DE2801886A1 - Verfahren zur herstellung der alkalisalze der phenylessigsaeure - Google Patents
Verfahren zur herstellung der alkalisalze der phenylessigsaeureInfo
- Publication number
- DE2801886A1 DE2801886A1 DE19782801886 DE2801886A DE2801886A1 DE 2801886 A1 DE2801886 A1 DE 2801886A1 DE 19782801886 DE19782801886 DE 19782801886 DE 2801886 A DE2801886 A DE 2801886A DE 2801886 A1 DE2801886 A1 DE 2801886A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- aralkyl
- alkyl
- benzyl
- aralkylalkylammonium
- halide
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C07—ORGANIC CHEMISTRY
- C07C—ACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
- C07C51/00—Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides
- C07C51/10—Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides by reaction with carbon monoxide
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
- Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
- Low-Molecular Organic Synthesis Reactions Using Catalysts (AREA)
Description
DR. STEPHAN G. BESZEDES PATENTANWALT
8060 DACHAU BEI MÜNCHEN
POSTFACH 1168
2601856
AM HEIDEWEG 2
Konto-Nr. 1368 71
(VIA Bayerische Landesbmk
P 1 055
zur Patentanmeldung
MONTEDISON S.p.A.
Milano, Italien
betreffend
Verfahren zur Herstellung der Alkalisalze der Phenylessigsäure
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung der Alkalisalze der Phenylessigsäure. Im besonderen betrifft
sie ein katalytisches Verfahren zur Synthese der Alkalisalze der Phenylessigsäure durch Carbonylierung von Benzylhalogeniden
in einem Zweiphasensystem in Gegenwart von Kobaltcarbonylkomplexen.
809829/0989
Phenylessigsäure kann aus ihren Alkalisalzen nach verbreitet bekannten herkömmlichen Verfahren, beispielsweise
durch Ansäuern, leicht hergestellt werden.
Ehenylessigsäure ist eine bekannte Verbindung mit vielen Anwendungsmöglichkeiten in der Technik beziehungsweise
Industrie. Sie ist als ein wichtiges Zwischenprodukt zur Herstellung von Parfümen (Phenylessigsäurephenyläthylester
und Phehylessigsäurebenzylester) und auf dem Gebiet der Schädlingsbekämpfungsmittel, wie zur Herstellung des
Dimethyldithiophosphorylphenylessigsäureäthylesters (unter dem Handelsnamen Cidial bekannt) anzusehen.
Es sind daher mehrere Verfahren zur Herstellung der Phenylessigsäure bekannt.
So kann Phenylessigsäure durch Umsetzen von Benzylchlorid
mit Alkalicyaniden und anschließendes Verseifen der erhaltenen Nitrile zu Phenylessigsäure hergestellt werden.
Dies ist ein mehr als 1-stufiges Verfahren, welches durch die Verwendung von schwer zu handhabenden und
Betriebsrisiken mit sich bringenden und, auch wegen der gleichzeitigen Bildung von Ammoniumsulfat als Nebenprodukt,
die Möglichkeit von Umweltverschmutzungen heraufbeschwörenden Reaktionsteilnehmern, wie Cyaniden, weiter kompliziert
wird. Daher ist das Interesse der Technik beziehungsweise Industrie an diesem Verfahren ziemlich mäßig.
Phenylessigsäure kann auch nach anderen im Schrifttum beschriebenen Verfahren durch Carbonylieren von
Benzylhalogeniden in einem alkalischen Medium in Gegenwart
von Katalysatorsystemen auf der Grundlage von
809829/0989
Metallcarbonylkomplexen von Nickel und Kobalt hergestellt
werden.
Schließlich ist auch die Herstellung von Phenylessigsäureestern durch Carbonylieren von Benzylchlorid in Gegenwart
eines Katalysatorsystemes auf der Grundlage von Kobalthydrocarbonylsalzen in wäßrig/alkoholischen Lösungsmitteln
bekannt.
Diese Verfahren haben jedoch verschiedene Nachteile, welche überwiegend in der Anwendung von hohen Drücken, in
der Notwendigkeit der getrennten Herstellung des Katalysators, in den unbefriedigenden Keaktionsausbeuten und -geschwindigkeiten
und in der Verwendung von speziellen Lösungsmitteln bestehen·
Diese Nachteile beeinträchtigen wesentlich diese Verfahren im Hinblick auf ihre technische beziehungsweise
industrielle Anwendung«
Daher liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, unter Behebung der Nachteile des Standes der Technik ein einfaches
und wirtschaftliches Verfahren zur technischen beziehungsweise industriellen Herstellung der Alkalisalze der
Phenylessigsäure und damit der Phenylessigsäure selbst in hoher Ausbeute zu schaffen.
