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DE1522300A1 - Kassette fuer bandfoermige Aufzeichnungstraeger,insbesondere fuer Filme und Laufbildprojektor fuer diese Kassette - Google Patents

Kassette fuer bandfoermige Aufzeichnungstraeger,insbesondere fuer Filme und Laufbildprojektor fuer diese Kassette

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Publication number
DE1522300A1
DE1522300A1 DE19661522300 DE1522300A DE1522300A1 DE 1522300 A1 DE1522300 A1 DE 1522300A1 DE 19661522300 DE19661522300 DE 19661522300 DE 1522300 A DE1522300 A DE 1522300A DE 1522300 A1 DE1522300 A1 DE 1522300A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cassette
arm
projector
motion picture
film
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19661522300
Other languages
English (en)
Inventor
Freudenschusz Dipl-Ing Otto
Broeckl Heinz W
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HAUSER DR RAIMUND
Original Assignee
HAUSER DR RAIMUND
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from AT718465A external-priority patent/AT254699B/de
Priority claimed from AT819665A external-priority patent/AT260021B/de
Application filed by HAUSER DR RAIMUND filed Critical HAUSER DR RAIMUND
Publication of DE1522300A1 publication Critical patent/DE1522300A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B23/00Record carriers not specific to the method of recording or reproducing; Accessories, e.g. containers, specially adapted for co-operation with the recording or reproducing apparatus ; Intermediate mediums; Apparatus or processes specially adapted for their manufacture
    • G11B23/02Containers; Storing means both adapted to cooperate with the recording or reproducing means
    • G11B23/04Magazines; Cassettes for webs or filaments
    • G11B23/08Magazines; Cassettes for webs or filaments for housing webs or filaments having two distinct ends
    • G11B23/087Magazines; Cassettes for webs or filaments for housing webs or filaments having two distinct ends using two different reels or cores
    • G11B23/093Magazines; Cassettes for webs or filaments for housing webs or filaments having two distinct ends using two different reels or cores the reels or cores being coaxial
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B21/00Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
    • G03B21/14Details
    • G03B21/32Details specially adapted for motion-picture projection
    • G03B21/321Holders for films, e.g. reels, cassettes, spindles
    • G03B21/323Cassettes
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B21/00Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
    • G03B21/14Details
    • G03B21/32Details specially adapted for motion-picture projection
    • G03B21/43Driving mechanisms

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection Apparatus (AREA)
  • Packaging Of Annular Or Rod-Shaped Articles, Wearing Apparel, Cassettes, Or The Like (AREA)

Description

Ing. Karl Vockenhuber $ Wien IB/Pötzloinodorf ΟΓ·
Strosse DDr. Raimund Hauser , Wien 4# Gold©i3g-GGSOO 2/9
" Kassette für bandförmige Aufzeichnungsträger, insbesondere für Filme und Laufbildprojektor für diese Kassette "
Die Erfindung betrifft eine Kassette für bandförmige Aufzeichnungs träger, insbesondere für Filme mit einem Spulenraum und Führungen, ·/& c lie «me U-förmige Schleife des Aufzeichnungsträgers aus dem Spuifmauin ■ -i'Cnusführen.
Bei einer bekannten Kassette dieser Art war die U-Formige ScMeiie aes Aufzeichnungsträgers ungefähr in der Verlängerung des Spulenrauirtes jr^esehen. Diese Anordnung war vor allem bei Kassetten für Filme nachteilig, da es hotwendig war, den Strahlengang des Beleuchtungssystems durch Einschaltung eines Spiegele zu knicken, da der Platz hinter der Film bühne zur Unterbringung eines normalen Beleuchtungesystems nicht ausreicht.
Die Einschaltung eines Spiegele im Beleuchtungs strahlengang hatte jetloch zur Folge, daß die Apertur desselben ganz wesentlich verringert wurde ( so daß die Lichtleistung von mit soichen Kassetten arbeitenden Pro jefctofen relativ bescheiden war. Um diesen Nachteil zu beheben, hat man daher vorgeschlagen, die Führung für den Aufzeichnungsträger, insbesond.
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für den Film so anzuordnen, daß die U-förmige Schleife mit dem Spulenraum einen spitzen Winkel einschloß. Die entsprechende Führungsstelle sollte als ein integrierender Bestandteil des Kassettengehäuses ausgebildet sein. Diese Kassettenanordnung weist jedoch den großen Nachteil auf, daß die Dicke der Kassette außerordentlich groß ist und die Kassette nicht stapelfähig ist.
