DE2805676A1 - Verfahren und vorrichtung zum einfrieren von tropfen eines fluessigen erzeugnisses - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zum einfrieren von tropfen eines fluessigen erzeugnissesInfo
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Description
PAT Ξ N TA N VVÄ LT i
2805S76
A. GRÜNECKER
OtPL-INGl
H. KINKELDEY
DR-IMG
W. STOCKMAlR
DR-ING · AeE(CALTECH
K. SCHUMANN
DR RER NOT. - DK=L-PHYa
P. H. JAKOB
Dm-ING.
G. BE2OLD
DR RERNAT- OPL-OEM
Chr. Hansen's Laboratorium A/S
Sankt Anna Plads 3, DK-125O Kopenhagen K
Β MÜNCHEN
10. Feb. 1978
PH 12 419
Verfahren und Vorrichtung zum Einfrieren von Tropfen
eines flüssigen Erzeugnisses
eines flüssigen Erzeugnisses
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Einfrieren von Tropfen eines flüssigen Erzeugnisses,
wie etwa Blut, Bakterienkulturen, Hefe, Getränkkonzentrate
usw., um ein granuliertes gefrorenes Erzeugnis zu
beschaffen.
Es ist bekannt, ein derartiges gefrorenes Erzeugnis in
Laboratoriumsmaßstab dadurch herzustellen, daß man das
flüssige Erzeugnis aus einer Pipette in einen beekenförmigen Behälter eintropft, der ein verflüssigtes Gas mit niedrigem Siedepunkt enthält, wie etwa verflüssigten Stickstoff. Aufgrund der niedrigen Temperatur des verflüssigten Gases oder Kühlmittels verfestigen sich die flüssigen Tropfen
Laboratoriumsmaßstab dadurch herzustellen, daß man das
flüssige Erzeugnis aus einer Pipette in einen beekenförmigen Behälter eintropft, der ein verflüssigtes Gas mit niedrigem Siedepunkt enthält, wie etwa verflüssigten Stickstoff. Aufgrund der niedrigen Temperatur des verflüssigten Gases oder Kühlmittels verfestigen sich die flüssigen Tropfen
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TELEFON (OBtI) 22 28 OQ
TELEX 00-20380
sehr rasch, wenn sie in Berührung mit dem Kühlmittel gelangen, und die gefrorenen Flüssigkeitstropfen sammeln sich
am Boden des Behälters an. Von Zeit zu Zeit ist es notwendig, das Verfahren zu unterbrechen, so daß das gefrorene
Erzeugnis vom Boden des Behälters mittels eines perforierten Löffels oder eines anderen geeigneten Gerätes entfernt
werden kann. Infolge seiner niedrigen Erzeugungsrate und seiner diskontinuierlichen Eigenart ist dieses bekannte
Verfahren natürlich für die Verwendung in der industriellen Fertigung nicht geeignet.
Ein Tropfengefrierverfahren,, das eine hohe Produkts ionrate
gestattet, ist allerdings aus US-PS 3 344 617 bekannt. Entsprechend dem in dieser Druckschrift beschriebenen
Verfahren wird ein einzufrierendes Erzeugnis in einen flachen Strom kryogener Flüssigkeit oder eines Kühlmittels von
mehreren Abtropfstellen her eingetropft. Der Strom des
Kühlmittels fördert die flüssigen Tropfen und entfernt sie somit fortlaufend von der Stelle unterhalb der Abtropfstellen,
wo sie ursprünglich in Berührung mit dem Kühlmittel gelangen, und die gefrorenen Tropfen werden dann später
aus dem Kühlmittelstrom entfernt. Die kontinuierliche Entfernung der flüssigen Tropfen von den Stellen, an denen sie
ursprünglich in Berührung mit einem Kühlmittelstrom gelangen,
verhindert, daß nachfolgende flüssige Tropfen in Berührung miteinander gelangen und aneinander anhaften, selbst
wenn die Tropfgeschwindigkeit oder Tropffrequenz hoch ist.
