[go: up one dir, main page]

DE285608C - - Google Patents

Info

Publication number
DE285608C
DE285608C DENDAT285608D DE285608DA DE285608C DE 285608 C DE285608 C DE 285608C DE NDAT285608 D DENDAT285608 D DE NDAT285608D DE 285608D A DE285608D A DE 285608DA DE 285608 C DE285608 C DE 285608C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rails
section
conveyor line
conveying direction
distributor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT285608D
Other languages
English (en)
Publication of DE285608C publication Critical patent/DE285608C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B39/00Arrangements for moving, supporting, or positioning work, or controlling its movement, combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, metal-rolling mills
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B39/00Arrangements for moving, supporting, or positioning work, or controlling its movement, combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, metal-rolling mills
    • B21B39/34Arrangements or constructional combinations specifically designed to perform functions covered by more than one of groups B21B39/02, B21B39/14, B21B39/20

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Winding, Rewinding, Material Storage Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTSCHRIFT
- M 285608 KLASSE 7a. GRUPPE
Schienen besteht.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. Juli 1912 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf solche insbesondere zur Weiterleitung von Drahtbunden bestimmten Förderstraßen, die aus festen und beweglichen, sowohl in der Höhen: als auch in der Förderrichtung schwingbaren Schienen bestehen, und bezweckt, derartige Förderstraßen so auszubilden, daß sich die Bewegungsrichtung des Fördergutes an einer oder an mehreren Stellen um 90° ändern kann.
'10 Auf der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes eine Drahtstraße schematisch dargestellt, die aus einer durch ein Warmbett gebildeten Teilstrecke und zw'ei weiteren, unter einem rechten Win- »5 kel aneinanderstoßenden Teilstrecken besteht, von denen die eine dazu dient, die Drahtbunde an das Warmbett heranzuschaffen, und^ die andere dazu bestimmt ist, die Drahtbunde rechtwinklig zur Förderrichtung- des Warmbetts über dessen ganze Breite zu Verteilen. Es zeigt -I1
Fig. ι eine Oberansicht der Drahtstraße, von der einige Teile herausgebrochen gedacht sind, Fig. 2 eine Seitenansicht eines Teiles der Drahtstraße,
Fig. 3 den Schnitt nach 3-3 der Fig. 1, von rechts gesehen,
Fig. 4 eine Oberansicht eines Teiles der Drahtstraße bei anderer Stellung einzelnerTeile, ferner in größerem Maßstabe,
Fig. 5 eine Seitenansicht eines Teiles der Drahtstraße, und
Fig. 6 den Schnitt nach 6-6 der Fig. 5, von links gesehen, bei anderer Stellung einzelner Teile.
A, A1 und A2 bezeichnet die drei letzten Vorwalzen und A 3 die Fertigware des Drahtwalzwerkes. In der Nähe der Fertigwalze ΑΛ sind vier Haspelständer B so aufgestellt, daß die Drahachsen der vier zugehörigen Haspcl B1, B2, B3, B* in der durch die Austrittsrichtung des die Fertigwalze verlassenden Drahtes bestimmten senkrechten Ebene liegen und voneinander gleich weit abstehen. Die Haspelständer B sind als Konsolträger ausgebildet' (Fig. 6) und besitzen außer einem Kegclradäntrieb bb für die unverschiebbar gelagerten Haspelwellen b6 je eine hydraulische Steuerungsvorrichtungö7, &8 zum Ein- und Auswärtsbewegen von Haspelhaken ö9. Die Anordnung der Haspelhaken δ9 sowie ihre Steuerung sind von bekannter Art und brauchen i daher hier nicht weiter erläutert zu werden.
Unter den Haspeln B1 bis Bi befindet sich der Anfang einer Förderstrecke, die zur Aufnähme der von den Haspelhaken freigegebenen Drahtbunde C und zu deren Weiterleitung nach dem Warmbett M N dient. Die Förderstrecke besitzt einen aus Schienen D gebildeten festen Förderrost und einen aus ebenso langen Schienen E bestehenden beweglichen Förderrost.
Die Schienen D sind mit ihrem unteren Teil in gleich weit voneinander abstehende Zinken d2
von Kämmen D1 (Fig. 6) eingelassen, die mittels je zweier Tragschienen d3 auf paarweise angeordneten Böcken Z>4 unverschiebbar gelagert sind.
Die zwischen den festen Schienen D angeordneten beweglichen Schienen E sind in gleicher Weise in Zinken e2 von Kämmen E1 eingelassen. Die Kämme E1 sind mittels je zweier Querschienen e3 mit zwei seitlichen
