DE2801080A1 - Verfahren und schneidkopfsauger zum baggern - Google Patents
Verfahren und schneidkopfsauger zum baggernInfo
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Description
und Schneid".·.npfppuger zun ir'aggern
·. 7BOlMQ.
j NACHQEREICHT
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Baggern mittels ! eines SchneidkopfSaugers, wobei ein den Boden losschneidender
Schneidkopf mit einer Saugdüse höhenveränderlich mit einem Schwimmkörper verbunden ist, der mittels von Winden sowohl
auf Backbord- als auch auf Steuerbordseite des Schneid- ' kopfsaugers abgehender, am Boden verankerter Seitendrähte '
über eine Strecke hin- und herbewegt wird und die seitliche ; Hin- und Herbewegung des Schwimmkörpers dadurch geführt !
wird, dass der Schwimmkörper ausserdem mittels mindestens eines an Bug des Schwimmkörpers von einer Winde abgehenden,
am Boden verankerten Längsdrahts und mindestens eines auf der Rückseite des Schwimmkörpers von einer Winde abgehenden,
am Boden verankerten Längsdrahts festgehalten wird, wobei während der Hin- und Herbewegung die Längsdrähte um ihre
Verankerungsmittel geschwenkt werden und die Verschiebung <
des Schwimmkörpers in seiner Längsrichtung in bezug auf den · Boden dadurch geregelt wird, dass ein Längsdraht gefiert und
der andere eingeholt wird oder umgekehrt.
Ein solches Verfahren ist aus der amerikanischen Patentschrift 3.350.79 3 bekannt.
Der Nachteil dieses bekannten Verfahrens ist der, dass der Schneidkopf sich wegen der unbestimmten Durchhängung
und der Dehnung der Längsdrähten nicht genau steuern lässt. Da ein für den Schneidkopf optimaler, fester Angriff während
der Hin- und Herbewegung zum wirkvollen Baggern wichtig ist, ist die Verankerung des Schneidkopfsaugers mittels Drähte
während der Baggerarbeit kaum durchgeführt worden. Man hat
bisher einen Schneidkopfsauger meistens mittels eines
Spuddingpfahls wegen der festen Verbindungen zwischen dem Schneidkopf und dem festen Verankerungspunkt des Spuddingpfahls
verankert, obwohl der Spuddingpfahl zum Baggern in "tiefem Wasser sehr schv/er ausgebildet werden muss und
beim Baggern in einem Meeresgang eine Spuddingpfahlver- . .
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ankerung eine kostspielige, hötieveränderliche Verbindung ]
zwischen dem Schwimmkörper und dem Spuddingpfahl erfordert und obgleich die Hin- und Herbewegung durch den verhältnismässig
kurzen Schwenkradius um den Spuddingpfahl beschränkt ist, so dass die Baggerarbeit zum Verstellen des
Spuddingpfahls oft unterbrochen v/erden muss.
Die Erfindung bezweckt, eine bessere Steuerung des Schneidkopfs zu schaffen und die Anzahl von Unterbrechungen der
Baggerarbeit zu verringern.
Das Verfahren nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Spannung in mindestens einem der beiden Längsdrähte
gemessen und die Winde mindestens eines der beiden Längsdrähte in Abhängigkeit von der gemessenen Spannung in einem
Längsdraht betätigt wird.
Ausserdem schafft die Erfindung eine Verbesserung eines \
Schneidkopfsaugers zum Durchführen des Verfahrens nach der Erfindung, welcher Schneidkopfsauger wenigstens einen Schwimmkörper,
einen höhenveränderlich mit dem Schwimmkörper verbundenen Schneidkopf, eine Pumpe, eine durch ein Saugrohr an
die Pumpe angeschlossene, nahe dem Schneidkopf angebrachte Saugdüse, von Winden sowohl auf Backbord- als auch auf
Steuerbordseite des Schneidkopfsaugers abgehende, am Boden ! zu verankernde Seitendrähte, mindestens einen am Bug des ■
Schwimmkörpers von einer Winde abgehenden, am Boden zu verankernden Längsdraht und mindestens einen auf der Rückseite
des Schwimmkörpers von einer Winde abgehenden, am Boden zu verankernden Längsdraht enthält, und dadurch gekennzeichnet
wird, dass ein Spannungsmesswerk zum Messen der Spannung ; mindestens eines der beiden Längsdrähte und dem Messresultat
des Spannungsmesswerks unterliegende Betätigungsmittel mindestens einer Winde eines anderen Längsdrahts vorgesehen sind.
