DE2801378A1 - Rohrleitungsmolch - Google Patents
RohrleitungsmolchInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen RohrleitungsmoIch mit einem
länglichen Molchkörper, mindestens einem an einem Ende des Molchkörpers befestigbaren, elastisch nachgebenden Dichtelement und
mindestens einem am entgegengesetzten Ende des Molchkörpers befestigbaren, zweiten elastisch nachgebenden Dichtelement, wobei
sich die Dichtelemente radial über den Umfang des Molchkörpers hinaus erstrecken.
Rohrleitungsmolche werden im Pipelinebau und allgemein in Rohrnetzen
zur Reinigung, Entleerung, Chargentrennung, Durchführung von hydrostatischen Druckproben usw. eingesetzt, Mit Molchen
gereinigte Rohrleitungen können mit verschiedenen Chargen artverwandter Medien nacheinander beschickt werden. Dadurch wird die
Zahl der sonst erforderlichen Rohrleitungen bedeutend kleiner und somit das Rohrleitungssystem räumlich kleiner, der Herstellungs-
und Montageaufwand geringer, da getrennte Leitungen und
Armaturen für verschiedene Medien nicht mehr vorgesehen werden müssen« Darüberhinaus ist das Molchen im Hinblick auf Wirtschaftlichkeit,
ümweltschonung und Einsparung wertvoller Rohstoffe in allen anderen Reinigungsverfahren, etwa Spülung mit Luft und/oder
Flüssigkeiten überlegen.
Bekannt sind sogenannte Kugelmolche aus elastomerem Material
deren Durchmesser etwas größer ist als die Nennweite der Rohrleitungen.Da
ein hochwertiges elastomeres Material verwendet werden muß, ist ein Kugelmolch verhältnismäßig aufwendig. Der
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Aufwand wird noch erhöht, wenn er als aufblasbarer Kugelmolch ausgebildet ist, z. B. mit eingebautem Ventil. Nachteilig ist
ferner, daß der Kugelmolch oder das Ventil leicht beschädigt werden. Ein Kugelmolch fordert ferner, daß an allen Abzweigungen
mit einem Durchmesser von mehr als einem Drittel der Hauptleitung molchbare T-Stücke mit Ringspalt installiert werden müssen.
Ferner besteht Gefahr, daß der Kugelmolch unter einem Einfüllstutzen stecken bleibt. Ein Kugelmolch bildet praktisch eine
Liniendichtung in der Rohrleitung, so daß beim überfahren von Un-
ebenheiten im Rohr, beispielsweise Schweißgrate, Schweißtropfen
und ähnliches die Abdichtung vorübergehend unterbrochen wird, so daß Fördermedium den Kugelmolch passiert.. Derartige Unebenheiten
können im übrigen zur Beschädigung des Molches führen, so daß Kugelmolche grundsätzlich nur in Rohrleitungen eingesetzt
v/erden können, die von vornherein zu Molchzwecken ausgelegt sind,
übliche, von vornherein nicht auf Molchbarkeit ausgelegte Rohrleitungen
und Armaturen führen hingegen neben schnellem Verschleiß eines Kugelmolches oder zu einem Hängenbleiben.
Es sind ferner Rohrleitungsmolche bekannt geworden, bei denen
an einem länglichen Molchkörper in axialen Abständen Dichtmanschetten bestehen ebenfalls aus polyxaerem, somit elastisch nachgebendem
Material. Ihre eigentliche Dichtwirkung entfalten sie mit einer leicht kegelringförmigen Dichtlippe am Außenumfang, die sich
gegen die Rohrleitungswandung anlegt. Es ist auch bekannt, mehrere solcher Dichtmanschetten in Abständen entlang des Molchkörpers
anzuordnen. Derartige Molche haben jedoch ebenfalls erhebliche Nachteile. Zum einen sind die Dichtmanschetten nach kurzer Laufzeit
abgenutzt. Zum anderen können sie wiederum nur für üblicher-
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v/eise moIchfähige Leitungen eingesetzt werden, wobei sie
jedoch gegenüber einem Kugelmolch den Vorteil besitzen,
größere Spalte dichtend überfahren zu können. Ein weiterer
sehr erheblicher Nachteil liegt darin, daß dieser bekannte
Molch nur in einer Richtung gefahren werden kann. Nach jedem Lauf muß der Molch umgedreht werden. Das bedeutet ein Öffnen des Rohrsystems an Kappen oder Empfangsschleusen.
jedoch gegenüber einem Kugelmolch den Vorteil besitzen,
größere Spalte dichtend überfahren zu können. Ein weiterer
sehr erheblicher Nachteil liegt darin, daß dieser bekannte
Molch nur in einer Richtung gefahren werden kann. Nach jedem Lauf muß der Molch umgedreht werden. Das bedeutet ein Öffnen des Rohrsystems an Kappen oder Empfangsschleusen.
