn die Verriegelungsschaltung (84) gesetzt ist und ein weiterer Absenkimpuls vom Multivibrator (78) auftritt.
- 5. Vorrichtung nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Belegende-Niederdrückvorrichtung (30, 31, 32) eine abgewinkelte Auslegefeder (30) enthält, an deren vorderen Ende ein leicht gebogener Gleitschuh (31) angeordnet ist und daß zur Betätigung des zweiten Detektors (40) eine Blendenplatte (32) an der Auslegefeder (30) befestigt ist.ro 971 033 3Q9838/0439Le e rs eit
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