Dementsprechend ermöglicht dieses bekannte Verfahren eine ziemlich hohe Produktionsrate. Allerdings bedeutet der
kontinuierliche Umlauf des Kühlmittels den Verdampfungsverlust einer verhältnismäßig großen Kühlmittelmenge. Ferner
sind spezielle Einrichtungen zum Trennen der gefrorenen flüssigen Tropfen aus dem Kühlmittelstrom erforderlich,
und in Fällen, in denen eine Pumpe verwendet wird, um den Kühlmittelstrom vorzusehen, kann diese Pumpe infolge der
normalerweise außergewöhnlich niedrigen Temperaturen des
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- ΐΓ-
zu pumpenden Kühlmittels Anlaß zu Schwierigkeiten geben.
Das erfindungsgemäße Verfahren gehört der Art an, bei der Tropfen eines flüssigen Erzeugnisses in rascher Folge von
jeder mehrerer in Horizontalabstand angebrachter Stellen oberhalb eines freien Oberflächenteiles des Kühlmittels
abgetropft werden, und die Erfindung hat zum Ziel, ein Verfahren vorzusehen, das nicht die oben aufgezeigten Nachteile
aufweist.
Das erfindungsgemäße Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, daß man eine verhältnismäßig tiefe Schicht an Kühlmittel
verwendet, die in einem Behälter oder Gefäß enthalten ist, und daß man eine horizontale Relativbewegung zwischen den
Stellen und dem Kühlmittel am freien Oberflächenteil vorsieht, um in der Kühlmittelschicht Horizontalabstände
zwischen aufeinanderfolgenden Tropfen von jeder der Stellen vorzusehen.
Beim erfindungsgemäßen Verfahren ist das verwendete Kühlmittel in einem Behälter oder Gefäß in einer derartigen
Menge enthalten, daß eine tiefe, flüssige Schicht an Kühlmittel hierin vorgesehen ist. Aufgrund der relativen
Horizontalbewegung zwischen den tropfenbildenden Stellen
und dem Kühlmittel an seinem freien Oberflächenteil können
Tropfen in rascher Zeitfolge oder mit hoher Frequenz an jedes der Tropfenbildungsstellen ausgebildet werden, ohne irgendeine
wesentliche Gefahr, daß ungefrorene nachfolgende Tropfen miteinander in Berührung gelangen und aneinander
anhaften. Die gefrorenen, separierten Tropfen werden durch die Kühlmittelschicht nach unten sinken und sich am unteren
Teil des Behälters oder Gefäßes ansammeln, von wo aus sie durch eine geeignete Einrichtung entfernt werden können.
Der Behälter oder das Gefäß ist vorzugsweise wärmeisoliert, um einen unzuträglichen Verdampfungsverlust des Kühlmittels
zu vermeiden. Λ Λ A Λ Λ >, , Ä„,
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Das Abtropfen des Erzeugnisses an den tropfenbildenden Stellen kann von Zeit zu Zeit unterbrochen werden, und die
im unteren Teil des Behälters angesammelten gefrorenen Tropfen können dann durch eine geeignete Einrichtung entfernt
werden, beispielsweise mittels eines gelochten Löffels. Um eine kontinuierliche Fertigung gefrorener Tropfen zu
erzeugen, und um den Verdampfungsverlust des Kühlmittels noch weiter auf ein Minimum zu reduzieren, kann das erfindungsgemäße
Verfahren allerdings ferner die Entfernung gefrorener Tropfen des genannten flüssigen Erzeugnisses
vom unteren Teil des Behälters oder Gefäßes durch einen Abgabekanal vorsehen, der mit dem unteren Teil des Behälters
in Verbindung steht und sich nach oben bis zu einer Stelle oberhalb des freien Oberflächenteils des Kühlmittels erstreckt.