Es wurde nun überraschenderweise festgestellt, daß das Obige erreicht wird, wenn die durch Kobaltcarbonylkomplexe
katalysierte Herstellung der Alkalisalze der Phenylessigsäure aus Kohlenoxyd und Benzylhalogeniden in einem
wäßrig-alkalisch/organischen Zweiphasensystem durchgeführt wird.
809829/0989
Gegenstand der Erfindung ist daher ein Verfahren zur Herstellung der Alkalisalze der Phenylessigsäure durch Umsetzen
eines der Benzylhalogenide Benzylchlorid oder Benzylbromid mit Kohlenoxyd unter Verwendung eines wäßrigen alkalischen Mediums
und in Gegenwart eines ein Kobalthydrocarbonylsalζ
enthaltenden Katalysators, welches dadurch gekennzeichnet ist, daß die Umsetzung in einem wäßrig/organischen
Zweiphasenmedium, dessen wäßrig alkalischer Teil aus einer wäßrigen Alkalimetallhydroxydlosung
besteht und welches außer aus diesem aus einem das Benzylhalogenid enthaltenden organischen
Lösungsmittel besteht, bei Atmosphärendruck und einer Temperatur von etwa 20 bis 700G durchgeführt wird, wobei
als Katalysator ein solcher, welcher außer aus dem Kobalthydro
carbonyl sal ζ aus einem quaternären Alkyl-, Aralkyl- beziehungsweise Aralkylalkylammoniumsalz besteht, verwendet
wird.
Die Umsetzung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird also in einem wäßrig/organischen Zweiphasensystem, dessen
organische Phase das Benzylhalogenid, das heißt Benzylchlorid oder Benzylbromid, in Lösung in einem organischen Lösungsmittel
enthält, während seine wäßrige Phase aus der wäßrigen Lösung der Alkalihydroxydbase, welche auch
das quaternäre Alkjl-, Aralkyl- beziehungsweise
Aralkylalkylammoniumsalz enthält, besteht, durchgeführt.
Das erfindungsgemäße Verfahren bringt gegenüber dem Stand der Technik mehrere Vorteile, die zusammengefaßt
wie folgt sind, mit sich:
" 3 " 809829/0989
a) Es ist möglich, wäßrige Alkalihydroxydlösungen, wie Natriumhydroxyd- beziehungsweise Kaliumhydroxydlösungen,
ohne die Notwendigkeit
der Kontrolle beziehungsweise des Steuems von deren Menge beziehungsweise des pH-Wertes
zu verwenden, da in solchen Zweiphasensystemen die Hydrolysereaktion des Benzylhalogenides
zum Benzylalkohol äußerst langsam ist.
b) Das gebildete Alkaliphenylacetat, wie Natriumbeziehungsweise Kaliumphenylacetat, geht in
die wäßrige Phase und kann durch Filtrieren oder Zentrifugieren leicht abgetrennt werden,
nachdem es kristallisieren gelassen worden ist.
c) Durch die Wahl eines geeigneten quaternären Ammoniumsalzes ist es möglich, den Kobaltkatalysator
in der organischen Phase völlig gelöst zu halten, weswegen es leicht ist, die das Alkaliphenylacetat enthaltende
wäßrige Phase abzutrennen und die den Katalysator enthaltende organische Lösung im
Kreislauf zurückzuführen, wodurch ein kontinuierliches Verfahren verwirklicht werden
kann.
Vorzugsweise wird als wäßrige Alkalimetallhydroxydlösung
eine wäßrige Natriumhydroxydlösung oder Kaliumhydroxydlösung, insbesondere mit einer Konzentration von 5 "bis 50 Gew.-%, Verwendet.
