DE285608C - - Google Patents
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- DE285608C DE285608C DENDAT285608D DE285608DA DE285608C DE 285608 C DE285608 C DE 285608C DE NDAT285608 D DENDAT285608 D DE NDAT285608D DE 285608D A DE285608D A DE 285608DA DE 285608 C DE285608 C DE 285608C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21B—ROLLING OF METAL
- B21B39/00—Arrangements for moving, supporting, or positioning work, or controlling its movement, combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, metal-rolling mills
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21B—ROLLING OF METAL
- B21B39/00—Arrangements for moving, supporting, or positioning work, or controlling its movement, combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, metal-rolling mills
- B21B39/34—Arrangements or constructional combinations specifically designed to perform functions covered by more than one of groups B21B39/02, B21B39/14, B21B39/20
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Winding, Rewinding, Material Storage Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTSCHRIFT
- M 285608 KLASSE 7a. GRUPPE
Schienen besteht.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. Juli 1912 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf solche insbesondere
zur Weiterleitung von Drahtbunden bestimmten Förderstraßen, die aus festen und beweglichen, sowohl in der Höhen: als auch
in der Förderrichtung schwingbaren Schienen bestehen, und bezweckt, derartige Förderstraßen
so auszubilden, daß sich die Bewegungsrichtung des Fördergutes an einer oder an mehreren Stellen um 90° ändern kann.
'10 Auf der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes eine Drahtstraße schematisch dargestellt, die aus einer durch ein Warmbett gebildeten Teilstrecke und zw'ei weiteren, unter einem rechten Win- »5 kel aneinanderstoßenden Teilstrecken besteht, von denen die eine dazu dient, die Drahtbunde an das Warmbett heranzuschaffen, und^ die andere dazu bestimmt ist, die Drahtbunde rechtwinklig zur Förderrichtung- des Warmbetts über dessen ganze Breite zu Verteilen. Es zeigt -I1
'10 Auf der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes eine Drahtstraße schematisch dargestellt, die aus einer durch ein Warmbett gebildeten Teilstrecke und zw'ei weiteren, unter einem rechten Win- »5 kel aneinanderstoßenden Teilstrecken besteht, von denen die eine dazu dient, die Drahtbunde an das Warmbett heranzuschaffen, und^ die andere dazu bestimmt ist, die Drahtbunde rechtwinklig zur Förderrichtung- des Warmbetts über dessen ganze Breite zu Verteilen. Es zeigt -I1
Fig. ι eine Oberansicht der Drahtstraße, von der einige Teile herausgebrochen gedacht sind,
Fig. 2 eine Seitenansicht eines Teiles der Drahtstraße,
Fig. 3 den Schnitt nach 3-3 der Fig. 1, von
rechts gesehen,
Fig. 4 eine Oberansicht eines Teiles der Drahtstraße bei anderer Stellung einzelnerTeile,
ferner in größerem Maßstabe,
Fig. 5 eine Seitenansicht eines Teiles der Drahtstraße, und
Fig. 6 den Schnitt nach 6-6 der Fig. 5, von links gesehen, bei anderer Stellung einzelner
Teile.
A, A1 und A2 bezeichnet die drei letzten
Vorwalzen und A 3 die Fertigware des Drahtwalzwerkes.
In der Nähe der Fertigwalze ΑΛ sind vier Haspelständer B so aufgestellt, daß
die Drahachsen der vier zugehörigen Haspcl B1, B2, B3, B* in der durch die Austrittsrichtung
des die Fertigwalze verlassenden Drahtes bestimmten senkrechten Ebene liegen und voneinander
gleich weit abstehen. Die Haspelständer B sind als Konsolträger ausgebildet'
(Fig. 6) und besitzen außer einem Kegclradäntrieb bb für die unverschiebbar gelagerten
Haspelwellen b6 je eine hydraulische Steuerungsvorrichtungö7,
&8 zum Ein- und Auswärtsbewegen von Haspelhaken ö9. Die Anordnung der Haspelhaken
δ9 sowie ihre Steuerung sind von bekannter Art und brauchen i daher hier nicht
weiter erläutert zu werden.
