DE2854351A1 - Verfahren zum herstellen verseilter drahterzeugnisse mit abwechselnder schlagrichtung und maschine zu dessen ausfuehrung - Google Patents
Verfahren zum herstellen verseilter drahterzeugnisse mit abwechselnder schlagrichtung und maschine zu dessen ausfuehrungInfo
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Description
Vsesojuznyj Nautschno-Issledovatelskij Institut P 73 835-M-61
Metiznoj Promyschlennosti "VIiIIMETIZ" 15>
Dez m 1978
Hagnitogorsk/UdSSR L/Kdg
VEHFAHSEN ZUM HERSTELLEN VERSEILTER DRAHTERZEUGNISSE
MIT ABWECHSELNDER SCHLAGRICHTUNG UND MASCHINE ZU DESSEN AUSFÜHRUNG
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Verfahren und
Maschinen zum Herstellen verseilter Drahterzeugnisse mit ab-
von wechselnder Schlagrichtung, beispielsweise Drahtseilenzum ab-
von schleifenden Sägen von Naturstein sowie elektrischen. Drähten.
und Kabelt
Bekannt ist ein Verfahren zum Herstellen verseilter
Drahterzeugnisse mit abwechselnder Schlagrichtung, bei dem Drähte auf dem Abschnitt zwischen einer Zuführvorrichtung und
einem Verseilkopf zu einem Seil zusammengedreht und dann wieder zurückgedreht werden und ein Fertigerzeugnis auf dem Abschnitt
zwischen dem Verseilkopf und einer Aufwickelvorrichtung durch kontinuierliche Bewegung der Drähte in Arbeitsablaufrichtung
verseilt wird.
Ein Nachteil des bekannten Verfahrens besteht darin, daß
das Zusammendrehen und das anschließende Zurückdrehen der Drähte auf dem Abschnitt zwischen der Zuführvorrichtung und dem
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Verseilkopf mit einer mit der Entfernung vom Verseilkopf zunehmenden
Schlaglänge erfolgt. Dadurch wird sowohl die Drall zahl vermindert als auch die Länge in einer Schlagrichtung verseilter
Abschnitte der Drahterzeugnisse begrenzt, was ein häufiges
Umkehren des Verseilvorganges erforderlich macht und damit auch die Leistung herabsetzt.
In einer Maschine zur Durchführung des in Rede stehenden Verfahrens wird das abwechselnd in Rechts- und Linksschlag erfolgende
Verseilen durch kontinuierliche Bewegung dreier Drähte in Arbeitsablaufrichtung und ein umkehrbares Drehen des auf
dem Abschnitt zwischen der Zuführ- und der Aufwickelvorrichtung angeordneten Verseilkopfes bewirkt, vorausgesetzt, daß der Abstand
zwischen der Zuführvorrichtung und dem Verseilkopf beträchtlich größer ist als der Abstand zwischen dem Verseilkopf und zwischen
ihm und der Aufwickelvorrichtung befindlichen Spannbacken.
Mit zunehmender Drehgeschwindigkeit des Verseilkopfes verkürzt sich die Periode seiner Drehrichtungsumkehr, doch iot deren
Mindestwert durch die Kinematik der Steileinrichtungen bedingt und also begrenzt, woraus sich ergibt, daß die Drehgeschwindigkeit
des Verseilkopfes auch begrenzt ist. Diese letztgenannte Tatsache muß als Hauptgrund dafür angesehen werden,
daß alle Versuche, die Leistung beim Herstellen verseilter Drahterzeugnisse mit abwechselnder Schlagnichtung zu steigern,
bis jetzt erfolglos bleiben.
