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DE287145C - - Google Patents

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Publication number
DE287145C
DE287145C DENDAT287145D DE287145DA DE287145C DE 287145 C DE287145 C DE 287145C DE NDAT287145 D DENDAT287145 D DE NDAT287145D DE 287145D A DE287145D A DE 287145DA DE 287145 C DE287145 C DE 287145C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
oil
container
cooling
pressure
piston
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT287145D
Other languages
English (en)
Publication of DE287145C publication Critical patent/DE287145C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F27/00Details of transformers or inductances, in general
    • H01F27/08Cooling; Ventilating
    • H01F27/10Liquid cooling
    • H01F27/12Oil cooling
    • H01F27/14Expansion chambers; Oil conservators; Gas cushions; Arrangements for purifying, drying, or filling

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Housings And Mounting Of Transformers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JVi 287145 -■ KLASSE 21 d. GRUPPE
Öltransformator. Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Oktober 1913 ab.
Es hat sich gezeigt, daß bei Öltransformatoren und sonstigen unter öl arbeitenden elektrischen Apparaten die Luft oberhalb des Ölraumes einen schädigenden Einfluß auf die erforderlichen Qualitäten des Öles ausübt, und es wurden daher verschiedene Vorschläge gemacht, welche darauf hinzielen, die Luft in dem oberhalb des Öles befindlichen Raum chemisch zu reinigen. Es ist nun klar, daß der schlechte Einfluß der Luft auf das Öl überhaupt nicht stattfindet, wenn keine Luft im Ölbehälter vorhanden ist. Weiter hat sich in der Praxis gezeigt, daß die Einführung von Kühlschlangen u. dgl., mit Hilfe deren das öl gekühlt wird, insofern schädlich wirken kann, als die Gefahr besteht, daß das Kühlmedium in das öl dringt und dadurch ebenfalls eine Verschlechterung des Öles hervorruft. Von diesen beiden Grundgedanken ausgehend wurden gemäß vorliegender Erfindung Einrichtungen geschaffen, bei welchen nicht nur jeder Zutritt von Luft zum ölraum hintangehalten wird, sondern überhaupt keine Luft oberhalb des ölraumes vorhanden ist. Dabei kann dem Öl trotzdem die durch die Erwärmung notwendige Ausdehnungsmöglichkeit geboten werden, und durch die Schaffung eines Überdruckes im öl gegenüber dem Druck des Kühlmediums wird ein Übertritt des letzteren in das öl hintangehalten.
In der Zeichnung sind beispielsweise Ausführungsformen des Gegenstandes der Erfindung schematisch veranschaulicht. Fig. 1 und 2 zeigen Transformatoren mit Gewichtsbelastung. Fig. 3 zeigt ein Transformatorgehäuse mit von außen zugänglichem Kühlkörper.
Gemäß der Erfindung wird der Transformatorkasten ι vollständig mit Öl gefüllt, so daß kein Luftraum im Inneren verbleibt. In der einfachsten Ausführung würde hierzu ein allseits vollkommen geschlossener Behälter von entsprechender Wandstärke genügen, welcher eine Einfüllöffnung und ein Entlüftungsloch besitzt, die beide gesperrt werden, sobald beim Füllen das Öl im Einfülltrichter bis über dem Absperrventil steht. Will man dem durch die Erwärmung des Öles im Betrieb eintretenden Ausdehnungsbestreben Rechnung tragen, so wird bei dem Transformatorbehälter ein dicht schließender und sich nach dem jeweiligen ölvolumen selbsttätig verstellender Kolben vorgesehen. Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform steht mit dem Trans-; formatorkasten 1 ein Zylinder 2 in Verbindung mit einem Kolben 3, der eine Gewichtsbelastung 10 trägt und sich mit der Volumvergrößerung bzw. Volumverminderung des Ölinhaltes auf- bzw. abwärts bewegt. An Stelle der Schwerkraft könnte auch Gasspannung, Flüssigkeitsoder Federdruck auf den Kolben einwirken. Man kann auch für mehrere Transformatoren einen gemeinsamen Zylinder 2 verwenden, wel-

