DE2801993C2 - - Google Patents
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- DE2801993C2 DE2801993C2 DE2801993A DE2801993A DE2801993C2 DE 2801993 C2 DE2801993 C2 DE 2801993C2 DE 2801993 A DE2801993 A DE 2801993A DE 2801993 A DE2801993 A DE 2801993A DE 2801993 C2 DE2801993 C2 DE 2801993C2
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- Y10S320/28—Regulating transformer, e.g. high leakage, ferro-resonant
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Ladegerät nach dem Ober
begriff des Anspruches 1.
Zum Wiederaufladen von Akkumulatoren werden häufig Ladegerä
te vom sogenannten Konstantspannungstyp benutzt, bei denen
der Ladestrom beträchtlich verringert wird, sobald die Klem
menspannung des Akkumulators die Leerlaufspannung des Lade
gerätes erreicht.
Der Strom, welcher zur Aufrechterhaltung einer bestimmten
Zellenspannung eines Akkumulators erforderlich ist, wird üb
licherweise als Dauerladestrom bezeichnet. Seine Größe ist
in sehr starkem Maße von dem Zustand des Akkumulators abhän
dig. Ein frischer Akkumulator benötigt nur einen geringen
Strom, um seine Zellenspannung aufrechtzuerhalten, wohinge
gen ein gebrauchter Akkumulator einen beträchtlich höheren
Strom zur Aufrechterhaltung einer derartigen Spannung benö
tigt.
Der von der Größe des Dauerladestroms geleistete Beitrag für
die Kapazität des Akkumulators ist jedoch sehr gering, ins
besondere im Falle gebrauchter Akkumulatoren, die bei einer
verhältnismäßig geringen Kapazität eine verhältnismäßig hohe
Stromaufnahmefähigkeit besitzen. Tatsächlich führt ein hoher
Dauerladestrom zu einer Reihe von Nachteilen während des
Aufladevorgangs, beispielsweise zu der Gefahr des Überko
chens, der Sulphatierung, der Bildung von Sauerstoffgas und
Wasserstoffgas und korrosiver Dämpfe sowie einer Überhitzung
des Akkumulators.
Bei einem bekannten Ladegerät der gattungsgemäßen Art
(VARTA-Prospekt L 41 300 0473, 1973) erfolgt das Laden des
Akkumulators nach einer IUoU-Kennlinie. Während der ersten
Ladestufe bleibt der Strom (I-Teil) konstant, bis die Zel
lenspannung auf eine vorgegebene Umschaltspannung ansteigt.
Ab dieser Zellenspannung wird die Ladespannung (U-Teil) kon
stant gehalten, so daß der Strom allmählich abfällt. Unter
schreitet der Strom einen unteren Grenzwert, erfolgt eine
Umschaltung auf Ladeerhaltungsbetrieb.
Dieses bekannte Ladegerät weist eine Kennlinie auf, nach der
bei Absinken des Ladestroms unter einen Stromgrenzwert auf
einen niedrigeren Spannungspegel und bei Überschreiten des
Grenzwertes auf einen höheren Spannungspegel umgeschaltet
wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Ladegerät der
gattungsgemäßen Art derart weiterzubilden, daß unabhängig
vom Ladezustand des Akkumulators dessen Aufladung auf maxi
mal mögliche Ladung in kürzerer Zeit sichergestellt wird.
Diese Aufgabe wird nach den kennzeichnenden Merkmalen des
Anspruches 1 gelöst.
