DE2854760A1 - Wandernder fadenspender fuer eine textilmaschine - Google Patents
Wandernder fadenspender fuer eine textilmaschineInfo
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Description
Anwaltsakte: P 394 _ ζ - GREENBAT LIMITED,
Kennwort: "Schiffchen I" Leeds, England
Wandernder Fadenspender für eine Textilmaschine
Bei Maschinen, bei denen ein Faden von einem stationären Fadenspender
wie einer Kreuzspule, einer Haspel oder einem Spulengestell in einer Spinn-, Zwirn-, Aufwickelmaschine usw., oder
einem Kettbaum in einem Kettenrahmen oder Webstuhl traversiert
wird, gibt es verschiedene Arten, das Versagen der Fadenzufuhr zu ermitteln, beispielsweise infolge Endabrissen oder wenn der
Fadenvorrat zu Ende ist. Bei Spinn- und Zwirnmaschinen ist es beispielsweise bekannt, einen fühler zu verwenden, der gegen den
einzelnen Faden anliegt und der dahingehend ausgebildet ist, daß er bei Abrissen oder dergleichen des Fadens in eine Stellung verfährt,
in v/elcher er eine Bremse betätigt, die dann an den Aufwickelmechanismus für den betreffenden Faden angelegt wird. Im
Falle von Kettfäden in einem Webstuhl werden üblicherweise Lamellen
vorgesehen, die von Kettfäden getragen sind und deren jede derart angeordnet ist, daß sie in eine Stellung fällt, in " neher
sie einen Webstuhl-Abschaltmechanismus dann betätigt, wp".ü der
sie stützende Kettfaden reißt.
Schwieriger ist es schon, das Ausbleiben von Fäden in jenen Fällen
zu ermitteln, wenn der Faden von einem wandernden (hin·*- una hergehenden)
Fadenspender abgegeben wird, wie von einem Schiffchen, einem Schußträger oder Rapier,. Das Ausbleiben des Schußfadens
in einem Schiffchen kann durch eine fotoelektrische Vorrichtung erfaßt werden. Diese Vorrichtung wird durch Licht betätigt, welches
von einem unbedeckten (d. h. reflektierenden) Reflektor abgestrahlt wird. Der Reflektor ist dann unbedeckt, wenn der Vorrat
des Schußfadens fast erschöpft ist. Ein derartiges System arbeitet jedoch nur dann, wenn das Schiffchen in einem Schiffchengehäuse
untergebracht ist. Deshalb läßt sich dieses Verfahren bei einem Rundlaufwebstuhl nicht anwenden, wobei ja das Schiffchen während
des normalen Arbeitens nicht zum Stehen kommt. Außerdem erlaubt diese Methode nicht das Ermitteln von solchem Ausfall des Schuß-
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fadens, der auf Fadenabrisse zurückgeht. Schußfadenabrisse bei Flachwebstühlen können auch durch mechanische Schußgabelmechanismen
erfaßt werden. Da dies jedoch von der hin- und hergehenden Aufschlagbewegung des Webeblatts abhängt, kann es nicht bei einem
Rundwebstuhl angewandt werden.
Rundwebstühle stellen deswegen bei der Schußfaden-Abrißermittlung
ein besonderes Problem dar. Der Erfindung liegt die Hauptaufgabe zugrunde, Mittel zu schaffen, um dieses Problem zu lösen. Es versteht
sich Jedoch, daß die Erfindung auch in Verbindung mit hin- und hergehenden Garnspendern bei anderen als bei umlaufenden Webstuhl-Schiffchen
Anwendung finden soll.
Bei Rundwebstühlen gibt es noch ein weiteres Problem, nämlich dasjenige
des Anhaltens der Schiffchen, wenn das Ausbleiben des Schußfadens erfaßt ist. Wegen der Trägheit des Schiffchen-Antriebsnr
"'■"•anismus1 (darin eingeschlossen der Schiffchen selbst) führen
αχό Schiffchen ihre Rotationsbewegung einige Zeit nach dem Abschalten
des Webstuhl-Antriebsmotors weiter aus. Demzufolge ist bei Geweben ein gewisses Fehlen von Schußfäden über eine bestimmte
Länge zu beobachten; die Länge entspricht der Summe von (i) der Zeitdauer zwischen dem Abreißen der Schußzufuhr und dem Unterbrechen
des Stromes unter dem Einfluß des Schußerfassungssystems, und (il) der AuslaufZeitdauer der Schiffchen aufgrund der Trägheit.
Das Schußerfassungssystem kann aber die Trägheit der Schiffchen nicht beeinflussen. Deshalb ist es umso wichtiger, daß dieses
.System ein Aufbrauchen oder einen Bruch der Schußfäden (beide Gründe im folgenden als gleichwertig anzusehen) so früh wie möglich
anzeigt, so daß zwischen dem Ausbleiben der Fadenzufuhr und dem Unterbrechen des Schiffchenantriebs eine geringstmögliche Zeitspanne
liegt.
Gemäß der Erfindung wird vorgesehen, daß der Fadenspender einen elektrischen Generator aufweist, und daß der Rotor des Generators
derart gestaltet und angeordnet ist, daß er von dem den Fadenspender ablaufenden Faden angetrieben wird.
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Es ist zweckmäßig, daß der Generator ein Antriebsorgan aufweist,
das zusammen mit dem Rotor umläuft, daß das Antriebsorgan ferner durch Reibschluß mit einem Fadenträger dann im Eingriff steht,
wenn der Fadenträger in dem Fadenspender montiert ist, daß die
Umdrehung des Fadenträgers eine Drehbewegung des Antriebsorganes herbeiführt.
Vorzugsweise ist vorgesehen, daß ein ^aar von axial miteinander
fluchtenden Lagerungen vorhanden ist, deren Enden einen hülsenförmigen
Fadenträger aufzunehmen vermögen, und zwar derart, daß
der Fadenträger (= Wickelhülse oder dergleichen) in dem Fadenspender um seine eigene Achse drehbar ist.
Ferner ist es zweckmäßig, daß eines der Lagerungen des Fadenträgers
ein Antriebsorgan des Generators umfaßt.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung sieht einen Radiofrequenztransmitter
vor, der durch einen elektrischen Strom beaufschlagt wird, welcher von dem Generator erzeugt wird.
Vorzugsweise ist ein Gleichrichter vorgesehen, der von dem Generator
erzeugten Wechselstrom in Gleichstrom umwandelt, und daß der Gleichstrom
dem Transmitter zugeführt wird.
Es ist zweckmäßig, daß eine Spule vorgesehen ist, die ein magnetisches
Efeld erzeugt und die durch Strom erregt wird, welcher von dem
Generator erzeugt wird.
Weiterhin ist vorgesehen, daß in Laufrichtung des Fadenspenders in
der Maschine gesehen vor oder hinter der Spule ein Permanentmagnet angeordnet ist.
Ferner ist es zweckmäßig, eine Lichtquelle vorzusehen,, die von
Strom gespeist wird,, welcher von dem Generator erzeugt wird.
Vorzugsweise ist vorgesehen, daß die Lichtquelle eine Lichtemitterdiode
ist (LED).
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Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, daß ein Detektor auf einem feststehenden Teil der Maschine angeordnet ist,
der ein Spendersignal aufnimmt, das von dem Generator erzeugt wird, und daß der Detektor eine Funktion der Maschine in Abhängigkeit
von der erfaßten Anwesenheit oder Abwesenheit des genannten Spendersignales steuert, das von dem Generator erzeugt ist.
Es ist zweckmäßig, daß der Detektor derart gestaltet ist, daß er die Maschine dann in Betrieb hält, wenn das genannte Fadenspendersignal
vorliegt, daß er aber die Maschine stillegt, wenn das Fadenspendersignal nicht vorhanden ist (aufgrund eines Ausfalls des aus
diesem Spender austretenden Fadens).