Die gefrorenen Tropfen können von Hand durch den Abgabekanal beispielsweise mittels eines gelochten Löffels
oder eines anderen geeigneten Geräts entfernt werden. Die gefrorenen Tropfen werden allerdings vorzugsweise kontinuierlich
oder intermittierend mittels einer Fördereinrichtung wie etwa eines Schneckenförderers entfernt, die sich durch
den Abgabekanal und in den unteren Teil des Behälters oder Gefäßes erstreckt.
Die relative Horizontalbewegung zwischen den tropfenbildenden Stellen und dem Kühlmittel an dem freien Oberflächenteil·
der Gefriermittelschicht kann auf irgendeine geeignete Weise erzielt werden. Der innere Oberflächenteil des Behälters
oder Gefäßes, der den freien Oberflächenteil des Kühlmittels einschließt, kann allerdings eine Rotationsfläche sein, und in
diesem Fall kann die Relativbewegung dadurch erzielt werden, daß man das Kühlmittel, das an den freien Oberflächenteil
der Kühlmittelschicht anschließt, bezüglich des Behälters oder Gefäßes in Drehung versetzt. Die Drehbewegung des Kühlmittels
kann dann derart in Bezug auf die Abtropfgeschwindigkeit oder -frequenz an jeder der tropfenbildenden Stellen
angepaßt werden, daß aufeinanderfolgende Tropfen in Horizon-
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talrichtung zueinander versetzt werden, wobei die Gefahr, daß einige der ungefrorenen oder nur teilweise gefrorenen
Tropfen miteinander in Berührung gelangen und aneinander anhaften, wesentlich verringert ist. Im Prinzip kann die
Drehung des Kühlmittels auf mehrfache Weise erreicht werden, beispielsweise dadurch, daß man das Kühlmittel im
Behälter tangential ausgerichteten Kühlmitteldüsen aussetzt. Es wird allerdings die Drehung vorzugsweise mittels eines
Rühres vorgesehen, der im Kühlmittel angeordnet ist. Der Rührer kann mit wesentlichem Abstand unterhalb des freien
Oberflächenteils des Kühlmittels angeordnet sein, um zu verhindern, daß er · in Berührung mit Tropfen gelangt,
die nicht völlig gefroren oder verfestigt sind. Infolge der relativen Drehverlagerung zwischen den Flüssigkeitsschichten
sollte der Rührer normalerweise mit einer größeren Winkelgeschwindigkeit gedreht werden als die, die
für die Kühlmittelschicht in der Nähe ihres freien Oberflächenteils erwünscht ist.
Entsprechend der Erfindung sind die tropfenbildenden Stellen vorzugsweise in Umfangsrichtung mit Abstand längs
wechselweise konzentrischer Kreise angeordnet, die zur Rotationsfläche koaxial sind.
Die Erfindung bezieht sich auch auf eine Vorrichtung zum Einfrieren von Tropfen eines flüssigen Erzeugnisses; die
Vorrichtung umfaßt einen Behälter oder ein Gefäß zur Aufnahme einer tiefen Kühlmittelschicht, eine Tropfeinrichtung,
die oberhalb eines freien Oberflächenteils der Kühlmittelschicht
im Behälter angeordnet und dazu eingerichtet ist, Tropfen des flüssigen Erzeugnisses in rascher Folge an
jeweils jeder von mehreren in Horizontalabstand angeordneten Stellen zu erzeugen, sowie eine Einrichtung, um
eine horizontale Relativbewegung zwischen den tropfenbildenden Stellen und dem Kühlmittel am freien Oberflächenteil
vorzusehen, um in der Kühlmittelschicht einen horizontalen
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- -er-
Zwischenraum zwischen aufeinanderfolgenden Tropfen von jeder der Stellen vorzusehen.
Die Erfindung wird nun ferner unter Bezugnahme auf die Zeichnung beschrieben, in der:
Fig. 1 eine seitliche und teilweise geschnittene Ansicht eines Ausführungsbeispiels einer
erfindungsgemäßen Vorrichtung ist,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die in Fig. 1 gezeigte Vorrichtung ist.
