DE2854929A1 - Schaltungsanordnung zur unterdrueckung von stoersignalen in einem antiblockiersystem - Google Patents
Schaltungsanordnung zur unterdrueckung von stoersignalen in einem antiblockiersystemInfo
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Description
Hannover, den 12.12.1978 WP 42/78 - Sehr./E
YiIBCO Y/ESTINGHOUSE GmbH, HANNOVER
Schaltungsanordnung zur Unterdrückung von Störsignalen in
j3injejn__Antiblockiersv.stem
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Unterdrückung
von Störsignalen in einem Antiblockiersystem für eine Fahrzeugbremsanlage gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1.
Beim Bremsen eines Fahrzeugs mit einem Antiblockiersystem der vorerwähnten Art können in dem von dem Sensor und dem dazu gehörenden
Zahnrad gebildeten mechanischen System unerwünschte Schwingungen entstehen. Derartige Schwingungen erzeugen im Sensor
Störsignale, die zu einer falschen Betriebsweise des Antiblockiersystem^
führen können. Die Störsignale unterscheiden, sich uon den Nutzsignalen häufig sowohl hinsichtlich der Frequenz,
wobei die Nutzsignale eine wesentlich geringere Frequenz als die Störsignale aufweisen, als auch hinsichtlich der
Amplitude, wobei die Störsignale eine wesentlich kleinere Amplitude als die Nutzsignale aufweisen. Derartige Störsignale
können mittels einfacher Filter und/oder Amplituden-Schwellwertschaltungen unterdrückt werden.
030033/00Oi
Diese Mittel zur Störbefreiung versagen jedoch weitgehend, wenn sich die Frequenz und die Amplitude der Nutzsignale
und der Störsignale nicht mehr stark voneinander unterscheiden. .
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung
der eingangs genannten Art zu schaffen, die auch dann zufriedenstellend arbeitet, wenn sich die Nutzsignale und
Störsignale bezüglich Frequenz und/oder Amplitude nicht mehr stark voneinander unterscheiden.
Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 angegebene Erfindung
gelöst. Weiterbildungen und vorteilhafte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Die Erfindung hat den Vorteil, daß bei der Ausregelung der Nutzsignale
auf einen durch einen Sollwert vorgegebenen Wert die Herstellungstoleranzen, Temperatureinflüsse und Alterungseinflüsse
der verwendeten Bauelemente nicht mehr stören und daß die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung auch integriert aufgebaut
werden kann.
Die Erfindung wird anhand eines Ausführungsbeispiels und einer Weiterbildung der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung, die in
der Zeichnung dargestellt sind, näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 ein Blockschaltbild für die. erfindungsgemäße Schaltungsanordnung,
Fig. 2 ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung
und
Fig. 3 eine Weiterbildung der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung.
Die Fig. 1 zeigt ein Blockschaltbild für eine Realisierung der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung. In einem Antiblockiersystem
für eine Fahrzeugbremsanlage wird mittels eines Sensors 1 das Drehverhalten eines Fahrzeugrades abgetastet. Der Sensor 1 .
besteht aus einer idealen Nutzsignalquelle 2 zur Erzeugung von
Wechselspannungen und einem Innenwiderstand (Ri) 3. Am Ausgang 4
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des Sensors 1, der z.B. in vorteilhafter Weise als induktiver
Geber aufgebaut sein kann, ist als Wechselspannungssignal ein Nutzsignal abgreifbar, dessen Frequenz von der Drehgeschwindig«·
keit des abgetasteten Rades abhängt. Die Amplitude des Nutzsignals
unterliegt verschiedenen störenden Einflüssen, so daß in üblicher V/eise eine nachgeschaltete Begrenz er einrichtung vorgesehen ist.
