DE2802033C2 - Verfahren und Vorrichtung zur Messung der Aggregationsgeschwindigkeit von roten Blutkörperchen in Blut - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Messung der Aggregationsgeschwindigkeit von roten Blutkörperchen in BlutInfo
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Description
3 4
werden. hend für die Rotation der Küvette angegeben ist, kann
Die drehbar ausgebildete Seitenwand der Küvette mittels eines solchen Rotationskörpers auch durch entbringtnämlich
eine Reihe von Dichtungsprobiemen mit sprechend schnelle Rotation eine kräftige Durchmisich,
die insbesondere dann sehr schwerwiegend sind, schung der Blutprobe vor Beginn der Messung erzielt
wenn das Ver fahren halb- oder vollautomatisch durch- 5 werdea Neben dieser Schnellrotatipn kann die Durchgeführt
werden soll. mischung der Blutprobe vor Beginn der Messung auch
mehr festgestellt, daß die für das erfindungsgemäße Pumpenaggregates erfolgen.
Verfahren notwendige Durchmischung zur Verhinde- Die im erfindungsgemäßen Verfahren eingesetzte
rung der Sedimentation und Erhöhung der Trefferquo- io Blutprobe kann mit oder ohne gerinnungshemmendem
ten der Erythrozyten auch dadurch erreicht werden Mittel eingesetzt werden, weil der Meßvorgang normakann,
daß die Küvette fßr die Messung nur unvollstän- lerweise sehr schnell verläuft (in der Regel ca. 60 Sekundig
mit der Blutprobe gefüllt wird und die Blutprobe den).
während der Messung durch langsame Rotation der Kü- Es hat sich dabei als zweckmäßig erwiesen, die Mesvette
um eine horizontale Achse einer Scherbewegung 15 sung in der Weise durchzuführen, daß die Transmission
unterworfen wird. Während der langsamen Drehung in Abhängigkeit von der Zeit bestimmt wird. Es wird
der Küvette steht immer ein Blutspiegel in der Küvette also in der Regel die Transmissionsänderung im Verlauf
und die Küvettenwände verursachen somit durch die von 60 Sekunden bestimmt und zweckmäßig auch di-Drehbewegüng
ein ständiges Umwälzen des Blutes. Ei- rekt mittels eines Schreibers grafisch dargestellt
ne solche Rotation reicht aus, um die notwendige Scher- 20 Der Meßvorgang, d. h. die Registrierung der Transbewegung
im Blut zu erzeugen und um so die Sedimen- mission beginnt üblicherweise sofort nach Beendigung
tation des Blutes während der Messung auszuschließen. des Einspritzens der Blutprobe in die Küvette oder aber
Die Drehgeschwindigkeit kann dabei in gleicher Weise nach dem Umschalten des in der Küvette vorgesehenen
wie bei dem älteren Verfahren zur Erzeugung der Rotationskörpers von der hohen auf die geringe Ge-Scherbewegung
0,1 bis 20 Umdrehungen pro Minute, 25 schwindigkeit Nach Ablauf der vorbestimmten Zeitzweckmäßig
etwa 2 Umdrehungen pro Minute, betra- spanne (in der Regel 60 Sekunden) wird die Messung
gen. ' dann automatisch beendet
Der lichte Abstand zwischen den beiden Seitenwän- Unter Verwendung des Rotationskörpers in der Küden
der Küvette kann bei dieser Ausführurtgsform wie vette läßt sich das erfindungsgemäße Verfahren leicht
auch bei den nachfolgenden Ausführungsformen etwa 39 vollautomatisch durchführen und damit für Serienbe-0,1
bis 2 mm betragen, das bedeutet also, daß die unter- Stimmungen einsetzen, indem die Einfüllung der Blutsuchte
Blutprobe in einer Dicke von 0,1 bis 2 mm vor- proben, das Dispergieren, das Messen unter Scherbeweliegt.
