DE285739C - - Google Patents
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die bisher verwendeten Verteilungssysteme für unterirdische Telephonkabel sollen kurz
besprochen werden, ehe auf die neue Erfindung eingegangen wird.
Bei dem sogenannten radialen System wird von der Zentrale aus nach jedem abgegrenzten
Verteilungsbezirk ein Hauptkabel gelegt, das in einen Hauptverteiler (Kabelschrank)
eingeführt wird, von wo wiederum kleinere
ίο Kabel zu Einzelverteilern und von diesen zu
den Teilnehmern verlegt werden. Die kleineren Kabel müssen so viele Leitungen enthalten,
daß man auf eine absehbare Zeit eine Reserve hat; hierbei können nun aber einerseits
mehrere Leitungspaare liegen bleiben, ohne je benutzt zu werden. Sollten andererseits
diese Kabel zu knapp bemessen gewesen sein, so müssen neue dazu gelegt werden, was mit großen Kosten verbunden ist. Das
System wird auch das »starre« System genannt, weil die Leitungen zu den verschiedenen
Häusern innerhalb des Bezirkes nicht von einem reichen Verteiler zu einem armen
Verteiler umgelegt werden können. '* Dabei
sind die kleinen Kabel vom Hauptverteiler . zum Einzelverteiler sehr lang.
Bei dem Multiplexsystem werden sowohl Hauptkabel von der Zentrale, die in Kabelverteilern
endigen, als auch Multiplexkabel, die von Kabelverteiler zu Kabelverteiler gelegt
werden, und schließlich kleine kurze, von den Multiplexkästen in die Häuser zu den
Einzelverteilern gehende Kabel verwendet, an welche die Teilnehmerlinien angeschlossen
werden. Man beherrscht hierbei vollständig die einzelnen Leitungen der Kabel, indem
man überall über jede freie Leitung des MuI-tiplexkabels
verfügen kann. Wird das Hauptkabel dann ganz besetzt, so legt man ein neues Hauptkabel, stellt einen neuen Kabel-Verteiler
auf und verbindet das Multiplexkabel mit dem neuen Kabelverteiler.
Bei dem sogenannten Rotterdamschen System wird nach jedem Verteilungsbezirk
ein großes Hauptkabel gelegt, das an ein Verteilungskabel (Multiplexkabel) angeschlossen
wird. Dieses Kabel (Ringkabel) besitzt die halbe Anzahl Leitungen gegenüber dem Hauptkabel und wird gewöhnlich in einem Ring um
den Verteilungsbezirk gelegt. Vor jedem Haus, in das eine Teilnehmerleitung hineingelegt
werden soll, werden freie Leitungspaare herausgenommen und die nach der
Zentrale gehenden mit dem in das Haus führenden Teilnehmerkabel (Stichkabel) verbunden.
Die Fortsetzung derselben Leitungspaare im Multiplexkabel bleibt jedoch draußen in
der Kabelmuffe unbenutzt liegen. Die Anlagekosten dieses Systems sind erheblich niedriger
als die der beiden vorerwähnten, da man hier unter anderem die Multiplexkästen nicht
braucht; man muß jedoch jedesmal das Verteilungskabel (Multiplexkabel) aufgraben, wenn
ein neuer Teilnehmer in Häusern hinzukommt,
wo früher schon Kabel eingelegt worden sind.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verteilungssystem für unterirdische Telephonkabel,
bei dem sowohl die Anlagekosten als auch die Betriebskosten klein werden, während
es gleichzeitig von den an den älteren Systemen etwa haftenden Mangeln und Übelständen
frei ist.
ίο Das neue System ist als eine verbesserte
Anordnung an dem Rotterdamschen System oder als eine Vereinfachung des Multiplexsystems
anzusehen.
In den Figuren sind bei allen Ausführungsbeispielen Doppelleitungen angenommen, und
es ist zur besseren Übersicht jede Doppelleitung durch eine einzige Linie gezeichnet.
Fig. ι zeigt einen Einzelverteiler für ein Stichkabel mit acht Doppelleitungen mit zwei
angeschlossenen Teilnehmern.
