DE2800882A1 - Konferenz-telefonapparat - Google Patents
Konferenz-telefonapparatInfo
- Publication number
- DE2800882A1 DE2800882A1 DE19782800882 DE2800882A DE2800882A1 DE 2800882 A1 DE2800882 A1 DE 2800882A1 DE 19782800882 DE19782800882 DE 19782800882 DE 2800882 A DE2800882 A DE 2800882A DE 2800882 A1 DE2800882 A1 DE 2800882A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- microphone
- housing
- loudspeaker
- telephone
- approximately
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 238000007735 ion beam assisted deposition Methods 0.000 claims 1
- 230000035939 shock Effects 0.000 claims 1
- 238000000926 separation method Methods 0.000 description 10
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 4
- 230000035945 sensitivity Effects 0.000 description 4
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 238000006243 chemical reaction Methods 0.000 description 1
- 230000007423 decrease Effects 0.000 description 1
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 1
- 239000012528 membrane Substances 0.000 description 1
- 230000002093 peripheral effect Effects 0.000 description 1
- 230000003313 weakening effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
- H04M1/00—Substation equipment, e.g. for use by subscribers
- H04M1/02—Constructional features of telephone sets
- H04M1/03—Constructional features of telephone transmitters or receivers, e.g. telephone hand-sets
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04R—LOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
- H04R1/00—Details of transducers, loudspeakers or microphones
- H04R1/02—Casings; Cabinets ; Supports therefor; Mountings therein
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04R—LOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
- H04R27/00—Public address systems
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Acoustics & Sound (AREA)
- Telephone Set Structure (AREA)
- Details Of Audible-Bandwidth Transducers (AREA)
- Catalysts (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Konferenz-Telefonapparat und insbesondere eine eine Gesamtheit bildende Lautsprecher-Mikrophon-Einheit,
die eine geeignete Schall-Ausgangsleistung mit guter Qualität besitzt, die sowohl hinsichtlich
des Sendens als auch des Empfangs in alle Richtungen gleich gut arbeitet, die ein ästhetisch befriedigendes
Aussehen besitzt und in der Praxis bei Telefonkonferenzen oder Großlautsprecher-Anwendungsfällen verwendbar ist.
Herkömmliche Telefon-Konferenz-Vorrichtungen besitzen gewisse Nachteile, die von der Form der Vorrichtung abhängen.
Bei vielen ist der Lautsprecher deutlicher zu sehen, als das Mikrophon, was ein Problem hinsichtlich des menschlichen
Verhaltens in der Weise zu Folge hat, daß die Benutzer des Gerätes zum Lautsprecher hin sprechen (der
praktisch den entfernten Gesprächsteilnehmer repräsentiert) statt zum Mikrophon hin zu sprechen. Dies kann den Pegel
und die Qualität des Sprachsignals verringern. Bei manchen Geräten arbeitet das Mikrophon nicht in allen Richtungen
gleichmäßig gut und es ergeben sich unterschiedliche Signalpegel und Signalqualitäten, wenn verschiedene Teilnehmer
in einem Raum sprechen. Der Lautsprecher und/oder das Mikrophon können sehr auffällig sein und hierdurch
gewisse Reaktionen bei den Sprechern auslösen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Apparat zu schaffen, der in allen Richtungen gleich gut arbeitet und
dennoch eine angemessene akustische Trennung zwischen dem Lautsprecher und dem Mikrophon besitzt, der ästhetisch
ansprechend ist und bei Konferenzen nicht störend wirkt. Der Lautsprecher und das Mikrophon befinden sich auf einer
gemeinsamen vertikalen Achse, wobei der Lautsprecher nach oben und das Mikrophon nach unten weist. Das Mikrophon
befindet sich in der Mitte einer geneigten Oberfläche, was stehende Wellen und andere Verzerrungen vermeidet. Der Lautsprecher
und das Mikrophon arbeiten in allen Richtungen gleich gut bzw. besitzen eine Kugelcharakteristik, während
gleichzeitig eine gute akustische Trennung geschaffen wird. Eine vorhandene elektronische Schaltung, wie sie beispielsweise
bei einem vorhandenen Lauthörgerät Verwendung findet, kann in dem Gehäuse des Apparates montiert und für eine
Verbindung mit einem Telefonsystem verwendet werden; auch können eine Telefon-Wählvorrichtung und andere Steueranordnungen
in oder an dem Gehäuse befestigt werden. Es ist möglich, mehrere Sprecher-Mikrophon-Einheiten miteinander
zu verbinden. Durch Tonfrequenzschalten, was ein Teil der normalen elektronischen Schaltung ist, arbeitet die angesprochene
Einheit als Mikrophon, während sich die anderen Einheiten in einem Lautsprecher-Zustand befinden.