Ein weiterer Mangel des oben beschriebenen bekannten Molches liegt darin, daß Dichtschwierigkeiten beim Durchfahren enger
Rohrbogen auftreten. Es ist bereits versucht worden, die Anpassung
an enge Rohrbogen dadurch zu verbessern, daß der Molchkörper durch ein Kardangelenk unterteilt wird. Es hat sich jedoch
herausgestellt, daß auch derartige gelenkige Molche Undichtigkeiten beim Durchfahren enger Rohrbogen aufweisen und
daß darüberhinaus das Kardangelenk so hohen Beanspruchungen
ausge-
ausge-
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setzt sein kann, daß es beschädigt oder gar zerstört wird.
Es ist schließlich ein Zweiwegamolch bekannt, der ebenfalls
einen länglichen Molchkörper besitzt mit zwei beabstandäten
Dichtanordnungen. Die Dichtanordnungen bestehen aus einer Serie von sogenannten Treibmanschetten und lamellenförmig
dazwischenliegenden Verschleißscheiben. Die Treibmanschettenoder -scheiben bestehen aus hartem Material, während die Verschleißscheiben
aus weichem elastomerem Material, etwa Moosgummi
bestehen. Unter Förderdruck werden die Verschlaßscheiben axial zusammengedrückt, so daß sie sich radial weiten ,
um einen Dichteingriff mit der Rohrwandung herzustellen. Ein derartiger Molch ermöglicht zwar einen Zweiwegebetrieb,
ist jedoch auch verschleißanfäTHg bei Rohrleitungen mit unebener
Innenwandung. Ferner lassen sich mit diesem bekannten Molch keine starken Rohrkrümmungen bei weiterhin wirksamer
Abdichtung durchfahren.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen einfach aufgebauten
und ohn-3 großen Materialaufwand hsrstell baren Molch
zu^chaffen, der auch für Rohrleitungen eingesetzt werden kann, die nicht auf Molchbarkeit hin ausgelegt sind.
Dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die
Dichtelemente flache, zylindrische" Dichtscheiben sind, deren Radius so bemessen ist, daß der Außenumfang durch die Leitungswandung um- und abgebogen wird.
Bei der Erfindung ist von der Erkenntnis ausgegangen worden,
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daß das am einfachsten aufgebaute Dichtelement eine einfache Dichtsdieibe ist, die sich bei minimalem Fertigungsaufwand
aus flachem Material herausschneiden oder -stanzen läßt. Aufwendige Preßformen, wie sie für die bekannte Dichtmanschetten
nötig sind, entfallen. Gleichwohl entfaltet eine Dichtscheibe, wenn ihr erlaubt wird, am Umfangsrand nachgebend abgebogen
zu v/erden, eine hervorragende Dichtwirkung, die noch erhöht wrd, wenn auf der einen Seite der Förderdruck und auf der anderen Seite der Gegendruck der Rohrleitung aufgebracht wird.
Die abbiegbare Dichtscheibe ermöglicht eine Zweiwegmolchung
und überfährt selbst große Unebenheiten in der Rohrleitung, ohne daß sie dabei beschädigt oder gar zerstört würde. Die
freie Verformbarkeit der Dichtscheiben im Umfangsbareich bedingt, daß die Dichtscheibe nur teilweise im weiter innen liegenden Bereich eingespannt werden darf. Diese Einspannung läßt
sich verhältnismäßig einfach bewerkstelligen, so daß der erfindungsgemäße Molch verhältnismäßig einfach im Aufbau ist
und seine Teile sich leicht fertigen und montieren lassen. Die leichte Hontage ist zugleich der leichten Auswechselbarkeit der Dichtscheiben dienlich.
Sowohl beim Kugelmolch als auch bei Dichtmanschetten verwendenden Molchen tritt eine Keilwirkung im Umfangsbereich des
Dichtelements auf, walche zur Folge hat, daß das aus der Rohrleitung zu drückende Medium sich mit hohem Druck zwischen Dichtung und Rohrwandung setzt und möglicherweise eine Undichtigkeit hervorruft. Eine derartige Keilwirkung ist zwar auch bei
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der erfindungsgemäßen Molchanordnung nicht völlig ausgeschaltet,
jedoch gegenüber den bekannten Molchen außerordentlich reduziert. Besonders günstig auch hinsichtlich der Keilwirkung
ist eine Ftihrungsscheibe in Bewegungsrichtung gesehen vor der Dichtscheibe, deren Durchmesser etwa dem Durchmesser des zu
molchenden Rohres entspricht.
Der erfindungsgemäße Molch kann für beliebige Rohrleitungsnetze und Aufbauten eingesetzt v/erden, insbesondere auch bei solchen,
bei denen übliche Molchverfahren nicht anwendbar sind. Es ist auch nicht erforderlich, speziell molchfähige Armaturen einzusetzen.