Für den Pail,- daß der Sensor als induktiver Qeber ausgebildet
ist, ist -die Amplitude der Nutzsignale zusätzlich derart von
der^Frequenz der Nutzsignale abhängig, daß sie mit zunehmender
Frequenz größer, insbesondere degressiv größer wird. Dieses an sich unerwünschte Verhalten unterstützt in vorteilhafter Weise
die Wirkung der nachfolgend beschriebenen SchaltungsanordnungD
Der'Ausgang 4 des Sensors 1 ist mit dem Eingang 5 eines Tiefpasses
6 verbunden. Die Grenzfrequenz dieses Tiefpasses 6 ist mittels einer einem Steuereingang 9 zugeführten Steuergröße steu-,
erbar, d.h. zu höheren oder tieferen Frequenzen hin verschiebbar« Es wird davon ausgegangen, daß der Tiefpaß 6 keine idealen Bauelemente
enthält, so daß seine Durchlaßkurve eine endliche Steigung aufweist. Bei einem Nutzsignal konstanter, im Bereich der
Grenzfrequenz liegender Frequenz wird sich also die Amplitude des Nutzsignals bei einer Verschiebung der Grenzfrsquenz.ändern.
Ein solcher Tiefpaß 6 ist auf einfache Weise dadurch realisierbar,
daß bei einem üblichen RC-Glied der Widerstand R wie dargestellt
als stetierbarer Widerstand 7 ausgebildet ist. Der Widerstandswert des Widerstandes 7 ist über einen Steuereingang 8 steuerbar,
so daß entsprechend der Steuereingang 9 des Tiefpasses 6 mit deia
Steuereingang 8 des Widerstandes 7 verbunden ist«, Der Kondensator
des erwähnten RC-Gliedes ist von einem Kondensator 10 gebildet. ■
Es ist auch möglich und vorteilhaft, ein RC-Glied zu verwenden,
bei dem der Kondensator steuerbar ist. Im übrigen kann als Tiefpaß für die vorliegende Erfindung jede Schaltungsanordnung verwendet werden, deren Frequenzgangs-Kennlinie abfallend ist« So
können z.Bο auch digital arbeitende FiIterschaltungen verwendet
werden»
030033/OOOS
Der Ausgang 11 des Tiefpasses 6 ist mit dem Eingang 12 eines
Regelverstärkers 13 verbunden. Der Ausgang 18 des Regelverstärkers
13 ist mit dem Steuereingang 9 des Tiefpasses 6 verbunden, so daß sich ein geschlossener Regelkreis ergibt,
bei dem der Tiefpaß 6 als steuerbares Stellglied mit einer Amplituden-Frequenz-Kennlinie mit negativer Steigung dient.
Der Regelverstärker 13 ist so aufgebaut, daß er an seinem
Ausgang 18 eine Steuergröße erzeugt, die so auf den Tiefpaß 6 einwirkt, daß das dem Eingang 12 des Regelverstärkers 13 zugeführte
Nutzsignal eine weitgehend konstante Amplitude aufweist, deren Wert durch einen einem Eingang 16 zuführbaren Sollwert
bestimmt werden kann.
Der Regelverstärker 13 enthält im dargestellten Beispiel eine
Gleichrichterschaltung H, eine Vergleichsstufe 15 zum Vergleich der dem Eingang 16 zugeführten Sollwertspannung mit dem gleichgerichteten
Spannungswert des Nutzsignals und einen Verstärker 17. Die vom Regelverstärker 13 erzeugte Regelspannung ist also
eine Gleichspannung, die am Ausgang 18 abgreifbar ist und die
mit größer werdender Amplitude des dem Eingang 12 zugeführten Nutzsignals ebenfalls größer wird.
Wie nachfolgend näher beschrieben wird, ist damit am Ausgang 12
des Tiefpasses 6 ein Nutzsignal mit konstanter Amplitude abgreifbar. Dieses Nutzsignal ist einer zusätzlichen Anschlußklemme
19 zur weiteren Verarbeitung im Antiblockiersystem zugeführt.
Die soweit beschriebene Schaltungsanordnung arbeitet wie folgt: Es wird angenommen, daß das Nutzsignal am Ausgang 11 des Tiefpasses
6 eine durch den dem Eingang 16 zugeführten Sollwert vorgegebene Amplitude aufweist. Wenn nun z.B. die Amplitude des Nutzsignals
aufgrund einer unerwünschten Störung des Sensors 1 (Schwingungen des mechanischen Systems etc.) größer wird, so erzeugt
der Regelverstärker 13 an seinem Ausgang 18 eine Steuerspannung, die ebenfalls größer wird. Dies bewirkt, daß die Grenzfrequenz
des vom Regelverstärker 13 gesteuerten Tiefpasses 6 - wie
oben vorausgesetzt - zu tiefen Frequenzen hin verschoben wird.
