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DE2802980A1 - Trommelbremse - Google Patents

Trommelbremse

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DE2802980A1
DE2802980A1 DE19782802980 DE2802980A DE2802980A1 DE 2802980 A1 DE2802980 A1 DE 2802980A1 DE 19782802980 DE19782802980 DE 19782802980 DE 2802980 A DE2802980 A DE 2802980A DE 2802980 A1 DE2802980 A1 DE 2802980A1
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drum brake
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DE19782802980
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Pierre Courbot
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DBA SA
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Publication date
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    • F16D65/04Bands, shoes or pads; Pivots or supporting members therefor
    • F16D65/08Bands, shoes or pads; Pivots or supporting members therefor for internally-engaging brakes
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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    • F16D51/16Brakes with outwardly-movable braking members co-operating with the inner surface of a drum or the like shaped as brake-shoes pivoted on a fixed or nearly-fixed axis
    • F16D51/18Brakes with outwardly-movable braking members co-operating with the inner surface of a drum or the like shaped as brake-shoes pivoted on a fixed or nearly-fixed axis with two brake-shoes
    • F16D51/20Brakes with outwardly-movable braking members co-operating with the inner surface of a drum or the like shaped as brake-shoes pivoted on a fixed or nearly-fixed axis with two brake-shoes extending in opposite directions from their pivots
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
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    • F16D65/56Slack adjusters mechanical self-acting in one direction for adjusting excessive play with screw-thread and nut
    • F16D65/561Slack adjusters mechanical self-acting in one direction for adjusting excessive play with screw-thread and nut for mounting within the confines of a drum brake
    • F16D65/563Slack adjusters mechanical self-acting in one direction for adjusting excessive play with screw-thread and nut for mounting within the confines of a drum brake arranged adjacent to service brake actuator, e.g. on parking brake lever, and not subjected to service brake force

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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

Trommelbremse
Die Erfindung bezieht sich auf eine Trommelbremse für eine Kraftfahrzeug-Bremsanlage und insbesondere auf eine Trommelbremse, mit zwei mit -verschleißfesten Reibbelägen versehenen Bremsbacken, die an ihren einander zugekehrten Enden an einem Lagerbock abgestützt und durch eine zwischen ihren anderen Enden wirksame Betätigungseinrichtung an eine umlaufende Bremstrommel andrückbar sind, einem an dem einen Bremsbacken nahe der Betätigungseinrichtung schwenkbar gelagerten Handbremshebel, der zum Andrücken der Bremsbacken an die Bremstrommel mit zwischen den Bremsbacken nahe der Betätigungseinrichtungangeordneten Abstandhaltern zusammenwirkt, die ein Distanzstück und eine in Lösestellung bei einem Verschleiß der Reibbeläge den Abstand zwischen den zweiten Bremsbackenenden vergrößernde, automatische Nachstellvorrichtung aufweisen, sowie die Lösestellung des Handbremshebels begrenzenden, zwischen diesem und dem einen Bremsbacken vorgesehenen Anschlägen und einer den Hebel normalerweise in der Lösestellung haltenden Federeinrichtung.
Bei Trommelbremsen dieser Art sind die Anschläge, die die Löse-
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stellung des Handbremshebels bezüglich des diesen schwenkbar lagernden Bremsbackens begrenzen, von wesentlicher Bedeutimg für den Ausbau der Bremstrommel, da die automatische Nachstellvorrichtung den Abstand zwischen der Bremstrommel und den Reibbelägen der Bremsbacken unabhängig von dem Verschleiß der Reibbeläge auf einen verhältnismäßig engen Betriebsspalt begrenzt.