Nichtsdestoweniger wird eine außerordentlich hohe Reinigung swirkung erzielt.
Eine Steigerung der Dichtwirkung kann gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung dadurch erzielt werden, daß mehrere aneinanderliegende
Dichtscheiben vorgesehen sind. Es können zwei, drei oder mehr Scheiben aneinanderliegen und gemeinsam im Umfangsbereich
an der Rohrleitungswandung entlanggleitend abgebogen
werden, um jede für sich eine hervorragende Dichtwirkung zu entfalten. Die Dichtscheiben sind vorzugsweise aus elastomerem
Material. Ihre Herstellung ist, wie bereits erwähnt, äußerst einfach, da sie lediglich aus Flachmaterial herausgeformt zu
werden brauchen. Alternativ hierzu können jedoch auch Dichtscheiben etwa aus Polytetrafluoräthylen (PTFE) bestehen. Man
wird dieses Material dann einsetzen, wenn hochagressive Medien auch hochwertiges polymeres Material angreift.
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Die Dichtscheiben können vorn Molchkörper in irgendeiner geeigneten
Art und Weise aufgenommen werden. Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht hierzu vor, daß die Dichtscheiben zwischen
zwei Ringscheiben axial eingespannt sind, deren der Dichtscheiben zugekehrte Kante abgerundet ist. Die Dichtscheiben können
sich somit ohne Beeinträchtigung zu beiden Seiten umbiegen und an die abgerundeten Kanten anschmiegen. Eine Verschleißgefahr
besteht hierdurch nicht. Geeignete Abstandsstücke oder sonstige Vorkehrungen zur Festlegung des Abstandes zwischen zwei Ringscheiben,
die eine oder mehrere Dichtscheiben einspannen, sind zweckmäßig, um unerwünschte Lose oder ein zu starkes Einquetschen
der Dichtscheibe zu verhindern.
Wie weiter oben schon erwähnt, besteht vor allem bei nicht für Molchfähigkeit ausgelegten Rohrleitungen oft die Gefahr, daß
der Molch in zu engen Krümmungen und Eögen der Rohrleitungen stecken bleibt bzw. diese nicht mit ausreichender Dichtigkeit
durchfährt. Diesem Umstand kann auch nicht dadurch begegnet v/erden, daß, wie bekannt, an jedem Ende zwei beabstandete Dichtscheiben
angeordnet sind. Die Erfindung sieht hingegen
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vor, daß mindestens eine der innen angeordneten Dichtscheiben schwimmend gelagert ist. Während eine Dichtscheibe an einem
Ende fest mit dem Molchkörper verbunden ist und diesen somit innerhalb der Rohrleitung zentriert, kann die andere, im kurzen
Abstand dazu angeordnete Dichtscheibe sich relativ zu ersteren bewegen und sich somit an dem jeweiligen Verlauf der Rohrleitungswandung
optimal anpassen. Besonders vorteilhaft ist die Anpassungswirkung, wenn an jedem Ende mindestens eine Scheibe schwimmarid
gelagert ist. Vorzugsweise gleiten nicht die Dichtscheiben an geeigneten Gleitflächen, sondern die die Dichtscheiben einspannenden
Ringscheiben. Zwei Ringscheiben und mindestens eins dazwischenliegende Dichtscheibe bilden somit eine schwimmend
gelagerte Einheit zwecks Anpassung an Rohrleitungskrümmungen.
Normalerweise reicht das Medium, von dem die Rohrleitung gereinigt
werden soll, aus, eine ausreichende Gleitfähigkeit der schwimmenden Dichteinheit zu gewährleisten. Es existieren jedoch
Fälle, in denen eine völlig trockene Rohrleitung gemolcht werden muß. Für diesen Fall bietet sich eine weitere Ausgestaltung
der Erfindung an, gamäß dar die Gfeitflächan mit PTFE beschichtet
sind.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand von Zeichnungen näher beschrieben.
Fig. 1 zeigt teilweise im Schnitt ein erstes Ausflihrungsbeispiel
des arfindungsgemäßen Rohrleitungsmolches.
Fig. 2 zeigt die Vorderansicht des Molches nach Fig. 1.
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Fig. 3 zeigt einen Schnitt durch ein anderes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Rohrleitungsmolches,
wobei eine Hälfte fortgelassen wurde.
Fig. 4 zeigt teilweise im Schnitt ein weiteres Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Rohrleitungsmolches.
Fig. 5 zeigt die Vorderansicht des Molches nach Fig. 4.
Fig. 6 zeigt teilweise im Schnitt ein viertes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Rohrleitungsmolches.
Fig. 7 zeigt teilweise im Schnitt ein füntes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Rohrleitungsmolches.
Fig. 8 zeigt im Schnitt ein sechstes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Rohrleitungsmolches.
Fig. 9 zeigt im Schnitt ein siebtes Ausführungsbeispbl.