Die Erfindung wird im folgenden beispielsweise anhand der Zeichnung beschrieben; in dieser zeigt:
Fig. 1 einen Vertikalschnitt durch eine Form eines erfindungsgemäßen
Apparates,
Fig. 2 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles A in Fig. 1, wobei die Basisplatte entfernt ist,
Fig. 3 eine Draufsicht auf das Lautsprecherende,
Fig. 4 eine Seitenansicht, die die Stellung bzw. Anordnung von Kontakten und einer Telefon-Wählvorrichtung wiedergibt,
und
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht einer anderen Gehäuseform.
609829/0773
_ 5 —
Der in den Fig. 1 bis 4 dargestellte Apparat besitzt ein Gehäuse 10, das in der vertikalen Richtung einen länglichen
umschlossenen Raum bildet, wie man in den Fig. 1 und 4 sieht, und senkrecht zur vertikalen Achse einen quadratischen Querschnitt
aufweist, wie man den Fig. 2 und 3 entnimmt. Die Abmessungen der quadratischen Querschnitte sind in dem dargestellten
Beispiel genügend groß, um den Lautsprecher 11 unterzubringen. Die obere Oberfläche 12 des Gehäuses 10
besitzt eine Öffnung 13 über dem Lautsprecher 11. Der Lautsprecher
arbeitet in einer geschlossenen Kammer 14, die an ihrer Basis durch ein Diaphragma bzw. eine Membran 15 abgeschlossen
ist.
An dem Diaphragma 15 ist ein Mikrophongehäuse 16 befestigt.
Das Mikrophongehäuse besitzt eine nach unten weisende Öffnung 17 und in dieser Öffnung ist ein Mikrophon 18 montiert,
das nach unten gerichtet ist. Das Mikrophongehäuse besitzt eine geneigte bzw. schräge Oberfläche 19, die sich
nach außen und nach oben zum Gehäuse 10 hin erstreckt. Der Winkel der Oberfläche 19 bezüglich der Horizontalen ist
von Bedeutung.
Das Gerät kann auf einer horizontalen Oberfläche angeordnet werden, wobei das Mikrophon einen geringen Abstand von
dieser Oberfläche besitzt. So können Füße 20 verwendet werden, die den Apparat mit dem gewünschten Freiraum zwischen
dem Mikrophon und der tragenden Oberfläche tragen. Es kann jedoch die Beschaffenheit der Tragoberfläche das
Mikrophon beeinflussen. Beispielsweise arbeitet das Mikrophon sehr wirksam, wenn der Apparat auf einer harten Oberfläche
wie z.B. einer Holzoberfläche eines Tisches angeordnet wird. Wird das Gerät jedoch auf einem mit einem
Teppich belegten Boden oder auf einer mit Stoff bespannten
809829/0773
Oberfläche eines Tisches angeordnet, dann wird die Empfindlichkeit
des Mikrophons insbesondere bei hohen Frequenzen verringert. Um das Gerät unabhängig von der Tragoberfläche
zu machen, kann ein hartes Basisteil 21 vorgesehen sein,
das beispielsweise an den Füßen 20 befestigt ist. Die Verwendung der Basis 21 macht die Einheit für jede Aufstellungsart geeignet, beispielsweise auf dem Boden, auf einem Tisch,
an einer Wand, oder an der Zimmerdecke. Es wird weder die Empfindlichkeit noch das in allen Richtungen gleichmäßige
Arbeiten beeinflußt.