Bei bekannten Trommelbremsen bestehen die Anschläge aus einer am Handbremshebel angeordneten Nase, die in der Lösestellung durch eine einerseits an dem den Abstandhaltern zugeordneten Distanzstück und andererseits an dem den Handbremshebel schwenkbar tragenden Bremsbacken angreifende Schraubenfeder in Anlage an dem Rand des Bremsbackenstegs gehalten wird. Unter der Wirkung von Fahrbahnstößen bei schlechten Straßenzuständen kann dabei jedoch in nachteiliger Weise der Fall eintreten, daß die Anschlagnase unbeabsichtigterweise vom Stegrand freikommt und sich längs des Stegs verschiebt, so daß sich vor allem der zur Betätigung der Betriebsbremse mit Hilfe der Betätigungseinrichtung erforderliche Bremshub beträchtlich erhöht. Außerdem wirkt die Schraubenfeder nicht nur in Längsrichtung des Bistanzstückes, sondern sucht dieses auch in einer zur Trommelachse senkrechten Ebene um die Beratungsstelle zwischen dem Distanzstück und dem den Handbremshebel tragenden Bremsbacken zu verschwenken. Dies führt häufig zu einer Junktionsverschlechterung der automatischen Nachstellvorrichtung.
Demgegenüber soll erfindungsgemäß eine Trommelbremse der ein- - — 6 —
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gangs erwähnten Art geschaffen werden, "het der die Anschläge einen Ausbau der Bremstrommel unter Verringerung des Bremsbackenabstands ermöglichen und zugleich sichergestellt wird, daß die Anschläge nicht unbeabsichtigterweise außer Eingriff kommen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Trommelbremse der eingangs erwähnten Art gelöst, die dadiirch gekennzeichnet ist, daß die Feuereinrichtung im wesentlichen parallel zur "Bremstrommel aonse auf das Distfmzstück und den Handbremshebel einwirkt und diesen ^efen den zugeordneten Bremsbacken andrückt,
Bei der erfindungsgemäßen Trommelbremse wird ö±a. Π-efahr einer unbeabsichtigten Unwirksamkeit der Anschläge vermieden und dennoch sind gegenüber den bekannten Trommelbremsen keine zusätzlichen Bauteile erforderlich, da auf die üblicherweise zwischen dem Di stanz stück und. dem dem Ha.ndbremshebel zugeordneten Bremsbacken wirksame Schraubenfeder verzichtet und diese diirch eine andere Federeinrichtung ersetzt wird. Da außerdem das Distanzstück durch d.iese Federeinrichtlina: nicht in Schwenkrichtung beaufschlagt wird, wird die Funktionsweise der Nachstellvorrichtung nicht beeinträchtigt.
In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung greift die Federeinrichtung zumindest an einer parallel zur Trommelachse mit den Anschlägen im wesentlichen fluchtenden Stelle
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am τίρτιdb-rptnshe"bel pn, und in diesem Pall empfiehlt es sich, daß die Federeinriehtung noch an einer weiteren, im Bereich der Schwenkachse aes Hnnabremshebels gelegenen Stelle auf den debel einwirkt.
Vorzugsweise "besteht die Fed er einrichtung aus einer an ihren "beiden Enden auf den Handbremshebel und an ihrem Mittelabschnitt auf ^s "nistanzst'ick einwirkenden Metallblattfeöer.
Weitere Einzelheiten und M^rkrmale der Erfindtmg ergehen sich aus den übrigen Ansprüchen und fler nachfolgenden Beschreibung in Verbindung ™.it den Zeichnungenc Es zeigt:
^ Aufsicht einer Trommelbremse nach der 'Br f in dung;
Fi<?, 2 einen Schnitt längs der linie 2-2 der Pig. 1; Fig. 3 ern^n Schnitt längs der linie 3-3 der Figo 1;
Pig. 4 eine perspektivische Darstellung eines Teils der Nächstellvorrichtung der Trommelbremse gemäß Pig. 1;
Fig. 5, unterschiedliche Betriebszustände der Nachstell-6 lind 7
Vorrichtung in sch.ema.tischer Darste3.1ung; und
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Fi-S· 9 eine perspektivische Darstellung einer weiteren Ausführimgsform der Federeinrichtung einer Trommerbremse gemäß Figo 1.
G-emäß den Fign. 1 bis 7 enthält die Trommelbremse einen plattenförmiger , fentntehendev, mit dem Fahrzeug verbundenen Bremstr-^er 10, en dem zvni Bremsbacken 12, 14 gleitend geführt sind, die ^jeweils avä einem Steg und einem mit Terschleißarmen ReibhelHgen versehenen Flansch bestehen. tischen den "beiden benachbarten Enden 18, 20 der Bremsbacken 12, 14 ist eine BetätigungFeinrichtting in Form eines hydraulischen Radbremszylinder,^ 16 wirksam. Zwischen den Backenenden 18, 20 bzw. 26, 28 ist ieweils eine Rückstell-Schraubenfeder 30 bzw. 32 angeordnet, die die Bremsbackenenden in Richtimg des Radbremszylinders 16 bzw. des lagerbocks 22 zurückstellt. Im Bereich des Bremsbaclcenendes 20 ist am Steg des Bremsbackens 14 über einen Niet 36 oder dgl. ein Handbremshebel 34 schwenkbar angelenkt, der an seinem freien Ende 38 umgebogen und mit dem Ende eines Handbremskabels 40 verbindbar ist. Die Schwenkbewegung des Hebels 34 um den Met 36 wird an den Bremsbacken 12 über Abstandhalter einschließlich eines Distanzstücks 42 übertragen, dessen Form am deutlichsten aus Fig. 2 ersichtlich ist. Das Distanzstück 42 ist an jedem Ende mit einer ü-förmigen Hut 44, 46 versehen, die den Steg des entsprechenden Bremsbak-
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kens 12 bzw.'aufnimmt. In der Nut 46 sitzt außerdem der Handbremshebel 34 mit einem bestimmten Spiel zum angrenzenden Nutseitenrand 48. Die Abstandhalter enthalten ferner
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eine weiter unten im einzelnen beschriebene, automatische Fachstellvorriehtung 72, die zwischen dem Distanzstüefc 42 und dem Bremsbacken 12 wirksam ist und in der tosest ellung den Abstand zwischen üen zugeordneten Enden 18,, ZO- der Bremsbacken 1.2, 14 ! in Abhängigkeit von dem Verschleiß der Reibbeläge vergrößert»
Um die nicht gezeigte Bremstrommel aus'bauen zu können, sind lösbare Anschläge vorgesehen, die normalerweise die Iiösestellung
ί des Handbremshebels 54 bezüglich des Bremsbaekens 14 definieren, Jedoch ein Verschwenken des Hebels 54 über die lösest ellung hinaus ermöglichen, wenn die Trommel ausgebaut werden soll. Biese Anschläge bestehen in bekannter Weise aus einer in den Handbremshebel 54 eingeprägten Fase 50, die mit dem Innenrand 52 des Stegs des Bremsbaekens 14 zusammenwirkt, und einer dem Fiet 36 zugeordneten Feder 54r &ie eine geringfügige Ver-
! Schiebung des Hebels 54 vom Steg des Bremsbaekens 14 fort gestattet, so daß die Fase 50 vom Innenrand 52 freikommen kann und unter der Wirkung der Rückstellfeder 50 über den Steg des Bremsbaekens 14 frei gleitet.
Eine im wesentlichen rechteckige Metallblattfeder 56 sichert den Handbremshebel 14 in der Lösestellung, in der die Fase 50 am Innenrand 52 des Stegs des Bremsbaekens 14 anliegt, und verhindert, daß sich die Fase 50 unbeabsichtigt über den Steg des Bremsbaekens 14 bewegt, wenn das Fahrzeug eine Fahrbahn mit einem schlechten Straßenzustand befährt.