Aus der JA-PS 20672/68 ist ein Verfahren zum Herstellen verseilter Drahterzeugnisse mit abwechselnder Schlagrichtung
bekanntgeworden, bei dem Drähte zu einem vorläufigen und zu
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einem endgültigem Verseilabschn±tt kontinuierlich vorgeschoben
werden. Dabei werden die Drähte auf dem vorläufigen Verseilabschnitt in einer der vorgegebenen Richtungen und auf dem
endgültigen Verseilabschnitt in entgegengesetzter Sichtung vorverseilt. Dann werden die vorverseilten Drähte auf den
vorläufigen Verseilabschnitt zurückgedreht (entflochten), während zugleich auf dem endgültigen Verseilabschnitt das
Schlagen in entgegengesetzter Richtung erfolgt. Um die Leistungsfähigkeit der dieses Verfahren ausführenden Maschinen
zu steigern, ist außerdem auf dem endgültigen Verseilabschnitt eine Nachdrillungseinrichtung vorgesehen, die in Form
eine r zwischen Verseilspannbacken und einem Streckwerk angeordneten drehbaren Abstützung ausgebildet ist.
Das Nachdrillen des Drahtseils führt jedoch zu einer ungleichmäßigen
Schlaglänge am Fertigerzeugnis und verschlechtert damit seine Qualität und Arbeitsfähigkeit.
Aus dem UdSSR Erfinderschein . 501217
von
ist eine Maschine zum Herstellen in abwechselnder Schlagrichtung verseilten. Drahterzeugnissenbekannt. Diese Maschine weist
eine Abwickeleinheit, ein Verseil-, ein Streck- und ein Aufwicke lwerk, Verseilspannbaken und einen Verseilkopf auf.
Die Abwickeleinheit liegt vom Verseilwerk 7 bis 10 m entfernt,
damit die Drähte auf diesem Abschnitt vorverseilt werden können.
Die Höchstleistung dieser Maschine wird bei minimal zulässiger Periode der Drehrichtungsumkehr des Verseilkopfes
erreicht. Dabei ist die Drehzehl des Verseilkopfes, auf die
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Periode seiner Drehrichtungsumkehr bezogen, d.h. die Drehgeschwindigkeit
des Verseilkopfes, welche letzten Endes für die Leistungsfähigkeit der Maschine maßgebend ist, der Anzahl der
sich auf den vorläufigen Verseilabschnitt legenden Schlaglängen der Seildrähte gleich. Die Verlängerung des vorläufigen Verseil-
der
abschnittes zur Vergrößerung der Anzahl vorläufigen Schlag längen
mit dem Ziel, die Leistungsfähigkeit der Maschine zu
er
erhöhen, scheint nur bis zu einem gewissen Grad gerechtfertigt ,
erhöhen, scheint nur bis zu einem gewissen Grad gerechtfertigt ,
weil die Abhängigkeit zwischen diesen beiden Kennwerten nicht linear , sondern darartg.st, daß mit der Entfernung vom
Verseilkopf ein und demselben Zuwachs der Lange deo vorläufigen
dt·:·
Verseilabachnittes ein immer kleinerer Zuwachs der Anzahl vor-
d i or.or läufigen.Schlaglängen entspricht. Mit Tatsache ist dor Evhöhung
der Leistungsfähigkeit dieser Maschine eine Grenze gesetzt.
In einer direkten Abhängigkeit von der Anzahl der vorläufigen Schlaglängen steht außerdem auch die Länge in einer Richtung
geschlagener Abschnitte des Erzeugnisses, und da in einigen
i1 allen bei in abwechselnder Schlagrichtung verseilten
Drahterzeugnissen, beispielsweise bei Seilsägen, es erforderlich ist, die Länge der genannten Abschnitte in weitem Bereich zu verändern,
muß es bei dieser Maschine als Nachteil bezeichnet werden, daß sie nur eine begrenzte Möglichkeit dazu bietet.
