DE235942C - - Google Patents
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- DE235942C DE235942C DENDAT235942D DE235942DA DE235942C DE 235942 C DE235942 C DE 235942C DE NDAT235942 D DENDAT235942 D DE NDAT235942D DE 235942D A DE235942D A DE 235942DA DE 235942 C DE235942 C DE 235942C
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- lock
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Links
- 238000010304 firing Methods 0.000 claims description 7
- 210000000056 organ Anatomy 0.000 claims description 2
- 230000000903 blocking effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A17/00—Safety arrangements, e.g. safeties
- F41A17/08—Safety arrangements, e.g. safeties for inhibiting firing in a specified direction, e.g. at a friendly person or at a protected area
- F41A17/10—Firing mechanisms with elevation stop
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 235942 -. KLASSE 72«. GRUPPE
ALFRED MÜLLER in CHARLOTTENBURG.
Abfeuervorrichtung für Schußwaffen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. Dezember 1909 ab.
Die Erfindung betrifft eine Abfeuervorrichtung für Schußwaffen, bei der der Abzug durch
ein doppelseitig wirkendes Organ gegen Abdrücken gesperrt und erst in der richtigen Höhenlage
freigegeben wird.
Von den bekannten Vorrichtungen dieser Art unterscheidet sich die Erfindung vor allem dadurch,
daß zum Sperren des Abzugs ein von einem entsprechend der Zielweite einstellbaren
ίο Pendel bewegter Schieber dient, der mittels
eines Ausschnitts den Abzugstollen umgreift. In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand
beispielsweise an einem Gewehr dargestellt, und zwar zeigt Fig. ι den hinteren Teil
der Waffe mit der Abfeuervorrichtung in Längsansicht, wobei der Abzug oder die Abzugstange
durch Eingriff von vorn gesperrt ist, Fig. 2 einen Querschnitt nach 2-2 der Fig. 1, Fig. 3 und 4 in
größerem Maßstabe das Schloß mit der Abfeuervorrichtung in der gleichen Lage wie Fig. 1,
Fig. 5 und 6 in gleicher Darstellungsweise wie Fig. 3 und 4 die Lage der Sperrteile in dem Falle,
wenn das Gewehr, unabhängig von der Sperrvorrichtung benutzt werden soll, Fig. 7 und 8
den Sperrschieber in Unter- und Seitenansicht und Fig. 9 und 10 den Stellhebel zum Einrücken
des Sperrschiebers in die Mittellage in Seiten- und Oberansicht.
Das in bekannter Weise mit einem Stellwerk versehene Pendel i ist mit dem als Sperrorgan
dienenden Schieber s durch eine Stange 0 verbunden. Der Schieber s ist unterhalb der
Hülsenleiste mittels Schrauben p, die durch Schlitze q des Schiebers greifen, in der Längsrichtung
begrenzt verschiebbar angeordnet. Er umgreift mittels eines Ausschnitts s1 den
Abzugstollen t1, der mit Aussparungen t2, t3
versehen ist, in die die Schultern s2, s3 des Schieberausschnitts
s1 treten können.
Ist die Vorrichtung auf eine gewisse Höhenlage eingestellt, so greift der Schieber s, wenn
sich die Waffe über oder unter dieser richtigen Lage befindet, mit der Schulter s2 oder s3 in
die Aussparung f1 oder ts des Abzugstollens und
verhindert dadurch dessen Bewegung und damit das Abziehen (Fig. 3 und 4). Nur wenn das
Gewehr in der richtigen Höhenlage gehalten wird, gibt der Schieber den Stollen frei (Fig. 6).
Um das Öffnen der Kammer a, also das Laden in jeder beliebigen Lage der Waffe zu ermögliehen,
ist ein Stellorgan vorgesehen, das beim Öffnen des Verschlusses den Schieber s selbsttätig
in die den Abzugstollen t1 freigebende
Zwischenstellung (Fig. 6) einstellt. Dieses Stellorgan ist ein unter Federwirkung stehender,
seitlich an der Hülsenleiste drehbar aufgehängter Hebel x, dessen hinterer Arm χ1 mit einem
Winkelausschnitt x°. versehen ist, der mit einer entsprechend geformten Nase s° des Schiebers
in Eingriff treten kann. Bei geschlossener Kammer wird der Hebel χ mit dem hinteren Arm χ1
durch einen Stift y nach oben gedrückt, der durch die Hülsenleiste hindurchgreift und einerseits
mit der Fläche y2 mit dem vorderen Arm χ2
des Hebels x, andererseits mit der Fläche y1 mit
der Anschlagfläche a1 des Kammergriffs in Berührung
steht. Bei geschlossener Kammer gibt also der Sperrhebel χ den Schieber s frei. Wird
die Kammer geöffnet, so wird der Hebel χ durch die seinen vorderen Arm x% nach oben drückende
Feder ν so gedreht, daß der Winkelausschnitt x° mit der Nase s° des Schiebers in Eingriff kommt
und den Schieber dadurch in die Zwischenstellung verschiebt, in der er den Abzugstollen
freigibt.
. Um die Waffe dauernd wie gewöhnlich, also"
unabhängig von der Einstellvorrichtung, gebrauchen zu können, ist diese feststellbar. Bei
der dargestellten Ausführungsform ist zu diesem Zweck ein Schieber w vorgesehen, der mit einem
Ausschnitt seines oberen abgebogenen Endes w1
ίο die Stellschraube h des Stellwerks umgreifen und
damit das Pendel i und den mit ihm zwangläufig verbundenen Schieber s in seiner den
Abzug freigebenden Zwischenstellung feststellen kann.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:i. Abfeuervorrichtung für Schußwaffen, bei der der Abzug durch ein doppelseitig wirkendes Organ gegen Abdrücken gesperrt und erst in der richtigen Höhenlage freigegeben wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein von einem entsprechend der Zielweite einstellbaren Pendel bewegter Schieber mittels eines Ausschnitts den Abzugstollen umgreift, der mit entsprechenden Aussparungen oder Schultern versehen ist, mit denen zwei gegenüberstehende Kanten oder Schultern des Ausschnitts zum Sperren des Abzugs zusammengreifen können.
- 2. Abfeuervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beim Öffnen des Verschlusses der Schieber selbsttätig in die den Abzug freigebende Zwischenstellung eingestellt wird.
- 3. Abfeuervorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das selbsttätige Einstellen des Schiebers fs) in die Zwischenstellung beim Öffnen des Verschlusses unter der Einwirkung eines Hebels erfolgt, welcher bei hergestelltem Verschluß in der Ruhelage bleibt, hingegen beim Öffnen eine zwangläufige oder kraftschlüssige Verstellung erfährt, wodurch auch der Schieber einen Bewegungsimpuls erhält.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE235942C true DE235942C (de) |
Family
ID=495661
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT235942D Active DE235942C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE235942C (de) |
-
0
- DE DENDAT235942D patent/DE235942C/de active Active
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