DE2729094C3 - Einrichtung zur Gewinnung von kunstlichem Fischrogen aus Lösungen oder Suspensionen von Eiweißstoffen - Google Patents
Einrichtung zur Gewinnung von kunstlichem Fischrogen aus Lösungen oder Suspensionen von EiweißstoffenInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Gewinnung von künstlichem Fischrogen
aus Lösungen oder Suspensionen von Eiweißstoffen gemäß den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs
1.
Es sind Einrichtungen zur Gewinnung von künstlichem Fischrogen aus Lösungen oder Suspensionen von
Eiweißstoffen bekannt (US-PS 38 69 976), die eine beheizte Kammer zur Aufnahme der erwähten Lösungen
oder Suspensionen unter Druck umfassen, die Durchgangsöffnungen besitzt, die längs einer Kreislinie
im Boden ausgebildet sind, und an die innenseitig eine rotierende Scheibe angedrückt ist, die Durchgangsbohrungen
aufweist, welche durch Drehen der Scheibe in Deckung mit den Öffnungen des Kammerbodens
gebrach: werden können. Unter der Kammer ist ein Behälter zur Aufnahme einer Arbeitsflüssigkeit aufgestellt,
die der Ausbildung der kornförmigen Teilchen aus den Lösungen oder Suspensionen dient, und die durch
die Bodenöffnungen in den Behälter gelangt, der kühlbar ist und mit einer Rohrleitung für die Zuführung
der Arbeitsflüssigkeit und für deren Abführung zusammen mit den kornförmigen Teilchen in Verbindung
steht.
Bei den bekannten Einrichtungen ist der Behälter in Form eines oben offenen Gefäßes ausgeführt, das mit
der sogenannten Arbeitsflüssigkeit gefüllt ist. Die beheizte Kammer ist mit ihrem Boden in die
Arbeitsflüssigkeit eingetaucht. Die im erwärmten Zustand befindlichen Lösungen oder Suspensionen von
Eiweißstoffen werden in Form von einzelnen Tropfenansammiungen bzw. -trauben in die oberen Schichten
der Arbeitsflüssigkeit durch die Öffnungen im Kammer-
*5 boden durch Indeckungbringen dieser Öffnungen mit
den Bohrungen in der Scheibe ausgepreßt. Die Tropfenansammlungen, die in die Arbeitsflüssigkeit
gelangen, werden unter der Wirkung der Kräfte der Oberflächenspannung in Körner mit sphärischer Form
umgewandelt. Der obere Teil des Behälters wird als Formungszone für die kornförmigen Teilchen bezeichnet.
Der obere Teil der Kammer wird zur Aufrechterhaltung einer vorgegebenen Temperatur in der
Arbeitsflüssigkeit angewärmt, was zur Verminderung ihrer Zähigkeit beiträgt, wodurch das Absinken der
kornförmigen Teilchen aus der Formungszone in die unteren Schichten der Arbeitsflüssigkeit beschleunigt
wird. Die kornförmigen Teilchen sinken unter der Wirkung der Schwerkraft in den unteren Teil des
ω Behälters ab, der einen Kühler besitzt, durch den ein
Kühlmittel zur Abkühlung der Arbeitsflüssigkeit zirkuliert. Der untere Teil des Behälters wird Kühlzone
genannt. In der Kühlzone gehen die Teilchen vom flüssigen in den festen Zustand aufgrund einer
b5 vjelbildung über, wonach sie von der kalten Arbeitsflüssigkeit
durch eine Abflußleitung aus dem Behälter in eine Einrichtung zur Trennung der erhärteten kornförmigen
Teilchen transportiert werden. Nach der
Trennung der kornförmigen Teilchen wird die Arbeitsflüssigkeit
durch eine Rohrleitung in die Kühlzone des Behälters zurückgeführt Die Arbeitsflüsdgkeit wird
durch eine Pumpe zwangsläufig in Bewegung gebracht, die zwischen der erwähnten Einrichtung zur Trennung
der kornförmigen Teilchen und dem Behälter installiert ist Auf diese Weise wird eine Zirkulation der
Arbeitsflüssigkeit erzeugt, aufgrund der der Austrag der gewonnene» kornförmigen Teilchen aus der Kühlzone
des Behälters erfolgt Hingegen findet die Bewegung der kornförmigen Teilchen aus der Formungszone des
Behälters in dessen Kühlzone allein unter der Wirkung ihres Eigengewichtes statt Aufgrund dessen haben die
in der Nähe des Kammerbodens gebildeten kornförmigen Teilchen nicht die Zeit sich schnell genug vom
Boden zu entfernen, was auf die relativ hohe Viskosität der Arbeitsflüssigkeit zurückzuführen ist Die nachfolgenden
Tropfenansammlungen, die in die Arbeitsflüssigkeit gelangen, stoßen mit einigen früher gebildeten und
noch nicht erstarrten kornförmigen Teilchen zusammen und verbinden sich mit diesen. Infolgedessen bilden sich
größere kornförmige Teilchen, die sich von der vorgegebenen Abmessung unterscheiden, was zur
Erzeugung einer minderwertigen Produktion führt. Außerdem bedingt die Konstruktion der bekannten
Einrichtung die Notwendigkeit der Anwärmung der Arbeitsflüssigkeit in der Formungszone der kornförmigen
Teilchen. Bei fehlender Anwärmung der Arbeitsflüssigkeit in der Formungszone des Behälters kommt .es
zur Abkühlung des Kammerbodens und als Folge davon zum Erstarren der Lösungen oder Suspensionen in den
Bodenöffnungen. Diese öffnungen werden verstopft, was die Arbeit der Einrichtung stört.
