DE285321C - - Google Patents
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- DE285321C DE285321C DENDAT285321D DE285321DA DE285321C DE 285321 C DE285321 C DE 285321C DE NDAT285321 D DENDAT285321 D DE NDAT285321D DE 285321D A DE285321D A DE 285321DA DE 285321 C DE285321 C DE 285321C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06C—FINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
- D06C29/00—Finishing or dressing, of textile fabrics, not provided for in the preceding groups
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
- Ropes Or Cables (AREA)
- Wire Processing (AREA)
Description
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 285321 KLASSE Bb. GRUPPE
Firma HERM. DICKERHOFF in BARMEN.
Maschine zum Erbreitern von Litzengeflechten. Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. September 1914 ab.
Zum Erbreitern von Litzen werden bisher allgemein Maschinen benutzt; die aus zwei
hintereinander angeordneten, die Litzen durch eine von zwei übereinander liegenden Leisten
gebildete Führung hindurch bewegenden Walzenpaaren bestehen, welche mit verschiedenen
Geschwindigkeiten umlaufen, so daß die Litzen zwischen den Walzenpaaren eine Stauchung
erfahren und dadurch erbreitert werden. Die
ίο Geschwindigkeit der Walzen kann dabei mit
Hilfe von Wechselrädern geregelt werden zur Erzielung einer mehr oder minder großen Erbreiterung.
Die Walzen und die Führung besitzen eine solche Länge, daß eine größere Anzahl von Litzen nebeneinander laufend
durch die Maschine geführt werden kann.
Diese Maschinen sind bestens geeignet zum Erbreitern von Litzen, welche aus weichem
Material geflochten und nicht zu schmal sind (seidene oder kunstseidene Litzen), sie versagen
aber vollkommen, wenn es sich um die Erbreiterung von schmalen, strohartigen Litzen
handelt. Diese aus sprödem Material angefertigten Litzen setzen einer Erbreiterung
größeren Widerstand entgegen und weichen bei der Bearbeitung mit den bisherigen Maschinen
in der Führung seitlich aus, so daß keine Erbreiterung stattfindet und die Litzen
in schlangenförmiger Gestalt die Maschine verlassen. Außerdem werden die Litzen ungleichmäßig,
indem die eine gut, die andere weniger gut erbreitert wird, so daß eine
gleichzeitige Behandlung mehrerer solcher Litzen auf diesen bekannten Maschinen ausgeschlossen
ist.
Diese Übelstände zu vermeiden ist der Zweck der vorliegenden Erfindung, und es
wird gemäß derselben diese neue Wirkung dadurch erreicht, daß bei der neuen Maschine
für jede Litze eine besondere Zuführungsvorrichtung vorgesehen ist, welche aus einer der
gewünschten Litzenbreite genau angepaßten, kanalartigen Litzenführung und einem in diese
eingreifenden, angetriebenen Zuführungsrädchen besteht, welch letzteres die Litze in der
Litzenführung vorschiebt, und zwar mit größerer, Geschwindigkeit, als die Ablieferwalzen
der Maschine die Litze ableiten. Durch Gewichts- oder Federbelastung wird jedes Zuführungsrädchen
gegen die zu bearbeitende Litze gepreßt. Dabei sind diese Rädchen auswechselbar, so daß durch Wahl eines entsprechend
großen Rädchens die Erbreiterungswirkung den jeweiligen Bedürfnissen angepaßt werden kann.
Mit dieser Maschine lassen sich auch aus sprödem Material geflochtene, schmale Litzen
tadellos erbreitern, da die dabei vorgesehene Litzenführung ein Ausweichen der Litzen vollkommen
ausschließt und letztere die durch die Führung gegebene Breite annehmen müssen. Auch erlaubt die Maschine die gleichzeitige
Erbreiterung einer größeren Anzahl von solchen strohartigen Litzen.
■■ Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand
in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
Dabei zeigt:
Dabei zeigt:
Fig. ι die Maschine in Endansicht und
Fig. 2 im Grundriß, während die
Fig. 2 im Grundriß, während die
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie A-A der Fig. 1 darstellt.
Claims (4)
1. Maschine zum Erbreitern von Litzengeflechten, bei der die Litzen zwischen
einer Zuführungsvorrichtüng und den Ableitungswalzen eine Stauchung erfahren und dadurch erbreitert werden, dadurch
gekennzeichnet, daß für jede der nebeneinander auf der Maschine zu erbreiternden
Litzen eine besondere Zuführungsvorrichtung vorgesehen ist, welche besteht aus einem der gewünschten Litzenbreite angepaßten,
ein Ausweichen der Litze hindernden Führungskanal und einem von oben her in diesen Kanal eingreifenden Vorschubrädchen
zum Vorschieben der Litze.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorschubrädchen (n)
der Zuführungsvorrichtungen je in einem Lagerarm (0) gelagert sind, die auf einer
gemeinsamen Antriebsachse (A) lose gehalten sind, von der aus die Rädchen (^) 1QQ
je durch ein besonderes Zahnradgetriebe (r, s) in Drehung versetzt werden.
3. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorschubrädchen
(n) je durch einen auf ihren Lagerarm (q) einwirkenden Gewichtshebel (q)
0. dgl. gegen die in dem Führungskanal (I)
befindliche Litze gepreßt werden.
4. Maschine nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorschub-.no
rädchen (n) an ihrem Lagerarm (0) auswechselbar gehalten sind, um durch Aufsetzen
eines mehr oder minder größeren Rädchens den Vorschub der Litze und damit den Erbreiterungsvorgang regeln zu
können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE285321C true DE285321C (de) |
Family
ID=540717
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT285321D Active DE285321C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE285321C (de) |
-
0
- DE DENDAT285321D patent/DE285321C/de active Active
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