030033/0008 .
Das in Tiefpaß 6 zugeführte Nutzsignal liegt dann also auf ei**
nem solchen Teil der Durchlaßkurve des Tiefpasses 6, der gegenüber
dem vorhergehenden Zustand eine größere Dämpfung des Signals bewirkt. Dies bedeutet, daß die Amplitude des Nutzsignals
verringert wird und zwar so lange, bis sie den vorhergehenden Wert im wesentlichen wieder erreicht. Abgesehen von nicht zu
vernachlässigenden, aber praktisch nicht bemerkbaren Regelabweichungen
ist die Amplitude des Nutzsignals also konstant. Entsprechendes gilt, wenn sich die Amplitude des Nutzsignals am Ausgang
des Sensors 1 verringern sollte. Damit ist also gewährleistet, daß die Amplitude des an der Klemme 19 abgreifbaren Nutzsignals
auf einen konstanten Wert geregelt ist. Man erkennt, daß die Wirkung der beschriebenen Schaltung aufgrund der Regelung
der Amplitude des Nutzsignals praktisch nicht von den Toleranzen der verwendeten Bauteile und den Veränderungen des Sensor-Luftspaltes
bei einem induktiven Sensor abhängig ist. Dies bedeutet einen erheblichen Kostenvorteil, insbesondere bei der Herstellung
großer Stückzahlen.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Schaltungsanordnung bedeutet
zugleich, daß die Grenzfrequenz des Tiefpasses 6 bei konstanter Amplitude des Uutzsignals selbsttätig im wesentlichen in der Nähe
der frequenz der Nutzsignale eingestellt ist. Auf jeden Pail
liegen die dem Nutzsignal in unerwünschter Weise überlagerten Störsignale, deren Frequenz höher als die Frequenz der Nutzsignale
ist, oberhalb der Grenzfrequenz des Tiefpasses oder aber auf einem solchen Teil der Durchlaßkurve des Tiefpasses 6, der
eine wesentlich höhere Dämpfung aufweist als derjenige Teil der Durchlaßkurve, der dem jeweiligen Nutzsighal zugeordnet ist.
Wenn darüber hinaus die Amplitude der Nutzsignale mit zunehmender
Frequenz der Nutzsignale größer wird, wie dies z.B. bei ei«»
nem induktiven Geber der Fall ist, dann durchläuft das Nutzsignal die Durchlaßkurve des Tiefpasses 6 so, daß die Dämpfung des
Tiefpasses 6 mit zunehmender Frequenz der Nutzsignale größer
wird und daß auf diese Weise einer Zunahme der Amplitude der Nutzsignale mit größer werdender Frequenz entgegengewirkt wird.
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Dieser Effekt unterstützt die oben besehriebene Wirkung des
Regelkreises mit dem Regelverstärker 13 und dem Tiefpaß 6 in
vorteilhafter Weise. Der Sollwert der Amplituden-Regelung wird vorteilhaft um etwa 20-50 $ höher als diejenige Schwelle gewählt,
die sich als die kleinste erwartete Nutzsignalspannung im interessierenden Nutzfrequenzbereich ergibt.
In Fig. 2 ist ein Ausführungsbeispiel für die anhand der Fig. 1 im Prinzip und in ihrer Wirkungsweise beschriebene Schaltungsanordnung
dargestellt. Der Sensor 1 in Fig·. 2 ist genauso aufgebaut und hatte die gleiche Funktion wie der Sensor 1 in Fig. 1.
Der Tiefpaß 20 in Fig. 2 hat die gleiche Funktion wie der Tiefpaß 6 in Fig. 1. Als steuerbarer Widerstand wird im Tiefpaß 20
die Drain-Source-Strecke eines Feldeffekttransistors 22 verwendet. Das über den Eingang 21 des Tiefpasses 20 dem Feldeffekttransistor
22 zugeführte Nutzsignal wird entsprechend der dem Gate des Feldeffekttransistors 22 über den Steuereingang 24 zugeführten
Steuergleichspannung mehr oder weniger stark gedämpft. Der Kondensator 23 entspricht dem Kondensator 10 des Tiefpasses
6 in Fig. 1.