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Die Feder 56 greift derer+ em Distanzstück 42 und am Handbremshebel 34 an, daß sie diesen im wesentlichen parallel zur Brenstrommelachse "beaufschlagt und in Anlage pm Steg des Bremsbackens hält. Wie Fig-. 3 zeigt, ist die !Feder 5^ w. diesem Zweck um ihre Längsachse gebogen, so daß ihr mittlerer Abstrit an dem dem Hebel ?4 zugekehrten Seitenrand 48 der Nut 46 anliegt* ihr eines Ende 58 auf d.en Handbrenshebel 34 im Bereich des den Hebel schwenkbar lagernden Niets 36 einwirkt und ihr anderes Ende 60 an einer parallel zur Trommelaeh.se mit der Fase 50 im wesentlichen fluchtenden Stelle des Handbremshebels 34 angreift. Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß den Fign. 1 big 3 enthält das Ende 60 der Feder 56 drei Federzungen, -iron denen die eine Federzunge 62 in einer Ausnehmung 64 des Handbremshebels 34 sitzt, während die beiden .anderen Federzungen 66 "beidseitig der Ausnehmung 64 am Handbremshebel -pprip-md abgestützt sind. Die Ausnehmung 64 wird vorzugsweise gleichzeitig mit der Nase 50 in den Hebel 34 eingeprägt.
Außerdem ist der Mittelabschnitt der im wesentlichen rechteckigen Blattfeder 50 in die Hut. 46 zwischen dem Nutgrund 68 und einem Torsprung 70 eingepaßt, der im Bereich des geöffneten Nutendes eine Widerlagerfläche am Nutseitenrand 48 bildet. Vor dem Zusammenbau wird die Blattfeder 56 im ihre Längsachse zwischen ihren Enden 58 und 60 gebogen, so daß sie im zusammengeballten Zustand im wesentlichen parallel aur Trommelachse zwischen dem Nutseitenrand 48 und dem Handbremshebel 34 vorge-
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int. Durch entsprechende Wahl dieser Vorspannung de"1" 5 v;irci verhindert, daß die N^se 50 zufällig freikommt über die dem Handbremshebpi 34 benachbarte Seitenfläche flee Ste^ des "RT*^Tnsb;aek°n<n 1Λ wandert, ein solches Lösen und Verstellen der Nase 50 jedoch erforderlichenfalls möglich isto Außerdem sind die Federzungen β& flexibler als der übrige Teil der Metallblattfeder 56. Infolgedessen können diese Federzungen beim Zusammenbau das Petriebsspiel aufnehmen. Bei übermäßigen Vibrationserscheinu.ngen jedoch verbiegen sich die Federzungen 66 bo dpR das Ende 60 der "Blattfeder 56 über die gesamte "Breite am Hendbremshebel 34 anliegt, wodurch die durch die Feder 56 aufgebrachte Faltekraft erhöht und ein unbeabsichtigtes Freikommen der Wnse 50 verhindert wird. Wenn der Verschleiß der Reibbeläge der Bremsbacken 12, 14 und/oder der nicht gezeigten Bremstrommel so groß ist, daß die Bremstrommel ausgebaut werden muß, mn0- die Nase 50 infolge der Anordnung der Hachstellvorrichti.irig 72 längr der dem Hebel 34 zugekehrten Seitenfläche des Steprs des Bremsbackens I4 verstellt werden. "^ier^T! wird das freie Ende 38 des Hebels 34 entgegen der Kraft der Feder 56 über eine zu diesem Zweck im Bremsträger 10 ausgebildete Öffnung 39 vom Bremsbacken I4 fortgedrückt, bis die Nase 50 nicht mehr am Innenrand 52 des Stegs des Bremsbackens 14 anliegt. Dabei ermöglicht die dem Niet 36 zugeordnete Feder 54 ein geringfügiges Verkippen des Hebels 34 vom Bremsbacken 14 fort um den Niet 36. Daraufhin kann die Rückstellfeder 30 den Hebel 34 Im Sinne der Fig„ 1 entgegen dem Uhrzeigersinn
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über die aus der Nachstellvorrichtung 72 und dem Distanzstück 42 bestehenden Abstandhalter um den Niet 36 verschwenken.
