DE2803519A1 - Kettenkratzfoerderer - Google Patents
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-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E21C—MINING OR QUARRYING
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Description
- Kettenkratzförderer
- Die Erfindung betrifft einen Kettenkratzförderer, insbes.
- Einkettenkratzförderer, für Untertagebetriebe, mit im Übergangsbereich vom Streb zur Strecke umgelenkter Förderrinne und im Umlenkbereich angeordnetem Umlenkrad für die Mitnehmer sowie mit einer in den Umlenkbereich einlaufenden Hobelführung für einen darauf gleitenden Hobel.
- Es sind Kettenkratzförderer bekannt, deren Mitnehmer an einer endlosen Mittelkette befestigt sind und in einer Förderrinne liegen, die mit kreissegmentförmig gebogenen Rinnenschüssen ausgestattet ist. Die Mitnehmer des Kettenober- und des Kettenuntertrums laufen im Bereich der kreissegmentförmig gebogenen Rinnenschüsse mit ihrem kurveninneren Ende tangential auf den sich über die ganze Kurvenlänge erstreckenden und durch eine Öffnung der Rinnenseitenwand in die Förderrinne hineinragenden Umfangsabschnitt eines in ihrer Bewegungsebene liegenden Umlenkrades auf und stützen sich auf dessen Umfangsfläche in radialer Stellung ab, während sie mit ihrem anliegenden Ende in eine rinnenförmige Vertiefung des Radumfanges eingreifen. Derartige Kettenkratzförderer, die regelmäßig im Ubergangsbereich vom Streb zur Strecke eingesetzt werden, um die von dem Hobel here in gewonnene Kohle oder ein anderes Mineral an ein Streckenfördermittel zu übergeben, haben sich an sich bewährt. Unbefriedigend ist jedoch die Tatsache, daß der obel aus antriebs- und führungstechnischen Gründen nicht bis in den Streckenbereich an dem Kohlenstoß entlang verfahren werden kann, so daß ein Totbereich im Übergangsbereich vom Streb zur Strecke stehen bleibt, der manuell ausgeräumt werden muß. - Hier will die Erfindung Abhilfe schaffen.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Kettenkratzförderer, insbes. Einkettenkratzförderer, der eingangs beschriebenen Art derart auszurüsten, daß auch der Hobel-Totbereich unschwer maschinell ausgeräumt werden kann.
- Diese Aufgabe löst die Erfindung bei einem gattungsgemäßen Kettenkratzförderer, insbes. Einkettenkratzförderer, dadurch, daß die Hobelführung bis in den Streckenbereich verlängert ist bzw. eine bis in den Streckenbereich vorkragende Verlängerung aufweist und diese Verlängerung zur Führung einer Schrämscheibe mit Scheibenführungskörper derart eingerichtet ist, öaß sich der bis in die Strecke führende Schrämbereich mit dem Hobelbereich überschneidet. - Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, daß eine Schrämscheibe anders als der Hobel auf engem Raum im übergangsbereich vom Streb zur Strecke geführt und angetrieben werden kann, um den Hobel-Totbereich auszuräumen. Dazu bedarf es lediglich einer geradlinigen Verlängerung der Hobelführung und deren Einrichtung als Schrämscheibenführung. Der Schrämscheibendurchmesser ist selbstverständlich so gewählt, daß die Schrämscheibe den Totbereich exakt bis auf das Liegende freischrämt.
- Weitere erfindungswesentliche Merkmale sind im folgenden aufgeführt. Vorzugsweise ist die Schrämscheibe auf dem Scheibenführungskörper um mindestens die Schnittiefe des Hobels gegen den Kohlenstoß bzw. Abbaustoß vorgelagert, so daß Schrämtiefe und Hobeltiefe identisch sind. Dadurch bleibt im Zuge des Ausräumens des Hobel-Totraumes ein durchlaufender stufenfreier Kohlenstoß erhalten. Grundsätzlich kann die Schrämscheibe mittels eines separaten Antriebsmotors angetrieben sein. Nach bevorzugter Ausführungsform der Erfindung jedoch, der selbständige Bedeutung zukommt, ist vorgesehen, daß die Schrämscheibe über die Lagerwelle von Umlenkrollen für die Hobelkette angetrieben ist und dazu die Lagerwelle ein Antriebsritzel aufweist, welches mit einer Zahnwelle kämmt, die einerseits über ein Kardangelenk mit der Lagerwelle der Schrämscheibe verbunden ist, andererseits in einem auf der Lagerwelle der Umlenkrollen drehbar gelagerten Lagerkopf längsbewegli^h gelagert ist und deren Zahnungslänge zumindest dem Schrämweg der Schrämscheibe entspricht.