Der Ausgang 25 des Tiefpasses 20 ist mit dem Eingang 27 eines Regelverstärkers 26 verbunden, während der Steuereingang 24 des
Tiefpasses 20 mit dem Ausgang 40 des Regelverstärkers 26 verbunden
ist. Der Regelverstärker 26 hat bezüglich seiner Wirkung auf die ihm zugeführten Signale die gleiche Funktion wie der
Regelverstärker 13 in Fig. 1.
Der Regelverstärker 26 enthält einen Differenzverstärker 35»
dessen invertierender Eingang 33 über einen Entkopplungswiderstand 32 an den Eingang 27 des Regelverstärkers 26 angeschlossen
ist. Der nicht invertierende Eingang 34 des Differenzverstärkers 35 ist an Masse angeschlossen.
Der invertierende Eingang 33 des Differenzverstärkers 35 ist ferner an den Abgriff eines aus zwei Widerständen 29 und 30 bestehenden
Spannungsteiler angeschlossen, der seinerseits zwischen einer Quelle 28 für einen Sollwert und den Ausgang 40 des
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Regelverstärkers 26 geschaltet ist. Der Spannungsteiler aus den Widerständen 29. und 30 dient zur Vorgabe des erforderlichen
Sollwertes, der "bei der Schaltungsanordnung nach Fig» 1 der Klemme 16 zugeführt ist.
Der Ausgang 36 des·Differenzverstärkers 35 ist einerseits
über eine in Sperrichtung "betriebene Diode 31 mit dem invertierenden
Eingang 33 und andererseits über eine Diodenstrecke 37 an den Ausgang 4-0 des Regelverstärkers 26 angeschlossen.
.Zur Vervollständigung der die Gleichrichterstrecke 37 umfassenden
Gleichrichterschaltung ist die Parallelschaltung eines Siebkondensators 38 und eines Siebwiderstandes 39 vorgesehen»
Die beschriebene Schaltung des Regelverstärkers 26 arbeitet sos
daß am Ausgang 26 des Differenzverstärkers 35 ein Nutzsignal
erscheint, dessen Amplitude von der Abweichung der Amplitude
des dem Eingang 37 des Regelverstärkers 26 zugeführten Uutzsignals
von dem mittels des Spannungsteilers 29, 30 vorgegebenen Sollwert abhängt» Das am Ausgang 36 des Differenzverstärkers 35
abgreifbare Nutzsignal wird mittels der Gleichrichterschaltung aus der Diode 37, dem Kondensator 38 und dem Widerstand 39
gleichgerichtet und geglättet. Die Diode 31 leitet dabei die von der Diode 37 gesperrten Halbwellen ab. Das so gleichgerichtete ÜTutzsignal ist am Ausgang 40 des Regelverstärkers 26 afcgreifbar,
von wo es dem Steuereingang 24 des Tiefpasses 20 zugeführt ist ο
Der von. dem Regelverstärker 26 und dem Tiefpaß 20 gebildete Regelkreis
arbeitet prinzipiell genauso wie der Regelkreis in Figo 1 mit dem Regelverstärker 13 und dem Tiefpaß 6«,
In Figo 3 ist eine Schaltungsanordnung dargestellt, die von einer Schaltungsanordnung entsprechend lig. 2 ausgeht, wobei die
Baugruppen und Bauelemente mit gleichem Besugszeichen gleiche
Funktion und Wirkung haben.
Dem Steuereingang 24 des Tiefpasses 20 ist jedoch nicht nur die Ausgangsspannung des Regelverstärkers 26 sondern auch die Aus-=
33/00Qi .
gangsspannung einer Vergleichsschaltung 47 zugeführt, wobei
der Ausgang 48 der Vergleichsschaltung 47 über eine Diode 49 und der Ausgang 40 des Regelverstärkers 26 über eine Diode 50
an den Steuereingang 24 des Tiefpasses 20 angeschlossen sind. Die Dioden 49 und 50 dienen als Entkopplungsglieder, die nur
immer die jeweils positivere Spannung an den Steuereingang 24 des Tiefpasses 20 durchlassen.
Die Vergleichsschaltung 47 dient zum Vergleich einer über eine Klemme 44 dem positiven Eingang 46 der Vergleichsschaltung 47
zugeführten positiven Vergleichsspannung mit einer aus dem Mutzsignal des Sensore 1 abgeleiteten positiven Spannung, die
dem negativen Eingang 45 der Vergleichsschaltung 47 zugeführt ist.