Der bevorzugte Bereich liegt indessen bei etwa gung, das Ablassen der Blutproben und das Spülen der
1 mm. Küvette sowie das Trockenblasen der Küvette vollauto-
weist sich als besonders brauchbar für kleine Taschen- Durch die Kürze der Meßzeit kann daher das bisher
geräte, bei denen die Blutprobe beispielsweise in söge- außerordentlich langwierige Verfahren zur Bestim-
nannte Einmalküvetten eingefüllt wird, die dann nach mung der Blutsenkung auf eine ganz geringe Zeitspanne
Solche Einmalküvetten können beispielsweise aus 40 kung vollautomatisch, sozusagen am Fließband durchKunststoff
bestehen und mit einer vorzugsweise eine geführt werden.
gummielastische Abdeckung aufweisenden Öffnung Die Vorrichtung zur Durchführung des vorstehend
versehen sein, die beispielsweise mittels einer Injek- beschriebenen Verfahrens besteht gemäß der vorlie-
tionsspritze zum Einfüllen des Blutes durchstochen wer- genden Erfindung aus einem Photometer und einer im
den kann. Die in der Küvette enthaltene Luft kann dabei 45 horizontalen Strahlengang des Photometers angeord-
entweder durch die Einstichstelle entweichen oder es neten, die Probe enthaltenden Küvette und sie ist da-
kann auch eine zweite, vorzugsweise mit einer Gaze- durch gekennzeichnet, daß die Küvette um eine parallel
haut verschlossene Entlüftungsöffnung vorhanden sein. zu den Lichtstrahlen verlaufende Achse drehbar ausge-
den, daß ein kleiner Gummipfropfen an der Küvette 50 biger Weise erfolgen, zweckmäßig geschieht dies je-
vorgesehen wird, der sich bei dem Einfüllen blasenför- doch mittels eines Elektromotors unter Zwischenschal-
mig ausdehnt und die Luft aufnimmt Über das Einstich- tung eines entsprechenden Reduziergetriebes,
loch kann anschließend die Luft dann entweichen. Die Drehgeschwindigkeit liegt im Bereich von 0,1 bis
die Erzielung einer kräftigen Durchmischung der Blut- 55 etwa 2 Umdrehungen pro Minute,
probe als sehr vorteilhaft erwiesen. Selbstverständlich Die in der erfindungsgemäßen Vorrichtung verwen-
können bei dem erfindungsgemäßen Verfahren zur Er- dete Küvette ist zweckmäßig allseitig geschlossen und
zielung einer kräftigen Durchmischung auch andere mit mindestens einer durch elastisches Material ver-
führungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens wird ist, dann kann die Einfüllöffnung beispielsweise als eine
die Blutprobe während der Messung unter langsamer verjüngte Wandungsstelle ausgebildet sein, bei der eine
ge Form aufweisen und von außen angetrieben werden. se Fischhaut leicht durchstechen und die zu untersu-
5 6
Gemäß der anderen vorteilhaften Ausführungsform ordnet, die hinter der Küvette 4 auf die Fotozelle 8
der vorliegenden Erfindung weist die in der erfindungs- auftreffen und die dabei erzeugten elektrischen Signale
gemäßen Vorrichtung für die Aufnahme der zu untersu- werden mittels des Schreibers 9 nach entsprechender
chenden Blutprobe verwendete Küvette einen Rota- Verstärkung aufgezeichnet.
tionskörper auf, der von einem Motor antreibbar ist. 5 In Fig. 3 ist die rotierbar ausgebildete Scheibenkuvet-
Der Antrieb, der zweckmäßig von außerhalb der Küvet- te nochmals vergrößert schematisch dargestellt und
te aus erfolgt, kann zweckmäßig mittels einer magne- auch der Füllungsgrad dieser Scheibenküvette ist aus
tischen Kupplung durch das Wandmaterial der Küvette dieser Darstellung ersichtlich.
hindurch erfolgen. Zu diesem Zweck ist der Rotations- Das Einfüllen erfolgt über die mit einer Fischhaut
körper teilweise ferromagnetisch ausgebildet, er enthält 10 überzogene Einfüllöffnung 10, die mittels einer Injek-
beispielsweise in Glas oder inertem Kunststoff einge- iionsspritze durchstochen werden kann,
schlossen ein Weicheisenstäbchen und kann dann ahn- Auf der gegenüberliegenden Seite der Küvette kann
lieh einem sogenannten Magnetrührer von außen mit- eine mit Kapiilaröffnungen versehene zweite Öffnung
tels einem an der Küvettenwand vorbeirotierenden Ma- vorgesehen sein, durch die die in der Küvette enthaltene
gneten, der von einem Elektromotor mit entsprechen- 15 Luft entweichen kann.
der Drehzahl angetrieben wird, in Rotation versetzt Statt eines Fischhautverschlusses, der einstückig mit
werden, der Küvette ausgebildet ist, kann auch ein nachträglich
Eine solchermaßen gekennzeichnete Ausführungs- eingesetzter Verschluß mit einem gummielastischen
form der vorliegenden Erfindung zeichnet sich durch Material verwendet werden, der ebenfalls von der Inbesondere
Vorteile aus. . 20 jektionsspritze durchstochen werden kann.