Mit zunehmendem Bedarf an in abwechselnder Schlagrichtung verseilten Drahterzeugnissen, insbesondere an für abschleifendes
Sägen von Naturstein geeigneten Drahtseilen, wird die ständig
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ORIGINAL
steigende Nachfrage nach diesen Drahterzeugnissen von den bekannten
Verfahren und Maschinen nicht befriedigt. Deswegen ist die Notwendigkeit aktuell geworden, fortgeschrittene, durch eine
höhere Leistungsfähigkeit gekennzeichnete Verfahren zum Herstellen verseilter Drahterzeugnisse mit abwechselnder Schlagrichtung
auszuarbeiten.
Zweck der vorliegenden Erfindung ist es, die vorstehend angegebenen Mangel zu vermeiden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren
zum Herstellen verseilter Drahterzeugnisse mit abwechselnder
Schlagrichtung in Ausführungsschritten vorzuschlagen, die es ermöglichen, die Leistungsfähigkeit zu erhöhen und
durch Verlängerung in einer Sichtung geschlagener Abschnitte
die η
des Erzeugnisses technologische Möglichkeiten des Verfahrens
zu erweitern. .
soll weiter
Zur Ausführung des Verfahrens eine Maschine angegeben worden,
mit der die Leistungsfähigkeit gegenüber . bekannten Maschinen gleicher Gattung
gesteigert, ihre technologischen Möglichkeiten erweitert und die Qualität der Drfthterzeugnisse verbessert werden könn-sn.
Diese Aufgabe wird boi eine^ Verfahren zum
Herstellen verseilter Drahterzeugnisse mit abwechselnder Schlucrichtung
, . bei dem Drähte zu einem vorläufigen und zu einem dahinter angeordneten endgültigen Verseilabschnitt kontinuierlich
vorgeschoben werden, auf dem vorläufigen Verseilabschnitt in einer vorgegebenen Bichtung und gleichzeitig
auf dem endgültigen Verseilabschnitt in entgegengesetzter Eicht-
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-Ss-
ung verseilt werden, die vorverseilten Drähte anschließend auf dem vorläufigen Verseilabschnitt zurückgedreht und gleichzeitig
auf dem endgültigen Verseilabschnitt in entgegengesetzter Richt-
dadurcn Relost, daß
ung geschlogen werden, erfindungsgemäf/die Drähte auf dem
vorläufigen Verseilabschnitt im wesentlichen mit einer gleichmäßigen Schlaglänge vorverseilt werden, aus der sich eine maximale
Anzahl von vorläufigen Schlaglängen ergibt.
en Entwicklungs- und Versuchsarbeit haben die
Erfinder zur Feststellung kommen lassen, daß die Wirksamkeit des Verfahrens im wesentlichen von der
Anzahl der vorläufigen Schlaglängen abhängt, die sich auf dem vorläufigen Verseilabschnitt, d.h. auf dem Abschnitt zwischen
dor Zuführvorrichtung und dom Vcraeilkopf legen, woil nur dio
Anzahl der vorläufigen Schlaglängen die Frequenz und damit die Periode der Drehrichtungsumkehr des Verseilkopfes bei ein und
derselben Drehgeschwindigkeit des letzteren bestimmt.
Mit Verlängerung des vorläufigen Verseilabschnittes wächst zwar die Anzahl der vorläufigen Schlaglängen, doch ist die Abhängigkeit
zwischen diesen beiden Kennwerten nichtlinear und zwar SOj daß ein und demselben Zuwachs der Länge des
vorläufigen Verseilabschnittes ein immer kleinerer Zuwachs der Anzahl der vorläufigen Schlaglängen entspricht,' deshalb ist eine
Verlängerung des vorläufigen Verseilabschnittes mit dem Ziel, eine größere Anzahl der vorläufigen Schlaglängen zu erreichen,
bei den bekannten Verfahren unzweckmäßig.
