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DE289701C - - Google Patents

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Publication number
DE289701C
DE289701C DENDAT289701D DE289701DA DE289701C DE 289701 C DE289701 C DE 289701C DE NDAT289701 D DENDAT289701 D DE NDAT289701D DE 289701D A DE289701D A DE 289701DA DE 289701 C DE289701 C DE 289701C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
silver
chlorine
antimony
bismuth
coatings
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT289701D
Other languages
English (en)
Publication of DE289701C publication Critical patent/DE289701C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23CCOATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL BY DIFFUSION INTO THE SURFACE, BY CHEMICAL CONVERSION OR SUBSTITUTION; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL
    • C23C18/00Chemical coating by decomposition of either liquid compounds or solutions of the coating forming compounds, without leaving reaction products of surface material in the coating; Contact plating
    • C23C18/16Chemical coating by decomposition of either liquid compounds or solutions of the coating forming compounds, without leaving reaction products of surface material in the coating; Contact plating by reduction or substitution, e.g. electroless plating

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemically Coating (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die alten bekannten Versilberungsverfahren durch Eintauchen oder Anreiben sollten eine wesentliche Verbesserung durch das Verfahren nach der deutschen Patentschrift 118922 erfahren, wenn dem Versilberungsgemisch chlorabgebende Substanzen, wie Eisenchlorid, Kupferchlorid, Zinnchlorid, hinzugefügt werden, um, eventuell durch Lichtwirkung, zu Silberchlorür reduziertes Silberchlorid zu regenerieren und dadurch eine größere Löslichkeit desselben in den hinzugegebenen Chloralkalien zu erzielen.
Die Patentschrift 122908 desselben Erfinders
ersetzt das Lösungsmittel des Chlorsilbers, die Chloralkalien,. ganz odef teilweise durch Halogenverbindungen der Erdalkalimetalle und erzielt dadurch eine vermeintliche erhöhte versilbernde Wirkung.
Die Patentschrift 173912 weist jedoch darauf hin, daß durch alle diese Versilberungsverfahren kein reiner Silberglanz erzielt wird, derselbe auch zum Teil die chemischen Eigenschaften des reinen Silbers verliert, und schlägt zur Reduktion des Chlorsilbers Natriumhyposulfit unter Zusatz vou Salmiakgeist vor.
Die Patentschrift 189879 gibt endlich eine Masse zur Anreibungsversilberung und Verzinnung und zum Putzen von Weißmetall an, in welcher neben Chlorsilber und dessen bekannten Lösungsmitteln (Kochsalz, Salmiak) im wesentlichen nur noch Zink und Zinnchlorür zugegen sind. Dieses Versilberungsbzw. Versilberungsverzinnungsverfahren ist aber, wie der Erfinder ausdrücklich erwähnt, nur auf Weißmetall anwendbar.
Dagegen werden nach dem vorliegenden Verfahren Silberüberzüge auf Zugabe von Antimon- oder Wismutsalzen auf Metallen, im besonderen Kupfer oder Metallegierungen, besonders Messing, dadurch erzeugt, daß man sich in der bekannten Weise eine Mischung dieses Silbersalzes mit oder ohne Chloralkalien und mit organischen Säuren bzw. organischen sauren Salzen herstellt, der man das Nichtsilbersalz, wie z. B. Antimon- oder Wismutsalz, und für das Anreibeverfahren etwas Putzmaterial, wie Zinnasche usw., beifügt. Als Nichtsilbersalze kommen in erster Linie in Betracht die organischen Salze, dann die Sulfate, ferner die Chloride, Nitrate des Antimons, Wismuts. Durch Anreiben dieser angefeuchteten Mischung auf Metallen, wie Kupfer usw., bzw. Metallegierungen, wie Messing usw., bzw. durch Eintauchen der vorerwähnten Metalle oder Metallegierungen in die wässerige, teilweise Lösung der angeführten Salze entstehen dann stark und schön glänzende Überzüge (Silberüberzüge). Diese Überzüge sind meist indifferent gegen mäßige Temperaturerhöhung oder auch gegen atmosphärische Einflüsse und unterscheiden sich von den bekannten gewöhnlichen Silberüberzügen schon äußerlich durch ihre veränderte Farbe bzw. durch ihren stark und schön spiegelnden Hochglanz. Die im Glanz stärksten, schönsten und dauerhaftesten Überzüge wurden durch den Gebrauch des Kaliumantimonyltartrats und des Wismuttartrats erzielt.
Der Erfinder benutzte für das gewöhnliche
Versilberungsgemisch zum Anreibungsverfahren folgendes Rezept:
11,25 g Zinnasche, 8,25 g Salmiak, 1,25 g Weinsäure,
1,25 g Chlorsilber, 20,00 g Wasser;
für das antimonhaltige Gemisch zum Anreibeverfahren:
11,25 g Zinnasche,
8,25 g Salmiak,
1,25 g Weinsäure,
1,25 g Chlorsilber,
1S 3,00 g Brechweinstein,
25,00 g Wasser;
für das wismuthaltige Gemisch zum Anreibeverfahren:
11,25 g Zinnasche,
8,25 g Salmiak,
1,25 g Weinsäure,
1,25 g Chlorsilber,
1,25 g Bismütumtartaricum,
25,00g Wasser;
für das antimonhaltige Gemisch zum Eintauchverfahren :
8,25 g Salmiak, !.25 g Weinsäure,
1,25 g Chlorsilber, 3,00 g Brechweinstein, 25,00g Wasser; für das wismuthaltige Gemisch zum Eintauchverfahren :
7,00 g Salmiak,
1,25 g Weinsäure,
1,25 g Chlorsilber, 2,50 g^ismutumtartaricum, 25,00 g Wasser.
Die zu verwendenden Bleche müssen vorher sorgfältig gereinigt sein. Es ist geradezu auffallend, wie sehr die Versilberung durch den Antimon- bzw. Wismutzusatz verbessert wird. Die Silberschicht hat meist ohne jede weitere Politur den schönsten Spiegelglanz. Bei dem Antimon vor allem wurde das Ergebnis in einer Reihe unabhängiger Versuche immer wieder bestätigt.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    Verfahren zur Erzeugung von Silberüberzügen durch Eintauchen oder Anreiben auf Metallen oder Metallegierungen unter Anwendung einer angefeuchteten Mischung, einer Paste bzw. einer teilweisen Lösung, welche neben den bekannten wirksamen Bestandteilen, Chlorsilber oder dessen Ausgangsmaterial, Silbernitrat, ferner den bekannten Alkalisalzen und organischen Säuren oder organischen sauren Salzen noch Antimon- oder Wismutsalz enthält.
DENDAT289701D Active DE289701C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE289701C true DE289701C (de)

Family

ID=544712

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Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE289701C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1267931B (de) * 1965-07-07 1968-05-09 Rudolf Pfeilmaier Paste bzw. Loesung fuer die Reinigung und Versilberung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1267931B (de) * 1965-07-07 1968-05-09 Rudolf Pfeilmaier Paste bzw. Loesung fuer die Reinigung und Versilberung

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