Die in der Zeichnung gezeigte Vorrichtung umfaßt einen nach oben offenen, im wesentlichen zylindrischen Behälter 10 mit
einem trichterförmigen unteren Teil 11, der an seinem Boden
einen geneigten, sich nach oben erstreckenden Kanal 12
bildet, der sich in einen zylindrischen Abgabekanal 13 öffnet. Eine Förderschnecke 14, die von einem Elektromotor
15 angetrieben wird, erstreckt sich durch den Kanal 12 und den Abgabekanal 13. Die Vorrichtung wird von einem Rahmen
mit Beinen 16 getragen, und ein Kühlmittel oder eine kryogene
Flüssigkeit 17 wird im unteren Teil des Behälters 10
und des Abgabekanals 13 aufgenommen. Das Kühlmittel ist
vorzugsweise verflüssigter Stickstoff, kann aber auch ein
anderes verflüssigtes Gas oder Gasgemisch wie verflüssigte atmosphärische Luft oder verflüssigtes Kohlendioxid sein.
Im Fall von Kohlendioxid ist es allerdings notwendig, einen Behälter oder ein Gefäß zu verwenden, in dem ein über dem
Atmosphärendruck liegender Druck herrscht.
Eine Anordnung von Flüssigkeitstropfschläuchen oder -rohren
18, die mit ihren freien Enden in Bohrungen in einer Montageplatte 19 angebracht sind, ist oberhalb des offenen
Endes des Behälters 1 (L angeordnet. Diese Löcher sind vor-
zugsweise längs einer Anzahl konzentrischer Kreise angeordnet,
die koaxial zum Behälter 10 angeordnet sind, wie in Fig. 2 gezeigt ist. Ein flüssiges Erzeugnis, wie etwa
eine Bakterienkultur, die eingefroren werden soll, wird diesen Tropfschläuchen 18 von einem Vorratsbehälter (nicht
gezeigt) zugeführt. Das flüssige Produkt kann beispielsweise mittels einer peristaltischen Pumpe (nicht gezeigt)
mit einem derartigen Durchsatz zugeführt werden, daß das flüssige Erzeugnis von dem freien Ende eines jeden der
Schläuche 18 mit einer geeigneten Tropfhäufigkeit oder
Tropffrequenz abtropft. Die Tropfen 20, die auf diese Weise erzeugt sind, fallen nach unten in das Kühlmittel 17
im Behälter 10, wo die Tropfen so wirksam abgekühlt werden,
daß sie einfrieren und sich verfestigen. Die gefrorenen Tropfen sinken dann durch das flüssige Kühlmittel 17 nach
unten in den unteren Teil 11 des Behälters, wo sich die Tropfen im Kanal 12 ansammeln. Die Förderschnecke 14 wird
kontinuierlich oder intermittierend vom Elektromotor 15
gedreht, wobei die gefrorenen Flüssigkeitstropfen nach oben durch den Abgabekanal 13 und durch eine Abgabetülle 21,
die am Kanal 13 ausgebildet ist, nach außen gefördert werden.