Darum sind im erfindungsgemäßen Verfahren Maßnahmen vorgesehen,
mit denen die Wirksamkeit des Verfahrens erhöht werden
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2 8 5 4 3 b 1
-Jf-
kann, und zwarjdie Drahte^erden^mit einem gleichbleibenden
äußerst kurzen Schlag über die ganze Länge des vorläufigen Verseilabschnittes vorverseilt, wobei die Anzahl der Schlaglängen
auf diesem Abschnitt von dessen Länge linear abhängt.
Durch dieses Vorgehen gelingt es, bei ein und derselben Periode der Drehrichtungsumkehr die technologischen Möglichkeiten
des Verfahrens zu erweitern, die Drehgeschwindigkeit des Verseilkopfes gegenüber den bekannten Verfahren um ein Mehrfaches
zu erhöhen und die Qualität der Drahterzeugnisse zu verbessern.
Es ist zweckmäßig, die Drähte auf dem vorläufigen Verseilabschnitt
nachfolgend im Richtungssinn, in dem sie zuvor zurückgedreht worden sind, und gleichzeitig auf dem endgültigen Verseilabschnitt
in demselben unveränderten Richtungssinn zu verseilen. Mit diesem Verfahrensschritt kann eine Verlängerung
des in einer Richtung geschlagenen Erzeugnisabschnittes erzielt werden. Außerdem läßt sich auch die Anzahl nn Droh riehtungsumkehren
unter Verdoppelung der Leistungsfähigkeit vermindern. Vorteilhaft sind bei einer Maschine
zum Herstellen verseilter Drahterzeugnisse mit abwechselnder Schlagrichtung , welche eine Abwickeleinrichtung,
ein Verseilwerk mit Verseilbaken und einem Verseilkopf, ein Auszieh- und ein Aufwickelwerk, in technologischer Reihenfolge
auf einem Bett aufgestellt, umfaßt, gemäß der Erfindung zwischen der Abwickeleinrichtung und dem Verseilwerk
mit dem Verseilkopf Führungen vorgesehen, auf denen ein
Wagen läuft, welcher, mit einem Hin- und Herbewegungsantrieb ver-
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sehen ist und einen Hilfsverseilkopf mit einem ihm eine . zum Verseilkopf des Verseilwerkes synchron e Drehbewegung
erteilenden Drehantrieb trägt.
eines
Durch Einsatz auf dem über die Führungen laufenden Wagen montierten Hilfsverseilkopfes mit Drehantrieb wird es
möglich, die Drähte auf dem Verseilabschnitt zwischen der Abwickeleinrichtung
und dem Verseilwerk mit einem äußerst kurzen Schlag zu verseilen, woraus sich eine maximale Anzahlvon sich
auf diesen Verseilabschnitt legenden vorläufigen Schlaglängen
wobei
ergibt, die Länge der in einer Richtung geschlagenen Seilstücke vergrößert und die Leistung der Maschine gesteigert
werden kann.
Es ist zweckmäßig, als Drehantrieb für den Hilfsverseilkopf einen elektromotorischen Antrieb, der ihm eine zum Verseilkopf
des Verseilwerkes synchron e Drehbewegung erteilt, zu b (5 nutzen und diesen mit dem Antrieb des Verseilkopfes
des Verseilwerkes elektrisch zu koppeln.
Dadurch kann der Hilfsverseilkopf mit dem Verseilkopf des Verseilwerkes in eine flexible Verbindung gesetzt werden.
Es ist vorteilhaft., ^8n Hin- und Herbewegungsantrieb des
Wagens mit Spannrolle und elektrisch angetriebener Scheibe, die an den Enden der Führungen angeordnet sind, auszu-
und führen, auf sie ein flexibles Element aufzulegen, dessen ein on
Trum am Wagen zu befestigen und mit einem Kommutationsgerüt mit
Umschaltern zur Drehrichtungsumkehr des elektromotorischen Antriebes, wenn der Wagen seine Endstellungen erreicht hat, zu
versehen,
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ΛΛ
Bei einer solchen Ausführung des Antriebes wird das Gewicht
der sich längs der technologischen Linie der Maschine bewegenden. Antriebselemente auf ein Minimum reduziert, eigentlich bewegt
sich in diesem Fall nur das flexible Element.