Die vorerwähnten und weiteren Merkmale der Erfindung werden
in' der nachfolgenden Beschreibung an Hand der Zeichnung
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näher erläutert.
In der Zeichnung zeigen schematisch
Figur 1 eine Draufsicht auf eine bevorzugte Ausführungsform
eines SchneidkopfSaugers nach der Erfindung,
Figur 2 in vergrösserterti Masstab den Teil II in Figur 1,
Figur 3 eine Seitenansicht des SchneidkopfSaugers nach
Figur 1,
Figur 4 eine Abart des Teils IV in Figur 3,
Figur 5 eine schematische Uebersicht der Windebetätigungsinittel
des Schneidkopfsaugers nach Figur 1,
Figur 6 eine Draufsicht auf eine weitere Ausbildung des Schneidkopfsaugers nach der Erfindung, und
Figur 7 eine Abart des Teils VII in Figur 5 für den ' ; Schneidkopfsauger nach Figur 6.
Der in den Figuren 1 bis 3 dargestellte Schneidkopfsauger 6U zum Durchführen des Verfahrens nach der Erfindung enthält
einen Schwimmkörper 1, einen höhenveränderlich mit dem Schwimmkörper 1 verbundenen, von einem Motor 71 drehbar
angetriebenen Schneidkopf 3, der von einer um eine horizontale Achse 61 schwenkbar mit dem Schwimmkörper 1 verbundenen
Leiter 2 getragen wird, eine Pumpe 62, eine durch ein Saugrohr 63 an die Pumpe 62 angeschlossene, beim ;
Schneidkopf 3 angebrachte Saugdüse 64, eine an die Pumpe angeschlossene, schwimmende Pressleitung 7ü, von Winden 30,
2y und 25, 19 sowohl auf Backbord- 65 als auch auf Steuerbordseite
66 des Schneidkopfsaugers 60 abgehende, an Boden 67-zu verankernde Seitendrähte 10, 12, 11 bzw. 13, einen
am Bug 68 des Schwimmkörpers 1 von einer Bugwinde 16 ab-
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gehenden, am Boden 67 zu verankernden Längsdraht/ weiter unten Bugdraht 6 genannt, und einen auf der Rückseite 44
des Schwimmkörpers 1 von einer Winde 69 abgehenden, am Boden 6 7 zu verankernden Längsdraht, weiter unten Rückdraht
genannt. Die erwähnten Seitendrähte 10, 12, 11 und 13 sind mittels Anker 14 am Boden 67 und die Längsdrähte 6 und 8
mittels Anker 7 bzv/. 9 verankert. Der Schneidkopf sauger ist erfindungsgemäss gekennzeichnet durch ein am Rückdraht
angebrachtes Spannungsmesswerk 18 zum Messen der Spannung dieses Rückdrahts 8 und durch dem Hessergebnis des Spannungsmesswerks
18 unterworfene Betätigungsmittel 17 für die Bugwinde 16 des Bugdrahts 6.
Nach Figur 1 wird der Schneidkopfsauger 60 jeweils über eine
Strecke b über eine Schneidtiefe a mittels der Seitendrähte 10, 11, 12, und 13 hin- und herbewegt. Dabei schwingt der
Schwimmkörper 1 um den Anker 9 des Rückdrahts 8. Die punktierten Linien zeigen den Schneidkopfsauger 60 in einer anderen
Stellung in bezug auf den Anker 9.
Figur 2 zeigt vereinzelt das Betatigungsschema für die
Winden 16, 69, 30, 2y, 25 und 19.
Beim Verfahren nach der Erfindung wird in Abhängigkeit von
der durch das Messwerk 18 gemessenen Spannung der Bugdraht gefiert oder eingeholt, damit der Schneidkopfsauger 60
längs eines Bogens b mit dem Anker y als Mittelpunkt und mit einem gleichbleibenden Radius R wegen des auf gleicher
oder nahezu gleicher Länge gehaltenen Rückdrahts 8 geschwenkt wird. Wenn der Schwenkradius R jeweils um einen
Wert a_ erhöht wird, ist die Schneidtiefe dem Wert a_ gleich
oder nahezu gleich, was für eine optimale Wirkung des Schneidkopfsaugers
60 von grosser Bedeutung ist.