809829/0989
Es ist auch bevorzugt, als quaternäres Alkyl-, Aralkyl- beziehungsweise Aralkylalkylammoniumsalζ ein
quaternäres Alkyl-, Aralkyl- beziehungsweise Aralkylalkyl ammoniumhalogenid der allgemeinen Formel
NR4X
worin
R unabhängig voneinander für Alkylreste mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen beziehungsweise
Aralkylreste mit mindestens 7> insbesondere 7 bis 10, Kohlenstoffatomen stehen und
X Chlor, Brom oder Jod bedeutet,
zu verwenden. Dabei wird besonders bevorzugt als Alkyl- beziehungsweise Aralkylalkylammoniumhalogenid
ein solches, bei welchem der Alkylrest beziehungsweise die Alkylreste, für den beziehungsweise die R stehen
kann beziehungsweise können, 1 bis 4·, insbesondere 1 oder 2, Kohlenstoffatome aufweist beziehungsweise aufweisen,
beziehunRDweiGo als Aralkyl- beziehungsweise AralkylalkylnmmoniumlialoRenid
ein solches, bei welchem der Aralkylrent bGziGhunßnwoino dio Arnlkylronto, für don beziehungßweino
die R stehen kann beziehungsweise können, 1 oder 2 Kohlenstoffatome im Alkylteil aufweist beziehungsweise aufweisen,
verwendet. Ganz besonders bevorzugt wird als Alkyl- beziehungsweise Aralkylalkylammoniumhalogenid Benzyltrimethylammoniumchlorid,
Benzyltriathylammoniumchlorid oder Tetra- -n-butylammoniumbromid verwendet.
Ferner wird vorzugsweise als Kobalthydrocarbonylsalz Natriumtetracarbonylkobaltat jNa£0o(C0)^l5 eingesetzt.
809829/0989
Dieses Natriumtetracarbonylkobaltat kann auch, "in situ"
in der Weise hergestellt werden, daß in das Reaktionsmedium
Kobaltcarbonyl [GOp(CO)8^ , welches unter den Reaktionsbedingungen
in Gegenwart der anorganischen Base, wie Natriumhydroxyd, das entsprechende Kobaltsalz, wie Natriumtetracarbonylkobaltat,
ergibt, eingeführt wird.
Die erfindungsgemäß als Katalysatoren verwendeten Kobaltverbindungen sind an sich bekannt und handelsüblich.
In jedem Falle können sie nach herkömmlichen Verfahren hergestellt worden sein. Beispielsweise kann das Kobaltcarbonyl
aus Kobalt(II)-carbonat [JGoCO^ und Kohlenoxyd
unter Wasserstoffdruck in Petroläther hergestellt worden sein. Das Natriumtetracarbonylkobaltat kann wiederum durch
Reduktion von Kobaltcarbonyl mit einem 1%-igen Natriumamalgam
in Tetrahydrofuran erhalten worden sein.
Es ist bevorzugt, als Lösungsmittel aromatische Kohlenwasserstoffe,
aromatische beziehungsweise aliphatische Äther oder aromatische Halogenderivate, vor allem aromatische
Halogenkohlenwasserstoffe, beziehungsweise Mischungen von solchen, insbesondere Diphenyläther, Diisopropyläther,
p-Xylol, Benzol und/oder o-Dichlorbenzol, zu verwenden.
Die Umsetzung des erfindungsgemäßen Verfahrens kann also an Hand der Umsetzung von Benzylchlorid als Benzylhalogenid
und Natriumhydroxyd als Alkalimetallhydroxyd sowie in Gegenwart eines quaternären
Alkyl-, Aralkyl- beziehungsweise Aralkylalkylammoniumhalogenides
als quaternären Alkyl-, Aralkyl- beziehungsweise Aralkylalkylammoniumsalzes durch die folgende Reaktionsgleichung
dargestellt werden:
809829/0989
OQ O CO
PT -l· ΓΏ ■*. P ΤΤλΩΤΤ
+ NaOH + ϊζ(3 + organisclies Lösungsmittel"
C -C-O-Na + NaCl + Ho0
H2 2
H2 2
In dieser Reaktionsgleichung bedeutet ΝΕ^,Χ das wie oben
festgelegte quaternäre Alkyl-, Aralkyl- beziehungsweise Aralkylalkylammoniumhalogenidο
Die Umsetzung wird in einer Zeit von im allgemeinen etwa 1 bis 24 Stunden je nach den Reaktionsbedingungen, wie
der Temperatur, der Konzentration und dem verwendeten Katalysator, zu Ende gebracht.
Vorzugsweise wird das Alkalimetallhydroxyd in einem Überschuß gegenüber der in Bezug
auf das Benzylhalogenid stöchiometrisch erforderlichen Molmenge verwendet oder anders ausgedrückt
wird vorzugsweise ein höheres Molverhältnis der anorganischen Base zum Benzylhalogenid als das stöchiometrische
Molverhältnis der Reaktion (2:1) verwendet, wobei aber dieses nicht entscheidend ist.