Beim Absinken der kornförmigen Teilchen aus der Formungszone des Behälters in die Kühlzone wird die
auf eine vorgegebene Temperatur angewärmte Arbeitsflüssigkeit von diesen teilweise mitgenommen, wodurch
die Temperaturführung in der Arbeitsflüssigkeit gestört wird und die Effektivität der Kühlung der kornförmigen
Teilchen in der Kühlzone auf eine vorgegebene ao Temperatur zurückgeht. Dies führt ebenfalls zu einer
Qualitätsminderung der kornförmigen Teilchen. Da außerdem die Ausbildung der kornförmigen Teilchen in
der angewärmten Arbeitsflüssigkeit vor sich geht, ist eine teilweise Auflösung der Eiweißstoffe der kornför- as
migen Teilchen in dieser Flüssigkeit festzustellen. Dies
mindert einerseits den Nährwert der kornförmigen Teilchen und führt andererseits zu irreversiblen
Veränderungen und zu einem schnellen Unbrauchbarwerden der Arbeitsflüssigkeit. Zum Unbrauchbarwer- so
den der Arbeitsflüssigkeit trägt auch deren Kontakt mit der Luft bei, da der Behälter seitens der Kammer offen
ausgebildet ist.
Um eine zuverlässige Ausbildung der kornförmigen Teilchen in den bekannten Einrichtungen zu gewährleisten,
muß der Behälter zur Aufnahme der Arbeitsflüssigkeit ausreichend groß sein. So muß z. B. der Behälter bei
einer Leistung von 20 kg kornförmiger Teilchen in 1 Stunde 160 bis 200 Liter Arh^'s^'issigkeit aufnehmen
können. Meistens wird als Arbeitsflüssigkeit ein kostspieliges Pflanzenöl verwendet. Aus den oben
dargelegten Gründen muß die Arbeitsflüssigkeit täglich gewechselt werden, was einen beträchtlichen Verbrauch
des kostspieligen Öls und eine Senkung der Wirtschaftlichkeit der Einrichtung zur Folge hat. Eine Verringe- t5
rung der Menge der Arbeitsflüssigkeit verschlechtert in der bekannten Einrichtung die Kühlungsbedingungen
der kornförmigen Teilchen und führt außerdem zum Verschmelzen von aus den benachbarten öffnungen des
Kammerbodens austretenden Tropfenansammlungen unter Bildung von der Größe nach ungleichmäßigen
kornförmigen Teilchen. Dies ergibt den Ausstoß einer minderwertigen Produktion. Eine Vergrößerung der
Menge der Arbeitsflüssigkeit im Behälter gestattes es nicht deren gleichmäßige Kühlung zu erzielen, weshalb
die kornförmigen Teilchen ungleichmäßig erhärten, was ebenfalls den Ausstoß einer minderwertigen Produktion
zur Folge hat
In der Anlaufzeit werden nicht alle kornförmigen Teilchen zugleich aus dem Behälter durch die
zirkulierende Arbeitsflüssigkeit ausgetragen, so daß ein Teil derselben in dem Behälter zurückbleibt und die
Flüssigkeit der Formungszone sättigt. Dies erklärt sich durch eine ungeordnete spontane Bewegung der
kernförmigen Teilchen aus der Formungszone in die Kühlzone. Infolge des beträchtlichen Behältervolumens
ist die Zeit für eine Sättigung in der Phase der Inbetriebsetzung verhältnismäßig groß. Die Sättigungszeit beträgt z. B. für eine Einrichtung mit einer Leistung
von 20 kg kornförmiger Teilchen pro 1 Stunde 20—30 Minuten. Während dieser Zeit verändert sich die
Menge der aus dem Behälter ausgetragenen kornförmigen Teilchen von Null bis auf eine vorgegebene Größe.