Ein Rührer 22 kann im Behälter 10 in einer Höhe angeordnet
sein, die mit einem Abstand unterhalb der freien Oberfläche des Kühlmittels 17 liegt. Bei dem in der Zeichnung gezeigten
Ausführungsbeispiel ist der Rührer als längliche rechteckige Platte oder Streifen ausgebildet. Der Rührer 22 ist
an einer vertikalen Welle 23 angebracht, die mittels eines Elektromotors 24 und eines Riementriebes 25 gedreht werden
kann. Die Drehung des Rühres 22 mit einer geeigneten Winkelgeschwindigkeit kann - ohne eine nachteilige Turbulenz zu
erzeugen - eine derartige Drehbewegung der Kühlflüssigkeitsschicht neben dem freien Oberflächenteil des Kühlmittels
oder der Kühlmittelschicht 17 erzeugen, daß die Flüssigkeitstropfen 20 solange nicht miteinander im Kühlmittel 17 in
Berührung gelangen, bis sie völlig gefroren oder verfestigt
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sind, so daß sie nicht dazu neigen, aneinander zu haften. Die Flüssigkeitstropfen 20, die in das Kühlmittel 17 hineinfallen,
führen dies kontinuierlich Wärme zu. Diese Wärmezufuhr veranlaßt in Zusammenwirkung mit der Wärmezufuhr,
die unvermeidlich über die Wände des Behälters 10 und den Abgabekanal 13 stattfindet, daß das Kühlmittel 17, das einen
außerordentlich niedrigen Siedepunkt aufweist, sieden wird, so daß Kühlmittel kontinuierlich infolge der Verdampfung
verlorengeht oder verbraucht wird. Deshalb wird vorzugsweise gleichzeitig Kühlmittel dem Behälter oder Gefäß 10
durch ein Zufuhrrohr 26 derart zuegführt, daß der Flüssigkeitsspiegel im Behälter 10 und in dem Abgabekanal 13
im wesentlichen beibehalten wird. Um die Wärmezufuhr an das Kühlmittel und dementsprechend dessen Verdampfung auf ein
Minimum zu reduzieren, sind der Behälter 10 und der Abgabekanal 13 vorzugsweise mit einer geeigneten Wärmeisolierschicht
27 versehen.
Es sollte darauf hingewiesen werden, daß es bei der erfindungsgemäßen
Vorrichtung möglich ist, das fertiggestellte, gefrorene Erzeugnis, das eine Form granulierten Materials
aufweist, zu entfernen, ohne den Gefriervorgang zu unterbrechen und ohne die Betriebsbedingung im Gefrierbereich
im Behälter oder Gefäß 10 zu beeinflussen.
Grundsätzlich kann jedes Kühlmittel im Zusammenhang mit. der erfindungsgemäßen Vorrichtung verwendet werden, vorausgesetzt,
es weist eine hinlänglich niedere Temperatur auf. Ferner kann das flüssige Erzeugnis, das eingefroren werden
soll, jeder beliebigen Art sein, vorausgesetzt, daß das spezifische Gewicht der gefrorenen Flüssigkeitstropfen
das spezifische Gewicht des Kühlmittels übersteigt. Es sollte auch darauf hingewiesen werden, daß die gefrorenen
Flüssigkeisttropfen nicht notwendigerweise vom Behälter mittels einer Förderschnecke entfernt werden müssen, sondern
daß auch andere Arten automatischer Entfernungseinrichtungen
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stattdessen verwendet werden können. Beispielsweise können ein Kettenförderer, der mit einer geeigneten Trägereinrichtung
versehen ist, oder ein Förderband verwendet werden. Die Flüssigkeitstropfen können auch von Hand mittels eines
geeigneten Werkzeugs entfernt werden.
Es wird betont, daß mehrere Abwandlungen und Änderungen der oben beschriebenen Vorrichtung vorgenommen werden
können, ohne daß man den Bereich der Erfindung verläßt.
