DE288891C - - Google Patents
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- DE288891C DE288891C DENDAT288891D DE288891DA DE288891C DE 288891 C DE288891 C DE 288891C DE NDAT288891 D DENDAT288891 D DE NDAT288891D DE 288891D A DE288891D A DE 288891DA DE 288891 C DE288891 C DE 288891C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A22—BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
- A22C—PROCESSING MEAT, POULTRY, OR FISH
- A22C11/00—Sausage making ; Apparatus for handling or conveying sausage products during manufacture
- A22C11/12—Apparatus for tying sausage skins ; Clipping sausage skins
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
- Zoology (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Package Closures (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 66 b. GRUPPE IiJM
ANTON SCHWARZ in FULDA.
von Wursthüllen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Februar 1914 ab.
Das Verschließen von Wursthüllen vor dem Einfüllen der Wurstmasse und nach Fertigstellung
geschieht mittels Schnur, wobei vielfach die Hände und Zähne' benutzt werden,
so daß Schädigungen dieser Glieder sehr häufig vorkommen.
Gemäß der Erfindung treten an die Stelle der unmittelbar von Hand anzulegenden Verschlußmittel
solche, die maschinell angebracht ίο werden können. Insbesondere finden Metalldrahtklammern
oder -schlingen als Abbindemittel für die Enden der Wursthüllen Verwendung.
Auf einfachste Weise geschieht das Abbinden dadurch, daß U-förmige Klammern aus
verzinntem Draht in an sich bekannter Weise mit Hilfe eines auf und ab bewegten Zuführungsstempels
und einer entsprechenden Matrize zu die Darmzipfel umschließenden ösen
ao umgeformt werden.
Die Zeichnung veranschaulicht beispielsweise eine Vorrichtung, mit welcher die Wursthüllenenden
erfindungsgemäß abgebunden werden.
Fig. ι ist eine Seitenansicht der Maschine,
teilweise im Längsschnitt; die
Fig. 2 bis 4 zeigen den Heftstempel in verschiedenen Stellungen im Querschnitt.
Fig. 5 ist eine Draufsicht auf die Matrize, und
Fig. 6 zeigt die mit der Vorrichtung gemäß Fig. ι bis 5 hergestellte Wurst.
Die Vorrichtung besteht aus dem Klammermagazin α mit durch einen unter Federdruck
stehenden Schieber ständig nach dem Stempel b vorgeschobenen Klammern k. Die Klammern
k bestehen aus gut verzinntem Metalldraht und haben zweckmäßig U-Form (Fig. 2).
Sie werden von dem ihrer Stärke entsprechenden Teil b1 des Stempels b beim Niedergang
desselben einzeln ausgestoßen, wie dieses an sich bei Heftmaschinen bekannt ist. Das Magazin
u ist bei f an dem Maschinenbett g drehbar gelagert, so daß es zwecks Einführens
der Wursthülle w (Fig. 1 strichpunktiert) entsprechend gelüftet werden kann. Die Matrize
oder das Stempelgegenlager i ist im Querschnitt flachrund ausgehöhlt (Fig. 2 bis 4) und
besitzt zwei zueinander versetzte gebogene Kanäle m, in1, in die die Klammerschenkel "■■
eintreten, so daß sie sich krallenartig umbiegen und einander überschneiden müssen. Beim
Niederdrücken des Stempels wird daher die ursprüngliche U-Form der Klammer in eine
ösenform übergeführt, so daß der gemäß Fig. 1 eingeführte Darmzipfel von der Klammer eingeschnürt
wird (Fig. 6).
Das Abbinden der Wurst geht nun folgendermaßen vor sich:
Zuerst wird die leere Wursthülle in einem für die Bildung des Wurstzipfels entsprechenden
Abstand von ihrem Ende unter den Stempel b, b1 gebracht und auf die Matrize i aufgelegt.
Beim Niederdrücken des Stempels wird die von ihm vorgeschobene U-förmige Klammer k über das Hüllenende geführt und
durch die Ausbildung der Kanäle m, tnx zu -.'■'
einer den Wursthüllenzipfel innig umschließenden öse umgeformt. Nach Einfüllen der Wurst-
masse wird die Hülle an dem dem abgeklammerten Ende gegenüberliegenden Ende unter
den Stempel eingeführt und hier in der gleichen Weise wie zuvor abgeklammert.
