DE289706C - - Google Patents
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- Publication number
- DE289706C DE289706C DENDAT289706D DE289706DA DE289706C DE 289706 C DE289706 C DE 289706C DE NDAT289706 D DENDAT289706 D DE NDAT289706D DE 289706D A DE289706D A DE 289706DA DE 289706 C DE289706 C DE 289706C
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- Germany
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- ejector
- cock
- tongue
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- receiver
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A15/00—Cartridge extractors, i.e. devices for pulling cartridges or cartridge cases at least partially out of the cartridge chamber; Cartridge ejectors, i.e. devices for throwing the extracted cartridges or cartridge cases free of the gun
- F41A15/06—Cartridge extractors, i.e. devices for pulling cartridges or cartridge cases at least partially out of the cartridge chamber; Cartridge ejectors, i.e. devices for throwing the extracted cartridges or cartridge cases free of the gun for breakdown guns
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Toys (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 72«. GRUPPE Yl J^/
MARTIN MORDANT in LÜTTICH, Belgien.
Auswerfer für Kipplaufgewehre. Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. März 1914 ab.
Die Erfindung erstreckt sich auf solche Auswerferanordnungen für Kipplaufgewehrei bei
deneji der Auswerferhahn beim Öffnen der Waffe durch einen Teil der Basküle in die
Spannlage gebracht und darauf am Ende der Öffnungsbewegung freigegeben wird.
Die vorliegende Anordnung ist im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, daß der Teil
der Basküle den Auswerferhahn durch die
ίο Vermittlung eines Mechanismus betätigt, der
dem für die Hähne von Revolvern benutzten entspricht. Um dies zu ermöglichen, ist der
Teil der Basküle derart angeordnet, daß er sich unter eine federnde Zunge des Auswerferhahnes
legen kann.
Beim Öffnen der Waffe wirkt dieser Teil dadurch, daß er seine Lage in bezug auf den
an der Laufschiene drehbar gelagerten Auswerferhahn verändert, auf die Zunge und
dreht den Auswerferhahn so, daß dessen Feder gespannt wird. ,
Die Zunge ist in bezug auf den Hahn derart angeordnet, daß sie infolge der Drehung
desselben am Ende der Öffnungsbewegung außer Wirkung mit dem Teil der Basküle
kommt. Der Auswerferhahn schlägt dann auf den Patronenauszieher nieder und bewirkt
das Auswerfen.
Die Anordnung kann ebenfalls für solche Gewehre benutzt werden, bei denen sich die
Einstellung des Schloßmechanismus in die Spannlage während des Öffnens der Waffe
vollzieht und bei denen das Auswerfen nur bei abgefeuerter Waffe stattfinden soll. In diesem
Falle bildet der Teil, welcher auf die • Zunge wirkt, eine Verlängerung des Perkussionshahnes,
und seine Bewegung ist die Resultante der Bewegung der Basküle und der Bewegung des Hahnes in bezug auf diese.
Die Anordnung weist den wichtigen Vorteil auf, daß die Lagenveränderung des zur Wirkung
auf die Zunge kommenden Teiles genügend groß ist, um seine Wirkung auf den Auswerferhahn
an einem Punkt ausüben zu können, der verhältnismäßig weit von dem Drehzapfen desselben entfernt ist. Dies hat zur
Folge, daß alle Teile des Mechanismus stärker gehalten werden können, eine geringere Genauigkeit
in der Herstellung erfordern und sich weniger schnell abnutzen.
Die Zeichnung veranschaulicht eine Ausführungsform der Erfindung in Anwendung ,bei
einem Gewehr dieser Art, bei welcher der von dem Perkussionshahn beeinflußte Teil einfach
eine Verlängerung des Hahnes bildet.
Fig. ι ist ein Längsschnitt durch die Basküle und die Laufschiene, wobei sich die Teile
des Schloß- und Auswerfermechanismus an ihrem Platz befinden und das Gewehr geschlossen
ist; Fig. 2 ist ein gleicher Schnitt, wobei die Teile in der Lage dargestellt sind,
welche sie am Ende der Öffnungsbewegung kurz vor dem Auswerfen einnehmen; Fig. 3
ist ein Längsschnitt durch die Symmetrieebene der Waffe, und Fig. 4 zeigt den Per-
küssionshahn von oben.
Der Auswerfermechanismus besteht aus einem Hahn oder Schlagstück 1, das bei 2 auf
der Laufschiene 3 drehbar ist und auf das Ende des Schaftes 4 des Ausziehers 5 wirkt.