Fig. 2 zeigt einen Plan für ein Ringverteilungskabel mit 18 Doppelleitungen und
dessen Verbindungen mit den Einzelverteilern in den verschiedenen Häusern des Viertels.
Fig. 3 ist ein Querschnitt dnrch das Verteilergehäuse.
Das der vorliegenden Erfindung zugrunde liegende Prinzip ist folgendes:
Nach jedem Verteilungsbezirk wird ein Hauptkabel gelegt, an das ein Ringkabel mit
der halben Anzahl Drähte angeschlossen wird, das den Verteilungsbezirk ebenso wie bei den
oben beschriebenen Rotterdamschen und MuI-tiplexsystemen ganz oder teilweise umschließt.
Indessen werden die Einführung in die Häuser und die Leitungsverteilung an die Teilnehmer
in ganz anderer Weise ausgeführt. In jedes Haus, wo Teilnehmer angeschlossen werden sollen, wird eine dem etwaigen Gebrauch
entsprechende Anzahl Leitungspaare von dem Ringkabel d aus eingeführt (Fig. 1)
und mit einem Einzelverteiler α derart verbunden, daß ein und dasselbe Leitungspaar
des Verteilungskabels d als Schleife in das Haus zum Einzelverteiler α hineingeht und
wieder in das Verteilungskabel hinaus, wenn die gegenüberliegenden Klemmschrauben c des
Verteilers durch Brücken b miteinander verbunden sind.
Soll nun ein Teilnehmer angeschlossen werden, so werden zwei der Brückenverbindungen
b, von denen in Fig. 1 nur je eine der schematischen Darstellung entsprechend gezeichnet
ist, weggenommen und die zwei von* der Zentrale kommenden Leitungen c mit den
Teilnehmerleitungen f verbunden. Die Leitungen, welche in einem Hause für dort befindliche
Teilnehmer in Gebrauch genommen werden, sind also im Einzelverteiler unterbrachen,
wobei der andere Teil (die Fortsetzung der Ringleitung) frei bleibt. Ein Leitungspaar
kann somit in mehrere Häuser eingeführt werden. In ein Haus können von Anfang an mehrere Leitungen des Verteilungskabels eingeführt werden, ohne daß man mehr
Leitungen des Verteilungs- (Ring-) kabeis in Anspruch nimmt, als zunächst die Zahl der
Teilnehmer des Hauses beträgt. Der in Fig. 1 beispielsweise dargestellte Einzelverteiler ist
für ein Teilnehmerkabel (Stichkabel) mit acht Leitungspaaren eingerichtet. Die Leitungspaare 3 und 4 des Verteilungskabels sind
drinnen im Einzelverteiler des Hauses als Schleifen, geschaltet, während die Leitungspaare ι und 2 für je einen Teilnehmer in Ge-
brauch genommen sind; die Fortsetzungen dieser Leitungspaare des Verteilungskabels
bleiben im Einzelverteiler unterbrochen und gehen weiter zu einem der folgenden Einzelverteiler.
Die Leitungspaare 3 und 4 stehen im Einzelverteiler auf Durchgang und gehen weiter nach anderen Häusern, wo sie ebenfalls
in Gebrauch genommen werden können, solange im ersten Hause noch kein Bedarf für sie besteht. Die Leitungspaare 5 bis 8
des Kabels sind ununterbrochen am Verteiler vorbeigeführt.
In Fig. 2 ist beispielsweise ein Verteilungsbezirk gezeichnet, um den ein Ringkabel mit
neun Leitungspaaren herum verlegt ist, welche zusammen in einem einfachen Kabel (Hauptkabel)
mit 18 Leitungspaaren zum Verteilungsschrank geführt sind. Auf der einen Seite
des Bezirkes sind Anschlußkabel nach sieben Häusern A, B, C, D, E, F und G und auf der
anderen Seite nach sechs Häusern a, b, c, d, e und f eingeführt. Auf der ersten Seite des
Bezirkes sind zusammen acht Teilnehmer angeschlossen, welche sämtliche Leitungen des
Verteilungskabels aufnehmen mit Ausnahme von Leitung 6, welche noch unbesetzt ist und
auf den Einzelverteilern in B1 F und G zu finden ist. In einem dieser Häuser (B, F oder G)
hat es somit keine Schwierigkeit, eine Leitung für einen eventuellen Teilnehmer zu schaffen.