Die zwischen dem Distanzstück 42 und dem Bremsbacken 14 angeordnete, automatische Nachstellvorrichtung enthält einen Nachstellhebel 74, der über einen Niet 76 oder dgl. am Steg des Bremsbackens 12 im Bereich des Bremsbackenendes 18 schwenkbar gelagert ist. Wie Pig. 4 zeigt, trägt der Nachstellhebel 74 an seinem freien Ende eine Mutter 78, die am Hebel 74 durch eine Drahtreibfeder 80 angebracht ist. Die Mutter 78 wirkt mit einer Schraube 82 zusammen, deren Kopf 84 mit einem Schlitz 85 versehen ist, in den der Steg des Bremsbackens 12 eingreift, wodurch eine Drehung der Schraube 82 bezüglich des Bremsbackens 12 verhindert wird. Der Nachstellhebel 74 liegt femer am Nut grund der den "Bremsbacken 12 aufnehmenden Nut 44 an, so daß die aus dem Distanzstück 44, dem Hebel 74, der Mutter 78 und der Schraube 82 bestehende Abstandsvorrichtung gemeinsam mit der Rückstellfeder 30 die Enden 18, 20 der Bremsbacken 12, in der Lösestellung auf einem veränderlichen Abstand hält. Dieser Abstand ist abhängig von der Stellung der Mutter 78 auf der Schraube 82, wobei sich die Mutter 78 auf der Schraube 82 in Richtung einer Vergrößerung dieses Abstands verdrehen kann, gegen eine Drehung in entgegengesetzter Richtung 3edoch infolge der Verbindung mit dem Ende des Nachstellhebels 74 über die Reibfeder 80 gesichert ist. Eine Drehung der Mutter
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78 ±n Richtung einer Vergrößerung des Abstands zwischen den Bremsbackenenden 18, 20 wird durch eine zweite'Drahtreibfeder 86 bewirkt, deren eines Ende 88 mit einem vorgegebenen Spiel in einem Schlitz 90 im freien Ende eines Hebels 92 sitzt, dessen anderes Ende am Nachstellhebel 74 über einen Niet 94 oder dgl. schwenkbar gelagert ist. Eine einerseits am Hebel 92 nahe dem Niet 94 und andererseits am Nachstellhebel 74 nahe seinem freien Ende angreifende Schraubenfeder 96 hält den Schlitz 85 des Schraubenkopfes 84 in Eingriff am Innenrand des Stegs des Bremsbackens 12 und drückt den Hebel 92 im Sinne der Fig. 1 entgegen dem Uhrzeigersinn um den Niet 94» Infolgedessen liegt der Hebel 92 unabhängig von der Stellung der Bremsbacken 12, 14 ständig am Nutgrund der Nut 44 im Distanzstück 42 an.
Wenn die Reibbeläge der Bremsbacken 12, 14 neu sind und sich die Bremse in der Lösestellung befindet, nimmt das Ende 88 der Feder 86 etwa die in Fig. 5 gezeigte Lage im Schlitz 90 ein. Bei Betätigung des Radbremszylinders 16 werden die Enden 18, 20 der Bremsbacken 12 bzw. 14 auseinandergedrückt, bis die Reibbeläge mit der Bremstrommel zusammenwirken. Dabei folgt der Nachstellhebel 74 unter der Wirkung der Feder 96 der Bewegung des Bremsbackens 12, kürend der Hebel 92 um den Niet 94 verschwenkt, so daß sich der Schlitz 90 bezüglich des Endes 88 der Feder 86 verschiebt. Wenn der Spalt zwischen den Bremsbelägen der Bremsbacken 12, 14 und der Bremstrommel so groß ist, daß das Ende 88 der Feder 86 lediglich von dem einen zum anderen"Seitenrand des Schlitzes 90 gelangt, wie diesJ±n Fig.