In Fig. 1 ist ein Molchkörper eines sogenannten Doppelmolches allgemein mit 10 bezeichnet. Er umfaßt ein Mittelstück 11, das
eine Hohlkehle am Umfang aufweist. Ferner besitzt das Mittelstück eine Durchgangsbohrung durch die hindurch eine Gewindestange
12 hindurchgeführt ist. Mit Hilfe einer Madenschraube 13 wird die Gewindestange 12 gegenüber dem Mittelstück 11
axial festgelegt. An beiden Enden des Molchkörpers 10 sind jeweils Dichtscheiben 14, 15, bzw. 16f 17 bzw. Dichtlamellen angeordnet,
die aus einem elastomeren Material bestehen. Ihr Außendurchmesser ist um einen bestimmten Betrag größer als ^
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der Durchmesser der Rohrleitung, die mit einem Molch gereinigt werden soll. Der Rohrleitungsdurchmesser ist durch die strichpunktierte
Linie 18 angedeutet. Die Befestigung der Dichtscheiben
14 bis 17 wird nachfolgend beschrieben, jedoch nur in bezug auf die Dichtscheiben 14 und 15, da die anderen beiden in gleicher
Weise eingespannt sind.
Eine Buchse 19 ist auf die Gewindestange 12 geschraubt und besitzt
einen radialen Flansch 20. Beidseitig des Ringflansches 20 sind zwei Ringscheiben 21, 22 bzw. 23, 24 angeordnet, zwischen
denen die Dichtscheiben 14 bzw. 15 eingespannt sind. Zu diesem
Zwecke v/eist die Ringscheibe 21 bzw. 23 einen axialen Bund 25 bzw. 26 auf mit einem Außengewinde, auf das die Ringscheiben 22
bzw. 24 aufgeschraubt sind, um die Dichtscheiben 14, 15 mit vorgegebener
Vorspannung zwischen sich zu halten. An dem den Dichtscheiben zugekehrten Kanten sind die Ringscheiben 21 bis 24 abgerundet,
um bei einem Abbiegen der Dichtscheiben 14, 15 zur einen
oder anderen Seite eine übergangsfreie Anlagefläche bereitzustellen. Die Ringscheibe 22 liegt gegen den Radialflansch 20 an
und der Bund 25 der Scheibe 21 sitzt passend auf der Buchse 19, wobei mit Hilfe einer Mutter diese Teile über einen Federring
28 und eine Scheibe 29 gegen den Ringflansch 20 angedrückt werden, um die Einspannung der Dichtscheibe 14 sowohl radial als
auch axial zu sichern. Der Bund 26 der Ringscheibe 23 ist dagegen, wie aus der Zeichnung erkennbar, radial nicht abgestützt,
sondern durch seinen radialen Abstand zur Gewindestange 12 schwimmend
gelagert. Die beiden Ringscheiben 23, 24 können daher begrenz! beliebige Stellungen einnehmen, um sich innerhalb einer Rohrlei-
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tung, insbesondere bei Krümmungen und Bögen selbst zu zentrieren.
Um das Gleitvermögen, insbesondere bei trockener Molchung zu verbessern/
sind PTFE-Scheiben 30, 31 vorgesehen, und zwar zwischen Radialflanschen 10 und Ringscheibe 23 einerseits und Mittelstück
11 und Ringscheibe 24 andererseits. Der in Fig. 3 gezeigte Doppelmolch
ist in Schweißkonstruktion ausgeführt und insbesondere für höhere Nennweiten geeignet. Er besteht aus einem Mittelstück 40,
das aus zwei konischen Rohrabschnitten zusammengesetzt ist, deren kleinere Stirnflächen miteinander verschweißt sind. Im folgenden
wird wiederum nur der Aufbau der einen Molchhälfte beschrieben. Eine Scheibe 41 ist mit der Stirnseite des Mittelstücks 14 verschweißt.
Ein Bolzen 42 ist durch eine öffnung der Scheibe 41 hindurchgeführt, wobei sein Kopf 43 sich im Innern des Mittelstücks
befindet. Zwei Pakete 54, 55 von jeweils drei Lamellen aus einem elastomeren Material sind jeweils zwischen Ringscheiben
46, 47 bzw. 48, 49 eingespannt, die Ringscheiben 46 bis 49 sind jeweils mit Abstandshülsen 50 bzw. 51 verschweißt. Die jeweils
vorne liegende Scheibe 44 a bzw. 45 a sind härter als die anderen Scheiben und entsprechen im Durchmesser dem der zu molchenden
Rohrleitung. Sie wirken dadurch als Führungsscheiben mit Zentrierwirkung, um den Durchtritt von Treibmedium zu vermindern.
Die Anordnung aus Ringscheiben, Abstandshülse und Dichtlamellenanordnung wird getrennt montiert und hergestellt, um eine gewünschte
Einspannung der Lamellenpatete zu erzielen.
