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DE2800089A1 - Antriebsvorrichtung, insbesondere fuer filmbetrachtungsgeraete - Google Patents

Antriebsvorrichtung, insbesondere fuer filmbetrachtungsgeraete

Info

Publication number
DE2800089A1
DE2800089A1 DE19782800089 DE2800089A DE2800089A1 DE 2800089 A1 DE2800089 A1 DE 2800089A1 DE 19782800089 DE19782800089 DE 19782800089 DE 2800089 A DE2800089 A DE 2800089A DE 2800089 A1 DE2800089 A1 DE 2800089A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drive shaft
drive device
drive
shaft
worm
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19782800089
Other languages
English (en)
Inventor
Donald Thomas Scholz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Polaroid Corp
Original Assignee
Polaroid Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Polaroid Corp filed Critical Polaroid Corp
Publication of DE2800089A1 publication Critical patent/DE2800089A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B15/00Driving, starting or stopping record carriers of filamentary or web form; Driving both such record carriers and heads; Guiding such record carriers or containers therefor; Control thereof; Control of operating function
    • G11B15/18Driving; Starting; Stopping; Arrangements for control or regulation thereof
    • G11B15/26Driving record carriers by members acting directly or indirectly thereon
    • G11B15/32Driving record carriers by members acting directly or indirectly thereon through the reels or cores on to which the record carrier is wound
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B21/00Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
    • G03B21/14Details
    • G03B21/32Details specially adapted for motion-picture projection
    • G03B21/43Driving mechanisms
    • G03B21/44Mechanisms transmitting motion to film-strip feed; Mechanical linking of shutter and intermittent feed

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Gear Transmission (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)
  • Replacement Of Web Rolls (AREA)

Description

Patentanwälte Dip!.-Ing. Curt Wallach
Dipl.-lng. Günther Koch
Dipl.-Phys. Dr.Tino Haibach
V Dipl.-lng. Rainer Feldkamp
28000S9
D-8000 München 2 · Kaufingerstraße 8 · Telefon (0 89) 24 02 75 · Telex 5 29 513 wakai d
Datum: : 2. Jan. 1978
Unser Zeichen: 16 118 K/Nu
Case 5668-GER
Bezeichnung: Antriebsvorrichtung, insbesondere
für Filmbetrachtungsgeräte
Anmelder: Polaroid Corporation
5^9 Technology Square,
Cambridge, Mass. 02139/ USA
809828/0793
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28U υ υ J
Die Erfindung bezieht sich, auf eine Antriebseinrichtung, und zwar insbesondere auf eine verbesserte Antriebseinrichtung, mit der alternativ eine von zwei drehbaren Spindeln in entgegengesetzten Richtungen angetrieben werden kann, um ein Band oder einen Filmstreifen zwischen einer Vorratsspule und einer Aufwickelspule zu bewegen.
Um ein Band oder einen Filmstreifen in entgegengesetzten Richtungen zwischen zwei Spulen zu bewegen, an denen die beiden Enden des Streifens befestigt sind, wurde bisher üblicherweise ein hinsichtlich der Drehrichtung umkehrbarer Motor benutzt, der jeweils mit einer der beiden Spulen kuppelbar war, auf die das Band aufzuwickeln war, während die andere Spule frei mitlaufen konnte, so daß sich von dieser Spule das Band abwickeln konnte. Derartige Antriebssysteme mit drehrichtungsumkehrbarem Motor sind annehmbar, wenn der Motor in erster Linie dazu dient, das Band auf die eine oder andere Spule aufzuwickeln. Probleme treten jedoch bei solchen Anordnungen auf, wenn der Motor gleichzeitig dazu benutzt wird, ein Antriebsmoment auf andere Bauteile auszuüben.
Bei kinematographischen Wiedergabegeräten, z. B. bei Betrachtungsgeräten, ist es bekannt, den Filmstreifen mit seinen beiden Enden an Spulen zu befestigen, die in einer Kassette gelagert sind, wobei der Film nach der Belichtung in der Kassette behandelt bzw. entwickelt und projiziert bzw. rückgespult wird, und zwar automatisch gemäß Informationen, die geliefert werden vom Zustand des in der Kassette enthaltenen Films, d. h. je nachdem, ob der Film behandelt oder unbehandelt ist. Beispiele solcher Systeme finden sich in den US-PS 3 77^ 862 und 3 94-1 4-65. Bei
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ORiGNAL fMSPECTED
solchen Betrachtungssystemen wird der jeweilige Status der Kassette, d. h. behandelter oder unbehandelter Film, elektrisch abgetastet und es wird ein Indexnocken bzw. ein Programmierungsnockensystem eingestellt, durch welches die Vorrichtung automatisch entweder in die Projektionsstellung, die Behandlungsstellung oder die Abschaltstellung überführt wird. Derartige Systeme müssen notwendigerweise zahlreiche angetriebene Komponenten zusätzlich zu der Aufwickel- und Abwickelspule aufweisen, zwischen denen der Filmstreifen während der Projektion bzw. der Rückspülung geführt werden muß. Diese zusätzlichen angetriebenen Komponenten bestehen beispielsweise aus einer Filmfortschaltvorrichtung, einem Optikverschluß, einem Kühlgebläse und einer Indexbewegung des Nockensystems, durch das das Gerät auf die verschiedenen Betriebsarten programmiert wird. Außerdem ist festzustellen, daß mit Ausnahme der FiImstreifenbewegung, die in zwei Eichtungen erfolgt, sämtlichen zusätzlichen Bewegungen nur in einer Richtung zu erfolgen haben.
Die Wiedergabesysteme dieser Art haben bisher mehr als einen Elektromotor benötigt und es ist vom Standpunkt der Wirtschaftlichkeit und einer Synchronisierung der Bauteile des Systems erwünscht, nur einen Elektromotor für sämtliche Bauteile zu benutzen. V/eil die Richtung der Transportbewegung des Filmstreifens zwischen Vorratsspule und Aufwickelspule die einzige Bewegung ist, die in zwei Richtungen zu erfolgen hat, ist es außerdem vorteilhaft, einen solchen einzigen Antriebsmotor nur in einer Richtung umlaufen zu lassen.
Gemäß der Erfindung ist eine verschiebbare Antriebs-
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transmission vorgesehen, die insbesondere, aber nicht ausschließlich, für Tonband- und Filmbehandlungssysteme geeignet ist, um die Antriebskraft einer in einer Richtung umlaufenden Welle auf eine von zwei Antriebsspindeln zu übertragen, die das Band oder den Film in der einen oder anderen Richtung bewegen. Allgemein gesprochen, weist die Antriebstransmission zwei auf einer gemeinsamen Antriebswelle angeordnete Schnecken auf, wobei sich die Welle zwischen zwei Antriebsspindeln und auf gegenüberliegenden Seiten dieser Spindeln erstreckt, auf denen Schneckenräder sitzen. Die Antriebswelle und die darauf sitzenden Schnecken werden drehbar von einer Schaltplatte getragen, die ihrerseits um eine Achse parallel zu den Achsen der Schneckenräder derart verschwenkbar ist, daß jeweils nur eines der von den Spindeln getragenen Schneckenräder mit einer auf der Welle sitzenden Schnecke in Eingriff gelangt. Die Antriebswelle ist mit einer in einer Richtung umlaufenden Antriebswelle gekuppelt, die kontinuierlich angetrieben werden kann, da die von der Welle getragenen Schnecken keines der Schneckenräder· antreiben, wenn nicht die die Schnecken tragende Welle so verschwenkt ist, daß sie mit einem der Schneckenräder in Eingriff steht. Die Lage der Antriebswelle und der Schnecken auf gegenüberliegenden Seiten der von den Spindeln getragenen Schneckenräder bewirkt eine Umkehr der Spindeldrehung, ohne daß die Drehrichtung der Antriebswelle geändert werden müßte.
Die Schaltplatte, welche die Antriebswelle mit den Schnekken lagert, ist mit einem Nockenfolgeausleger versehen, der unabhängig von der Schaltplatte schwenkbar, aber mit der Schaltplatte über eine doppelt wirkende Torsionsfeder gekuppelt ist. Der Ausleger trägt ein Nockenfolgeorgan
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welches mit einer Systemprogrammierungsnockenscheibe in der Weise in Eingriff steht, daß die Filmspulenantriebsspindel, auf die das Drehmoment zu übertragen ist, auf die Arbeitsweise des Systems abgestimmt wird. Die doppelt wirkende Torsionsfeder ergibt eine Anpassung an eine Nockenbewegung, durch die die von der Welle getragenen Schnecken und die von der Spindel getragenen Schneckenräder gegen eine Entkupplung gehalten werden, wenn sie in Eingriff stehen. Außerdem kann die Antriebswelle mit einer Motorwelle über eine einstellbare Rutschkupplung verbunden sein, durch die das auf die Antriebswelle übertragene Drehmoment begrenzt werden kann.
Der Erfindung liegt daher die folgende Aufgabe zugrunde:
Es soll ein verbesserter Antrieb geschaffen werden, um alternativ eine in einer Richtung umlaufende Antriebswelle mit einer von zwei drehbaren Spindeln in der Weise zu kuppeln, daß die Spindeln in entgegengesetzten Richtungen umlaufen können.
Es soll ein Antriebsmechanismus geschaffen werden, der insbesondere für Tonband- oder Filmbehandlungssysteme geeignet ist, bei denen das Tonband oder der Film in entgegengesetzten Richtungen bewegt werden muß, indem eine der beiden Spulen in entgegengesetzten Richtungen angetrieben wird.
Es soll eine Antriebsvorrichtung geschaffen werden, die außerordentlich kompakt und einfach aufgebaut ist.
Es soll eine Antriebsvorrichtung geschaffen werden, die
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auf einfache Weise durch eine Nockensteuerung einer Programmierungsnockenscheibe gesteuert werden kann, die auch andere Steuerfunktionen für dasSystem aufweist.
Es soll eine Antriebsvorrichtung geschaffen werden, bei der eine Eingriffsverbindung alternativ verbundener Getrieberäder in einfacher, aber wirksamer Weise gewährleistet wird.
Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an Hand der Zeichnung beschrieben. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine Teilansicht eines inneren Chassisaufbaus eines Mehrfachprogrammgerätes zur Behandlung und Betrachtung eines kinematographischen Films mit der erfindungsgemäßen Antriebsvorrichtung,
Pig. 2 eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht einzelner Bauteile der Antriebsvorrichtung und der hiervon angetriebenen Filmkassette,
Fig. 3 eine Teilansicht, welche die Antriebsvorrichtung der Erfindung in einer Betriebsstellung darstellt,
Fig. 4· eine der Fig. 3 entsprechende Ansicht der Antriebsvorrichtung in einer anderen Betriebsweise.
In den Fig. 1 und 2 der Zeichnung ist die Antriebsvorrichtung nach der Erfindung insgesamt mit dem Bezugszeichen 10 bezeichnet und sie ist auf einer Seite eines plattenartigen Chassisteils 12 angeordnet, der einen Primärträger für verschiedene Bauteile in einem Mehrfachprogrammgerät
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bildet, welches zur Betrachtung eines kinematographischen Films dient.
In der Zeichnung sind zahlreiche Einzelteile des Betrachtungsgerätes im Interesse einer besseren übersieht der Antriebsvorrichtung weggelassen, und es soll lediglich erwähnt werden, daß die Platte 12 auf der der Fig. 1 gegenüberliegenden Seite eine sich nach oben erstreckende Kassettenkammer 14 aufweist, in die eine Mehrzweckfilmkassette 16 einsetzbar ist. Wie aus Fig. 2 ersichtlich, besteht die Kassette 16 aus einem lichtdichten Gehäuse in Form eines flachen Parallelepipeders, und in dieser Kassette ist ein Film 18 mit seinen Enden an einer Vorratsspule 20 bzw. einer Aufwicke!spule 22 befestigt. Jede dieser Spulen ist mit einer zentralen Antriebsnabe 24 und 26 ausgestattet, die von einer Seite des Kassettengehäuses her zugänglich sind.
Sämtliche Arbeitselemente des Betrachtungsgerätes, die von dem Chassis 12 getragen werden, werden von einem gemeinsamen, in einer Richtung umlaufenden Elektromotor 28 angetrieben, der ebenfalls von der Platte 12 getragen wird und eine Abtriebswelle 30 mit Achse 31 aufweist. Die Bauteile der Betrachtungsvorrichtung, die in Fig. 1 der Zeichnung ersichtlich sind, weisen einen Verschluß 32 auf, der über einen Antriebsriemen 34 und eine Riemenscheibe 36 angetrieben wird, welche drehfest auf der Motorwelle 30 sitzt. Außerdem ist eine Nockenscheibe 38 vorgesehen, die als Indexscheibe drehbar um eine Achse 39 ist und über ein Klinkengetriebe 40 angetrieben wird, das ebenfalls mit der Motorwelle 30 kuppelbar ist. Ferner sind eine Projektionslampe 42, ein Betätigungselement 44 für das Klinkengetriebe,
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eine Kassettenauswurfstange 4-6 und ein Auswürfetangen-Hubmagnet 48 sowie ein Steuerschalterblock 50 vorgesehen. Das Verständnis dieser Bauteile des Betrachtungsgerätes ist nicht erforderlich, um die erfindungsgemäße Antriebsvorrichtung 10 zu verstehen. Die Veranschaulichung dieser Bauteile dient lediglich dazu, die Umgebung zu beschreiben, in der die Antriebsvorrichtung primär eingesetzt werden soll.
Wie am deutlichsten aus Fig. 2 der Zeichnung ersichtlich, sind zwei Spindelantriebsköpfe 51 und 52 vorgesehen, die um Achsen 53 "und 54- drehbar sind, welche mit den Achsen der Antriebsnaben 24- und 26 von Vorratsspule und Aufwikkelspule fluchten, wenn die Kassette 16 in die Kassettenkammer 14- des Betrachtungsgerätes eingelegt ist. Die Spindelantriebsköpfe sind in Lagerbuchsen 55 und 56 des plattenartigen ChstBisteils 12 gelagert und drehfest mit Schneckenrädern 37 bzw. 58 verbunden. Jeder der Spindelantriebsköpfe 51 und 52 ist mit einer Freilaufantriebsklaue 59 versehen, die mit den Spulenantriebsnaben 24- und 26 zusammenwirkt, um die Spulen 20 und 22 nur in einer Richtung anzutreiben. Das heißt, die Aufwiekelspule 22 wird beim Durchlauf des Films 18 von der Vorratsspule 20 nach der Aufwickelspule angetrieben, während die Vorratsspule 20 in Gegenrichtung während des Transports des Filmstreifens 18 von der Aufwickelspule 22 zurück zur Vorratsspule angetrieben wird, was während der Rückspulbewegung der Fall ist.
Die Art und Weise, in der das Antriebsdrehmoment von der Motorwelle 30 nach den Antriebsspindelkopfen 5I und 52 übertragen wird, läßt sich den Fig. 2 und 4- entnehmen. lie
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Antriebsvorrichtung 10 weist eine Schaltplatte 60 auf, die eine S-ähnliche Gestalt besitzt und mit nach außen abgebogenen Flanschen 62 und 64 an den entgegengesetzten oberen und unteren Enden versehen ist. Die Platte 60 wird entlang der Seite der Platte 12 schwenkbar um eine Achse 65 mittels eines Schwenkbolzens 66 getragen. Der Bolzen 66 steht auch durch eine Auslegerplatte 67 hindurch, die einen dreieckigen Abschnitt besitzt, welcher über dem unteren Endabschnitt der Schaltplatte 60 liegt. Die Auslegerplatte wird nachgiebig gegen eine Schwenkbewegung auf der Achse 65, unabhängig von der Schaltplatte, durch eine doppelt wirkende Torsionsfeder 68 gehalten. Der Ausleger 67 weist einen nach oben stehenden Arm 70 auf, der in der Nähe seines oberen Endes ein Nockenfolgeorgan 72 trägt. Wie aus Fig. 2 ersichtlich, steht das Nockenfolgeorgan 72 parallel zur Schwenkachse 65 vor und ist so ausgerichtet, daß es sich durch eine Nockenfolgeöffnung 73 in. der Platte 12 erstreckt, um mit dem Seitenrand der Programmierungsnockenscheibe 38 in Berührung zu gelangen, die in den Fig. 1,3 und 4 dargestellt ist, und dieses Zusammenwirken wird weiter unten beschrieben.
Das obere Ende der Platte 60 wird begrenzt beweglich in einer Ebene normal zur Achse 65 durch einen Flanschkragen 74 getragen, der durch einen Schlitz 76 der Schaltplatte 60 hindurchsteht und mittels einer Schraube 78 an der Platte 12 befestigt ist. Hierdurch wird die Schaltplatte in einer Ebene senkrecht zur Schwenkachse 65 schwenkbar geführt.
Wie aus Fig. 3 und 4 ersichtlich, trägt die Schaltplatte 60 eine Antriebsübertragungswelle 80,die in Endlagern 84
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■und 86 der Endflansche 62 und 64 frei drehbar um ihre Längsachse gelagert ist, die sich nach oben geneigt unter der Achse 54 der Aufwi ekel spule und über der Achse 53 der Vorratsspule erstreckt. Die Übertragungswelle 80 trägt zwei Schnecken 88 und 90, die mit jeweils einem der Schneckenräder 57 und 58 in Eingriff gebracht werden können, je nach der Schwenkstellung der Schaltplatte 60. In diesem Zusammenhang muß festgestellt werden, daß das obere Wellenlager 84 über den Plansch 62 als Fortsatz der Welle 80 vorsteht und zwischen zwei Stiften 92 und 94 liegt, die von der Oberseite des Chassisbauteils 12 vorstehen. Wenn demgemäß der Wellenfortsatz gegen den Stift 94 lagert, wie dies in Fig. 3 dargestellt ist, dann befindet sich die Schnecke 90 in Eingriff mit dem Antriebszahnrad ^l der Vorratsspule und die Schnecke 88 befindet sich außer Eingriff mit dem Schneckenrad 58 der Aufwickelspule. Die Bewegung des Wellenfortsatzes gegen den Stift 92, wie aus Fig. 4 ersichtlich, bewirkt jedoch, daß die Schnecke 88 in Eingriff mit dem Schneckenrad 58 gelangst, wobei gleichzeitig die Schnecke 90 außer Eingriff mit dem Schneckenrad 57 für die Vorratsspule kommt. Daraus ist ersichtlich, daß bei einer gegebenen Drehung der Welle 80 und der Schnecken 88 und 90 eine Drehung des Zahnrades 57 der Vorratsspule, während dieses mit der Schnecke 90 in Eingriff steht, einen Antrieb des Ritzels der Vorratsspule in Rückspulrichtung bewirkt, während die gleiche Drehung der Schnecke 88, während diese in Eingriff mit dem Schneckenrad 58 steht, eine Drehung des Ritzels 58 in Gegenrichtung bewirkt, wobei der Film 18 auf die Vorratsspule 22 zurückgespult wird. Aus Fig. 3 und 4 ist außerdem ersichtlich, daß die Schnecken 88 und 90 die gleiche Gewinderichtung besitzen, jedoch hat die Schnecke 90 eine größere Steigung als die Schnecke 88.
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Dadurch wird die Vorratsspule 20 in Rückspulrichtung mit einer größeren Geschwindigkeit gedreht als die Aufwickelspule 22 bei gleicher Drehzahl der Welle 80.
Die Übertragung des Antriebsdrehmomentes von der Motorwelle 30 über die Welle 80 nach den Schneckenrädern 57 oder 58 wird über eine Schnecke 96, die auf der Motorwelle 30 verkeilt ist,und ein schräg verzahntes Schneckenrad 98 bewirkt, welches damit in Eingriff steht und drehbar auf der Welle 80 läuft. Das Rad 98 ist mit einer Kupplungsstirnfläche 102 ausgestattet und auf einem zylindrischen Endabschnitt 103 der Welle 80 gelagert. Eine damit zusammenwirkende Kupplungsstirnfläche 104 befindet sich an einer Scheibe 106, die mit der Welle 80 über einen hexagonalen oder anderen von der Kreisform abweichenden Querschnitt auf der Welle läuft, der sich von dem Endabschnitt 103 über die übrige Länge der Welle nach dem Lager 84 am oberen Ende hiervon erstreckt. Die Kupplungsflächen 102 und 104 werden durch eine konzentrische Druckfeder 108 in Eingriff gehalten, die sich zwischen der Scheibe 106 und einem Kragen 110 ausspannt, der einstückig mit einem Außengewindeabschnitt 112 einer Einstellschraubvorrichtung 114 hergestellt ist. Das Drehmoment, welches über die Reibungskupplungsflächen 102 und 104 übertragen wird, hängt von der Axialkraft ab, die von der Feder 108 ausgeübt wird, und diese Kraft ist durch die Schraubeinstellvorrichtung 114 justierbar. So wird das Motorwellendrehmoment über die Schnecke 96 und das Schneckenrad 98 übertragen und dann über die Kupplungsflächen 102 und 104 auf die Welle 80. In der Praxis können die Kupplungsflächen so eingestellt werden, daß das auf die Welle 80 übertragene Drehmoment derart begrenzt wird, daß beim Erreichen des Endabschnitts
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des Filmstreifens bei der Rückspülung eine Drehung der Vorratsspule aufhört, ohne daß der Filmstreifen reißt, selbst wenn das Motordrehmoment weiter auf das Zahnrad 98 übertragen wird.
Wie erwähnt, wird die Bewegung der Schaltplatte 60 zwischen den Stellungen gemäß Fig. 3 "und 4- dadurch bewirkt, daß das NockenfoIgeorgan 72 mit der System-Logiknockenscheibe 38 in Eingriff gelangt. Bei dem speziellen System, in dem der Antrieb 10 gemäß der Erfindung insbesondere ausgelegt ist, kann die Logiknockenscheibe 38 in drei Winkelst eilungen als Indexstellung festgelegt werden, und dabei werden Einschnitte 116, 118 und 120 durch eine Klinkengetrieb eanordnung (Fig. 1) erfaßt, um die Logikscheibe 38 gegen Drehung festzusetzen. Eine Freigabe der Scheibe aus der Verklinkungsindexstellung wird durch Erregung des Elektromagneten 4-4- bewirkt. Eine solche Erregung des Elektromagneten 44 bewirkt außerdem, daß die Antriebswelle 30 des Motors beginnt, mit dem Umfang der Logikscheibe in Eingriff zu gelangen, um eine Drehung dieser Scheibe zwischen den jeweiligen Indexstellungen zu bewirken. Es soll an dieser Stelle noch erwähnt werden, daß die drei Indexstellungen der Logikscheibe die Betriebsarten "Projektion", "Rückspulung/Filmbehandlung" und "Ausschaltstellung" repräsentieren, auf die die Antriebsvozurichtung der Betrachtungsvorrichtung programmiert ist. Die Bedeutung der Logikscheibe 38 in dieser Hinsicht besteht darin, daß während der Projektion der Filmstreifen 18 von der Vorratsspule 20 nach der Aufwickelspule 22 umgespult wird, und dies erfordert, daß die Aufwickelspule 22 durch Eingriff von Schnecke 88 und Schneckenrad 54- angetrieben wird, wie dies in Fig. 4- der Zeichnung dargestellt ist. Umgekehrt
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wird bei der Rückspülung und der Filmbehandlung der Filmstreifen von der Aufwickelspule 22 zurück zur Vorratsspule 20 tx-ansportiex't, indem die Vorratsspule 20 über das Schneckenrad 57 und die Schnecke 90 gemäß Fig. 3 angetrieben wird.
Die Logikscheibe 38 ist in der Nähe ihrer Drehachse 39 mit einer Kulissenführung; 122 versehen, in der ein Folgeorgan 72 gleitet. Wie aus Fig. 3 "und 4 ersichtlich, hat die Kulis senfühi'ung 122 eine elliptische oder ovale Gestalt, und zwar exzentrisch zur Achse 39. Die Kulissenführungi22 wird durch innere und äußere Kulissenoberflächen 124 und 126 definiert, wobei die äußere Oberfläche 126 durch eine axial vorstehende Wand 128 auf der Logikscheibe definiert ist, die nicht vollständig um die Kulissenführung 122 herum geführt ist.
Aus einem Vergleich der Fig. 3 und 4 ergibt sich, daß die Bewegung der Kulissenfolgerolle 72 im Sinne einer Verschwenkung der Schaltplatte 60 derart, daß die Schnecke in das Schneckenrad 57 eingreift, allein durch die innere Nockenoberfläche 124 bestimmt wird, welche mit einer Krümmungsform derart versehen ist, daß der Nockenfolgeausleger 67 gegen die Vorspannung der Torsionsfeder in bezug auf die Schaltplatte 60 vorgespannt wird. Die Bewegung der Schaltplatte um die Schwenkachse 65 wird durch Eingriff des Lagerfortsatzes 84 mit dem Stift der Chassisplatte 12 begrenzt. Die Belastung der Schaltplatte 60 und der Welle 80 gegen den Stift 94 dient dazu, einen Eingriff des Schneckenrades 57 niit der Schnecke 90 zu gewährleisten. Wegen dieser durch den Stift 94 hergestellten Grenzstellung kann die Schnecke 90 nicht mit dem Schneckenrad 57
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mit einer solchen Kraft in Eingriff gelangen, daß eine unnötige Verbindungs- oder unnötige Reibungskräfte erzeugt werden.
Eine ähnliche Wirkung tritt auf, wenn die Schnecke 88 mit dem Schneckenrad 58 in Eingriff steht, wie dies in Fig. 4 dargestellt ist. In diesem Fall bewirkt die Nockenoberflache 126, daß das Nockenfolgeorgan 72 den Ausleger 67 über die Schwenkbewegung der Schaltplatte 60 um die Achse 65 bis zu einem Punkt verschwenkt, wo der Stift 92 vom Endlager 84 erfaßt wird.
Die Schnecke 98 wird einer geringfügigen Schwingbewegung gegenüber dem Schneckenrad 96 unterworfen, das hiermit in Eingriff steht. Die Bewegung wird jedoch durch die axiale Länge der Schnecke 98 und die Toleranz möglich, die bei Schneckengetrieben dieser Art zulässig ist.
Hieraus ist ersichtlich, daß die Erfindung einen verbesserten Antriebsmechanismus schafft, durch den die gestellte Aufgabe in besonders zweckmäßiger Weise gelöst wird. Es ist klar, daß Abwandlungen getroffen werden können, ohne den Sahmen der Erfindung zu verlassen.
