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DE2804263A1 - Verfahren zur herstellung von indolin-derivaten - Google Patents

Verfahren zur herstellung von indolin-derivaten

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DE2804263A1
DE2804263A1 DE19782804263 DE2804263A DE2804263A1 DE 2804263 A1 DE2804263 A1 DE 2804263A1 DE 19782804263 DE19782804263 DE 19782804263 DE 2804263 A DE2804263 A DE 2804263A DE 2804263 A1 DE2804263 A1 DE 2804263A1
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DE
Germany
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ammonia
copper
group
hydrogen atom
solution
Prior art date
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DE19782804263
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English (en)
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DE2804263B2 (de
DE2804263C3 (de
Inventor
Kazunari Hirao
Yoshiki Nakayama
Sataro Okamura
Hironobu Sano
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ihara Chemical Industry Co Ltd
Original Assignee
Ihara Chemical Industry Co Ltd
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Publication date
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Publication of DE2804263B2 publication Critical patent/DE2804263B2/de
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D209/00Heterocyclic compounds containing five-membered rings, condensed with other rings, with one nitrogen atom as the only ring hetero atom
    • C07D209/02Heterocyclic compounds containing five-membered rings, condensed with other rings, with one nitrogen atom as the only ring hetero atom condensed with one carbocyclic ring
    • C07D209/04Indoles; Hydrogenated indoles
    • C07D209/08Indoles; Hydrogenated indoles with only hydrogen atoms or radicals containing only hydrogen and carbon atoms, directly attached to carbon atoms of the hetero ring

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Indole Compounds (AREA)
  • Catalysts (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Low-Molecular Organic Synthesis Reactions Using Catalysts (AREA)

Description

IHARA CHEMICAL INDUSTRY CO., LTD., Tokyo , Japan
Verfahren zur Herstellung von Indolin-Derivaten
Zusammenfassung
Es werden Indolin-Derivate der Formel
hergestellt, wobei R-, R„ und R3 die unten angegebene Bedeutung haben, und zwar durch Cyclisierung von 2-Halogenphenäthylamin-Verbindungen der Formel
R3
I3
CH-CH„NH„
wobei R- ein Wasserstoffatom, eine niedere Alkylgruppe, eine niedere Alkoxygruppe, eine Nitrogruppe oder eine Hydroxylgruppe bedeutet; wobei R2 ein Wasserstoffatom, eine niedere Alkoxygruppe oder eine Nitrogruppe bedeutet; wobei R„ ein Wasserstoffatom oder eine niedere Alkylgruppe bedeutet und wobei mindestens eine der Gruppen R-, R3 und R3 eine niedere Alkylgruppe, eine niedere Alkoxygruppe oder eine Nitrogruppe ist und wobei X ein Halogenatom bedeutet, in Anwesenheit von Ammoniak und einem Katalysator vom Kupfertyp.
809832/0752
(L
ί/ ft Π L 9 ft \ Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von
Indolin-Üerivaten der folgenden allgemeinen Formel
(D
wobei Ii1 ein Wasserstoff atom, eine niedere Alkylgruppe, eine niedere Alkoxygruppe, eine Nitrogruppe oder eine Hydroxylgruppe bedeutet; wobei R2 ein Wasserstoffatom, eine niedereAlkoxygruppe oder eine Nitrogruppe bedeutet; wobei R, ein Wasserstoffatom oder eine niedere Alkylgruppe bedeutet und wobei mindestens eine der Gruppen R-, R3 und R„ eine niedere Alkylgruppe, eine niedere Alkoxygruppe oder eine Nitrogruppe bedeuten und wobei X ein Halogenatom ist. Diese Verbindungen dienen als Zwischenstufen für Indole, welche Ausgangsmaterialien für die Herstellung von Agrochemikalien, Medikamenten, Farbstoffen und anderen industriellen Erzeugnissen sind.
Es ist bekannt, Indolin-Derivate durch Cyclisierung von 2-Aminophenäthylalkoholen der folgenden allgemeinen Formel
CHCH2OH
herzustellen, wobei R-, R„ und R3 die oben angegebene Bedeutung haben,und zwar in Anwesenheit von Chlorwasserstoffsäure.
Diese Reaktion folgt folgendem Reaktionsschema:
809832/0752
.CHCH0OII Cyclisie- * rung
NIL
HCl
Bei diesem Verfahren werden jedoch die 2-Aminophenäthylalkohole (II) leicht durch Erhitzen zersetzt und es werden polymere Nebenprodukte bei der Reaktion gebildet, so daß es schwierig ist, das Indolin hoher Reinheit in hoher Ausbeute zu erhalten.
Es ist somit Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die beschriebenen Nachteile zu überwinden und ein Verfahren zur Herstellung von Indolin-Derivaten mit hoher Reinheit in hoher Ausbeute zu schaffen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß man eine 2-Halogenphenäthylamin-Verbindung der folgenden allgemeinen Formel
R,
in Anwesenheit eines Katalysators vom Kupfer-Typ und von Ammoniak cyclisiert. In der Formel bedeutet R1 ein Wasserstoffatom, eine niedere Alkylgruppe, eine niedere Alkoxygruppe, eine Nitrogruppe oder eine Hydroxylgruppe; Rg bedeutet ein Wasserstoffatom, eine niedereAlkoxygruppe oder eine Nitrogruppe; Ro bedeutet ein Wasserstoffatom oder eine niedere Alkylgruppe und mindestens eine der Gruppen Rj, Rg und R3 bedeutet eine niedere Alkylgruppe, eine niedere Alkoxygruppe oder eine Nitrogruppe. X bedeutet ein Ilalogenatom.
809832/07S2
Y~ 28Q4263
Die erfindungsgemäße Reaktion kann durch folgendes Formelschema wiedergegeben werden:
Cyclisierung Katalysator vom Cu-Typ
>
Ammoniak
(II)
Hei den erfindungsgemäß eingesetzten 2-IIalogenphenäthylaminen (II) bedeutet R- ein Wasserstoffatom oder eine niedere Alkylgruppe, wie Methyl, Äthyl, n-Propyl, i-Propyl, η-Butyl und i-Butyl; eine niedere Alkoxygruppe, wie Methoxy, Äthoxy, n-Propoxy, i-Propoxy und n-Butoxy; oder eine Nitrogruppe oder eine Hydroxylgruppe in einer geeigneten Position des Benzolrings. R„ bedeutet ein Wasserstoffatom oder eine niedere Alkoxygruppe, wie Methoxy, Äthoxy, n-Propoxy, i-Propoxy und n-Butoxy oder eine Nitrogruppe in einer geeigneten Position des Benzolrings. R3 bedeutet ein Wasserstoffatom oder eine niedere Alkylgruppe, wie Methyl, Äthyl, n-Propyl, i-Propyl, η-Butyl und i-Butyl und X bedeutet ein Halogenatom, z. B. Fluor, Chlor, Brom oder Jod.
Im praktischen Betrieb ist es bevorzugt, als 2-Halogenphenäthylamin eine der folgenden Verbindungen einzusetzen: 2-Brom-ß-methylphenäthylamin, 2-Chlor-0-(n-butyl)-phenäthylamin, 2-Chlor-5-(i-propyl)-phenäthylamin, 2-Chlor-4-methylß-(n-butyl)-phenäthylamiη, 2-Chlor-4-methoxy-phenäthylamin, 2-Brom-4-(i-propoxy)-phenäthylamin, 2-Brom-4-äthoxy-ß-äthylphenäthylamin, 2-Jod-4-nitrophenäthylamin, 2-Fluor-4-nitro-ß-(i-propyl)-phenäthylamin, 2-Fluor-4-hydroxyphenäthylamin, 2-ChIΟΓ-4-hydroxy-ß-äthy1phenäthylamin, 2-Brom-4-(i-propoxy)-5-(i-propyl)-phenäthylamin, 2-Chlor-4,5-dimethoxyphenäthylamin, 2-Chlor-4,5-di-(i-propoxy)-ß-methylphenäthylamin, 2-Brom-5-nitro-4-(i-propoxy)-phenäthylamin, 2-Brom-5-methoxy-4-nitro-ßäthy1phenäthylamin, 2-Chlor-4-hydroxy-5-methoxyphenäthy1amin,
809832/0752
% 2SQ4263
2-Chlor-4-hydroxy-5-(i-propoxy)-β-(i-propyl)-phenäthylamin, 2-Fluor-4-methyl-5-nitrophenäthylamin, 2-Chlor-4-(η-butyl)-5-nitro-ß-methylphenäthylamin, 2-Brom-3,5-dinitrophenäthylamin, 2-Brom-3,5-dinitro-ß-äthylphenäthylamin, 2-Chlor-4-hydroxy-5-nitrophenäthylamin und 2-Brom-4-hydroxy-5-nitro-ßäthylphenäthylamin.
Als Katalysatoren kann man bei dem erfindungsgemäßen Verfahren Katalysatoren vom Kupfertyp einsetzen, um dem Reaktionssystem Kupferionen zuzuführen. Geeignete Katalysatoren sind metallisches Kupfer und anorganische Kupferverbindungen, sowie Kupfersalze organischer Säuren, wie kupfer-I-chlorid, Kupfer-II-chlorid, Kupfer-I-bromid, Kupfer-II-bromid, Kupfer-I-jodid, Kupfer-II-jodid, Kupfer-I-oxid, Kupfer-II-oxid, Kupfer-I-hydroxid, Kupfer-II-hydroxid, Kupfer-I-cyanid, Kupfer-II-cyanid, Kupfer-I-nitrat, Kupfer-II-nitrat, Kupfer-I-sulfat, Kupfer-II-sulfat, Kupfer-I-oxalat, Kupfer-II-oxalat, Kupfer-I-acetat, Kupfer-II-acetat usw. Die Menge des Katalysators liegt gewöhnlich bei 0,1 bis 20 Gew.-% und vorzugsweise 1 bis 5 Gew.-%, berechnet als Cu und bezogen auf die als Ausgangsmaterial eingesetzte 2-Halogenphenäthylamin-Verbindung (II).
Die erfindungsgemäße Reaktion wird in Anwesenheit von Ammoniak durchgeführt, z. B. von flüssigem Ammoniak, einer wässrigen Ammoniaklösung oder einer Ammoniak-Alkohol-Lösung oder einer Lösung in einem inerten Lösungsmittel. Geeignete inerte Lösungsmittel sind Wasser, aliphatische Alkohole, wie Methylalkohol, Äthylalkohol, i-Propylalkohol und n-Butylalkohol; aromatische Kohlenwasserstoffe, wie Benzol, Toluol und Xylol; Äther, wie Dioxan, Tetrahydrofuran und Äthyläther. Es ist bevorzugt, Wasser, Methylalkohol und Äthylalkohol einzusetzen. Die Ammoniakmenge beträgt 1 bis 20 Mole und vorzugsweise 2 bis 7 Mole pro 1 Mol des 2-Halogenphenäthylamins (II).
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Die Reaktion wird gewöhnlich in einem Autoklaven durchgeführt, wobei der Katalysator vom Kupfer-Typ, Ammoniak in Gasform, in flüssiger Form oder in Form einer Lösung, aufgelöst in einem inerten Lösungsmittel, sowie die 2-Halogenphenäthylamin-Verbindung (II) unter Rühren erhitzt wird. Die Reaktionstemperatur liegt im Bereich von 80 bis 220 0C und vorzugsweise von 120 bis 220 C. Der Reaktionsdruck hängt von der Reaktionstemperatur ab und liegt gewöhnlich im Bereich von 5 bis 35 kg/cm , Die Reaktionsdauer liegt im Bereich von 1 bis 6 h. Nach der Umsetzung wird das Reaktionsgemisch durch Filtrieren oder Phasentrennung oder Waschen mit Wasser oder dgl. aufgearbeitet, um den Katalysator vom Kupfer-Typ, den Ammoniak und die Ammoniumhalogenide, welche durch die Umsetzung gebildet werden, abzutrennen. Danach wird das Gemisch destilliert, umkristallisiert oder dgl., um das Indolin-Derivat (I) in hoher Ausbeute zu erhalten.
Es werden die folgenden Vorteile mit dem erfindungsgemäßen Verfahren erzielt:
Die Cyclisierung geht glatt vonstatten, ohne daß polymere Nebenprodukte gebildet werden, und zwar im Gegensatz zu einer Cyclisierung eines 2-Aminophenäthylalkohols in Anwesenheit von Chlorwasserstoffsäure. Erfindungsgemäß erhält man die Indolin-Derivate hoher Reinheit mit hoher Ausbeute.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Beispiel 1
In einen 300 ml-Autoklaven gibt man 17,0 g (0,1 Mol) 2-Chlor-5-methylphenäthylamin, 72,9 g (0,6 Mol) 14%-iges Ammoniakwasser und 0,47 g Kupfer-I-chlorid (3,0 Gew.-% bezogen auf 2-Chlor-5-methyl-phenäthylamin).
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2804283
Danach wird der Autoklav mit Stickstoff gespült und die Reaktion des Gemisches wird während 2 h bei 150 0C durchgeführt. Während der Reaktion wird der Druck im Autoklaven auf 13 kg/cm gehalten. Nach der Umsetzung wird der Autoklav auf Zimmertemperatur abgekühlt und 100 ml Benzol werden zum Reaktionsgemisch gegeben. Danach wird die organische Phase abgetrennt und mit Wasser gewaschen. Die erhaltene organische Phase wird unter vermindertem Druck eingeengt, wobei das Benzol abdestilliert und die eingeengte Lösung wird destilliert, wobei man 5-Methyl-indolin erhält. Das Produkt wird gaschromatographisch analysiert. Es hat eine Reinheit von 99,6 %.
Beispiel 2
In den Autoklaven des Beispiels 1 gibt man 29,0 g (0,1 Mol) 2-Brom-3,5-dinitrophenäthylamin, 102,0 g (0,6 Mol) einer 10%-igen Lösung von Ammoniak in Äthylalkohol und 0,58 g Kupfer-II-oxid (2,0 Gew.-%, bezogen auf 2-Brom-3,5-dinitrophenäthylamin). Danach wird der Autoklav mit Stickstoffgas gefüllt und die Reaktion wird bei 180 0C während 4 h unter Rühren durchgeführt. Während der Reaktion wird der Druck im Autoklaven auf 16 kg/cm gehalten. Nach beendeter Reaktion wird der Autoklav auf Zimmertemperatur abgekühlt und 150 ml Toluol werden zu dem Reaktionsgemisch gegeben und die organische Phase wird abgetrennt und mit Wasser gewaschen. Die erhaltene organische Phase wird unter vermindertem Druck eingeengt, um das Toluol und den Äthylalkohol abzudestillieren. Die gebildeten Kristalle werden umkristallisiert. Man erhält 18,0 g 5,7-Dinitroindolin (Fp. 244,0 bis 245,0 0C). Das Produkt wird gaschromatographisch analysiert. Es hat eine Reinheit von 99,4 %. Die Ausbeute beträgt 85,6 %.
Beispiele 3 bis 14
Das Verfahren gemäß Beispiel 1 wird wiederholt, wobei man 0,1 Mole der 2-Halogenphenäthylamine (II) und der Kataly-
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satoren vom Kupfer-Typ und Ammoniak gemäß Tabelle 1 einsetzt. Man erhält die Indolin-Üerivate (I) gemäß Tabelle 1. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 zusammengestellt.
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Tabelle 1
Ausgangsmaterial Reaktion
Beispiel
2-Halogenphenäthylamin(II) Katalysator Ammoniaklösung Temp. Autoklaven- Zeit
0,1 Mol Kupfer-Typ (Menge) (0C) druck 2 ^v (Menge) (kg/cm )
3 2-Chlor-5-äthylphen- CuCl 14%-ige wässr. äthylamin 0,74 g (4 %) Lösung
60,7 g (0,5 Mol) 150 14 3
4 2-Brom-5-äthyl-ß-äthyl- metall. Cu 20%-ige wässr. 200 30 1 ο- phenäthylamin 0,51 g (2 %) Lösung
<~ 59,5 g (0,7 Mol)
er RO
^ »5 2-Brom-5-n-butylphenäthyl- Cu3SO4 10% Methanol 120 10 Nj ^11 0,77 g (3 %) 34,0 g (0,2 Mol)
6 2-Chlor-4-methoxyphenäthyl- CuCl 10%-ige wässr. 150 16 "ti amin 0,56 g (3%) Lösung
102 g (O,6 Mol)
7 2-Brom-5-nitro-4-(i-prop- CuOH 14%-ige wässr. 160 18 3 oxy)-phenäthylamin 1,15 g (4 %) Lösung
48,6 g (0,4 Mol)
8 2-Chlor-4,5-dimethoxy- Cu(0OCCH3)2 10 % Äthanol 140 13 5 phenäthylamin 1>og g (J. %) 5^0 g (0>β Mq1)
9 2-Chlor-4-nitrophenäthyl- Cu(NO3)2 10 % Äthanol 140 14 4 ^111 0,20 g (1 %) 102 g (0,6 Mol) ^
Fortsetzung Tabelle 1 Beispiel
Ausgangsmaterial
Reaktion
2-Halogenphenäthylamin(II) Katlysator ν. Ammoniaklösung Temp. Autoklaven- Zeit
0,1 Mol Pöipfer-Typ (Menge) ,On, druck
yp
(Menge)
(kg/cm") (h)
10 2-Chlor-4-hydroxyphen-
äthylamin
CuCl
0,34 g
(2 %) 15 % Methanol
68 g (0,6 Mol)
140 15 3
11 2-Chlor-ß-methylphen-
äthylamin
CuBr
0,51 g
(3 %) 14%-ige wässr.
Lösung
72,9 g (0,6 Mol)
130 12 4
12 2-Brom-ß-äthylphenäthyl-
amin
Cu2O
0,68 g
(3 %) 20%-ige wässr.
Lösung
51 g (0,6 Mol)
120 8 6
13 2-Brom-ß-(i-propyl)-
phenäthylamin
CuCl2
0,73 g
(3 %) 10 % Methanol
119 g (0,7 Mol)
14Ο 15 5
14 2-Chlor-8-(n-butyl)-
phenäthylamin
Cu(OOC)
1,06 g
2(s%) 14%-ige wässr.
Lösung
72,9 g (0,6 Mol)
18ü 25 2
Vergl. 2-Chlorphenäthylamin 14%-ige wässr.
Lösung
72,9 g (0,6 Mol)
150 13 2
Bemerkung: In der Spalte des Katalysators vom Kupfer-Typ ist die
Gewichtsprozent-Menge bezogen auf 2-Halogenphenäthylamin
in Klammern angegeben
-JHT-
Fortsetzung Tabelle 1
Bsp. Indolin-Derivate Ausbeute
(%)
Reinheit
(%)
physikali
sche Eigen
schaften
3 5-Äthylindolin 86,1 99,6 Kp.
110-111 °C/
7 mmHg
4 3,5-Diäthylindolin 85,7 99,3 Kp.97-92 0C/
3 mmHg
5 5-n-Butyl-indolin 85,3 99,5 Kp.90-95 0C/
5 mmHg
6 6-Methoxyindolin 88,9 99,3 Kp.145-146
°C/15mmHK
7 5-Nitro-6-(i-propoxy)-
indolin
87,0 99,5 Fp· ο
200-202 0C
8 5,6-Dimethoxyindolin 88,6 99,6 Fp.108,5 0C
9 6-Nitroindolin 83,5 99,7 Fp.65-66 0C
IO 6-Hydroxyindolin 85,0 99,5 Fp.118-119 0C
11 3-Methylindolin 87,4 99,4 Kp. 67-69
C/45mmHg
12 3-Äthylindolin 85,0 99,5 Kp.109-110
°C/7mmHK
13 3-(i-propyl)-Indolin 83,7 99,5 Kp.72-75
°C/0,9mmHg
14 3-(n-butyl)-Indolin 81,0 99,4 Kp. 83-87
C/3mmIlR
Vergl. Indolin 0 0 --
OBiQSr-IAL !NSPECTED
ö 1.32/0752

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE
    wobei R1 ein Wasserstoffatom, eine niedere Alkylgruppe, eine niedere Alkoxygruppe, eine Nitrogruppe oder eine Hydroxylgruppe bedeutet; wobei R„ ein Wasserstoff atom, eine niedere Alkoxygruppe oder eine Nitrogruppe bedeutet; wobei R„ ein Wasserstoffatom oder eine niedere Alkylgruppe bedeutet und wobei mindestens eine der Gruppen R-, R„ und R„ eine niedere Alkylgruppe, eine niedere Alkoxygruppe oder eine Nitrogruppe ist und wobei X ein llalogenatom bedeutet, dadurch gekennzeichnet, daß man eine 2-Halogenphenäthylamin-Verbindung der folgenden allgemeinen Formel
    ClI-CH2NH2
    in Gegenwart eines Katalysators vom Kupfer-Typ und von Ammoniak cyclisiert.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man den Ammoniak in Form einer Lösung des Ammoniaks in einem inerten Lösungsmittel, vorzugsweise Wasser, einem aliphatischen Alkohol, einem aromatischen Kohlen wasserstoff oder einem Äther einsetzt.
    6U9 8 32/07B2
  3. 3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß man einen Katalysator vom Kupfer-Typ verwendet, welcher dem Reaktionssystem Kupferionen zuführt.
  4. 4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß man 0,1 bis 20 Gew.-% des Katalysators vom Kupfer-Typ, berechnet als Cu und bezogen auf das 2-IIalogenphenäthylamin einsetzt.
  5. 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß man den Ammoniak in Form von flüssigem Ammoniak, in Form einer wässrigen Ammoniaklösung oder in Form einer alkoholischen Ammoniaklösung einsetzt und dabei 1 bis 20 Mole Ammoniak auf 1 Mol des 2-Halogenphenäthylamins einsetzt.
  6. 6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß man die Cyclisierung bei einer Temperatur
    von 80 bis :
    durchführt.
    von 80 bis 220 0C unter einem Druck von 5 bis 35 kg/cm
    8 0 $%:r> I 0 7 5 2
DE2804263A 1977-02-04 1978-02-01 Verfahren zur Herstellung von Indolin-Derivaten Expired DE2804263C3 (de)

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DE (1) DE2804263C3 (de)
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GB (1) GB1566528A (de)
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