Zur Gewinnung der zuletzt erwähnten Spannung ist der Eingang eines Tiefpasses 42 an den Ausgang 4 des Sensors 1 angeschlossen.
Die Grenzfrequenz des Tiefpasses 42 ist so gewählt, daß sie relativ niedrig ist (z.B. 100 Hz). Auf diese Weise dient der Tiefpaß
42 insbesondere zur Unterdrückung von kurzzeitigen Störsignalen mit höherer Frequenz. Der Ausgang des Tiefpasses 42 ist
mit dem Eingang einer Gleichrichterschaltung 43 verbunden, die aus den Nutzsignalen eine positive Gleichspannung erzeugt. Diese
Gleichspannung wird in der Vergleichsschaltung 47 mit dem vorgegebenen Spannungswert am. Eingang 46 der Vergleichsschaltung
47 verglichen.
Die Vergleichsschaltung 47 ist so aufgebaut, daß sie an ihrem Ausgang bei fehlendem Sensor-Nutzsignal eine positive Span- m
nung erzeugt, die den Widerstandswert des steuerbaren Widerstandes im Tiefpaß 20 trotz fehlender Nutzsignale auf einen
relativ hohen Widerstandswert steuert und damit die Störsignale unterdrückt. Diese Ausgangsspannung der Vergleichsschaltung
47 wird mit zunehmender Amplitude der Nutzsignale kleiner.
Man erkennt, daß die beschriebene Schaltungsanordnung mit dem Tiefpaß 42, der Gleichrichterschaltung 43 sowie der Vergleichsschaltung
47 bewirkt, daß bei kleinen oder fehlenden Nutzsignalen, (ά.h. z.B. bei einer Radumfangs-Geschwindigkeit von weniger
0 30 033/0 (TO 8
' ■ ,, " 2Ö5495S
als 1 m/sec) die Gxenzfrequenz des steuerbaren Tiefpasses
20 zu kleinen Frequenzen hin gesteuert ist. Auf diese Weise werden insbesondere solche Störsignalfrequenzen unterdrückt,
die beim Blockieren eines Rades auftreten. Mit zunehmender Amplitude der Nutzsignale wird die Ausgangsspannung
der Vergleichsschaltung 47 kleiner und die Ausgangsspannung des Regelverstärkers 26 übernimmt die Regelung der
Nutzsignal-Amplitude. Damit ist sichergestellt, daß die beschriebene
Schaltungsanordnung problemlos arbeitet, wenn das betreffende Fahrzeug aus dem Stand zur Fahrgeschwindigkeit
beschleunigt oder wenn während der geregelten Abbremsung ein Rad kurzzeitig blockiert.
03003-3/0008
Claims (1)
- 285492SHannover, den 12.12.1978 WP 42/78 - Sehr./EWABGO WESTINGHOUSE GmbH, HAMOYERPatentansprüche1Jj Schaltungsanordnung zur Unterdrückung von Störsignalen in einem Antiblockiersystem für eine Fahrzeugbremsanlage, wobei die Uutzsignale von einem, das Drehverhalten wenigstens eines S*ahrzeugrades abtastenden Sensor erzeugt werden, gekennzeichnet durch die.folgenden Merkmale;a) es ist eine Regelschaltung zur Regelung der Amplitude der JJutzsignale vorgesehen;to) die Regelschaltung enthält ein steuerbares Stellglied, dessen Amplitudenfrequenzkennlinie eine negative Steigung aufweist«ο Schaltungsanordnung nach Anspruchi, dadurch, gekennzeichnet, daß als Stellglied ein Siefpaß (6, 20) mit steuerbarer . &renz£reguenz dient.ο Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale;030033/0 008 ORIGINAL INSPECTEDa) Der Ausgang (4) des Sensors (1) ist an den Eingang (5, 21) des Tiefpasses (6, 20) mit steuerbarer Grenzfrequenz angeschlossen;b) der Ausgang (11, 25) des Tiefpasses (6, 20) ist an den Eingang (12, 27) eines Regelverstärkers (13, 26) angeschlossen, dem über einen Sollwerteingang (16, 28) ein Sollwert zugeführt ist;c) der Ausgang (18, 40) des Regelverstärkers (13, 26) ist mit dem Steuereingang (9, 24) des Tiefpasses (6, 20) verbunden;d) der Tiefpaß (6, 20) und der Regelverstärker (13, 26) sind so aufgebaut, daß eine Zunahme der Amplitude der am Ausgang (11, 25) des Tiefpasses (6, 20) angreifbaren Signale eine Verschiebung der Tiefpaß-Grenzfrequenz zu tiefen Frequenzen hin zur Folge hat;e) die störbefreiten Nutzsignale sind am Ausgang (11, 25) des Tiefpasses (6, 20) abgreifbar.4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Tiefpaß (6, 20) einen im Nutzsignalweg liegenden steuerbaren Widerstand (7, 22) und einen Ladekondensator (10, 23) enthält, wobei der Steuereingang (9, 24) des Tiefpasses (6, 20) von dem Steuereingang (8) des steuerbaren Widerstandes (7, 22) gebildet ist.5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Tiefpaß (6, 20) einen im Nutzsignalweg liegenden Widerstand und einen steuerbaren Ladekondensator enthält, wobei der Steuereingang des Tiefpasses (6, 20) von dem Steuereingang des steuerbaren Ladekondensators gebildet ist.6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß als steuerbarer Widerstand die Drain-Source-Strecke eines Feldeffekttransistors (22) dient.0 30033/0 008Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Regelverstärker (13, 26) eine Gleichrichterschaltung (H, 37, 31) enthält und daß als Steuerspannung für den Tiefpaß (6, 20) eine Gleichspannung dient.8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Regelverstärker (26) einen als invertierenden Verstärker geschalteten Differenzverstärker (35), dessen Ausgang (36) über eine in Sperrichtung betriebene Diode (31) mit dem invertierenden Eingang (33) verbunden ist, und eine dem Differenzverstärker (36) nachgeschaltete Gleichrichterstrecke (37) enthält.9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleichrichterschaltung eine Dioden-Strecke (37) und ein aus der Parallelschaltung eines Kondensators (38) und eines Widerstandes (39) bestehendes Siebglied enthält.1Oo Schaltungsanordnung nach wenigstens einem der Ansprüche 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Regelverstärker (26) einen Differenzverstärker (35) enthält, dessen invertierenden Eingang (33) das Hutzsignal zugeführt istj und daß der invertierende Eingang (33) zusätzlich an den Abgriff eines Spannungsteilers (29, 30) zur Erzeugung eines dem Sollwert entsprechenden Spannungswertes angeschlossen ist.ο Schaltungsanordnung nach wenigstens einem der Ansprüche 2 bis 11, dadurch gekennzeichnet,, daß Mittel vorgesehen sind, die verhindern, daß die den Steuereingang (24) des steuerbaren Tiefpasses (20) ansteuernde Steuerspannung einen vorgegebenen., einer bestimmten Mindest-Greazfrequenz sugeordneten ■ Viert u&'Serscftreitet ο12. Schaltungsanordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuereingang (24) des steuerbaren Tiefpasses (20) über ein Bntkopplimgsglied (49) mit dem Ausgang eines weiteren Tiefpasses (42) verbunden ist, dessen Eingang (41) an den Hutzsignalweg angeschlossen, ist*0300-33/000813. Schaltungsanordnung nach Anspruch 12," dadurch gekennzeichnet, daß als Entkopplungsglied eine Diodenstrecke (49) dient.14. Schaltungsanordnung nach Anspruch 11 öder 12, dadurch ge-■ kennzeichnet, daß zwischen dem Ausgang des weiteren Tiefpasses (42) und dem Steuereingang des steuerbaren Tiefpasses (20) eine Gleichrichterschaltung (43) und eine Vergleichsschaltung (47) angeordnet sind, wobei dem einen Eingang (46) der Vergleichsschaltung (47) ein Sollwert und dem anderen-Eingang (45) der Vergleichsschaltung (47) die Ausgangsspannung der Gleichrichterschaltung (43) zugeführt sind.15· Schaltungsanordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Mittel (42, 43, 47) als auch der Ausgang (40) des Regelverstärkers (26) über je ein Entkopplungsglied (49, 50) an den Steuereingang (24) des steuerbaren Tiefpasses (20) angeschlossen sind.030033/0008
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