Es ist vorgesehen, daß eine Mehrzahl von Schußfadenspendern, die
dieselbe Laufbahn beschreiben, und der Detektor an einen logischen (binären) Kreis derart angeschlossen sind, daß sie nur dann ein
Ausgangssignal erzeugen, um die Funktion der Maschine zu steuern, wenn die richtige Anzahl von Signalen von dem Detektor aufgefangen
wird, die der Anzahl von Fadenspendern in der Maschine entspricht.
Gemäß der Erfindung ist weiter vorgesehen, daß der Detektor an einer bestimmten Stelle relativ zur Umlaufbahn des Fadenspenders
angeordnet ist, und daß ein elektrisches Steuertorsystem vorgesehen ist, durch welches der Detektor nur dann die Maschine stillsetzt,
wenn die Abwesenheit eines Spendersignales zu einer Zeit im Maschinenzyllus
erfaßt wird, wenn der Spender am Detektor vorbeiläuft.
Es ist ferner zweckmäßig, daß das Steuertorsystem eine signalerzeugende
Vorrichtung aufweist, die von dem Fadenspender getragen ist, und daß das letztere selbststeuernd ist.
Vorzugsweise besteht die signalerzeugende Vorrichtung aus einem Permanentmagneten.
Eine weitere Ausführungsform der Erfindung sieht vor, daß das Torsteuersystem
eine umlaufende signalerzeugende Vorrichtung umfaßt, die an den Maschinenantrieb angeschlossen ist, so daß sie mit einer
Winkelgeschwindigkeit umläuft, die direkt von jener des Fadenspenders
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abgeleitet ist, und daß ein kapazitiver Schalter im Bereich des umlaufenden Organes angeordnet ist, um hierdurch aktiviert zu werden,
daß ferner im umlaufenden Organ Aussparungen oder Ausschnitte vorgesehen sind, die der Anordnung des einzelnen Fadenspenders entsprechen,
wobei ein Signal nur dann an dem kapazitiven Schalter erscheint, wenn ein Fadenspender am Detektor vorbeiläuft.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, daß der Detektor
einen Radiofrequenzempfanger aufweist, der derart gestaltet
und angeordnet ist, daß er ein Signal aus dem Transmitter auf dem Fadenträger aufnimmt und eine Änderung in einem binären Ausgangssignal
in Abhängigkeit von der Erregung durch das übertragene Signal erzeugt.
Es ist zweckmäßig, daß eine Vielzahl von Fadenspendern derselben, kreisförmigen Umlaufbahn in der Maschine folgt, und daß eine oder
mehrere Antennen vorgesehen sind, die sich zusammen im wesentlichen um die gesamte Kreisbahn herum erstrecken.
Es ist ferner zweckmäßig, daß die Anzahl der Antennen gleich der Anzahl
der Fadenspender ist.
Weiterhin ist vorgesehen, daß der Detektor eine fotoelektrische
Vorrichtung ist, die von der Lichtquelle auf den Fadenspender ausgesandtes Licht erfaßt.
Eine weitere Ausführungsform der Erfindung sieht vor, daß der Detektor
voreingestellt ist, so daß -er nur auf Licht der hohen Frequenz der Lichtemitterdiode anspricht und damit ein falsches Ansprechen
auf andere Lichtstrahlen vermieden wird, wie beispielsweise auf solche Lichtstrahlen, die von dem Fadenspender oder von dem Faden selbst
oder von anderen Teilen der Maschine reflektiert werden.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen,
daß der Detektor einen HaIMfektsensor umfaßt.
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Die Erfindung ist anhand der Zeichnung näher erläutert. Darin ist im einzelnen folgendes dargestellt:
Figur 1 zeigt eine Draufsicht auf das Schiffchen eines Rundwebstuhles.
Figur 2 zeigt das Schiffchen gemäß Figur 1 in einer Seitenansicht.
Figur 3 stellt einen Querschnitt durch einen Generator dar, der für ein Schiffchen gemäß der Figuren 1 und 2 verwendet wird.
Figur 4- zeigt in schematischer Draufsicht einen Rundwebstuhl mit
Schiffchen gemäß der Figuren 1 bis 3» ferner mit einem Schußfaden-Erfassungssystem
.
Figur 5 zeigt ein Blockschaltbild des Schußfaden-Erfassungssystems,
das in Figur 4- dargestellt ist.
Figur 6 zeigt ein Verdrahtungsschema eines Verzögerungs-Erfassungssystems.
Figur 7 ist eine Draufsicht eines Teiles, ähnlich der Darstellung von Figur 4-, jedoch mit einem abgewandelten Schußfaden-Erfassungssystem.
i£,ur 8 stellt ein Blockschaltbild dar, das eine abgewandetle
Erfassungseinrichtung wiedergibt.
Figur 9 ist eine Ansicht ähnlich jener gemäß Figur 7» jedoch mit
einer anderen Schußfaden-Erfassungseinrichtung.
Figur 10 stellt in einer schematischen Draufsicht ein Anzeigesystem
eines Schiffchens dar.
Der Webstuhl selbst ist von herkömmlichem Aufbau. Dies bedeutet, daß
er eine feststehende Stuhlung hat, die die Fachung trägt, eine Umlaufführung, auf welcher das Schiffchen um eine vertikale Achae
rotiert. In den Figuren 1 und 2 ist ein Schiffchen dargestellt, das ebenfalls von allgemein bekanntem Aufbau ist und das in dem Webstuhl
eingesetzt werden soll. Wie der Fachmann weiß, ist eine Vielzahl derartiger
Schiffchen in dem Webstuhl vorgesehen; im Falle des besonderen Ausführungsbeispieles sind es deren vier. Jedes Schiffchen
wandert in seinem eigenen Wanderfach von Kettfäden, wenn die Hauptantriebswelle (hier nicht dargestellt) des Webstuhles rotiert. Die
vier Schiffchen dieser hier vorliegenden Ausführung sind in Abständen von 90° um die vertiale Achse des Webstuhles versetzt.
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An
Jedes Schiffchen weist einen Körper 10 auf. Dieser ist, wie aus Figur 1 erkennbar, von im wesentlichen bogenförmiger Gestalt, und
zwar entsprechend der Krümmung der hier ebenfalls nicht dargestellten Bahnführung, auf welcher das Schiffchen im Webstuhl umläuft. Die
Nase 12 des Schiffchens läuft spitz zu, um den Durchgang des Schiffchens durch die Kettfäden dann zu erleichtern, wenn sich diese vor
dem Schiffchen öffnen. Am rückwärtigen Ende des Schiffchens ist eine
frei drehbare Rolle 14 vorgesehen. Diese befindet sich mit einem nicht dargestellten Antriebsorgan in Eingriff, wodurch das Schiffchen
entlang seiner Umlaufbahn voranbewegt wird. Das Schiffchen umfaßt ferner im vorderen und hinteren Bereich je ein Lager 16 und 18 zur
Aufnahme einer Fadenspule. Wie in Figur 1 strichpunktiert dargestellt, kann die Schußfadenspule selbst eine Parallelspule sein,
die dann an ihren Stirnflächen scheibenförmige Flansche aufweist.