Mit dem erfindungsgemäßen Ladegerät wird der Ladevorgang mit
dem höheren Spannungspegel begonnen. Es stellt sich ein ho
her Ladestrom ein, der - bei konstantem höheren Spannungspe
gel - abfällt und einen Stromgrenzwert unterschreitet. So
bald dieser Stromgrenzwert unterschritten ist, schaltet die
Regelschaltung auf den niedrigen Spannungspegel schlagartig
um. Dieses abrupte Umschalten auf den niedrigen Spannungspe
gel stellt sicher, daß keine Überladung mit Schädigung der
Elektroden auftreten kann. Durch den Umschaltvorgang wird
auch der Ladestrom kurzzeitig zu Null, um dann auf den Lade
erhaltungsstrom anzusteigen. Wird der Ladestrom größer und
übersteigt einen kleineren Stromgrenzwert, ist dies ein Zei
chen dafür, daß der Akkumulator seine volle Kapazität noch
nicht erreicht hat. Die Regelschaltung schaltet schlagartig
auf den höheren Spannungspegel um, und bis zum Unterschrei
ten des höheren Stromgrenzwertes fließt erneut ein großer
Ladestrom. Auf diese Weise wird eine rasche vollständige La
dung eines Akkumulators erzielt, ohne daß die Gefahr einer
Überladung und damit Schädigung des Akkumulators auftreten
kann.
In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen,
daß die vorgegebenen Stromgrenzwerte kontinuierlich ein
stellbar sind. So können zum Beispiel Potentiometer vorgese
hen sein, mit denen die Stromgrenzwerte vor Inbetriebnahme
des Ladegerätes eingestellt werden. Dies ist insbesondere
vorteilhaft, wenn unterschiedlich alte Akkumulatoren zu la
den sind. So kann bei einem gebrauchten Akkumulator der hohe
Stromgrenzwert erhöht werden, um einen höheren Ladestrom zu
zulassen. Die vollständige Ladung erfolgt auf diese Weise
bei dem höheren Spannungspegel und kann so - wie bei neuen
Akkumulatoren - sehr rasch erfolgen.
Weiterbildungen unterschiedlicher Ausführungsbeispiele der
Erfindung sind in den weiteren Ansprüchen angegeben. In der
Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele eines Ladegerätes
gezeigt, die nachfolgend im einzelnen erläutert sind. Es
zeigt
Fig. 1 ein elektrisches Schaltbild eines ersten Ausfüh
rungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Ladegerä
tes,
Fig. 2 eine grafische Darstellung des zeitlichen Ver
laufs des Ladestroms bei dem Ladegerät nach
Fig. 1,
Fig. 3 ein elektrisches Schaltbild eines zweiten Ausfüh
rungsbeispiels des erfindungsgemäßen Ladegerätes,
Fig. 4 ein elektrisches Schaltbild eines dritten Ausfüh
rungsbeispiels des erfindungsgemäßen Ladegerätes.
Das in Fig. 1 gezeigte Schaltbild des Ladegerätes enthält
einen Vollwellengleichrichter D 1 bis D 4, der über einen
Transformator T 1
an ein Wechselspannungsnetz von beispielsweise 220 V
angeschlossen ist. Der Ausgang des Gleichrichters ist
über einen Thyristor Q 1 an einen Akkumulator E angeschlossen.
Wie in der SW-PS 3 56 854 beschrieben, wird der Thyristor Q 1 von einem
Transistor Q 5 geschaltet, der von einem Transistor Q 4 gesteuert ist. Dieser
Steuertransistor Q 4 vergleicht die über einen Spannungsteiler R 2, R 3 abge
griffene Akkumulatorspannung mit einer an der Steuerelektrode anliegenden
Referenzspannung, die über den Spannungsteiler R 7, P 1 und R 8 zur Ver
fügung gestellt ist.
An den Spannungsteiler R 7, P 1 und R 8 angeschlossen ist ein
Shuntkreis. Weiter ist ein Kondensator C A mit zugeordneten Lade-
und Entladekreisen enthalten.
Der Shuntkreis besteht aus einem Widerstand R A und einem Tran
sistor Q A mit zugeordneten Basistreiberwiderständen R B und R C .
Der Ladekreis für den Kondensator C A besteht aus einem Wider
stand R D , der mit dem Akkumulator E verbunden ist. Der Entlade
kreis des Kondensators C A besteht aus einem Transistor Q B und
einem Kollektorwiderstand R E , der zwischen dem Kondensator C A
und dem Ladewiderstand R D liegt. Zwischen der Basis des Tran
sistors Q B und dem Kollektor des Transistors Q 5 des Lade
kreises liegt ein Widerstand R G .