ίο Längsträgern E1 starr verbunden, die auf Glcitrollen JF in der Förderrichtung verschiebbar sind. Unter den Schienen D befinden sich Lagerböcke F3, in deren Lageraugen f* je eine Kurbelwelle F1 drehbar ist. Jede Kurbelwelle JF1 besitzt zwei gleiche und gleichgerichtete Außenkurbeln f2, um deren Kurbelzapfen die Gleitrollen F drehbar sind. Die Höhenlage der Kurbelwelle F1 ist so gewählt, daß bei wagerechter Stellung der Außenkurbein f* die Oberkanten der Schienen E sich in gleicher Höhe mit den Oberkanten der Schienen D befinden.
Alle Kurbelwellen F1 tragen in ihrer Mitte eine gegenüber den Außenkurbeln f2 im gleichen Sinne um 90° versetzte Innenkurbel f5. Die Innenkurbeln f5 sind mit ihren Kurbelzapfen an eine gemeinschaftliche Kuppelstange G angeschlossen. Die von dem Walzwerk am weitesten entfernte Innenkurbel f5 steht durch eine Pleuelstange G1 mit dem kürzeren Kurbelarm h1 einer mit zwei Kurbelarmen h1 und k2 versehenen Welle H in Verbindung, die ihren Antrieb mittels eines Zahnrädervorgeleges h3, A4, Λ5 von einem Antriebsmotor He (Fig. 2)
erhält. i
Der längere Kurbelarm h2 ist gegenüber dem kürzeren h1 um 90 ° versetzt und durch eine Pleuelstange / mit einer Schwinge /* gelenkig verbunden. Das freie Ende der Schwinge J1 steht durch eine Lenkstange /2 mit einem Querträgere5 in Verbindung, der dib von dem Walzwerk entfernt liegenden Enden· Her beiden Längsträger E4 vereinigt.
Die Länge der Förderstrecke D E ist so gewählt, daß sie ein Vielfaches von je vier Drahtbunden C aufzunehmen vermag. Ferner ist die Einrichtung so getroffen, daß bei der aus Fig. 2 ersichtlichen linksseitigen Grenzstellung der Schwinge J1 die Schienen E sich in gleieher Höhe mit den festen Schienen D befinden und in bezug auf die Längsrichtung der Förderstrecke D E bündig mit den Schienen D liegen. Nimmt dagegen die Schwinge J1 ihre (in Fig. 2 strichpunktiert veranschaulichte) rechtsseitige Grenzstellung ein, so sind die Schienen E, die sich hierbei wieder in gleicher Höhe mit den Schienen Ό befinden, gegenüber diesen in der Förderrichtung um den Abstand zweier benachbarter Haspelachsen verschoben (Fig. 4). Der Halbmesser der Kurbeln f2 ist kleiner als die Hälfte des Abstandes zweier benachbarter Haspelachsen, so daß der Hub der Schienen E in der Höhenrichtung kleiner als in der Förderrichtung ist. Die Lage, welche die Schienen E bei der linksseitigen Grenzstellung der Schwinge J1 einnehmen, soll im folgenden kurz als. Ruhelage bezeichnet werden.
An das Ende der Förderstrecke D E schließt sich rechtwinklig eine zweite Förderstrecke an, die dazu bestimmt ist, die Drahtbundc über die ganze Breite des Warmbettes M N zu verteilen und daher kurz als Verteiler bezeichnet werden soll. Zum Antrieb des Verteilers dient eine in seiner Förderrichtung verlaufende Welle Ke, die durch Kegelrädergetriebe kb mit mehreren in Lagern K4 ruhenden und je einen Kurbelarm k2 tragenden Kurbelwellen k3 derart in zwangläufiger Verbindung steht, daß sämtliche Kurbelarme beständig einander parallel sind. An den gleich langen Kurbelarmen k2 je zweier benachbarter Kurbelwellen 7e3 ist je ein Träger K gelenkig befestigt, so daß ein Gelenkparallelogramm K k2 entsteht. An jedem der Träger K ist nach Art der Zinken von Kämmen eine Gruppe von Förderschienen k1 freitragend angeordnet. Sämtliche Schienen k1 liegen parallel zu den Schienen D und E, also rechtwinklig zur Förderrichtung des Verteilers, in einer Ebene, die bei der Drehung der Kur- go belwellen k3 beständig wagerecht bleibt und sich bei ihrer Mittellage in gleicher Höhe mit der Ebene der festen Schienen D befindet. Die Antriebswelle K6 steht durch ein Stirnrädergetriebe /e7, h3 mit der Welle H derart in zwangläufiger Verbindung, daß der der Förderstrecke D E zunächst liegende Träger K, der bei der Ruhelage der beweglichen Schienen E in deren Bahn hineinragt, diesen selbsttätig in der Förderrichtung des Verteilers ausweicht, wenn sie nach rechts ausschwingcn. Wenn sich die Schienen E in ihrer Ruhelage befinden, so liegen diejenigen von den Schienen kx, die sich hierbei vor dem rechten Ende (Fig. 1) der Förderstrecke D E befinden, genau in der Verlängerung der Schienen E.
An den Verteiler K k1 schließt sich rechtwinklig zu dessen Förderrichtung auf der von den Trägern K abgewendeten Seite das Warmbett an. Das Warmbett besitzt einen aus Schienen M gebildeten festen und einen aus ebenso langen Schienen N bestehenden beweglichen Förderrost. Die Lagerung der beiden Förderroste und der Antrieb des beweglichen Förderrostes, der von dem Antriebe der Forderstrecke D E und des Verteilers K k} vollkommen unabhängig ist, ist, wie die Fig. 1 und 2 deutlich erkennen lassen, in derselben Weise wie bei der Förderstrecke D E ausgebildet und braucht daher nicht näher erläu-
lert zu werden. Die Schienen M und N sind auf der dem Verteiler Kk1 zugekehrten Seite freitragend angeordnet. Die freitragenden Enden m1 der festen Schienen M reichen bis in die Nähe der Träger K. Das gleiche gilt von den beweglichen Schienen N, wenn sie sich in ihrer linksseitigen Grenzstellung (Fig. i) befinden. Die Abstände zwischen den Schienen M und N sind genau gleich den Abständen zwischen den Schienen D und E. Die vor dem rechten Ende'der Förderstrecke D E liegenden Schienen M und N sind gegenüber den Schienen D und E derart versetzt, daß die Schienen E, wenn sie nach rechts aus-
>5 schwingen, ungehindert zwischen den freitragenden Enden der Schienen M und N hindurchtreten können. Auch die Schienen k1 können bei der ihnen durch die Kurbeln k2 erteilten Schwingbewegung ungehindert zwisehen den freitragenden Enden der Schienen M und N hindurchtreten.
Die Arbeitsweise der ganzen Anlage ist folgende:
Tritt ein frisch gewalzter Draht nach Durch-
s5 laufen der Vorwalzen A, A1 und A"1 mit seinem vorderen Ende aus der Fertigwalze As aus, so wird er zum ersten Haspel B1 geleitet und dort in bekannter Weise zu einem Drahtbunde C aufgewickelt. Ist der Haspel B1 bewickelt, so wird der Draht abgeschnitten und zum zweiten Haspel B2 weitergeleitet. So wird nach und nach jeder folgende Haspel bewickelt. Sobald der Drahtbund auf dem
" ersten Haspel B1 fertig gewickelt ist, wird die hydraulische Steuerungsvorrichtung b7, bB dieses Haspels in Tätigkeit gesetzt, wodurch die den Drahtbund stützenden Haken b9 zurückgezogen werden, so daß der Drahtbund auf den unter dem Haspel B1 liegenden Teil der Fördcrstrccke D E fällt, deren bewegliche Schienen E sich in ihrer Ruhelage (Fig. 1) befinden. Hierauf wird der Haspel B1 sofort zur Aufnahme eines neuen Bundes vorgerichtet. Das gleiche geschieht nacheinander bei den folgenden Haspeln. Nachdem der letzte Haspel ß4 bewickelt ist, wird bei der A3 austretende Draht wieder zu dem inzwischen frei gewordenen Haspel B1 geleitet, und der geschilderte Vorgang wiederholt sich.
Sobald der letzte Haspel Bi den auf ihm aufgewickelten Drahtbund auf die Förderstrecke D E fallen gelassen hat, wird der Antriebsmotor H6 in Betrieb gesetzt. Dieser dreht mittels des Vorgeleges Λ6, hJ, hs die \Velle H im Sinne des Pfeiles x. Bei der ersten halben Umdrehung der Welle H gelangt, wie sich im einzelnen in Fig. 2 verfolgen läßt, die Schwinge 71 in ihre rechtsseitige Grenzstellung, so daß die beweglichen Schienen E in der Förderrichtung in die Lage nach Fig. 4 verschoben werden, wobei sie gleichzeitig durch die Kurbeln f2 mit den Rollen F angehoben werden, so daß die Drahtbunde C mitgenommen werden. Da der Hub der Schienen E in der Höhenrichtung geringer als in der Forderrichtung ist, so beschreiben alle Punkte der Schienen E ellipsenähnliche Kurven. Dies hat gegenüber bekannten Anordnungen, bei denen sämtliche Punkte der beweglichen Förderschienen Kreislinien beschreiben, den Vorteil, daß infolge der verringerten Hubhöhe der Arbeitsbedarf der Antriebsvorrichtung ■ kleiner ausfällt. Bei der zweiten halben Umdrehung der Welle H schwingen die Schienen E unter den festen Schienen D in ihre Anfangs- 75, lage zurück. Die Drahtbunde C bleiben dabei' auf den festen Schienen D liegen, so daß sie nach einer vollen Umdrehung der Welle H um den Abstand zweier Haspelachsen weiter nach rechts gelangt sind.
Nach insgesamt vier Umdrehungen der ' Welle H wird der Antriebsmotor H6 wieder abgestellt. Die vier Drahtbunde C, die ursprünglich unter den Haspeln B1 bis B* lagen, sind jetzt um vier Haspelabstände weiter nach rechts befördert, so daß der unter den Haspeln liegende Teil der Förderstrecke D E wieder für die Aufnahme neuer Bunde frei ist. Sind die vier Haspel B1 bis B4 zum zweiten Male bewickelt, und sind die aufgewickelten neuen Drahtbunde auf die Förderstrecke DE herabgefallen, so befinden sich auf dieser nunmehr 2X4 = 8 in gleichen Abständen angeordnete Bunde. Jetzt wird der Antriebsmotor H% von neuem in Betrieb gesetzt und erst wieder abgestellt, wenn nach vier Umdrehungen der Welle H die acht Drahtbunde, um vier Schritte weiterbefördert sind. Der geschilderte Vorgang wiederholt sich j in gleicher Weise, bis die ganze Förderstrecke D E mit einem Vielfachen von vier Bunden belegt ist. . > · ;. ;
Wird nun der Motor He wieder in Betrieb gesetzt, so werden bei der ersten Umdrehung der Welle H alle Bunde auf der Förderstrecke D E wieder um einen Schritt weiter nach rechts befördert. Der dem Verteiler K k1 zunächst gelegene Bund wird hierbei von den Schienen E auf die den festen Förderrost des Verteilers bildenden freitragenden Enden m1 no der Schienen A/ und auf die mit diesen gleich » liegenden Enden der in Ruhe befindlichen Schienen N des Warmbettes abgcsctst. Dies kann ungehindert geschehen, da der der Förderstrecke D E zunächst gelegene Träger K des Verteilers beim Ausschwingen der Schienen E diesen, wie oben erwähnt, selbsttätig ausweicht.
Bei der zweiten Umdrehung der Welle // werden die Drahtbunde der Förderstrecke D E
wieder um einen Schritt nach rechts befördert, so daß ein zweiter Bund auf den Anfang des Verteilers übergeführt wird. Gleichzeitig wird der zuerst auf den Verteiler übergetretene
■ 5 Bund auf diesem durch die beweglichen Schienen kl des Verteilers, die hierbei durch die Kurbeln k2 zunächst angehoben und zugleich in der Förderrichtung des Verteilers bewegt und sodann unterhalb der freitragenden Enden
ίο der Schienen M und N in ihre Anfangslage zurückgeführt werden, weiterbefördert. Der Vorgang wiederholt sich, bis nach insgesamt . vier Umdrehungen der Welle H der Antriebsmotor ΗΆ wieder abgestellt wird. Die Förder-, 15 strecke D E ist dann bis auf den unter den Haspeln Z?1 bis BA liegenden Teil vollständig mit Bunden belegt, und .auf dem Verteiler befinden sich die ersten vier Bunde, wie in ■ Fig. ι und 2 in strichpunktierten Linien angedeutet ist.
Die geschilderten Vorgänge wiederholen sich nun so lange, bis der Verteiler, der ein Vielfaches von vier Bunden aufzunehmen vermag, vollständig mit Bunden belegt ist. Hierauf wird, während der Verteiler und die Förderstrecke D E sich in Ruhe befinden und auf den Haspel B1 ein neuer Bund aufgewickelt wird, der Antriebsmotor für die beweglichen Förderschienen N des Warmbettes in Betrieb gesetzt und, nachdem die der Welle H entsprechende Kurbelwelle des Warmbettantriebes eine volle Umdrehung gemacht hat, wieder stillgesetzt. Bei dieser Bewegung werden alle auf dem Verteiler befindlichen Drahtbunde von den freitragenden Enden der Schienen N angehoben, nach rechts befördert und auf das Warmbett abgesetzt, so daß der Verteiler wieder frei wird und eine neue Bundreihe aufnehmen kann.
Die Antriebsvorrichtung des Warmbettes N bleibt nun so lange in Ruhe, bis der Verteiler wieder ganz mit Bunden belegt ist. Hierauf wird sie wieder in Betrieb gesetzt und befördert die bereits auf dem Warmbette befindliehe Bundreihe· um einen Schritt weiter nach rechts. Gleichzeitig wird die auf dem Verr teiler befindliche Bundreihe in der erwähnten Weise auf das Warmbett übergeführt, so daß der Verteiler wieder zur Aufnahme einer neuen Bundreihe fähig wird. Das Spiel wiederholt sich so lange, bis das Warmbett vollständig belegt ist.
Am Ende des Warmbettes angelangt, sind die Drahtbunde erkaltet und werden von Hand abgenommen, um gebündelt und verladen zu werden.
Bei der beschriebenen Anordnung steht die Antriebswelle K6 des Verteilers dauernd durch die Zahnräder A7 und ä3 mit der WeIIeH in zwangläufiger Verbindung, so daß die Schienen A1 des Verteilers bei einer Bewegung der Schienen E auch dann mitbewegt werden, wenn der Verteiler noch nicht !belegt ist. Will man das Mitlaufen der Schienen A1 vermeiden, so ordnet man zweckmäßig z. B. zwisehen dem Zahnrade A7 und dem diesem zunächst liegenden Kegelrädergetriebe A5 eine ein- und ausrückbare Kupplung an, die erst eingerückt wird, wenn der rechts von den Haspeln B1 bis Bi liegende Teil der Förderstrecke D E vollständig mit Drahtbunden belegt ist. Die Kupplung muß selbstverständlich so ausgebildet sein, daß sie die beiden Wellen H und K6 nur in einer einzigen gegenseitigen Stellung zu kuppeln gestattet, nämlich in derjenigen Stellung, bei welcher der der Förderstrecke D E zunächst liegende Träger K des Verteilers den Schienen E, wenn diese nach rechts ausschwingen, rechtzeitig ausweicht.

Claims (4)

Patent-Ansprüche: . ' #
1. Insbesondere zur Weiterleitung von Drahtbunden bestimmte Förderstraße, die aus festen und beweglichen, sowohl in der Höhen- als auch in der Förderrichtung schwingbaren Schienen besteht, dadurch gekennzeichnet, daß sie- mindestens zwei unter einem rechten Winkel zusammenstoßende Teilstrecken (z. B. D E, A1 m1) ent-
.·· hält, deren sämtliche Schienen (D, E und ':1t1, m1) untereinander parallel sind, wobei die beweglichen Schienen (E) derjenigen Teilstrecke (D E), deren Förderrichtung mit der Längsrichtung ihrer Schienen (D1 E) übereinstimmt, bei ihrer Schwingbewegung zwischen die festen Schienen (m1) der anderen Teilstrecke (A1W1) zu greifen vermögen.
2. Förderstraße nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die schwingbaren Schienen (A1) derjenigen Teilstrecke 1 (A1 in1), deren Förderrichtung mit der Längsrichtung ihrer Schienen (A1, ml) einen rechten Winkel bildet, gruppenweise freitragend an einem Träger (K) angeordnet sind.
3. Förderstraße nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in derjenigen Teilstrecke (kl m1), deren Förderrichtung ' mit der Längsrichtung ihrer Schienen einen rechten Winkel bildet, der der anderen Teilstrecke (D E) zunächst gelegene Träger (K) vor den festen Schienen (D) dieser Teilstrecke (D E) vorbeischwingt, und daß die Antriebsvorrichtungen der beiden Teilstrecken (D E und kl ml) derart miteinander gekuppelt sind, daß der erwähnte Träger (K) den beweglichen Schienen (E)
der anderen Teilstrecke (D E) selbsttätig ausweicht, wenn diese in der Richtung auf die erstgenannte Teilstrecke (k1 m1) aus- j schwingen.
4. Förderstraße nach Anspruch 1 bis 3, bei der die eine Teilstrecke durch ein Warmbett gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsrichtung der Schienen (M, N) des Warmbettes in dessen Förderrichtung fällt, und daß die Enden (in1) der festen Schienen (M) des Warmbettes freitragend angeordnet sind und gleichzeitig die festen Schienen der anderen Teilstrecke (A1W1) bilden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
DENDAT285608D Active DE285608C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE285608C true DE285608C (de)