Gegebenenfalls kann man noch vor Aufpressen der Klammer ein zu einer Schlaufe geformtes Stück Schnur auf die Wursthülle am einen Ende auflegen, welches dann von der Klammer bei ihrer Umformung zur öse
Gegebenenfalls kann man noch vor Aufpressen der Klammer ein zu einer Schlaufe geformtes Stück Schnur auf die Wursthülle am einen Ende auflegen, welches dann von der Klammer bei ihrer Umformung zur öse
ίο gleichzeitig mit dem Wurstzipfel innig verbunden
wird. Diese Schlaufe dient dann später zum Aufhängen der Wurst.
Die Bewegung des Stempels der Heftvor-■■· richtung erfolgt bei der beispielsweise dargestellten
Vorrichtung durch Schlag. Sie kann aber auch in Art einer Zangenbewegung oder, im Großbetriebe, durch Schubkurbelgetriebe
(Exzenterbewegung u. dgl.) erfolgen. Wie die Einführung der Wursthülle bzw. Wurst, also
ao ob von der Seite oder von vorn erfolgt, ist ohne Belang, wie es auch gleichgültig ist, von
wo aus die Klammerzuführung geschieht.
Für die Wursthülle werden vorzugsweise Därme verwendet, wobei sich gezeigt hat, daß
as die Drahtklammern diese keineswegs verletzen;
es können aber auch alle sonst für Wursthüllen gebräuchlichen Häute Verwendung finden.
Claims (3)
1. Metalldrahtklammern oder -schlingen als Abbindemittel für die Enden von Wursthüllen.
2. Erzeugung eines Aufhängers bei mit dem unter Anspruch 1 angegebenen Mittel
abgebundenen Wursthüllen in der Weise, daß vor dem Aufbringen der Drahtklammer zunächst eine Schnurschlaufe in Längsrichtung
der Hülle über den abzuklammernden Teil derselben gelegt und dann die Klammer aufgebracht wird.
3. Vorrichtung zum Abbinden von Wurst- ; hüllen mittels des im Anspruch 1 angegebenen
Mittels, dadurch gekennzeichnet, daß U-förmige Klammern aus verzinntem.
Draht in an sich bekannter Weise mit Hilfe eines auf und ab bewegten Zuführungsstempels
und einer entsprechenden Matrize zu die Darmzipfel umschließenden
ösen umgeformt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
BF.ni.iN. OEnnur.KT in der rkichsdruckerei.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE288891C true DE288891C (de) |
Family
ID=543965
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT288891D Active DE288891C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE288891C (de) |
Cited By (9)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2716751A (en) * | 1954-09-17 | 1955-09-06 | Kelem Howard | Machine for banding meat casings |
| US2840852A (en) * | 1953-06-02 | 1958-07-01 | Joseph J Frank | Method of sealing the end of stuffed casings |
| DE1078495B (de) * | 1957-01-16 | 1960-03-24 | Niedecker Herbert | Beutelverschluss in Form einer U-foermigen Klammer |
| DE1134622B (de) * | 1958-05-12 | 1962-08-09 | Maynard J G Tipper | Vorrichtung zum Verschliessen einer schlauchartigen Packungshuelle sowie Klammer zurVerwendung in dieser Vorrichtung |
| DE1170311B (de) * | 1957-11-22 | 1964-05-14 | Maynard J G Tipper | Vorrichtung zum Verschliessen einer schlauch-artigen Packungshuelle mit einer zweizinkigen Klammer |
| DE1199686B (de) * | 1960-03-08 | 1965-08-26 | Heinrich Mezger | Drahtklammer zum Verschliessen von Beuteln, Tueten, Netzen od. dgl. |
| US3266138A (en) * | 1964-09-11 | 1966-08-16 | Rheem Mfg Co | Method of applying clips |
| DE1280081B (de) * | 1958-04-24 | 1968-10-10 | Joseph James Frank | UEbergabevorrichtung fuer Klammern zu Gesenken an einer Verschliessmaschine |
| DE19700692A1 (de) * | 1997-01-11 | 1998-07-23 | Poly Clip System Gmbh & Co Kg | Verschlußklammer für Beutel und Schläuche sowie Matrize für ihre Verarbeitung |
-
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- DE DENDAT288891D patent/DE288891C/de active Active
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