Unter den Haspeln B1 bis Bi befindet sich
der Anfang einer Förderstrecke, die zur Aufnähme der von den Haspelhaken freigegebenen
Drahtbunde C und zu deren Weiterleitung nach dem Warmbett M N dient. Die Förderstrecke
besitzt einen aus Schienen D gebildeten festen Förderrost und einen aus ebenso
langen Schienen E bestehenden beweglichen Förderrost.
Die Schienen D sind mit ihrem unteren Teil in gleich weit voneinander abstehende Zinken d2
von Kämmen D1 (Fig. 6) eingelassen, die mittels
je zweier Tragschienen d3 auf paarweise
angeordneten Böcken Z>4 unverschiebbar gelagert
sind.
Die zwischen den festen Schienen D angeordneten beweglichen Schienen E sind in gleicher
Weise in Zinken e2 von Kämmen E1 eingelassen.
Die Kämme E1 sind mittels je zweier Querschienen e3 mit zwei seitlichen
ίο Längsträgern E1 starr verbunden, die auf
Glcitrollen JF in der Förderrichtung verschiebbar sind. Unter den Schienen D befinden
sich Lagerböcke F3, in deren Lageraugen f* je eine Kurbelwelle F1 drehbar ist. Jede
Kurbelwelle JF1 besitzt zwei gleiche und gleichgerichtete Außenkurbeln f2, um deren Kurbelzapfen
die Gleitrollen F drehbar sind. Die Höhenlage der Kurbelwelle F1 ist so gewählt,
daß bei wagerechter Stellung der Außenkurbein f* die Oberkanten der Schienen E sich
in gleicher Höhe mit den Oberkanten der Schienen D befinden.
Alle Kurbelwellen F1 tragen in ihrer Mitte
eine gegenüber den Außenkurbeln f2 im gleichen
Sinne um 90° versetzte Innenkurbel f5. Die Innenkurbeln f5 sind mit ihren Kurbelzapfen
an eine gemeinschaftliche Kuppelstange G angeschlossen. Die von dem Walzwerk am
weitesten entfernte Innenkurbel f5 steht durch
eine Pleuelstange G1 mit dem kürzeren Kurbelarm h1 einer mit zwei Kurbelarmen h1 und k2
versehenen Welle H in Verbindung, die ihren Antrieb mittels eines Zahnrädervorgeleges h3,
A4, Λ5 von einem Antriebsmotor He (Fig. 2)
erhält. i
Der längere Kurbelarm h2 ist gegenüber dem
kürzeren h1 um 90 ° versetzt und durch eine Pleuelstange / mit einer Schwinge /* gelenkig
verbunden. Das freie Ende der Schwinge J1 steht durch eine Lenkstange /2 mit einem
Querträgere5 in Verbindung, der dib von dem
Walzwerk entfernt liegenden Enden· Her beiden Längsträger E4 vereinigt.
Die Länge der Förderstrecke D E ist so gewählt, daß sie ein Vielfaches von je vier Drahtbunden
C aufzunehmen vermag. Ferner ist die Einrichtung so getroffen, daß bei der aus
Fig. 2 ersichtlichen linksseitigen Grenzstellung der Schwinge J1 die Schienen E sich in gleieher
Höhe mit den festen Schienen D befinden und in bezug auf die Längsrichtung der
Förderstrecke D E bündig mit den Schienen D liegen. Nimmt dagegen die Schwinge J1 ihre
(in Fig. 2 strichpunktiert veranschaulichte) rechtsseitige Grenzstellung ein, so sind die
Schienen E, die sich hierbei wieder in gleicher Höhe mit den Schienen Ό befinden, gegenüber
diesen in der Förderrichtung um den Abstand zweier benachbarter Haspelachsen verschoben
(Fig. 4). Der Halbmesser der Kurbeln f2 ist kleiner als die Hälfte des Abstandes zweier
benachbarter Haspelachsen, so daß der Hub der Schienen E in der Höhenrichtung kleiner
als in der Förderrichtung ist. Die Lage, welche die Schienen E bei der linksseitigen
Grenzstellung der Schwinge J1 einnehmen, soll im folgenden kurz als. Ruhelage bezeichnet
werden.