Erfindungsgemäß werden diese Nachteile dadurch vermieden, daß die Führung für den Aufzeichnungsträger an einem Arm angeordnet ist, der am Spulengehäuse um eine Achse schwenkbar ist, die parallel zum Steg der U-förmigen Filmschleife verläuft. In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist diese Führung in das Kassettengehäuse einklappbar, so daß die Schleife des Aufzeichnungsträgers in der Ruhestellung geschützt ist. Die neue Kassettenanordnung bietet die Möglichkeit, herkömmliche Beleuchtungssysteme beliebig hoher Apertur einzusetzen und gestattet darüber hinaus eine bequeme Stapelung der Kassetten. Ein weiterer Vorteil ist die geringe Dicke der Kassetten, sowie die geschützte Anordnung des Filmes bei der Aufbewahrung der Kassette.
Die Erfindung betrifft weiters Einrichtungen zur Entriegelung und bzw. oder zum Ausschwenken des die Filmführung tragenden Armee.
In einer vorteilhaften Ausführung weist der Projektor eine Bühne zur Aufnahme der Filmkassette auf, die um eine Achse schwenkbar ist, welche parallel zur Drehachse des Filmführungsarmes der Kassette verläuft wobei ein schwenkbarer Arm vorgesehen ist, der um eine Achse drehbar ist, die parallel zur Achse der Kassettenbühne angeordnet ist und mit seinem freien Ende mit dem FilmfUhrungsarm in Eingriff gelangt und der am Projektor gelagerte Arm von der Bühne über ein Zahnradkoppelgetriebe oder dgl. angetrieben
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ist und bei Verschwenken der Kassettenbtihne in ihre Arbeitsstellung den Filmführungsarm der Kassette in seine Arbeitsstellung ausschwenkt.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung zweier Ausführungsbeispiele und unter Bezugnahme auf die Zeichnung.Fig. 1 stellt eine Vorderansicht der neuen Kassette dar. Die Fig. zeigt einen Schnitt gemäß der Ebene II-II in Fig. 1. Fig. 3 veranschaulicht die Rückansicht der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Kassette. Die Fig. 4 veranschaulicht einen Schnitt analog Fig. 2 eines abgeänderten Ausführungsbeispieles. Die Fig. 5 und 6 zeigen in zwei verschiedenen Darstellungen die neue Kassette an einem Laufbildprojektor. Die Fig. 7 zeigt schaubildlich einen Laufbildprojektor für Filmkassetten in seiner Ruhestellung. Die Fig. 8 und 9 veranschaulichen in zwei einander zugeordneten Rissen die neue Kassette, wobei einzelne Teile des Projektors strichliert angedeutet sind. Die Fig. 10 veranschaulicht in einem Horizontalschnitt einen Teil des neuen Projektors. Fig. 11 zeigt einen Schnitt, gemäß der Ebene V-V in Fig. 10. Fig. 12 zeigt schematisch die durch die Kassette betätigten Funktionsschalter des Projektors.
In den Fig. 1 bis 3 bezeichnet 1 ein wannenförmiges, aus Kunststoff
bestehendes Gehäuse der Kassette, das eine handelsübliche Filmspule 2, i
sowie einen Spulenteller 3 enthält, die koaxial zueinander angeordnet sind. Der, die beiden Filmspulen aufnehmende Spulenraum 4 der Kassette wird durch eine im wesentlichen-ebene Blechscheibe 5 abgeschlossen, die mit Lappen 6 und 7 in entsprechenden Ausnehmungen des Kassettengehäuses eingreift. flMBHHBHHHHHHMBHHHfc· Die Blechscheibe 5 weist zwei Öffnungen 8 auf, in welche eine Platine 9 mit einer Abkröpfung 10 eingreift und schwenkbar gelagert let. Die Platine θ trägt zwei Arme 11, 12 , die an ihrem Ende Umlenkrollen 13 und 14 aufweisen. Der Arm 11 trägt an seinem Ende einen
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Fortsatz 15, der mit einer Ausnehmung 16 der Kassettenwand zusammenwirkt, wenn die Arme 11, 12 in die Kassette eingeschwenkt sind. Die Nabe des Spulentellers 3 enthält einen Ring 17, der sich mit Federn 18 an einer Wand der Nabe 19 des Spulentellers abstützt und durch die genannten Federn an die Spule 2 gedrückt wird. Hierbei wird der Spulenteller 3 von der Spule 2 abgehoben, so daß der Bremsbelag 20 wirkungslos ist. Die Nabe 19 des Spulentellers 3 trägt an der der Spule 2 abgewendeten Seite ferner eine ebene Verzahnung 21, die mit einem Klinkenhebel 22 zusammenwirkt, welcher an der Blechscheibe 5 mit Nieten 23 befestigt ist und an dieser unter Vorspannung anliegt. Der Klinkenhebel 22 trägt eine Kegelfeder 24, die durch eine Öffnung 25 der Blechscheibe 5 ragt und bestrebt ist, die Platine 9 von der Kassette wegzuschwenken und andererseits bei eingeklappten Armen 11 und 12 die Klinke in axialer Richtung verstellt und mit der Verzahnung 21 des Spulentellers 3 in Eingriff bringt. Dadurch wird einerseits der Spulenteller 3 an einer Verdrehung gehindert, andererseits kommt infolge der axialen Verschiebung des Spulentellers 3 der Bremsbelag 20 mit der "-»'le 2 in Eingriff, s daß diese ebenfalle gegen Verdrehung gesichert wird.