Um die Erfindung zu erläutern, wird nachstehend ein Ausführungsbeispiel
des Verfahrens und die Bauweise der Maschine zu dessen Ausführung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen
beschriebenV in dLosen" zeigt:
Fig.1 schematisch den vorläufigen und den endgültigen Verseilabschnitt
mit zugehörigen Verseileinrichtungen, bei dem vorgeschlagenen Verfahren}
Fig. 2 schematisch eine Maschine zur Ausführung des erfindungsgemäßen
Verfahrens.
Das Verfahren zum Herstellen verseilter Drahterzeugnisse mit abwechselnder Schlagrichtung sieht es vor, daß die Drähte 1
(Fig. 1) von Spulen 2 zu einem vorläufigen und zu einem (l:i!l ulU;r
■ angeordneten endgültigen Verseilabschnitt kontinuierlich vorgeschoben werden. Der vorläufige Verseilabschnitt befindet
sich zwischen einer Drähtesammelschablone 3 und einem Verseilkopf 4. Der endgültige Verseilabschnitt liegt zwischen Verseilbacken
5 und einem Aufwickelwerk 6.
Mittels eines zusätzlich vorgesehenen Hilfsverseilkopfes 7
werden die Drähte 1 auf dem vorläufigen Verseilabschnitt in einer 1 vorgegebenen Richtung im wesentlichen mit einer
gleichmäßigen Schlaglänge vorverseilt und gleichzeitig auf dem endgültigen Verseilabschnitt in entgegengesetzter Richtung geschlagene
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-Vf-
Auf dem vorläufigen Verseilabschnitt werden die vorverseilten Drähte 1 zurückgedreht (entflochten) und gleichzeitig auf
dem endgültigen Verseilabschnitt zu einem Fertigerzeugnis geschlagen.
Der zusätzliche Hilfsverseilkopf 7 befindet sich, in seiner
Ausgangsstellung in der linken Endstellung A, wie dies aus der Fig. 1 hervorgeht.
Nach Einschalten des Antriebes (in der Fig. 1 nicht dargestellt) erhalten der Verseilkopf 4 und der Hilfsverseilkopf 7
eine gleichsinnige synchrone Drehung. Aus dieser Drehung ergibt sich, daß die Drähte in entgegengesetzter Richtung, und zwar
auf dem endgültigen Verseilabschnitt mit einer Gleichbleibenden Schlaglänge, die durch die jDrahtausZiehgeschwindigkeit
des Aufwickelwerkes 6 gegeben ist, und auf dem vorläufigen
Verseilabschnitt mit einer Schlaglänge, die durch die axiale Laufgeschwindigkeit des Hilfsverseilkopfes 7 bedingt ist, verseilt
werden. Mit einer konstanten Laufgeschwindigkeit des Hilfsverseilkopfes 7 längs der technologischen Linie wird ermöglicht
, daß die Drähte· auf dem vorläufigen Verseilabschnitt
zwangsweise mit einer gleichbleibenden Schlaglänge verseilt
werden können, wobei eine äußerst kleine (minimale) Schlaglänge
nach der Bedingung gewählt wird, daß der Drahtwerkstoff keine bildsamen Verformungen durch Verseilbeanspruchung auf diesem
Verseilabschnitt erleiden muß.
Nachdem die größte Anzahl an Schlaglängen auf dem vorläufigen Verseilabschnitt erreicht ist, wird die Drehrichtung des
Verseilkopfcs 4 und des Hilfsverseilkopfes 7 synchron umgekehrt
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sowie die Laufrichtung des Hilfsverseilkopfes 7 längs der technologischen
Linie gewechselt. Die Drehrichtungsumkehr des Haupt- und Hilfsverseilkopfes 4 bzw. 7 führt zum Wechsel der Schlagrichtung
auf dem endgültigen Verseilabschnitt und damit zur Bildung am Fertigerzeugnis\einer Schlagrichtung/, welche der des vorläufigen
Verseilabschnittes entgegengesetzt ist, während auf dem vorläufigen Verseilabschnitt die vorverseilten Drähte zurückgedreht,
d.h. entflochten werden.