Es kann aber auch eine Spule 20 mit sich verjüngenden Enden sein, wobei keine stirnseitigen Flansche notwendig sind. In jedem Fall
muß die Schußspule mit einer zentralen Hülse 24- versehen sein, deren Enden auf den kegelstumpfförmigen Teilen 26 und 28 des jeweiligen
Lagers 16 und 18 ruhen. Die Lager sind frei drehbar und weisen Eollenlager 30 auf. Die Lagerung 18 ist axial fest, während
die Lagerung 16 axial beweglich und durch eine Feder 31 im Sinne
eines Andrückens gegen die Lagerung 18 hin vorgespannt ist. Die Hülse 24 kann somit nur dadurch in das Schiffchen eingesetzt werden,
daß die Lagerung 16 nach vorn gegen die Kraft der Feder 31 bewegt
wird. Läßt man die Lagerung 16 infolge der Wirkung der Feder in Richtung auf das rückwärtige Ende wieder zurückspringen, so drückt
sich ihr kegelstumpfförmiger Teil 26 in das vordere Ende der Hülse
24 und drückt zugleich das rückwärtige Ende der Hülse 24 unter Herstellung eines Reibschlusses über den kegelstumpfförmigen Teil
der Lagerung 18. Auf diese Weise wird die Schußfadenspule durch
Reibung zwischen zwei Lagern gehalten; die Schußfadenspule kann sodann um ihre Längsachse frei drehen, und zwar aufgrund der besonderen
Gestaltung der Lagerungen 16 und 18 als Zapfenlager.
Innerhalb des Schiffchenkörpers ist eine gekrümmte Schiene 32 vorgesehen.
Der von der Spule 20 oder 22 ablaufende Schußfaden wird
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zunächst über die Außenseite dieser Schiene 32 geführt und läuft dann einwärts nach einer Schußführungseinrichtung 34 hin. Dieser
ist mittels eines Gelenkes 38 am schiffchenkörper 10 schwenkbar
befestigt, otab 36 ist ferner über eine längenveränderbare Stütze
37 in mehr oder minder geneigter Position gehalten, so wie in
Figur 1 dargestellt. Das freie Ende des Stabes 36 läuft auf einer
vertikalen Hülse 40 (Formteil des Webstuhles), auf welcher das Gewebe
während des Webvorganges gebildet wird. Man kann auch Hülsen 40 unterschiedlicher Durchmesser verwenden, und zwar je nach dem
Durchmesser des Gewebeschlauches, der hergestellt werden soll. Änderungen des Hülsendurchmessers kann durch Veränderung der Länge
der Stütze 37 und damit des Neigungswinkels des Stabes 36 Rechnung
getragen werden.
Beim Wandern des Schiffchens um den Webstuhl wird der Schußfaden aus der Schußfadenspule 20 oder 22 im Schiffchen abgegeben. Dieser
Faden wird in den Saum des herzustellenden Gewebes hineingezogen, und zwar über das rückwärtige Ende des Schiffchens. Die Schußfadenspule
22 oder 22 wird dabei durch die Spannung im Schußfaden, der von der Spule abgezogen wird, um ihre eigene Längsachse gedreht.
Da die Schußfadenspule somit selbst dreht, wird dem Schußfaden bei dessen Ablauf von der Schußfadenspule weder eine Verdrillung aufgegeben
noch eine solche genommen. Dieses Verfahren des Abziehens des Schußfadens vom Schiffchen ist insbesondere dort vorteilhaft,
wo Flachband-Schußfäden gebraucht werden. So werden beispielsweise im Falle der Sackherstellung für Schuß und Kette flache Polypropylenbänder
oder -fäden verwendet. Die Erfindung macht sich die Tatsache zunutze, daß die Schußfadenspule (das Schußfadenpaket) sowie ihre
Lagerungen 16 und 18 rotieren.
Die Lagerung 18 ist als Rotor eines kleinen elektrischen Generators
90 ausgebildet, der in Figur 3 im einzelnen dargestellt ist. Eine
Tragplatte 64 ist an dem Schiffchenkörper 10 befestigt, während ein Stator 66 an Platte 64 mittels eines Stiftes 68 befestigt ist.
An Platte 64 ist ferner eine Achse 70 befestigt, auf veLcher Rollenlager
72 und 74 gelagert sind, die ihrerseits die Lagerung 18 tragen.
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Eine dem Stator angeformte Ringschulter 75 trägt btatorwicklungen
80 des Generators. Ein Ringflansch 82 auf der Lagerung 18 umgibt die Statorwicklungen 80 und an der Innenseite dieses Flansches
ist eine Vielzahl von Permanentmagneten 84- befestigt, die den Rotor des Generators bilden. Auf diese Weise ist ein sehr kompakter
elektrischer Generator geschaffen, bei welchem die Lagerung 18 mit ihrem kegelstumpfförmigen Teil 28 für die Aufnahme der
Schußspulenhüse 24 den Rotor bildet.
Stator 76 hat eine Ringschulter 86, die den Flansch 82 des Rotors
dicht umgibt. Diese Schulter verhindert, daß der Faden zwischen Rotor und Stator eingeklemmt wird, da ja die Öffnung des Spaltes
zwischen Rotor und Stator in einer Stirnfläche statt in einer Umfangsflache
liegt. Wie man feststellen kann, sind Schulter 86 und das Ende der Lagerung 18 derart abgeschrägt, daß sie gemeinsam eine
kegelstumpfartige Fläche bilden, die ebenfalls dazu beiträgt, das Einlaufen des Fadens zwischen Rotor und Stator abzuwehren.
So lange aufgrund des Abziehens des Schußfadens die Schußfaden—
packung rotiert, wird ein elektrischer Strom durch die Drel·" '~ des
Lagerelementes 18 erzeugt. Sobald jedoch der Schußfadenvo" rat auf
der Packung 20 oder 22 erschöpft ist, oder wenn der abgezogene Schußfaden reißt, so rotiert auch Hülse 24- nicht mehr. Deshalb
liefert der Generator, der den aus dem Lager 18 gebildeten Rotor einschließt, keinen Strom mehr. Die Einrichtung, die dem Iveustuhl
zugeordnet ist, macht sich den Unterschied zwischen der Anwesenheit oder Abwesenheit elektrischen Stromes zunutze, welcher durch die
Rotation der Lagerung 18 erzeugt wird, um anzuzeigen, ob ein Schußfaden von der Schußfadenspule abgezogen wird oder nicht. Es versteht
sich, daß die Trägheit der Schußfadenlagerung ein gewisses Weiterlaufen der Lagerung 18 (und damit der Erzeugung eines Stromes)
selbst dann noch zur Folge haben wird, wenn der Faden ausgefallen ist. Die vorliegende Einrichtung sorgt jedoch dafür, daß ein Ausfallen
des Fadens fast sofort nach dessen Auftreten erfaßt wird. Wie man ferner sieht, wird der Schußfaden in das Gewebe bei konstanter
Lineargeschwindigkeit eingezogen; wenn der Schußfaden
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jedoch von der Fadenspule abgezogen wird, so verringert sich der
Kadius, unter welchem er die Spule verläßt, in konstanter Weise.
Deswegen steigt die Winkelgeschwindigkeit der Hülse 24- und damit auch jene des Rotors des Generators über die gesamte Zeitdauer,
während wieher Schußfaden aus der Schußfadenspule geliefert wird,
konstant an. Damit ist der Wert dv/dt positiv (hierin bedeutet ν die Winkelgeschwindigkeit der Hülse 24-).
Auf dem Schiffchen ist ferner ein Gleichrichter 92 vorgesehen
- siehe i'igur 5 -· Wie aus dieser i"igur schematisch hervorgeht,
wird das elektrische, von dem Generator 90 erzeugte Potential, das
eine sinusartige Wellenform hat, dem Gleichrichter 92 aufgegeben,
der die Eingangsspannung in eine gleichgerichtete Ausgangsspannung umwandelt. Diese Ausgangsspannung steigt infolge der zunehmenden
Winkelgeschwindigkeit (v) des Rotors des Generators konstant an. Anders ausgedrückt, die Ausgangsspannung (Y) des Gleichrichters
k . als direkt proportional zur Winkelgeschwindigkeit (v) der Hülse 24- angesehen werden. Generator 90 schafft deshalb ein Mittel
zum Erzeugen einer Spannung, die im wesentlichen direkt proportional zur Winkelgeschwindigkeit des bewegten Teiles, d. h. der Hülse 24
der Spule ist.