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Claims (12)

r-1 ο c η. r\ P at ent ansprüche
1. Ant rieb s vorriclit ung, insbesondere für Filmbetrachtungsgeräte, zur Übertragung eines Drehmomentes auf eine von zwei Spulen zum Zwecke der Umspulung eines Bandes von der einen Spule nach der anderen bzw. umgekehrt, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Schneckenräder (57 bzw. 58) ^m eine erste Achse (53)bzw. eine zweite Achse (54-) herum drehbar und mit den Spulen (20 bzw. 22) kuppelbar sind, daß eine Schnecken(90, 88) tragende Antriebswelle um eine dritte Achse drehbar gelagert ist, die sich zwischen den Schneckenrädern (57ι 58) erstreckt, daß diese Antriebswelle (80) mit einem Träger (60) um eine vierte Achse parallel zur ersten und zweiten Achse schwenkbar ist, um die die Schnecken tragende Antriebswelle zwischen einer ersten Stellung und einer zweiten Stellung zu verschwenken, wobei in der ersten Stellung eines der Schneckenräder und in der zweiten Stellung das andere der Schneckenräder angetrieben wird, und daß eine in einer Richtung umlaufende Motorwelle (30) mit der Antriebswelle (80) gekuppelt ist.
2. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Motorwelle (30^ um eine fünfte Achse (3Ό drehbar ist, die parallel zu der ersten, zweiten und vierten Achse verläuft, und daß Mittel (96, 98) vorgesehen sind, um das Drehmoment von der Motorwelle (30) auf die Antriebswelle (80 zu übertragen.
GRfGHiAL. INSPECTED
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5. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur Umschaltung in die erste und zweite Stellung zwei feste Anschläge (92, 94) aufweisen, an die die Antriebswelle (80) anschlägt, und daß eine Torsionsfeder den !Träger (50) der Antriebswelle (80) gegen die festen Anschläge in der ersten und zweiten Stellung verspannt.
4. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Nocken und ein Nockenfolgeorgan vorgesehen sind, um den Träger (60) der Antriebswelle (80) unter der Wirkung einer Kraft zu verstellen, die über die Torsionsfeder übertragen wird.
5. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 4-, dadurch gekennzeichnet, daß das Nockenfolgeorgan einen Ausleger aufweist, der um die vierte Achse schwenkbar und mit dem Träger (60) der Antriebswelle (80) über die Torsionsfeder verbunden ist und eine Schwenkbewegung durchführt, die größer ist als die Schwenkbewegung des Trägers in beiden Richtungen.
6. Antriebsvoxu'ichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Schlupfkupplung (102, 104) die Motorwelle (JO) und die Antriebswelle (80) verbindet.
7· Antriebsvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung (102, 104-) von der Antriebswelle (80) getragen wird.
8. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebswelle (80) zwei Schnecken
(88, 90) trägt, von denen jede mit einem der Schnekkenräder (58 bzw. 57) in Eingriff gelangt.
9. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnecken (88, 90) eine unterschiedliche Steigung aufweisen.
10. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Motorwelle (30) eine Schnecke (96) trägt, die mit einem Schneckenrad (98) der Antriebswelle (80) in Eingriff steht, und daß die Anordnungen derart getroffen sind, daß der Eingriff zwischen den Getriebeteilen (96 und 98) auch während der Schwenkbewegung der Antriebswelle (80) bzw. des Trägers (60) aufrechterhalten bleibt.
11. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingbewegung des Schneckenrades (98) durch ein Spiel bzw. die axiale Länge des Schneckenrades (98) ausgeglichen wird.
12. Antriebsvori'xchtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur Verschwenkung der Antriebswelle (80) bzw. des Trägers (60) eine Logiknockenscheibe aufweisen, welche eine Kulissenführung aufweist, in die ein Nockenfolgeorgan einsteht, welches auf dem Ausleger angeordnet ist.
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DE19782800089 1977-01-03 1978-01-02 Antriebsvorrichtung, insbesondere fuer filmbetrachtungsgeraete Withdrawn DE2800089A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US05/756,418 US4083517A (en) 1977-01-03 1977-01-03 Reversible drive transmission for strip handling systems

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Publication Number Publication Date
DE2800089A1 true DE2800089A1 (de) 1978-07-13

Family

ID=25043386

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19782800089 Withdrawn DE2800089A1 (de) 1977-01-03 1978-01-02 Antriebsvorrichtung, insbesondere fuer filmbetrachtungsgeraete

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US (1) US4083517A (de)
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