Die Hücklaufgeschwiridi&keit des Hilfsverseilkopfes 7 iüt
so, daß dann, wenn die vorverseilten Drähte völlig entflochten sind, dieser Hilfsverseilkopf 7 die Ausgangsstellung A
einnimmt. In dieser Stellung wechselt seine axiale Laufrichtung
zur entgegengesetzten unter Beibehalten dor Drehrichtung von
Haupt- und Hilfsverseilkopfes 4 bzw.7. Daraufhin verseilt der Hilfsverseilkopf 7» sich mit einer vorgegebenen Laufgeschwindigkeit
längs der technologischen Linie bewegend und mit dem Hauptverseilkopf 4 synchron drehend, die Drähte vorläufig mit einer
Schlagrichtung, die der des vorangegangenen Vorverseilschrittes entgegengesetzt ist, während auf dem endgültigen Verseilabsehnitt
ein Fertigerzeugnis mit derselben Schlagrichtung verseiiv
wird. Der Wechsel der Schlagrichtung am Fertigerzeugnis tritt erst mit der Drehrichtungsumkehr der Verseilköpfe 4 und 7 ein,
welche nach Erreichen der größten Anzahl der vorläufigen Schlaglangen
stattfindet.
Der Hilfsverseilkopf 7 läuft also um und verschiebt sich
hin und her längs der Verseilachse "mit vorgegebenen Laufgeschwinder
digkeiten in der Weise, daß in der Zeitperiode, in sich der Ver-
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seilkopf 4 in einer Drehrichtung dreht, der Hilfsverseilkopf 7
auf dem vorläufigen Verseilabschnitt die Drähte zuerst zurückdreht und dann sie wieder zusammendreht, wobei das Vorverseilen
zwangsweise mit einer äußerst kleinen (minimalen) Schlaglänge
erfolgt und. auf dem vorläufigen Verseilabschnitt die Abhängigkeit
der Anzahl der Schlaglängen von der Länge dieses Abschnittes linear wird.
Die Maschine zum Herstellen verseilter Drahterzeugnisse mit abwechselnder Schlagrichtung enthält eine Abwickeleinrichtung
91 ©in Verseilwerk mit Verseilbacken (in der Zeichnung
nicht eingezeichnet) und einem Verseilkopf 10 sowie ein Drähtevorverseil-,
ein Streck- und ein Aufwickelwerk (in der Zeichnung nicht abgebildet) , alle in technologischer !Reihenfolge
auf einem Bett 8 (Fig. 2) aufgestellt. Das Vorverseilwerk enthält einen Wagen 11, der auf Führungen 12 läuft und einen mit
einem elektromotorischen Drehantrieb 14 versehenen Hilfsverseilkopf
13 trägt. Damit sich der Hilfsverseilkopf 13 und der Hauptverseilkopf 10 des Verseilwerkes synchron drehen können,
sind ihre Antriebe 14 und 15 elektrisch miteinander gekoppelt. Der Wagen 11 ist mit einem Hin- und Herbewegungsantrieb
versehen, der eine Spannrolle 16 und eine vom elektromotorischen Antrieb 18 antreibbare Scheibe 17, beide an den Enden der Führungen
12 angeordnet, enthält. Auf die Spannrolle 16 und die Scheibe 17 ist ein flexibles Element 19 aufgelegt, dessen ein
Trum am Wagen 11 befestigt ist.