An das Ende der Förderstrecke D E schließt sich rechtwinklig eine zweite Förderstrecke an,
die dazu bestimmt ist, die Drahtbundc über die ganze Breite des Warmbettes M N zu verteilen
und daher kurz als Verteiler bezeichnet werden soll. Zum Antrieb des Verteilers dient
eine in seiner Förderrichtung verlaufende Welle Ke, die durch Kegelrädergetriebe kb mit
mehreren in Lagern K4 ruhenden und je einen Kurbelarm k2 tragenden Kurbelwellen k3
derart in zwangläufiger Verbindung steht, daß sämtliche Kurbelarme beständig einander parallel
sind. An den gleich langen Kurbelarmen k2
je zweier benachbarter Kurbelwellen 7e3 ist je ein Träger K gelenkig befestigt, so daß ein
Gelenkparallelogramm K k2 entsteht. An jedem der Träger K ist nach Art der Zinken
von Kämmen eine Gruppe von Förderschienen k1 freitragend angeordnet. Sämtliche Schienen k1
liegen parallel zu den Schienen D und E, also rechtwinklig zur Förderrichtung des Verteilers,
in einer Ebene, die bei der Drehung der Kur- go belwellen k3 beständig wagerecht bleibt und
sich bei ihrer Mittellage in gleicher Höhe mit der Ebene der festen Schienen D befindet.
Die Antriebswelle K6 steht durch ein Stirnrädergetriebe
/e7, h3 mit der Welle H derart in
zwangläufiger Verbindung, daß der der Förderstrecke D E zunächst liegende Träger K, der
bei der Ruhelage der beweglichen Schienen E in deren Bahn hineinragt, diesen selbsttätig
in der Förderrichtung des Verteilers ausweicht, wenn sie nach rechts ausschwingcn. Wenn
sich die Schienen E in ihrer Ruhelage befinden, so liegen diejenigen von den Schienen kx,
die sich hierbei vor dem rechten Ende (Fig. 1) der Förderstrecke D E befinden, genau in der
Verlängerung der Schienen E.
An den Verteiler K k1 schließt sich rechtwinklig
zu dessen Förderrichtung auf der von den Trägern K abgewendeten Seite das Warmbett
an. Das Warmbett besitzt einen aus Schienen M gebildeten festen und einen aus
ebenso langen Schienen N bestehenden beweglichen Förderrost. Die Lagerung der beiden
Förderroste und der Antrieb des beweglichen Förderrostes, der von dem Antriebe der Forderstrecke
D E und des Verteilers K k} vollkommen unabhängig ist, ist, wie die Fig. 1
und 2 deutlich erkennen lassen, in derselben Weise wie bei der Förderstrecke D E ausgebildet
und braucht daher nicht näher erläu-
lert zu werden. Die Schienen M und N sind
auf der dem Verteiler Kk1 zugekehrten Seite
freitragend angeordnet. Die freitragenden Enden m1 der festen Schienen M reichen bis
in die Nähe der Träger K. Das gleiche gilt von den beweglichen Schienen N, wenn sie
sich in ihrer linksseitigen Grenzstellung (Fig. i) befinden. Die Abstände zwischen den Schienen
M und N sind genau gleich den Abständen zwischen den Schienen D und E. Die
vor dem rechten Ende'der Förderstrecke D E liegenden Schienen M und N sind gegenüber
den Schienen D und E derart versetzt, daß die Schienen E, wenn sie nach rechts aus-
>5 schwingen, ungehindert zwischen den freitragenden
Enden der Schienen M und N hindurchtreten können. Auch die Schienen k1
können bei der ihnen durch die Kurbeln k2
erteilten Schwingbewegung ungehindert zwisehen den freitragenden Enden der Schienen M
und N hindurchtreten.