Der Hahn 1 ist durch das Kettchen oder Kettenglied 6 mit der an der Laufschiene 3 be-
festigten Feder 7 verbunden und weist einen j Teil 8 auf, der als Vorsprung in der Ebene des
Schloßmechanismus liegt. Dieser Teil 8 ist \ mit einer durch die Feder 10 betätigten j
Zunge 9 versehen, die sich schräg nach unten einstellen kann, jedoch nach oben hin die in
der Zeichnung dargestellte Lage nicht überschreiten kann.
Der Perkussionshahn 11 ist mit einer Verlängerung
12 versehen, die, wenn die Waffe geschlossen und gespannt ist (Fig. 1 und 2),
höher als die Zunge 9 liegt. Wenn man die Waffe öffnet, so wirkt der Teil 12 nicht auf
die Zunge 9, und es findet also kein Auswerfen statt.
Das Ausziehen der Patrone wird nur durch die Wirkung des Vorsprunges 13 der Basküle
auf den beweglichen Teil 14 bewirkt, dessen Ende 15 auf den Schaft 4 des Ausziehers
wirkt, sowie durch die langsame AVirkung des unter geringer Federspannung stehenden Hahnes
i. Wenn dagegen der \-on der Stange 16
freigegebene Hahn 11 gegen die Patrone schlägt, so gelangt der Teil 12 in die durch 12'
(Fig. 1) angegebene Lage, wobei er die Zunge 9 niederbewegt. Öffnet man sodann
die Waffe, so unterliegt der Auszieher zuerst derselben Bewegung, wie in dem Falle, wo der
Schuß nicht abgefeuert worden ist. Hierauf dreht, infolge der Drehung der Basküle 17 in
bezug auf die Zunge 9 und der Spannbewegung des Hahnes 11 durch den Spannhebel 18, die
Verlängerung 12 den Hahn 1, und zwar durch Vermittlung der Zunge 9 derart, daß die Feder
gespannt wird (Fig. 2). Diese Bewegung wird fortgesetzt bis zu dem Augenblick, wo
die Zunge 9 nicht mehr unter der Wirkung der Verlängerung 12 steht. Der Hahn 1 schlägt
dann gegen die Stange 4, die schon zwecks !
Lösens der Patronenhülse durch die AVirkung des Teiles 14 etwas nach vorn verschoben ist.
Es ist zweckmäßig, den Teil 14 mit einer
Nase 20 zu versehen, so daß der Hahn 1 durch diese Nase in der Lage nach Fig. 1 gehalten
wird, solange nicht der Teil 14 durch das Öffnen der Waffe betätigt wird. Bei diesem Öffnen
entfernt sich die Nase 20 von der Nase 19 des Hahnes nach oben, so daß der Hahn außer
Eingriff mit dem Teil 14 gebracht ist und sich, wie vorher gezeigt, verschieben kann. Die
Nase 20 des Teiles 14 hat die Wirkung, daß sie den Hahn in der Lage nach Fig. 1 und 3
hält, wenn die Laufschiene 3 von dem Lauf getrennt wird. Auf diese Weise ragen die
Auszieher, wenn man die Schiene 3 wieder auf den von der Basküle getrennten Lauf bringt,
nicht über den Lauf vor.. Die Anordnung erleichtert auch das Wiederzusammensetzen der.
AVaffe, da die Auswerferhähne in der Lage nach Fig. 1 gehalten werden, bei der sich ihr
oberes Ende vor dem vorderen Ende des Ausziehers 4 befindet. Der unter dem Einfluß des
Perkussionshahnes stehende Teil, der gemäß der Erfindung auf die Zunge 9 wirkt, könnte
auch irgendeinen Teil des Schlosses (z. B. den Spannhebel) bilden, dessen Lage von der Lage
des Perkussionshahnes abhängt.
Claims (3)
1. Auswerfer für Kipplaufgewehre, bei
welchem der Auswerferhahn beim Öffnen der Waffe durch einen Teil der Basküle in die Spannlage gebracht und dann am Ende
der Öffnungsbewegung freigegeben wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Auswerferhahn
mit einer federnden, nur in einer Richtung drehbaren Zunge versehen ist, durch deren Vermittlung der Teil der Basküle
den Auswerferhahn beim Öffnen der AVaffe mitnimmt, die aber bei einer Lagenveränderung
des Teiles in umgekehrter Richtung ausweicht.
2. Aus\verferanordnung nach Anspruch ι für sich beim öffnen spannende 8s
Gewehre, dadurch gekennzeichnet, daß die Zunge durch eine Verlängerung des Perkussionshahnes
betätigt wird.
3. Auswerferanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der
zum Lockern der Patronenauszieher dienende Teil (14) mit einer Nase (20) versehen
ist, die die Auswerfer'hähne beim Schließen der AVaffe festlegt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE289706C true DE289706C (de) |
Family
ID=544717
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT289706D Active DE289706C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE289706C (de) |
-
0
- DE DENDAT289706D patent/DE289706C/de active Active
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