Zu Beginn des Ladevorganges wird der Kondensator C A auf die
volle Akkumulatorspannung geladen, wenn der Akkumulator zuerst
an das Ladegerät angeschlossen wird und dann der Netz
schalter geschlossen wird. Die volle Akkumulatorspannung an dem
Kondensator C A führt zum Durchschalten des Transistors Q A , wo
durch der Widerstand R A mit dem Widerstand R 8 parallel geschal
tet wird. Das Ladegerät beginnt daher zunächst auf einem
niedrigen Spannungspegel zu arbeiten. Trotz
dieses niedrigen Spannungspegels kann der Ladestrom genauso
hoch sein, als wenn das Ladegerät auf dem hohen Spannungspegel
arbeiten würde, da die Schaltung die tatsächliche Quellenspan
nung des Ladegerätes nicht beeinflußt. Bei Beginn des
Aufladevorganges eines nicht vollständig geladenen Akkumulators
ist der Transistor Q 5 vollständig gesperrt, so daß der Thyristor
Q 1 den Durchgang des vollen Ladestroms gestattet.
Der Transistor Q B leitet
mit der Folge, daß der Kondensator
C A entladen wird, worauf der Transistor Q A sperrt und die Schaltung
auf den hohen Spannungspegel übergeht, ohne daß dies irgend
einen Einfluß auf den Ladestrom hat.
Nachdem die Klemmspannung des Akkumulators E den vorgegebenen
hohen Spannungspegel erreicht hat, werden die Transistoren Q 4
und Q 5 zunächst für kurze Zeitintervalle und anschließend für
längere Zeitintervalle leitend. Der Thyristor Q 1 wird während
der entsprechenden Zeitintervalle gesperrt, wodurch der Lade
strom auf denjenigen Wert verringert wird, der zur Aufrechter
haltung des vorgegebenen Spannungspegels erforderlich ist.
Aufgrund der Tatsache, daß die Akkumulatorspannung konstant ist,
wird der Ladestrom jetzt allein durch die Durchlaß- und Sperr
zeit des Transistors Q 5 bestimmt, d. h., von dem Quotienten
t sperr /t leit . Das gleiche trifft für den Entladestrom des Kon
densators C A zu, der jedesmal, wenn der Transistor Q 5 leitend
ist, endet. Die Spannung an dem Kondensator C A steigt daher
bei Vergrößerung der Leitdauer des Transistors Q 5 an, wobei diese
Spannung allein von dem vorstehend erwähnten Quotienten bestimmt
wird, da die Entladung über den Widerstand R E bei konstanter
Akkumulatorspannung stattfindet.
Der Ladestrom und die Spannung an dem Kondensator C A sind umge
kehrt zueinander proportional, d. h., daß bei einem niedrigen
Ladestrom die Spannung an dem Kondensator C A hoch ist.
Der Transistor Q A tastet die Spannung an dem Kondensator C A
über den Spannungsteiler R B , R C ab, welcher so bemessen werden
kann, daß der Transistor Q A bei einer gewünschten Spannung an
dem Kondensator C A durchgeschaltet wird, d. h., bei einem ge
wünschten Ladestrom. Sobald der Transistor Q A durchgeschaltet
ist, wird der Widerstand R A wieder
parallel zu dem Widerstand R 8 geschaltet, wodurch die an
dem Transistor Q 4 anliegende Referenzspannung entsprechend dem
Übergang des Ladegerätes auf den niedrigen Spannungspegel ver
ringert wird. Stellt sich nach dieser Verringerung heraus, daß
die mit der Referenzspannung mit Hilfe des Transistors Q 4 ver
glichene momentane Akkumulatorspannung zu hoch ist, schaltet
der Transistor Q 5 durch und sperrt den Thyristor Q 1, wodurch
die Einspeisung von Ladestromimpulsen in den Akkumulator E unter
brochen wird. Die Spannung an dem Kondensator CA wird daher
weiter erhöht und der Übergang des Ladegerätes auf den niedri
geren Spannungspegel wird verstärkt.