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Um den elektromotorischen Antrieb 18 umzukehren, ist ein Kommutationsgerät mit Umschaltern 20 und 21 vorgesehen, auf
die der Wagen 11 in seinen Endstellungen abwechselnd einwirkt.
Der Umschalter 21 laßt sich auch zur Drehrichtungsumkehr
der elektromotorischen Antriebe 14 und 15 des Hilfsverseilkopfes
13 und des Verseilkopfes 10 des Verseilwerkes benutzen. In der Maschine können zum Ausziehen eines i'ertigerzeugnisses
22 ein Auszieh- und ein Aufwickelwerk an sich bekannter Bauart (in den Zeichnungen nicht dargestellt) Verwendung finden.
Die erfindungsgemäße Maschine arbeitet folgendermaßen.
Man schaltet den Antrieb 14 des Hilfsverseilkopfes 13 und
den Antrieb 15 des Hauptverseilkopfes 10 des Verseilwerkes ein,
und die Verseilköpfe beginnen sich synchron und gleichsinnig zu drehen.
Infolge einer solchen Drehbewegung der Verseilköpfe werden die Drähte in entgegengesetzten Richtungen verseilt, und
zwar auf dem Abschnitt, der hinter dem Verseilkopf 10 liegt, mit einer gleichbleibenden Schlaglänge, die durch die Geschwindigkeit,
mit der die Drähte von der (in der Zeichnung nicht eingezeichneten) Zugscheibe ausgezogen werden, vorgegeben
ist, und auf dem Abschnitt zwischen der Abwickeleinrichtung 9 und dem Hilfsverseilkopf 23 mit einer Schlaglänge, die
durch die axiale Laufgeschwindigkeit des Wagens 11 bedingt
dieser
ist. Wenn seine rechte itodstellung (in Arbeitsablaufrichtung,
wie dies aus der"Zeichnung hervorgeht) erreicht hat, wirkt
der Wagen 11 auf den Umschalter 21 ein, der mit Hilfe einer entsprechenden elektrischen Schaltang die elektromotorischen
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Antrlebe 15 und 14 des Haupt- und des Hilfsverseilkopfes 10 und
13 gleichzeitig umkehrt sowie den elektromotorischen Antrieb 18 auf die entgegengesetzte Richtung und zudem auf eine verlangsamte
Drehgeschwindigkeit umschaltet, bei der die Laufgeschwindigkeit des Wagens 11 um der Ausziehgeschwindigkeit
der Drähte des Fertigerzeugnisses 22 vermindert wird. Der Verseilkopf 10 beginnt dabei die Drähte mit anderer Schlagrichtung
zu verseilen, der Wagen fährt zurück (nach links) und der Hilfsverseilkopf 13 wechselt seine Drehrichtung und beginnt
die Drähte des Erzeugnisses auf dem Abschnitt zwischen dem Verseilkopf 13 und der Abwickeleinrichtung 9 zurückzudrehen, d.h.
zu entflechten. Das Zurückdrehen der Drähte des Erzeugnisses duuert so lange, bis der Wagen 11 auf den Umschalter 20 einwirkt
und dieser mit Hilfe einer elektrischen Schaltung den elektromotorischen Antrieb 18 umkehrt, wonach der Wagen 11 in
Arbeitsablaufrichtung, d.h. nach rechts, auf den Verseilkopf 10 zuzurollen beginnt, während der Hilfsverseilkopf 131 sich in
derselben Richtung fortdrehend, die Drähte zu verseilen beginnt.
<nle er aber seine rechte Endstellung erreicht hat, wirkt der Wagen
11 auf den Umschalter 21 ein, und der Zyklus wiederholt sich.