Die Größe des Lautsprechers kann unterschiedlich sein, doch hat sich gezeigt, daß ein 6-Zoll-Lautsprecher eine geeignete
Schall-Ausgangs-Leistung und eine annehmbare Qualität ergibt. Bei kleineren Lautsprechern gehen Baßtöne verloren
und die Schall-Ausgangsleistung ist geringer.
Es gibt eine ganze Reihe von Parametern, die bei der Konstruktion eines solchen Apparates berücksichtigt werden
sollten. Es muß eine ausreichende akustische Trennung zwischen dem Lautsprecher 11 und dem Mikrophon 18 gewährleistet
sein. Es hat sich gezeigt, daß dies dadurch erreicht werden kann, daß man den minimalen Umfangs-Abstand zwischen
der Lautsprecher-Mittellinie und der Mittellinie des Mikrophons, d.h. den in Fig. 1 durch die strichpunktierte Linie
und die Pfeile 25 angedeuteten Abstand ungefähr gleich 38 cm (15 Zoll) macht. Dieser Abstand kann geringfügig verkleinert
werden, doch zeigt sich eine beginnende Verringerung des gewünschten Ausmaßes der akustischen Trennung, wenn der
Abstand wesentlich kleiner als 38 cm (15 Zoll) wird. Der Abstand zwischen der vorderen Oberfläche oder dem Eingang
des Mikrophons und der Tragoberfläche, d.h. der Abstand a in Fig. 1 sollte in der Größenordnung von 1,3 cm (0,5 Zoll)
liegen und der Winkel der geneigten Oberfläche 19 bezüglich
609829/0773
der Tragoberfläche, d.h. der Winkel X in Fig. 1 sollte ungefähr
gleich 30 sein.
Die räumliche bzw. körperliche Trennung, d.h. der Abstand von der Lautsprechermittellinie zur Mikrophonmittellinie
um das Gehäuse herum, ist natürlich eine Funktion der Breite und der Höhe des Gehäuses. Es ist möglich, das
Gehäuse hoch und schlank oder niedrig und breit zu machen. Es bestehen keine Bedenken, diesen Abstand zu vergrößern,
doch geben hier ein ästhetisch befriedigendes Aussehen und die Forderung, daß das Gerät optisch nicht aufdringlich
wirken soll, gewisse Grenzen vor. Steht das Gerät beispielsweise bei einer Konferenz auf einem Tisch, wobei die
Teilnehmer um diesen Tisch herum sitzen, so ist es wünschenswert, daß das Gehäuse den Blickkontakt zwischen den
Teilnehmern nicht stört. Macht man das Gerät zu schmal, so wird auch eine örtliche Verbreiterung für den Lautsprecher
erforderlich.
Die Montage des Lautsprechers und des Mikrophons auf einer gemeinsamen senkrechten Achse ist insofern von Vorteil,
als die akustische Trennung um das Gehäuse herum symmetrisch ist. Ein sehr wesentliches Merkmal besteht auch darin, daß
das Gerät in alle Richtungen dadurch gleich gut arbeitet, daß der Lautsprecher nach oben und das Mikrophon nach unten
gerichtet ist. Dies bewirkt, daß nicht mehrere Lautsprecher und/oder mehrere Mikrophone benötigt werden und
daß auch keine Änderungen in der Richtungsempfindlichkeit auftreten, wie dies bei anderen Arten von Konferenzapparaten
der Fall sein kann.