Von einer Regelkonsole 43 v/erden durch eine Regelvorrichtung 31"Betätigungssignale den Steuerorganen 27 und 28 der
vorderen Seitendrahtwinden 23 und 30 zugeführt, indem die
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Seitendrähte 12, 10 eingeholt bzw. gefiert werden, so dass sie den Schneidkopf 3 über die Strecke b bewegen lassen. :
Ferner liefert die Regelvorrichtung 31 über eine Rechenvorrichtung 22 Signale an die Betätigungsorgane 23, 20 der
Rückseitendrahtwinden 25 und 19 zum Einholen und Fieren
der Seitendrähte 11 und IJ. Dabei wird im allgemeinen in Abhängigkeit
von der Stellung der Drähte 10, 11, 12 und 13 eine niedrigere Steuerspannung abgegeben, so dass verhältnismässig
die Winden 25 und 19 weniger Draht einholen bzw. fieren als die Winden 29 und 30 wegen des Unterschieds im
Abstand der Seitendrähte 10, 12 und der Seitendrähte 11, 13 vom Anker 9. Ein Winkelmesser 21 misst den Winkel d zwischen
der Ebene 72 des Schwimmkörpers 1 und dem Rückdraht 8 und der Messwert wird der Rechenvorrichtung 22 zugeführt. Da
der Rückdraht 8 der Ebene 72 möglichst nahe gehalten werden soll, wird in der Rechenvorrichtung 22 das Signal des gemessenen
Winkels d mit dem Signal der Regelvorrichtung 31 kombiniert, um die Betätigungsorgane 23 und 20 der den
hinteren Seitendrahten 11 und 13 zugehörenden Winden 25 und Iy derart zu steuern, dass der Rückdraht 8 stets in oder
nahezu in der eingestellten Ebene 72 gehalten wird.
Nach der Seitenansicht der Figur 3 ist der Anker 9 in einem verhältnismässig grossen Abstand von dem Schwimmkörper 1
angebracht. Der Draht 8 wird dabei derart straff gespannt, dass die Kettenlinie zwischen dem Schwimmkörper 1 und dem
Anker 9 eine Durchhängung des Drahts gewährleistet, so dass der Draht den Boden nicht oder doch kaum berührt. Die
gleichen Massnahmen sind auch bei den anderen Drähten 6, 10, 11, 12 und 13 durchgeführt, so dass auch hier die Dehnung
der Drähte beschränkt ist und eine genauere Positionierung ermöglicht wird.
Figur 4 zeigt Verankerungsmittel J8, die aus einer Schwimmbrücke
39 bestehen, die durch Verankerungsdrähte 40 mit dem Boden 67 verbunden ist, in dem ein Fallpfahl 36 abgestützt
wird, an dem auf niedrigem Pegel ein Eefestigungs- -
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ring 37 für den Draht 8 angebracht ist. Der Fallpfahl 36
kann mittels einer Hebevorrichtung 73 gehoben werden, wobei er vertikal in einer Führungsschachtel 74 geführt wird.
Vorzugsweise erstreckt sich die Pressleitung 70 über die Schwimmbrücke 39 nach einem nicht dargestellten Bestimmungsort,
wobei der Leitungsteil 76 zwischen dem Schneidkopfsauger 6u und der Schwimmbrücke 39 sehr biegsam ist, __
wahrend der hinter der Schwimmbrücke 39 liegende Teil 77 praktisch steif sein darf.