In tfigur 1 ist ferner strichpunktiert angedeutet ein kleiner,
flacher Radiofrequenztransmitter 100 erkennbar. Dieser ist innerhalb des vorderen Endes des Schiffchens befestigt. Der Ausgang
des Gleichrichters 92 wird diesem Transmitter über eine Diode 1Q1 eingespeist. Gleichrichter 92 und Diode 101 sind im selben Gehäuse
wie Transmitter 10° enthalten. Transmitter 100 ist derart gestaltet
und angeordnet, daß er Ausgangssignal im Radiofrequenzband erzeugt, In diesem speziellen Ausführungsbeispiel hat es eiiien Ausgang von
130 kHz. Das elektrische System des Schiffchens ist derart gestaltet, daß die Stärke der erzeugten Radiofrequenzemission nur innerhalb
eines Bereiches von ein paar Zentimetern wirksam ist.
Wie aus Figur 5 ferner hervorgeht, wird der Ausgang des Gleichrichters
92 auch einem Verzögerungsdetektor 93 eingespeist» Dieser
ist in i'igur 6 in seinen Einzelheiten dargestellt. Verzögerungs-
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detektor 93 befindet sich ebenfalls im selben Gehäuse wie Transmitter
100. Eine erste und eine zweite Kapazität 01 und G2 sind
zueinander parallel geschaltet, und zwar an den Gleichstrom aus dem Gleichrichter 92, und eine Diode D1 ist zwischen die beiden
Kapazitäten geschaltet. Ein Transistor Q1 ist im Nebenschluß an
die Diode D1 geschaltet und ein Widerstand R1 ist an den Emitter des Transistors Q1 angeschlossen.
Die Spannungsquelle V1 wird an die erste Kapazität 01 angelegt.
Diese Spannung V1 ändert sich rasch in Abhängigkeit von der angelegten
Spannung, das ist die Spannung, die proportional zur Winkelgeschwindigkeit des Schußfadenpaketes ist. Gleichzeitig
wird Kapazität 02 mit einer ähnlichen Spannung über die Diode D1 beaufschlagt, erreicht jedoch nur eine Spannung V2, die von Natur
aus geringer als die Spannung VI ist, und zwar aufgrund des inneren
Spannungsverhältnisses an D1. Aufgrund dieses Unterschiedes der Spannungen V1 und V2 wird Transistor Q1 in einen nicht leitenden
Zijtetand gezwungen, da die Basis-Emitter-Verbindung in umgekehrtem
Sinne beeinflußt wird. Uiese Situation bleibt so lange, als die
Spannung V1 ansteigt oder einen stetigen Verlauf hat; wie oben beschrieben, sollte diese Spannung während der gesamten Zeitdauer
ansteigen, während welcher der Schußfaden von*r Schußfadenspule
abgezogen wird.
Sobald der Schußfaden ausbleibt (entweder weil sein Vorrat erschöpft
ist oder weil er abgerissen ist), ho daß Hülse 24 und der
Rotor des Generators nur noch aufgrund ihrer eigenen Trägheit weiter rotieren, so fällt Spannung V1 sofort ab. Sobald Spannung
V1 einen geringeren Wert als Spannung V2 annimmt, werden Basis/ Emitter von Transistor Q1 positiv beeinflußt. Der Transistor beginnt
zu leiten, entlädt über den Widerstand R1 die zweite Kapazität, was dazu führt, daß eine Spannung am Ausgang A erscheint.
Der Ausgang A wird über eine Leitung 216 (siehe Figur 5) <lem Transmitter
10^ eingespeist. Er bildet für den Transmitter 100 ein Gatter,
so daß dieser nur dann ein Radiofrequenzsignal aussendet, wenn ein
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fa
Signal am Ausgang A des Verzögerungsdetektorkreises 93 erscheint.
Wie man sieht, ist die Ansprechgeschwindigkeit des in Figur 6 dargestellten elektrischen Erfassungssystemes sehr hoch, so daß
die Emission aus dem Transmitter 100 fast sofort dann erscheint, wenn der Schußfaden ausfällt. Die AnprechZeitdauer des gesamten
Schußfaden-Ausfallerfassungssystems ist demgemäß sehr stark reduziert.
Dies ist deshalb sehr vorteilhaft, da die Länge des Gewebes, in welchem keine Schußfäden vorhanden sind, entsprechend
stark verkleinert wird.
Da ein Abfall der Spannung V1 sehr gering sein kann, fällt die Spannung V2 sehr rasch unter den Wert der Spannung V1. Sobald
sie einen Wert unter jenem von V1 erreicht hat, wird Transistor r^1
sofort abgeschaltet und das Signal erscheint nicht mehr an Ausgang A. Nimmt jedoch die Spannung V1 weiterhin ab (so wie dies im Falle
eines Verzögerungsgenerators ist), so gelangt man wiederum zu jener Bedingung, bei welcher die Spannung V1 geringer als die Spannung
V2 ist. An diesem Punkt beginnt Transistor Q1 wiederum, die Kapazität C2 zu entladen. Demgemäß erscheint der Ausgang bei A als eine
Keine von Impulsen. Da dies unerwünscht sein kann, ist es möglich, eine dritte Kapazität C3 einzuführen - siehe Figur 6 - , die die
Integration der Impulse über den Widerstand R1 schafft und einen kontinuierlichen Ausgang bei A erzeugt.
Die Sensitivität des Kreises gemäß Figur 6 kann durch einfügen zusätzlicher
Dioden in Reihe mit Diode D1 verändert werden, wobei das Abstandsverhältnis der Spannungen V1 und V2 verändert wird. Die
Kapazität 02 lädt sich in anderen Worten aufgrund zusätzlicher Dioden auf ein noch geringeres Potential als die Kapazität G1 auf.
Demgemäß muß die Spannung V1 weiter abfallen, bevor Transistor Q1 eingeschaltet wird, um Kapazität C2 zu entladen.
Da der in Figur 6 gezeigte Kreis auf dem Entladen der zweiten Kapazität C2 beruht, um einen Impuls von Transistor Q1 zu erhalten,
re
ist der Kreis nicht dahingehend versierbar, daß er Impulse als Ergebnis
einer Beschleunigung des Generators abgibt. Dies beruht darauf, daß die Spannung V2 bei Beschleunigung geringer sein muß,
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als die Spannung V1. Deswegen muß der Kreis ein Kapazitätsladekreis
werden, der im Aufbau völlig anders ist.
Bei der Betrachtung der figuren 4 und 5 erkennt man, daß nur ein
paar Elemente des Webstuhles dargestellt sind, die jedoch genügen, um die Wirkungsweise der Erfindung zu verstehen. Hülse 40 und
Spulenhalterring 102 sind konzentrisch zueinander und stehen fest,
so wie in Figur 4 dargestellt. Der Spulenhalterung 102 ist in geringer
Entfernung oberhalb des oberen Endes der Hülse 40 angeordnet«
Der Kettfaden lauft von der Außenseite her über den Spulenhalterring
und wandert dann radial nach Innen zum oberen Bereich von Hülse 40. Vier Schiffchen 10a, 10b, 10c und 10d sind im Webstuhl
vorgesehen. Diese sind derart angeordnet, daß sie auf einer Kreisbahn um die vertikale Achse des Webstuhles umlaufen. Sie sind
ferner im ringförmigen Bereich zwischen dem Ring 102 und der Hülse 40 angeordnet. Die Kettfaden im genannten ringförmigen Bereich
sind in vier wandernde Fache unterteilt, eines für jedes Schiffchen, und zwar durch die Webstuhlfachbewegung (hier nicht dargestellt).