Der Kobaltkatalysator als Kobalthydrocarbönylsalz oder Kobaltcarbonyl zur Bildung des ersteren "in situ"
wird zweckmäßig in katalytischen Mengen zugesetzt; besonders vorteilhafte Ergebnisse werden mit einem Molverhältnis
des Benzylhalogenides zum Kobaltkatalysator von 10 : 1 bis 200 : 1 erzielt.
Das quaternäre Alkyl-, Aralkyl- beziehungsweise Aralkylalkylammoniumsalζ
wird zweckmäßig in äquimolarer Menge oder höherer Menge, bezogen auf den Kobaltkatalysator,
verwendet. Vorzugsweise wird das Molverhältnis des quaternären Alkyl-, Aralkyl- beziehungsweise Aralkylalkylammoniumsalzes
zum Kobaltkatalysator zu etwa 1 : 1 bis 4 : 1 gewählt.
Zweckmäßig wird das Benzylhalogenid am Schluß allmählich in das Reaktionsgemisch eingeführt.
- 10 809829/0989
Aus dem Alkaliphenylacetat kann die entsprechende freie
Phenylessigsäure durch Ansäuern mit Mineralsäuren (wie Salzsäure und Schwefelsäure) in herkömmlicher Weise erhalten
werden.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Verfahrens wird wie folgt vorgegangen:
Das Lösungsmittel, die Alkalimetallhydroxydlösung (wie Natriumhydroxydlösung), welche auch
das quaternäre Alkyl-, Aralkyl- beziehungsweise Aralkylalkylammoniumsalζ enthält, das Benzylhalogenid
(wie BenzylChlorid) und der Kobaltkatalysator werden
in einer KohlenoxydatmoSphäre unter Atmosphärendruck in
eine mit einem Rührer und einem Temperaturregelsystem versehene Reaktionsvorrichtung eingeführt.
Zum Zwecke der besten Steuerung der Reaktion wird das Benzylhalogenid allmählich eingeführt. Dann wird die
Mischung auf die gewünschte Temperatur gebracht und bis zur Beendigung der Reaktion, das heißt bis zur Beendigung
der Kohlenoxydabsorption unter einer Kohlenoxydsäule
(GO head) gehalten.
Dann wird die das Alkalisalz der Phenylessigsäure in Lösung enthaltende wäßrige Phase abgetrennt, wobei diese
Trennung auch kontinuierlich durchführbar ist.
Daraufhin kann die wäßrige Phase mit konzentrierter Schwefelsäure beziehungsweise Salzsäure angesäuert und
die erhaltene Phenylessigsäure mit einem Lösungsmittel (wie Ithyläther) in herkömmlicher Weise extrahiert werden.
- 1Ί -
809829/0989
Die organische Phase kann für eine anschließende Carbonylierung ohne die Notwendigkeit der Eückgewinnung
des Katalysators dank der Durchführung der Umsetzung in einem Zweiphasenmedium unmittelbar im Kreislauf zurückgeführt
werden·
Je nach der Konzentration des Alkalimetal
lhydroxydes, wie des Natriumhydroxydes, kann das Alkalisalz der Phenylessigsäure auch
teilweise oder ganz in Form eines Niederschlages anfallen, welcher abfiltriert werden kann. Er kann wieder in Wasser
gelöst und durch Ansäuern in die freie Phenylessigsäure überführt werden.
Die Erfindung wird an Hand der folgenden Beispiele näher erläutert.
Es wurden in einen mit einem Rührer, einem Thermometer, einem Wasserkühler und einem Tropftrichter versehenen
250 cm^ Kolben unter einer Kohlenoxydsäule die folgenden
Materialien eingeführt.
4-0%-ige wäßrige Natriumhydroxyd- -,
lösung 5° cm
7. Diphenyläther 15 cnr
Benzyltrimethylammoniumchlorid 1 g
Natriumtetracarbonylkobaltat
°5
- 12 809829/0989
Dann wurden 16,5 g Benzylchlorid während 1 Stunde zugetropft,
wobei die Temperatur auf 55 bis 560C gehalten wurde. Die
Reaktionsmischung wurde noch 2 Stunden gerührt, bis die
Kohlenoxydabsorption beendet war.
Zur Herstellung der Phenylessigsäure wurde die rohe Reaktionsmischung mit Wasser und Salzsäure verdünnt und
mit Äthyläther extrahiert.
Eine Probe wurde mit Diazomethan verestert und der gaschromatοgraphischen
Analyse unterworfen. Diese Analyse ergab die Phenylessigsäureausbeute zu 84,7% der Theorie, bezogen
auf das eingeführte Benzylchlorid.