Bei einem nach unten gerichteten Mikrophon, das einer harten Oberfläche gegenüberliegt, treten dann, wenn das Mikrophon
in einer flachen Oberfläche montiert ist, aufgrund von
809829/0773
stehenden Wellen sehr starke Resonanzen am Mikrophoneingang auf. Dadurch, daß man die das Mikrophon umgebende Oberfläche
neigt, wird die Ausbildung solcher Resonanzen vermieden. Dies bedeutet, daß das Gerät selbst zu den Resonanzen des
Raums, in dem der Apparat verwendet wird, nichts hinzufügt und daß sich ein im wesentlichen gleichförmiges Frequenz-Ansprechverhalten
des Mikrophons ergibt. Die Neigung der Oberfläche kann unterschiedlich gewählt werden, doch wurde
ein Optimum bei etwa 30 erreicht. Dieser Winkel kann jedoch ohne weiteres um + 5° geändert werden. Die geneigte
Oberfläche 19 ist vorzugsweise flach bzw. eben, doch kann sie bei dem Auftreten von bestimmten unerwünschten Frequenzunregelmäßigkeiten
auch leicht gekrümmt sein.
Wie bereits erwähnt ist der vertikale Abstand zwischen dem Mikrophoneingang und der dem Mikrophon gegenüberliegenden
Oberfläche von Bedeutung, ganz gleich ob diese Oberfläche von der Basis 21 oder, wenn diese nicht verwendet wird, von
einer Tischoberseite oder dergleichen gebildet ist. Ein Abstand von ungefähr 1,3 cm (0,5 Zoll) + 10 % führt zu
annehmbaren Ergebnissen; doch nimmt die Effizienz des Mikrophons sehr stark ab, wenn der Abstand von den obigen
Werten abweicht. Außerhalb der angegebenen Grenzen ist das Frequenz-Ansprechverhalten des Mikrophons in einem Ausmaß
ungleichmäßig, das nicht akzeptabel ist.
Der körperliche bzw. räumliche Trennungsabstand ist vorzugsweise
in der Größenordnung von 38 cm (15 inch). Eine Verringerung dieser Abmessung vergrößert die akustische Rückkopplung
zwischen dem Lautsprecher und dem Mikrophon. Dieser Abstand ist von Bedeutung, da niedere Frequenzen, beispielsweise
unterhalb von 1000 Hz, ohne weiteres um Hindernisse herum gebeugt bzw. gestreut werden können. Mit zunehmender
Frequenz gleichen sowohl die Zunahme der Lautsprecher-Richtwirkung als auch der Abschattungseffekt des
«09829/0773
Gehäuses im Mikrophonbereich die bei Telefon-Sendern bzw. Telefon-Mikrophonen auftretende mit der Frequenz zunehmende
Mikrophonempfindlichkeit aus. Daher wird ein im wesentlichen konstanter Wert der akustischen Trennung erzielt und
die akustische Stabilität der Einheit wird von der Frequenz unabhängig. Der Abstand kann vergrößert werden, doch dann
gewinnen die oben erwähnten ästhetischen und Auffälligkeits-Gesichtspunkte an Bedeutung.
Zwar ist in den Fig. 2 und 3 eine offene Öffnung über dem Lautsprecher wiedergegeben, doch ist diese Öffnung normalerweise
durch ein Gitter oder einen Schirm abgeschlossen, um eine Beschädigung des Lautsprechers zu verhindern.
Die Verwendung eines Mikrophons, das gegen Luft-Schallwellen empfindlich und unempfindlich gegenüber mechanischen Erschütterungen
ist, erlaubt es, den Lautsprecher und das Mikrophon in einem gemeinsamen Gehäuse unterzubringen. Ein
solches Mikrophon ist ein Elektret-Mikrophon, da Elektret-Mikrophone
gegen mechanische Vibrationen unempfindlich sind. Dies ergibt eine einfache und wirtschaftliche Lösung
für das Problem der akustischen Festkörper-Rückkopplung über das Gehäuse.