Zunächst einmal werden die mit einer rotierenden Durch diese unter Druck erfolgende Injektion des
Küvettenwand verbundenen Dichtungsprobleme völlig Blutes in die scheibenförmige Küvette erfolgt eine kraf-
ausgeschaltet Der im Inneren der Küvette angeordnete tige Durchmischung des Blutes, so daß sogleich nach
Rotationskörper kann von außen mit einer beliebigen dem Einsetzen der Küvette in den Strahlengang der
Drehzahl gedreht werden. Das heißt, je nach Bedarf 25 Lampe 7 mit der Messung begonnen werden kann, wo-
kann auch die in die Küvette eingefüllte Blutprobe bei die Küvette mit Hilfe des Motors 1 in langsame
durch schnelles Rotieren des Rotationskörpers kräftig Rotation versetzt wird.
durchmischt werden, ohne daß hierfür besonders auf- Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform der
wendige Maßnahmen notwendig sind. erfindungsgemäßen Vorrichtung findet eine Scheiben-
Die Drehzahl des Rotationskörpers für die kräftige 30 küvette 11 Anwendung, die fest im Strahlengang der
Durchmischung vor Beginn der Messung liegt etwa zwi- Lampe 7 angeordnet ist und mit einer Zuführungsoff-
sehen 20 und 200 Umdrehungen pro Minute; für die nung 12 und einer Ablauföffnung 13 versehen ist. Im
anschließende Messung im Bereich von 0,1 bis 20 Um- Inneren der Scheibenküvette 11 ist ein Rotationskörper
drehungen pro Minute, vorzugsweise bei etwa 2 Um- 14 vorgesehen, der Profilierungen 15 zur Unterstützung
drehungen pro Minute. 35 der Scherbewegung aufweist und weiterhin zum An-
Der Rotationskörper ist zweckmäßig als flache Schei- trieb ferromagnetischer Bereiche 16 und 17 aufweist. An
be ausgebildet und weist zur Unterstützung der Scher- dem vom Motor 1 über das Zahnradritzel 2 angctriebe-
bewegung der Blutprobe Profilierungen auf, die entwe- nen Zahnrad 3 sind Magnetkörper 18 und 19 vorgese-
der erhaben ausgebildet sind oder aber Vertiefungen im hen, die durch die Küvette hindurch auf die ferromagne-
Rotationskörper darstellen. 40 tischen Bereiche des Rotationskörpers einwirken und
Ähnliche Profilierungen können auch auf der dem bei sich drehendem Zahnrad 3 ebenfalls in Rotation
Rotationskörper gegenüberliegenden Küvettenwand versehen.
vorgesehen sein, wodurch die Scherbewegung wesent- Der Motor 1 ist zweckmäßig mit zwei verschiedenen
lieh unterstützt wird. Drehzahlbereichen ausgestattet, so daß durch Dioße
Anhand der in den Zeichnungen dargestellten Aus- 45 elektrische Umschaltung zunächst eine hohe Rotations-
führungsbeispiele wird nachfolgend die erfindungsge- geschwindigkeit eingestellt werden kann, durch die die
mäße Vorrichtung zur Messung der Aggregationsge- in die Küvette eingefüllte Blutprobe kraftig durchmischt
schwindigkeit der roten Blutkörperchen im Blut näher wird und dann durch Umschaltung in die langsame Ro-
erläutert. In den Zeichnungen zeigt tationsgeschwindigkeit der eigentliche Meßvorgang
Fig. 1 eine schematische Darstellung der erfindungs- 50 durchgeführt werden kann. Dieser Meßvorgang erfolgt
gemäßen Vorrichtung mit drehbar angeordneter Schei- dabei in gleicher Weise wie bei der m Fig. 1 dargestell-
benküvette ten Ausführungsform.
Fig. 2 eine schematische Darstellung der erfindungs- In Fig. 4 ist eine Scheibenküvette im geöffneten Zugemäßen
Vorrichtung mit einer einen magnetisch be- stand dargestellt, das heißt, die eine Seitenwand ist abtriebenen
Rotationskörper aufweisenden Scheibenkü- 55 genommen, so daß die auf der rückwärtigen Seitenwand
vette vorgesehenen Profilierungen 20 erkennbar sind.