Es wird indessen bei dem vorliegenden System verlangt, sämtliche Leitungen des Verteilungskabels
wo auch immer innerhalb des betreffenden Verteilungsbezirkes bis auf ■ die
letzte Leitung ausnutzen zu können.
Wie dies bei dem vorliegenden System möglich ist, zeigen folgende Beispiele: Ist in
A ein neuer Teilnehmer angemeldet, so muß man, weil sowohl die Leitungen 1, 2 und 3
belegt sind (1 in A, 2 in F und 3 in E), in
F die Apparatleitung des dort befindlichen Teilnehmers von 2 auf die noch freie Leitung
6 am Einzelverteiler versetzen, wodurch Leitung 2 für den neuen Teilnehmer in A
freigemacht wird.
Sitzt dagegen der neue Teilnehmer in C,
so muß man zuerst am Einzelverteiler in B die Apparatleitung von 4 auf 6 und in £
von 8 auf 4 versetzen, um die Leitung 8 für den neuen Abnehmer in C freizumachen.
Befindet er sich z. B. in D, so wird Leitung 5 hier freigemacht dadurch, daß man
in B die Apparatleitung von 5 auf 6 versetzt und Leitung 5 durchschaltet.
Man kann also an dieser Seite des Bezirkes ebenso viele Teilnehmer anschließen, wie Leitungen
im Ringkabel vorhanden sind, unabhängig davon, wie die Abnehmer sich auf die
verschiedenen ,Häuser verteilen.
Auf der anderen Seite des Bezirkes wird ebenso verfahren; nur wählt man die in der
entgegengesetzten Richtung gehenden Leitungspaare des Ringkabels als Teilnehmerleitungen
(10 bis 18).
Falls sich an der erstgenannten Seite des Bezirkes mehr als neun Teilnehmer anmelden
würden, kann man selbstverständlich auch Leitungen aus der ! anderen Seite verwenden.
In dem Beispiel nach Fig. 2 sind von der anderen Seite die Leitungen 15 und 17 frei,
weshalb noch zwei Teilnehmer auf der ersten Seite in einem beliebigen der dortigen Einzelverteiler
hinzukommen können.
Dies wird indessen bloß ausnahmsweise gemacht, da die Möglichkeit des Anschlusses
weiterer Hauptkabel an die Ringleitung gegeben ist vorzugsweise an einem toten Punkte
des Verteilungskabels, z. B. hier zwischen den Häusern F und e.
Es ist aber nicht gleichgültig, welche Leitungen man in die Häuser zum Einzelverteiler
einführt, wenn sämtliche Leitungen des Verteilungskabels, wie oben gezeigt, ausgenutzt
werden sollen. Würden die Leitungen z. B. nach der untenstehenden Tabelle eingeführt,
in welcher die Zahlen jeder Spalte die Teilnehmerleitungen jedes Einzelverteilers der
einen Seite des Verteilungsbezirkes bezeichnen, und sind die belegten Leitungen mit einem
Kreuz bezeichnet, so ist ersichtlich, daß man in E nicht mehr als den einen Teilnehmer
und in B nicht mehr als die zwei Teilnehmer anschließen kann, trotzdem noch zwei Leitungen
des Verteilungskabels (7 und 9) frei sind.
ABCDEF
Die Leitungen müssen somit auf die Einzelverteiler nach der Regel verteilt werden,
daß in den verschiedenen Gruppen einer Ringhälfte auf der einen Seite der Einzelverteiler
nicht mehr als eine gleichlautende Leitungsnummer des Verteilungskabels vorkommt.
Tabellen, welche diese Bedingung erfüllen, sind verschieden je nach den Kabeltypen, die
gewählt werden.
Beim Beispiel Fig. 2 sind ein Ringkabel mit neun Leitungspaaren und Stichkabel mit
je sechs Leitungspaaren verwendet. Die Tabelle für diese Kabeltypen kann wie folgt geschrieben
werden:
| + I |
+ 2 |
+ 3 |
+ 4 |
+ 5 |
+ 6 |
| 7 | + 8 |
9 | I | 2 | 3 |
| 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 |
| 1 — | IO | 4- | '3 | 7-16 | I — IO | 4—'3 | 7- | 16 | I — IO | 4 | -13 | 7-,6 | I — | IO | 8- | ■7 | 6- | 15 |
| 2 — | I I | 5- | M- | 8-17 | 5-14 | S-I7 | 2 — | I I | ■.8-17 | 2 | — I I | 5-14 | 4— | 13 | I I | 9- | 18 | |
| 3 | 12 | 6- | 15 | 9—18 | 9-18 | 3-12 | 6— | 15 | 6-15 | 9 | -18 | 3-12 | 16 | 5- | '4 | 3- | 12 |
An der einen Seite des Bezirkes werden als Abnehmerleitungen die Leitungsnummern 1
bis 9 benutzt, an der anderen Seite die Leitungsnummern 10 bis 18. Die Tabelle für
die andere Seite des . Bezirkes ist dieselbe, bloß mit dem Unterschied, daß die Leitungen
10 bis 18 und 1 bis 9 ihren Platz tauschen.
In dem Beispiel nach Fig. 2 sind an der oberen Seite des Ringes für den Anschluß
der Einzelverteiler die sieben ersten Gruppen der obigen Tabelle benutzt, für die Einzelverteiler
der anderen Seite die sechs letzten. Diese Tabelle reicht aber im Bedarfsfall für
zwölf Einzelverteiler an jeder Seite des Be-
zirkes, zusammen also 24 Einzelverteiler, aus.
Für gewöhnlich wird man größere Kabel als die hier beispielsweise gezeigten verwenden.
Um indessen eine beliebige Leitung des Verteilungs- (Ring-) kabeis leicht herausnehmen
zu können, sollte dieses nicht mehr als zwei Drahtlagen, eine innere und eine äußere, enthalten.
Eine Leitungszahl von 25 Doppelleitungen im Ringkabel hat sich als gut dienlich
gezeigt, gleichwie Stichkabel mit zehn Doppelleitungen für gewöhnlich auch gut gepaßt
haben. Tabellen für diese Kabeltypen können wie folgt geschrieben werden:
| 1—26 | 6 —31 | 11—36 | i6—41 | 21—46 | 1—26 | 6—31 | I I—36 | 16 -41 | 21 —46 | I—26 | 6—31 17—42 |
11—36 |
| 2 — 27 | 7-32 | 12-37 | 17—42 | 22-47 | 7-32 | 12—37 | 17—42 | 22-47 | 2—27 | 12-37 | 3-28 | 22—47 |
| 3—28 | 8-33 | '3-38 | 18-43 | 23-48 | 13-38 | ■8-43 | 23-48 | 3-28 | 8—33 | 23-48 | •4-39 | 8-33 |
| 4—29 | 9-34 | '4-39 | 19-44 | 24-49 | 19-44 | 24-49 | 4-29 | 9—34 | 14—39 | 9-34 | 25—50 | 19-44 |
| 5—30 | ό-35 | 15—40 | 20 -45 | 25—50 | 25-50 | 5-30 | ■0—35 | 15—40 | 20—45 | 20—45 | 5-30 |
| I—26 | 1—27 | 3-28 | 4—29 | 5—30 | 6—31 | 7—32 | 8-33 | 9—34 | 24-49 | 25—50 |
| 2 — 27 | 3—28 | 4—29 | 5—30 | 6-31 | 7—32 | 8-33 | 9—34 | ό-35 | 25—50 | 1—25 |
| 4—29 | 5—3° | 6—31 | 7-32 | 8-33 | 9-34 | 10—35 | 11—36 | 12—37 | 2—27 | 3—28 |
| 8-33 | 9-34 | 10—35 | II — 36 | 12-37 | '3-38 | '4—39 | 15—40 | 16—41 | 6-3I | 7-32 |
| •3-38 | 14—39 | 15-40 | 16—41 | 17—42 | 18-43 | 19-44 | 20—45 | 21 —46 | ι (—36 | 12-37 |
Wie ersichtlich, kann das Verteilungskabel bis auf das letzte Leitungspaar ausgenutzt
werden. Indessen darf man es nicht so weit kommen lassen, daß nur wenige Leitungen
im Kabel übrig bleiben, sondern man muß, bevor dieser Fall eintritt, zum nächsten Ausbau
schreiten. Dies geschieht in der Weise, daß man dem alten Verteilungskabel (Fig. 2)
ein neues Hauptkabel zuführt, wofür nur eine Verbindungsmuffe zwischen Hauptkabel und
Verteilungskabel nötig ist. Ist das Verteilungskabel als ein zusammenhängender Ring
um den Bezirk verlegt, so wird das neue Hauptkabel an einer dem schon verlegten Hauptkabel entgegengesetzt gelegenen Stelle
des Ringes angeschlossen. Hierdurch werden in dem Bezirk neue Leitungspaare gebildet,
die auf die gleiche Weise wie bei dem ursprünglichen Ring ausgenutzt werden. Hierbei
bleibt das Verteilungskabel im übrigen unberührt, nur werden bei Erhöhung der Teilnehmerzahl die in die Häuser hineingelegten
Einführungskabel besser ausgenutzt. Sollte die neue Hauptzuleitung mit der Zeit nicht mehr ausreichen, so kann man in derselben
Weise an das Verteilungskabel noch mehr Hauptkabel an dazu geeigneten Stellen anschließen.
Man kann also jederzeit neue Teilnehmer in einem Verteilungsbezirk an den bestehenden
Einzelverteilern einschalten, ohne das Verteilungskabel aufzugraben, was eine große
Wirtschaftlichkeit des Betriebes herbeiführt. Die Einschaltungen neuer Teilnehmer selbst
kosten praktisch nichts, da die Mannschaften, welche die Telephonapparate aufstellen, gleichzeitig
auch die erforderliche Veränderung der Verbindungen an den betreffenden Einzelverteilern
ausführen, wozu nur einige Minuten erforderlich sind. Die einzigen Stellen, wo
man das Verteilungskabel aufgraben muß, sind an denjenigen Häusern, wo die vorausberechnete
Teilnehmerzahl überschritten wird.
Die Erfindung ist für Doppelleitungsbetrieb dargestellt worden; sie kann aber selbstverständlich
auch für Einzellinien Anwendung finden.
Fig. 3 zeigt einen Schnitt durch eine Ausführungsform
eines Einzelverteilers. Derselbe besteht aus zwei auf einer isolierenden Fußplatte
g montierten Reihen von Kontaktschrauben c, die bei Vorbeischaltung paarweise
durch metallische Brücken verbindungen verbunden werden. Über die Fußplatte g ist
eine geerdete Metallplatte h gelegt, die durch den Hartgummiring i von den Klemmschrauben
c isoliert ist. Zweck dieser Anordnung ist, einen Schluß zwischen den Klemmschrauben
unter sich zu verhindern, indem die betreffende Klemmschraube im Falle eines Schlusses direkt geerdet wird. Besonders
wenn Zentralbatteriesysteme o. dgl. verwendet no werden, wo stets in den Linien Spannung
vorhanden ist, ist nämlich ein direkter Schluß zwischen den Klemmschrauben sehr lästig; es
ist dann besser, daß der Schluß von einer der Schrauben direkt zur Erde geht.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Verteilung von Fernsprechanschlüssen mittels in die Häuser eingeführter Schleifen einer Ringleitung, dadurch gekennzeichnet, daß aus dem Ringkabel in jedes Haus nur ein etwa der Zahl der voraussichtlichen Anschlüsse entsprechender Teil (Gruppe) der Leitungen als Schleifen (Stichkabel) eingeführt ist, welche derart in Serienschaltung auf den Einzelverteilernder Häuser angeschlossen stehen, daß in den verschiedenen Gruppen einer Ringhälfte auf der einen Seite der Einzelverteiler nicht mehr als eine gleichlautende Leitungsnummer des Verteilungskabels vorkommt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.BERLIN^ GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE285739C true DE285739C (de) |
Family
ID=541111
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT285739D Active DE285739C (de) |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE285739C (de) |
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