Eine Anordnung, die im wesentlichen gemäß den Figuren aufgebaut ist und die oben beschriebenen bevorzugten körperlichen
Eigenschaften aufweist, führt zu einer akustischen Trennung besser als 20 dB. Dies ermöglicht einen akustisch
stabilen Betrieb des Gerätes mit einem Schaltverlust von weniger als 50 dB (hierbei handelt es sich um eine übliche
Technik zur Vermeidung von Pfeifeffekten bei Lauthörgeräten bzw. Mikrophon-Lautsprecher-Anordnungen). Dies führt dazu,
daß der Effekt des Stimm- bzw. TonfrequenzSchaltens fast unmerklich wird.
809829/0773
Bei langen Teilnehmerschleifen tritt eine sehr starke Abschwächung
zum hohen Ende des Telefon-Frequenzbereiches hin oberhalb von 1000 Hz auf. Ein am Mikrophoneingang befestigter
Resonator 26 verstärkt dieses obere Ende des Frequenzbereiches und ergibt einen härteren bzw. klareren Klang,
eine bessere Verständlichkeit der Sprechsignale und eine verbesserte Möglichkeit den Sprecher zu erkennen. Der
Resonator 26 ist eine flache Scheibe mit einem Umfangsrand und besitzt öffnungen 27 im Scheibenteil. Die Öffnungen
können Schlitze, Löcher oder anders geformte öffnungen sein.
Das Gerät kann auf verschiedene Weisen verwendet werden. Beispielsweise kann es an ein vorhandenes Lauthörgerät unter
Verwendung dessen Schaltung angeschlossen werden. Es kann dadurch als kombiniertes Konferenz- und Großlautsprechersystem
verwendet werden, daß jede Einheit ihre eigene Schaltung innerhalb des Gehäuses enthalten kann und die
verschiedenen Einheiten miteinander verbunden sind. Die Einheit, die einem beliebigen Sprecher am nächsten ist,
wird durch dessen Stimme zu einer bestimmten Zeit auf den Mikrophonbetrieb geschaltet, während die übrigen Einheiten
im Lautsprecherbetrieb arbeiten und sicherstellen, daß jedermann hört, was gesprochen wird.
Es können Steuermöglichkeiten, beispielsweise Lautstärken- und/oder Tonpegelregelmöglichkeiten vorgesehen werden. Die
Einheit kann direkt mit einem Telefonsystem verbunden werden, ohne daß eine dazwischengeschaltete Lauthöreinheit
verwendet wird. In einem solchen Fall wird die Lauthör-Schaltung innerhalb des Gehäuses untergebracht, wie dies
in den Fig. 1 bis 4 mit der gestrichelten Linie 28 angedeutet ist. In einer Seitenwand kann eine Wählvorrichtung
29 mit verschiedenen Steuertasten 30 und Steuerknöpfen 31 eingebaut sein.
809829/0773
Es wurde zwar ein Gerät beschrieben, das in der Draufsicht von oben oder unten einen quadratischen Querschnitt hat,
doch können auch andere Querschnitte vorgesehen werden. So können z.B. zylindrische Gehäuse und vielseitige Gehäuse
wie z.B. Sechsecke oder Achtecke verwendet werden. Fig. 5 ist eine perspektivische Ansicht einer Einheit, die
ein zylindrisches Gehäuse 35 besitzt. In dem speziell dargestellten Beispiel erstreckt sich die äußere Umhüllung
vollständig bis nach unten, so daß sie auch das Mikrophongehäuse umgibt. Das Mikrophon ist in derselben Weise wie
oben beschrieben von einer geneigten Oberfläche umgeben, die in diesem Fall konisch ausgebildet ist. Ein perforierter
Abschnitt 36 des Gehäuses 35 umgibt den Mikrophonteil.