Fig. 3 eine schematische Seitenansicht einer mit Ein- In Fig. 5 ist die abgenommene Seitenwand dargestellt
füllöffnung versehenen rotierbaren Scheibenküvette, und die auf dieser Seitenwand vorgesehenen Profilie-
Fig. 4 die Seitenansicht einer geöffneten rotierbaren rangen 21 sind ebenfalls erkennbar.
Scheibenküvette, 60 ;
Fig. 5 die mit Profilierungen versehene abgenomme- Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
ne Seitenwand der Scheibenküvette nach Fig. 4.
ne Seitenwand der Scheibenküvette nach Fig. 4.
Die in Flg. 1 dargestellte erfindungsgemäße Vorrichtung
weist eine von einem Motor 1 über ein Zahnradgetriebe
2,3 angetriebene Scheibenküvette 4 auf, die mit 65
Hilfe der auf dem Zahnrad 3 vorgesehenen Gummiblök-.
ke 5,6 festgeklemmt wird. Sie ist dabei im Strahlengang
der von der Lampe 7 kommenden Lichtstrahlen ange-
weist eine von einem Motor 1 über ein Zahnradgetriebe
2,3 angetriebene Scheibenküvette 4 auf, die mit 65
Hilfe der auf dem Zahnrad 3 vorgesehenen Gummiblök-.
ke 5,6 festgeklemmt wird. Sie ist dabei im Strahlengang
der von der Lampe 7 kommenden Lichtstrahlen ange-
Claims (12)
1. Verfahren zum Messen der Aggregationsge- dadurch gekennzeichnet, daß die Küvette aus
schwindigkeit von roten Blutkörperchen in Blut Kunststoff besteht und mit einer vorzugsweise eine
mittels Hindurchleiten des Lichtstrahls eines Pho- 5 gummielastische Abdeckung aufweisenden Einfülltometers
durch eine Küvette, bei dem die Blutpro- Öffnung versehen ist
be während der Messung einer Umwälzbewegung 14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 12,
unterworfen wird, dadurch gekennzeichnet, daß dadurch gekennzeichnet, daß die Küvette ganz aus
die Küvette für die Messung nur unvollständig mit Kunststoff besteht, allseitig geschlossen ist und mit
der Blutprobe gefüllt wird und die Blutprobe wäh- io einer als verjüngte Wandungsstelle ausgebildeten
rend der Messung durch langsame Rotation der Einfüllstelle versehen ist
Küvette um eine horizontale Achse einer Scherbewegung
unterworfen wird. Beschreibung
Küvette um eine horizontale Achse einer Scherbewegung
unterworfen wird. Beschreibung
2. Verfahren zum Messen der Aggregationsgeschwindigkeit
von roten Blutkörperchen ip Blut 15 Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Messung der mittels Hindurchleiten des Lichtstrahls eines Pho- Aggregatjonsgeschwindigkeit der roten Blutkörpertometers durch eine Küvette, bei dem die Blutpro- chen in Blut durch Messen der Intensitätsänderung eibe während der Messung einer Umwälzbewegung nes auf die Blutprobe auftreffenden und die Probe wieunterworfen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die der verlassenden Lichtstrahles.
von roten Blutkörperchen ip Blut 15 Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Messung der mittels Hindurchleiten des Lichtstrahls eines Pho- Aggregatjonsgeschwindigkeit der roten Blutkörpertometers durch eine Küvette, bei dem die Blutpro- chen in Blut durch Messen der Intensitätsänderung eibe während der Messung einer Umwälzbewegung nes auf die Blutprobe auftreffenden und die Probe wieunterworfen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die der verlassenden Lichtstrahles.
Blutprobe während der Messung unter langsamer 20 Sie betrifft insbesondere ein Verfahren zur Gewin-Rotation
der Küvette mittels eines darin vorgese- nung von Meßwerten, die der Blutsenkung nach Wehenen
Rotationskörpers einer Scherbewegung un- stergreen entsprechen, sowie eine Vorrichtung zur
terworfen wird. Durchführung dieses Verfahrens.
