DE2802980A1 - Trommelbremse - Google Patents
TrommelbremseInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Trommelbremse für eine
Kraftfahrzeug-Bremsanlage und insbesondere auf eine Trommelbremse, mit zwei mit -verschleißfesten Reibbelägen versehenen
Bremsbacken, die an ihren einander zugekehrten Enden an einem Lagerbock abgestützt und durch eine zwischen ihren anderen
Enden wirksame Betätigungseinrichtung an eine umlaufende Bremstrommel andrückbar sind, einem an dem einen Bremsbacken nahe
der Betätigungseinrichtung schwenkbar gelagerten Handbremshebel, der zum Andrücken der Bremsbacken an die Bremstrommel
mit zwischen den Bremsbacken nahe der Betätigungseinrichtungangeordneten
Abstandhaltern zusammenwirkt, die ein Distanzstück und eine in Lösestellung bei einem Verschleiß der Reibbeläge
den Abstand zwischen den zweiten Bremsbackenenden vergrößernde, automatische Nachstellvorrichtung aufweisen, sowie die Lösestellung
des Handbremshebels begrenzenden, zwischen diesem und dem einen Bremsbacken vorgesehenen Anschlägen und einer den
Hebel normalerweise in der Lösestellung haltenden Federeinrichtung.
Bei Trommelbremsen dieser Art sind die Anschläge, die die Löse-
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stellung des Handbremshebels bezüglich des diesen schwenkbar lagernden Bremsbackens begrenzen, von wesentlicher Bedeutimg
für den Ausbau der Bremstrommel, da die automatische Nachstellvorrichtung
den Abstand zwischen der Bremstrommel und den Reibbelägen der Bremsbacken unabhängig von dem Verschleiß der Reibbeläge
auf einen verhältnismäßig engen Betriebsspalt begrenzt.
Bei bekannten Trommelbremsen bestehen die Anschläge aus einer am Handbremshebel angeordneten Nase, die in der Lösestellung
durch eine einerseits an dem den Abstandhaltern zugeordneten Distanzstück und andererseits an dem den Handbremshebel schwenkbar
tragenden Bremsbacken angreifende Schraubenfeder in Anlage an dem Rand des Bremsbackenstegs gehalten wird. Unter der Wirkung
von Fahrbahnstößen bei schlechten Straßenzuständen kann
dabei jedoch in nachteiliger Weise der Fall eintreten, daß die Anschlagnase unbeabsichtigterweise vom Stegrand freikommt und
sich längs des Stegs verschiebt, so daß sich vor allem der zur Betätigung der Betriebsbremse mit Hilfe der Betätigungseinrichtung
erforderliche Bremshub beträchtlich erhöht. Außerdem wirkt die Schraubenfeder nicht nur in Längsrichtung des Bistanzstückes,
sondern sucht dieses auch in einer zur Trommelachse senkrechten Ebene um die Beratungsstelle zwischen dem Distanzstück und
dem den Handbremshebel tragenden Bremsbacken zu verschwenken. Dies führt häufig zu einer Junktionsverschlechterung der automatischen
Nachstellvorrichtung.
Demgegenüber soll erfindungsgemäß eine Trommelbremse der ein- - — 6 —
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gangs erwähnten Art geschaffen werden, "het der die Anschläge
einen Ausbau der Bremstrommel unter Verringerung des Bremsbackenabstands
ermöglichen und zugleich sichergestellt wird, daß die Anschläge nicht unbeabsichtigterweise außer Eingriff
kommen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Trommelbremse
der eingangs erwähnten Art gelöst, die dadiirch gekennzeichnet
ist, daß die Feuereinrichtung im wesentlichen parallel zur
"Bremstrommel aonse auf das Distfmzstück und den Handbremshebel
einwirkt und diesen ^efen den zugeordneten Bremsbacken andrückt,
Bei der erfindungsgemäßen Trommelbremse wird ö±a. Π-efahr einer
unbeabsichtigten Unwirksamkeit der Anschläge vermieden und
dennoch sind gegenüber den bekannten Trommelbremsen keine zusätzlichen
Bauteile erforderlich, da auf die üblicherweise zwischen dem Di stanz stück und. dem dem Ha.ndbremshebel zugeordneten
Bremsbacken wirksame Schraubenfeder verzichtet und diese diirch eine andere Federeinrichtung ersetzt wird. Da
außerdem das Distanzstück durch d.iese Federeinrichtlina: nicht
in Schwenkrichtung beaufschlagt wird, wird die Funktionsweise der Nachstellvorrichtung nicht beeinträchtigt.