Mit Enden des Ladestromes sinkt die Klemmspannung
des Akkumulators R ab, und zwar möglicherweise ebenfalls unter
den erwähnten niedrigen Spannungspegel. Dadurch schalten die
Transistoren Q 4 und Q 5 den Thyristor Q 1 wieder in den leitenden
Zustand, wodurch der Ladestrom wieder zu fließen beginnt. Zur
gleichen Zeit wird der Kondensator C A etwas entladen, wodurch
seine Spannung abfällt. Der Ladestrom wird bei diesem Spannungs
pegel durch den Akkumulator und, sofern vorhanden, dessen Ladung
bestimmt. Der Ladestrom nimmt eine solche Größe an, die ausreicht,
um den vorgegebenen niedrigeren Spannungspegel an dem Akkumulator
E aufrecht zu erhalten. Die umgekehrte Proportionalität zwischen
dem Ladestrom und der Spannung an dem Kondensator C A gilt weiter
hin. Wenn der Strombedarf des Akkumulators E groß ist, sinkt
die Spannung an dem Kondensator C A unter denjenigen Pegel, bei
dem der Transistor Q A vom leitenden in den nicht-leitenden Zu
stand übergeht. Dadurch wird die Parallelschaltung zwischen den
Widerständen R 8 und R A aufgehoben, so daß die Referenzspannung
auf den ursprünglichen Wert ansteigt. Das Ladegerät geht nunmehr
auf den höheren Spannungspegel über. Dieser Übergang erfolgt
auch in diesem Falle schrittweise.
Der Übergang von dem niedrigeren Spannungspegel auf den höheren
Spannungspegel erfolgt bei einem geringeren Ladestrom als der
Übergang in der umgekehrten Richtung. Der Grund hierfür liegt
in der geringeren Akkumulatorspannung, die den Kondensator C A
lädt. Der vorstehend erwähnte Quotient zwischen der Sperrzeit
und der Leitzeit kann geringer sein, d. h., der Entladestrom des
Kondensators C A kann niedriger sein, damit sich die Spannung
an dem Kondensator C A auf den Übergangswert verringert, wenn
der Widerstand R D auf die niedrigere Spannung geschaltet wird.
Der obere Spannungspegel wird von dem Spannungsteiler R 7, P 1,
R 8 und der untere Spannungspegel durch den Widerstand R A in
Kombination mit dem Widerstand R 8 bestimmt. Bei einer bestimmten
Beziehung zwischen den Widerständen des Spannungsteilers R B ,
R C werden die Stromgrenzwerte von dem Verhältnis zwischen den
Widerständen R D und R E beeinflußt. Wenn diese beiden Widerstände
für sich oder zusammen durch Potentiometer ersetzt werden, kön
nen die Stromgrenzwerte stufenlos eingestellt werden.
Der zeitliche Verlauf des Ladestroms ist in Fig. 2
gezeigt. Nach dem Hauptladevorgang (welcher mit abnehmen
der Stromamplitude, konstanter Stromamplitude oder einer Kombi
nation von beiden durchge
führt werden kann) wird der Ladevorgang auf eine konstante Span
nung geändert, wodurch der Ladestrom zeitlich absinkt. Bei einem
bestimmten, vorgegebenen unteren Stromgrenzwert hört die Ladung auf
und beginnt nach einer bestimmten Ruhedauer erneut. Bei weiterem
Anstieg des Ladestroms erreicht dieser einen oberen Stromgrenzwert,
worauf ein neuer Ladevorgang beginnt.
Der erfindungsgemäße Ladevorgang kann auch mit Hilfe eines Ladegerätes nach der Schaltung nach Fig. 3
erzielt werden, bei der ein Transformator des
Konstantspannungstyps (Eisenresonanztransformator, parametrisch
geschalteter Transformator, usw.) vorgesehen ist.