- Die längsbeweglich und drehbar gelagerte Zahnwelle folgt also dem Schrämweg der Schrämscheibe. Zweckmäßigerweise ist die Zahnwelle an ihrem freien Ende von einer Schutzhülle und an ihrem der Schrämscheibe zugewandten Ende von einem Schutzbalg umgeben, so daß eine Verschmutzung im Eingriffsbereich zwischen Zahnwelle und Antriebsritzel verhindert wird. - Weiter sieht die Erfindung vor, daß der Scheibenführungskörper die Hobelführung untergreift und ein auf die zugeordnete Rinnenseitenwand aufgesetztes Führungsprofil übergreift, wobei zwischen der Hobelführung und dem Führungsprofil ein Fahrraum für den auf der Hobelführung gleitenden Hobelkörper vorgesehen ist. Auf diese Weise wird auch führungsmäßig eine Überschneidung des Schrämbereiches und des Hobelbereiches erreicht. Der Antrieb der Schrämscheibe bzw. ihres Scheibenführungskörpers kann als Hydraulikzylinder ausgebildet sein.
- Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind im wesentlichen darin zu sehen, daß ein Kettenkratzförderer, insbes.
- Einkettenkratzförderer, mit im übergangsbereich vom Streb zur Strecke umgelenkter Förderrinne verwirklicht wird, welcher ein maschinelles Ausräumen auch des von dem Hobel nicht durchfahrenen Totraums ermöglicht, nämlich mit Hilfe einer Schrämscheibe, deren Schrämbereich sich von der mitgeführten Strecke bis in den eigentlichen Hobelbereich erstreckt. Denn in diesem Übergangsbereich schrämt nunmehr die hin- und herwandernde Schrämscheibe dem sonst manuell auszuräumenden Hobel-Totraum frei. Damit wird eine weitere Rationalisierung im Zuge der Kohle- bzw. Mineralgewinnung erzielt.
- Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung näher erläutert; es zeigen: Fig. 1 einen erfindungsgemäßen Einkettenkratzförderer in schematischer Ansicht von oben im Übergangsbereich vom Streb zur Strecke, Fig. 2 einen vergrößerten Ausschnitt aus dem Gegenstand nach Fig. 1 im Bereich des Schrämscheibenantriebes und Fig. 3 einen schematischen Vertikalschnitt durch die Hobel- bzw. Schrämscheibenführung.
- In den Figuren ist ein Kettenkratzförderer, insbes. Einkettenkratzförderer, für Untertagebetriebe dargestellt, und zwar mit im Übergangsbereich vom Streb 1 zur Strecke 2 umgelenkter Förderrinne 3 und mit im Umlenkbereich angeordnetem Umlenkrad 4 für die Mitnehmer 5 sowie mit einer in den Umlenkbereich einlaufenden Hobelführung 6 für einen darauf gleitenden Hobel 7 bzw. Hobelkörper. Die Förderrinne 3 ist um 900 umgelenkt und verläuft dadurch teilweise mit dem Kohlenstoß bzw. Streb 1 teilweise mit der mitgeführten Strecke 2 parallel. Die Hobelführung 6 weist eine bis in den Streckenbereich vorkragende Verlängerung 8 auf und ist im Bereich der Verlängerung 8 zur Führung einer Schrämscheibe 9 mit Scheibenführungskörper 10 derart eingerichtet, daß sich der bis in die Strecke 2 führende Schrämbereich S mit dem Hobelbereich H überschneidet. Die Schrämscheibe 9 ist auf dem Scheibenführungskörper lo um mindestens die Schnittiefe T des Hobels 7 gegen den Kohlenstoß 11 bzw. die Abbaufront vorgelagert und besitzt einen Durchmesser, der ein einwandfreies Freischrämen des von dem Hobel 7 nicht durchfahrenden Totbereiches bis auf das Liegende gewährleistet. Die Schrämscheibe 9 kann mittels eines separaten Antriebsmotors angetrieben sein.
- Dargestellt ist eine Ausführungsform, wonach die Schrämscheibe 9 über die Lagerwelle 12 von Umlenkrollen 24 für die Hobelkette 25 angetrieben ist. Dazu weist die Lagerwelle 12 ein Antriebsritzel 13 auf, welches mit einer Zahnwelle 14 kämmt, die einerseits über ein Kardangelenk 15 mit der Lagerwelle 16 der Schrämscheibe 9 verbunden ist, andererseits in einem auf der Lagerwelle 12 der Umlenkrolle drehbar gelagerten Lagerkopf 17 längsbeweglich gelagert ist.