Die Arbeitsweise der ganzen Anlage ist folgende:
Tritt ein frisch gewalzter Draht nach Durch-
s5 laufen der Vorwalzen A, A1 und A"1 mit seinem
vorderen Ende aus der Fertigwalze As aus, so wird er zum ersten Haspel B1 geleitet
und dort in bekannter Weise zu einem Drahtbunde C aufgewickelt. Ist der Haspel B1 bewickelt,
so wird der Draht abgeschnitten und zum zweiten Haspel B2 weitergeleitet. So
wird nach und nach jeder folgende Haspel bewickelt. Sobald der Drahtbund auf dem
" ersten Haspel B1 fertig gewickelt ist, wird die
hydraulische Steuerungsvorrichtung b7, bB dieses
Haspels in Tätigkeit gesetzt, wodurch die den Drahtbund stützenden Haken b9 zurückgezogen
werden, so daß der Drahtbund auf den unter dem Haspel B1 liegenden Teil der Fördcrstrccke
D E fällt, deren bewegliche Schienen E sich in ihrer Ruhelage (Fig. 1) befinden.
Hierauf wird der Haspel B1 sofort zur Aufnahme eines neuen Bundes vorgerichtet. Das
gleiche geschieht nacheinander bei den folgenden Haspeln. Nachdem der letzte Haspel ß4
bewickelt ist, wird bei der A3 austretende Draht wieder zu dem inzwischen frei gewordenen Haspel B1 geleitet, und der geschilderte
Vorgang wiederholt sich.
Sobald der letzte Haspel Bi den auf ihm
aufgewickelten Drahtbund auf die Förderstrecke D E fallen gelassen hat, wird der Antriebsmotor
H6 in Betrieb gesetzt. Dieser dreht mittels des Vorgeleges Λ6, hJ, hs die
\Velle H im Sinne des Pfeiles x. Bei der ersten halben Umdrehung der Welle H gelangt,
wie sich im einzelnen in Fig. 2 verfolgen läßt, die Schwinge 71 in ihre rechtsseitige Grenzstellung,
so daß die beweglichen Schienen E in der Förderrichtung in die Lage nach Fig. 4
verschoben werden, wobei sie gleichzeitig durch die Kurbeln f2 mit den Rollen F angehoben
werden, so daß die Drahtbunde C mitgenommen werden. Da der Hub der Schienen E
in der Höhenrichtung geringer als in der Forderrichtung ist, so beschreiben alle Punkte
der Schienen E ellipsenähnliche Kurven. Dies hat gegenüber bekannten Anordnungen, bei
denen sämtliche Punkte der beweglichen Förderschienen Kreislinien beschreiben, den Vorteil,
daß infolge der verringerten Hubhöhe der Arbeitsbedarf der Antriebsvorrichtung ■
kleiner ausfällt. Bei der zweiten halben Umdrehung der Welle H schwingen die Schienen E
unter den festen Schienen D in ihre Anfangs- 75,
lage zurück. Die Drahtbunde C bleiben dabei' auf den festen Schienen D liegen, so daß sie
nach einer vollen Umdrehung der Welle H um den Abstand zweier Haspelachsen weiter nach
rechts gelangt sind.
Nach insgesamt vier Umdrehungen der ' Welle H wird der Antriebsmotor H6 wieder
abgestellt. Die vier Drahtbunde C, die ursprünglich unter den Haspeln B1 bis B* lagen,
sind jetzt um vier Haspelabstände weiter nach rechts befördert, so daß der unter den Haspeln
liegende Teil der Förderstrecke D E wieder für die Aufnahme neuer Bunde frei ist.
Sind die vier Haspel B1 bis B4 zum zweiten
Male bewickelt, und sind die aufgewickelten neuen Drahtbunde auf die Förderstrecke DE
herabgefallen, so befinden sich auf dieser nunmehr 2X4 = 8 in gleichen Abständen angeordnete
Bunde. Jetzt wird der Antriebsmotor H% von neuem in Betrieb gesetzt und
erst wieder abgestellt, wenn nach vier Umdrehungen der Welle H die acht Drahtbunde,
um vier Schritte weiterbefördert sind. Der geschilderte Vorgang wiederholt sich j in gleicher
Weise, bis die ganze Förderstrecke D E mit einem Vielfachen von vier Bunden belegt
ist. . > · ;. ;
Wird nun der Motor He wieder in Betrieb
gesetzt, so werden bei der ersten Umdrehung der Welle H alle Bunde auf der Förderstrecke
D E wieder um einen Schritt weiter nach rechts befördert. Der dem Verteiler K k1 zunächst
gelegene Bund wird hierbei von den Schienen E auf die den festen Förderrost des
Verteilers bildenden freitragenden Enden m1 no
der Schienen A/ und auf die mit diesen gleich » liegenden Enden der in Ruhe befindlichen
Schienen N des Warmbettes abgcsctst. Dies kann ungehindert geschehen, da der der Förderstrecke
D E zunächst gelegene Träger K des Verteilers beim Ausschwingen der Schienen E
diesen, wie oben erwähnt, selbsttätig ausweicht.