Es wurden in die im Beispiel 1 beschriebene Vorrichtung unter denselben Bedingungen die folgenden Materialien
eingeführt:
eingeführt:
4-0%-ige wäßrige Natriumhydroxyd- ·,
lösung 50 cm^
TL
Diisopropyläther 15 cnr
Benzyltrimethylammoniumchlorid 1 g Natriumtetracarbonylkobaltat
Dann wurden nach der Verfahrensweise des Beispieles 1
16,5 g Benzylchlorid zugesetzt, worauf auch weiterhin wie im Beispiel 1 beschrieben gearbeitet wurde.
16,5 g Benzylchlorid zugesetzt, worauf auch weiterhin wie im Beispiel 1 beschrieben gearbeitet wurde.
- 13 -
809829/0989
Die rohe Reaktionsmischung wurde mit Wasser und Salzsäure
verdünnt, mit Äthyläther extrahiert und nach dem Verestern mit Diazomethan der gaschromatographischen Analyse unterworfen.
Diese ergab eine Phenylessigsäureausbeute von 70,5% der Theorie, bezogen auf das eingeführte Benzylchlorid.
Es wurden in die im Beispiel 1 beschriebene Vorrichtung unter denselben Bedingungen die folgenden Materialien eingeführt:
40%-ige wäßrige Natriumhydroxyd- ,
,.. 50 cnr
lösung y
p-Xylol 15 cm5
Benzyltrimethylammoniumchlorid 1 g Natriumtetracarbonylkobaltat
0,5 g
Dann wurden nach der Verfahrensweise des Beispieles 1 16,5 g Benzylchlorid zugesetzt, worauf auch weiterhin
wie im Beispiel 1 beschrieben gearbeitet wurde.
Die gasChromatograph!sehe Analyse ergab eine
Phenylessigsäureausbeute von 74,6% der Theorie, bezogen
auf das eingeführte Benzylchlorid.
809829/0989
Es wurden in die im Beispiel 1 beschriebene Vorrichtung unter denselben Bedingungen die folgenden Materialien eingeführt:
40%-ige wäßrige Natriumhydroxyd- ■,
lösung 70 cm*
ο-Dichlorbenzöl 30 cur
Benzyltrimethylammoniumchlorid 1 g
Eatriumtetracarbonylkobaltat
0,5 g
Dann wurden nach der Verfahrensweise des Beispieles 1
16,5 g Benzylchlorid zugesetzt, worauf auch weiterhin wie im Beispiel 1 beschrieben gearbeitet wurde.
Die gaschromatographische Analyse ergab eine Phenylessigsäure
ausbeute von 7^·% d.63? Theorie, bezogen auf das
eingeführte Benzylchlorid.
Es wurden in einen mit einem Wasserkühler, einem Thermometer und einem magnetischen Rührer versehenen 50 cnr
Kolben unter einer Kohlenoxydsäule die folgenden Materialien
eingeführt:
- 15 809829/098 9
10%-ige wäßrige Natriumhydroxydlösung
^
| Natriumtetracarbonylkobaltat {Na [Co(CO)JJ |
100 | mg |
| Benzyltrimethylammoniumchlorid | 300 | mg |
| Benzol | 1 | cnr |
Dann wurden während 2,5 Stunden 1,38 g Benzylbromid zugesetzt, wobei die Temperatur auf 25°C gehalten wurde. Nach
Beendigung dieser Zugabe wurde noch 0,5 Stunde gerührt.
Es wurde eine Probe entnommen und nach dem Ansäuern, Extrahieren mit Äthyläther und Verestern mit Diazomethan
wurde sie der gaschromatographischen Analyse unterworfen. Diese ergab eine praktisch quantitative Ehenylessigsäureausbeute.
Es wurden in die im Beispiel 5 beschriebene Vorrichtung unter denselben Bedingungen die folgenden Materialien
eingeführt:
7%-ige wäßrige Natriumhydroxyd- ,
,.. 15 cm
lösung y
Kobaltcarbonyl (Co2(CO)8] 307 mg
Benzyltrimethylammoniumchlorid 370 mg
■z Benzol 2 cnr
- 16 809829/0989
Dann wurden während 3*5 Stunden 1,38 S Benzylbromid zugesetzt,
wobei die Temperatur auf 25°C gehalten wurde. Nach Beendigung dieser Zugabe wurde das Rühren 4,5 Stunden lang
fortgesetzt.
Es wurde eine Probe entnommen und nach dem Ansäuern, Extrahieren mit Ithyläther und Verestern mit Diazomethan
wurde sie der gaschromatographischen Analyse unterworfen.