Eine auf dem Bolzen 42 sitzende Scheibe 52 ist zwischen den Ringscheiben
47 und 48 angeordnet und über eine Abstandshülse 53 von der Scheibe 41 auf Abstand gehalten. Die dem Lamellenpaket 54 zugekehrte
Seite der Scheiben 52 und 41 ist wiederum mit PTFE-Mate-
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rial 54, 55 beschichtet, um ein Gleiten der Ring-sWi c>bc/i £f#
49 zusammen mit Abstandshülse 51 und Lamellenpaket 54 in Radialrichtung
zu ermöglichen. Die Radialbewegung der schwimmend gelagerten Anordnung wird begrenzt durch den Abstand zwischen Abstandshülse
51 und Abstandshülse 53. Eine Hülse 56 ist am rechten Ende durch einen Stirnflansch 57 abgeschlossen, welcher auf
dem Bolzen 42 sitzt und mit Hilfe einer Sicherungsmutter 58 gegen die Scheibe 52 gehalten ist. Da ein Ring 59 fest auf dem
Umfang des RohrStücks 56 verschweißt ist, nimmt er die aus den
Ringscheiben 46, 47 der Abstandshülse 50 und dem Lamellenpaket bestehende Einheit mit und drückt diese gegen die Scheibe 52.
Die Ausführungsform nach den Figuren 4 und 5 ist ähnlich der Nach Fig. 3, so daß die gleichen Teile mit gleichen Bezugszeichen
versehen sind. Der wesentliche unterschied ist der, daß die die Lamellenpakete 44, 45 einspannenden Ringscheiben 60, 61 bzw.
62, 63 nicht mit der Abstandshülse 64 bzw. 65 verschweißt sind, sondern auf deren Außengewinde aufgeschraubt sind. Dadurch wird
die Auswechselbarkeit der Molchbauteile erleichtert. Das Rohrstück 56 ist im übrigen am linken Ende mit einem Eund 65 versehen,
im Gegensatz zum aufgeschweißten Ring 59 nach Fig. 3.
In das Mittelstück 40 ist im übrigen ein Hohlstab 66 eingesetzt mit einem Schraubstopfen 67. Der Hohlstab 66 dient zur Aufnahme
eines Senders oder eines Isotops zwecks Schaffung einer Wiederauf findungsmöglichkeit für den Molch, falls er im Rohrleitungsnetz
hängen bleibt.
Außerdem sind zwei vordere Scheiben als Führungsscheibeii ausge-
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- 18 bildet entsprechend den Scheiben 44 a und 45a nach Fig. 3.
Die Ausführungsform nach Fig. 6 gleicht wiederum teilweise dem Aufbau der vorher beschriebenen Ausführungsform. Nachfolgend
wird wiederum nur die linke Hälfte der Anordnung nach Fig. 6 beschrieben. Ein massives Mittelstück 70 besitzt eine
Gewindebohrung, in die ein Gewindebolzen 71 eingeschraubt ist, um wiederum zwei Lamellenpakete 72, 73 zu befestigen. Die Lamellenpakete
72, 73 sind wiederum zwischen Ringscheiben 74, 75 bzw. 76, 77 eingespannt, wobei wiederum die Ringscheiben 74, 76 Axialflansche
78, 79 aufweisen, auf die die Ringscheiben 75, 77 sitzen und mit diesen verschweißt sind,'um die Dichtlamellenpakete 72,
73 fest zwischen sich einzuspannen. Eine Zwischenscheibe 78 ist zwischen die Ringscheiben 75, 76 geschaltet und auf der der
Scheibe 76 zugekehrten Seite mit einer PTFE-Beschichtung 79 versehen. Die Ringscheibe 77 liegt auf der Außenseite ebenfalls gegen
eine PTFE-Beschichtung 80, die ihrerseits gegen die Scheibe 81 anliegt, die mit dem Mittelstück 70 verschweißt ist. Die
Zwischenscheibe 75 und die Scheibe 81 werden von einer Abstandsbuchse 82 auf Abstand gehalten. Ein Spannelement 83 nimmt den
Kopf 84 des Schraubbolzens 71 in einer Ausnehmung 85 auf. Der Schraubbolzen 71 erstreckt sich durch eine mittige Bohrung des
Spannelements 83, dessen radialer Abschnitt 86 gegen die Ringscheibe 74 anliegt und auf dessen axialen Abschnitt 87 der Axialflansch
78 der Ringscheibe 74 sitzt. Eine Madenschraube 87 a sichert den Schraubenbolzen 71 im Mittelstück 70. Wie man erkennt,
ist wiederum die aus den Ringscheiben 76, 77 und dem Lamellenpaket 73 bestehende Einheit schwimmend gelagert, wie bereits
vorstehend beschrieben.