Bei der zweiten Umdrehung der Welle // werden die Drahtbunde der Förderstrecke D E
wieder um einen Schritt nach rechts befördert,
so daß ein zweiter Bund auf den Anfang des Verteilers übergeführt wird. Gleichzeitig wird
der zuerst auf den Verteiler übergetretene
■ 5 Bund auf diesem durch die beweglichen Schienen
kl des Verteilers, die hierbei durch die
Kurbeln k2 zunächst angehoben und zugleich in der Förderrichtung des Verteilers bewegt
und sodann unterhalb der freitragenden Enden
ίο der Schienen M und N in ihre Anfangslage
zurückgeführt werden, weiterbefördert. Der Vorgang wiederholt sich, bis nach insgesamt
. vier Umdrehungen der Welle H der Antriebsmotor ΗΆ wieder abgestellt wird. Die Förder-,
15 strecke D E ist dann bis auf den unter den Haspeln Z?1 bis BA liegenden Teil vollständig
mit Bunden belegt, und .auf dem Verteiler befinden sich die ersten vier Bunde, wie in
■ Fig. ι und 2 in strichpunktierten Linien angedeutet
ist.
Die geschilderten Vorgänge wiederholen sich nun so lange, bis der Verteiler, der ein Vielfaches
von vier Bunden aufzunehmen vermag, vollständig mit Bunden belegt ist. Hierauf wird, während der Verteiler und die Förderstrecke
D E sich in Ruhe befinden und auf den Haspel B1 ein neuer Bund aufgewickelt
wird, der Antriebsmotor für die beweglichen Förderschienen N des Warmbettes in Betrieb
gesetzt und, nachdem die der Welle H entsprechende Kurbelwelle des Warmbettantriebes
eine volle Umdrehung gemacht hat, wieder
stillgesetzt. Bei dieser Bewegung werden alle auf dem Verteiler befindlichen Drahtbunde
von den freitragenden Enden der Schienen N angehoben, nach rechts befördert und auf das
Warmbett abgesetzt, so daß der Verteiler wieder frei wird und eine neue Bundreihe aufnehmen
kann.
Die Antriebsvorrichtung des Warmbettes N bleibt nun so lange in Ruhe, bis der Verteiler
wieder ganz mit Bunden belegt ist. Hierauf wird sie wieder in Betrieb gesetzt und befördert
die bereits auf dem Warmbette befindliehe
Bundreihe· um einen Schritt weiter nach rechts. Gleichzeitig wird die auf dem Verr
teiler befindliche Bundreihe in der erwähnten Weise auf das Warmbett übergeführt, so daß
der Verteiler wieder zur Aufnahme einer neuen Bundreihe fähig wird. Das Spiel wiederholt
sich so lange, bis das Warmbett vollständig belegt ist.
Am Ende des Warmbettes angelangt, sind die Drahtbunde erkaltet und werden von
Hand abgenommen, um gebündelt und verladen zu werden.
Bei der beschriebenen Anordnung steht die Antriebswelle K6 des Verteilers dauernd durch
die Zahnräder A7 und ä3 mit der WeIIeH in
zwangläufiger Verbindung, so daß die Schienen A1 des Verteilers bei einer Bewegung der
Schienen E auch dann mitbewegt werden, wenn der Verteiler noch nicht !belegt ist.