Diese ergab eine Phenylessigsäureausbeute von 87% der
Theorie, bezogen auf das zugeführte Benzylbromid.
Es wurden in die im Beispiel 1 beschriebene Vorrichtung
unter denselben Bedingungen unter einer Kohlenoxydsäule die
folgenden Materialien eingeführt:
Von einem vorangehenden Arbeitszyklus kommende mit Phenylessig- ^
säure gesättigte 4-0%-ige wäßrige ·* cm
Natriumhydroxydlösung
Diphenyläther 15 cnr
Benzyltrimethylammoniumchlorid 1 g Natriumtetracarbonylkobaltat
(Na[Go (CO)
0,5 6
Dann wurden während 1,5 Stunden 17»6 g Benzylchlorid zugetropft, wobei die Temperatur auf 55 bis 560C gehalten wurde.
Die Reaktionsmischung wurde noch 2,5 Stunden gerührt, bis die Kohlenoxydabsorption beendet war. Die erhaltene Suspension
wurde filtriert.
- 17 809829/0989
-yl- ■30·
Das aus den wäßrigen und organischen Phasen "bestehende
Filtrat konnte nach der Zugabe von Natriumhydroxyd und
gegebenenfalls erfolgendem Erneuern des erschöpften Katalysatorsystemes im Kreislauf zurückgeführt werden.
Der feste Rückstand wurde in Wasser gelöst und die wäßrige Lösung wurde mit konzentrierter Salzsäure angesäuert
und mit Äthyläther extrahiert. Wach dem Abdampfen des Äthers wurden 16 g Phenylessigsäure erhalten, was einer
Ausbeute von 84·,6% der Theorie, bezogen auf das eingeführte
Benzylchlorid entspricht.
Patentansprüche
809829/0989
Claims (11)
1.)■ Verfahren zur Herstellung der Alkalisalze der -— y Phenylessigsäure durch Umsetzen eines der Benzylhalogenide
Benzylchlorid oder Benzylbromid mit Kohlenoxyd unter Verwendung eines wäßrigen alkalischen
Mediums und in Gegenwart eines ein Kobalthydrocarbonylsalz
enthaltenden Katalysators, dadurch gekennzeichnet, daß man die Umsetzung in einem wäßrig/organischen Zweiphasenmedium,
dessen wäßrig alkalischer Teil aus einer wäßrigen Alkaiimet allhydroxydlö sung
besteht und welches außer
besteht und welches außer
aus diesem aus einem das Benzylhalogenid enthaltenden organischen Lösungsmittel besteht, bei
Atmosphärendruck und einer Temperatur von etwa 20 bis 70°G durchführt, wobei man als Katalysator
einen solchen, welcher außer aus dem Kobalthydrocarbonylsalz aus einem quaternären Alkyl-,
Aralkyl- beziehungsweise Aralkylalkylammoniumsalz besteht, verwendet·
2.) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß man als wäßrige Alkalimetallhydroxydlösung
eine wäßrige Natriumhydroxydlösung
oder Kaliumhydroxydlösung,
insbesondere mit einer Konzentration von 5 bis 50 Gew.-%, verwendet.
3.) Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß man als quaternäres Alkyl-, Aralkyl- beziehungsweise Aralkylalkylammoniumsalz ein
quaternäres Alkyl-, Aralkyl- beziehungsweise Aralkylalkylammoniumhalogenid der allgemeinen
- 19 809829/0989
Formel
worin R unabhängig voneinander für Alkylreste
mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen beziehungsweise Aralkylreste mit mindestens 7 Kohlenstoffatomen
stehen und
X Chlor, Brom oder Jod bedeutet, verwendet·
4··) Verfahren nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß man als Alkyl- beziehungsweise Aralkylalkylammoniumhalogenid ein solches, bei
welchem der Alkylrest beziehungsweise die Alkylreste, für den beziehungsweise die R stehen kann
beziehungsweise können, 1 bis 4-, insbesondere 1 oder 2, Kohlenstoffatome aufweist beziehungsweise aufweisen,
verwendet.
5·) Verfahren nach Anspruch 1 bis 4-, dadurch gekennzeichnet, daß man als Aralkyl- beziehungsweise
Aralkylalkylammoniumhalogenid ein solches, bei welchem der Aralkylrest beziehungsweise die
Aralkylreste, für den beziehungsweise die R stehen kann beziehungsweise können, 1 oder 2 Kohlenstoffatome
in Alkylteil aufweistbeziehungsweise aufweisen, verwendet.