Claims (2)

eher mit allen Transformatoren durch eine Rohrleitung kommuniziert. Um den Behälter zu füllen, kann man bei dieser Anordnung beispielsweise derart vorgehen, daß der Kolben 3 beim Füllen in einer höheren Stellung gehalten wird als diejenige, welche er bei vollem Transformatorkasten einnimmt; ist dann letzterer bis nahe zur Eingießöffnung gefüllt, so gibt man den Kolben 3 ίο frei und hebt durch diesen das ölniveau, bis das öl über das Abschlußorgan der Einfüllöffnung 7 tritt, welche man dann sperrt. Fließt schließlich das öl durch den Überlauf 8 in ein Auffanggefäß 9, so wird auch das am Überlauf vorgesehene Absperrorgan in die Verschließstellung gebracht, und der Ölkasten ist dann luftfrei. Der Druck auf den verstellbaren Kolben wird gleichzeitig dazu benutzt, um im öl einen Überdruck gegenüber dem Kühlmedium zu erzeugen, welches durch den Transformatorkasten in Kühlschlangen 5 geleitet wird. Infolge des höheren Druckes im öl wird die Gewähr geboten, daß das Kühlmedium durch den Kühlkörper hindurch nicht zum Öl hinzutritt. Die Größe des Öldruckes kann an einem Manometer 6 abgelesen werden. Wenn man als Kühlmedium beispielsweise Kühlwasser verwendet, zweckmäßig unter Einhaltung eines geringen Gefälles, so kann man sich auch leicht überzeugen, ob das sichtbar abfließende Wasser öl mitführt. Um zur Erlangung des verlangten' Druckes mit kleinen Gewichtsgrößen auszukommen, kann man eine Hebelübersetzung einschalten. Gemäß der Ausführungsform in Fig. 2 ist zu diesem Behufe ein in die Verzahnung 11 des Kdlbenstangenendes eingreifendes Zahnsegment 12 um den Bolzen 13 drehbar vorgesehen und mit einem Arm 14 ausgerüstet, an welchem mittels eines am Bogen 15 sich abwälzenden Seiles oder einer Kette das Belastungsgewicht 16 angreift. Der Krümmungsradius des Bogens 15 entspricht seinem Abstand vom Drehpunkt 13, so daß der Belastungsdruck in allen Lagen des Kolbens unverändert bleibt. Der Hebel 14 könnte aber auch unmittelbar auf die Kolbenstange drücken. Anstatt den Kühlkörper im Inneren des Transformators unterzubringen, kann man die Einrichtung auch derart treffen, daß bloß ein Kühlmantel 16 in den Ölinhalt hineinragt und von außen zugänglich ist. In diesem behälterartig ausgebildeten Kühlmantel ist dann Kühlflüssigkeit 17 (Fig. 2) untergebracht, welche -beispielsweise ständig erneuert werden kann, oder sie wird durch einen Kühlkörper 18 (Fig. 3) gekühlt. In letzterem Falle kann die Kühlflüssigkeit 17' auch öl sein. Um eine verläßliche Abdichtung an den Zuführungsstellen der Transformatorkabel am Behälter 1 zu sichern, werden Muffen 20 verwendet, welche den bekannten Kabelmuffen ähnlich sind und einen Befestigungsflansch 19 besitzen. Um auch im Betriebe eine etwa notwendige Reparatur am Gefäß 2 oder an dessen Zubehörteilen ohne Störung zu ermöglichen, schaltet man vorteilhaft in der Verbindungsleitung zwischen den Gefäßen 1 und 2 ein Abschlußorgan 21 ein. . Paten τ-An SPRU c he:
1. Öltransformator, bei welchem das in einem allseitig geschlossenen Behälter befindliche Öl unter Druck steht, dadurch gekennzeichnet, daß das Öl unter Vermeidung eines Luftraumes den Innenraum des Ölbehälters vollständig ausfüllt, wobei die durch Erwärmung bewirkte Ausdehnung des Öles dadurch ermöglicht wird, daß in einem an den Behälter angeschlossenen Druckzylinder der Kolben selbsttätig zurückweichen kann.
2. Öltransformator nach Anspruch 1 mit einem in das Öl des Behälters eingetauchten, ein flüssiges Kühlmedium enthaltenden Kühlkörper, dadurch gekennzeichnet, daß das Öl im Behälter unter einem höheren Druck gehalten wird als das im Kühlkörper befindliche Kühlmedium
. (z. B. Wasser), zum Zwecke, das Eindringen des Kühlmediums (z. B. Wasser) in den Ölbehälter bei Schadhaftwerden des Kühlkörpers hintanzuhalten.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102005054812B4 (de) * 2005-11-15 2010-06-17 Hoppadietz, Frieder, Dr.-Ing. Anordnung zum Ausgleichen von Schwankungen des Flüssigkeitsspiegels von Isolierflüssigkeiten in elektrischen Hochspannungseinrichtungen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102005054812B4 (de) * 2005-11-15 2010-06-17 Hoppadietz, Frieder, Dr.-Ing. Anordnung zum Ausgleichen von Schwankungen des Flüssigkeitsspiegels von Isolierflüssigkeiten in elektrischen Hochspannungseinrichtungen

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