In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung greift die Federeinrichtung zumindest an einer parallel zur Trommelachse
mit den Anschlägen im wesentlichen fluchtenden Stelle
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am τίρτιdb-rptnshe"bel pn, und in diesem Pall empfiehlt es sich,
daß die Federeinriehtung noch an einer weiteren, im Bereich
der Schwenkachse aes Hnnabremshebels gelegenen Stelle auf
den debel einwirkt.
Vorzugsweise "besteht die Fed er einrichtung aus einer an ihren
"beiden Enden auf den Handbremshebel und an ihrem Mittelabschnitt
auf ^s "nistanzst'ick einwirkenden Metallblattfeöer.
Weitere Einzelheiten und M^rkrmale der Erfindtmg ergehen sich
aus den übrigen Ansprüchen und fler nachfolgenden Beschreibung
in Verbindung ™.it den Zeichnungenc Es zeigt:
^ Aufsicht einer Trommelbremse nach der
'Br f in dung;
Fi<?, 2 einen Schnitt längs der linie 2-2 der Pig. 1;
Fig. 3 ern^n Schnitt längs der linie 3-3 der Figo 1;
Pig. 4 eine perspektivische Darstellung eines Teils
der Nächstellvorrichtung der Trommelbremse
gemäß Pig. 1;
Fig. 5, unterschiedliche Betriebszustände der Nachstell-6
lind 7
Vorrichtung in sch.ema.tischer Darste3.1ung; und
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Fi-S· 9 eine perspektivische Darstellung einer weiteren
Ausführimgsform der Federeinrichtung
einer Trommerbremse gemäß Figo 1.
G-emäß den Fign. 1 bis 7 enthält die Trommelbremse einen plattenförmiger
, fentntehendev, mit dem Fahrzeug verbundenen Bremstr-^er
10, en dem zvni Bremsbacken 12, 14 gleitend geführt
sind, die ^jeweils avä einem Steg und einem mit Terschleißarmen
ReibhelHgen versehenen Flansch bestehen. tischen den "beiden
benachbarten Enden 18, 20 der Bremsbacken 12, 14 ist eine BetätigungFeinrichtting
in Form eines hydraulischen Radbremszylinder,^ 16 wirksam. Zwischen den Backenenden 18, 20 bzw.
26, 28 ist ieweils eine Rückstell-Schraubenfeder 30 bzw. 32
angeordnet, die die Bremsbackenenden in Richtimg des Radbremszylinders
16 bzw. des lagerbocks 22 zurückstellt. Im Bereich des Bremsbaclcenendes 20 ist am Steg des Bremsbackens 14
über einen Niet 36 oder dgl. ein Handbremshebel 34 schwenkbar angelenkt, der an seinem freien Ende 38 umgebogen und mit dem
Ende eines Handbremskabels 40 verbindbar ist. Die Schwenkbewegung des Hebels 34 um den Met 36 wird an den Bremsbacken
12 über Abstandhalter einschließlich eines Distanzstücks 42 übertragen, dessen Form am deutlichsten aus Fig. 2 ersichtlich
ist. Das Distanzstück 42 ist an jedem Ende mit einer ü-förmigen Hut 44, 46 versehen, die den Steg des entsprechenden Bremsbak-
/14
kens 12 bzw.'aufnimmt. In der Nut 46 sitzt außerdem der Handbremshebel
34 mit einem bestimmten Spiel zum angrenzenden Nutseitenrand 48. Die Abstandhalter enthalten ferner
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eine weiter unten im einzelnen beschriebene, automatische Fachstellvorriehtung
72, die zwischen dem Distanzstüefc 42 und dem Bremsbacken 12 wirksam ist und in der tosest ellung den Abstand
zwischen üen zugeordneten Enden 18,, ZO- der Bremsbacken 1.2, 14
! in Abhängigkeit von dem Verschleiß der Reibbeläge vergrößert»
Um die nicht gezeigte Bremstrommel aus'bauen zu können, sind
lösbare Anschläge vorgesehen, die normalerweise die Iiösestellung
ί des Handbremshebels 54 bezüglich des Bremsbaekens 14 definieren,
Jedoch ein Verschwenken des Hebels 54 über die lösest ellung hinaus ermöglichen, wenn die Trommel ausgebaut werden soll.
