DE2804263A1 - Verfahren zur herstellung von indolin-derivaten - Google Patents
Verfahren zur herstellung von indolin-derivatenInfo
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Description
IHARA CHEMICAL INDUSTRY CO., LTD., Tokyo , Japan
Verfahren zur Herstellung von Indolin-Derivaten
Es werden Indolin-Derivate der Formel
hergestellt, wobei R-, R„ und R3 die unten angegebene
Bedeutung haben, und zwar durch Cyclisierung von 2-Halogenphenäthylamin-Verbindungen
der Formel
R3
I3
CH-CH„NH„
CH-CH„NH„
wobei R- ein Wasserstoffatom, eine niedere Alkylgruppe,
eine niedere Alkoxygruppe, eine Nitrogruppe oder eine Hydroxylgruppe bedeutet; wobei R2 ein Wasserstoffatom,
eine niedere Alkoxygruppe oder eine Nitrogruppe bedeutet; wobei R„ ein Wasserstoffatom oder eine niedere Alkylgruppe
bedeutet und wobei mindestens eine der Gruppen R-, R3 und R3
eine niedere Alkylgruppe, eine niedere Alkoxygruppe oder eine Nitrogruppe ist und wobei X ein Halogenatom bedeutet,
in Anwesenheit von Ammoniak und einem Katalysator vom Kupfertyp.
809832/0752
(L
ί/ ft Π L 9 ft \
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von
Indolin-Üerivaten der folgenden allgemeinen Formel
(D
wobei Ii1 ein Wasserstoff atom, eine niedere Alkylgruppe,
eine niedere Alkoxygruppe, eine Nitrogruppe oder eine Hydroxylgruppe bedeutet; wobei R2 ein Wasserstoffatom,
eine niedereAlkoxygruppe oder eine Nitrogruppe bedeutet;
wobei R, ein Wasserstoffatom oder eine niedere Alkylgruppe
bedeutet und wobei mindestens eine der Gruppen R-, R3 und
R„ eine niedere Alkylgruppe, eine niedere Alkoxygruppe oder
eine Nitrogruppe bedeuten und wobei X ein Halogenatom ist. Diese Verbindungen dienen als Zwischenstufen für Indole,
welche Ausgangsmaterialien für die Herstellung von Agrochemikalien,
Medikamenten, Farbstoffen und anderen industriellen Erzeugnissen sind.
Es ist bekannt, Indolin-Derivate durch Cyclisierung von 2-Aminophenäthylalkoholen der folgenden allgemeinen Formel
CHCH2OH
herzustellen, wobei R-, R„ und R3 die oben angegebene Bedeutung
haben,und zwar in Anwesenheit von Chlorwasserstoffsäure.
Diese Reaktion folgt folgendem Reaktionsschema:
809832/0752
.CHCH0OII Cyclisie- * rung
NIL
HCl
Bei diesem Verfahren werden jedoch die 2-Aminophenäthylalkohole
(II) leicht durch Erhitzen zersetzt und es werden polymere Nebenprodukte bei der Reaktion gebildet, so daß
es schwierig ist, das Indolin hoher Reinheit in hoher Ausbeute zu erhalten.
Es ist somit Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die beschriebenen
Nachteile zu überwinden und ein Verfahren zur Herstellung von Indolin-Derivaten mit hoher Reinheit in
hoher Ausbeute zu schaffen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß man
eine 2-Halogenphenäthylamin-Verbindung der folgenden allgemeinen
Formel
R,
in Anwesenheit eines Katalysators vom Kupfer-Typ und von Ammoniak cyclisiert. In der Formel bedeutet R1 ein Wasserstoffatom,
eine niedere Alkylgruppe, eine niedere Alkoxygruppe, eine Nitrogruppe oder eine Hydroxylgruppe; Rg bedeutet
ein Wasserstoffatom, eine niedereAlkoxygruppe oder eine Nitrogruppe; Ro bedeutet ein Wasserstoffatom oder eine
niedere Alkylgruppe und mindestens eine der Gruppen Rj, Rg
und R3 bedeutet eine niedere Alkylgruppe, eine niedere
Alkoxygruppe oder eine Nitrogruppe. X bedeutet ein Ilalogenatom.
809832/07S2
Y~ 28Q4263
Die erfindungsgemäße Reaktion kann durch folgendes Formelschema
wiedergegeben werden:
Cyclisierung Katalysator vom Cu-Typ
>
>
Ammoniak
(II)
Hei den erfindungsgemäß eingesetzten 2-IIalogenphenäthylaminen
(II) bedeutet R- ein Wasserstoffatom oder eine niedere Alkylgruppe,
wie Methyl, Äthyl, n-Propyl, i-Propyl, η-Butyl und
i-Butyl; eine niedere Alkoxygruppe, wie Methoxy, Äthoxy, n-Propoxy, i-Propoxy und n-Butoxy; oder eine Nitrogruppe
oder eine Hydroxylgruppe in einer geeigneten Position des Benzolrings. R„ bedeutet ein Wasserstoffatom oder eine
niedere Alkoxygruppe, wie Methoxy, Äthoxy, n-Propoxy, i-Propoxy und n-Butoxy oder eine Nitrogruppe in einer geeigneten
Position des Benzolrings. R3 bedeutet ein Wasserstoffatom
oder eine niedere Alkylgruppe, wie Methyl, Äthyl, n-Propyl,
i-Propyl, η-Butyl und i-Butyl und X bedeutet ein Halogenatom, z. B. Fluor, Chlor, Brom oder Jod.
Im praktischen Betrieb ist es bevorzugt, als 2-Halogenphenäthylamin
eine der folgenden Verbindungen einzusetzen: 2-Brom-ß-methylphenäthylamin, 2-Chlor-0-(n-butyl)-phenäthylamin,
2-Chlor-5-(i-propyl)-phenäthylamin, 2-Chlor-4-methylß-(n-butyl)-phenäthylamiη,
2-Chlor-4-methoxy-phenäthylamin, 2-Brom-4-(i-propoxy)-phenäthylamin, 2-Brom-4-äthoxy-ß-äthylphenäthylamin,
2-Jod-4-nitrophenäthylamin, 2-Fluor-4-nitro-ß-(i-propyl)-phenäthylamin,
2-Fluor-4-hydroxyphenäthylamin, 2-ChIΟΓ-4-hydroxy-ß-äthy1phenäthylamin, 2-Brom-4-(i-propoxy)-5-(i-propyl)-phenäthylamin,
2-Chlor-4,5-dimethoxyphenäthylamin, 2-Chlor-4,5-di-(i-propoxy)-ß-methylphenäthylamin, 2-Brom-5-nitro-4-(i-propoxy)-phenäthylamin,
2-Brom-5-methoxy-4-nitro-ßäthy1phenäthylamin,
2-Chlor-4-hydroxy-5-methoxyphenäthy1amin,
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% 2SQ4263
2-Chlor-4-hydroxy-5-(i-propoxy)-β-(i-propyl)-phenäthylamin,
2-Fluor-4-methyl-5-nitrophenäthylamin, 2-Chlor-4-(η-butyl)-5-nitro-ß-methylphenäthylamin,
2-Brom-3,5-dinitrophenäthylamin, 2-Brom-3,5-dinitro-ß-äthylphenäthylamin, 2-Chlor-4-hydroxy-5-nitrophenäthylamin
und 2-Brom-4-hydroxy-5-nitro-ßäthylphenäthylamin.
Als Katalysatoren kann man bei dem erfindungsgemäßen Verfahren
Katalysatoren vom Kupfertyp einsetzen, um dem Reaktionssystem Kupferionen zuzuführen. Geeignete Katalysatoren sind metallisches
Kupfer und anorganische Kupferverbindungen, sowie Kupfersalze organischer Säuren, wie kupfer-I-chlorid,
Kupfer-II-chlorid, Kupfer-I-bromid, Kupfer-II-bromid,
Kupfer-I-jodid, Kupfer-II-jodid, Kupfer-I-oxid, Kupfer-II-oxid,
Kupfer-I-hydroxid, Kupfer-II-hydroxid, Kupfer-I-cyanid,
Kupfer-II-cyanid, Kupfer-I-nitrat, Kupfer-II-nitrat,
Kupfer-I-sulfat, Kupfer-II-sulfat, Kupfer-I-oxalat,
Kupfer-II-oxalat, Kupfer-I-acetat, Kupfer-II-acetat usw.
Die Menge des Katalysators liegt gewöhnlich bei 0,1 bis 20 Gew.-% und vorzugsweise 1 bis 5 Gew.-%, berechnet als
Cu und bezogen auf die als Ausgangsmaterial eingesetzte 2-Halogenphenäthylamin-Verbindung (II).
Die erfindungsgemäße Reaktion wird in Anwesenheit von Ammoniak
durchgeführt, z. B. von flüssigem Ammoniak, einer wässrigen Ammoniaklösung oder einer Ammoniak-Alkohol-Lösung oder
einer Lösung in einem inerten Lösungsmittel. Geeignete inerte Lösungsmittel sind Wasser, aliphatische Alkohole,
wie Methylalkohol, Äthylalkohol, i-Propylalkohol und n-Butylalkohol;
aromatische Kohlenwasserstoffe, wie Benzol, Toluol und Xylol; Äther, wie Dioxan, Tetrahydrofuran und Äthyläther.
Es ist bevorzugt, Wasser, Methylalkohol und Äthylalkohol einzusetzen. Die Ammoniakmenge beträgt 1 bis 20
Mole und vorzugsweise 2 bis 7 Mole pro 1 Mol des 2-Halogenphenäthylamins
(II).
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Die Reaktion wird gewöhnlich in einem Autoklaven durchgeführt, wobei der Katalysator vom Kupfer-Typ, Ammoniak in
Gasform, in flüssiger Form oder in Form einer Lösung, aufgelöst in einem inerten Lösungsmittel, sowie die 2-Halogenphenäthylamin-Verbindung
(II) unter Rühren erhitzt wird. Die Reaktionstemperatur liegt im Bereich von 80 bis 220 0C
und vorzugsweise von 120 bis 220 C. Der Reaktionsdruck hängt von der Reaktionstemperatur ab und liegt gewöhnlich
im Bereich von 5 bis 35 kg/cm , Die Reaktionsdauer liegt im Bereich von 1 bis 6 h. Nach der Umsetzung wird das Reaktionsgemisch
durch Filtrieren oder Phasentrennung oder Waschen mit Wasser oder dgl. aufgearbeitet, um den Katalysator
vom Kupfer-Typ, den Ammoniak und die Ammoniumhalogenide, welche durch die Umsetzung gebildet werden, abzutrennen.
Danach wird das Gemisch destilliert, umkristallisiert oder dgl., um das Indolin-Derivat (I) in hoher Ausbeute zu erhalten.
Es werden die folgenden Vorteile mit dem erfindungsgemäßen
Verfahren erzielt:
Die Cyclisierung geht glatt vonstatten, ohne daß polymere Nebenprodukte gebildet werden, und zwar im Gegensatz zu
einer Cyclisierung eines 2-Aminophenäthylalkohols in Anwesenheit
von Chlorwasserstoffsäure. Erfindungsgemäß erhält man die Indolin-Derivate hoher Reinheit mit hoher Ausbeute.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert.
In einen 300 ml-Autoklaven gibt man 17,0 g (0,1 Mol)
2-Chlor-5-methylphenäthylamin, 72,9 g (0,6 Mol) 14%-iges Ammoniakwasser und 0,47 g Kupfer-I-chlorid
(3,0 Gew.-% bezogen auf 2-Chlor-5-methyl-phenäthylamin).
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2804283
Danach wird der Autoklav mit Stickstoff gespült und die
Reaktion des Gemisches wird während 2 h bei 150 0C durchgeführt.
Während der Reaktion wird der Druck im Autoklaven auf 13 kg/cm gehalten. Nach der Umsetzung wird der Autoklav
auf Zimmertemperatur abgekühlt und 100 ml Benzol werden zum Reaktionsgemisch gegeben. Danach wird die organische Phase
abgetrennt und mit Wasser gewaschen. Die erhaltene organische Phase wird unter vermindertem Druck eingeengt, wobei das
Benzol abdestilliert und die eingeengte Lösung wird destilliert, wobei man 5-Methyl-indolin erhält. Das Produkt
wird gaschromatographisch analysiert. Es hat eine Reinheit von 99,6 %.
In den Autoklaven des Beispiels 1 gibt man 29,0 g (0,1 Mol) 2-Brom-3,5-dinitrophenäthylamin, 102,0 g (0,6 Mol)
einer 10%-igen Lösung von Ammoniak in Äthylalkohol und
0,58 g Kupfer-II-oxid (2,0 Gew.-%, bezogen auf 2-Brom-3,5-dinitrophenäthylamin).
Danach wird der Autoklav mit Stickstoffgas gefüllt und die Reaktion wird bei 180 0C
während 4 h unter Rühren durchgeführt. Während der Reaktion
wird der Druck im Autoklaven auf 16 kg/cm gehalten. Nach beendeter Reaktion wird der Autoklav auf Zimmertemperatur
abgekühlt und 150 ml Toluol werden zu dem Reaktionsgemisch gegeben und die organische Phase wird abgetrennt und mit
Wasser gewaschen. Die erhaltene organische Phase wird unter vermindertem Druck eingeengt, um das Toluol und den Äthylalkohol
abzudestillieren. Die gebildeten Kristalle werden umkristallisiert. Man erhält 18,0 g 5,7-Dinitroindolin
(Fp. 244,0 bis 245,0 0C). Das Produkt wird gaschromatographisch
analysiert. Es hat eine Reinheit von 99,4 %. Die Ausbeute beträgt 85,6 %.
Das Verfahren gemäß Beispiel 1 wird wiederholt, wobei man 0,1 Mole der 2-Halogenphenäthylamine (II) und der Kataly-
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satoren vom Kupfer-Typ und Ammoniak gemäß Tabelle 1 einsetzt. Man erhält die Indolin-Üerivate (I) gemäß
Tabelle 1. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 zusammengestellt.
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Ausgangsmaterial Reaktion
2-Halogenphenäthylamin(II) Katalysator Ammoniaklösung Temp. Autoklaven- Zeit
0,1 Mol Kupfer-Typ (Menge) (0C) druck 2 ^v
(Menge) (kg/cm )
3 2-Chlor-5-äthylphen- CuCl 14%-ige wässr.
äthylamin 0,74 g (4 %) Lösung
60,7 g (0,5 Mol) 150 14 3
4 2-Brom-5-äthyl-ß-äthyl- metall. Cu 20%-ige wässr. 200 30 1 ο- phenäthylamin 0,51 g (2 %) Lösung
<~ 59,5 g (0,7 Mol)
er RO
^ »5 2-Brom-5-n-butylphenäthyl- Cu3SO4 10% Methanol 120 10
Nj ^11 0,77 g (3 %) 34,0 g (0,2 Mol)
6 2-Chlor-4-methoxyphenäthyl- CuCl 10%-ige wässr. 150 16
"ti amin 0,56 g (3%) Lösung
102 g (O,6 Mol)
7 2-Brom-5-nitro-4-(i-prop- CuOH 14%-ige wässr. 160 18 3
oxy)-phenäthylamin 1,15 g (4 %) Lösung
48,6 g (0,4 Mol)
8 2-Chlor-4,5-dimethoxy- Cu(0OCCH3)2 10 % Äthanol 140 13 5
phenäthylamin 1>og g (J. %) 5^0 g (0>β Mq1)
9 2-Chlor-4-nitrophenäthyl- Cu(NO3)2 10 % Äthanol 140 14 4
^111 0,20 g (1 %) 102 g (0,6 Mol) ^
Ausgangsmaterial
Reaktion
2-Halogenphenäthylamin(II) Katlysator ν. Ammoniaklösung Temp. Autoklaven- Zeit
0,1 Mol Pöipfer-Typ (Menge) ,On, druck
0,1 Mol Pöipfer-Typ (Menge) ,On, druck
yp
(Menge)
(Menge)
(kg/cm") (h)
| 10 | 2-Chlor-4-hydroxyphen- äthylamin |
CuCl 0,34 g |
(2 %) | 15 % Methanol 68 g (0,6 Mol) |
140 | 15 | 3 |
| 11 | 2-Chlor-ß-methylphen- äthylamin |
CuBr 0,51 g |
(3 %) | 14%-ige wässr. Lösung 72,9 g (0,6 Mol) |
130 | 12 | 4 |
| 12 | 2-Brom-ß-äthylphenäthyl- amin |
Cu2O 0,68 g |
(3 %) | 20%-ige wässr. Lösung 51 g (0,6 Mol) |
120 | 8 | 6 |
| 13 | 2-Brom-ß-(i-propyl)- phenäthylamin |
CuCl2 0,73 g |
(3 %) | 10 % Methanol 119 g (0,7 Mol) |
14Ο | 15 | 5 |
| 14 | 2-Chlor-8-(n-butyl)- phenäthylamin |
Cu(OOC) 1,06 g |
2(s%) | 14%-ige wässr. Lösung 72,9 g (0,6 Mol) |
18ü | 25 | 2 |
| Vergl. | 2-Chlorphenäthylamin | 14%-ige wässr. Lösung 72,9 g (0,6 Mol) |
150 | 13 | 2 |
Bemerkung: In der Spalte des Katalysators vom Kupfer-Typ ist die
Gewichtsprozent-Menge bezogen auf 2-Halogenphenäthylamin
in Klammern angegeben
in Klammern angegeben
-JHT-
| Bsp. | Indolin-Derivate | Ausbeute (%) |
Reinheit (%) |
physikali sche Eigen schaften |
| 3 | 5-Äthylindolin | 86,1 | 99,6 | Kp. 110-111 °C/ 7 mmHg |
| 4 | 3,5-Diäthylindolin | 85,7 | 99,3 | Kp.97-92 0C/ 3 mmHg |
| 5 | 5-n-Butyl-indolin | 85,3 | 99,5 | Kp.90-95 0C/ 5 mmHg |
| 6 | 6-Methoxyindolin | 88,9 | 99,3 | Kp.145-146 °C/15mmHK |
| 7 | 5-Nitro-6-(i-propoxy)- indolin |
87,0 | 99,5 | Fp· ο 200-202 0C |
| 8 | 5,6-Dimethoxyindolin | 88,6 | 99,6 | Fp.108,5 0C |
| 9 | 6-Nitroindolin | 83,5 | 99,7 | Fp.65-66 0C |
| IO | 6-Hydroxyindolin | 85,0 | 99,5 | Fp.118-119 0C |
| 11 | 3-Methylindolin | 87,4 | 99,4 | Kp. 67-69 C/45mmHg |
| 12 | 3-Äthylindolin | 85,0 | 99,5 | Kp.109-110 °C/7mmHK |
| 13 | 3-(i-propyl)-Indolin | 83,7 | 99,5 | Kp.72-75 °C/0,9mmHg |
| 14 | 3-(n-butyl)-Indolin | 81,0 | 99,4 | Kp. 83-87 C/3mmIlR |
| Vergl. | Indolin | 0 | 0 | -- |
OBiQSr-IAL !NSPECTED
ö 1.32/0752
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHEwobei R1 ein Wasserstoffatom, eine niedere Alkylgruppe, eine niedere Alkoxygruppe, eine Nitrogruppe oder eine Hydroxylgruppe bedeutet; wobei R„ ein Wasserstoff atom, eine niedere Alkoxygruppe oder eine Nitrogruppe bedeutet; wobei R„ ein Wasserstoffatom oder eine niedere Alkylgruppe bedeutet und wobei mindestens eine der Gruppen R-, R„ und R„ eine niedere Alkylgruppe, eine niedere Alkoxygruppe oder eine Nitrogruppe ist und wobei X ein llalogenatom bedeutet, dadurch gekennzeichnet, daß man eine 2-Halogenphenäthylamin-Verbindung der folgenden allgemeinen FormelClI-CH2NH2in Gegenwart eines Katalysators vom Kupfer-Typ und von Ammoniak cyclisiert.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man den Ammoniak in Form einer Lösung des Ammoniaks in einem inerten Lösungsmittel, vorzugsweise Wasser, einem aliphatischen Alkohol, einem aromatischen Kohlen wasserstoff oder einem Äther einsetzt.6U9 8 32/07B2
- 3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß man einen Katalysator vom Kupfer-Typ verwendet, welcher dem Reaktionssystem Kupferionen zuführt.
- 4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß man 0,1 bis 20 Gew.-% des Katalysators vom Kupfer-Typ, berechnet als Cu und bezogen auf das 2-IIalogenphenäthylamin einsetzt.
- 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß man den Ammoniak in Form von flüssigem Ammoniak, in Form einer wässrigen Ammoniaklösung oder in Form einer alkoholischen Ammoniaklösung einsetzt und dabei 1 bis 20 Mole Ammoniak auf 1 Mol des 2-Halogenphenäthylamins einsetzt.
- 6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß man die Cyclisierung bei einer Temperaturvon 80 bis :durchführt.von 80 bis 220 0C unter einem Druck von 5 bis 35 kg/cm8 0 $%:r> I 0 7 5 2
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