Der Transformator TR 31 ist ein Eisenresonanztransformator mit
Kompensationswindungen und Neutralisationswindungen, welcher
eine konstante Spannung und Strombegrenzungseigenschaften be
sitzt. Die Wechselspannung des Transformators TR 31 wird mittels
einer Diodenbrücke D 31 bis D 34 gleichgerichtet und die re
sultierende, pulsierende Gleichspannung wird dem Akkumulator
B über ein Stromrelais ReA zugeführt.
Die Klemmspannung des Akkumulators B wird mittels eines
Spannungsrelais überwacht, das aus einer Zenerdiode Z 3 B und
einem Relais ReB besteht.
Das Spannungsrelais ReB befindet sich in Ruhestellung, wenn
sich der Akkumulator B im entladenen Zustand befindet. Das
Stromrelais ReA wird auf den unteren Stromgrenzwert eingestellt.
Die Ladung beginnt dann auf dem niedrigeren Spannungspegel, ob
wohl der Strombedarf des Akkumulators groß ist und trotz dieser
Spannung ein ausreichender Ladestrom fließt, der das Relais
ReA schaltet.
Das angezogene Relais ReA schaltet die Kondensatoren C 3 A und
C 31 parallel zueinander, wodurch das Ladegerät auf den oberen
Spannungspegel übergeht und der Ladestrom weiter ansteigt.
Das Spannungsrelais ReB arbeitet zunächst unterhalb der höch
sten Klemmspannung und der Widerstand R 3 A wird parallel zu
der Wicklung des Relais ReA geschaltet, wodurch dessen Empfind
lichkeit auf den oberen Stromgrenzwert verringert wird.
Wenn der Ladestrom unter diesen
Stromgrenzwert absinkt, fällt das Relais ReA ab und der Kondensator
C 3 A wird von dem Kondensator C 31 abgeschaltet, wodurch das Lade
gerät seinen Spannungspegel nach unten hin ändert. Hierdurch
wird der Aufladevorgang unterbrochen und die Akkumulatorspan
nung verringert. Möglicherweise fällt auch das Relais ReB ab
und trennt den Widerstand R 3 A von dem Stromrelais, dessen Empfind
lichkeit dadurch erhöht wird.
Wenn der Ladestrom bei diesem Spannungspegel den Wert erreicht,
bei welchem das Relais ReA anzieht, ändert sich wiederum der
Spannungspegel und der Ladevorgang wiederholt sich. Die Span
nungspegel des Ladegerätes können mit Hilfe der Kondensatoren
C 31 und C 3 A vorgegeben werden. Die Stromgrenzwerte, welche die Span
nungspegeländerungen bestimmen, werden mit Hilfe des Relais
ReA und des Widerstandes R 3 A gewählt.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel für ein erfindungsgemäßes
Ladegerät ist in Fig. 4 gezeigt. Bei diesem Ausfüh
rungsbeispiel wird der Akkumulator B durch einen nicht-pulsie
renden Gleichstrom geladen. Die dargestellte Schaltung besteht
teilweise aus einem herkömmlichen Serienregler mit einem NPN-
Transistor Q 41 als Serienelement und einem NPN-Transistor Q 42
als Reglerelement. Der Schaltkreis wird durch Transistoren Q 4 A
und Q 4 B ergänzt, die in der dargestellten Weise geschaltet
sind.
Der Transistor Q 4 A wird von der Summe der entgegengesetzt ge
richteten Spannungen an den Widerständen R 4 A und R 4 C gesteuert.
Die Spannung an dem Widerstand R 4 A ist proportional der Ausgangs
spannung des Ladegerätes, wohingegen die Spannung an dem Wider
stand R 4 C proportional dem Ladestrom ist. Wenn der Transistor
Q 4 A leitet, schließt er die Basis-Emitterstrecke des PNP-Tran
sistors Q 4 B kurz, der dadurch gesperrt wird und die Widerstände
R 4 H und R 4 G wirkungslos macht.