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Bei der Ausführungsform nach Fig. 6 besteht das Dichtlamellenpaket
72, 73 nicht aus elastomeren Dichtelementen, sondern aus
PTFE-Scheiben von verhältnismäßig geringer Dicke. Jedes Paket besteht aus fünf nebeneinanderliegenden Scheiben. Es ist jedoch
auch denkbar ein Lamellenpaket zu ersetzen durch eine topfförmig vorgeformte PTFE-Manschette, die durch eine innenliegende Ringfeder
radial vorgespannt ist. Auf
Auf die Ausführungsform nach Fig. 7 soll nur insoweit eingegangen werden, als zwei Dinge an ihr erkennbar sind, die im Zusammenhang
mit den vorstehenden Ausführungsformen noch nicht beschrieben wurden. Einmal ist ein Pufferstück 100 auf das freie
Ende eines Gewindebolzens 101 aufgeschraubt, um den Aufprall des Molches zu dämpfen. Zu diesem Zweck ist in das Pufferstück 100
eine Mutter 102 eingelassen, die auf einen verjüngten Abschnitt des Gewindebolzens 101 geschraubt ist. Eine Metallplatte 103 an
der Stirnseite legt sich gegen die Molchkonstruktion.
Aus Fig. 7 ist ferner gut erkennbar, wie sich die Dichtscheiben
der Scheibenanordnungen 104, 105 biegen, wenn der Molch in eine Rohrleitung eingeführt wird, deren Durchmesser durch die strichpunktierte
Linie 106 angedeutet ist. Da mindestens die Hälfte der
Dichtscheiben, bezogen auf den Differenzdurchmesser, über die sie
einspannenden Ringscheiben übersteht und darüberhinaus der Außendurchmesser nicht unbeträchtlich größer ist als der Rohrleitungsdurchmesser,
v/erden die Dichtscheiben weit nach hinten umgebogen und können so in einer Art Wischbewegung einen äußerst wirksamen
Dichtungseingriff mit der Rohrleitungsv/andung herstellen.
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Der in Fig. 8 gezeigte Rohrleitungsiaolch besteht aus zwei
äußeren Abschnitten 110, 111, die symmetrisch zur Querachse völlig gleich aufgebaut sind, und einem Mittelabschnitt 112.
Der Einfachheit halber wird nachfolgend nur einer der äußeren Abschnitte näher beschrieben.
Durch sämtliche Abschnitte 110 bis 112 erstreckt sich ein
Schraubenbolzen 113, der über Muttern 114 und Unterlegscheiben
115 die Abschnitte 110 bis 112 zusammenhält. Der äußere Abschnitt
111 weist eine Hülse 116 aus PVC auf mit einem radialen
Flansch 117. Auf der Gewindespindel 113 ist eine Scheibe 118
aufgeschraubt, die ein Lamellenpaket 119 gegen die Stirnseite
des Flansches 117 andrückt und die Buchse 16 in Richtung Unterlegscheibe
115 beansprucht. Auf der Buchse 116 sitzt passend eineHülse 120, die mit einem radialen Anschlag 121 am radialen
Flansch anliegt und mit Hilfe der Unterlegscheibe 115 gegen den Flansch 117 angepreßt wird. Auf der Hülse 120 im Bereich des
Anschlages 121 sitzt ein napfförmiger Ring 122. Am entgegengesetzten
Ende ist ein Ring 123 auf der Hülse verschiebbar angeordnet mit einen axialen ringförmigen Vorspruch 124. In diesem
Bereich ist auf die Hülse 120 außerdem ein Ring 125 aufgeschraubt, mit dessen Hilfe der Ring 123 gegen eine Dichtscheibe
126 gedrückt werden kann, welche ihrerseits eine Führungsscheibe
127 gegen den napfförmigen Ring 122 andrückt. Die Führungsscheibe
127 ist am Außenumfang, wie bei 128 gezeigt, angeschrägt und entspricht in seinem Durchmesser dem Durchmesser eines nicht
gezeigten Rohres. Die Rohrwandung ist durch eine Linie 129 angedeutet.
Die Dichtscheibe 126 besteht aus weicherem elastomerem
im Material als die Führungsscheibe 127 und ist/Durchmesser größer
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als der Durchmesser des Rohres.
Wie man erkennt, erfolgt durch die Ejnspannung zwischen den
Ringen 122 und 123 eine Verformung der an sich zylinderförmigen Scheiben 126 und 128 derart, daß sie im Umfangsbereich kegelringförmig
nach hinten (in Bewegungsrichtung des Molches gesehen) geformt werden. Die Funktionen der Scheiben 126 und 128
sind jedoch die gleichen,wie weiter oben bereits beschrieben.
Der mittlere Abschnitt 112 des Molches nach Fig. 8 ist hinsichtlich
der Befestigung der elastomeren Scheiben genauso wie der Abschnitt 111 ausgebildet,einschließlich der Hülse 120.