Der Film wird von der Vorratsspule 2 abgezogen, läuft über eine Rolle 26, die am Kassettengehäuse gelagert ist zur Rolle 14 am Filmführungsarm 11, von dieser zur Rolle 13 und über die am Kassettengehäuse 1 gelagerte Rolle 27 zum Spulenteller 3. Die Achsen der Rollen 26 und 27 sind zur , Spulenachse geneigt, so daß sich bei in Arbeitsstellung befindlichen Filmführungearmen 11, 12 (vgl. Fig. 2) die entsprechende Verschränkung des Filmes ergibt. Um eine Sicherung dee auf dem Spulenteller aufgerollten Filmwickele gegen seitliche· Verschieben zu gewährleisten, ist die Blechechelbe 6 mit radial verlaufenden Sicken 28 versehen.
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Zur Aufbewahrung der Kassette wird die Platine 9 mit den beiden Filmführungsarmen 11 und 12 in entsprechende Räume des Kassettengehäuses eingeschwenkt, so daß der Film vollkommen geschützt ist. Eine am Spulenarm 11 angeordnete Nase rastet hierbei in eine entsprechende Ausnehmung 16 des Kassettengehäuses ein (vgl. Fig. 3) und sichert damit die Filmführungsarme in ihrer Ruhestellung.
Die Fig. 4 zeigt in einer der Fig. 2 entsprechenden Darstellung eine Kassette, in deren Spulenraum an Stelle einer Vorratsspule und einer Auf- f
wickelspule eine Endlosspule untergebracht ist. Diese umfaßt einen Spulenteller 29, der eine konische Nabe aufweist. Dem Flansch des Spulentellers liegen eine Reihe von radial gerichteten Rollen 30 gegenüber, die an Lappen 31 und 32 einer in den Spulenraum eingelegten Platine 33 gelagert sind und den Filmwickel 34 führen. DasFilmende wird vom Spuleninneren abgezogen und läuft über die Rollen 26, 14, 13 und 27 wieder in den Spulenraum zurück und wird hier am Außenumfang des Wickele 34 aufgerollt. Die Bohrung 35 ist im Vergleich zu den Bohrungen 36 und 37 der Spulen 3 und 2 des oben beschriebenen Modell· wesentlich größer, eo daß keine Antriebsverbindung mit am , Projektor vorgesehenen Mitnehmern hergestellt wird. Die in Fig. 4 gezeigte Kassette unterscheidet sich lediglich durch den Einsatz des Spulenraumes von der in Fig. 1 bis 3 dargestellten. Die übrigen Teile stimmen vollkommen mit denen de· zuvor beschriebenen AusfUhrungsbeispiels überein, so daß sich eine genauere Beschreibung derselben an dieser Stelle erübrigt. In den Fig. 5 und ist die neue Kassette schematisch an einem Tonprojektor dargestellt. Der Film gelangt über die Rolle 14 in eine im wesentlichen geradlinig angeordnete Filmführung des Projektors. Wie die Fig. 6 zeigt, ist der Film zunächst zur optischen Achse geneigt und wird erst duroh Schließen der FilmbUhne, bzw. der ■·
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übrigen Transportelemente senkrecht zur optischen Achse ausgerichtet. Diese Verschränkung des Filmes erfolgt in den kurzen vertikalen Filmstücken zwischen der Rolle 14 und der Vorwickelzahntrommel 38 einerseits und der Nachwickelzahntrommel 39 und der Rolle 13 andererseits. An der Verbindungslinie der Rollen 14 und 13 liegen die Führungsstifte 40 der Vorwickelzahntrommel, und 41 der Nachwickel zahntrommel. An dieser Verbindungslinie liegt ebenfalls ein Führungsbolzen 42 zwischen der Filmbühne u.den Tonköpfen. Der Lösch- * kopf 43 und der Auf nähme wieder gäbe kopf 44 ist gegenüber der genannten Verbindungslinie zurückgesetzt, ebenso die mit einer nicht dargestellten Schwungmasse verbundene Tonwelle 45. Der Film wird an diese Teile bei Tonaufnahme bzw. Tonwiedergabe durch die Andrückschuhe 46 und die Andrückrolle 47 angepreßt.
Die Wirkungsweise der neuen Einrichtung ist im wesentlichen folgende : Zunächst wird die Kassette auf den Projektor aufgesetzt, wobei durch eine nicht dargestellte Einrichtung des Projektors, die Rasten 15, 16 am Filmführungsarm 11 gelöst und die Filmführung in die Arbeitsstellung geschwenkt wird. Der Film ) nimmt zunächst einen geradlinigen Verlauf ein. Durch Verschieben der Vor-
und Nachwickelzahntrommeln kommt der Film mit diesen in Eingriff. Gleichzeitig wird der Objektivträger 48 mit dem Projektionsobjektiv 49 ebenfalls in Pfeilrichtung verschoben und damit die Filmbühne geschlossen. Durch eine geringfügige Verdrehung der Zahntrommel 38 entgegen dem Uhrzeigersinn und der Nachwickelzahntrommel im Uhrzeigersinn werden die Schleifen 50 und 51 gebildet. Bei Tonaufnahme, bzw. -Wiedergabe werden die Andrücker 4β und die Andruckrolle 47 in Pfeilrichtung verschoben, so daß der Film sowohl an den Tonköpfen, als auoh an der Tonwelle zur Anlage kommt. Bei normaler Projektion wird der Spulenteller 3 der Filmkassette über einen in die Bohrung 36
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eingreifenden Mitnehmer 52 angetrieben, der auf einer drehbaren und über das Zahnrad 53 angetriebenen HUlse 54 angeordnet ist. Koaxial zu dieser Hülse ist eine Welle 55 gelagert, die einen Mitnehmer 56 aufweist, der bei Rückprojek-
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' tion bzw. bei Rückspülung die Spule 1 antreibt.
Zur Endabschaltung des Projektors nach Ablauf der Filmlänge sind die Vorwickel- und Nachwickelzahntrommeln mit Überlastungsschutzeinrichtungen versehen. Beide Zahntrommeln werden Über ein Schneckengetriebe angetrieben, dessen Schnecke 57 gegen die Wirkung einer Feder 58 axial verschiebbar angeordnet ist. Da das Filmende an der Nabe der Spule 3 starr befestigt ist, .tritt bei Ablauf des Filmes an der Zahntrommel eine Belastungsspitze auf, die einen axialen Schub der Schnecke 57 zur Folge hat. Durch die axiale Verschiebung der Schnecke wird ein im Motorstromkreis angeordneter Schalter 59 geöffnet und der Projektor stillgesetzt. In analoger Weise wird bei Rückprojektion bzw. Rückspülung über die Nachwickelzahntrommel der Projektorstromkreis unterbrochen.
Zusätzlich zu dieser Endabschalteeinrichtung oder alternativ hierzu kann eine andere Endabschaltung vorgesehen sein. Diese ist in Fig. 6 dargestellt und setzt eine Kassettenkonstruktion voraus, bei welcher die Platine 9 an der Blechscheibe 5 nicht nur schwenkbar, sondern auch in Längsrichtung verschiebbar ist, was durch eine entsprechende Vergrößerung der öffnungen 8 leicht zu erzielen ist. Durch einen am Projektor gelagerten Hebel 60 , der unter der Wirkung einer Feder 61 steht, wird die Platine 9 in Richtung des Pfeiles 62 verschoben. Nach Durchlauf dee Filmes strafft sich die Filmschleife, wobei auf die Rolle 14 bzw. 13 eine gegen den Pfeil 62 gerichtete Kraft ausgeübt wird. Dies hat zur Folge, daß der Hebel 60 im Uhrzeigersinn ver-•chwenkt wird und der Schalter 63 dee Projektormotore geöffnet wird.
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In Fig. 7 ist mit 70 ein Projektor bezeichnet, der zur Vorführung der oben beschriebenen Kassetten bestimmt ist, wobei für die vorliegende Erfindung unwesentliche Teile wie z. B. das Beleuchtungssystem nicht dargestellt worden ist. Am Projektorgehäuse ist um eine Achse 71 eine Kassettenbühne schwenkbar gelagert, die im wesentlichen aus einem an der Voderseite offenen Rahmen besteht, in welchem die Filmkassette eingeschoben wird. Durch ausgeschnittene federnde Lappen 73 und 74 der Kassettenbühne wird die Kassette an die linke Innenwand und an die untere Innenwand der Kassettenbühne angepreßt. In der Zeichnung ist mit 75 ein das Projektorgetriebe und das Projektionsobjektiv 110 aufnehmender Block bezeichnet, der um eine Achse 77 im
Projektor schwenkbar gelagert ist. In der dargestellten Position befindet sich der genannte Block in seiner Ruhestellung und wird zur Vorführung von Filmen in Richtung des Pfeiles 78 in eine Arbeitsstellung verschwenkt. Die Steuerung dieser Bewegung sowie der Schleifenbildung des Filmes und der Einschaltung des Projektorantriebes erfolgt durch Betätigen der Taste 79. Mit 80 ist die Ausschalttaste des Gerätes bezeichnet.
In Fig. 7 ist ferner ein mit der Kassettenbühne gekoppeltes Zahnseg-) ment 81 dargestellt, das über ein Zwischenzahnrad 82 ein Ritzel 83 antreibt.
Auf der Welle des Ritzels 83 ist ein Arm 84 befestigt, der an seinem freien Ende eine Gabel 85 trägt. Der Arm 84 stützt sich über einen Stift 86 federnd auf einer Steuerfläche 87 ab, die ortsfest im Projektor befestigt ist. Das Zahnsegment 81 weist einen Ausschnitt 89 auf, der in der dargestellten Position der KassettenbUhne dem Zwischenzahnrad 82 gegenüberliegt. Dies hat zur Folge, daß in der ersten Phase des Einschwenkens der Kassettenbühne das Zwiechenzahnrad 82 und damit auch der Arm 84 nicht angetrieben werden. Die Kassettenbühne wird durch eine Feder 90 in ihrer Ruhestellung
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gehalten. Die Kassettenbühne wird in ihrer Arbeitsstellung durch einen federnden Lappen 91 der Kassettenbühne gesichert, der in eine entsprechende Ausnehmung 92 des Projektorgehäuses einrastet. Durch Drücken des Stiftes 93 kann diese Rasteinrichtung ausgelöst und die Kassettenbühne in ihre Ruhestellung zurückgeführt werden. (Vgl. auch Fig. 11) . Die Fig. 7 zeigt schließlich die koaxialen Antriebswellen 94 und 95 für die Aufwickel- und Vorratsspule der Kassette. Mit 96 bis 103 sind Steuerstiften bezeichnet, die einerseits mit Funktionsschalter des Projektors, andererseits mit entsprechenden Kodierungen der Kassette zusammenwirken. In den Fig. 8 und 9 ist eine Kassette dargestellt, welche in einem Gehäuse 104 eine an sich bekannte Endloseinrichtung umfaßt, bei welcher der Film 105 in bekannter Weise am Spulenkern abgezogen wird und nach Durchlaufen des Projektors am Außehumfang aufgerollt wird. Der Filmwickel wird hierbei seitlich durch radial laufende Rollen 106 gestützt. Der Spulenraum der Kassette ist durch einen aus Blech hergestellten Deckel 107 verschlossen, an welchem der Filmführungsarm 108 schwenkbar gelagert ist. In Fig. 9 nimmt dieser Arm seine Arbeitsstellung ein und führt den Film über Rollen 109 dem eigentlichen Projektionsteil des Projektors zu, dessen Objektiv mit 110 bezeich net ist. In Fig. 8 sind ferner die Zahntrommeln des Projektors 111 und 112 strichliert angedeutet. Der Filmführungearm 108 wird durch eine Kegelfeder in seiner Arbeitsstellung gehalten und in.seiner Ruhestellung durch eine nicht im Einzelnen dargestellte Rasteinrichtung im Kassettengehäuse gesichert. Mit 114 bis 121 sind Bohrungen im Deckel 107 der Kassette bezeichnet, welche zur Steuerung bestimmter Projektorfunktionen dienen und mit den Steuerstiften 96 bis zusammenwirken.
In Fig, 12 ist schematisch die durch die Kaeeettenkodierung beeinflußte Steuerung des Projektors dargestellt. Mit 122 ist der Projektorantriebsmotor
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bezeichnet, der zwei gegensinnig wirkende Feldwicklungen 123 und 124 aufweist. Über einen Umschalter 125, der durch eine Wippe 126 betätigbar ist, kann der Motor entweder über die Feldwicklung 123 oder über die Feldwicklung 124 an Spannung gelegt werden. Im ersteren Fall ist der Projektor im Vorlaufbetrieb, im zweiten Fall auf Rücklaufbetrieb geschaltet. Der Motor Stromkreis enthält ferner zwei Fliehkraftschalter 127 und 128, die über einen Umschalter 129 wechselweise zur Wirkung gebracht werden. Der Umschalter 129 wird durch einen W Schieber 130 betätigt und erlaubt die Einstellung des Projektors auf zwei verschiedene Bildfrequenzen (18 Bilder pro Sekunde und 24 Bilder pro Sekunde). Im Motorstromkreis ist ferner ein Einschalter vorgesehen, der, wie dies in Fig. 12 schematisch gezeigt ist, durch die Drucktaste 79 betätigt werden kann. Mit 131 ist in Fig. 12 ein Aufnahmeverstärker bezeichnet, der einen Magnetkopf 132 speist, mit dessen Hilfe unter vorheriger Löschung auf einer magnetischen Randspur des Filmes entsprechende Tonaufnahmen aufgezeichnet werden können. Der Aufnahmeverstärker 131 wird durch einen Schalter 133 eingeschaltet, der mit Hilfe eines Knopfes 134 betätigt werden kann. Die Schalt ter 133 und 125 stehen unmittelbar mit den Steuerstiften 96 und 97 in Verbindung, während die Stifte 98 und 99 durch eine Steuerfläche des Schiebers 130 verstellt werden.
Die Wirkungsweise der neuen Einrichtung ist folgende : Ausgehend von der in Fig. 7 dargestellten Position des Projektors wird zunächst die Kassette von vorne in die Kassettenbühne 72 eingelegt. Im Folgenden wird die Kassette samt der Kassettenbühne in den entsprechenden freien Raum des Projektors eingeschwenkt. Dadurch wird das Zahnsegment 81 verdreht. Da jedoch das Zwiechenzahnrad 82 zunächst noch dem Ausschnitt 89 in der Verzahnung des Zahnsegmentes gegenüberliegt, kann das Zwischenzahnrad 82 die Bewegung
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nicht auf den Arm 84 Übertragen. Der genannte Arm liegt zunächst an einer Kassettenwand an und wird daher bei Verschwenken der Kassette mit gleicher Geschwindigkeit verstellt. Der am Arm 84 befestigte Stift 86 gleitet dabei über die schiefe Ebene der Steuerfläche 87 ab, wodurch sich der Arm 84 unter Wirkung seiner Eigenelastizität nach unten bewegt, bis schließlich die Gabel 85 den Filmführungsarm 108 der Kassette umschließt. Bei weiterem Verschwenken der KassettenbUhne 72 gelangt die Verzahnung des Zahnsegmentes 81 mit dem Zwischenrad 82 in Eingriff und bewirkt, daß das Ritzel und damit der Arm 84 mit relativ großer Winkelgeschwindigkeit angetrieben "
wird. Dies hat zur Folge, daß die Kraft der den Filmführungearm in seiner Ruhelage sichernden Rasteinrichtung überwunden wird und der Filmführungsarm 108 in seine Betriebslage ausgeschwenkt wird. Die KassettenbUhne wird durch die aus dem Rahmen derselben ausgebogene Blattfeder 91 gesichert, die in eine entsprechende Ausnehmung 92 des Projektorgehäuses einrastet. Durch die aus dem Rahmen der KassettenbUhne 72 auegebogenen federnden Lappen 73 und 74 wird die Kassette in der KassettenbUhne ausgerichtet und fixiert. Durch Drücken des Stiften 93 kann die Blattfeder 91 in die Ebene des Rahmens der KassettenbUhne eingeschwenkt werden, wodurch die Rastwirkung ι
aufgehoben wird und die Kassettenbühne unter der Feder 90 in ihre Ruhelage zurückkehrt. Hierbei wird zunächst durch den Arm 84 der Filmführungsarm in die Kassetteeingeschwenkt und in der letzten Bewegungsphase die formschlüssige Verbindung zwischen der Gabel 85 des Armes 84 und dem Filmführungsarm 108 gelöst.
Mit Hilfe der Kodierungsbohrungen 114 bis 121 der Kassette ist es möglich, dem Projektor bestimmte und für den Betrieb wichtige Funktionen einzugeben. So kann es vor allem bei Leihfilmen erwünscht sein, eine
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Tonaufnahmeeinrichtung des Projektors zu sperren, so daß eine irrtümliche Löschung der Originalaufzeichnung vermieden wird. Es erscheint weiters wesentlich, bei Verwendung von Endloskassetten den Rücklauf des Projektors zu sperren, da bei diesen Kassetten der Film nur in einer Richtung transportiert werden kann. Bei Verwendung von Kassetten mit einer Vorratsspule und einer Aufwickelspule soll hingegen ein Vor- und Rücklauf möglich sein. Weiters erscheint es vorteilhaft, die Kassette mit einer Kodierung k zu versehen, die der Bildfrequenz des Filmes entspricht. In Fig. 12 sind zwei
verschiedene Varianten der Steuerung der Projektorfunktionen beigestellt. Die , Schalter 133 und 125 werden beim Einschwenken der Kassette automatisch verstellt, wenn die entsprechenden Bohrungen 114 und 115 der Kassette durch Schrauben oder Kunstetoffpfropfen verschlossen sind. Hierdurch wird eine magnetische Tonaufnahme gesperrt (Schalter 133) und das Gerät auf Vorlauf gestellt (Schalter 125). Zur Kodierung der Bildfrequenz sind zwei Bohrungen 116, 117 vorgesehen, von welchen stets eine verschlossen ist. Stimmt die Position der Stifte 98, 99 nicht mit der Kodierung an der Kassette über ein, so kann die KassettenbUhne u'c'-t vollständig In den Projektor eingeschwenkt wer-' den und rastet in diesen nicht ein. Nach Loslassen der Kassettenbühne wird
diese daher wieder unter der Wirkung der Feder in ihre Ruhestellung zurückkehren. Erst nach Verstellen des Bildfrequenzumschalters 130 kann die Kassette in den Projektor eingeführt werden. Mit Hilfe der Steuerstiften und der entsprechenden Kassettenkodierung ist es darttberhinaus möglich, beliebige andere Funktionen des Projektors zu steuern, so kann der Projektor beispielsweise automatisch auf Stummfilm- bzw. Tonfilmwiedergabe eingestellt werden. Es lit dartiberhinaus auoh möglich, durch die Kodierung an der Kassette eine Verstellung von Magnetton- auf Lichttonwiedergabe zu bewirken.
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Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte Beispiel beschränkt, es sind vielmehr zahlreiche Änderungen möglich, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen. Es kann beispielsweise an Stelle des Zahnradantriebes 81 bis 83 des Armes 84 ein Kurbel- oder Koppeltrieb vorgesehen sein. Ebenso ist es möglich, den Arm 84 durch eine Steuerkurve zu verstellen.
In gleicher Weise ist es natürlich möglich, die in Fig. 12 dargestellte Bildfrequenz und Drehrichtungsumkehreinrichtung durch geeignete mechanische Wechsel- bzw. Wendegetriebe zu ersetzen.
Schließlich kann der schwenkbare Block 75, der das Projektionsobjektiy 110 und den nicht dargestellten Filmandrücker sowie die Zahntrommeln 111 und 112 trägt, einen Fortsatz 136 aufweisen, der in Fig. 7 strichliert angedeutet ist. Dieser Fortsatz verhindert ein Einschwenken der Kassettenbühne 72 bei geschlossenem Filmkanal und arretiert die Kassettenbühne in ihrer Arbeitsstellung solange der Filmkanal geschlossen ist. Hierdurch werden Fehlbedienungen des Gerätes weitestgehend vermieden.
Die Kassettenkonstruktion selbst ist nicht auf Filmprojektoren beschränkt, sondern kann mit gleichen Vorteilen auch bei Filmkameras und Tonbandgeräten angewendet-werden. '
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Claims (1)

  1. Patentansprüche
    1. Kassette für bandförmige Aufzeichnungsträger, insbesondere für Filme mit einem Spulenraum und Führungen, welche eine U-förmige Schleife des Aufzeichnungsträgers aus dem Spulenraum herausführen, dadurch gekennzeichnet, daß die Filmführung (13,14) an einem Arm (9; 11,12) angeordnet ist, der um eine Achse schwenkbar ist, die parallel zum Steg der U-förmigen Filmschleife verläuft.
    2. Kassette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungen (13,14) in das Kassettengehäuse (1) einklappbar sind, so daß die Schleife des Aufzeichnungsträgers in der Ruhestellung der Führungen geschützt ist.
    3. Kassette nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Rasteinrichtung (15,16) für den die Führungen (13,14) tragenden Arm (9; 11,12) vorgesehen ist, der diesen in seiner Ruhestellung im Kassettengehäuse (1) fixiert.
    4. Kassette nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der die Führungen (13,14) tragende schwenkbare Arm (9;Ii, 12) unter der Wirkung einer Feder (24) steht, welcher bestrebt ist, diesen aus der Ruhestellung in eine Arbeitsstellung überzuführen.
    5. Kassette nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Spulenraum (4) eine Endlosspule (29-34) enthält (Fig. 4).
    6. Kassette nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Spulenraum (4) eine vorzugsweise handelsübliche Vorratsspule (2) und eine koaxial zu dieser angeordneten Aufwickelspule (3) enthält (Fig. 2).
    7. Kassette nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in an eich bekannter Weise eine mit der bzw.den Spulen (2,3) zusammenwirkende Bremse (21-23 und 17-20) vorgesehen ist, die durch den
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    -IS-
    genannten schwenkbaren Arm (θ;11,12) gesteuert ist und eine Verdrehung der Spule bzw. Spulen (2,3) verhindert, wenn sich der Arm (9; 11,12) in Ruhestellung befindet (Fig. 2 und 3).
    8. Kassette nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß.der Flansch einer Spule eine vorzugsweise ebene Zahnung (21) aufweist, der ein am Kassettengehäuse schwenkbar gelagerter Klinkenhebel (22) gegenüberliegt , der mit entsprechenden Fortsätzen mit dieser Zahnung (21) zusammenwirkt, wobei der Klinkenhebel (22) über eine Feder (24) durch den die Führung(13,14)' tragenden Arm (9j 11,12) schwenkbar ist.
    9. Kassette nach den Ansprüchen 6 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den beiden.Spulen (2,3) ein Feder element (17,18) vorgesehen ist, welches an den Spulenflanschen angeordnete Reibflächen (20) im axialen Abstand hält, wobei der mit den Fortsätzen in die Zahnung (21) der einen Spule (3) eingreifende Klinkenhebel (22) die Kraft des genannten Federelementes Überwindet und die Reibflächen (20) beider Spulen (2,3) aneinander preßt(Fig. 2). .
    10. Kassette nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einer Wanne (1) aus vorzugsweise durchsichtigem Kunststoff besteht, die an der in Arbeitsstellung dem Projektor zugewandten Seite durch eine vorzugsweise blanke und im wesentlichen plane Blechscheibe (5) verschlossen 1st.
