DE2808126A1 - Schwimmervergaser - Google Patents
SchwimmervergaserInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02M—SUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
- F02M5/00—Float-controlled apparatus for maintaining a constant fuel level
- F02M5/12—Other details, e.g. floats, valves, setting devices or tools
- F02M5/125—Shape of the jet needle
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Description
Die Erfindung betrifft einen Vergaser mit Benzinleitung zum Schwimmergehäuse, im Kraftstoffkanal angeordneter
Hauptdüse, wobei die Spritzdüse in der Mischkammer im Bereich des Lufttrichters des Ansaugkanals angeordnet
ist.
Bei benzingetriebenen Brennkraftmaschinen haben sich Schwimmervergaser, und hier sogenannte "Fallstrom"-vergaser
durchgesetzt, wobei die Luft im Ansaugkanal vertikal von oben nach unten geführt wird.
Insbesondere im Stadtverkehr, wo das Gaspedal häufig betätigt wird, ist der Benzinverbrauch hoch. Dies ist unter
anderem, und hier setzt die Erkenntnis der Erfindung ein, darauf zurückzuführen, daß bei Schließen der Drosselklappe
die Saugluft zwar gedrosselt wird, daß jedoch durch die Trägheit bzw. den Impuls eine kleinere überschüssige Benzinmenge
aus der Spritzdüse in den Lufttrichter des Vergasers ausfliesst und vom Motor mit angesaugt wird. Im
Stadtverkehr wird die Drosselklappe also häufig geöffnet und geschlossen. Dieser Effekt summiert sich, die Folge ist
erheblich steigender Benzinverbrauch sowie Verrußen von Zündkerzen und Zylinderinnenraum wegen unvollständiger Verbrennung,
da dem Motor zuwenig Luft und zuviel Benzin zugeführt wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Nachfliessen von Kraftstoff nach Schließen der Drosselklappe zu verringern.
Dies wird erfindungsgemäß überraschend dadurch erreicht, daß bei einem Vergaser der eingangs genannten Art eine
Schwimmernadel für Leerlauf und eine weitere Schwimmernadel für Betrieb vorgesehen wird.
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Vorzugsweise schliessen beide Schwimmernadeln auf unterschiedlichen
Niveaus.
Besonders günstig ist es, wenn das Betriebsniveau ca. 2 4 mm unter dem Leerlaufniveau liegt.
Wie bisher schon für die eine Schwimmernadel üblich, sind die beiden Schwimmernadeln nach der Erfindung im Deckel
des Gehäuses untergebracht.
Zweckmäßig ist es, wenn wenigstens das Schwimmernadelventil für das Betriebsniveau gegen den Druck einer schwachen Feder
schliesst.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform wird die Benzinleitung
zum Leerlaufschwimmernadelventil so bemessen, daß diese die 1,5 bis 2-fache Menge der für Leerlauf benötigten Kraftstoffmenge
zugeführt wird.
Selbstverständlich sind die verschiedensten konstruktiven Lösungen möglich.
So können nach einer bevorzugten Ausführungsform zwei Schwimmer in eigenen, untereinander verbundenen Gehäusen, die die
Schwimmernadeln bei den unterschiedlichen Niveaus schließen, vorgesehen sein. Dies hat den Vorteil, daß es nicht einem
einzigen Schwimmer überlassen bleibt, nacheinander zwei Schließvorgänge vorzunehmen. Bei eigenen Schwimmern ist es
möglich, die Schwimmernadelventile an besonders günstigen Stellen, beispielsweise mittig über dem Schwimmer, vorzusehen.
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Es wird soweit wie möglich auf an sich bekannte Elemente wie die äußerst komplizierten, sehr genau arbeitenden bekannten
Schwimmernadeln der üblichen Vergaser zurückgegriffen. Bezieht man sich auf die bekannten Düsenzahlen,
die entsprechend der Durchflußmenge festgelegt sind, so ist für die Leerlaufdüse die Düsenzahl 15 - 20, die Düsenzahl
für Betrieb mit 120 zu wählen.
Durch das frühe Schliessen des Ventils für Voll-Last und das
darum sehr viel langsamere Nachlaufen des Benzins über die Leerlaufdüse wird verhindert, daß der Kraftstoff unter dem
beträchtlichen Druck von der Benzinpumpe in die Schwimmerkammer, auch infolge der Masseträgheit des Schwimmers, weiter
einschiesst und der Kraftstoffspiegel für einen Augenblick über das von der Einstellung her gewünschte Niveau steigt.
Insgesamt wird der Kraftstoffbedarf also gesenkt. Auch ein "Tanzen" des Schwimmers wird weitgehend vermieden. Eine negative
Beeinflussung der sonstigen Aggregate von Motor oder Vergaser ist nicht zu erwarten.
Besonders günstig ist es, wenn die Maßnahme nach der Erfindung kombiniert wird mit früheren Vorschlägen (siehe Patentanmeldung
P 25 24 772.7), wobei dann in der Ansaugleitung des Motors zwischen Motor und Vergaser eine Beruhigungs- oder Wirbelkammer
auf die Ansaugleitung gesetzt ist und an der Eintrittskante in die Wirbelkammer ein Blech oder eine Platte schräg in
die Ansaugleitung reicht. Hierdurch wird der Kraftstoff erneut verwirbelt. Die Benzineinsparung durch beide Maßnahmen
wird kumuliert.
Eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung soll nun mit Bezug auf die beiliegende Zeichnung näher erläutert werden.
Diese zeigt eine Ausführungsform der Erfindung der ersten beschriebenen Art mit zwei Schwimmernadelventilen und einem
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einzigen Schwimmer.
Die Darstellung ist als rein schematisch anzusehen. Allerdings ist die Art der schematischen Darstellung auf diesem
Gebiet üblich. Die Darstellung erfolgt auf der gleichen Grundlage wie die in Hütte II a (1954) Seite 774, Bild
beispielsweise. Die Darstellung ist deswegen so schematisch, weil der Einfachheit halber die Schwimmernadelventile auf
dem Schwimmer und der Ventilsitz im Schwimmergehäusedeckel dargestellt sind. Tatsächlich ist es so, daß in Übereinstimmung
mit der bekannten Bauweise die Schwimmernadelventile natürlich im Deckel des Schwimmergehäuses angeordnet
sind und daß die Beaufschlagung durch das elastische Halteband
des Schwimmers erfolgt.
Die Kraftstoffleitung 10 teilt sich in Zweigleitungen 12, zur LeerlaufSchwimmernadel 14 und 16.zur Schwimmernadel
für Teil- und Voll-Last. Die Schwimmernadel 22 für Betrieb ist immer höher angeordnet als die für Leerlauf 14 und wird
in Richtung eines Schließens des Schwimmerventils durch eine Feder 24 vorgespannt. Der Schwimmer 18 beaufschlagt
die (tatsächlich im Schwimmergehäusedeckel angeordneten) Schwimmernadeln 14 bzw. 22, und zwar derart, daß beim Niveau
BN (Betriebsniveau) die Nadel 22 bereits geschlossen hat und beim Niveau LN die Schwimmernadel für Leerlauf schließt.
Es ist darauf hinzuweisen, daß die Regelung in üblicher Höhe gleich der Regelung des Leeralufniveaus beim Anmeldungsgegenstand
ist. Die Dimensionierung ist so getroffen, daß das Schwimmerventil für Leerlauf mit der 1,5 bis 2-fachen
Durchflußmenge des Leerlaufverbrauchs beaufschlagt wird. Die Düsenzahl der Düse für den Betrieb ist mit 120, die
für Leerlauf mit 10 gewählt. In an sich bekannter Weise strömt der Kraftstoff aus dem Schwimmergehäuse 20 bei Öffnen
der Drosselklappe 30 durch den mit Hauptdüse 26 ver-
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sehenen Kraftstofflcanal zur Spritzdüse 28· Die Spritzdüse
28 ist in üblicher Weise in der Mischkammer 32 des Lufttrichters 34 angeordnet.
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e e r s e
ite
Claims (8)
- PATENTANSPRÜCHEQ> Vergaser mit Bezinleitung zum Schwimmergehäuse und im Kraftstoffkanal angeordneter Hauptdüse, wobei die Spritzdüse in der Mischkammer im Bereich des Lufttrichters angeordnet ist, gekennzeichnet durch eine Schwimmernadel (14) für Leerlauf und eine weitere Schwimmernadel (22) für Betrieb.
- 2. Vergaser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß beide Schwimmernadeln (14; 22) auf unterschiedlichen Niveaus schließen.
- 3. Vergaser nach Anspruch 2, dadurch g e k e η η ζ eichnet, daß das Betriebsniveau (BN) ca. 2 4 mm unter dem Leerlaufniveau (LN) liegt.909835/0307ORIQMM. INSPECTED
- 4. Vergaser nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß die Schwimmernadelventile in an sich bekannter Weise im Deckel des Schwimmergehauses untergebracht sind.
- 5. Vergaser nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß wenigstens das Schwimmernadelventil (22) für das Betriebsniveau CBN) gegen den Druck einer schwachen Feder (24) schließt.
- 6. Vergaser nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß dem Leerlaufschwimmernadelventil die 1,5 bis 2-fache Kraftstoffmenge zuführbar ist.
- 7. Vergaser nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch zwei Schwimmer in eigenen untereinander verbundenen Gehäusen, die die Schwimmernadeln bei den unterschiedlichen Niveaus schließen.
- 8. Vergaser nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine auf die Ansaugleitung zwischen Vergaser und Motor aufgesetzte Beruhigungs- oder Verwirbelungskammer.909835/0307
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
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