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6 gezeigt ist, wird die Kutter 78 rieht auf der Schraube verdreht. Wenn Jedoch der Verschleiß der Reibbeläge größer als dieser vorgegebene Betriebsspalt ist, trifft der obere Rar.d des Schlitzes 90 auf das En.de 88 der Feder 86 und ^iese wird auf der Mutter 78, die durch die Reibfeder 80 gehaltert Ist, verdreht, da die der Feder 86 erteilte Stellbeweguug In Richtung einer Vergrößerung Ihrer Schraubenwindimger» und somit einer Verringerung der Reibkraft zwischen der Feder 86 und der Mutter 78 wirkt» Bei Druckentlastung des Radbremszylinders 16 -kehren die Bremsbacken 12, 14 und Hebel
,daß 74, 9? in die in FIg. 1 gezeigte Stellung zurück, so'die Feder 86 nach dem Durchlaufen den Betriebsspalts in entgegengesetzter Richtung um einen Winkel verdreht wird, der gleich dem Drehwinkel der Feder 86 bei Betätigung des Radbremszylinders 16 ist. Eine Drehung der Feder 86 in diesem Drehsinn wirkt in Richtung einer Verringerung des Durchmessers der Schraubenwindungen der Feder 86, so daß die Reibungskraft zwischen der Feder 86 und der Mutter 78 größer als die Reibungskraft zwischen der Feder 80 xxaä der Mutter wird. Infolgedessen dreht die Feder 86 die Mutter 78 auf der Schraube in einer einer Trennbewegung des freien Endes des Hachstellhebels 74 vom Bremsbacken 12 entsprechenden Richtung. Daher wird der Abstand zwischen den Bremsbackenenden 18, 20 in der Iiösestellung geringfügig größer, als er vor Betätigung des Radbremszylinders 16 war.
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Vorzugsweise ist eine Hülse 98 aus weichem Material, etwa elastischem KunstFtof-f", sum Schutz der noch unbemitzten G-ewindegänge der Schraube 82 auf den tinbenutztes Schraubenabechnitt aufgesetzt.
Palis '-eine Anschläge etwa in Form des Anschlags 50 vorhanden sind, durch die sich die Enden 18, 20 der Bremsbacken 12, 1Λ näher z-nsammenbewegen lassen, ist es daher bei Anordnung einer Nachstellvorrichtung der oben beschriebenen Art unabhängig von dem Verschleiß der Reibbeläge in der Praxis unmöglich, die Bremstrommel auszubauen.
Die Form der Feder 56 und die Form und Ausbildung der den Handbremshebel in der Lösestellung festlegenden Anschläge la rs s en sich natürlich abwandeln. So ist beispielsweise bei der Feder 56 in der Ausführungsform gemäß Fig. 8, wo die der ersten Axisführungsform entsprechenden Federteile durch das gleiche, jedoch um 100 erhöhte Bezugszeichen gekennzeichnet sind, am Enäe 160 der Feder 156 lediglich eine Federzunge 164 ausgebildet, die in die Ausnehmung des Handbremshebels eingreift. Hierbei entfallen zwar die oben erwähnten, insbesondere beim Einbau der Feder durch die Zungen 66 der Feder 56 erzielten Vorteile, jedoch wird die Form der Feder und somit auch vor allem das Schnittwerkzeug zur Herstellung der Feder beträchtlich vereinfacht„
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eerse ite

Claims (1)

  1. DIpI. Ing. H. Hauck
    Dipl. Phyo. VV. Schmitz
    Dipl. Ing. E. Graaifs
    Dipl. Ing. VV. VVshnort
    Dipl. Phys. VV. Carstens
    Dr.-Ing. W. Coring
    Mosartsirsßa 23
    8000 München 2
    D.B.A.Bendix Lockheed Air Equipement S.A.