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Claims (12)
- PATENTANWÄLTE A. GRÜNECKERH. KiNKELDEYOft-!i\GW. STOCKMAIRK. SCHUMANNOR RER ί\ΛΤ. ■ DiPL-PHYSP. H. JAKOBOPL-INaG. BEZOLDDft RERNAT- DIPL-CHEM.8 MÜNCHEN 22MAXIMILIANSTRASSE 43AnsprücheVerfahren zum Einfrieren von Tropfen eines flüssigen Erzeugnisses, die in rascher Folge in ein Kühlmittel von jeder mehrerer in Horizontalabstand angeordneter Stellen über einem freien Oberflächenteil des Kühlmittels abgetropft werden, dadurch gekennzeichnet , daß man eine verhältnismäßig tiefe Schicht des Kühlmittels verwendet, die in einem Behälter oder Gefäß enthalten ist, und daß man eine relative Horizontalbewegung zwischen den Stellen und dem Kühlmittel an dem freien Oberflächenteil derart vorsieht, daß man in der Kühlmittelschicht Horizontalabstände zwischen aufeinanderfolgenden Tropfen von jeder der genannten Stellen her vorsieht.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die gefrorenen Tropfen des flüssigen Erzeugnisses aus dem unteren Teil des Behälters oder Gefäßes durch einen Abgabekanal entnimmt, der mit dem unteren Teil des Behälters in Verbindung steht und sich nach oben bis zu einer Stelle oberhalb des freien Oberflächenteils des Kühlmittels erstreckt.8U9833/0971TELEFON (OBO) 33 38 62 TELEX OB-S9 38O TELEQRaMME MONAPAT TEl=KOPIERERORIGINAL INSPECTED
- 3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß man einen Behälter oder ein Gefäß verwendet, in dem der innere Oberflächenteil, der den freien Oberflächenteil des Kühlmittels einschließt, eine Rotationsfläche ist, und daß man Kühlmittel an dem freien Oberflächenteil und bezüglich des Behälters oder Gefäßes in Drehung versetzt.
- 4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehung mittels eines Rührers vorgesehen wird, der im Kühlmittel angeordnet ist.
- 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß man das flüssige Erzeugnis von Stellen her eintropft, die in Umfangsrichtung mit Abstand längs wechselseitig konzentrischer Kreise angeordnet sind, die koaxial zur Rotationsfläche sind.
- 6. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 5, mit einer Tropfeinrichtung zum Eintropfen eines flüssigen Erzeugnisses in rascher Folge von je einer mehrerer mit Horizontalabstand angeordneter Stellen, gekennzeichnet durch einen Behälter oder ein Gefäß (10) zur Aufnahme einer Tiefenschicht eines Kühlmittels (17), und eine Einrichtung (22), um eine relative Horizontalbewegung zwischen den Abtropfstellen (18) und dem Kühlmittel an dessen freiem Oberflächenteil derart vorzusehen, daß in der Kühlmittelschicht ein Horizontalabstand zwischen aufeinanderfolgenden Tropfen von jeder der Stellen her vorgesehen wird.
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch einen Abgabekanal (13) für das Erzeugnis, der mit dem unteren Teil des Behälters oder Gefäßes (10) in Verbindung steht und sich nach oben bis zu einer Stelle oberhalb des freien Oberflächenteils der Kühlmittelschicht erstreckt und vom Inneren des Behälters in einem Tiefenbereich getrennt ist,809833/0971der die Tiefe des freien Oberflächenteils mit einschließt.
- 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch eine Fördereinrichtung (14), die sich vom unteren Teil des Behälters (10) durch den Abgabekanal (13) bis zu einer Stelle oberhalb des freien Oberflächenteils des Kühlmittels (17) erstreckt.
- 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördereinrichtung ein Schneckenförderer (14) ist.
- 10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der innere Oberflächenteil des Behälters oder Gefäßes (10), der den freien Oberflächenteil des Kühlmittels (17) einschließt, eine Rotationsfläche ist, und daß die bewegliche Einrichtung eine Einrichtung (22) aufweist, um das Kühlmittel an den freien Oberflächenteil angrenzend in Drehung zu versetzen.
- 11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Dreheinrichtung einen Rührer (22) aufweist, der im Behälter (10) unterhalb des freien Oberflächenteils des Kühlmittels (17) angeordnet ist.
- 12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtropfstellen (18) in Umfangsrichtung mit Abstand längs wechselseitig konzentrischer Kreise angeordnet sind, die koaxial zur Rotationsfläche verlaufen.809833/0971ORIGINAL INSPECTED
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- 1977-02-11 DK DK60677A patent/DK60677A/da not_active Application Discontinuation
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- 1978-02-13 FR FR7803967A patent/FR2393251A1/fr not_active Withdrawn
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |