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DE2804301A1 - Sonnenheizungssammler - Google Patents

Sonnenheizungssammler

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DE2804301A1
DE2804301A1 DE19782804301 DE2804301A DE2804301A1 DE 2804301 A1 DE2804301 A1 DE 2804301A1 DE 19782804301 DE19782804301 DE 19782804301 DE 2804301 A DE2804301 A DE 2804301A DE 2804301 A1 DE2804301 A1 DE 2804301A1
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DE
Germany
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plate
flow channel
solar heating
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channel
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DE19782804301
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Werner Veser
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    • F24SSOLAR HEAT COLLECTORS; SOLAR HEAT SYSTEMS
    • F24S20/00Solar heat collectors specially adapted for particular uses or environments
    • F24S20/60Solar heat collectors integrated in fixed constructions, e.g. in buildings
    • F24S20/66Solar heat collectors integrated in fixed constructions, e.g. in buildings in the form of facade constructions, e.g. wall constructions
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24SSOLAR HEAT COLLECTORS; SOLAR HEAT SYSTEMS
    • F24S10/00Solar heat collectors using working fluids
    • F24S10/50Solar heat collectors using working fluids the working fluids being conveyed between plates
    • F24S10/502Solar heat collectors using working fluids the working fluids being conveyed between plates having conduits formed by paired plates and internal partition means
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24SSOLAR HEAT COLLECTORS; SOLAR HEAT SYSTEMS
    • F24S20/00Solar heat collectors specially adapted for particular uses or environments
    • F24S20/60Solar heat collectors integrated in fixed constructions, e.g. in buildings
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Description

  • Sonnenheizungssammler
  • -Ansprüche- Die Erfindung betrifft einenSonnenheizungssammler zur Anbringung am Dach oder der Fassade eines Gebäudes, mit einem vorzugsweise mäanderförmig verlaufenden Durchlaufkanal für ein Wärmeaustauschmedium, der über Anschlüsse in einen Wärmeaustauschkreis einschaltbar ist.
  • Derartige Sammler sind für Sonnenheizungssysteme erforderlich und dienen zum Wärmeaustausch zwischen der eingestrahlten Sonnenwärme und einem flüssigen Wärmeträgermedium, welches durch den Wärmeaustauschkreis zirkuliert und die im Sammler aufgenommene Wärme in einen Speicher oder an einen Wärmeverbraucher abführt. Die bekannten Sonnenheizungssammler sitzen im allgemeinen gegenüber der Dachhaut oder der Fassade des Gebäudes zum Gebäudeinneren hin versetzt in einem entsprechenden, in der Dachhaut unter der Fassade ausgebildetem Fenster, das in der Ebene der Dachhaut oder der Fassade von einer Glasscheibe abgedeckt ist. Eine derartige Einbeziehung des Sammlers in die Dach- oder Fassadenkonstruktion ist verhältnismäßig aufwendig, wobei überdies erhebliche Abdichtungsprobleme für das Fenster bestehen, hinter welchem der Sammler untergebracht ist.
  • Außerdem wird durch die bekannten Sammlerkonstruktionen das Gesamtbild des Daches oder der Fassade erheblich gestört, so daß ihre Einbaugenehmigung versagt werden kann.
  • Demgegenüber wird durch die Erfindung ein Sonnenheizungssammler geschaffen, welcher derart in die Dach- oder Fassadenverkleidung einbezogen werden kann, daß er das Gesamtbild des Daches oder der Fassade nicht stört. Der erfindungsgemäß Sonnenheizungssammler ist überdies wenig aufwendig in der Herstellung und Montage und kann ohne Schwierigkeit derart in die Dach- oder Fassadenverkleidung einbezogen werden, daß er zu seinem Teil auch die Verkleidungs- und Isolierfunktion wie die übrigen Verkleidungsteile mit übernimmt.
  • Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der Sonnenheizungssammler insgesamt als Dach- oder Fassadenplatte ausgebildet ist, die unter Ausbildung des Durchlaufkanals über wenigstens einen Teil ihrer Fläche hin als Hohlkörper gestaltet ist.
  • Dieser den Durchlaufkanal bildende Hohlkörperteil der erfindungsgemäßen Verkleidungsplatte läßt sich bei deren sonst üblichen Gestaltung leicht in der Platte so einbeziehen, daß er in dem äußeren Gesamtbild der Fassade oder des Daches nicht ausfällt. Die erfindungsgemäße Verkleidungsplatte kann beliebig mit anderen herkömmlichen Verkleidungsplatten zur Ausbildung der Fassade oder der Dachhaut kombiniert werden und kann in derselben Weise wie die herkömmlichen Verkleidungsplatten die erforderliche Dichtungs- und Isolierfunktion übernehmen. Es können auch sonst übliche Unterisolierungen ohne wesentliche Abänderung verwendet werden. Da der Herstellungsaufwand einer erfindungsgemäßen Verkleidungsplatte nur geringfügig grösser als der Aufwand für die herkömmlichen Verkleidungsplatten ist, kann die gesamte Verkleidung aus erfindungsgemäßen Verkleidungsplatten zusammengesetzt werden, wobei gegebenenfalls nur einige dieser Verkleidungsplatten je nach dem aktuellen Wärmebedarf des Gebäudes als Sonnenheizungssammler ausgenutzt werden, wohingegen die anderen Verkleidungsplatten noch nachträglich, sobald ein wachsender Heizungsbedarf dies erfordert, ohne wesentlichen Aufwand in das Sonnenheizungssystem einbezogen werden können.
  • Der Hohlkörperteil der erfindungsgemäßen Verkleidungsplatte kann über deren Plattenebene zur Außenseite und/ oder Innenseite hin vorstehen. Für die Gestaltung der Querschnittsform des Durchlaufkanals stehen viele Möglichkeiten je nach der Herstellungsart und/oder dem gewünschten Wärmeübergangsgrad zur Verfügung. Insbesondere kann die Querschnittsform kreisrund, oval, trapezförmig oder rechteckig sein, wobei die Möglichkeit besteht, die Warmeübergangsfläche durch in den Kanal hineinragende oder von der äußeren Begrenzungswand des Kanals nach außen vorstehende Rippen zu vergrößern.
  • Wenngleich es möglich ist, den Hohlkörperteil der erfindungsgemäßen Verkleidungsplatte zweiteilig zu gestalten und die beiden Hälften nachträglich miteinander zu verkleben oder zu verschweißen, besteht die bevorzugte Lösung darin, die Platte insgesamt als Strangpreßprofil zu gestalten, bei welchem die Begrenzungswände des Durchlaufkanals in der mit der Plattenlängsrichtung übereinstimmenden Strangpreßrichtung verlaufen.
  • Die plattenstirnseitigen Enden des Durchlaufkanals können beim Strangpreßvorgang selbst oder durch nachträgliches Einkleben von Verschlußstücken geschlossen werden, wobei die erforderlichen Anschlüsse für den Durchlaufkanal an der Rückseite der Platte quer zur Plattenebene ausgebildet sein können.
  • Für Fälle, bei denen die in Plattenlängsrichtung aufeinanderfolgenden Verkleidungsplatten einander am einen Ende überlappen, ist es auch leicht möglich, die erforderlichen Anschlüsse für den Vorlauf und Rücklauf des Durchlaufkanals und/oder die Verbindung von mehreren die Platte in Längsrichtung durchlaufenden Kanalabschnitten, die zusammen den Durchlaufkanal bilden, über ein an diesem Plattenende stirnseitig dicht befestigtes Anschlußbauteil herzustellen. Diese Möglichkeit besteht auch in sonstigen Fällen, bei denen die eine und/oder andere Plattenstirnseite ohne.Beeinträchtigung der Dichtungsfunktion dieser Verkleidungsplatte in der Verkleidung zugänglich ist, beispielsweise wenn die Verkleidungsplatte über dieganze Höhe der Verkleidung hin durchläuft.
  • Wenn der Durchlaufkanal in der Verkleidungsplatte aus mehreren parallel zueinander verlaufenden Kanalabschnitten besteht, die jeweils durch eine gemeinsame Zwischenwand voneinander getrennt sind und durch die Ausbildung der Platte als Strangpreßteil zunächst an beiden Plattenstirnseiten offen sind, kann die gegenseitige Verbindung der benachbarten Kanalabschnitte an dem einen oder anderen Stirnende so gestaltet werden, daß die Zwischenwand an dem Verbindungsende bis zu einem hinreichenden Abstand von der angrenzenden Plattenstirnseite abgearbeitet wird, wonach die stirnseitige Mündung dieser beiden zu verbindenden Kanalabschnitte durch ein gemeinsames Verschluß stück verschlossen wird, welches beispielsweise dort eingeklebt oder eingeschweißt werden kann. Es entsteht so ein die Platte in ihrer Längsrichtung mäanderförmig durchlaufender Durchlaufkanal. Wenn hingegen mehrere parallele Kanalabschnitte vorgesehen sind, die im Abstand voneinander verlaufen, können die offenen Mündungen dieser Kanalabschnitte an den Stirnseiten der Platte durch kleinere Verschluß stücke verschlossen werden, während die wechselseitig paarweise Verbindung der Kanalabschnitte über ein an der Plattenunterseite abgedichtet befestigtes Zwischenstück hergestellt werden kann, welches einen Verbindungskanal bildet, der in die aneinander anzuschließenden Kanalabschnitte über Öffnungen mündet, die in ihrer Begrenzungswand an der Plattenunterseite ausgebildet werden.
  • In vielen Fällen ist die eine oder andere Plattenstirnseite innerhalb der Verkleidung zur Herstellung der Anschlüsse des Durchlaufkanals nicht zugänglich, so daß dann ein entsprechender Anschluß an der Plattenunterseite hergestellt wird. Dies kann verhältnismäßig einfach durch entsprechend an der Plattenunterseite nachträglich befestigte Anschlußstücke bewerkstelligt werden. In der bevorzugten Lösung ist hierbei das Anschlußstück ein die Platte und den Durchlaufkanal durchsetzender Schraubnippel, der in Höhe des Durchlaufkanals eine in diesen mündende seitliche Öffnung aufweist. Ein solcher Schraubnippel kann durch entsprechend vorbereitete Löcher in der Platte gesteckt werden und an seinem von der Plattenaußenseite abragenden Ende mit Hilfe einer Hutmutter abgedichtet werden, welche über eine Dichtungsscheibe an der Plattenaußenseite anliegt. An dem zur Platteninnenseite vorstehenden Ende des Schraubnippels kann dann ein herkömmlicher Anschluß an den Wärmeaustauschkreis hergestellt werden.
  • Für diesen Anschluß wird vorzugsweise ein Vierkantrohr verwendet, in dessen Wand der Schraubnippel eingeschraubt ist und über eine Sicherungsmutter und eine zwischengeschaltete Dichtungsscheibe daran gesichert ist. Nach dem Einschrauben und Sichern des Schraubnippels am Vierkantrohr kann dann auf die andere Seite der Sicherungsmutter eine zweite Dichtungsscheibe aufgelegt werden, wonach das freie Ende des Schraubnippels durch die vorbereiteten Öffnungen in der Verkleidungsplatte durchgesteckt und durch die oben erwähnte Hutmutter von außen her abgedichtet festgelegt wird.
  • Auch die erfindungsgemäße Verkleidungsplatte kann aus dem für übliche Verkleidungsplatten gebräuchlichen Material bestehen. Die Einschaltung des Durchlaufkanals in den Wärmeaustauschkreis kann durch entsprechende Verteiler, Ventile und Anschlüsse derart durchgeführt werden, daß je nach dem Wärmebedarf der Durchlaufkanal der einen oder anderen Verteilerplatte vollständig oder teilweise aus dem Übertragungskreislauf ausgeschaltet oder in ihn eingeschaltet werden kann.
  • Es besteht bei dem erfindungsgemäßen Sonnenheizungssammler auch die Möglichkeit, den den Wärmetauscher bildenden Hohlkörperteil der Verkleidungsplatte mit einer Glasscheibe und/ oder einem verstellbaren Sonnenschutz in Art eines Rouleaus oder Jalousie auszustatten. Diese Möglichkeit ist insbesondere vorhanden, wenn die Verkleidungsplatte an ihren beiden Längsrändern nach außen abgekröpfte Flansche aufweist, mit denen in Querrichtung der Verkleidung aneinander~grenzende Verkleidungsplatten einander übergreifen und an denen die Glasscheibe und/oder der Sonnenschutz über entsprechende Befestigungsglieder abgestützt werden können.
  • Der erfindungsgemäße Sonnenheizungssammler eignet sich für Dachverkleidungen wie auch Fassadenverkleidungen. Die Einbeziehung der Erfindung in eine der Sonneneinstrahlung ausgesetzte Fassadenverkleidung wird gegenwärtig bevorzugt, insbesondere auch deshalb, weil dann ein verhältnismäßig großes Gefälle zwischen den beiden Stirnenden der Fassadenplatte vorhanden ist, welches zur weitgehenden Ausbildung des Wärmeaustauschkreises als Schwerkraftströmungskreis ausgenutzt werden kann. Hierbei können somit der Vb.rlauf in den Durchlaufkanal am unteren Stirnende der Fassadenplatte und der zum Speicher oder Verbraucher führende Rücklaufanschluß des Durchlaufkanals am oberen Stirnende der Fassadenplatte angeordnet sein.
  • Die Erfindung wird nachstehend anhand beispielhafter Ausführungsformen erläutert, die aus der Zeichnung ersichtlich sind. In der Zeichnung zeigt: Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Verkleidungsplatte in Form eines Strangpreßteils, Fig. 2 einen Querschnitt der Verkleidungsplatte aus Fig.1 entsprechend der Schnittlinie II-II mit untergebauter Isolierung, Fig. 3 einen Teillängsschnitt an einem Plattenstirnende mit angebautem Leitungsanschluß, Fig. 4 einen Querschnitt der Verkleidungsplatte durch ihren den Durchlaufkanal bildenden Hohlkörperteil nahe einem Plattenstirnende mit angebautem Anschlußstück, Fig. 5 in der Draufsicht einen Längsschnitt durch den den Durchlaufkanal aus mehreren Kanalabschnitten bildenden Hohlkörperteil der Verkleidungsplatte, Fig. 6 einen Querschnitt einer erfindungsgemäßen Verkleidungsplatte mit aus mehreren im Abstand parallel zueinander verlaufenden Kanalabschnitten mit angebautem Verbindungszwischenstück zur Verbindung der Kanalabschnitte untereinander.
  • Wie aus Fig. 1 ersichtlich, kann die erfindungsgemäße Verkleidungsplatte leicht als Strangpreßteil hergestellt werden.
  • Die Verkleidungsplatte 1 weist an beiden Längsrändern zur Plattenaußenseite hin abgekröpfte Flansche 20 auf, Im mittleren Bereich ist die Platte als Hohlkörper 3 gestaltet, der im Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 zur Plattenunterseite hin absteht und mit seinen längs der Platte parallel zueinander verlaufenden Hohlräumen einen Durchlaufkanal 2 bildet. Die Begrenzungswände 4 der Hohlräume verlaufen in Plattenlängsrichtung und damit in der Strangpreßrichtung.
  • Die in Fig. 2im Querschnitt ersichtliche Verkleidungsplatte entspricht der in Fig. 1 bis auf die Anordnung des den Durchlaufkanal 2 bildenden Hohlkörpers 3 an der Außenseite der Platte. An der Unterseite der Verkleidungsplatte ist zur Wärmedämmung eine Isolierplatte 21 befestigt, die an der unteren Seite von einer Aluminiumfolie 22 abgedeckt ist.
  • Die Isolierplatte 21 reicht von der Verbindungsstelle des einen Flansches 20 an die Platte 1 bis über den anderen Flansch 20 an der anderen Plattenseite hinaus und ist an den Längsrändern derart profiliert, daß eine zweite gleiche Verkleidungsplatte mit Isolierplatte und Aluminiumfolie seitlich ohne Isolierungslücken angesetzt werden kann.
  • Aus Fig. 3 ist ein Ende des Durchlaufkanals an einem Stirnende der Verkleidungsplatte ersichtlich. Die durch die Herstellung im Strangpreßverfahren ursprünglich offene Mündung des Durchlaufkanals 2 ist durch eine nachträglich eingeklebte Verschlußplatte 11 verschlossen. Zur Herstellung des An-.
  • schlusses des Durchlaufkanals 2 an den Wärmeaustauschkreis des Sonnenheizsystems ist ein hohler Schraubnippel 13 vorgesehen, welcher zuerst in ein Vierkantrohr 16 des Wärmeaustauschkreises eingeschraubt ist, wonach er mittels einer Sicherungsmutter 24 unter Zwischenschaltung einer Dichtungsscheibe 23 an dem Vierkantrohr 16 abgedichtet gesichert wird.
  • Auf das freie Ende des Schraubnippels wird dann eine zweite Dichtungsscheibe 25 gesteckt, wonach dieses Schraubnippelende durch in Höhe des Durchlaufkanals 2 in der Platte 1 vorbereitete Öffnungen gesteckt wird und dann durch Aufschrauben einer Hutmutter 26 unter Zwischenschaltung einer weiteren Dichtungsscheibe 27 mit der Verkleidungsplatte 1 dicht verbunden wird. In Höhe des Durchlaufkanals 2 weist der Schraubnippel 13 eine seitliche Öffnung 14 als Durchlaß für die Wärmeträgerflüssigkeit auf.
  • Fig. 4 zeigt den Querschnitt durch den Hohlkörper 3 der Verkleidungsplatte 1 aus Fig. 3. Der Durchlaufkanal 2 besteht aus drei parallel verlaufenden Kanalabschnitten 5, die über Zwischenwände 6 aneinandergrenzen. Wie aus dem zugehörigen Längsschnitt in der Draufsicht aus Fig. 5 ersichtlich, sind die beiden äußeren Kanalabschnitte 5 an ihrem einander abgewendeten Ende mit einem Anschluß 10 entsprechend dem in Fig. 3 ausgestattet. Diese beiden äußeren Kanalabschnitte 5 stehen an dem dem Anschluß 10 abgewendeten Ende jeweils mit dem mittleren Kanalabschnitt 5 in Verbindung. Hierzu ist die diesen aneinandergrenzenden Kanalabschnitten 5a und 5b gemeinsame Zwischenwand 6 an diesem Ende 7 gegenüber der benachbarten Plattenstirnseite 8 zurückgesetzt. Die stirnseitigen Mündungen der Kanalabschnitte 5a und 5b sind durch ein nachträglich eingeklebtes gemeinsames Verschluß stück 9 verschlossen, so daß zwischen dem Verschlußstück und dem Ende 7 der Zwischenwand 6 ein Flüssigkeitsdurchtritt entsteht.
  • Aus Fig. 6 ist ein Plattenquerschnitt ähnlich dem in Fig.
  • 2 ersichtlich, wobei jedoch der Durchlaufkanal 2 durch mehrere im Abstand voneinander verlaufende Kanalabschnitte 15 gebildet ist. Um bei dieser Ausführungsform die Verbindungen zwischen den Kanalabschnitten 15 und die Anschlüsse 10 entsprechend der Ausführungsform nach Fig. 5 herzustellen, sind die Kanalabschnitte 15 ebenfalls an beiden Plattenstirnflächen durch eingeklebte Zwischenstücke verschlossen und an beiden Enden an der Rückseite der Platte 1 jeweils mit Durchtrittsöffnungen 28 versehen. An der Plattenrückseite ist an beiden Plattenenden jeweils ein Zwischenstück 12 unter Zwischenschaltung einer Dichtungsplatte. 29 befestigt, welches einen Verbindungskanal 30 -für die Durchtrittsöffnungen des einen äußeren Kanalabschnitts 15 und des mittleren Kanalabschnitts 15, und für den dritten Kanalabschnitt 15 ein Anschlußstück 10 zum Anschluß an den Wärmeaustauschkreis bildet. Das Zwischenstück 12 an dem anderen in Fig. 6 nicht sichtbaren Plattenstirnende ist genauso gestaltet, jedoch um 1800 verdreht aufgesetzt, so daß dort das Anschlußstück 10 in den rechten Kanalabschnitt 15 mündet, während die beiden anderen Kanalabschnitte über den Verbindungskanal 30 miteinander verbunden sind.
  • Außerdem ist aus Fig.6 die prinzipelle Möglichkeit ersichtlich, den Hohlkörperteil 3 der Verkleidungsplatte 1 von einer Abdeckplatte 31 aus durchsichtigem Material abzudekken, so daß der Treibhauseffekt ausgenutzt und eine unerwünschte Kühlung des Hohlkörperteils 3 durch Wind und dgl.
  • verhindert werden. In dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 6 ist an den beiden einander zugewendeten Innenseiten der Seitenwände der abgekröpften Flansche jeweils eine leistenförmige Schulter 32 ausgebildet, auf welchen die Abdeckplatte 31 unter Zwischenschaltung nicht gezeigter Dichtungsstreifen aufgelegt werden kann.
  • Auf der Außenseite der abgekröpften Flansche ist z.B. mit nicht gezeigten Schrauben jeweils eine entsprechend profilierte Befestigungsleiste 33 befestigt, die, wieder unter Zwischenschaltung von Dichtungsstreifen, die Abdeckplatte 31 an ihren Seitenrändern gegen die Schulter 32 anpreßt,so daß die Abdeckplatte 31 zwischen den Schultern und den Befestigungsleisten eingeklemmt gehalten ist.
  • Die Befestigungsleisten 33 können außerdem eine Führung für einen verstellbaren Sonnenschutz bilden, durch welchen die Außenseite der Abdeckplatte wahlweise mehr oder weniger gegen die Sonneneinstrahlung abgeschirmt werden kann. Hierdurch läßt sich eine Temperatursteuerung des Wärmeträgermediums erreichen. Zur Führung des Sonnenschutzes bilden die Befestigungsleisten 33 rechteckige Nuten 34, die mit ihrer offenen Seite einander zugewendet sind.
  • Anstelle der Ausbildung der Auflageschultern 32 an der Verkleidungsplatte 1 selbst können auch entsprechende Halter verwendet werden, die über die Außenseite der abgekröpften Flansche gehängt und mit diesen z.B. gemeinsam mit den Befestigungsleisten 33 verschraubt werden. Solche Halter können entsprechend abgewinkelte Flacheisen sein, die in entsprechenden Abständen entlang den Flanschen verteilt angeordnet sind. Falls einander benachbarte Verkleidungsplatten 1 mit einer durchsichtigen Abdeckplatte 31 und/oder einem Sonnenschutz versehen werden sollen, können die Befestigungsleisten und Halter entsprechend symmetrisch so gestaltet werden, daß sie gleichzeitig zur Befestigung beider Abdeckplatten dienen.

Claims (9)

  1. Ansprüche Sonnenheizungssammler zur Anbringung am Dach oder der Fassade eines Gebäudes, mit einem vorzugsweise mEanderförmig verlaufenden Durchlaufkanal für ein WErmeaustauschmedium, der über Anschlüsse in einen WErmeaustauschkreis einschaltbar ist, gekennzeichnet durch die Ausbildung als Dach- oder Fassadenplatte (1), die unter Ausbildung des Durchlaufkanals (2) über wenigstens einen Teil ihrer Fläche hin als Hohlkörper (3) gestaltet ist.
  2. 2. Sonnenheizungssammler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (1) insgesamt als Strangpreßprofil gestaltet ist, bei welchem somit die Begrenzungswände (4) des Durchlaufkanals (2) in Strangpreßrichtung verlaufen.
  3. 3. Sonnenheizungssammler nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchlaufkanal (2) von mehreren parallel zueinander aneinandergrenzend verlaufenden Kanalabschnitten (5) gebildet ist, von denen jeweils die beiden aneinandergrenzenden Kanalabschnitte (5a,5b) durch eine gemeinsame Zwischenwand (6) getrennt sind, die an einem Ende (7) im Abstand von der diesem benachbarten Plattenstirnseite (8) endet, an welcher diese beiden Kanalabschnitte (5a,5b) nach außen hin durch ein gemeinsames Verschlußstück (9) verschlossen sind.
  4. 4. Sonnenheizungssammler nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchlaufkanal (2) aus mehreren parallel zueinander im Abstand voneinander verlaufenden Kanalabschnitten (15) gebildet ist, die an den Platttenstirnseiten geschlossen sind und paarweise an einem Ende über ein seitlich an der Platte befestigtes Zwischenstück (12) miteinander verbunden sind.
  5. 5. Sonnenheizungssammler nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlüsse des Durchlaufkanals (2) an den Wärmeaustauschkreis aus quer zur Plattenebene an der Platte (1) befestigten Anschlußstücken (10) gebildet sind.
  6. 6. Sonnenheizungssammler nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlußstück (10) ein die Platte (1) und den Durchlaufkanal (2) durchsetzender Schraubnippel (13) ist, der in Höhe des Durchlaufkanals (2) eine in diesen mündende seitliche Öffnung (14) aufweist.
  7. 7. Sonnenheizungssammler nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Schraubnippel (13) seitlich in ein parallel zur Plattenebene verlaufendes Vierkantrohr (16) abgedichtet eingeschraubt ist und darin mündet, der Bestandteil des Warmeaustauschkreises ist.
  8. 8. Sonnenheizungssammler nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß an der Dach- oder Fassadenplatte (1) über deren den Durchlaufkanal (2) ausbildenden Hohlteil (3) eine Abdeckscheibe (31) aus durchsichtigem Material wie Glas angebracht ist.
  9. 9. Sonnenheizungssammler nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Dach- oder Fassadenplatte (1) über deren den Durchlaufkanal (2) ausbildenden Hohlteil (3) mit einem verstellbaren Sonnenschutz ausgestattet ist.
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