Biese Anschläge bestehen in bekannter Weise aus einer in den Handbremshebel 54 eingeprägten Fase 50, die mit dem Innenrand
52 des Stegs des Bremsbaekens 14 zusammenwirkt, und einer dem Fiet 36 zugeordneten Feder 54r &ie eine geringfügige Ver-
! Schiebung des Hebels 54 vom Steg des Bremsbaekens 14 fort gestattet,
so daß die Fase 50 vom Innenrand 52 freikommen kann
und unter der Wirkung der Rückstellfeder 50 über den Steg des
Bremsbaekens 14 frei gleitet.
Eine im wesentlichen rechteckige Metallblattfeder 56 sichert
den Handbremshebel 14 in der Lösestellung, in der die Fase
50 am Innenrand 52 des Stegs des Bremsbaekens 14 anliegt, und verhindert, daß sich die Fase 50 unbeabsichtigt über
den Steg des Bremsbaekens 14 bewegt, wenn das Fahrzeug eine Fahrbahn mit einem schlechten Straßenzustand befährt.
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Die Feder 56 greift derer+ em Distanzstück 42 und am Handbremshebel
34 an, daß sie diesen im wesentlichen parallel zur
Brenstrommelachse "beaufschlagt und in Anlage pm Steg des Bremsbackens
hält. Wie Fig-. 3 zeigt, ist die !Feder 5^ w. diesem
Zweck um ihre Längsachse gebogen, so daß ihr mittlerer Abstrit
an dem dem Hebel ?4 zugekehrten Seitenrand 48 der Nut 46 anliegt*
ihr eines Ende 58 auf d.en Handbrenshebel 34 im Bereich des den Hebel schwenkbar lagernden Niets 36 einwirkt und
ihr anderes Ende 60 an einer parallel zur Trommelaeh.se mit
der Fase 50 im wesentlichen fluchtenden Stelle des Handbremshebels 34 angreift. Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß den Fign.
1 big 3 enthält das Ende 60 der Feder 56 drei Federzungen,
-iron denen die eine Federzunge 62 in einer Ausnehmung 64 des
Handbremshebels 34 sitzt, während die beiden .anderen Federzungen
66 "beidseitig der Ausnehmung 64 am Handbremshebel -pprip-md abgestützt sind. Die Ausnehmung 64 wird vorzugsweise
gleichzeitig mit der Nase 50 in den Hebel 34 eingeprägt.
Außerdem ist der Mittelabschnitt der im wesentlichen rechteckigen Blattfeder 50 in die Hut. 46 zwischen dem Nutgrund 68 und
einem Torsprung 70 eingepaßt, der im Bereich des geöffneten
Nutendes eine Widerlagerfläche am Nutseitenrand 48 bildet.
Vor dem Zusammenbau wird die Blattfeder 56 im ihre Längsachse
zwischen ihren Enden 58 und 60 gebogen, so daß sie im zusammengeballten
Zustand im wesentlichen parallel aur Trommelachse
zwischen dem Nutseitenrand 48 und dem Handbremshebel 34 vorge-
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int. Durch entsprechende Wahl dieser Vorspannung de"1"
5 v;irci verhindert, daß die N^se 50 zufällig freikommt
über die dem Handbremshebpi 34 benachbarte Seitenfläche
flee Ste^ des "RT*^Tnsb;aek°n<n 1Λ wandert, ein solches Lösen und
Verstellen der Nase 50 jedoch erforderlichenfalls möglich isto
Außerdem sind die Federzungen β& flexibler als der übrige Teil
der Metallblattfeder 56. Infolgedessen können diese Federzungen
beim Zusammenbau das Petriebsspiel aufnehmen. Bei übermäßigen
Vibrationserscheinu.ngen jedoch verbiegen sich die Federzungen
66 bo dpR das Ende 60 der "Blattfeder 56 über die gesamte
"Breite am Hendbremshebel 34 anliegt, wodurch die durch die
Feder 56 aufgebrachte Faltekraft erhöht und ein unbeabsichtigtes
Freikommen der Wnse 50 verhindert wird. Wenn der Verschleiß
der Reibbeläge der Bremsbacken 12, 14 und/oder der nicht gezeigten
Bremstrommel so groß ist, daß die Bremstrommel ausgebaut
werden muß, mn0- die Nase 50 infolge der Anordnung der
Hachstellvorrichti.irig 72 längr der dem Hebel 34 zugekehrten
Seitenfläche des Steprs des Bremsbackens I4 verstellt werden.