Da die kornförmigen Teilchen in kontinuierlich arbeitenden Apparaten weiterbehandelt werden, die auf
ihre Beschickung mit einer konstanten Teilchenmenge je Zeiteinheit ausgelegt sind, führt eine ungleichmäßige
Zuführung von kornförmigen Teilchen zu diesen Apparaten in der Anlaufperiode der Einrichtung
ebenfalls zum Ausstoß einer minderwertigen Produktion, die nicht benutzt werden kann.
Ein ähnlicher Nachteil ist bei der Stillsetzung der bekannten Einrichtung zu beobachten. Nach Unterbrechung
der Zuführung der Lösungen oder Suspensionen von Eiweißstoffen aus der Kammer in die Arbeitsflüssigkeit
werden die kornförmigen Teilchen infolge des beträchtlichen Flüssigkeitsvolumens im Behälter durch
die Arbeitsflüssigkeit noch für eine Dauer von 20 bis 30 Minuten in einer Menge ausgetragen, die sich von
einer vorgegebenen Größe bis auf Null ändert. Dadurch ist bei der Gewinnung von kornförmigen Teilchen in der
bekannten Einrichtung in der Periode ihrer Inbetrieb- und Stillsetzung eine unvollständige Ausnutzung der
kornförmigen Teilchen zu verzeichnen, wobei die Teilchenverluste 10% der Leistung der Einrichtung in
einer Arbeitsschicht erreichen.
Ferner zirkuliert bei der bekannten Einrichtung die Arbeitsflüssigkeit nur in der Kühlzone des Behälters.
Dieser Umstand bestimmt die selbständige Abführung der kornförmigen Teilchen aus der Formungszone in die
Kühlzone allein unter der Wirkung der Schwerkräfte, was die Leistungsfähigkeit der bekannten Einrichtung
begrenzt. Eine Vergrößerung der Zufuhr von Tropfenansammlungen aus der Kammer in die Formungszone
des Behälters führt zu deren Verschmelzung in dieser Zone und zur Bildung von der Größe nach ungleichmäßigen
Körnern. Überdies ist die Verweilzeit der kornförmigen Teilchen in der einen oder der anderen
Zone des Behälters ungleich. Folglich ist ihr Kühlungsund Eiiiärtungsgrad in der Arbeitsflüssigkeit ungleichmäßig,
was gleichfalls zu einer Qualitätsminderung der gewonnenen kornförmigen Teilchen führt.
Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zur Gewinnung von
künstlichem Fischrogen aus den Lösungen oder SusDensionen von Eiweißstoffen mit einem Behälter zur
Aufnahme der Arbeitsflüssigkeit zu schaffen, der es ermöglicht, eine hinreichend hohe Qualität der gewonnenen
komförmigen Teilchen sicherzustellen, den Verbrauch der Arbeitsflüssigkeit bedeutend zu vermindern
und die Leistungsfähigkeit der Einrichtung unter gleichzeitiger Gewährleistung einer hohen Qualität der
Produktion beträchtlich zu steigern.
Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 gekennzeichnete Erfindung gelöst.
Die erfindungsgemäße Lösung gestattet es, auf eine Erwärmung der Arbeitsflüssigkeit in der Formungszone
zu verzichten und die Strömung der Arbeitsflüssigkeit für die zwangsläufige Abführung der komförmigen
Teilchen aus der Formungszone auszunutzen. Die zwangsläufige Abführung der komförmigen Teilchen
durch die kalte Arbeitsflüssigkeit, die jede der Düsen im
Ringspalt gleichmäßig umströmt und jede Tropfenansammlung von den Düsen ablöst, verhindert ein
Zusammenstoßen und Verschmelzen von nichterhärteten Teilchen. Die Führung der Körner in einem
gesonderten Rohr des Wärmeaustauschers verhindert ferner ein Zusammenstoßen und Verschmelzen der von
benachbarten Düsen ausgestoßenen komförmigen Teilchen. Dies ermöglicht es, die Leistung der
Einrichtung stark zu erhöhen.
Der zwangsläufige Transport der komförmigen Teilchen in den Rohren des Wärmeaustauschers
verbessert die Wärmeaustauschverhältnisse, wodurch es möglich wird, die Menge der Arbeitsflüssigkeit im
Behälter bedeutend zu vermindern und zugleich eine gleichmäßige und gleichgroße Kühlung und Erhärtung
aller kornförmiger Teilchen zu erzielen, wodurch eine hohe Qualität des hergestellten Produkts erreicht wird.
Die nicht mehr nötige Anwärmung der Arbeitsflüssigkeit in der Formungszone des Behälters gestattet es, die
kalte Arbeitsflüssigkeit unmittelbar dieser Zone zuzuleiten. Das Vorhandensein der wärmedämmenden Zwischenlage
zwischen der beheizten Kammer und dem kalten Wärmeaustauscher bietet die Möglichkeit, eine
verhältnismäßig niedrige Temperatur der Arbeitsflüssigkeit beizubehalten. Dies wiederum vermeidet eine
teilweise Auflösung der Eiweißstoffe in den komförmigen Teilchen in der Arbeitsflüssigkeit, so daß die
Teilchen ihren Nährwert behalten und verhindert ein Unbrauchbarwerden der Arbeitsflüssigkeit, wodurch
deren mögliche Benutzungsdauer vergrößert wird, was eine Verringerung des Verbrauchs derselben herbeiführt.
Die Verminderung der Menge der Arbeitsflüssigkeit sowie der zwangsläufige Transport der komförmigen
Teilchen in den Rohren des Wärmeaustauschers schließen eine Sättigung des Behälters mit den
komförmigen Teilchen aus und gewährleisten den gleichmäßigen Austrag der komförmigen Teilchen aus
der Einrichtung während ihrer Inbetrieb- und Stillsetzung, wodurch eine vollständige Ausnutzung der
gewonnenen komförmigen Teilchen sichergestellt wird,
was die Wirtschaftlichkeit der Einrichtung beträchtlich erhöht
Gemäß einer Ausbildung der Erfindung sind die oberen Enden der Rohre des Wärmeaustauschers in
einen gemeinsamen Flansch einmontiert, der an die wärmedämmende Zwischenlage unter Bildung eines
Hohlraums angrenzt, durch den die Verbindung der Rohre untereinander und mit der Rohrleitung für die
Zuführung der Arbeitsflüssigkeit bewirkt ist
Der Hohlraum gewährleistet eine gleichmäßige Zuführung der Arbeitsflüssigkeit zu den Rohren des
Wärmeaustauschers und somit eine gleichmäßig« Bewegungsgeschwindigkeit dieser Flüssigkeit in der
Rohren. Außerdem gewährleistet das gleichmäßige unc gleichschnelle Umströmen der Düsen durch die
Arbeitsflüssigkeit in den Spalten einen laminarer Bewegungszustand der Arbeitsflüssigkeit in den Roh
ren, was es gestattet, von den Düsen mit einer hoher Geschwindigkeit die sich bildenden kornförmiger
Teilchen abzuführen, nachdem ein Zusammenstoßer und Zusammenkleben verhindert sowie eine gleichmä
ßige Korngröße und -form sichergestellt sind. Dies trägt ebenfalls zu einer beträchtlichen Steigerung dei
Leistungsfähigkeit der Einrichtung bei.
Ausbildungsmöglichkeiten des Hohlraums ergeber sich aus den diesbezüglichen Ansprüchen.
Es ist zweckmäßig, daß die Rohre des Wärmeaustau schers in einem Gehäuse untergebracht sind, das zur
Zirkulation eines Kühlmittels eingerichtet ist. Diese Lösung gewährleistet eine konstante vorgegebene
Temperatur der Arbeitsflüssigkeit, die in den Rohren des Wärmeaustauscher zirkuliert. Diese Temperatur is
zur Gelbildung in den komförmigen Teilchen notwen dig.
Nachstehend wird eine mögliche Ausführungsform der Erfindung mit Bezugnahme auf die Zeichnungen
beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 eine schematische Darstellung der Einrichtung zur Gewinnung von künstlichem Fischrogen aus
Lösungen oder Suspensionen von Eiweißstoffen, im Vertikalschnitt,
F i g. 2 eine Ausführungsvariante der Form der Düse und des oberen Endes des Rohrs des Wärmeaustau
schers,
Fig.3 eine Auslührungsvariante des Hohlraums der
Einrichtung gemäß Fig. 1 im vergrößerten Maßstab, und
Fig.4 eine andere Ausführungsform des Hohlraum
der Einrichtung von F i g. 1 im vergrößerten Maßstab.
Die Einrichtung zur Gewinnung von künstlichem Fischrogen aus Lösungen oder Suspensionen von
Eiweißstoffen besitzt eine beheizte Kammer 1 (Fig. !) zur Aufnahme der Lösungen oder Suspension-"! unter
Druck. Die Kammer 1 hat eine zylindrische Form und ist vertikal angeordnet. An der oberen Stirnseite weist die
Kammer 1 einen Deckel 2 mit einem Stutzen 3 für die Zuführung der Lösungen oder Suspensionen von
Eiweißstoffen in die Kammer 1 unter Druck auf. Im Gehäuse der Kammer 1 ist ein ringförmiger Hohlraum 4
(wie in F i g. 1 gezeigt) zur Aufnahme eines Wärmeträgers vorhanden. Die untere Stirnseite der Kammer 1
dient als Boden 5. Im Boden 5 sind Durchgangsöffniingen 6 zum Austritt der Lösung oder Suspension von
Eiweißstoffen aus der Kammer 1 ausgebildet Die öffnungen 6 sind längs einer konzentrischen Kreislinie
in einem gleichen Abstand voneinander angebracht Innerhalb der Kammer 1 ist eine rotierende Scheibe 7
angeordnet die mit ihrer einen Stirnfläche dicht am Boden 5 der Kammer anliegt Auf der Scheibe 7 ist eine
Welle 8 befestigt die mit einem außerhalb der Kammer 1 befindlichen Antrieb 9 verbunden ist Der Antrieb 9
kann eine beliebige Konstruktion haben. Auf die Welle 8 ist eine Druckfeder 10 aufgesetzt die sich zwischen dem
Deckel 2 und der Scheibe 7 befindet und diese an den Boden 5 der Kammer 1 andrückt Die zugeordneten
Flächen der Scheibe 7 und des Bodens 5 sind plan ausgebildet können jedoch auch eine andere Form, z. B.
eine sphärische oder kegelige Ausbildung haben. Die Scheibe 7 liegt so dicht am Boden 5 an, so daß ein
Eintritt von Lösung oder Suspension zwischen Scheibe 7 und Boden 5 ausgeschlossen ist. In der Scheibe 7 sind
Durchgangsbohrungen Jl ausgebildet, die längs einer konzentrischen Kreislinie so angebracht sind, daß diese
während des Drehens der Scheibe 7 mit den öffnungen 6 des Bodens 5 zur Deckung gelangen können. Unter
der Kammer t ist ein Behälter zur Aufnahme einer sogenannten Arbeitsflüssigkeit aufgestellt, die geeignet
ist, kornförmige Teilchen aus der Lösung oder Suspension zu formen. Diese Behälter ist in Form eines
Rohr Wärmeaustauschers 12 ausgebildet und grenzt an den Hoden 5 der Kammer 1 über eine wärmedämmende
Zwisi lienlage 13 an.
Der Wärmeaustauscher 12 besitzt ein Gehäuse 14, in dem Rohre 15 vertikal angeordnet sind. Die Anzahl der
Rohre 15 entspricht der Anzahl der Öffnungen 6 des Bodens 5. Das Gehäuse 14 des Wärmeaustauschers 12
hat die Form eines vertikal angeordneten Zylinders, der an den Stirnseilen hermetisch verschlossen ist. Das
Gehüuse 14 ist zur Zirkulation eines Kühlmittels eingerichtet. Dazu sind in der zylindrischen Wand des
Gehäuses 14 in der Nähe der Stirnseiten desselben je ein Stutzen 16 für die Zu- und Abführung des Kühlmittels
unter Erzeugung einer Zikulalion im Gehäuse 14 vorgesehen. In der oberen Stirnwand des Gehäuses 14
sind Durchgangsöffnungen ausgebildet, durch welche die Rohre 15 mit ihren oberen linden hindurchgreifen.
In der unteren Stirnwand des Gehäuses 14 sind gleichachsig zu den Öffnungen der oberen Stirnwand
Durchgangsöffnungcn ausgebildet, in welche die Rohre
15 mil ihren unteren Enden einmontiert sind.
An der Außcnsciie der unteren Stirnwand des
Gehäuses 14 grenzt mit seinem oberen Rand ein Trichter 16a an, dessen Konus nach unten gerichtet ist
(wie in Fig. 1 dargestellt) und eine Miltelöffnung aufweist. Auf diese Weise steht jedes Rohr 15 mit dem
Hohhaum des Trichters 16a in Verbindung. An die untere Fläche der würmcdämmcndcn Zwischenlage 13
grenz! ein Flansch 17 an. der die Form einer Scheibe hat und zusammen mit der Zwischenlage 13 am Boden 5
Man" befestigt ist, wie es in F i g. 1 dargestellt ist. In dem
Flansch 17 sind Durchgangsbohrungen ausgebildet, weiche gleichachsig zu den Öffnungen 6 des Bodens 5
der Kammer 1 angebracht sind, in die die oberen linden
der Rohre 15 einmontiert sind.
In der wärmedämmenden Zwischenlage 13 sind an der dem Flansch 17 zugewandten Seile Düsen 18 mit
durchgehenden Kanälen 19 ausgebildet, die die Rohre 15 mit den Öffnungen 6 des Bodens 5 der Kammer 1
verbinden. Die Anzahl der Düsen 18 ist gleich der Anzahl der Rohre 15 des Wärmeaustauschers 12 und
der Offnungen 6 des Bodens 5 der Kammer 1. Jede der Düsen 18 ist bezüglich des oberen Endes des
zugeordneten Rohrs 15 unter Ausbildung eines Ringspalts 20 angeordnet.
Gemäß einer anderen Ausführungsform besitzen die Düsen 18 und die oberen Enden der Rohre 15 eine
kegelige Form, wie in Fi g. 1,3 und 4 dargestellt, wobei die Spitzen der Kegel auf die unteren Enden der Rohre
15 des Wärmeaustauschers 12 gerichtet sind. Die Ringspalte 20 zwischen den Düsen 18 und den oberen
Enden der Rohre 15 besitzen eine kegelige Form.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform besitzen die Düsen 18a, die wärmedämmenden Zwischenlagen 13a
und die oberen Enden der Rohre 15 eine zylindrische Form. Dabei haben die Ringspahe 20 ebenfalls eine
zylindrische Form, wie dies aus F i g. 2 ersichtlich ist.
Zwischen der wärmedämmenden Zwischenlage 13
bzw. 13a und dem Flansch 17 ist ein Hohlraum 21 zur Verbindung der Rohre 15 ausgebildet. Gemäß einer
Ausführungsform ist der Hohlraum 21 durch eine zylindrische Ausnehmung 22 gebildet, die im Flansch 17
auf der der wärmedämmenden Zwischenlage 13 bzw. 13,7 zugewandten Seite ausgeführt ist, wie dies Fig. 1
und 2 zeigen. Hierbei ist die Ausnehmung 22 derart ausgebildet, daß die Bohrungen des Flansches 17, in
welche die oberen Enden der Rohre 15 einmontiert sind,
ίο in den Hohlraum 21 münden, wie es in Fig. I und 2
dargestellt ist. Die Tiefe der Ausnehmung 22 ist etwas kleiner als die Höhe der Düsen 18 und 18a.
Gemäß einer anderen Ausführungsform ist der Hohlraum 21 durch eine zylindrische Ausnehmung 23
r> (Fig. 3) gebildet, die in der wärmedämmenden Zwischenlage
13 an der dem Flansch 17 zugewandten Seile ausgeführt ist. Die Ausnehmung 23 besitzt einen
derartigen Durchmesser, daß die Düsen 18 in dieser Ausnehmung 23 mit einem gewissen Spalt zwischen
ihnen und den Wänden der Ausnehmung 23 angeordnet sind. Die Höhe der Ausnehmung 23 ist etwas kleiner als
die Höhe der Düsen 18.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist der Hohlraum 21 zum Teil durch die Ausnehmung 22 und
zum Teil durch die Ausnehmung 23 gebildet, wie dies Fig.4 zeigt. Die Höhe des Hohlraums 21 ist ebenfalls
etwas kleiner als die Höhe der Düsen 18.
Der Flansch 17 weist eine Millcnbohrung auf, in der eine Rohrleitung 24 (Fig. 1) für die Zuführung der
Arbeitsflüssigkeit aus dem Wärmeaustauscher 12 in dem Hohlraum 21 befestigt ist. Diese Rohrleitung 24
verbindet den Hohlraum 21 und die Spalte 20 mil den Rohren 15.
Die Einrichtung weist ferner eine Rohrleitung 25 für die Abführung der Flüssigkeil zusammen mit den
gewonnenen kornförmigcn Teilchen aus dem Wärmeaustauscher 12 auf. Die Rohrleitung 25 ist mit ihrem
einen Ende in die Mitlclüflnung des Trichters 16.7 eingebaut und vcrbindel den Wärmeaustauscher 12 mit
4(1 einer Einrichtung 26 zur Trennung der gewonnenen
kornförmigen Teilchen von der Arbciisflüssigkeit. Diese
Einrichtung 26 steht mit der Rohrleitung 24 für die Zuführung der Arbeilsflüssigkeil zum Wärmeaustauscher
12 in Verbindung. In der Rohrleitung 24 ist eine
4r> Pumpe 27 zur Bewegung der Arbeitsflüssigkeil und zur
Gewährleistung ihrer Zirkulation in dem geschlossenen System eingebaut, das durch die Rohrleitung 24, den
Wärmeaustauscher 12. die Rohrleitung 25 und die Einrichtung 26 gebildet ist. Die Pumpe 27 kann eine
beliebige Konstruktion haben.
Die Einrichtung zur Gewinnung von künstlichem Fischrogen aus Lösungen oder Suspensionen von
Eiweißstoffen arbeitet wie folgt.
Der Wärmeaustauscher 12 mit den Rohrleitungen 24 und 25 sowie die Einrichtung 26 werden mit der Arbeitsflüssigkeit gefüllt. Als Arbeitsflüssigkeit kann Pflanzen- oder Mineralöl, z. B. Sonnenblumenöl, Maisöl oder medizinisches Vasclinöl, verwendet werden.
Der Wärmeaustauscher 12 mit den Rohrleitungen 24 und 25 sowie die Einrichtung 26 werden mit der Arbeitsflüssigkeit gefüllt. Als Arbeitsflüssigkeit kann Pflanzen- oder Mineralöl, z. B. Sonnenblumenöl, Maisöl oder medizinisches Vasclinöl, verwendet werden.
Dem Gehäuse 14 des Wärmeaustauschers 12 wird ein Kühlmittel zugeführt, um damit die Arbeitsflüssigkeit
auf eine vorgegebene Temperatur zu kühlen. In den Hohlraum 4 der Kammer 1 wird ein Wärmeträger
eingeleitet, und damit die Kammer 1 auf eine vorgegebene Temperatur erwärmt Der erwärmten
Kammer 1 wird durch den Stutzen 3 eine vorgewärmte Lösung oder Suspension von Eiweißstoffen unter Druck
zugeführt. Der Antrieb 9 wird eingeschaltet, welcher es
gestattet, die Drehzahl der Welle 8 stufenlos zu ändern.
Die Scheibe 7 wird auf eine vorgegebene Drehgeschwindigkeit eingestellt. Sobald eine der Bohrungen 11
der Scheibe 7 mit einer der Öffnungen 6 des Bodens 5 zur Deckung gelangt, tritt eine bestimmte Menge der
Lösung oder Suspension von Eiweißstoffen in diese Öffnung 6 und den Kanal der Düse 18 (F i g. 1) oder 18a
(F i g. 2) ein. Unter der Druckwirkung in der Kammer 1 wird diese Lösungs- oder Suspensionsmenge in das
entsprechende Rohr 15 gepreßt, das mit Arbeitsflüssigkeit
gefüllt ist. Die Lösung oder Suspension von !Eiweißstoffen kann solange aus der Kammer I in die
erwähnten Öffnungen 6 und die Kanäle 19 eintreten, wie die entsprechende Bohrung Il der Scheibe 7 mit der
Öffnung 6 des Bodens 5 fluchtet. Sobald die diesbezügliche Öffnung 6 durch die rotierende Scheibe 7 überdeckt
ist, wird die Lösungsmiltelabgabe unterbrochen. Der den Kanal 19 der Düse 18 oder 18a füllende Teil der
Lösung oder Suspension wird in Form einer Tropfenansammlung 28 in die Arbeitsflüssigkeil eingegeben.
Durch den Strom der zirkulierenden Arbeitsflüssigkeit, die die Düse 18 bzw. 18a im Ringspalt 20 umströmt, wird
die Tropfenansammlung 28 von der Düse 18 bzw. 18.) abgelöst und nimmt unter der Wirkung der Kräfte der
Oberflächenspannung die Form einer Kugel an. Die Tropfenansammlung 28 wird durch die Arbeitsflüssigkeit
durch das Rohr 15 in Richtung auf dessen unteres Ende bewegt. Aufgrund dieser Bewegung kühlt sich die
Tropfenansammlung 28 ab und erhärtet infolge einer Gelbildung wodurch ein Korn entsteht.
In den anderen Rohren erfolgt die Bildung der kornförmigen Teilchen in gleicher Weise.
Die gewonnenen kornförmigen Teilchen gelangen aus den Rohren 15 in den Trichter 16a, woraus sie durch
die Arbeitsflüssigkeit durch die Rohrleitung 25 /ur Einrichtung 26 transportiert werden. In dieser Einrichtung
26 erfolgt die Trennung der gewonnenen kornförmigen Teilchen von der Arbeilsflüssigkeit. Die
gewonnenen kornförmigen Teilchen gelangen /ur Weiterbehandlung, während die Arbeitsflüssigkeit
durch tue Rohrleitung 24 in den Hohlraum 21 und durch die Spalte 20 in die Rohre 15 zurückkehrt. Die
Gewinnung der kornförmigen Teilchen aus Lösungen oder Suspensionen von Eiweißstoffen erfolgt kominuierlich.