Prüfungen ergaben» daß das erfindungsgemäße
Verfahren und die Maschine zu dessen Durchführung eine höhere Leistung bei einem niedrigeren Platzbexdarf und erweiterte Möglichkeiten
beim Herstellen verseilter Drahterzeugnisse mit abstellen wechselnder Schlagrichtung sicher. Mit einem 7 bis 10 m langen
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vorläufigen Verseilabschnitt stieg zum Beispiel die Leistung beim Herstellen dreidrähtiger Seile mit abwechselnder Schlagrichtung
nach dem erfindungsgemäßen Verfahren auf der erfindungsgemäßen Maschine um mehr als das Fünffache im Vergleich
zu den bekannten auf den bekannten Maschinen durchgeführten'
Verfahren.
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Leerseite
Claims (5)
- P 73 8J5-M-61 285435 Ί15. Dez. 1978■ : .,· L/KdgPATENTANSPRÜCHE(ly Verfahren zum Herstellen verseilter Drahterzeugnisse mit abwechselnder Schlagrichtung, bei dem Drähte zu einem vorlauf: gen und zu einem dahinter angeordneten endgültigen Verseilabschnitt kontinuierlich vorgeschoben werden, auf dem vorläufigen Verseilabschnitt in einer vorgegebenen Richtung und gleichzeitig auf dem endgültigen Vcraei labschnitt in üntge^ci'.^er.oti-.tor .Richtung verseilt werden, die vorverseilten Drähte ancci.iii-jK.OMu auf dem vorläufigen Verseilabschnitt zurückgedreht und gleichzeitig auf dem endgültigen Verseilabschnitt in entgegengesetzter Richtung geschlagen werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Drähte auf dem vorläufigen Verseilabschnitt im wessentliehen mit einer gleichmäßigen Schlaglängc vorverr.eilt werden, aus der sich eine maximale Anzahl der vorläufigen Schlaglängen ergibt.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drähte auf dem vorläufigen Verseilabschnitt nachfolgend im Sichtungssinn, in dem sie zuvor zurückgedreht worden sind, und gleichzeitig auf dem endgültigen Verseilabschnitt in demselben unveränderten Richtungssinn verseilt werden.
- 3· Maschine zum Herstellen verseilter Drahterzeugnisse mit abwechselnder Schlagrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, die eine Abwickeleinrichtung, ein Verseilwerk mit Verseilbacken und einem Verseilkopf, ein Auszieh- und ein Aufwickelwerk, in technologischer Reihenfolge auf einem Bett aufgestellt, umfaßt, dadurch gekennzeichnet ,90982B/0887 C0PY '?daß zwischen der Abwickeleinrichtung (9) und dem Verseil-^werk mit dem Verseilkopf (10) in technologischer Reihenfolge Führungen (12) untergebracht sind, auf denen ein Wagen (11) läuft, welcher mit einem Hin- und Herbewegungsantrieb (18) versehen ist und einen Hilfsverseilkopf (13) mit einem ihm eine ™u:n Verseilkopf (10) des Verseilwörkes synchrone Drehbewegung .erteilenden Drehantrieb (14) trägt.
- 4. Maschine nach Anspruch 3» dadurch gekennzeich net, daß als Drehantrieb (14) des Hilfsverseilkopfes (13) ein elektromotorischer Antrieb dient, der ihm eine zum Verseilkopf (10) des Verseilwerkes synchron e Drehbewegung erteilt und mit dem Antrieb (15) des Verseilkopfes (10) des Verseilwerkes elektrisch gekoppelt ist.
- 5. Maschine nach Anspruch 31 dadurch gekennzeich net, daß der Hin- und Ilerbewegungsantrieb (1B) des Wägern; (11) eine Spannrolle (16) und eine elektrisch antreibbare Scheibe (17) enthält, die an den Enden der Führungen (12) angeordnet sind und auf die ein mit einem Trum am Wagen (11) befestigtes flexibles Element (19) aufgelegt ist, und daß ein Kommutationsgerät mit Umschaltern (20 und 21) zur Drehrichtungsumkehr des elektromotorischen Antriebes (18) des WQgens (11), wenn dieser seine Endstellungen erreicht hat, vorgesehen ist.909825/0887
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