    Bd Victor Hugo München, 25. Januar 1978
    F-92115 Clichv Anwaltsakte M-45OO
    Patentansprüche
    .y Trommelbremse mit zwei mit verschleißfesten Reibbelagen versehenen Bremsbacken, die an ihren.einander zugekehrten Enden an einem Lagerbock abgestützt und durch eine zwischen ihren anderen Enden wirksame Betätigungseinrichtung an eine umlaufende Bremstrommel andrückbar sind, einem an dem einen "Bremsbacken nahe der Betätigungseinrichtung schwenkbar gelagerten Fandbremshebel, der zum Andrücken der Bremsbacken an die Bremstrommel mit zwischen den Bremsbacken nahe der Betätigungsvorrichtung angeordneten Abstandhaltern zusammenwirkt, die ein Distanzstück und eine in Lösestellung bei einem Terschleiß der Reibbeläge den Abstand zwischen den zweiten Bremsbackenenden vergrößernde, automatische Nachstellvorrichtung aufweisen, sowie die Lösestellung des Handbremshebels begrenzenden, zwischen diesem tind dem einen Bremsbakken vorgesehenen Anschlägen und einer den Hebel normalerweise in der Lösestellung haltenden Federeinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Federeinrichtung(56J im wesentlichen
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    parallel zur Bremstrcmmelach.se auf das Distar.zstück (42) ure! den Hendbrerashebel (34) einwirkt und diesen gege^ den zugeordneten Bremsbacken (14) andrückt.
    2. Trommelbremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Federeinrichtung (56) zumindest an einer parallel ^ur Trommelachse mit den Anschlägen (50, 52) im wesentlichen f!lichtenden Stelle (64) am Himdbremshebel (54) angreift.
    3„ Trommelbremse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, θaß die Federeinrichtung (56) am Handbremshebel (34) an einer weiteren, im Bereich seiner Schwenkachse (36) gelegenen Stelle angreift.
    Trommelbremse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Federeinrichtung eine gebogene, im wesentlichen parallel zur Trommelachse zwischen ihren beiden am Handbremshebel (34) angreifenden Enden und ihrem auf das Distanzstück (42) einwirkenden Mittelabschnitt -vorgespannte Metallblattfeder (56) aufweist.
    5. Trommelbremse nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Distanzstück(42) an zumindest einem Ende mit einer TJ-förmigen, den Steg des einen Bremsbacken- (14) und den Handbremshebel (34) aufnehmenden Nut (46) versehen und die Blattfeder (56) zwischen dem Handbremshebel (34) und dem diesem auge-
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    kehrten ^utseitenrand (48) eingesetzt ist.
    6. Trommelbremse nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattfeder (56) zwischen dem Nut ginn d (68) und einer G-e ] HfI1(J (70) ?m ^Tntpeitenrand (48) gesichert ist.
    7. Trommelbremse nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die G-egenfläche an einem am Nutseitenrand (48) ausgebildeten YoT^rpr1 ^ng (70) vorgesehen ist.
    80 Trommelbremse nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch ge- ! kennzeichnet, daß ^ie "Blattfeder (56) auf den Handbremshebel i (34) übriT· OTimindest eine, in eine entsprechende Ausnehmung > (64) des Hebel?" eingreifende Federztmge (62) einwirkt.
    !9. Trommelbremse n?.ch Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß j" ■
    clic Ancchlyg3 (50, 52) eine gleichzeitig mit der Ausnehmung (61.) l·". den H^ndbremehebel (34) eingeprägte, am Rand (52)
    Bremsbackens (14) anschlagende Nase (50)
    10. Trommelbremse nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, j daß die Blattfeder (56) zumindest eine weitere, federnd am : Fandbremshebel (34) anliegende Federzunge (66) aufweist.
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DE2802980A 1977-01-25 1978-01-24 Trommelbremse Expired DE2802980C2 (de)

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DE2802980A1 true DE2802980A1 (de) 1978-07-27
DE2802980C2 DE2802980C2 (de) 1985-04-25

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DE2802980A Expired DE2802980C2 (de) 1977-01-25 1978-01-24 Trommelbremse

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