Will man das Mitlaufen der Schienen A1 vermeiden, so ordnet man zweckmäßig z. B. zwisehen
dem Zahnrade A7 und dem diesem zunächst liegenden Kegelrädergetriebe A5 eine
ein- und ausrückbare Kupplung an, die erst eingerückt wird, wenn der rechts von den
Haspeln B1 bis Bi liegende Teil der Förderstrecke
D E vollständig mit Drahtbunden belegt ist. Die Kupplung muß selbstverständlich
so ausgebildet sein, daß sie die beiden Wellen H und K6 nur in einer einzigen gegenseitigen
Stellung zu kuppeln gestattet, nämlich in derjenigen Stellung, bei welcher
der der Förderstrecke D E zunächst liegende Träger K des Verteilers den Schienen E, wenn
diese nach rechts ausschwingen, rechtzeitig ausweicht.
Claims (4)
1. Insbesondere zur Weiterleitung von Drahtbunden bestimmte Förderstraße, die
aus festen und beweglichen, sowohl in der Höhen- als auch in der Förderrichtung
schwingbaren Schienen besteht, dadurch gekennzeichnet, daß sie- mindestens zwei
unter einem rechten Winkel zusammenstoßende Teilstrecken (z. B. D E, A1 m1) ent-
.·· hält, deren sämtliche Schienen (D, E und ':1t1, m1) untereinander parallel sind, wobei
die beweglichen Schienen (E) derjenigen Teilstrecke (D E), deren Förderrichtung mit
der Längsrichtung ihrer Schienen (D1 E)
übereinstimmt, bei ihrer Schwingbewegung zwischen die festen Schienen (m1) der anderen
Teilstrecke (A1W1) zu greifen vermögen.
2. Förderstraße nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die schwingbaren
Schienen (A1) derjenigen Teilstrecke 1 (A1 in1), deren Förderrichtung mit der
Längsrichtung ihrer Schienen (A1, ml) einen
rechten Winkel bildet, gruppenweise freitragend an einem Träger (K) angeordnet
sind.
3. Förderstraße nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in derjenigen
Teilstrecke (kl m1), deren Förderrichtung '
mit der Längsrichtung ihrer Schienen einen rechten Winkel bildet, der der anderen
Teilstrecke (D E) zunächst gelegene Träger (K) vor den festen Schienen (D) dieser
Teilstrecke (D E) vorbeischwingt, und daß die Antriebsvorrichtungen der beiden Teilstrecken
(D E und kl ml) derart miteinander
gekuppelt sind, daß der erwähnte Träger (K) den beweglichen Schienen (E)
der anderen Teilstrecke (D E) selbsttätig ausweicht, wenn diese in der Richtung auf
die erstgenannte Teilstrecke (k1 m1) aus- j
schwingen.
4. Förderstraße nach Anspruch 1 bis 3,
bei der die eine Teilstrecke durch ein Warmbett gebildet wird, dadurch gekennzeichnet,
daß die Längsrichtung der Schienen (M, N) des Warmbettes in dessen Förderrichtung
fällt, und daß die Enden (in1) der festen Schienen (M) des Warmbettes
freitragend angeordnet sind und gleichzeitig die festen Schienen der anderen Teilstrecke
(A1W1) bilden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE285608C true DE285608C (de) |
Family
ID=540986
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT285608D Active DE285608C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE285608C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1266221B (de) * | 1961-11-11 | 1968-04-11 | Bwg Bergwerk Walzwerk | Foerderstrasse fuer Blechbunde |
| DE1294281B (de) * | 1963-03-25 | 1978-02-16 | ||
| US5502288A (en) * | 1994-03-30 | 1996-03-26 | Union Carbide Chemicals & Plastics Technology Corporation | Telephone cables |
-
0
- DE DENDAT285608D patent/DE285608C/de active Active
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1266221B (de) * | 1961-11-11 | 1968-04-11 | Bwg Bergwerk Walzwerk | Foerderstrasse fuer Blechbunde |
| DE1294281B (de) * | 1963-03-25 | 1978-02-16 | ||
| US5502288A (en) * | 1994-03-30 | 1996-03-26 | Union Carbide Chemicals & Plastics Technology Corporation | Telephone cables |
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