6.) Verfahren nach Anspruch 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet,
daß man als Alkyl- beziehungsweise Aralkylalkylammoniuichalogenid Benzyltrimethylammonium-
- 20 809829/0989
Chlorid, Benzyltriäthylammoniumchlorid oder Tetra-n-butylammoniumbromid verwendet.
7·) Verfahren nach Anspruch 1 "bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß man als Kobalthydrocarbonylsalζ
Natriumtetracarbonylkobaltat verwendet.
8.) Verfahren nach Anspruch 1 bis 7i dadurch gekennzeichnet,
daß man als organische Lösungsmittel aromatische Kohlenwasserstoffe, aromatische beziehungsweise
aliphatische Äther oder aromatische Halogenderivate beziehungsweise Mischungen von
solchen, insbesondere Diphenyläther, Diisopropyläther,
p-Xylol, Benzol und/oder o-Dichlorbenzol,
verwendet.
9.) Verfahren nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß man ein höheres Molverhältnis des
Alkalimetallhydroxydes zum Benzylhalogenid als das
stöchiometrische Molverhältnis der Reaktion
verwendet·
10.) Verfahren nach Anspruch 1 bis 9> dadurch gekennzeichnet,
daß man das Molverhältnis des Benzylhalogenides zum Kobalthydrocarbonylsalz zu
10 : 1 bis 200 : 1 wählt.
11.) Verfahren nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß man das Molverhältnis des quaternären
Alkyl-, Aralkyl- beziehungsweise Aralkylalkylammoniumsalzes
zum Kobalthydrocarbonylsalz zu etwa 1 : 1 bis 4- : 1 wählt.
809829/0989
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| IT19389/77A IT1076234B (it) | 1977-01-18 | 1977-01-18 | Processo per la preparazione di acido fenilacetico |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2801886A1 true DE2801886A1 (de) | 1978-07-20 |
Family
ID=11157270
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19782801886 Withdrawn DE2801886A1 (de) | 1977-01-18 | 1978-01-17 | Verfahren zur herstellung der alkalisalze der phenylessigsaeure |
Country Status (9)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4128572A (de) |
| JP (1) | JPS5392731A (de) |
| BE (1) | BE863040A (de) |
| CH (1) | CH637360A5 (de) |
| DE (1) | DE2801886A1 (de) |
| FR (1) | FR2377369A1 (de) |
| GB (1) | GB1566532A (de) |
| IT (1) | IT1076234B (de) |
| NL (1) | NL7800488A (de) |
Families Citing this family (11)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| SU614742A3 (ru) * | 1975-06-02 | 1978-07-05 | Динамит Нобель Аг (Фирма) | Способ получени с - с диалкиловых эфиров малоновой кислоты |
| US4350825A (en) * | 1976-05-10 | 1982-09-21 | Exxon Research & Engineering Co. | Process for the manufacture of styrene |
| IT1198337B (it) | 1980-07-01 | 1988-12-21 | Montedison Spa | Processo per la preparazione di composti organici carbossilati |
| US4492798A (en) * | 1982-03-01 | 1985-01-08 | Ethyl Corporation | Process for preparing arylalkylpyruvic acids |
| US4481368A (en) * | 1983-07-28 | 1984-11-06 | Ethyl Corporation | Process for preparing α-keto-carboxylic acids from acyl halides |
| US4948920A (en) * | 1989-03-24 | 1990-08-14 | The Nutrasweet Company | Process for the preparation of phenylpyruvic acid from benzyl chloride |
| GB2261662A (en) * | 1991-11-21 | 1993-05-26 | Shell Int Research | Carbonylation of aryl halides |
| GB9520355D0 (en) * | 1995-10-05 | 1995-12-06 | Zeneca Ltd | Chemical process |
| CN109438215A (zh) * | 2018-11-12 | 2019-03-08 | 西南化工研究设计院有限公司 | 一种羰基合成苯乙酸的方法 |
| CN113354528A (zh) * | 2021-06-07 | 2021-09-07 | 李乾华 | 一种苯乙酸生产方法 |
| CN113548956B (zh) * | 2021-07-30 | 2024-10-18 | 四川信乙化工有限公司 | 苯乙酸连续生产系统 |
Family Cites Families (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| NL272335A (de) * | 1960-12-08 | |||
