DE2854887A1 - Bahnaufwickelsystem - Google Patents
BahnaufwickelsystemInfo
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Description
Es sind verschiedene Systeme bekannt, mit denen eine sich
bewegende Bahn an eine vorbestimmte Stelle geführt wird, beispielsweise in einen Einführungs- oder Einfädeleingriff
mit Rollen, die einen Walzenspalt bilden od. dgl. Beispiele dieser Systeme werden in den US-Patentschriften 3 999 696
und 4 014 487 beschrieben. Bei diesen bekannten Systemen wird ein Gas, wie beispielsweise Luft, durch eine strömungsbegrenzte
öffnung unter Druck geführt, wodurch sie selbst an einer Oberfläche infolge des Coanda-Effektes haftet. Diese
Luft wird dann der vorbestimmten Stelle zugeführt und führt Umgebungsluft mit sich. Die Materialbahn wird in die Bewegungsbahn
des sich bewegenden Gases eingeführt und von diesem mitgenommen. Das Gas bewegt sich mit einer Geschwindigkeit,
die größer ist als die Geschwindigkeit der sich bewegenden Materialbahn, und dadurch wird die Materialbahn
gerade oder glatt gezogen und der vorbestimmten Stelle zugeführt.
Obwohl Anlagen, wie sie in den vorher zitierten Patentschriften beschrieben werden, auf sehr vielen Gebieten anwendbar
sind, sei bemerkt, daß Aufwickelsysteme völlig andere Probleme aufwerfen. Das Problem beim Aufwickeln und beim Einführen
in eine Aufwickelvorrichtung wird besonders dann schwierig, wenn ein Reißen oder Brechen stattgefunden hat,
und wenn es erwünscht ist, eine Materialbahn wieder der Aufwickelspule zuzuführen. In diesem Fall befindet sich die
Aufwickelspule gegenüber der Stelle an der Aufwickeltrommel, an der das Einführen beginnt,und das Zuführen zur Spule muß
oft durch einen begrenzten Raum erfolgen, der durch die Aufwickeltrommel gebildet wird und eine andere Aufwickelspule,
die sich in einer VoraufWickelstellung befindet.
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ORIGINAL !NSPcCTED
Die einzuführende Materialbahn muß nicht nur um die gekrümmte
Oberfläche der Aufroll- oder Aufwickeltrommel geführt werden, sie muß auch hierbei durch eine begrenzte
Öffnung hindurchgeführt werden. Bisher wurden zwei Hauptarbeitsweisen
beim Einfädeln oder Wiedereinführen durchgeführt. Bei der ersten Arbeitsweise wurden Seile oder Kabeln
verwendet, die um den Umfang der Aufrolltrommel in der Nähe deren Kanten herumgeführt sind. Beim Einfädeln
legt die Bedienungsperson die Materialbahn in den Seilspalt, was theoretisch bewirkt, daß die Materialbahn um
den Umfang der Trommel herum zu der Stelle geführt wird, an der sich die Spule befindet, auf die aufgewickelt werden
soll. Diese Arbeitsweise ist jedoch sehr gefährlich, da das gespannte Seil reißen kann, und zusätzlich kann die Hand
der Bedienungsperson beim Einsetzen der Materialbahn in
den Spalt eingeklemmt werden.
Die andere Hauptarbeitsweise besteht darin, eine Reihe von Luftstrahldüsen, die sehr oft von Hand gehalten werden, um a
den Umfang der Aufrolltrommel herum anzuordnen. Durch die
Manipulation der Luftstrahlen wird nun die Materialbahn an der Aufrolltrommel gehalten, bis diese die Aufwickelspule
erreicht. Diese Luftblastechnik ist jedoch wenig befriedigend,
da sehr oft mehrere Personen erforderlich sind, um die Luftstrahlen auf die Materialbahn an verschiedenen Stellen
ζψ-ichten, damit die Materialbahn in der gewünschten
Bewegungsbahn gehalten werden kann. Sehr oft erfolgt hierbei eine im wesentlichen unkontrollierte und unbeherrschbare
Bewegung der Materialbahn, insbesondere eine seitliche Bewegung, und es ist viel Zeit erforderlich, um die Materialbahn
zur Aufrollspule zu führen. Die Verwendung der üblichen Luftdüsentechnik beim Einführen in die Aufwickelstation ist
insbesondere schwierig, wenn leichte Papiere, wie beispiels-' weise Seidenpapiere, gehandhabt werden sollen, da nämlich
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derartige Papiere, wenn sie nicht dauernd unter Spannung gehalten werden, verknäulen und zu Verstopfungen an begrenzten
öffnungen führen, durch die die Bahn hindurchgeführt werden muß.
Zusätzlich zu dieser Seileinfädeltechnik und Luftblaseinfädeltechnik
ist es bekannt, daß das Bedienungspersonal bei langsam laufenden Maschinen die Bahn per Hand um den
Umfang der Aufwickeltrommel herumführt. Eine derartige Verfahrensweise ist jedoch im höchsten Maße unerwünscht,
da hierdurch das Bedienungspersonal verletzt werden kann.
Durch die Erfindung wird ein verhältnismäßig billiges und
einfaches System geschaffen, bei dem die Erscheinung des Coanda-Effektes ausgenutzt wird, um eine sich bewegende
Bahn aus einem flexiblen Material mitzuführen und diese schnell entlang einer gekürmmten Oberfläche einer Aufrolltrommel
zu einer Aufrollspule zu führen, um die diese Bahn herum aufgewickelt werden soll, ohne daß eine manuelle
Handhabung erforderlich ist.
Die Erfindung betrifft eine Einführ- oder Einfädeleinrichtung
und ein Verfahren zum Einfädeln für ein Bahnaufwickelsystem, welches eine drehbare Aufrolltrommel mit zylindrischer
äußerer Oberfläche aufweist und eine drehbare Aufwickelspule, die das Bahnmaterial von der Trommel aufnimmt.
Die Aufwickelspule ist relativ zur Trommel zwischen einer Startposition, in der die Spule im allgemeinen senkrecht
über der Trommel angeordnet ist und einen Walzenspalt mit dieser bildet, und einer Aufwickelstellung bewegbar, in
der die Spule im allgemeinen horizontal relativ zur Trommel angeordnet ist und einen Spalt mit der Trommeloberfläche
bildet, wobei die Materialbahn um diese Spule herumgewickelt
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wird. Die Einführungs- oder Einfädelvorrichtung weist
wenigstens eine Coanda-Düse auf, die eine Gasströmung um den Umfang der Trommel herum erzeugt, wobei eine Materialbahn
in diese Gasströmung eingeführt wird, und zwischen die Trommel und die Aufwickelspule geführt wird.
Es ist eine Führungsbahn vorgesehen, die eine erste Wand aufweist und eine sich nach unten erstreckende zweite
Wand, und die erste Wand führt von der Coanda-Düse zur Trommeloberflache und bildet mit dieser Trommeloberfläche
einen Spalt, durch den hindurch der aus der Coanda-Düse austretende Gasstrom fließt. Die zweite Wand erstreckt sich
im wesentlichen unter einem rechten Winkel zur ersten Wand und neben eine Trommelendwand hin. Es sind Einrichtungen
vorgesehen, um die Größe und das Querschnittsprofil zwischen
der ersten Wand der Einfädelvorrichtung und der Trommeloberfläche einzustellen.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung soll in der folgenden Beschreibung unter Bezugnahme auf die
Figuren der Zeichnung erläutert werden. Es zeigen
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht einer erfindungsgemäß aufgebauten Vorrichtung,
Fig. 2 eine schematische Seitenansicht, welche spezielle Einzelheiten der Bauteile der erfindungsgemäßen
Anordnung darstellt, wobei eine Aufwickelspule relativ zu einer Trommel in einer Voraufwickelstellung
dargestellt ist
und
und
Fig. 3 eine schematische Seitenansicht, welche Einzelheiten der Coanda-Düse veranschaulicht, die bei der Erfindung verwendet wird.
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Fig. 1 zeigt schematisch eine Aufwickel- oder Aufrollanordnung
von der Form, wie sie beispielsweise am Ende von Papiermaschinen u. dgl. verwendet wird, um bahnförmiges
Material aufzuwickeln. Eine derartige Anordnung weist eine Aufrolltrommel 10 auf, die eine zylindrisch
geformte äußere Oberfläche hat und eine drehbare Aufwickelspule 12, die das Material von der Trommel aufnimmt. Die
Aufwickelspule 12 ist drehbar in einer Aufwickelgabel 14 gelagert. Da derartige Gabeln und ihre Funktionsweisen in
derartigen Aufwickelsystemen üblich sind, soll diese Gabel 14 nicht im einzelnen beschrieben werden. Für die Zwecke
der Erfindung ist es lediglich erforderlich, daß eine Einrichtung verwendet wird, mit der die Gabel 14 relativ zur
Aufrolltrommel 10 aus der in vollen Linien dargestellten
Lage in die gedreht wird, die gestrichelt gezeichnet ist. In der mit vollen Linien dargestellten Stellung hält die
Gabel 14 die Spuel 12 in einer Vorwickelstellung, in der
die Spule über der Trommel 10 und in einem vorbestimmten Abstand von dieser angeordnet ist. Eine Verschwenkung der
Gabel 14 bringt die Spule 12 in die mit gestrichelten Linien dargestellte Lage, in der die Spule im allgemeinen senkrecht
oberhalb der Trommel angeordnet ist und einen Walzenspalt mit dieser bildet. Diese Stellung wird im folgenden
als Startstellung bezeichnet. Eine Bahn, die in den Spalt eingeführt wird, der zwischen der Trommel und der Spule
gebildet wird, wenn sich die Spule in der Startstellung befindet, wird in üblicher Weise um die Spule herumgewickelt.
Ein derartiges Aufwickeln wird nach dem Start fortgesetzt und auch in der Zeit, in der die Gabel zu der Stellung verschwenkt
wird, die gestrichelt dargestellt ist. Dies ist die Ruhelage der Gabel, wobei die Spule drehbar auf irgendeinem
geeigneten Träger angeordnet wird, wie beispielsweise auf dem, der schematisch bei 16 dargestellt ist. Die Spule
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dreht sich auf dem Träger weiter, und das Bahnmaterial wird um die Spule herum weiter aufgewickelt, bis eine
voll aufgewickelte Materialspule erzeugt wird, wie es schematisch bei 18 gezeigt ist.
Beim Aufwickeln auf die Spule 12, die sich auf dem Träger
16 befindet, wird die Gabel 14 gelöst und zurückgeschwenkt
und eine neue Spule wird drehbar eingelegt. Die Bahn, die um die Spule aufgewickelt wird, die sich auf dem Träger
16 abstützt, geht durch den Spalt hindurch, der zwischen der Spule vorhanden ist, die sich nun in der Vorwickelstellung
befindet und der Trommel. Bei einer typischen Anordnung ist dieser Spalt etwa 1,2 cm bis zu 5 cm breit.
Diese begrenzte öffnung führt in dem Fall zu Schwierigkeiten, in dem ein Brechen oder ein Reißen während des Aufwickeins
erfolgt, da es zur vollständigen Aufwicklung erforderlich ist, die sich bewegende Bahn des Materials wieder
durch den Spalt einzuführen oder einzufädeln, der zwischen der Trommel 10 und der Spule 12 in der Voraufwickelstellung
vorhanden ist. Die Bahn muß dann um den Umfang der Trommel bis zu zu dem Walzenspalt gefüllt werden, der zwischen der
Trommel und der teilweise aufgewickelten Bahn auf der Spule vorhanden ist.
Bisher wurde eine derartige Wiedereinfädelung in der Weise
durchgeführt, daß eine Bahn in einen Walzenspalt zwischen
Seilen eingeführt wurde, die um den Umfang der Trommel in der Nähe der Trommelkante sich herum erstreckten. Der Seilspalt
führte dann die Bahn bis zur Stelle der teilweise aufgewickelten Rolle. Ein derartiger Vorgang ist jedoch sehr
kompliziert und gefährlich. Gespannte Seile oder Kabel können reißen, und der Seilspalt ist zusätzlich sehr gefährlich,
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da dieser die Hand der Bedienungsperson einfangen kann.
Luftstrahldüsen von üblichem Aufbau, die sehr oft von
Hand gehalten wurden, wurden ebenfalls bisher verwendet, um die Bahn wieder einzufädeln. Eine derartige Verfahrensweise
ist zeitraubend, und es waren oft mehrere Bedienungspersonen erforderlich, um die Bahn zu der teilweise aufgewickelten
Rolle zu führen. Das Durchführen der Bahn durch den Spalt zwischen der Trommel und der Spule in der Voraufwickelstellung
ist insbesondere schwierig, da übliche Luftblastechniken zu einer im wesentlichen unkontrollierten
Bahnbewegung, insbesondere zu seitlichen Bewegungen, führten. Zusätzlich hat die Bahn, die durch diesen Spalt hindurchgeführt
wird, die Neigung, der Oberfläche der Spule in der Voraufwickeisteilung zu folgen, anstatt längs des ümfangs
der Aufrolltrommel sich zu bewegen. Dies führte dazu, daß die Bedienungsperson oder eine Hilfsperson einen Luftstrahl
von einer bestimmten Stelle aus gegen die Bahn führen mußte, um diese aufzuwickelnde Bahn in ihrer Lage auf der Trommeloberfläche
zu halten. Durch die Erfindung wird ein verhältnismäßig billiges und einfach aufgebautes System geschaffen,
bei welchem die Erscheinung des "Coanda-Effektes" verwendet wird, um eine sich bewegende Bahn aus flexiblem Material
mitzunehmen und sie längs der gekrümmten Oberfläche einer Aufrolltrommel zur Aufwickelspule zu führen, um die die
Bahn herum aufgewickelt werden soll. Wie im einzelnen noch beschrieben werden soll, kann das erfindungsgemäße Einfädelsystem
durch eine einzige Bedienungsperson gesteuert und gehandhabt werden und erfüllt sehr schnell die gewünschte
Einfädelung. Zeit ist beim Wiedereinführen oder -einfädeln ein wesentlicher Faktor, da während des Einfädeins wertvolle
Produktion verlorengeht. Die Erfindung kann verwendet
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werden, um eine Spule in der Startposition zu beschicken, eine Spule in der Aufrollposition zu beschicken oder in
irgendeiner Lage zwischen diesen Positionen, und zwar unabhängig
davon, ob sich eine Spule in der Voraufwickelstellung
befindet oder nicht.
Die erfindungsgemäße Einführ- oder Einfädelvorrichtung ist
mit 22 bezeichnet. Die Vorrichtung 22 weist eine Coanda-Düse 24 auf und eine Führungsbahn 26, die von der Coanda-Düse
zur Trommeloberfläche führt. Die Führungsbahn 26 weist eine erste Wand 28 auf, die einen Spalt mit der Trommeloberfläche
begrenzt,und eine zweite Wand 30, die sich im wesentlichen unter rechten Winkeln von der ersten Wand aus
und neben eine Endwand 32 der Trommel 10 erstreckt. Die erste Wand 28 ist vorzugsweise auf jeder Seite der Düse
gekrümmt. Stromab der Coanda-Düse ist diese Wand nach unten gekrümmt und stromauf von dieser Coanda-Düse ist diese Wand
nach oben gekrümmt, so daß ein glockenförmiger Querschnittsabschnitt mit der gekrümmten Trommeloberfläche gebildet wird.
Es sei nunmehr auf Fig. 3 Bezug genommen. Es ist zu erkennen, daß die Coanda-Düse 24 ein Stromlinienelement 34 und
einen Träger 36 aufweist, der zusammen mit dem Stromlinienelement 34 einen begrenzten geradlinigen Spalt oder eine
Drosselstelle 38 bildet, durch die unter Druck gesetztes Gas hindurchgeleitet wird. Die Coanda-Düse 24 weist den
gleichen Aufbau auf, wie es in den US-Patentschriften 3 999 und 4 014 487 beschrieben wird, und die Konstruktion und die
Wirkungsweise dieser Coanda-Düse soll nicht im einzelnen beschrieben werden. Es sei lediglich bemerkt, daß das unter
Druck stehende Gas durch den Spalt 38 austritt und an der Oberfläche des Stromlinienelementes 34 durch den Coanda-Effekt
anhaftet und längs dieser Oberfläche entlangfließt
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und dabei Umgbeungsluft mitnimmt, und dann erfolgt eine
Strömung über den stromab gelegenen Teil der ersten Wand 28 zur oberen Trommeloberfläche hin, d. h. bei der Darstellung
in Fig. 3 nach rechts.
Es sei wieder auf Fig. 1 Bezug genommen. Es sind Einrichtungen vorgesehen, mit denen die Größe und das Querschnittsprofil des Spaltes eingestellt werden können, der durch die
erste Wand 28 und die äußere zylindrische Oberfläche der Trommel 10 gebildet wird. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel der Vorrichtung 22 weist diese Einstellungseinrichtung
einen Stab 40 auf, der gleitbar in einer öffnung montiert ist, die in einem Träger 42 ausgebildet ist. Der
Stab 40 ist derart bemessen, daß er in dieser öffnung frei beweglich ist,und eine Bewegung des Stabes nach unten wird
durch eine Einstellmutter 44 verhindert, die in einstellbarer Weise auf diesen Stab aufgeschraubt ist. Das untere
Ende dieses Stabes ist gelenkig in irgendeiner gewünschten Weise mit der Einfädelvorrichtung 22 verbunden. Ein weiterer
Teil der Einstellvorrichtung ist ein Tragarm 46, der zwei Schlitze 48a und 48b aufweist, die im oberen Ende ausgebildet
sind. Bolzen 50a und 50b erstrecken sich durch die Schlitze 48a und 48b hindurch und sind mittels einer Schraubverbindung
mit dem Träger 42 verbunden. Durch Lösen der Bolzen 50a und 50b kann der Tragarm 46 in einstellbarer
Weise aufwärts oder abwärts bewegt werden und in der gewüsnchten Stellung durch ein Festziehen der Bolzen gesichert
werden. Das letzte Einstellelement ist eine Spannschelle 52, die mit dem Träger 42 verbunden ist. Einstellmuttern
und Bolzen sind auf jeder Seite der Spannschelle 52 in an sich bekannter Weise vorgesehen, um eine radiale
Einstellung des Trägers 42 um einen zylindrischen Bauteil 54 zu ermöglichen, der fest an der Papiermaschinenwand oder
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dgl. montiert ist. Der Einstellmechanismus, der bei dieser Einfädelvorrichtung verwendet wird, erlaubt drei Arten
von Einstellungen. Wie noch dargelegt werden soll, ist diese Einstellungsmöglichkeit ein wesentlicher Faktor hinsichtlich
der Betriebsweise der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen.
Die Funktion der beschriebenen Einfädel- oder Einführvorrichtung
besteht darin, eine sich bewegende Bahn aus flexiblem Material, wie beispielsweise Papier, aufzunehmen
und diese Bahn zu der Spule oder zu dem Kern zu führen, auf dem diese Bahn aufgewickelt werden soll. Dies erfolgt
in der Weise, daß ein unter Druck stehendes Gas, wie beispielsweise Druckluft, durch den Schlitz 38 der Coanda-Düse
24 hindurchgeführt wird. Dadurch wird eine Strömung dieses Druckgases und der mitgeführten ümgebungsluft über die Oberfläche
des Düsenstromlinienkörpers 34 und längs der ersten
Wand 28 erzeugt. Die Einführvorrichtung 22 ist relativ zur Trommel 10 derart eingestellt, daß die kombinierte Gasströmung,
die vom Ende der ersten Wand 28 abströmt, selbst an der zylindrischen äußeren Oberfläche der Trommel durch
den Coanda-Effekt haftet und in einer Kreisbahn um die Trommeloberfläche herum zu der Spule strömt, auf die das
Bahnmaterial aufgewickelt werden soll. Die Bahn, die eingefädelt oder eingeführt werden soll, wird in die unmittelbare
Nähe der Coanda-Düse 24 durch das Bedienungspersonal geführt, so daß diese Bahn durch den sich bewegenden Gasstrom
mitgenommen wird und dem Gasströmungsweg zur Aufwickelspule hin folgt. Dies kann direkt durchgeführt werden oder
durch Verwendung einer zusätzlichen Zuführungsbahn und Coanda-Düse, wie beispielsweise der Bahn 62, und der Coanda-Düse
64, die in Fig. 1 dargestellt sind, wobei diese Anordnung die Bahn zur Düse 24 führt. In Fig. 1 ist eine Material-
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bahn W mit ausgezogenen Linien dargestellt. Diese Bahn wird durch die Einfädelvorrichtung um die Trommel 10 herum
zu einer Spule geführt, die sich in der Aufwickelstellung befindet. Diese Bahn bewegt sich zunächst längs der gestrichelten
Linie in das Einfadelsystem hinein. Dieses Einführen
in das Einfädelsystem kann außerordentlich schnell erfolgen und ohne daß zusätzliches Personal oder Hilfsluftdüsen
erforderlich sind, um die Bahn an die gewünschte Stelle zu bringen. Wenn einmal die Bahn die Aufwickelspule
erreicht, wird sie aufgenommen und in üblicher Weise aufgerollt.
Die Einstellung und Anordnung und die Geometrie der Einführvorrichtung
relativ zum übrigen Teil des Aufwickelsystems sind sehr wesentlich für die Betriebsweise der Vorrichtung.
Es sei bemerkt, daß die Parameter sich bei verschiedenen Anlagen verändern können, da die Betriebsweisen dieser Anlage
selbst, sowie das Material, welches sie erzeugen, sich in weiten Bereichen verändern können. Es gibt jedoch einige
grundsätzliche Prinzipien, die für alle Fälle gelten. Es sei auf Fig. 2 Bezug genommen, in der eine zweite Wand 30
von etwas anderem Aufbau als in Fig. 1 gezeigt, dargestellt ist, die neben der Trommelseitenwand verläuft, die zum Betrachter
hinweist. Ferner sei noch auf Fig. 3 Bezug genommen, und unter Bezugnahme auf diese Figur seien die folgenden
grundsätzlichen Betrachtungen angestellt.
1. Die Krümmung R der ersten Wand 28 sollte gleich dem
Radius der Aufwickeltrommel 10 plus einer zusätzlichen Größe sein. Es wurde gefunden, daß ein Wert von etwa 7,6 cm
als zusätzliche Größe geeignet ist. Dies ermöglicht einen breiten Einstellungsbereich des Spaltes G2 und G3. Durch
die Einstellung der Führungsbahn wird deren Krümmungs-
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mittelpunkt gegenüber der Mitte der Trommel 10 um einen
vorbestimmten horizontalen Abstand L und einen vorbestimmten senkrechten Abstand H verschoben.
2. Falls eine Zuführungsbahn verwendet wird, wie sie in Fig. 1 bei 62 dargestellt ist, sollte die Breite der Führungsbahn
26 gleich der Breite dieser Zuführungsbahn sein, die beispielsweise etwa 30 cm od. dgl., betragen kann,wenn ein
Bahnmaterial mit verminderter Breite behandelt wird. Diese Größe für die Führungsbahn 26 sollte noch um den Abstand von
der Innenkante der ersten Wand 28 zur Kante der Aufwickeltrommel vergrößert werden. Weiterhin muß die Wand 30 weit
genug sein, um den Spalt zwischen der ersten Wand 28 und der Aufrolltrommel abzuschließen. Dadurch wird verhindert,
daß die Materialbahn die Aufrolltrommel verläßt und sich um die Trommelwelle herumwickelt.
3. Die Führungsbahn 26 weist vorzugsweise einen glockenförmigen
Eintritt auf, um zu verhindern, daß die Materialbahn an der Coanda-Düse 24 hängenbleibt.
4. Die Führungsbahn 26 sollte so montiert sein, daß gekrümmte Anschläge zur Einstellung der Spalte G2 und G3 vorhanden
sind. Gelenkanordnungen sollten vorzugsweise zwischen dem Stab 40 und dem Tragarm 46 und der ersten Wand vorhanden sein,
um eine automatische schnelle Öffnung des Spaltes G2 im Falle einer Verstopfung zu ermöglichen.
5. Die stromab gelegene Spitze der Führungsbahn 26 sollte
so angeordnet sein, daß sie so weit wie möglich in den offenen Walzenspalt G1 hineinragt, der durch die Spule in der Vorwickelstellung
und der Walze gebildet wird, ohne daß natürlich die Größe der Spaltöffnung G2 unnötig verengt wird.
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ORIGINAL INSPECTED
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6. Die Einfädelvorrichtung sollte derart angeordnet werden, daß die Hauptbewegungsbahn der Materialbahn, die zu dieser
Vorrichtung verläuft, auf einen Punkt stromab von der Hinterkante der Düse zielt, wenn eine einzelne Düse verwendet
wird, und zwischen die Düsen, wenn zwei Düsen verwendet werden. Die Länge der Führungsbahn und die Düsenstellung werden
durch die Bewegungsbahn der eintretenden Materialbahn und den Spalt G3 bestimmt. Für eine bestimmte Führungsbahnlänge
wird der Spalt G3 derart eingestellt, daß die Resultante der Kräfte, die durch das Saugen der Düsen erzeugt werden,
unter einem geringen spitzen Winkel relativ zur Hauptbewegungsbahn während des Einfädeins verläuft. Die Richtung
des Kraftvektors relativ zur Profilsehne der Düse hängt von der Düsengeometrie ab. Beispielsweise weist die Düse,
die in Ff^. 3 dargestellt ist, einen Spalt an der vorderen
Mittellinienkante auf, und es ist ferner ein glockenförmiger Einlaß vorgesehen, und dadurch wird ein resultierender
Kraftvektor geschaffen, der mit der Düsenprofilsehnenlinie einen Winkel von etwa 20°bildet. Die Düse ist unter einem
Winkel von etwa 10° relativ zur Tangente an den Bogen eingestellt, der durch die erste Wand 28 gebildet wird. Diese
Einzelheiten sind in Fig. 3 dargestellt.
Es sei bemerkt, daß gewisse Feineinstellungen in einzelnen Fällen durchgeführt werden müssen, um den richtigen Betrieb
der Vorrichtung sicherzustellen. Hauptsächlich muß eine Coanda-Strömung um die Aufrolltrommel herum und um die Aufroll-
oder Aufwickelrolle herum sichergestellt werden, damit eine Anhaftung durch den Coanda-Effekt an der Trommel erfolgt,
und nicht an irgendeiner Spule, die sich in der Vor-Wickelstellung befindet. Es ist nicht erwünscht, die induzierte
Luftströmung zu dicht an der Spule vorbeizuführen,
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ORIGINAL INSPECTED
damit die Strömung nicht an dieser haftet. Um ein Anhaften
der Strömung an der Trommel sicherzustellen, muß der Spalt G2 ausreichend klein sein, um einen Spalt zwischen
der Spule und der ersten' Wand 28 zu erzeugen, der ausreicht, um ein Anhaften der Strömung an der Spule zu
verhindern, wobei jedoch dieser Spalt groß genug sein muß, um ein Verstopfen oder Hängenbleiben auszuschalten.
Ein Anhaften der Strömung an der Spule kann auftreten, falls die Führungsbahn zu dieser zu stark geneigt ist, d. h
wenn G, zu klein wird, und dies ist zu vermeiden.
Aus grundsätzlichen Untersuchungen von Coanda-Strömungen ist es bekannt, daß eine Strömungsanhaftung eines Strahles,
der unter rechten Winkeln zu einer gekrümmten Oberfläche verläuft,· schwierig zu erreichen ist, wenn das Verhältnis
des Krümmungsradius (R ) zur Strahldicke oder zum Spalt G9
kleiner als 5 ist. Für kleine Werte ^2- kann jedoch ein
Anhaften erfolgen, wenn der Strahl in Strömungsrichtung zu der Oberfläche hin geneigt ist. Um eine Strömungsanhaftung
anstatt an der Spule an der Aufwickeltrommel sicherzustellen, wird eine Einstellung von G0 und G^ kritischer,
und zwar für Aufrolleinrichtungen mit Spulen mit großen Durchmessern, mit Spulen mit einer großen Versetzung gegenüber
der Trommelmittellinie (Winkel A nach hinten) oder bei einer Kombination dieser beiden Anordnungen.
Zusätzliche Faktoren, die berücksichtigt werden müssen, sind die Maschinengeschwindigkeit und die Güte des hergestellten
Materials. Hierdurch wird der minimal zulässige Spalt G2 bestimmt, und das Ansprechen der Bewegungsbahn
auf den Spalt G- und die Orientierung des Kraftvektors.
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ORIGINAL INSPECTED
In der folgenden Tabelle werden Abmessungen für ein Bahneinfädelungssystem
gemäß der Erfindung gegeben, welches eingebaut wurde. Es sei bemerkt, daß diese Abmessungen
sich bei jeder Papiermaschine verändern oder bei anderen Anlagen, in denen sie verwendet werden.
Aufwickeltrommeldurchmesser D1 122 cm
Spulendurchmesser D2 61 cm
Krümmungsradius für die Führungsbahn R
(R = 1/2 D1 +7,6 cm) 68 cm
Senkrechte Versetzung des Krümmungsmittelpunktes H
Horizontale Versetzung des Krümmungsmittelpunktes L
Spulenversetzungswinkel A Bahneintrittswinkel W Breite des offenen Spaltes G
Breite des Luftspaltes am Führungsbahnauslaß G2
Breite des Eingangsspaltes G,
| 7 | ,62 | O | cm | O | cm |
| 8 | ,8 | ,6 | cm | cm | |
| 15 | 1/2 | ,54 | cm | ||
| 13 | ,9 | ||||
| 3 | |||||
| 2 | |||||
| 5 |
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ORIGINAL INSPECTED
Claims (6)
1. Bahnaufwickelsystem mit einer drehbaren Aufrolltrommel mit
einer zylindrischen äußeren Oberfläche und einer drehbaren Aufwickelrolle, die das Bahnmaterial von der Trommel aufnimmt
und relativ zur Trommel zwischen einer Startposition, in der die Spule einen Walzenspalt mit der Trommel bildet,
und einer Bahnaufwickelposition beweglich ist, in der sich die Spule im Abstand von der Trommel befindet und Bahnmaterial
um diese Spule herumgewickelt wird, dadurch
gekennzeichnet , daß eine Einführungseinrichtung der Spule und der Trommel zugeordnet ist, daß diese Einführung
seinrichtung wenigstens eine Coanda-Düse aufweist, die einen Gasstrom um den Umfang der Trommel herum erzeugt, um
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ORIGINAL INSPECTED
eine Materialbahn mitzuführen, die in diesen Gasstrom eingeführt wurde, und um diese Materialbahn zwischen die Trommel
und die Spule einzuführen.
2. Aufwickelsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
eine Führungsbahn von der Coanda-Düse fortführt und einen Spalt mit der Trommeloberfläche bildet.
3. Bahnaufwickelsystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Führungsbahn eine erste Wand aufweist, die zur Trommeloberfläche
hin gekrümmt ist, um diesen Spalt zu bilden, und daß die Coanda-Düse relativ zu dieser ersten Wand derart
angeordnet ist, daß die Gasströmung durch diesen Spalt hindurchgeleitet wird.
4. Bahnaufwickelsystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsbahn zusätzlich eine zweite Wand aufweist,
die sich im wesentlichen unter einem rechten Winkel zur ersten Wand und neben ein Trommelende hin erstreckt.
5. Bahnaufwickelsystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß Einrichtungen vorgesehen sind, um die Größe und das Querschnittsprofil dieses Spaltes einzustellen.
6. Bahnaufwickelsystem, dadurch gekennzeichnet, daß die Spule
derart relativ zur Trommel bewegbar ist, daß sie in einer Voraufwickelstellung angeordnet werden kann, in der die
Spule oberhalb der Trommel in einem vorbestimmten Abstand von dieser angeordnet ist und daß die erste Wand der Führungsbahn
so ausgebildet ist, daß sie zwischen der Spule und der Trommel bewegt werden kann, wenn sich die Spule in
der Voraufwickelstellung befindet.
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Verfahren zum Einfädeln einer Materialbahn in ein Bahnaufwickelsystem
insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine Coanda-Düse neben
der Trommel angeordnet wird, die einen Ausströmungsspalt aufweist, daß unter Druck stehendes Gas durch diesen Auslaßspalt
derart hindurchgeführt wird, daß hierdurch eine Gasströmung erzeugt wird, die zur zylindrischen Trommeloberf
lache durch einen Spalt hindurchgeführt wird, der durch
diese zylindrische Trommeloberflache und eine Wand gebildet wird, die sich von der Coanda-Düse erstreckt, wobei dieser
Spalt eine derartige Größe und Form hat, daß ein wesentlicher Teil dieser Gasströmung an der zylindrischen Trommeloberfläche
haftet und um diese herum durch den Coanda-Effekt strömt, und daß eine Materialbahn in den Gasstrom
derart eingeführt wird, daß diese Materialbahn um die Trommel herum zu der Aufwickelspule geführt wird.
909828/0675
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