Der einzige Unterschied zum Abschnitti 11 besteht darin, daß eine
Buchse 116 wie im Abschnitt 111 vorgesehen, entfällt, so daß die Scheibenanordnung schwimmend gelagert ist und sich zu allen
Seiten radial bis zum eingeschnürten Abschnitt 130 des Gewindebolzens 113 bewegen kann.
Der Rohr leitung smo Ich nach Fig. 9 ist ebenso wie der nach Fig.1
nur für eine Bewegungsrichtung geeignet. Er besteht wiederum aus zwei äußeren Abschnitten 140, 141 und einem mittleren Abschnitt
142. Die Abschnitte 140 und 141 sind wiederum gleich aufgebaut, so daß nur einer der äußeren Abschnitte beschrieben
zu werden braucht. Die Abschnitte 140 bis 142 werden wiederum zusammengehalten durch ,einen Schraubenbolzen 143 und an den
Enden aufgeschraubten Muttern 144.
Der mittlere Abschnitt 142 besitzt eine Hülse 145 mit Außengewinde*
Am rechten Ende der Hülse 145 ist ein radialer Anschlag
90y829/0223 ..
146 geformt, gegen den ein Anschlagring 147 anliegt. Eine verhältnismäßig steife Scheibe 148 sitzt auf der Hülse 145
und liegt mit einem radialen Abschnitt gegen den Ring 147 an, während der äußere Abschnitt kegelringförmig nach hinten abgebogen
ist. Eine verhältnismäßig weiche elastomere Dichtscheibe 149 liegt gegen die Scheibe 148 an und paßt sich deren Form an.
Eine Führungsscheibe 150, die am Umfang bei 151 abgeschrägt ist
und aus elastomerem, wenn auch härterem Material als die Dichtscheibe
149 besteht, ist mit Hilfe einer napfförmig gebogenen Scheibe 152 gegen die Dichtscheibe 149 gelegt, wobei sich die
Führungsscheibe 150 von der anderen Seite gegen einen Ring 153 legt, der auf das Außengewinde der Hülse 145 geschraubt ist.
Ein Ring 154 drückt die napfförmige Scheibe 152 gegen die
Führungsscheibe 150. Die beschriebene Anordnung ist zwischen den Abschnitten 140 und 141 zugeordneten Gleitscheiben 145
schwimmend auf dem Schraubenbolzen 143 gelagert.
Die Abschnitte 140 und 141 sind hinsichtlich der zum Abschnitt 142 beschriebenen Scheiben nahezu gleich aufgebaut, so daß sich
erübrigt, hierauf näher einzugehen. Bezüglich Abschnitt 140 ist zu erkennen, daß sich die Dichtscheibe 156 durch Anlage an eine
Rohrwandung 157 nach hinten biegt, wobei diese Umbiegung jedoch * definiert wird durch die dahinterliegende Anschlagscheibe 158.
Dadurch wird verhindert, daß die Dichtscheibe 156 sich zu wait nach hinten biegt und ein Dichtungseingriff mit der Rohrwandung
157 aufgehoben wird. Die Anschlagscheibe 158 ist selbstverständlich
kleiner im Durchmesser als die Rohrleitung, während eine Führungsscheibe 159,die der Führungsscheibe 150 entspricht, den
...^23 909829/0223
Durchmesser der Rohrleitung aufweist. Zwischen der napfförmigen
Scheibe 160 und der Führungsscheibe 159 ist eine Zwischenscheibe
161 angeordnet, damit die Führungsseheibe 159 an zwei radial
beabstancöben Stellen eingespannt ist.
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Claims (19)
- | >J / Qdr. ing. II. NEGENi)ANK (-1073? · dii-l.-in-j. Ii Ji.-i.irCK · im%.-iiiys. W. SCIiMITS l-ing. E. GEAALrS · dipping. W. V χϊΙϊΝΕΚΤ - jipl,phw. W. CAIlSTENSHAMBURG-MUNCHES Dr · InS · W· D Or X ITjZUSTEI-LUNGSANSCIIRIFT: 2000 H.IMBÜEG .06 · XEUEIi WAiL 41TJ "E* TJ T "«Γ »Τ* f"V *TKtBFON (040)30 7128 VSI) 36 41l_13 XELEOR. ΝΒΟϋΙΙΑΡΑΪΒΝ28 VSI) 36 41l_ ΒΝΪ *ϊϊ ·£ΐΓΒ lH 3^SOOO MÜNCHEN 2 · MOZAKTSTIi. 23Hubert Skibowski telefon ωβω 53so3seHUl ISnKanip b4 teleqr. negkdapatent müncheü000 Hamburg 73 Hamburg. 9. Jan. 1978Patentansprüche:l.\ Rohrleitungsmolch mit einem länglichen Molchkörper, mindestens einem an einem Ende des Molchkörpers befestigbaren elastisch nachgebenden Dichtäement und mindestens einem, am entgegengesetzten Ende das Molchkörpars befestigbaren, zweiten elastisch nachgebenden Dichtelement, wobei sich die üichtelemente radial über dan Umfang des Molchkörpers hinauserstrecken, dadurch gekennzeichnet, dsß die Dichtelemente (14, 15; 44, 45; 72, 73; 104, 105) flache, zylindrische Dichtschsiben sind, dersn Radius so bemessen ist, daß der Außenumfang durch die Leitungswandung um- und abgebogen wird.
- 2. Rohrleitungsmolch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere aneinanderlfegende Dichtscheiben vorgesehen sind.
- 3. Rohr! ei tur.gsmol ch nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtscheiben aus elastomerem Material bes tchen.nmiTicu· u» 10. luu-cno <mz gOOTOOU'» KB. Ι1Λ/ S1S 1OT · D«BSD.Tiia Din» tu. HiwiiLMU (en 'JOOSOOOO) Ra. 03« 8033 · iwrrmi« J»»·•"J fi'.■' 2 \) 1 O 2 2 3281Ü378
- 4. Rohrleitungsmolch nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtscheiben (72, 73) aus Polytetrafluoräthylen (PTFE) bestehen.
- 5. Rohrleitungsmolch nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtscheiben zwischen zwei Ringscheiben (21, 22 bzw. 23, 24) eingespannt sind, deren der Dichtscheibe zugekehrte Kante abgerundet ist.
- 6. Rohrleitungsmolch nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine Ringscheibe (21; 23) einen axialen Flansch (19; 26) aufweist, auf den die Dichtscheiben (14 bzw. 15) aufgeschoeben sind und auf dem die andere Ringscheibe (22, 24) befestigbar ist.
- 7. Rohrleitungsmolch nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die andere Ringscheibe auf dem axialen Flansch festgeschweißt ist.
- 8. Rohrleitungsmolch nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß der axiale Flansch (25, 26) ein Außengewinde aufweist, auf das die andere Ringscheibe (22, 24) aufgeschraubt ist.
- 9. Rohrleitungsmolch nach einen der Ansprüche 5 bis 8 f dadurch gekennzeichnet, daß der Molchkörper zwei quer zur Achse verlaufende Anschlagflächan aufweist, gegen die die jeweils am weitesten innen liegenden Ringscheibe anliegt.909.S 29/0223
- 10. Rohrleitungsmolch nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die von zwei Ringscheiben (21, 22 bzw. 23, 24) und dazwischen eingespannten Dichtscheiben (14, 15) gebildete Dichteinheit mit Hilfe einer Schraube und einem zwischen Schraubenkopf und erster Ringscheibe angeordneten Spannelement (29) am Molchkörper befestigbar ist.
- 11. Rohrleitungsnolch, bei dem an jedem Ende des Molchkörpers mindestens zwei axial beabstandete Dichtelemente befestigt sind, nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der innen angeordneten Dichtscheiben radial schwimmend gelagert ist.
- 12. Rohrleitungsmolch nach den Ansprüchen 5 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß die aus den Ringscheiben und der dazwischen eingespannten Dichtscheibe gebildete Einheit schwimmend gelagert ist.■; C <■ -29/0223
- 13. Rohrleitungsnolch nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß sich radial erstreckende Gleitflächen vorgesehen sind, an denen die der Dichtscheibe abgewandte Seite der Ringscheibe anliegt.
- 14. Rohrleitungsmolch nach Anspruch 13f dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitflächen mit PTFE (30, 31) beschichtet sind.
- 15. Rohrleitungsmolch nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß in Bewegungsrichtung gesehen vor einer Dichtscheibe (126) eine Führungsscheibe (128) angeordnet ist, deren Durchmesser etwa dem Durchmesser der zu molchenden Rohrleitung entspricht und die aus härterem elastischem Material als die Dichtscheibe besteht.
- 16. Rohrleitungsmolch nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß in Bewegungsrichtung gesehen hinter einer Dichtscheibe (149) eine Stützscheibe (148) angeordnet ist, die aus härterem Material als die Dichtscheibe besteht und einen kleineren Durchmesser hat alszu
die/molchende Rohrleitung. - 17. Rohrleitungsmolch nach einem der Ansprüche 4 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eine der Dichtscheiben topfartig verformt ist.
- 18. Rohrleitungsmolch nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß eine Ringfeder den ümfangsabschnitt der topfartigen909829/0223 *"/5Dichtscheibe radial nach außen vorspannt.
- 19. Rohrleitungsmolch nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Dichtscheibe (126, 149, 156) so im Molchkörper eingespannt ist, daß der ümfangsabschnitt kegelringartig verformt ist, wobei die Kegelwinkelschenkel in Bewegungsrichtung des Molches gesehen konvergieren.909829/0223
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