"^ier^T! wird das freie Ende 38 des Hebels 34 entgegen der Kraft
der Feder 56 über eine zu diesem Zweck im Bremsträger 10 ausgebildete
Öffnung 39 vom Bremsbacken I4 fortgedrückt, bis die
Nase 50 nicht mehr am Innenrand 52 des Stegs des Bremsbackens
14 anliegt. Dabei ermöglicht die dem Niet 36 zugeordnete Feder
54 ein geringfügiges Verkippen des Hebels 34 vom Bremsbacken 14 fort um den Niet 36. Daraufhin kann die Rückstellfeder 30
den Hebel 34 Im Sinne der Fig„ 1 entgegen dem Uhrzeigersinn
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über die aus der Nachstellvorrichtung 72 und dem Distanzstück
42 bestehenden Abstandhalter um den Niet 36 verschwenken.
Die zwischen dem Distanzstück 42 und dem Bremsbacken 14 angeordnete,
automatische Nachstellvorrichtung enthält einen Nachstellhebel 74, der über einen Niet 76 oder dgl. am Steg des
Bremsbackens 12 im Bereich des Bremsbackenendes 18 schwenkbar
gelagert ist. Wie Pig. 4 zeigt, trägt der Nachstellhebel 74 an seinem freien Ende eine Mutter 78, die am Hebel 74 durch
eine Drahtreibfeder 80 angebracht ist. Die Mutter 78 wirkt mit einer Schraube 82 zusammen, deren Kopf 84 mit einem Schlitz
85 versehen ist, in den der Steg des Bremsbackens 12 eingreift, wodurch eine Drehung der Schraube 82 bezüglich des Bremsbackens
12 verhindert wird. Der Nachstellhebel 74 liegt femer am Nut grund
der den "Bremsbacken 12 aufnehmenden Nut 44 an, so daß
die aus dem Distanzstück 44, dem Hebel 74, der Mutter 78 und der Schraube 82 bestehende Abstandsvorrichtung gemeinsam mit
der Rückstellfeder 30 die Enden 18, 20 der Bremsbacken 12, in der Lösestellung auf einem veränderlichen Abstand hält. Dieser
Abstand ist abhängig von der Stellung der Mutter 78 auf der Schraube 82, wobei sich die Mutter 78 auf der Schraube
82 in Richtung einer Vergrößerung dieses Abstands verdrehen kann, gegen eine Drehung in entgegengesetzter Richtung 3edoch
infolge der Verbindung mit dem Ende des Nachstellhebels 74 über die Reibfeder 80 gesichert ist. Eine Drehung der Mutter
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78 ±n Richtung einer Vergrößerung des Abstands zwischen den
Bremsbackenenden 18, 20 wird durch eine zweite'Drahtreibfeder 86 bewirkt, deren eines Ende 88 mit einem vorgegebenen Spiel
in einem Schlitz 90 im freien Ende eines Hebels 92 sitzt, dessen anderes Ende am Nachstellhebel 74 über einen Niet 94 oder dgl.
schwenkbar gelagert ist. Eine einerseits am Hebel 92 nahe dem Niet 94 und andererseits am Nachstellhebel 74 nahe seinem
freien Ende angreifende Schraubenfeder 96 hält den Schlitz 85 des Schraubenkopfes 84 in Eingriff am Innenrand des Stegs
des Bremsbackens 12 und drückt den Hebel 92 im Sinne der Fig. 1 entgegen dem Uhrzeigersinn um den Niet 94» Infolgedessen
liegt der Hebel 92 unabhängig von der Stellung der Bremsbacken 12, 14 ständig am Nutgrund der Nut 44 im Distanzstück 42 an.
Wenn die Reibbeläge der Bremsbacken 12, 14 neu sind und sich
die Bremse in der Lösestellung befindet, nimmt das Ende 88 der Feder 86 etwa die in Fig. 5 gezeigte Lage im Schlitz 90
ein. Bei Betätigung des Radbremszylinders 16 werden die Enden 18, 20 der Bremsbacken 12 bzw. 14 auseinandergedrückt, bis
die Reibbeläge mit der Bremstrommel zusammenwirken. Dabei folgt der Nachstellhebel 74 unter der Wirkung der Feder 96 der Bewegung
des Bremsbackens 12, kürend der Hebel 92 um den Niet
94 verschwenkt, so daß sich der Schlitz 90 bezüglich des Endes
88 der Feder 86 verschiebt. Wenn der Spalt zwischen den Bremsbelägen der Bremsbacken 12, 14 und der Bremstrommel so groß
ist, daß das Ende 88 der Feder 86 lediglich von dem einen zum anderen"Seitenrand des Schlitzes 90 gelangt, wie diesJ±n Fig.
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6 gezeigt ist, wird die Kutter 78 rieht auf der Schraube
verdreht. Wenn Jedoch der Verschleiß der Reibbeläge größer als dieser vorgegebene Betriebsspalt ist, trifft der obere
Rar.d des Schlitzes 90 auf das En.de 88 der Feder 86 und ^iese
wird auf der Mutter 78, die durch die Reibfeder 80 gehaltert Ist, verdreht, da die der Feder 86 erteilte Stellbeweguug
In Richtung einer Vergrößerung Ihrer Schraubenwindimger» und
somit einer Verringerung der Reibkraft zwischen der Feder 86 und der Mutter 78 wirkt» Bei Druckentlastung des Radbremszylinders
16 -kehren die Bremsbacken 12, 14 und Hebel
,daß 74, 9? in die in FIg. 1 gezeigte Stellung zurück, so'die
Feder 86 nach dem Durchlaufen den Betriebsspalts in entgegengesetzter Richtung um einen Winkel verdreht wird, der gleich
dem Drehwinkel der Feder 86 bei Betätigung des Radbremszylinders 16 ist. Eine Drehung der Feder 86 in diesem Drehsinn
wirkt in Richtung einer Verringerung des Durchmessers der Schraubenwindungen der Feder 86, so daß die Reibungskraft
zwischen der Feder 86 und der Mutter 78 größer als die Reibungskraft
zwischen der Feder 80 xxaä der Mutter wird. Infolgedessen dreht die Feder 86 die Mutter 78 auf der Schraube
in einer einer Trennbewegung des freien Endes des Hachstellhebels 74 vom Bremsbacken 12 entsprechenden Richtung. Daher
wird der Abstand zwischen den Bremsbackenenden 18, 20 in der Iiösestellung geringfügig größer, als er vor Betätigung des
Radbremszylinders 16 war.
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Vorzugsweise ist eine Hülse 98 aus weichem Material, etwa
elastischem KunstFtof-f", sum Schutz der noch unbemitzten
G-ewindegänge der Schraube 82 auf den tinbenutztes Schraubenabechnitt
aufgesetzt.
Palis '-eine Anschläge etwa in Form des Anschlags 50
vorhanden sind, durch die sich die Enden 18, 20 der Bremsbacken 12, 1Λ näher z-nsammenbewegen lassen, ist es daher bei
Anordnung einer Nachstellvorrichtung der oben beschriebenen Art unabhängig von dem Verschleiß der Reibbeläge in der Praxis
unmöglich, die Bremstrommel auszubauen.