3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, Die Erfindung stellt dabei eine Weiterentwicklung
dadurch gekennzeichnet, daß die Blutprobe zur 25 der in dem eigenen älteren Patent 27 07 962 beschriebevollständigen
Dispergierung der Blutkörperchen nen Erfindung dar.
unter Druck in die Küvette injiziert wird. In diesem eigenen älteren Patent haben die Anmelder
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge- ein Verfahren zum Messen der Aggregationsgeschwinkennzeichnet,
daß die Intensitätsänderung des digkeit von roten Blutkörperchen in Blut, sowie eine
durch die Blutprobe hindurchtretenden Lichtstrah- 30 Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens beles
gemessen wird. schrieben, womit Meßwerte erhalten werden, die ohne
5. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge- weiteres mit den Blutsenkungswerten nach Westerkennzeichnet,
daß die Intensitätsänderung des von green vergleichbar sind.
der Blutprobe reflektierten Lichtstrahles gemessen Dieses ältere Verfahren arbeitet mittels Hindurchlei-
wird. 35 ten des Lichtstrahles eines Photometers unter Bewe-
6. Vorrichtung zur Durchführung der Verfahren gung der in einer Küvette enthaltenen Probe durch Ronach
einem der Ansprüche 1 oder 3 bis 5, aus einem tation einer Begrenzungswand der Küvette, wobei die
Photometer und einer im horizontalem Strahlen- Probe während der Messung von einer drehbar ausgegang
des Photometers angeordneten, die Probe bildeten Seitenwand einer planparallelen Küvette einer
enthaltenden Küvette, dadurch gekennzeichnet, 40 Umwälzbewegung (Durchmischung) um eine horizondaß
die Küvette um eine parallel zu den Lichtstrah- tale Achse unterworfen wird.
len verlaufende Achse drehbar ausgebildet ist Durch diese Umwälzbewegung wird die von den An-
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekenn- meidern als Fehlerquelle erkannte Sedimentation der
zeichnet, daß die Küvette von einem Elektromotor Blutkörperchen eliminiert, so daß dadurch ein wesentlimit
einer Geschwindigkeit von 0,1 bis 20 U/min. 45 eher Fehler der früheren Meßverfahren ausgeschlossen
antreibbar ausgebildet ist. wird.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekenn- In Fortentwicklung dieses älteren Verfahrens und der
zeichnet, daß die Drehgeschwindigkeit der Küvette dafür verwendeten Vorrichtung haben die Anmelder
2 U/min, beträgt nunmehr anhand umfangreicher Versuche festgestellt,
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, 50 daß die Reproduzierbarkeit des vorgenannten Verfahdadurch
gekennzeichnet, daß die Küvette allseitig rens zur Messung der Aggregationsgeschwindigkeit der
geschlossen und mit mindestens einer durch elasti- roten Blutkörperchen in Blut durch Messung der Intensches
Material verschlossenen Einfüllöffnung ver- sitätsänderung in Abhängigkeit von der Zeit eines auf
sehen ist. die Blutprobe auftreffenden und die Probe wieder ver-
10. Vorrichtung zur Durchführung der Verfahren 55 lassenden Lichtstrahles wesentlich verbessert und vernach
einem der Ansprüche 2 bis 5, aus einem Pho- einfacht werden kann.
tometer und einer im horizontalen Strahlengang Es hat sich dabei gezeigt, daß die Messung sowohl als
des Photometers angeordneten, die Probe enthal- Transmissionsmessung als auch als Reflektionsmessung
tenden Küvette, dadurch gekennzeichnet daß die ausgeführt werden kann.
Küvette einen Rotationskörper aufweist, der von 60 Das heißt, es kann einmal die Intensitätsänderung des
einem Motor antreibbar ist. durch die Blutprobe hindurchtretenden Lichtstrahles
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch ge- gemessen werden, und zum anderen kann auch die Inkennzeichnet,
daß der in der Küvette angeordnete tensitätsänderung des von der Blutprobe reflektierten
Rotationskörper von außen über magnetische FeI- Lichtstrahles gemessen werden, wobei der Auftreffwinder
antreibbar ist. 65 kel zur Küvettenebene vorzugsweise bei etwa 45° liegt.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch ge- Zur Eliminierung von Temperatureffekten kann die
kennzeichnet, daß der Rotationskörper zur Unter- Blutprobe während der Messung mittels eines Tempestützung
der Scherbewegung der Blutprobe mit riermediums auf einer konstanten Temperatur gehalten
Priority Applications (9)
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| DE19782802033 DE2802033C2 (de) | 1978-01-18 | 1978-01-18 | Verfahren und Vorrichtung zur Messung der Aggregationsgeschwindigkeit von roten Blutkörperchen in Blut |
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| JPH0568201U (ja) * | 1992-02-22 | 1993-09-17 | 三菱農機株式会社 | ロータリ耕耘装置のリヤカバー |
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| FR2301011A1 (fr) * | 1975-02-12 | 1976-09-10 | Inst Nat Sante Rech Med | Appareil combine formant agregometre et coagulometre |
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