Diese Anordnung der Schiffchen im Webstfefilt ist ganz herkömmlicher
Art; sie wurde nur erwähnt, um die Umgebung der eigentlichen Erfindung deutlich zu machen.
Eine Radioaufnahmeantenne 104 ist vorgesehen. Die Antenne ist zu einem fast vollständigen Kreis geformt; zwischen ihren Enden befindet
sich lediglich ein schmaler Spalt 106. Der Radius ι ^ Antenne
ist kleiner als der Innenradius des Spulenrückhalteringes 102, die Antenne befindet sich jedoch innerhalb der Tiefe des
Ringes 102 und der Ringspalt zwischen der Innenfläche des Ringes 102 und der Antenne 104 beträgt ungefähr 25 mm bei dem hier beschriebenen
Webstuhl. Außerdem ist die Anordnung derart getroffen, daß jeder der Transmitter 100 dann unterhalb dieses Ringraumes
liegt, wenn die Schiffchen in ihren Arbeitsstellungen im Webstuhl liegen. Wie in Figur 4 dargestellt, überbrückt jeder Transmitter,
von oben gesehen, den Ringspalt. Tatsächlich sind die Schiffchen jedoch unterhalb des Ringes 102 angeordnet und damit unterhalb der
Antenne 104, die Antenne befindet sich jedoch sehr wohl innerhalb des Bereiches des Transmitters 100.
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Die Enden der Antenne 104 sind gemäß der Darstellung von Figur 5
an einen abgestimmten Kreis 124 angeschlossen, der im wesentlichen einen Transformator umfaßt. Eine Kapazität 125 ist zur Ausgangsspule
des abgestimmten Kreises 124 parallel geschaltet, damit die Ausgangssignale
aus dem abgestimmten Kreis geglättet werden.
Der Ausgang aus dem abgestimmten Kreis wird einem integrierten Kreisdetektor
126 eingespeist, ferner einem Impulskorrektorkreis 128 bekannter Bauart. Das Ausgangssignal aus dem Impulskorrektor wird
einem Regelkreis 130 eingespeist, der derart angeordnet ist, daß er in beaufschlagtem Zustand die Stromzufuhr zum Webstuhl-Antriebsmotor
unterbricht und damit den Webstuhl zum Stehen bringt.
Im folgenden soll die Arbeitsweise des Schußfaden-Ausfalldetektors
im einzelnen beschrieben werden.
die vier Schiffchen 10a, 10b, 10c und 1Oi^ für die notwendige
Schußfadenzufuhr sorgen und Schußfäden abgezogen werden, erzeugt der Generator 90 eines jeden Schiffchens einen Ausgangsstrom. Sobald
jedoch der Verzögerungsdetektorkreis 93 feststellt, daß die Winkelgeschwindigkeit
von Hülse 24, auf welche der Schußfaden aufgewickelt ist, entweder konstant ist, oder im Wert ansteigt, so liefert er
kein Ausgangssignal und erlaubt es damit dem Transmitter 100, in bewegungslosem Zustand zu verharren. Es werden somit keine Signale
aus Antenne 104 erfaßt und der Webstuhl läuft weiter.
Sobald der Durchschuß von einem der Schiffchen ausbleibt, entweder
infolge des -"-ufbrauchens eines Vorrates oder weil der Faden gerissen
ist, so wird die Hülse 24 sofort verzögert. Dies erzeugt einen entsprechenden Abfall des Spannungsausgangs aus Generator 90.
Der Spannungsabfall wird sofort durch den Verzogerungsdetektorkreis
93 erfaßt, der seinerseits den Transmitter 100 aktiviert. Solange ein Ausgangssignal aus Kreis 93 vorliegt, erscheint ein Radiofrequenzsignal
am Transmitter 100 jenes Schiffchens, in welchem die Schußzufuhr ausbleibt. Demgemäß nimmt Antenne 104 das übermittelte
Signal auf. Es ist ein ganz entscheidendes Merkmal der Erfindung, daß dieses Aufnehmen stets eintritt, ungeachtet dessen, wie auch
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immer die Position des Schiffchens zu jenem Zeitpunkt ist, wenn der Schußfadenausfall auftritt.
Beim Erfassen eines Signales durch die Antenne 104 erscheint ein Ausgangssignal am Ausgangskreis I30. Der Impulskorrektor 128 wird
dahingehend wirksam, daß er sicherstellt, daß das Signal am Ausgangskreis 130 genügend lange wirksam ist, um diesen Kreis zu aktivieren,
und zwar selbst dann, wenn das Signal, das durch die Antenne 104 aufgenommen worden ist, extrem kurz ist. Hierdurch
wird erreicht, daß das Detektorsystem extrem empfindlich ist, wodurch wiederum ein rasches Ansprechen des Schußausfall-Detektorsystems
als Ganzes sichergestellt ist.
Die oben unter Bezugnahme auf die figuren 1 bis 6 beschriebene Anordnung
veranschaulicht ein sehr wirkungsvolles Verfahren, mit welchem man einen Rundläufer-Webstuhl beim Ausfallen der Schußzufuhr
von einer seiner Schiffchen stillsetzt. Die Erfindung löst auch
das Problem des Übertragens des Signales aus den sich kontinuierlich bewegenden Schiffchen zu den stationären Teilen des Webstuhles
durch die Anwendung eines Transmitters. Das tatsächliche Abziehen des Schußfadens wird als Verfahren zum Erzeugen des Radiofrequenzsignals
ausgenutzt. Darüber hinaus stellt die Anordnung von Antenne 104 tatsächlich ein konstantes Überwachen der Schußzufuhr von jeder
der vier Schiffchen sicher und vermeidet die Notwendigkeit, kompliziertere Einrichtungen, bei denen das Überwachen nur in gewissen
Zeitabständen innerhalb eines Zyklus1 des Webstuhles vorgenommen
wird.
Bei der oben beschriebenen Anordnung bildet eine einzige Antenne
einen fast vollständigen Kreis entlang dem Wege der Schiffchen. Bei einer alternativen Ausführungsform ist eine Vielzahl von kreisförmigen
Antennen mit einander zugewandten Enden vorgesehen, so daß sie zusammen einen vollständigen Kreis bilden. Jede bogenförmige
Antenne kann ein Signal von irgendeinem Schiffchen aufnehmen, das gerade vorbeiMuft. Auf diese Weise ist eine kontinuierliche Überwachung
sämtlicher Schußzufuhren von allen Schiffchen gewährleistet, Bei dieser Ausführungsform ist es möglich, auf die Verzögerungs-
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detektorvorrichtung zu verzichten und einen kontinuierlichen Ausgang
aus Jedem Transmitter 100 so lange zu erzeugen, als Schußfäden abgegeben werden. Die von den vier Antennen aufgenommenen Signale
werden einem logischen Kreis zugeführt, der dazu dient, einen Ausgang abzugeben, welcher seinerseits das stillsetzen des Webstuhles
dann veranlaßt, wenn das Signal aus einem der Schiffchen ausbleibt.
In Figur 7 ist ein Webstuhl ähnlich jenem gemäß Figur 4- dargestellt.
Auch dieser Webstuhl ist mit vier Schiffchen 10a, 10b, 10c und 1Od ausgerüstet, welche identisch mit jenen gemäß Figur 4- sind. Bei
dieser Anordnung fehlt jedoch der Verzögerungsdetektor 93· Demgemäß findet so lange eine Transmission von dem Transmitter 100 eines
jeden Schiffchens, vom Generator 90 angetrieben, statt, als die
Schußzufuhr von diesem Schiffchen aufrechterhalten bleibt.