Die Form der Feder 56 und die Form und Ausbildung der den Handbremshebel in der Lösestellung festlegenden Anschläge
la rs s en sich natürlich abwandeln. So ist beispielsweise bei
der Feder 56 in der Ausführungsform gemäß Fig. 8, wo die der
ersten Axisführungsform entsprechenden Federteile durch das
gleiche, jedoch um 100 erhöhte Bezugszeichen gekennzeichnet sind, am Enäe 160 der Feder 156 lediglich eine Federzunge
164 ausgebildet, die in die Ausnehmung des Handbremshebels
eingreift. Hierbei entfallen zwar die oben erwähnten, insbesondere beim Einbau der Feder durch die Zungen 66 der Feder
56 erzielten Vorteile, jedoch wird die Form der Feder und
somit auch vor allem das Schnittwerkzeug zur Herstellung der Feder beträchtlich vereinfacht„
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eerse ite
Claims (1)
- DIpI. Ing. H. HauckDipl. Phyo. VV. SchmitzDipl. Ing. E. GraaifsDipl. Ing. VV. VVshnortDipl. Phys. VV. CarstensDr.-Ing. W. CoringMosartsirsßa 23
8000 München 2D.B.A.Bendix Lockheed Air Equipement S.A.Bd Victor Hugo München, 25. Januar 1978F-92115 Clichv Anwaltsakte M-45OOPatentansprüche.y Trommelbremse mit zwei mit verschleißfesten Reibbelagen versehenen Bremsbacken, die an ihren.einander zugekehrten Enden an einem Lagerbock abgestützt und durch eine zwischen ihren anderen Enden wirksame Betätigungseinrichtung an eine umlaufende Bremstrommel andrückbar sind, einem an dem einen "Bremsbacken nahe der Betätigungseinrichtung schwenkbar gelagerten Fandbremshebel, der zum Andrücken der Bremsbacken an die Bremstrommel mit zwischen den Bremsbacken nahe der Betätigungsvorrichtung angeordneten Abstandhaltern zusammenwirkt, die ein Distanzstück und eine in Lösestellung bei einem Terschleiß der Reibbeläge den Abstand zwischen den zweiten Bremsbackenenden vergrößernde, automatische Nachstellvorrichtung aufweisen, sowie die Lösestellung des Handbremshebels begrenzenden, zwischen diesem tind dem einen Bremsbakken vorgesehenen Anschlägen und einer den Hebel normalerweise in der Lösestellung haltenden Federeinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Federeinrichtung(56J im wesentlichen- 2 ORIGINAL INSPECTED£09330/03762B02980parallel zur Bremstrcmmelach.se auf das Distar.zstück (42) ure! den Hendbrerashebel (34) einwirkt und diesen gege^ den zugeordneten Bremsbacken (14) andrückt.2. Trommelbremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Federeinrichtung (56) zumindest an einer parallel ^ur Trommelachse mit den Anschlägen (50, 52) im wesentlichen f!lichtenden Stelle (64) am Himdbremshebel (54) angreift.3„ Trommelbremse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, θaß die Federeinrichtung (56) am Handbremshebel (34) an einer weiteren, im Bereich seiner Schwenkachse (36) gelegenen Stelle angreift.Trommelbremse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Federeinrichtung eine gebogene, im wesentlichen parallel zur Trommelachse zwischen ihren beiden am Handbremshebel (34) angreifenden Enden und ihrem auf das Distanzstück (42) einwirkenden Mittelabschnitt -vorgespannte Metallblattfeder (56) aufweist.5. Trommelbremse nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Distanzstück(42) an zumindest einem Ende mit einer TJ-förmigen, den Steg des einen Bremsbacken- (14) und den Handbremshebel (34) aufnehmenden Nut (46) versehen und die Blattfeder (56) zwischen dem Handbremshebel (34) und dem diesem auge-009830/0978kehrten ^utseitenrand (48) eingesetzt ist.6. Trommelbremse nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattfeder (56) zwischen dem Nut ginn d (68) und einer G-e ] HfI1(J (70) ?m ^Tntpeitenrand (48) gesichert ist.7. Trommelbremse nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die G-egenfläche an einem am Nutseitenrand (48) ausgebildeten YoT^rpr1 ^ng (70) vorgesehen ist.80 Trommelbremse nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch ge- ! kennzeichnet, daß ^ie "Blattfeder (56) auf den Handbremshebel i (34) übriT· OTimindest eine, in eine entsprechende Ausnehmung > (64) des Hebel?" eingreifende Federztmge (62) einwirkt.!9. Trommelbremse n?.ch Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß j" ■clic Ancchlyg3 (50, 52) eine gleichzeitig mit der Ausnehmung (61.) l·". den H^ndbremehebel (34) eingeprägte, am Rand (52)Bremsbackens (14) anschlagende Nase (50)10. Trommelbremse nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, j daß die Blattfeder (56) zumindest eine weitere, federnd am : Fandbremshebel (34) anliegende Federzunge (66) aufweist.809830/0976
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Also Published As
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