Die Erfindung schafft also einen Konferenz-Telefonapparat mit einem Lautsprecher und einem Mikrophon in einem gemeinsamen
Gehäuse, die an den gegenüberliegenden Enden dieses Gehäuses auf einer gemeinsamen Achse so angeordnet sind,
daß der Lautsprecher und das Mikrophon in einander entgegengesetzte Richtungen weisen. Der umfangsmäßige Abstand
zwischen den Mittellinien des Lautsprechers und des Mikrophons um das Gehäuse herum beträgt ungefähr 38 cm (15 inch)
um eine gute akustische Trennung zu erzielen. Das Mikrophon ist von einer unter einem Winkel von ungefähr 30 geneigten
Oberfläche umgeben, die vom Mikrophon zum Lautsprecherende des Gehäuses hin geneigt ist. Die Mikrophoneintrittsöffnung
ist ungefähr 1,3 cm (0,5 inch) von einer Oberfläche entfernt angeordnet, die die Oberfläche eines Basiselementes
sein kann, das vom Mikrophon beabstandet ist. Ein Resonator kann an dem Mikrophoneinlaß angeordnet sein.
80 9829/077
Claims (7)
- PATENTANWÄLTEMANITZ, FINSTERWALD & GRÄMKOWNORTHERN TELECOM LIMITED München, den 10.1.1978Dorchester Boulevard, West p/o/r kt 911R Montreal, Quebec, Canada H3H 1R1 u/ί/κα - ^ijöKonferenz-TelefonapparatPatentansprüche :( 1J Telefonapparat mit einem Gehäuse zur Verwendung in einem Konferenzraum, dadurch gekennzeichnet , daß ein Lautsprecher (11) am oberen Ende des Gehäuses (10, 35) und ein Mikrophon (18) am unteren Ende des Gehäuses auf einer gemeinsamen Achse so montiert sind, daß sie voneinander weg nach außen weisen, daß der umfangsmäßige Abstand zwischen der Mittellinie des Lautsprechers (11) und der Mittellinie des Mikrophons um die Außenseite des Gehäuses (10) herum in der Größenordnung von 38 cm (15 inch) liegt, daß sich eine geneigte Oberfläche (19) von dem Mikrophon (18) zum Rand des Gehäuses (10, 35) nach oben und außen unter einem Winkel von ungefähr 30 + ungefähr 5° bezüglich einer zur gemeinsamen Achse senkrechten Ebene erstreckt, daß Mittel (20, 36) vorgesehen sind, die das Gehäuse (10, 35) so tragen, daß sich die vordere Oberfläche des Mikrophons(18) in einem Abstand von ungefähr 1,3 cm (0,5 inch) + ο,13 cm (0,05 inch)von einer zur gemeinsamen Achse senkrechten$09329/0773DR. G. MANITZ · D1PL.-ING. M. FINSTERWALD DIP L.-ING. W. GRÄMKOW ZENTRALKASSE BAYER. VOLKSBANKENMÖNCHEN 22. ROBERT-KOCH-STRASSE 1 7 STUTTGART 50 IBAD CANNSTATT) MÖNCHEN. KONTO-NUMMER 72TEL. IO89) 22 42 It, TELEX 05 - 29672 PATMF SEELBERGSTR. 23/25. TEL. 10711)56 72 61 POSTSCHECK : MÖNCHEN. .7_7..pJl2_-.βΟ5Oberfläche befindet, und daß das Mikrophon von einem Typ ist, der nur auf Luftschallwellen anspricht und gegen mechanische Erschütterungen unempfindlich ist.
- 2. Apparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Basiselement (21) an dem Gehäuse (10) befestigt ist und daß eine Oberfläche des Basiselementes die der Oberfläche des Mikrophons (18) gegenüberliegende Oberfläche bildet.