| NL6904128A (de) | 1968-03-25 | 1969-09-29 | ||
| NL170622C (nl) * | 1969-07-23 | 1982-12-01 | Montedison Spa | Werkwijze om fenylazijnzuur te bereiden. |
| DE2259072C3 (de) * | 1972-12-02 | 1978-10-05 | Dynamit Nobel Ag, 5210 Troisdorf | Verfahren zur Herstellung von Arylessigsäuren |
| IT1014957B (it) * | 1974-06-11 | 1977-04-30 | Montedison Spa | Processo per la preparazione di acidi carbossilici da alogenuri organici |
-
1977
- 1977-01-18 IT IT19389/77A patent/IT1076234B/it active
-
1978
- 1978-01-11 CH CH25878A patent/CH637360A5/it not_active IP Right Cessation
- 1978-01-16 NL NL7800488A patent/NL7800488A/xx not_active Application Discontinuation
- 1978-01-17 DE DE19782801886 patent/DE2801886A1/de not_active Withdrawn
- 1978-01-18 GB GB1976/78A patent/GB1566532A/en not_active Expired
- 1978-01-18 FR FR7801334A patent/FR2377369A1/fr active Granted
- 1978-01-18 US US05/870,324 patent/US4128572A/en not_active Expired - Lifetime
- 1978-01-18 JP JP341878A patent/JPS5392731A/ja active Pending
- 1978-01-18 BE BE184423A patent/BE863040A/xx not_active IP Right Cessation
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE863040A (fr) | 1978-07-18 |
| CH637360A5 (it) | 1983-07-29 |
| FR2377369A1 (fr) | 1978-08-11 |
| JPS5392731A (en) | 1978-08-15 |
| GB1566532A (en) | 1980-04-30 |
| US4128572A (en) | 1978-12-05 |
| IT1076234B (it) | 1985-04-27 |
| NL7800488A (nl) | 1978-07-20 |
| FR2377369B1 (de) | 1980-08-22 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0893426B1 (de) | 2-Phasen-Herstellung von Carbonsäureestern | |
| DE2733663C2 (de) | ||
| DD144536A5 (de) | Verfahren zur herstellung von arylbrenztraubensaeure | |
| DE2259072A1 (de) | Verfahren zur herstellung von arylessigsaeuren | |
| DE2801886A1 (de) | Verfahren zur herstellung der alkalisalze der phenylessigsaeure | |
| DE3872566T2 (de) | Verfahren zur herstellung von 2-arylpropionsaeuren. | |
| DE2612577C2 (de) | Verfahren zur Carboxylierung von Ketonen, Estern und Nitroparaffinen | |
| DE2749955A1 (de) | Verfahren zur herstellung von monocarbonsaeuren | |
| DE2805488C2 (de) | Tetrahydrofuran-Solvate der Magnesiumhalogenid-Komplexe der α-Brompropionsäure, Verfahren zu deren Herstellung und deren Weiterverarbeitung zur Herstellung von 2-Arylpropionsäuren | |
| DE3125982C2 (de) | ||
| DE69507822T2 (de) | Herstellung der carbonsäuren oder ihrer ester durch carbonylierung in gegenwart von iridium | |
| DE2919919A1 (de) | Verfahren zur herstellung von 2-(6'-methoxy-2'-naphthyl)-propionsaeure | |
| DE2359963C2 (de) | Verfahren zur Herstellung von Malonsäuredialkylestern | |
| DE2240398C3 (de) | Verfahren zur Herstellung von Arylessigsäurealkylestern | |
| DD155319A5 (de) | Verfahren zur herstellung von carbonsaeurealkylestern | |
| EP0048335B1 (de) | Verfahren zur Herstellung von Carbonsäurehalogeniden | |
| DE2410782C2 (de) | Phenylendiessigsäuredialkylester und Verfahren zu deren Herstellung | |
| DE3914382A1 (de) | Verfahren zur herstellung von 2-cyan-3,3-diarylacrylsaeureestern | |
| DE2521610C2 (de) | Verfahren zur Herstellung von Arylessigsäuren und deren Estern | |
| DE3641605A1 (de) | Verfahren zur darstellung von acetalen der formylessigsaeureester | |
| DE2744828C3 (de) | Verfahren zur Herstellung von a -Oxoestern | |
| DE3225605C2 (de) | ||
| DE4211328C2 (de) | Verbesserte Herstellung von Carbonsäuren durch Carbonylierung von Alkohol | |
| DE2653446C2 (de) | Verfahren zur Herstellung von Pyrogallolverbindungen | |
| DE2716170C2 (de) | Verfahren zur Herstellung von Oxalsäuredialkylestern |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8141 | Disposal/no request for examination |