Der Webstuhl hat ebenfalls den üblichen Spulenrückhaltering 200. Bei dieser Anordnung ist jedoch anstelle der Antenne ein einziger
abgestimmter lireisempfanger 202 vorgesehen, der von einem 5tab 204-getragen
ist, w'l.echer sich radial nach innen von dem fiing 200 über
den Hingraum zwischen dem Ring 200 und der Hülse 206 erstreckt, auf welcher das Gewebe gebildet wird. Empfänger 202 ist demgemäß über
dem Bewegungsverlauf des Transmitters 100 auf den Schiffchen angeordnet.
Es ist hieraus erklärlich, daß der einzelne Empfänger 202 (der dem Empfänger gemäß Figur 5 gleicht) ein Ausgangssignal in Gestalt
eines logischen Signales jedes Mal dann gibt, wenn eines der vier Schiffchen unter ihm vorbeilaufen (d. h. er gibt vier Signale
pro Webstuhl-Zyklus ab). Der Empfänger ist derart angeordnet, daß er nur das jedem Transmitter ausgesandte Signal nur so lange aufnimmt,
als sich der Transmitter innerhalb von ein paar Millimetern auf jeder Seite des Empfängers befindet.
Ein Permanentmagnet 208 ist auf jedem der Schiffchen angeordnet, und
ein Spulenschalter 210, der ebenfalls von Stab 204- getragen ist, ist
derart beschaffen, daß er durch diese Permanentmagneten betätigt wird. Die Anordnung des Spulenschalters ist derart getroffen, daß
dieser nur dann betätigt wird, nachdem der Empfänger 202 begonnen hat, ein signal aus dem Transmitter des Schiffchens aufzunehmen;
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er wird deaktiviert, bevor der -Empfänger aufhört, ein Signal aus
dem Transmitter aufzunehmen. In anderen Worten, das Spulenschalterausgangssignal
erscheint nur während jener Zeitdauer, während welcher der Empfänger 202 ein Signal aus dem Transmitter aufnehmen
sollte, wenn Schußfaden von jenem Schiffchen geliefert wird.
Der Spulenschalter ist in einem Regelkreis derart angeordnet, daß er in aktiviertem Zustand den Webstuhl abstellen und die Schiffchen
stillsetzen wird. Empfänger 202 ist jedoch derart gestaltet, daß er den Spulenschalterkreis öffnet, wenn er aktiviert ist, so daß das
Betätigen des Spulenschalters keinen -Einfluß ausübt, wenn der Transmitter
betätigt wird. Ist die Schußfadenzufuhr ausgefallen und wird demgemäß kein signal von dem Transmitter ausgesandt, dann wird der
Spulenschalter betätigt und damit der Webstuhl stillgesetzt.
Dieses System, das einen Permanentmagneten in den Schiffchen und einen Spulenschalter auf einem feststehenden Teil des Webstuhles
verwendet, bringt ein "Selbsttorsteuern" durch die Schiffchen des Schußdetektorsignales herbei.
-Es ist möglich, den elektrischen Generator 90 in jedem Sc' j.rfchen
dazu zu benutzen, abgewandelte Schußdetektorsysteme zu betreiben,
die keine Radiofrequenztransmission verwenden. So kann man bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung anstelle des Transmitters
100 jedes Schiffchen mit einer Lichtemitterdiode 'LED)
- siehe die Lichtquelle 42 in Figur 8 - versehen. Generator 90
wird in diesem Falle an einen Lichtquellen-Antriebskreis angeschlossen,
um den Betriebsstrom für"die Lichtquelle zu erzeugen. Wie
schematisch in Figur 8 veranschaulicht, ist der Lichtquellen-Antriebskreis mit einem integrierten Kreis 43 versehen, der das
LED-Licht moduliert, um sehr kurzdauernde high power-Impulse von etwa 5 kHz zu erzeugeno So lange das Schiffchen normal arbeitet,,
leuchtet die Lampe 42 demgemäß mit einer Frequenz von 5 kHz auf.
An einer bestimmten Stelle des Spulenruckhalteringes des Webstuhles,
und zwar im Bereich des Umlaufweges von Lampe 42, ist ein fotoelektrischer
Detektor 46 vorgesehen, der von der Lichtquelle 42
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ausgesandte Lichtstrahlen dann auffängt, wenn das Schiffchen über den Fotodetektor läuft. Der Fotodetektor 46 ist an einen frequenzempfindlichen
Schalter 4-8 derart angeschlossen, daß ein Ausgangssignal nur dann am Schalter erscheinen wird, wenn Fotodetektor 4-6
eine Lichtemission von genau der 5 kHz-Frequenz der -^ampe 42 erfaßt.
Auf diese Weise spricht das Fotodetektorsystem nur auf ausgewählte Frequenzen an. Dieses Merkmal verhindert, daß falsche Signale eine
Reflexion erzeugen, die von anderen Geräten, als von der Lichtquelle 42 stammen.
Steuertorsystem wird vorgesehen, bei dem das Detektorsystem nur dann arbeitet, wenn ein Schiffchen über den Fotodetektor 46 läuft.
Zu diesem Zweck ist ein kapazitiver Schalter 58 auf einem stationären
Teil des Webstuhles montiert, und zwar im Bereich einer Arbeitsscheibe 50. Die letztere ist in ihrem Umfang mit einer Reihe von Aussparungen
Vf ""^hen, die der Anzahl der Schiffchen im Webstuhl entsprechen.
üi<- ist um eine Achse 54- drehbar. Ein Antriebsmechanismus 5ö, in
Figur S nur schematisch dargestellt, verbindet die Antriebsscheibe
mit dem Antriebsmechanismus für die Haupt-Webstuhlwelle. Dabei ist
die Anordnung so getroffen, daß die Arbeitsscheibe mit derselben '."/inkelgeschwindigkeit wie die Antriebswelle des Webstuhles umläuft.
Außerdem ist diese Position der Arbeitsscheibe in der Nähe des kapazitiven Schalters 58 derart gewählt, daß von diesem Schalter
kein Ausgangssignal erscheint, so lange ein fester Teil der Scheibe den Schalter 58 passiert; es wird jedoch dann ein Ausgangssignal ge geben,
wenn einer der Spalte 52 dem Schalter 58 gegenüberliegt.
Der Regelkreis umfaßt ferner ein Koinzidenzglied 60. Sowohl die Ausgangssignale
aus dem frequenzempfindlichen Schalter 48 als auch aus dem kapazitiven Schalter 58 werden dem Koinzidenzglied 60 eingespeist,
das als logisches AND-Tor arbeitet. Demgemäß erscheint ein Ausgangs signal
am Ausgangsleiter 62 von dem AND-Gatter nur dann, wenn Signale von beiden Schaltern 48 und 58 aufgefangen werden. Damit wird
angezeigt, daß der Fotodetektor zu einer geeigneten Zeit von einem an ihm vorbeilaufenden Schiffchen erfaßt hat, daß die Lampe 42, die
jenem Schiffchen zugeordnet ist, mit der richtigen Frequenz beleuchtet ist. Das Ausgangssignal wird einem nicht dargestellten
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Ή -
Regelkreis zum Betätigen des Webstuhls zugeleitet und der Webstuhl
so lange am Laufen gehalten, daß ein Signal am Ausgangsleiter 62 erscheint. Erscheint jedoch am Ausgangsleiter 62 kein Dignal mehr,
so wird der Hauptantriebsmotor sofort von der Stromzufuhr abgeschaltet, so daß der Webstuhl stillgesetzt wird.