    '11. Kassette nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der die Führungen (13,14) tragende Arm (Θ; 11,12) für den Aufzeichnungsträger an seiner in Arbeitsstellung der Kassette (1) zugewandten Seite Abkrö pfungen (10) aufweist, die in entsprechenden öffnungen (8) der die Kassette (1) verschließenden Blechscheibe (5) eingreifen ( Fig. 2).
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    12. Kassette nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der die Filmführung (Ij5,l4) tragende Arm (9,11,12) parallel zu den Schenkeln der U-förmigen Schleife verschiebbar ist.
    13. Laufbildprojektor für eine Kassette nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass eine Einrichtung zur Entriegelung und bzw. oder zum Ausschwenken des die Filmführung (13, 14) tragenden Armes (9,11,12) der Kassette,vorgesehen ist.
    14. Laufbildprojektor nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte Einrichtung durch den Einschalter des Gerätes betKt&ar ist.
    15. Laufbildprojektor oder dgl. für eine Kassette nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass Einrichtungen (6o,6l) vorge- . sehen sind, die bei eingesetzter Kassette d*n die Filmführung (Ij5, 14) tragenden Arm (9*11*12) der Kassette in Richtung von derselben weg (Pfeil 62) beaufschlagen, und dass eine Stillsetzeinriohtung (6j) für den Projektorantrieb vorgesehen ist, die durch eine Verschiebung des Armes (9,11,12) auf die Kassette (1) zu auslösbar ist (Fig. 6).
    16. Laufbildprojektor nach Anspruoh 1*S, dadurch gekennzeichnet, dass der Projektor eine Bühne zur Aufnahme der Filmkassette enthält, die um eine Achse schwenkbar ist, welche parallel zur Drehaohse des Filmführungsarmes der Kassette verläuft, und dass ein schwenkbarer Arm vorgesehen ist, der um eine Achse drehbar ist, welche parallel zur Achse der Kassettenbühne angeordnet ist, und mit seinem freien Ende mit dem Filmführungsarm in Eingriff gelangt, wobei der am Projektor gelagerte Arm von der Bühne über ein Zahnrad-Koppelgetriebe angetrieben ist und bei Verschwenken der Bühne in ihre Arbeitsstellung den Filmführungsarm der Kassette in seine Arbeitsstellung ausschwenkt.
    17« Laufbildprojektor nach Anspruoh 16, dadurch gekennzeichnet, dass das freie Ende des genannten Armes eine Kupplungseinrichtung trägt, die durch eine Verstellung desselben parallel zur Drehachse dee Filmführungsarmes mit diesem in Eingriff gelangt, wobei Steuereinrichtungen vorgesehen sind, die den am Projektor drehbar gelagerten Arn in der ersten Phase des Einschwenkens der Kassettenbühne axial verstellen und eine formschlüssige Verbindung
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    zwischen dem FilmfUhrungsarm der Kassette einerseits und dem am Projektor gelagerten Arm andererseits herstellen.
    18. Laufbildprojektor nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Zahnrad- oder Koppelgetriebe den am Projektor gelagerten Arm ungleichförmig antreibt, wobei in der ersten Phase des Einschwenkens der KassettenbUhne der genannte Arm nicht bzw. mit kleiner Geschwindigkeit angetrieben ist und die Endgeschwindigkeit des Armes die der KassettenbUhne wesentlich Übersteigt.
    19. Laufbildprojektor nach Patentanspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungseinrichtung eine Gabel umfaßt, die in Arbeitsstellung den Filmführungsarm umschließt.
    20. Laufbildprojektor nach einem der Ansprüche 13 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß eine Basteinrichtung vorgesehen ist, welche die Kassette bzw. die KassettenbUhne in ihrer Arbeitsstellung gegen die Kraft einer Feder fixiert.
    21. Laufbildprojektor nach einem der Ansprüche 13 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß eine Sperre vorgesehen ist, die durch den Filmandrlicker im Bereich des Bildfensters gesteuert ist und die KassettenbUhne in ihrer Ruhestellung blockiert, wenn der Andrücker am Bildfenster anliegt.
    22. Laufbildprojektor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß am Projektor mindestens ein Stift vorgesehen ist, der in den die KassettenbUhne aufnehmenden Raum ragt und der durch Funktionsschalter des Projektors axial aus einer neutralen Stellung in eine Sperrstellung verschiebbar ist, in welcher ein Einschwenken der Kassette bzw. KassettenbUhne nur dann möglich ist, wenn dem Sperrstift entsprechende Ausnehmungen bzw. Bohrungen in der Kassettenwand gegenüberliegen oder eine axiale Verschiebung des Sperrstiftes und damit eine Umstellung des Funktioneschalters bewirkt wird, wenn eine Kassettenwand auf den Stift auftrifft.
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