- 3. Apparat nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse eine äußere Umhüllung (35) umfaßt, die sich bis zum Basiselement (21) erstreckt, und daß Öffnungen (36) in der Umhüllung in dem das Mikrophon (18) umgebenden Teil vorgesehen sind.
- 4. Apparat nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet , daß am Einlaß des Mikrophons(18) ein Resonator befestigt ist, der dazu dient, das obere Ende des Frequenzbereichs des Mikrophons zu verstärken .
- 5. Apparat nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß elektrische Steuervorrichtungen (20, 31) im Gehäuse (10) vorgesehen sind.
- 6. Apparat nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß elektrische Schaltungsvorrichtungen (28, 29) im Gehäuse (10) befestigt sind.
- 7. Apparat nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrischen Schaltungsvorrichtungen (28, 29) Telefonschaltkreise (28) und eine Telefon-Wählvorrichtung (29) umfassen, die an dem Gehäuse (10) befestigt sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CA269,735A CA1050154A (en) | 1977-01-14 | 1977-01-14 | Telephone conferencing apparatus |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2800882A1 true DE2800882A1 (de) | 1978-07-20 |
| DE2800882C2 DE2800882C2 (de) | 1985-02-28 |
Family
ID=4107730
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2800882A Expired DE2800882C2 (de) | 1977-01-14 | 1978-01-10 | Konferenz-Telefonapparat |
Country Status (12)
| Country | Link |
|---|---|
| JP (1) | JPS5389606A (de) |
| BE (1) | BE862702A (de) |
| CA (1) | CA1050154A (de) |
| DE (1) | DE2800882C2 (de) |
| DK (1) | DK5678A (de) |
| ES (1) | ES465952A1 (de) |
| FR (1) | FR2377735A1 (de) |
| GB (1) | GB1587549A (de) |
| IT (1) | IT1089288B (de) |
| NL (1) | NL7714104A (de) |
| NO (1) | NO780126L (de) |
| SE (1) | SE416510B (de) |
Families Citing this family (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPS61242499A (ja) * | 1985-04-19 | 1986-10-28 | シユア・ブラザ−ズ・インコ−ポレイテツド | マイクロホン装置 |
| FR2617660B1 (fr) * | 1987-06-30 | 1990-06-08 | Larvor Rene | Dispositif de prise et de restitution du son, notamment pour audio-conferences |
| DE3734447C1 (de) * | 1987-10-12 | 1989-05-18 | Telefonbau & Normalzeit Gmbh | Konferenz-Freisprecheinrichtung |
| FR2670351B1 (fr) * | 1990-12-05 | 1997-04-30 | France Etat | Appareil de prise et de restitution du son. |
| FR2702918B1 (fr) * | 1993-03-19 | 1995-05-12 | Prescom Sarl | Appareil de prise et de restitution de son, et son application à l'audio-conférence. |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1206967B (de) * | 1965-10-02 | 1965-12-16 | Heinrich Peiker | Einrichtung zum Gegensprechen |
-
1977
- 1977-01-14 CA CA269,735A patent/CA1050154A/en not_active Expired
- 1977-12-14 GB GB52043/77A patent/GB1587549A/en not_active Expired
- 1977-12-20 NL NL7714104A patent/NL7714104A/xx not_active Application Discontinuation
- 1977-12-30 IT IT31487/77A patent/IT1089288B/it active
-
1978
- 1978-01-04 FR FR7800105A patent/FR2377735A1/fr active Granted
- 1978-01-05 DK DK5678A patent/DK5678A/da unknown
- 1978-01-06 BE BE184153A patent/BE862702A/xx unknown
- 1978-01-09 SE SE7800213A patent/SE416510B/sv not_active IP Right Cessation
