DE280162C - - Google Patents
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- DE280162C DE280162C DENDAT280162D DE280162DA DE280162C DE 280162 C DE280162 C DE 280162C DE NDAT280162 D DENDAT280162 D DE NDAT280162D DE 280162D A DE280162D A DE 280162DA DE 280162 C DE280162 C DE 280162C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43D—MACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
- A43D23/00—Single parts for pulling-over or lasting machines
- A43D23/02—Wipers; Sole-pressers; Last-supports; Pincers
- A43D23/027—Pincers
Landscapes
- Gripping Jigs, Holding Jigs, And Positioning Jigs (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 71 c. GRUPPE
Zange für Zwickgeräte. Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. Februar 1914 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Verbesserung an Zangen für Zwickgeräte, welche,
in bekannter Weise der Einwirkung eines Zugorgans ausgesetzt, unter kräftigem Zuziehen
ihrer Klemmbacken das aufzuzwickende Oberleder o. dgl. anfassen und über den Leisten
straff anziehen sollen. Im wesentlichen besteht die Verbesserung darin, daß ein vorläufiges
Schließen der Klemmbacken beim Anlegen der
ίο Zangen an den Oberlederrand ermöglicht,
gleichwohl aber das selbsttätige feste Zuziehen der Zangen gewahrt und eine einfache rasche
Lösung der Zangen nach beendeter Arbeit geschaffen worden ist.
Diese Aufgabe ist, wie das nachstehend beschriebene Ausführungsbeispiel erkennen läßt,
dadurch gelöst worden, daß eine die Zangen in vorläufig geschlossenem Zustand erhaltende,
aber auch bei angespanntem Klemmenzug auslösbare Sperrvorrichtung für den beweglichen
Schenkel der Zange vorgesehen worden ist.
In der Zeichnung ist die neue Zange in Fig. 1 in einer Seitenansicht, in Fig. 2 in einer Ansicht
rechtwinklig zur Darstellung der Fig. 1 veranschaulicht.
Die eine Klemmbacke Ά der Zange ist mit Hilfe des Schenkels b in irgendeiner geeigneten
Weise, zweckmäßig nicht vollständig zwangläufig, geführt. Die andere Klemmbacke c
endigt in dem Schenkel d, der eine Sperrnase e aufweist, die mit einer um den Zapfen g drehbaren
Klinke f zusammenarbeitet.
Der Drehzapfen g ist in einem zweckmäßig gleichfalls um den Gelenkzapfen der Zange
schwingbaren Schenkel h angeordnet, an welchem
das Zugorgan * angreift, welches während der Arbeit die Zange anziehen und dabei
selbsttätig so fest wie möglich schließen soll.
Die Sperrklinke f wird durch den einen Schenkel k einer V-förmigen Feder in die
Sperrstellung gedrängt, kann aber mittels eines Zugorgans I ausgelöst werden. Auf den Schenkel
d wirkt der andere Schenkel 0 der V-förmigen Feder ein und sucht den Schenkel in die
der geöffneten Lage der Zange entsprechende Stellung zu drücken. ' Der Schenkel h dagegen
wird durch die Feder p gegen den Schenkel b gelegt, soweit dies das etwa zwischen die
Klemmbacken a, c gebrachte Leder gestattet.
Die Benutzung der neuen Zange gestaltet sich folgendermaßen:
Die Schenkel d und h der Zange werden zwischen zwei Fingern erfaßt, so daß die Sperrklinke
sich hinter die Nase e legt und die Backe c so weit geschlossen wird, daß sie den
Rand des aufzuzwickenden Oberleders erfaßt. Zunächst bleibt also die Backe c unter der
Wirkung der Feder p.
Hierauf wird in bekannter Weise auf das Zugorgan i der Zug ausgeübt, welcher das
Oberleder straff über den Leisten ziehen soll. Hierbei wird nicht nur die ganze Zange angezogen,
sondern der durch die Sperrklinke f auf die Nase e und den Klemmenschenkel d
übertragene Zug bewirkt auch das gewünschte feste Schließen der Zange während der Arbeit.
Nach beendeter Arbeit kann gleichwohl, ohne daß es der Zurückbewegung des Zugorgans i
bedarf, durch Zug an dem SeiH die Klinke/" ausgelöst werden, so daß nun ohne weiteres
die Zange sich öffnet und in geöffneter Stellung bleibt.
Dies ist nicht nur aus dem Grunde zweckmäßig, weil es rasches" Abnehmen des Werkstückes
gestattet und so das Arbeiten beschleunigt, sondern auch weil es erlaubt, eine etwa schlecht oder an falscher Stelle sitzende
ίο Zange für sich allein ohne Störung der anderen Zange rasch und leicht richtig anzusetzen.
Claims (2)
- Patent-An Sprüche:i. Zange für Zwickgeräte, welche unter der Wirkung eines Zugorgans ihre Klemmbacken schließend, selbst eine Zugbewegung ausführt, dadurch gekennzeichnet, daß für die Bewegung der vom Zugorgan (i) beeinflußten Klemmbacken (c) eine Sperrung (e, f) vorgesehen ist, welche die an das aufzuzwickende Oberleder o. dgl. von Hand angelegte Zange geschlossen hält, hoch bevor das Zugorgan (i) angezogen wird.
- 2. Zange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für die vom Zugorgan beeinflußte Klemmbacke (c) zwei bewegliche Schenkel (d und h) vorgesehen sind, von denen der eine (d) fest mit der Backe (c), der andere (h) gelenkig mit dem Zugorgan (i) verbunden ist, und daß die Sperrung (e, f) für die Backe (c) als lösbare Kupplung zwischen diesen beiden Schenkeln angeordnet ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE280162C true DE280162C (de) |
Family
ID=536020
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT280162D Active DE280162C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE280162C (de) |
-
0
- DE DENDAT280162D patent/DE280162C/de active Active
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