Der Regelkreis umfaßt ferner eine zeitverzögernde Anfahreinrichtung;
hierbei wird der in ±''igur 8 wiedergegebene Kreislauf während
einer Anlauf-Zeitdauer, während welcher der Webstuhl auf seine normale Arbeitsgeschwindigkeit hochgefahren wird, ausgeschaltet. Sobald
sich diese Starteinrichtung selbst ausschaltet, wird der in Figur 8 veranschaulichte Kreis wirksam. Sollte anschließend ein
Ausbleiben der Schußfadenversorgung bei irgendeinem der Schiffchen auftreten, so wird der Webstuhl sofort stillgesetzt.
Wie man ferner erkennt, hat das in Figur 8 wiedergegebene fotoelektrische
System genau wie das in den figuren 1 bis 6 dargestellte Radiofrequenzsystem keinerlei elektrische Anschlüsse zwischen dem
Schiffchen und den stationären Teilen des Webstuhles. Generator 90
für den zum Betreiben der -Lampe 42 erforderlichen Strom bildet nämlich einen Teil der Schiffchenkonstruktion. Außerdem ist die Anordnung
zuverlässiger, als bekannte fotoelektrische Detektorsysteme, bei welchen Licht von einem Lichtabdeckschirm reflektiert wird, der
von der Stange 36 getragen ist. Dort -besteht nämlich stets die Gefahr,
daß das ^i-cht voSx§Säeren Teil des Webstuhles oder des
Schiffchens reflektiert wird.
Lampe 42 ist derart angeordnet, daß sie dann von den Kettfäden
abgewischt wird, wenn das Schiffchen den Webstuhl umkreist, so daß die Lampe sauber bleibt und einwandfrei arbeitet.
Die in Figur 8 veranschaulichte Torschaltung kann auch zusammen mit
dem Radiofrequenzsystem verwendet werden, das unter Bezugnahme auf die Figur 7 beschrieben ist. In diesem Falle kann man auf die Permanentmagneten
sowie den Spulenschalter verzichten. Die Ausgangssignale des kapazitiven Schalters 58 werden dann derart gestaltet,
daß sie mit den Signalen am abgestimmten Empfänger 202 zusammenfallen.
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Das Koinzidenzglied wird derart eingesetzt, daß es genau so arbeitet,
wie unter Bezugnahme auf i'igur 8 oben beschrieben. Dabei bleibt der
Webstuhl also so lange in Bewegung, als Empfänger 2Q2 immerfort ein signal dann auffängt, wenn ein Signal am kapazitiven Schalter
58 erscheint. Der Webstuhl wird jedoch stillgesetzt, wenn ein Signal von Schalter 58 ankommt und kein ^ignal von Empfänger 202
aufgefangen wird.
In den figuren 9 und 10 ist ein weiteres System veranschaulicht,
wobei ein einzelnes Schiffchen 10a und ein Teil eines Spulenrückhalterings 300 des Webstuhles erkennbar sind. Es versteht sich,
daß der Webstuhl wie in den vorausgegangenen Beispielen eine Vielzahl von einander identischen Weberschiffchen aufweisen kann. Für
die Zwecke der Darstellung sei nur ein einziges Schiffchen beschrieben.
Innerhalb des Schiffchens ist ein Anzeigeabschnitt 4-00 (siehe i'igur
10), auf welchem ein Permanentmagnet 4-02 mit seinem Nordpol nach oben montiert ist, ferner eine Spule 4-04- mit einer vertikalen Achse.
Die Spule ist an den Generator 90 angeschlossen. Wenn sie durch den
Generator beaufschlagt wird, erzeugt sie einen magnetischen Fluß mit eimern Südpol an ihrem oberen Ende. Wie man sieht, ist der Permanentmagnet
4-02 - in Bezug auf die Laufrichtung des Schiffchens gesehen - nur ein paar Millimeter vor der Spule 4-O4- angeordnet.
Ein Hall-Effekt-Sensor 4-06 ist auf dem Webstuhl oberhalb der Laufbahn
des Indikatorabschnittes 4-00 der Schiffchen angeordnet (d. h., er befindet sich in einer ähnlichen Position, wie der einzelne
Empfänger gemäß Figur 7)· Dieser Sensor 4-06 ist derart gestaltet,
daß er sowohl von dem Permanentmagneten 4-02 als auch von der Spule
4-06 beaufschlagt wird. Während jedoch das Ausgangssignal aus dem Hall-Effekt-Sensor, das von dem Nordpol des Permanentmagneten erzeugt
wird, ein logisches Signal (1) ist, ist der Ausgang, der von dem Südpol der Spule erzeugt wird, ein logisches Signal (0).
Die Ausgangssignale von dem Sensor 406 werden einem Kreis eingespeist,
der derart gestaltet ist, daß er ein ständiges Ausgangs-
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stadium beibehält, wenn nacheinander (1) und (O) empfangen werden.
In diesem ständigen Stadium läßt er den Webstuhlantrieb weiterlaufen. Sails jedoch zwei Lichtsignale (zum Beispiel zwei logische Signale
".Eins" oder zwei logische Signale "Nichts") nacheinander aufgefangen
werden, dann schaltet dieser kreis und klemmt den Antriebsmechanismus
der bchiffchen ab.
So lange eine saubere Schußfadenzufuhr von jedem der vier Schiffchen
im Webstuhl vorhanden ist, erzeugt der Permanentmagnet bei jedem Vorbeilaufen des einzelnen Schiffchens unter dem Hall-Effekt-Sensor
ein logisches (1)-£>ignal und seine Spule ein logisches (O)-Signal.
Deshalb findet ein konstantes Alternieren zwischen den beiden möglichen logischen Signalen statt und der Webstuhl wird in
Betrieb gehalten. Sofern jedoch ein Schußfadenausfall bei einem der Schiffchen auftritt, erzeugt der Permanentmagnet das logische
O)-Signal dann, wenn der Generator aufgehört hat, genügend Strom zu erzeugen, um die Spule auf diesem Schiffchen zu aktivieren und
wenn das Schiffchen das nächste Mal unter dem Hall-Effekt-Sensor
vorbeiläuft; von der Spule wird jedoch kein Signal erzeugt. Wenn das nächst folgende Schiffchen unter dem Hall-Effekt-Signal ankommt,
erzeugt sein Permanentmagnet ein logische (1)-Signal und r„r logische
Kreis empfängt zwei aufeinanderfolgende logische ( .y-Signale,
was den Kreis zum Schalten und'damit zum Stillsetzen des Webstuhles
veranlaßt.
Wie man erkennt, tritt bei Anwendung dieses Verfahrens eine zusätzliche
und unvermeidliche Zeitverzögerung auf, da selbst dann, wenn das Signal an der Spule eines'bestimmten Schiffchens zu erscheinen
aufgehört hat, der Regelkreis so lange den Schußfadenausfall nicht erfassen wird, bis das nächste Schiffchen 90° des Webstuhlzyklus
später erscheint. In vielen Fällen ist diese Verzögerung jedoch noch hinnehmbar.
Das unter Bezugnahme auf die Figuren 9 und 10 beschriebene System erzeugt eine Art von logischer Torschaltung der erfaßten Webstuhlsignale.
Wie man erkennt, ist dieses Verfahren der Torschaltung auch anwendbar bei einem Radiofrequenztransmitter, der gemäß
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J?igur 7 angeordnet ist, statt der in den Figuren 9 und 10 vorgesehenen
Spule.
Es versteht sich ferner, daß jegliche der oben beschriebenen
Systeme dahingehend abgewandelt werden könnten, daß sie bei einem gerade gestalteten Schiffchen Anwendung finden, also zum Beispiel
aum Einsatz bei einem flachen Webstuhl, und zwar immer dann, wenn
die Schußpackung oder Schußspule im Schiffchen derart gestaltet
und angeordnet ist, daß sie rotiert, um den Generator anzutreiben. Alternativ hierzu ist es möglich, in einem Schiffchen, in welchem
die Schußpackung oder Schußspule nicht rotiert, einen .Rotor auf dem Wege des das Schiffchen verlassenden Schusses vorzusehen, sodaß
der Rotor durch Reibschluß mit dem Schußfaden in Umdrehung versetzt wird; hierbei bildet der Rotor einen Teil des Generators.
i/i-Mir, Jj11 Vorausgegangenen von einem "logischen Signal" die Rede ist,
Sw ist dies gleichbedeutend mit dem Begriff "binärem Signal".
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■&■
e e r s e
it
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE1. Hin- und herlaufender Fadenspender zur Anwendung bei einer Textil maschine, dadurch gekennzeichnet, daß der Fadenspender einen ele;:· trischen Generator aufweist, und daß der Rotor des Generators derart gesteltet und angeordnet ist, daß er von dem den Fadenspender ablaufenden Faden angetrieben wird.2. Fadenspender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Generator ein Antriebsorgan aufweist, das zusammen mit dem Rotor umläuft, daß das Antriebsorgan ferner durch Reibschluß mit einem Fadenträger dann im Eingriff steht, wenn der Fadenträger in dem Fadenspender montiert ist, so daß die Umdrehung des Fadenträgers eine Drehbewegung des Antriebsorganes herbeiführt .3. Fadenspender nach Anspmach 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Paar von axial miteinander fluchtenden Lagerungen vorgesehen ist, deren Enden einen hülsenförmigen Fadenträger aufzunehmen vermögen, und zwar derart, daß der Fadenträger (= Wickelhülse oder dergleichen) in dem Fadenspender um seine eigene Ach „-drehbar ist.4-, Fadenspender nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß eines der Lagerungen des Fadenträgers ein Antriebsorgan des Ge erators umfaßt.5. Fadenspender nach einem der Ansprüche 1 bis 4-, dadurch gekenn» zeichnet, daß ein Radiofrequenztransmitter vorgesehen ist, der durch einen elektrischen Strom beaufschlagt wird, welcher von dem Generator erzeugt wird.6. Fadenspender nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, daß ein Gleichrichter vorgesehen ist, der von dem Generator erzeugten wechselstrom in Gleichstrom umwandelt, und daß der Gleichstrom dem Transmitter zugeführt wird.ORIGiMAL INSPECTED 909826/08457. ϋΛadeηspender nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine Spule vorgesehen ist, die ein magnetisches Feld erzeugt und die durch Strom erregt wird, welcher von dem Generator erzeugt wird.8. Fadenspender nach Anspruch 7? dadurch gekennzeichnet, daß in Laufrichtung des Fadenspenders in der Maschine gesehen vor oder hinter der Spule ein Permanentmagnet angeordnet ist«9. Fadenspender nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn~ zeichnet, daß eine Lichtquelle vorgesehen ist, die von Strom gespeist wird, welcher von dem Generator erzeugt wirdo1G. Fadenspender nach Anspruch 9» dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtquelle eine Lichtemitterdiode ist (LED).11. !'eXtil^aschine mit einem wandernden Fadenspender nach einemder Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß ein Detektor auf einem feststehenden Teil der Maschine angeordnet ist, der ein Spendersignal aufnimmt, das von dem Generator erzeugt wird, und daß der Detektor eine Funktion der Maschine in Abhängigkeit von der erfaßten Anwesenheit oder Abwesenheit des genannten üpendersignales steuert, das von dem Generator erzeugt ist.12. Textilmaschine nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Detektor derart gestaltet ist, daß er die Maschine dann in Betrieb hält, wenn das genannte Fadenspendersignal vorliegt, daß er aber die Maschine stillegt, wenn das Fadenspendersignal nicht vorhanden ist (aufgrund eines Ausfalls des aus diesem Spender austretenden Fadens).13. Textilmaschine nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß eine Mehrzahl von Schußfadenspendern, die dieselbe Laufbahn beschreiben, und der Detektor an einen logischen (binären) Kreis derart angeschlossen sind, daß sie nur dann ein Ausgangssignal erzeugen, um die Funktion der Maschine zu steuern, wenn die richtige Anzahl von Signalen von dem Detektor aufgefangen wird, die der Anzahl von Fadenspendern in der Maschine entspricht.909826/084514. Textilmaschine nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Detektor an einer bestimmten Stelle relativ zur Umlaufbahn des Fadenspenders angeordnet ist, und daß ein elektrisches Steuertorsystem vorgesehen ist, durch welches der Detektor nur dann die Maschine stillsetzt, wenn die Abwesenheit eines Spendersignales zu einer Zeit im Maschinenzyklus erfaßt wird, wenn der Spender am Detektor vorbeiläuft.15. Textilmaschine nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuertorsystem eine signalerzeugende Vorrichtung aufweist, die von dem Fadenspender getragen ist, und daß das letztere selbststeuernd ist.16. Textilmaschine nach Anspruch I5, dadurch gekennzeichnet, daß die signalerzeugende Vorrichtung aus einem Permanentmagneten besteht.17. Textilmaschine nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Torsteuersystem eine umlaufende signalerzeugende Vorrichtung umfaßt, die an den Maschinenantrieb angeschlossen ist, so daß sie mit einer Winkelgeschwindigkeit umläuft, die direkt von jener des Fadenspenders abgeleitet ist, und daß ein kapazitiver Schalter im Bereich des umlaufenden Organes angeordnet ist, um hierdurch aktiviert zu werden, daß ferner im umlaufenden Organ Aussparungen oder Ausschnitte vorgesehen sind, die der Anordnung des einzelnen Fadenspenders entsprechen, wobei ein Signal nur dann an dem kapazitiven Schalter erscheint, wenn ein Fadenspender am Detektor vorb'eiläuft.18. Textilmaschine nach einem der Ansprüche 11 bis 15, und mit Fadenspendern gemäß der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Detektor einen Radiofrequenzempfänger aufweist, der derart gestaltet und angeordnet ist, daß er ein Signal aus dem Transmitter auf dem Fadenträger aufnimmt und eine Änderung in einem binären Ausgangssignal in Abhängigkeit von der Erregung durch das Übertragene Signal erzeugt.S09826/0B46"iy. Textilmaschine nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vielzahl von Fadenspendern derselben, kreisförmigen Umlaufbahn in der Maschine folgt, und daß eine oder mehrere Antennen vorgesehen sind, die sich zusammen im wesentlichen um die gesamte Kreisbahn herum erstrecken.20. Textilmaschine nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl der Antennen gleich der Anzahl der Fadenspender isto21. Textilmaschine nach einem der Ansprüche 11 bis 17 und mit einer Ausbildung der Fadenspender gemäß der Ansprüche 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Detektor eine fotoelektrische Vorrichtung ist, die von der Lichtquelle auf den Fadenspender ausgesandtes Licht erfaßt.22. Textilmaschine nach Anspruch 21 mit der Ausbildung des Fadenspenders entsprechend Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Detektor voreingestellt ist, so daß er nur auf Licht der hohen Frequenz der Lichtemitterdiode anspricht und damit ein falsches Ansprechen auf andere Lichtstrahlen vermieden wird, wie beispielsweise auf solche Lichtstrahlen, die von dem Fadenspender oder von dem Faden selbst oder von anderen Teilen der Maschine reflektiert wurden.23. Textilmaschine nach einem der Ansprüche 11 bis 17 und mit einer Ausbildung des Fadenspenders gemäß der Ansprüche 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Detektor einen Halleffektsensor umfaßt.909826/0845
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