Bei Beginn des Ladevorgangs steigt der Ladestrom auf einen
solch hohen Wert an, daß der Spannungsabfall an dem Wider
stand R 4 C den Spannungsabfall an dem Widerstand R 4 A übersteigt
und damit den Transistor Q 4 A durchschaltet, wodurch der Tran
sistor Q 4 B in den Sperrzustand übergeht. Die Ausgangsspannung
des Ladegerätes wird dadurch hoch und wird durch den Spannungs
teiler R 44, R 45 und die Zenerdiode Z 41 bestimmt.
Sobald der Akkumulator B auf diese Spannung aufgeladen ist, wird
der Strom durch den stärker leitenden Transistor Q 42 und den
stärker sperrenden Transistor Q 41 verringert.
Bei einem oberen Stromgrenzwert
wird der Spannungsabfall an dem Widerstand R 4 C so gering, daß
der Transistor Q 4 A sperrt und damit der Transistor Q 4 B leitend
wird. Das Potential an der Basiselektrode des Transistors Q 42
wird durch die Parallelschaltung des Widerstandes R 4 H mit dem
Widerstand R 44 angehoben, wodurch die Ausgangsspannung des Lade
gerätes auf den niedrigeren Spannungspegel übergeht. Der Lade
strom hört dann auf. Die negative Vorspannung an dem Transistor
Q 4 A wird teilweise aufgrund des niedrigeren Ausgangsspannungs
pegels und teilweise aufgrund der Einschaltung des Widerstandes
R 4 G in die Schaltung verringert.
Nach einiger Zeit, wenn die Klemmenspannung des Akkumulators
B unter den unteren Spannungspegel abgesunken ist, beginnt der
Ladestrom wieder zu fließen. Bei
einem unteren Stromgrenzwert wird der Transistor Q 4 A wieder
stromleitend, der Transistor Q 4 B geht in den Sperrzustand über,
das Potential an dem Transistor Q 42 verringert sich, der Tran
sistor Q 42 wird gesperrt und der Transistor Q 42 wird leitend,
was zur Folge hat, daß der Spannungspegel auf den höheren Wert
übergeht und sich der Ladevorgang wiederholt.
Claims (10)
1. Ladegerät zum Wiederaufladen eines Akkumulators,
bestehend aus einer Spannungsquelle, deren Ausgangsspan
nung über eine Regelschaltung dem Akkumulator (E, B) zu
geführt ist und mit einer den Ladestrom erfassenden Er
fassungsschaltung, wobei die Regelschaltung die Aus
gangsspannung von einem höheren Spannungspegel auf einen
niedrigeren Spannungspegel umschaltet, wenn der bei hö
herem Spannungspegel erfaßte Ladestrom unter einen
vorgegebenen Stromgrenzwertes abfällt, und bei einem
Ansteigen des Ladestroms bei niedrigerem Spannungspegel
über einen vorgegebenen Stromgrenzwert auf den höheren
Spannungspegel zurückschaltet,
dadurch gekennzeichnet, daß der vorgegebene Stromgrenz
wert bei dem niedrigeren Spannungspegel kleiner als der bei dem höheren Spannungspegel
ist.
2. Ladegerät nach Anspruch 1, mit einer von einer Wechsel
spannungsquelle gespeisten Gleichrichterbrücke
(D 31-D 34),
dadurch gekennzeichnet, daß ein weiterer Kondensator
(C 3 A) vorgesehen ist, der über einen Schaltkontakt der
Regelschaltung parallel zur Wechselspannungsquelle zu
schaltbar ist (Fig. 3).
3. Ladegerät nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der Schaltkontakt durch ein
die Erfassungsschaltung bildendes Relais (ReA) gebildet
ist und ferner ein bei höherem Spannungspegel anspre
chendes zweites Relais (ReB) angeordnet ist, bei dessen
Ansprechen dessen Schaltkontakt einen Widerstand (R 3 A)
parallel zur Wicklung des ersten Relais (ReA) schaltet
(Fig. 3).
4. Ladegerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß eine nicht pulsierende
Gleichspannung über die Kollektor-Emitter-Strecke eines
ersten Transistors (Q 41) am Ausgang des Ladegerätes an
liegt, wobei der erste Transistor (Q 41) durch einen
zweiten Transistor (Q 42) gesteuert ist, dessen Basis an
einem über dem Ausgang des Ladegerätes liegenden Span
nungsteiler (R 44, R 45) angeschlossen ist, und mit einem
dritten Transistor (Q 4 B), dessen Emitter-Kollektor-
Strecke eine Leitrichtung aufweist, die denen des ersten
und zweiten Transistors (Q 41, Q 42) entgegengesetzt ist,
und der über einen ersten Widerstand (R 4 H) zwischen der
Basis des zweiten Transistors (Q 42) und dem Ausgang des
Ladegerätes geschaltet ist, wobei die Basis des dritten
Transistors (Q 4 B) durch die Regelschaltung gesteuert ist
(Fig. 4).
5. Ladegerät nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Regelschaltung von einem
vierten Transistor (Q 4 A) gebildet ist, dessen Emitter-
Kollektor-Strecke parallel zu dem Spannungsteiler (R 44,
R 45) liegt, und dessen Kollektor mit der Basis des drit
ten Transistors (Q 4 B) verbunden ist sowie die Basis und
der Emitter des vierten Transistors (Q 4 A) über einen
zweiten (R 4A ) und/oder dritten (R 4 C ) Widerstand an den Emit
ter des ersten Transistors (Q 41) angeschlossen sind, wo
bei der zweite Widerstand (R 4 A ) Teil eines zweiten, pa
rallel zu dem ersten Spannungsteiler (R 44, R 45) angeord
neten Spannungsteilers (R 4 A , R 4 B ) ist und der dritte Wi
derstand (R 4 C ) die Erfassungsschaltung bildet (Fig. 4).
6. Ladegerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß über einen gesteuerten
Gleichrichter (Q 1) eine um die Klemmenspannung des
Akkumulators (E) pulsierende Spannung einer Spannungs
quelle am Akkumulator anliegt, wobei eine Vergleichs
schaltung (Q 4) immer dann die Klemmenspannung mit einer
an einem Spannungsteiler (P 1, R 7, R 8) abgegriffenen Re
ferenzspannung vergleicht, wenn die Klemmenspannung die
pulsierende Spannung übersteigt und in Abhängigkeit des
Vergleichsergebnisses den Gleichrichter leitend oder
sperrend schaltet und ihn in dieser Schaltstellung bis
zum folgenden Vergleich hält, und daß ein Kondensator
(C A ) über einen Ladekreis am Akkumulator (E) liegt und
abhängig von der Kondensatorspannung ein Shuntwiderstand
(R A ) über einen Widerstand (R 8) des Spannungsteilers
(P 1, R 7, R 8) zu- und abgeschaltet wird (Fig. 1).
7. Ladegerät nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, das Zu- und Abschalten des
Shuntwiderstandes (R A ) über einen Shunttransistor (Q A )
erfolgt.
8. Ladegerät nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß der Kondensator (C A ) einen
Entladewiderstand (R E ) aufweist, der in Serie mit der
Kollektor-Emitter-Strecke eines Entladetransistors (Q B )
angeordnet ist, dessen Basis so beschaltet ist, daß der
Transistor zusammen mit dem Thyristor (Q 1) stromleitend
ist (Fig. 1).
9. Ladegerät nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die vorgegebenen Stromgrenzwerte
kontinuierlich einstellbar sind.
10. Ladegerät nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, daß die Lade- und Entladewider
stände (R D , R E ) des Lade- und Entladekreises ein
zeln oder zusammen als Potentiometer vorgesehen sind.
Applications Claiming Priority (2)
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