Wenn unter Anwendung des Verfahrens nach der Erfindung ein
Kanal 81 mit einer Breite j: (Figur 1) gebaggert werden soll,
werden die Anker 14, 7 und 9 derart angebracht, dass die Anker 7 und 9 im wesentlichen in der Längsmittelebene 8 0
des Kanals 81 und die Anker 14 seitlich des Schneidkopfsaugers
60 liegen. Der Schneidkopfsauger 60 wird in eine
Ausgangsstellung in der Längsmittelebene 80 gebracht, worauf die Drähte 6, 8, 10, 11, 12 und 13 auf die vorherbestimmte
Spannung gebracht werden und zwar die Seitendrähte 10, 11, 12 und 13 mittels der Winden 19, 25, 29 und 30 und der
Rückdraht 8 mittels des Bugdrahts 6. Der Schneidkopfsauger
wird darauf in die durch volle Linien in Figur 1 dargestellte Arbeitsstellung geführt und ist nach dem Herablassen
der Leiter 2 mit dem Schneidkopf 3 bis zur vorgeschriebenen Tiefe zum Durchlaufen des ersten Schnitts 4 fertig. Dabei
werden die Drähte lü und 11 langsam gefiert, während die Drähte 12 und 13 mit einer Geschwindigkeit eingeholt werden,
die durch die Art des zu lockernden Bodens 67 dem Schneidkopfsauger 60 auferlegt wird. Während der ganzen Schwenkung
wird die Spannung im Rückdraht 8 auf einem konstanten Wert gehalten, da diese mittels des Spannungsmesswerks 18 gemessen
wird. Der in einem Verstärker 52 verstärkte Messwert wird von einem an der Kontrolltafel 43 angebrachten Anzeiger
51 angezeigt und der verstärkte Messwert wird durch eine Leitung 35 dem Betätigungsorgan 17 zugeführt, das nach
Vergleich zu einer durch Einstellmittel 48 eingestellten Spannung des Rückdrahts 8 der Bugwinde 16 ein Steuersignal
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2&t
zuführt. Das durch ein Steuerorgan 58 der Regelvorrichtung 31 der vorderen Seitendrahtwinden 29 und 30 zugeführte
Signal ruft ein Signal an dem Betätigungsorgan 28 der vorderen Seitenwinde hervor zuin Einholen des Drahts 12 und an Betätigungsorgan
27 der vorderen Seitenwinde zum Fieren des Drahts 10 von der Winde 30 unter Aufrechterhaltung einer
Restspannung. Ferner wird das Signal des an der Tafel 4 3 angebrachten Steuerorgans 58 an das Anpassungsglied 49 der
Bewegungsgeschwindigkeit der hinteren Seitendrahtwinden 25 und 19 abgegeben und der Rechenvorrichtung 22 dieser hinteren
Seitendrahtwinden 25 und iy zugeführt, welcher Rechenvorrichtung 22 auch das verstärkte Signal de s Verstärkers 55
des Winkelmessers 21 zugeführt wird. Die der Rechenvorrichtung 22 entstammenden Signale werden in Abhängigkeit von der
Stellung des Hebels 56 des Winkelmessers 21 dem Steuerorgan 20 der Winde 19 zum Einholen zugeführt, wodurch das hintere
Ende 44 des Schneidkopfsaugers 60 sich mit der richtigen
Geschwindigkeit nach rechts verschiebt, sowie dem Steuerorgan 23 der hinteren Seitendrahtwinde 25 geliefert., wodurch
die hintere Seitendrahtwinde 2b mit der vorherbestimmten Restspannung den Draht 11 frei gibt. Nachdem ein Schnitt 4
völlig weggebaggert ist, muss der Schneidkopfsauger 60 um
eine Schneidtiefe a vorgeschoben werden, was dadurch erfolgt, dass ein am Regelpult 43 angebrachtes Einstellorgan 59 auf
die Länge a eingestellt wird. Das Signal des Einstellorgans b9 wird dem Betätigungsorgan 57 der hinteren Winde 69 zugeführt
worauf mittels eines Schaltknopfes 50 das Signal erregt wird und die hintere Winde 69 den Draht 8 über den Abstand a
fiert. Beim Wegfall der Spannung des Rückdrahts ö, was vom Spannungsmesswerk 18 gemessen und über den Verstärker 52
zum Betätigungsorgan 17 der Bugwinde 16 v/eitergeleitet wird, wird letztere unmittelbar derart betätigt, dass die eingestellte
Spannung des Rückdrahts 8 wieder erreicht wird. Das Betätigungsorgan 17 ist dermassen schnell wirksam, dass
beim Fieren des Rückdrahts 8 der Bugdraht 6 unmittelbar eingeholt wird, um den Rückdraht 8 auf einer konstanten
Spannung zu halten. Die Winde 69 liefert ausserdem ein der -
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280K)8ü
Länge des Rückdrahts 8 entsprechendes Signal über einen Verstärker 54 an ein Anzeigeorgan 53 und an das Regelorgan
4y der hinteren Seitenwinden 25 und ly. Sobald der Rückdraht 8 eine solche Länge erreicht hat, dass eine Schwenkung
um den Anker 9 unmöglicht wird ohne dass der Draht über eine wesentliche Länge über den Boden 67 schleift, muss
der Schneidkopfsauger 60 mitteis an neuen Stellen anzu- bringender
Anker 14, 7 und y verankert werden.