- Die Länge der Zahnwelle 14 bzw. ihre Zahnungslänge 18 entspricht zumindest dem Schrämweg der hin- und herwandernden Schrämscheibe 9. Die Zahnwelle 14 ist an ihrem freien Ende von einer Schutzhülse 19 und an ihrem der Schrämscheibe 9 zugewandten Ende von einem Schutzbalg 20 umgeben. Der Scheibenführungskörper lo untergreift die Hobelführung 6 -wie der Hobel 7 - und übergreift ein auf die zugeordnete Rinnenseitenwand 21 aufgesetztes Führungsprofil 22, wobei zwischen der Hobelführung 6 und dem Führungsprofil 22 ein Fahrraum für den auf der Hobelführung 6 gleitenden Hobel 7 vorgesehen ist, damit sich Schrämbereich S und Hobelbereich H überschneiden. Der Antrieb der Schrämscheibe 9 bzw. des Scheibenführungskörpers lo kann mittels eines Hydraulikzylinders 23 erfolgen.
Claims (6)
- F a t e n t a n 5 p r ü c h e: " b W Kettenkratzförderer, insbes. Einkettenkratzförderer, für Untertagebetriebe, mit im übergangsbereich vom Streb zur Strecke umgelenkter Förderrinne und im Umlenkbereich angeordnetem Umlenkrad für die Mitnehmer sowie mit einer in den Umlenkbereich einlaufenden Hobelführung für einen darauf gleitenden Hobel, da dur c h g c k e n nz e i c h ne t, daß die Hobelführung (6) eine bis in den Streckenbereich vorkragende Verlängerung (8) aufweist und diese Verlängerung zur Führung einer Schrämscheibe (9) mit einem Scheibenführungskörper derart eingerichtet ist, daß sich der bis in die Strecke (2) führende Schrämbereich (S) mit dem Hobelbereich (H) überschneidet.
- 2. Kettenkratzförderer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schrämscheibe auf dem Scheibenführungskörper (10) um mindestens die Schnittiefe (T) des Hobels (7) gegen den Kohlenstoß (11) vorgelagert ist.
- 3. Kettenkratzförderer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schrämscheibe (9) mittels eines separaten Antriebsmotors oder über die Lagerwelle (12) von Umlenkrollen (24) für die Hobelkette (25) angetrieben ist und dazu die Lagerwelle (12) ein Abtriebsritzel (13) aufweist, welches mit einer Zahnwelle (14) kämmt, die einerseits über ein Kardangelenk (15) mit der Lagerwelle (16) der Schrämscheibe (9) verbunden ist, andererseits in einem auf der Lagerwelle (12) der Umlenkrollen (24) drehbar gelagerten Lagerkopf (17) längsbeweglich gelagert ist und deren Zahnungslänge (18) zumindest dem Schrämweg der Schrämscheibe (9) entspricht.
- 4. Kettenkratzförderer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnwelle (14) an ihrem freien Ende von einer Schutzhülse (19) und an ihrem der Schrämscheibe (9) zugewandten Ende von einem Schutzbalg (20) umgeben ist.
- 5. Kettenkratzförderer nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Scheibenführungskörper (lo) die Hobelführung (6) untergreift und ein auf die zugeordnete Rinnenseitenwand (21) aufgesetztes Führungsprofil (22) übergreift, wobei zwischen der Hobelführung (6) und dem Führungsprofil (22) ein Fahrraum für den auf der Hobelführung (6) gleitenden Hobel (7) vorgesehen ist.
- 6. Kettenkratzförderer nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb für den Scheibenführungskörper (lo) als Hydraulikzylinder (23) ausgebildet ist.
Priority Applications (1)
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE3113720A1 (de) * | 1981-04-04 | 1982-10-28 | Halbach & Braun, 5600 Wuppertal | Hobelanlage fuer untertagebetriebe mit einer schraemeinrichtung im uebergangsbereich vom streb zur strecke, insbesondere fuer eine mitgefahrene floezstrecke |
| WO2012156884A3 (en) * | 2011-05-16 | 2013-06-27 | Caterpillar Global Mining Europe Gmbh | Mining installation for extracting seam-type or mass-deposit mineral materials, and mining machine for the same |
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-
1978
- 1978-01-27 DE DE2803519A patent/DE2803519C3/de not_active Expired
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Also Published As
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