DE2805080A1 - Maschine mit auf einer chassis in einem gehaeuse angeordneten arbeitselementen - Google Patents
Maschine mit auf einer chassis in einem gehaeuse angeordneten arbeitselementenInfo
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Description
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Maschine mit auf einer Chassis in einem Gehäuse
angeordneten Arbeitselementen.
Die Erfindung betrifft Maschinen, bei welchen die Arbeitselemente derselben auf einer Chassis angeordnet sind, die
sich innerhalb eines Gehäuses befindet.
Wenn solche Maschinen eine Wartung oder Instandsetzung
erfordern, ist es oft schwierig, an dem Bauelement auf der Chassis der Maschine zu arbeiten, besonders wenn sich
die Arbeitselemente an der Unterseite einer Chassis befinden, die in der Nähe des Bodens der Maschine angeordnet
ist, oder an der Oberseite einer Chassis in der Nähe des oberen Endes der Maschine.
Ein Vorschlag, diesem Problem Abhilfe zu schaffen, besteht
darin, die Chassis auf horizontalen teleskopischen Gleit-
führungen so anzuordnen, daß die Chassis in eine Stellung
gezogen werden kann, In der sie sich teilweise ausserhalb
der Maschine befindet. Bei dieser Anordnung hat der Techniker
mehr Raum um die Chassis herum, In welcher er zu arbeiten hat, jedoch kann er immer noch gezwungen sein,
in einer unbequemen Stellung zu arbeiten, beispielsweise an der Unterseite einer tiefliegenden Chassis oder oberhalb
einer hochliegenden Chassis. Ausserdem kann bei einer solchen Anordnung, wenn die Chassis aus dem Gehäuse heraus
nach vorne gezogen wird, der Schwerpunkt der Maschine so weit nach vorne verlegt werden, daß die Maschine unstabil
wird, besonders wenn das Gewicht der Chassis und der von dieser getragenen Bauelemente groß im Vergleich zum
Gewicht der übrigen Maschine ist.
Eine erfindungsgemäße Maschine trägt die Arbeitselemente auf einer normalerweise horizontalen Chassis, die innerhalb
eines Gehäuses angeordnet ist, das eine Abdeckplatte bzw. eine Türe aufweist, die beweglich ist oder entfernt werden
kann, um eine öffnung zu erhalten, die Zugang zum Inneren des Gehäuses vermittelt, wobei die Chassis im Gehäuse durch
solche Halte- und Führungsorgane gelagert ist, daß die Chassis zwischen ihrer normalen horizontalen Stellung innerhalb
des Gehäuses und einer geneigten oder vertikalen Stellung in der öffnung bewegt werden kann.
Durch die Anwendung der Erfindung ist es möglich, eine Maschine zu bauen, bei welcher die Arbeitselemente an der
Basis, die schwierig zu erreichen sind, wenn sich die Chassis in ihrer normalen Stellung befindet, in der Erfindung dargeboten
werden, die nach aussen zum Techniker gerichtet sind, wenn sich die Chassis in der geneigten oder vertikalen
Stellung befindet. Die Wartung und Instandsetzung der Arbeitselemente wird hierdurch erleichtert; durch Neigen
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der Chassis 1st es möglich, die Arbeltselemente zugänglich
zu machen, ohne die Chassis aus dem Gehäuse herauszubewegen. Die Maschine ist daher stabiler, wenn der Techniker
an den Arbeitselementen arbeitet, als bei der Verwendung der bekannten teleskopischen Anordnungen.
Zweckmässig sind die Feststellorgane aus zwei Paaren von Hülsen oder Rollen auf entgegengesetzten Seiten der Chassis,
wobei die eine Hülse oder Rolle jedes Paares in der Nähe des hinteren Endes der Chassis, gesehen durch die öffnung,
angeordnet ist, wenn die Chassis horizontal ist, und ein· Hülse oder Rolle in der Nähe des vorderen Endes angeordnet
ist, wobei jede Hülse oder Rolle mit einer entsprechenden horizontalen Führung an der Seite des Gehäuses in Eingriff
steht und jede vordere Rolle mit einer entsprechenden vertikalen Führung an der Vorderseite des Gehäuses, gesehen
durch die öffnung, zusammenwirkt. Bei dieser Anordnung bewegen sich, wenn die Chassis vorwärts zur Öffnung aus der
normalen horizontalen Stellung bewegt wird, die vorderen Hülsen oder Rollen vertikal, während die hinteren Hülsen oder
Rollen sich horizontal bewegen, so daß die Chassis zur Vertikalen geneigt wird. Jede horizontale Führung kann mit
einer Eintiefung an ihrem vorderen Ende zur Aufnahme der hinteren Rolle versehen sein, wenn sich diese am vorderen
Ende der Schiene befindet, um die Chassis in der vorwärtsgeneigten oder vertikalen Stellung zu halten. Eine ähnliche
Eintiefung kann auch am hinteren Ende jeder horizontalen Führung vorgesehen werden, um die Chassis in der horizontalen
Stellung zu halten.
Die vordere Führung kann zweckmässig ein Flansch an der Seite der öffnung in der Maschine sein. Vorzugsweise weisen
die vertikalen Führungen Mittel zur Abstützung der vorderen Rollen von hinten auf, so daß, wenn sich die Chassis in
der vertikalen Stellung befindet, eine Horizontalkraft auf
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die Chassis ausgeübt werden kann, ohne daß sich die Chassis zur horizontalen Stellung zurückbewegt.
Nachfolgend wird eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise
in Verbindung mit den beiliegenden Zeichnungen näher erläutert und zwar zeigen:
Fig. 1 eine Teilansicht in schaubildlicher Darstellung einer Maschine/ bei der die vordere Hand weggenommen
1st;
Fig. 2 eine Teilansicht im vertikalen Schnitt von der Seite der Maschine der Fig.1 und
Fig. 3 eine Teilansicht im horizontalen Schnitt der Maschine nach Fig. 1.
In den Zeichnungen ist ein Getränkeautomat mit einem im
wesentlichen rechteckigen Gehäuse 11 aus Blech dargestellt, das eine vordere Türe oder eine Wand 12 hat, die abnehmbar
ist, um eine Öffnung 13 für den Zugang zu den inneren Arbeitsteilen zu erhalten, die in dem Gehäuse 11 enthalten
sind. Fig. 1 zeigt das Gehäuse bei abgenommener Vorderplatte.
Der innere arbeitende Teil der Maschine umfaßt einen Becherhalter 34, der aus der Maschine herausgehoben werden
kann, wenn die Maschine gewartet oder instandgesetzt wird. Weitere Arbeitselemente werden von einer Chassis 14 getragen,
die waagrecht innerhalb des Gehäuses angeordnet ist. Zu diesen Arbeitselementen gehören verschiedene Arbeitselemente
15, die an der Unterseite der Chassis 14 angebracht sind. Wenn die Chassis in der Nähe des Bodens
der Maschine angeordnet ist, ist die Wartung der Arbeits-
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elemente an der Unterseite der Chassis schwierig, wenn sich die Chassis in ihrer normalen horizontalen Stellung
befindet.
Um die Wartung der Arbeitselemente 15 an der Unterseite der Chassis zu erleichtern, ist die Chassis daher so gelagert,
daß sie aus ihrer normalen horizontalen Stellung in eine vertikale Stellung am vorderen Ende der Haschine bewegt
werden kann. Zu diesem Zweck ist die Chassis mit vier Nylonrollen 16a und 16b versehen, die drehbar auf Achsstummeln 17 gelagert sind, welche von Halterungen 18 an
der Unterseite der Chassis 14 getragen werden. Die Rollen sind zu zweien auf jeder der Seitenkanten der Chassis angeordnet
und zwar eine Rolle 16a auf jeder Kante in der Nähe des vorderen Endes der Chassis und eine Rolle 16b am
hinteren Ende der Chassis.
In der horizontalen Stellung der Chassis ruhen die Rollen auf horizontalen Schienen 19 auf, die an den Seitenwänden
des Gehäuses 11 befestigt sind, wobei Eintiefungen 21 und
22 am vorderen und am hinteren Ende der Schienen zur Aufnahme der Rollen 16a und 16b vorgesehen sind und um diese
gegen eine unerwünschte Verlagerung aus der normalen horizontalen Stellung zu halten.
Auf beiden Seiten der öffnung 13 weist das Gehäuse einen
Flansch 23 auf, der von den Seitenwänden des Gehäuses zuerst nach innen und dann nach rückwärts gebogen ist.
Wenn ein Techniker Arbeitselemente an der Unterseite der Chasses 14 warten will, zieht er die Chassis nach vorne
und hebt gleichzeitig das vordere Ende der Chassis nach oben an. Die Rollen 16b treten aus den Eintief ungen 22 aus und
die vorderen Rollen 16a rollen die Hinterkanten 24 des
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Flansches 23 nach oben, der daher als vertikale Führung dient, während die hinteren Rollen 16b auf den geraden
Teilen 25 der Schienen 19 laufen, die zwischen den Eintiefungen 21 und 22 liegen. Wenn die Chassis nach vorne
gezogen wird, wird sie fortschreitend zur Vertikalen geneigt, bis die hinteren Rollen 16b in die vorderen
Eintiefungen 21 einrasten. In dieser Stellung befinden sich die vorderen Rollen zwischen den Flanschen 23 und
den Halterungen 26, die am Gehäuse befestigt sind. Die Eintiefungen 21 und die Halterungen 26 dienen als Abstützung
für die Chassis von hinten gegen massige Kräfte, die auf die Chassis horizontal von vorne ausgeübt werden,
so daß der Techniker an den Arbeitselementen auf der Chassis bei in einer vertikalen Stellung befindlichem
Chassis zufriedenstellend arbeiten kann. In dieser Stellung sind die Arbeitselemente an der Unterseite der Chassis
nach aussen zum Techniker gerichtet. Die Chassis ist voll hinter der vorderen Linie der Maschine angeordnet.
Oberhalb der Schienen 19 sind horizontale Schienen 27 angeordnet, um zu verhindern, daß die Rollen von den Schienen
19 abgehoben werden. Wenn die Chassis in einer geneigten Zwischenstellung befestigt werden soll, kann
die Chassis so verdreht werden, daß sie sich in einer schrägen Stellung befindet, sodaß eine der Rollen 16b
gegen die Seitenwand des Gehäuses zwischen den Schienen und 27 anliegt. Wenn die Chassis vom Gehäuse entfernt werden
soll, müßte die Chassis weiter verdreht werden, so daß die Rollen 16b von den Schienen 19 und 27 und die Rollen 16a
von den Flanschen 23 frei sind. In dieser Schrägstellung kann die Chassis aus dem Gehäuse durch die vordere Öffnung
13 herausgezogen werden.
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Claims (8)
1. Maschine mit Arbeitselementen, die auf einer normalerweise
waagrechten Chassis angeordnet sind, welches sich innerhalb eines Gehäuses befindet, das mit einer
Platte oder einer Türe versehen ist, die beweglich oder abnehmbar ist, um eine öffnung für einen Zugang
zum Inneren des Gehäuses zu ermöglichen, gekennzeichnet durch solche Halte- und Führungsorgane
(16a, 16b, 19 und 23), daß die Chassis (14) zwischen ihrer normalen waagrechten Stellung innerhalb des Gehäuses
(11) und einer geneigten oder vertikalen Stellung in der öffnung (13), welche durch Bewegen oder Entfernen der
Platte (12) oder Türe gebildet wird, bewegt werden kann.
2. Haschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Chassis (14) hintere Halteorgane (16b) in der Nähe
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ihrer der öffnung abgekehrten Seite trägt, welche mit
waagrechten Führungsorganen (19) längs der Seiten (20) des Gehäuses (11) zusammenwirken, sowie vordere Halteorgane
(16a) in der Nähe ihrer der öffnung (13) benachbarten
Seite, welche mit vertikalen Führungsorganen (24) in der Nähe der Seiten der öffnung (13) zusammenwirken.
3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteorgane durch Rollen (16) gebildet werden.
4. Maschine nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die waagrechten Führungsorgane durch Schienen (19)
auf entgegengesetzten Seiten des Gehäuses gebildet werden.
5. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die waagrechten Führungsschienen Eintiefungen (21) an
ihren der öffnung (13) benachbarten Enden zur Aufnahme der hinteren Halteorgane (16b) aufweisen, um die
Chassis in der vorwärts geneigten oder vertikalen Stellung zu halten.
6. Maschine nach den Ansprüchen 2,3,4 oder 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die vertikalen Führungsorgane durch einen Flansch auf jeder Seite der öffnung (13) gebildet
werden.
7. Maschine nach den Ansprüchen 2, 3, 4, 5 oder 6, gekenn-
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zeichnet durch Halterungen (26) zur Lagerung der vorderen Halteorgane (16a) von hinten, wenn sich die Chassis
(14) in der geneigten oder vertikalen Stellung befindet.
8. Maschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Chassis (14), wenn sie
sich in der geneigten oder vertikalen Stellung befindet, nicht über die Linie der Maschine hinaus erstreckt.
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Family Applications (1)
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Legal Events
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