DE286191C - - Google Patents
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- DE286191C DE286191C DENDAT286191D DE286191DA DE286191C DE 286191 C DE286191 C DE 286191C DE NDAT286191 D DENDAT286191 D DE NDAT286191D DE 286191D A DE286191D A DE 286191DA DE 286191 C DE286191 C DE 286191C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47J—KITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
- A47J36/00—Parts, details or accessories of cooking-vessels
- A47J36/06—Lids or covers for cooking-vessels
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Cookers (AREA)
Description
KAISERLICHES A
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVr 286191 -KLASSE
34/. GRUPPE
KARL GRÜNWALD in HAMBURG.
Deckel mit schüsseiförmiger Kühlvorrichtung für Kochgefäße.
Zusatz zum Patent 286190.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. März 1914 ab. Längste Dauer: 10. Januar 1929.
Die Erfindung bezieht sich auf die weitere Ausbildung des Patents 286190, betreffend
Deckel mit schüsseiförmiger Kühlvorrichtung für Kochgefäße.
Gemäß der Erfindung sind die auf der Unterseite des Bodens b angeordneten scharfkantigen
Rippen durch Spitzzapfen ersetzt,' welche im Querschnitt kreisrund, oval oder
eckig sind und in Verbindung mit dem um den mittleren gefäßartigen Teil angeordneten
Ringraum die Tropfwirkung beträchtlich erhöhen. Diese Wirkung ist desto größer, je
größer die mit Spitzzapfen besetzte Bodenfläche des mittleren Teiles des Deckels ist.
Zu diesem Zweck wird der mittlere Teil des Deckels zweckmäßig ganz oder teilweise konisch
ausgebildet, derart, daß der äußere Umfang der Bodenfläche und die größte lichte
Weite des Ringkanales ungefähr gleich sind.
Der so ausgeführte Deckel kann ein- oder mehrteilig und im letztgenannten Fall so ausgebildet
sein, daß der mittlere Teil aus dem äußeren Teil herausnehmbar ist und beide in vereinigtem Zustande gegenseitig dicht abschließen.
Diese Ausführungsform hat den Vorteil, daß die mit den Spitzzapfen besetzte Bodenfläche des mittleren Teiles der lichten
Weite des Ringkanales ungefähr entsprechen kann, ohne den Boden b des mittleren Teiles
erheblich über den unteren Rand des äußeren Teiles α hinausragen zu lassen.
Schließlich kann der aus einem oder zwei Teilen bestehende Deckel so ausgebildet sein,
daß der mittlere Teil von dem äußeren Teil vollkommen eingeschlossen ist, d. h. also, der
Ringkanal sich über die ganze Höhe des mittleren Teiles erstreckt.
In der Zeichnung ist der verbesserte Deckel in vier beispielsweisen Ausführungsformen
dargestellt. Sein äußerer Teil ist mit a, sein
innerer Teil mit a1 und der Boden des letzteren
mit b bezeichnet. Die Fig. 1 bis 4 zeigen die vier Ausführungsformen im senk-'
rechten Mittelschnitt. Die Fig. 5 und 6 sind Unteransichten des Bodens b. Dieser ist auf
seiner unteren Fläche mit Spitzzapfen b1 besetzt,
die gemäß der in Fig. 5 dargestellten Ausführungsform kegelig und bei der in Fig. 6
dargestellten Ausführungsform pyramidenförmig sind.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform ist der mittlere Teil a1 auf seiner ganzen
Länge, mit Ausnahme des äußersten oberen und des äußersten unteren Endes, konisch
ausgebildet. Der Ringkanal r zwischen dem äußeren Teil α und dem inneren Teil a1 ist
durch entsprechend konische Wände begrenzt.
Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform ist die obere Hälfte des mittleren Teiles
a1 zylindrisch oder leicht konisch, während
die untere Hälfte desselben stark nach außen gekrümmt ist. Der Ringkanal r hat bei dieser
Ausführungsform eine entsprechende Ausbildung erhalten.
Bei der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform ist der mittlere Teil a1 auf seiner ganzen
Höhe leicht konisch ausgebildet und die innere Wand des äußeren Teiles α entsprechend gerichtet,
jedoch mit ihrem unteren Ende eingezogen, so daß also ein Ringraum r gebildet
wird, der an seinem unteren Ende durch eine Kante begrenzt ist, deren Durchmesser nur
um Geringes weiter ist als der Durchmesser des unteren Endes des mittleren Teiles a1.
Bei der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsform ist der mittlere Teil a1 an seinem oberen
Ende mit einer Stufe versehen, deren aufrechter Teil in das obere Ende der Innenwand
des äußeren Teiles α der Kühlvorrichtung eingepaßt ist, also dicht schließt. Das
untere Ende des mittleren Teiles a1 ist bis nahezu auf den Durchmesser des unteren
Endes der Innenwand des äußeren Teiles a erweitert und überragt den letzteren um Geringes,
läßt aber zwischen sich und dem äußeren Teil α nur einen engen Spalt.
Der Boden b kann mit dem mittleren Teil a1
ein Stück bilden oder in demselben durch Löten oder auf andere geeignete Weise befestigt
sein. Er wird vorzugsweise gegossen, zweckmäßig aus einer Metallegierung, welche
einen möglichst unporösen Guß ergibt.
Die Spitzzapfen des Bodens b der Kühlvorrichtung sind ausgehöhlt, damit das in
der Vorrichtung α α1 Aufnahme findende Kühlwasser
ein Zuheißwerden der Spitzzapfen verhindert und dadurch die Niederschlagswirkung
erhöht.
Claims (2)
1. Deckel mit schüsseiförmiger Kühlvorrichtung für Kochgefäße riach Patent
286190, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (b) des mittleren Teiles (α1) mit
Spitzzapfen (δ1) besetzt ist, welche im Querschnitt kreisrund, oval oder eckig
sind.
2. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der mit den
Spitzzapfen (δ1) versehene mittlere Teil (α1) ganz oder teilweise konisch ausgebildet
ist, so daß der äußere Umfang der Bodenfläche und die größte lichte Weite des den mittleren Teil (α1) umgebenden Ringkanales
(r) ungefähr gleich sind.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE286191C true DE286191C (de) |
Family
ID=541533
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT286191D Active DE286191C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE286191C (de) |
-
0
- DE DENDAT286191D patent/DE286191C/de active Active
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