Dabei wird die Winde 69 des Rückdrahts 8 durch das Sinstellorgan
75 betätigt. Darauf wird der Schneidkopfsauger 60 in die neue Ausgangsstellung geführt.
Mittels des Schneidkopfsaugers 60 nach der Erfindung kann
der Boden 67 gleichsam in horizontalen Schichten 84 (Fig.3J
abgeschält werden, wobei der Schneidkopf 3 bei einer bestimmten
Schicht stets auf dem gleichen Pegel gehalten wird. In dieser Weise kann beim Baggern besonders zweckvoll vorgegangen
werden.
Um Ueberbelastung des Bugdrahts 6 beim Schwenken des Schneidkopfsaugers
zu vermeiden, ist der Schneidkopfsauger 60 in einer bevorzugten Ausführungsform nach Figur 6_nicht mit
einem einzigen Bugdraht 6 sondern mit zwei unter einem spitzen Winkel f_ angeordneten Bugdrähten 48 und 45 mit den
zugehörenden Winden 46 und 4 7 und den zugehörenden voneinander entfernten Ankern 7b und 79 versehen.
Beim Vorhandensein von zwei Bugdrähten 48 und 45 (Figur b) ist der Teil VII nach Figur 5 ausgebildet wie in Figur 7
dargestellt ist. Das Betätigungsorgan 17 wird nach Figur 7 ausserdem durcn einen Schwenksignalgeber 4 2 eines Kompasses
86 beeinflusst, wobei das Betätigungsorgan 17 die Winden 4 6 und 4/ steuert.
Das Spannungsmesswerk lö besteht z.B. aus zwei an einem
Rahmen 8"i angebrachten Führungs rollen 82 und einem in bezug
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auf den Rahmen 83 schwenkbaren Hilfsrahmen 85, in dem eine Führungsrolle 41 gelagert ist. Der Hilfsrahmen 85 ist mit
dem Rahmen 83 durch eine Zugstange 33 verbunden, auf der ein Spannungsabnehmer 32 z.B. mit Dehnungsstreifen angebracht
ist.
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Claims (15)
- PATENTANSPRUECHE-1Ζ\ NACHGEREICHT(. 1.1 Verfahren zum Baggern mittels eines Schneid3<opfSaugers, wobei ein den Boden losschneidender Schneidkopf nit einer Saugdüse höhenveränderlich mit einem Schwimmkörper verbunden ist, der mittels von Winden sowohl auf Backbord- als auch auf Steuerbordseite des SchneidkopfSaugers abgehender, am .Boden verankerter Seitendrähte über eine Strecke hin- und !herbewegt wird und die seitliche Hin- und Herbewegung des Schwimmkörpers dadurch geführt wird, dass der Schwimmkörper ausserdem mittels mindestens eines am Bug des Schwimmkörpers von einer Winde abgehenden, am Boden verankerten Längsdrahts iund mindestens eines auf der Rückseite des Schwimmkörpers von einer Winde abgehenden, am Boden verankerten Längsdrahts festgehalten wird, wobei während der Hin- und Herbewegung die Längsdrähte um ihre Verankerungsnittel geschwenkt v/erden und die Verschiebung des Schwimmkörpers in seiner Längsrichtung in bezug auf den Boden dadurch geregelt wird, dass ein Längsdraht gefiert und der andere eingeholt wird oder umgekehrt, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannung in mindestens einem der beiden Längsdrähte (8) gemessen und die Winde (69) mindestens eines der beiden Längsdrähte (3) in Abhängigkeit von der gemessenen Spannung in einem Längsdraht (8) betätigt wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Winde (16) des anderen Längsdrahts (6) in Abhängigkeit von der gemessenen Spannung in einem Längsdraht (8) betätigt wird.
- 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der betreffende Längsdraht ein Rückdraht (8) ist.
- 4. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Schneidkopfsauger (60) über einen Bogen (b) um809831/0637 ORIGINAL INSPECTED280JÜ80den Verankerungspunkt (9) eines auf einer gleichen Länge gehaltenen Rückdrahts (8) geschwenkt wird.
- 5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwimmkörper (1) nittels j mindestens zweier am Bug (68) des Schwimmkörpers (1) von ' je einer Winde (16) abgehenden, am Boden (67) verankerten : Bugdrähte (6) festgehalten wird.
- 6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche/ dadurch gekennzeichnet, dass die Winkelstellung des Schwimmkörpers (1) in bezug auf einen der Längsdrähte (6,8) aufgenommen und mindestens eine Winde (16,69) der betreffenden Drähte (6,3) in Abhängigkeit von der gemessenen Winkelstellung gesteuert wird.
- 7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Winde (16,69) derart gesteuert wird, dass die Winkel- : stellung im wesentlichen konstant bleibt. :
- 8. Schneidkopfsauger zum Durchführen des Verfahrens nach einem der vorhergehenden Ansprüche, der wenigstens einen Schwimmkörper, einen höhenveränderlich mit dem Schwimmkörper verbundenen Schneidkopf, eine Pumpe, eine durch"ein Saugrohr an die Pumpe angeschlossene, nahe dem Schneidkopf angebrachte Saugdüse, von Winden sowohl auf Backbord- als auch auf Steuerbordseite des SchneidkopfSaugers abgehende, am Boden . zu verankernde Seitendrähte, mindestens einen am Bug des Schwimmkörpers von einer Winde abgehenden, am Boden zu verankernden Längsdraht und mindestens einen auf der Rückseite des Schwimmkörpers von einer Winde abgehenden, am Boden zu verankernden Längsdraht enthält, dadurch gekennzeichnet, dass ein Spannungsmesswerk (18) zum Messen der Spannung mindestens eines dar beiden Längsdrähte (8) und dem Messresultat des Spannungsmesswerks (18) unterliegende Betätigungsm£tte"l (17) mindestens einer Winde (16) eines anderen Längsdrahts (6) vorgesehen sind. —809831/0637-j ■ 2801Ü80
- 9. Schneidkopfsauger nach Anspruch 8, dadurcn gekennzeichnet, dass das Spannungsmesswerk (18) auf einem der beiden Längsdrähte (8) angebracht ist und die Betätigungsmittel (17) der Winde (16) des anderen Längsdrahts (6) dem Einfluss des Spannungsmesswerks (lö) unterworfen sind.
- 10. Schneidkopfsauger nach Anspruch ö oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Spannungsmesswerk (18) auf dem Rückdraht (8) angebracht ist.
- 11. Schneidkopfsauger nach Anspruch 8, 9 oder 10, gekennzeichnet durch mindestens zwei Bugdrähte (48,45).
- 12. Schneidkopfsauger nach einem der Ansprüche 8 bis 11, gekennzeichnet durch ein Winkelstellungnesswerk (21) zum Messen der Winkelstellung des Schwimmkörpers (1) in bezug auf einen der Längsdrähte (b), wobei die Betätigungsmittel (17) mindestens einer Winde (16) dem Messergebnis des Winkelstellungsmesswerks (21) unterliegen.
- 13. Schneidkopfsauger nach einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens einer der beiden Längsdrähte (8) mit Verankerungsmitteln (38) versehen ist, die einen Ponton (39)., einen durch Hebenittel (73) mit dem Ponton (39) verbundenen Fallpfahl (3 61 und Verbindungsmittel (37) zum Befestigen des Längsdrahts (8j des Schneidkopfsaugers (60) am Fallpfahl (36) enthalten.
- 14. Schneidkopfsauger nach einem der Ansprüche 8 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens einer der Drähte (8) mittels mindestens eines Drahtpfahls (36) auf einem niedrigen Pegel mit dem Schwimmkörper (1) verbunden ist.
- 15. Schneidkopfsauger nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass eine von der Pumpe (62) des Schwimmkörpers (1) abgehende Pressleitung (70) über den Ponton (3y) verläuft.ORIGINAL INSPECTED 809831/0637
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| DE2801080C2 DE2801080C2 (de) | 1981-09-17 |
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