Nach Vollendung eines Zyklus wird die Zuführung der Lösung oder Suspension zur Kanin,er 1
unterbrochen, der Antrieb 9 ausgeschaltet und die Scheibe 7 stillgesetzt. Die gewonnenen kornförmigen
Teilchen werden durch die Arbeitsflüssigkeit aus den Rohren 15 des Wärmeaustauschers 12 und dem Frit liter
16a in die Einrichtung 26 transportiert, wo sie von der Arbeitsflüssigkeit getrennt werden. Dann gießt m.m die
Arbeitsflüssigkeit ab. schaltet die Pumpe 27 aus und führt die Reinigung der Einrichtung durch.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (8)
1. Einrichtung zur Gewinnung von künstlichem Fischrogen aus Lösungen oder Suspensionen von
Eiweißstoffen, die eine beheizte Kammer zur Aufnahme der Lösungen oder Suspensionen unter
Druck umfaßt die Durchgangsöffnungen besitzt, die längs einer Kreislinie im Kammerboden ausgebildet
sind, und an die innenseitig eine rotierende Scheibe angedrückt ist, die Durchgangsbohrungen aufweist,
die aufgrund eines Drehens der Scheibe mit den Öffnungen des Bodens der Kammer in Deckung
bringbar sind und unter denen ein Behälter zur Aufnahme einer Arbeitsflüssigkeit aufgestellt ist, die
der Ausbildung der kornförmigen Teilchen aus den Lösungen oder Suspensionen dient, und die durch
die Bodenöffnungen in den Behälter gelangt, der kühlbar ist und mit einer Rohrleitung für die
Zuführung der Arbeitsflüssigkeit und für die Abführung derselben zusammen mit den ausgebildeten
kornförmigen Teilchen in Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter
an den Boden (5) der Kammer (1) über eine wärmedämmende Zwischenlage (13 oder i3a)
angrenzt und durch einen Rohrwärmeaustauscher (12) gebildet ist, bei dem die oberen Enden der Rohre
(15) gleichachsig mit den Öffnungen (6) des Bodens (5) angeordnet sind, wobei in der wärmedämmenden
Zwischenlage (13 oder Ma) gleichachsig mit den
Öffnungen (6) des Bodens (5) diese Öffnungen (6) mit den Rohren (15) des Wärmeaustauschers (12)
verbindende Düsen (18 oder \Sa) ausgebildet sind,
die jeweils im oberen Ende des zugeordneten Rohrs (15) unter Ausbildung eines Ringspalts (20) zur
Verbindung dieser Rohre (15) untereinander und mit der Rohrleitung (24) für die Zuführung der
Arbeitsflüssigkeit angeordnet sind und deren Anzahl der Anzahl der Rohre (15) des Wärmeaustauschers
(12) und der Öffnungen (6) des Bodens (5) entspricht.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die oberen Enden der Rohre (15) des Wärmeaustauschers (12) in einen gemeinsamen
Flansch (17) einmontiert sind, der an die wärmedämmende Zwischenlage (13 oder I3a^ unter Bildung
eines Hohlraumes (21) angrenzt, durch den die Verbindung der Rohre (15) untereinander und mit
der Rohrleitung (24) für die Zuführung der Arbeitsflüssigkeit bewirkt ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlraum (21) durch eine im
Flansch (17) ausgeführte Ausnehmung (22) gebildet ist.
4. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlraum (21) durch eine in der
wärmedämmenden Zwischenlage (13 oder \3a) ausgeführte Ausnehmung (23) gebildet ist.
5. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlraum (21) zum Teil durch eine
im Flansch (17) ausgeführte Ausnehmung (22) und zum Teil durch eine in der wärmedämmenden
Zwischenlage (13 oder 13a,) ausgeführte Ausnehmung (23) gebildet ist.
6. Einrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Düsen (18) und die oberen Enden
der Rohre (15) des Wärmeaustauschers (12) eine kegelige Form mit einer zu den unteren Enden der
Rohre (15) weisenden Kegelspitze haben.
7. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Düsen (i&a) und die oberen Enden
der Rohre (15) des Wärmeaustauschers (12) eine zylindrische Form besitzen.
8. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohre (15) des Wärmeaustauschers
(12) in einem Gehäuse (14) untergebracht sind, das zur Zirkulation eines Kühlmittels eingerichtet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SU762378188A SU921501A1 (ru) | 1976-06-28 | 1976-06-28 | Устройство дл формовани зерен из растворов или суспензий пищевых веществ |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2729094A1 DE2729094A1 (de) | 1978-01-12 |
| DE2729094B2 DE2729094B2 (de) | 1979-10-04 |
| DE2729094C3 true DE2729094C3 (de) | 1980-06-12 |
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Family Applications (1)
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