Family

ID=540986

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT285608D Active DE285608C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE285608C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1266221B (de) * 1961-11-11 1968-04-11 Bwg Bergwerk Walzwerk Foerderstrasse fuer Blechbunde
DE1294281B (de) * 1963-03-25 1978-02-16
US5502288A (en) * 1994-03-30 1996-03-26 Union Carbide Chemicals & Plastics Technology Corporation Telephone cables

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1266221B (de) * 1961-11-11 1968-04-11 Bwg Bergwerk Walzwerk Foerderstrasse fuer Blechbunde
DE1294281B (de) * 1963-03-25 1978-02-16
US5502288A (en) * 1994-03-30 1996-03-26 Union Carbide Chemicals & Plastics Technology Corporation Telephone cables

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2220205A1 (de) Produkt-Behandungs-Transportsystem für Kühlbetten
DE3123927C2 (de)
DE2702041A1 (de) Vorrichtung zum transport von gewickelten rollen
DE3521468A1 (de) Vorrichtung zum stapeln und befoerdern von papierservietten, papierhandtuechern und dergleichen
DE2037911B2 (de) Vorrichtung zum Stapeln von Zuschnitten für Wellpappschachteln od.dgl
DE3010923A1 (de) Verfahren zum kontinuierlichen verarbeiten von stahlstaeben fuer bewehrten beton und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens
DE3221324A1 (de) Vorrichtung zum palettieren von stueckgut
DE1296578B (de) Vorrichtung zum Stapeln von Walzstahlprofil-Staeben
DE3141476C2 (de) Stapelmaschine zum verschachtelten Stapeln von profilierten Walzstäben
DE285608C (de)
DE3630726A1 (de) Einrichtung zur entnahme von stabmaterial, insbesondere unter entwirren des stabmaterials
DE1752815A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Einsetzen von Spiralfedern in eine Verarbeitungsmaschine
DE2917027C2 (de) Verfahren zum Fördern von aufeinanderfolgenden heißen Wicklungen und Wicklungsfördereinrichtung zu dessen Durchführung
DE69918477T2 (de) Mittel zum Aufhängen von Nahrungsmitteln
CH631527A5 (de) Verfahren zum herstellen von schraubenfedern und maschine zur durchfuehrung des verfahrens.
DE2446707B2 (de) Foerderer, insbesondere fuer hopfenpflueckmaschinen
EP0068400A2 (de) Vorrichtung zum Querfördern von Strangabschnitten in einer Mehrstranggiessanlage
DE19809918C2 (de) Vorrichtung zum Handhaben von Schnittlängen und Unterlängen in Feinstahladjustagen
DE2460386B2 (de) Bandbund-Transportvorrichtung
EP4218401A1 (de) Vorrichtung zum aufnehmen und absetzen von in reihen stehenden pflanztöpfen
DE2604823A1 (de) Schneidanlage
DE1245401B (de) Vorrichtung zum induktiven Teilhaerten von zylindrischen Werkstuecken
DE1452016A1 (de) Aufstell- und Verschiebevorrichtung fuer Walzstaebe,insbesondere Profile
DE578307C (de) Kuehlbettanlage mit mehreren Auflaufrinnen
DE1051768B (de) Kuehlbett fuer Walzgut