- 1978-01-10 DE DE2800882A patent/DE2800882C2/de not_active Expired
- 1978-01-12 NO NO780126A patent/NO780126L/no unknown
- 1978-01-13 JP JP207478A patent/JPS5389606A/ja active Granted
- 1978-01-13 ES ES465952A patent/ES465952A1/es not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1206967B (de) * | 1965-10-02 | 1965-12-16 | Heinrich Peiker | Einrichtung zum Gegensprechen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1587549A (en) | 1981-04-08 |
| BE862702A (fr) | 1978-07-06 |
| JPS5389606A (en) | 1978-08-07 |
| JPS6133314B2 (de) | 1986-08-01 |
| DK5678A (da) | 1978-07-15 |
| FR2377735B3 (de) | 1980-10-24 |
| ES465952A1 (es) | 1978-09-16 |
| CA1050154A (en) | 1979-03-06 |
| SE416510B (sv) | 1981-01-05 |
| IT1089288B (it) | 1985-06-18 |
| FR2377735A1 (fr) | 1978-08-11 |
| DE2800882C2 (de) | 1985-02-28 |
| NO780126L (no) | 1978-07-17 |
| SE7800213L (sv) | 1978-07-15 |
| NL7714104A (nl) | 1978-07-18 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69834371T2 (de) | Mobilfon mit Lauthöreinrichtung | |
| DE2053862B2 (de) | Kombiniertes laut und leise sprechendes telefon mit zwei akustischen wandlern | |
| DE69731633T2 (de) | Kommunikationsendgerät mit einem einzigen empfangswandler für handapparat und freisprechfunktion | |
| DE3046416A1 (de) | Fernkonferenz-mikrophonanordnungen | |
| DE2824866A1 (de) | Gefalteter exponential-hornlautsprecher kleiner anmessung fuer niedrige frequenz mit einheitstonpfad und diesen enthaltende lautsprecheranlage | |
| DE69331308T2 (de) | Kompakte Lautsprecheranlage für eine Fernsprechstelle | |
| DE69027144T2 (de) | Lautsprechersystem | |
| EP1301012A1 (de) | Mobiles Kommunikationsendgerät mit im Gerätegehäuse angeordnetem Flachlautsprecher | |
| DE2800882A1 (de) | Konferenz-telefonapparat | |
| DE69613706T2 (de) | Montageanordnung eines geräuschunterdrückenden mikrofons | |
| DE69908930T2 (de) | Telefon mit mitteln zur niederfrequenzgangsverbesserung | |
| DE3875659T2 (de) | Vorrichtung zur tonaufnahme und tonwiedergabe, insbesondere fuer audiokonferenzen. | |
| DE4117598C2 (de) | Fernsprechapparat | |
| DE9205731U1 (de) | Lautsprecheranordnung | |
| DE102021118205B4 (de) | Dunstabzugshaube mit Lautsprecher | |
| DE1127406B (de) | Fernsprechapparat, der als Lautfernsprecher arbeitet | |
| DE1512747A1 (de) | Lautsprechersystem | |
| DE1762237B2 (de) | ||
| DE2638053A1 (de) | Lautsprecherbox, insbesondere zur verwendung in wohnraeumen | |
| DE60000117T2 (de) | Mobiltelefon mit einer Tonsignal-Verstärkervorrichtung | |
| DE3302394A1 (de) | Lautsprecher | |
| DE2053862C (de) | Kombiniertes laut und leise sprechendes Telefon mit zwei akustischen Wandlern | |
| DE2650185C3 (de) | Druckgradienten-Mikrofon fur Nachstbesprechung | |
| DE2406219A1 (de) | Hoerhilfsgeraet fuer schwerhoerige oder hoerbehinderte | |
| DE102018005831A1 (de) | Neuartiges Hybridgehäuse für Lautsprecher zur Verbesserung der Bass- und der räumlichen Wiedergabe mittels hintereinander geschalteter Kammern nach verschiedenen Prinzipien, Begrenzung der Belastung der Treiber und Ordnung der Schall-Energie im Gehäuse durch Diffusoren. |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |