DE2852561A1 - Umlaufender waermetauscher - Google Patents
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Description
Umlaufender Wärmetauscher
Die Erfindung richtet sich auf umlaufende Wärmetauscher für Gasturbinen aufweisende Vorrichtungen
und insbesondere auf eine modulartige Wärmetauscher-Baugruppe
sowie deren Dichtungsvorrichtungen.
Man hat schon seit langem versucht, den Kraftstoffverbrauch
von Gasturbinen aufweisenden Vorrichtungen durch Rückgewinnung von Wärme aus den Abgasen zu vermindern.
Viele Wärmetauschertypen sind erprobt und eingesetzt worden. Wenn auch eine stationäre Vorrichtung
keine zu komplizierten Probleme aufwirft und
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nicht die Verwendung von Wärmetauschern geringen Gewichts und Platzbedarfs erfordert, so gilt dies nicht
für mobile Vorrichtungen und insbesondere nicht für
Flugzeugturbinen.
für mobile Vorrichtungen und insbesondere nicht für
Flugzeugturbinen.
Die PR-PS 1 496 850 bringt eine Lösung für die Verwendung
von Wärmetauschern zur Rückgewinnung von Wärme
aus den Verbrennungsgasen bei einer Plugzeugturbine.
Bei solchen Wärmetauschern läßt man zugleich die heißen Verbrennungsgase und die aus dem Verdichter austretende kalte komprimierte Luft durch dieselben Wärmeaustauschwege hindurchgehen. Die Wärme aus den heißen Gasen wird im Inneren der Wärmetauscherrohre während einer ersten
Zeitspanne absorbiert 3 und sie wird sodann während einer zweiten Zeitspanne an die kältere komprimierte Luft abgegeben die aus dem Verdichter kommt und die Brennkammer speist. Ein Verteilersystem für die heißen Gase und die kalte Luft befindet sich vor den Enden der Wärmetauscherrohre j die von einer drehbaren' Trommel getragen werden. Durch Drehen gelangen die Rohre vor jeden der Verteiler und erlauben somit ihre Durchspülung nacheinander mittels heißer Gase und kalter Luft. Da sich die Temperatur der Abgase über einen Bereich von 550 bis 85o°C erstreckt3
werden die umlaufenden Bauteile bedeutenden Temperaturänderungen unterworfen., die eine Veränderung ihrer geometrischen Abmaße bexvirken. Das obengenannte Patent gelangt zu einer Begrenzung dieser Veränderung3 indem
kalte Luft durch die Tragteile der stationären Bauteile und der umlaufenden Teile des Wärmetauschers zirkuliert wird. Die Träger bilden einen Teil des Rohrleitungssystems für die Speisung mit komprimierter Luft« Die Austauschermatrizen bestehen aus Rohren3 die zwischen zwei ringförmigen Trägern gehalten werden. Die Wärmetauscherrohre
aus den Verbrennungsgasen bei einer Plugzeugturbine.
Bei solchen Wärmetauschern läßt man zugleich die heißen Verbrennungsgase und die aus dem Verdichter austretende kalte komprimierte Luft durch dieselben Wärmeaustauschwege hindurchgehen. Die Wärme aus den heißen Gasen wird im Inneren der Wärmetauscherrohre während einer ersten
Zeitspanne absorbiert 3 und sie wird sodann während einer zweiten Zeitspanne an die kältere komprimierte Luft abgegeben die aus dem Verdichter kommt und die Brennkammer speist. Ein Verteilersystem für die heißen Gase und die kalte Luft befindet sich vor den Enden der Wärmetauscherrohre j die von einer drehbaren' Trommel getragen werden. Durch Drehen gelangen die Rohre vor jeden der Verteiler und erlauben somit ihre Durchspülung nacheinander mittels heißer Gase und kalter Luft. Da sich die Temperatur der Abgase über einen Bereich von 550 bis 85o°C erstreckt3
werden die umlaufenden Bauteile bedeutenden Temperaturänderungen unterworfen., die eine Veränderung ihrer geometrischen Abmaße bexvirken. Das obengenannte Patent gelangt zu einer Begrenzung dieser Veränderung3 indem
kalte Luft durch die Tragteile der stationären Bauteile und der umlaufenden Teile des Wärmetauschers zirkuliert wird. Die Träger bilden einen Teil des Rohrleitungssystems für die Speisung mit komprimierter Luft« Die Austauschermatrizen bestehen aus Rohren3 die zwischen zwei ringförmigen Trägern gehalten werden. Die Wärmetauscherrohre
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sind an lediglich einem ihrer Enden befestigt, während sie mit dem anderen Ende im Träger gleiten können. Die
Gase werden über die gesamte Länge der Wärmetauscherrohre von elastischen Elementen geleitet, die nur mit
ihren einen Enden an den Trägern für die Rotorenden befestigt sind und sich frei verschieben können.
Die Maßnahmen zur Begrenzung der längsgerichteten Veränderungen müssen vervollständigt werden durch eine Verminderung
der Leckverluste oder des Durchblasens, und zwar derjenigen Leckverluste, die sich grundsätzlich an den
Durchlässen oder Verbindungsstellen des Rohrleitungssystems
für komprimierte Luft zwischen dem stationären Träger und den Wärmetauscherrohren des umlaufenden Trägers ergeben.
Tatsächlich ist der Druck der Luft wesentlich höher als der der heißen Gase, und die Luft besitzt die
Tendenz, entweder zur heißen Gasströmung, oder zur Atmosphäre hin zu entweichen. Wenn der Rotor umläuft, ist eine
bestimmte Menge an komprimierter Luft in diesen Durchlässen eingeschlossen und entweicht zu den heißen Gasen; dies
stellt einen Antriebsverlust dar.
Die Wiederholung dieser Leckverluste an komprimierter
Luft lassen deutlich genug die Energieersparnis erkennen, die man mit Recht bei einem System von Wärmetauschern erwarten
kann. Die PR-PS 1 497 7QÖ zeigt Mittel auf, die
eine Verminderung dieser Leckverluste gestatten. Hierzu trägt jedes Rotorende Abdichtvorrichtungen, die aus Stoßblechen
bestehen, welche radial angeordnet sind und sich über einen Umfangsabschnitt erstrecken, der größer ist
als derjenige Umfangsabschnitt, der von dem Kollektor eingenommen wird, der das durch die Austauschermatrizen
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hindurchtretende Fluid leitet bzw. zurückgewinnt. Der Rotor trägt feste ringförmige - bezogen auf den Wärmetauscherkreisring
- innere und äußere Verdichtungsstücke
die mit ähnlichen Verdichtungsstücken zusammenwirken, welche vom stationären Teil getragen werden. Die
stücke sind als ringförmige Segmente ausgebildet, die von Federn in Axialrichtung und gegen ai'e "Rotor-Dichtung
verspannt werden. Die Abdichtungsvorrichtung verhindert radiale Leckverluste. Die Leckverluste in ümfangsrichtung
zwischen den Abschnitten hohen Druckes (komprimierte Luft)
und niedrigen Druckes (Abgas) Werden vermieden durch die Verwendung von zwei Stoßblechen, die an den Enden des
Fluid-Kollektors angeordnet sind und sich in Radialrichtung
von der inneren ringförmigen Verdi chtungs stelle zur
äußeren ringförmigen Verdichtungsstelle erstrecken sowie
über die Enden des Kollektors hinausgehen. Die Stoßbleche tragen Schlitze, in denen Reibelemente oder Bürsten mit
T-förmigem Querschnitt angeordnet sind. Die Bürsten stellen die Abdichtung sicher. Der mittlere Arm ihrer T-Form
wirkt mit ebenen Flächen von Verdichtungselementen zusammen, die zwischen die benachbarten Paare von Wärmetauscherleitungen
gesetzt sind. Der Abstand, der zwei Linien oder Reihen von Bürsten trennt, ist kleiner als
die Breite der Verdichtungselemente die zwischen den Wärmetauscherleitungen
sitzen. Kanäle verbinden die beiden Stoßbleche derart miteinander, daß der Druck zwischen
den Leitungen niedrigen Drucks (Abgas) und hohen Drucks (komprimierte Luft) ausgeglichen wird.
Die Wärmetauscher und deren Dichteinrichtungen nach der Erfindung haben den gleichen Zweck x^ie die oben beschriebenen
Ausführungsformen. Die Erfindung richtet sich
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außerdem auf die Schaffung eines Wärmetauschers mit geringerem Gewicht und Platzbedarf, wobei diese Vorteile
erzielt werden sollen durch ein neues, originelles Abdichtsystem zwischen den Strömungskreisen der Luft und
denen des Gases sowie durch eine spezielle Ausbildung der Austauscher-Matrizen.
Die Erfindung richtet sich auf einen umlaufenden Wärmetauscher
für Gasturbinen aufweisende Vorrichtungen mit thermischen Austauscher-Matrizen, die einen zylindrischen,
um die Turbinenachse drehbaren Ring bilden, mit Antriebsmitteln, die den zylindrischen Ring zwischen zwei
stationären Gehäusewänden in Drehung versetzen, mit Gaskanälen
zwischen den Gehäusewänden und den Austauscher-Matrizen,
mit stationären Ringen, die die Enden der Gehäusewände abschließen und zwischen denen sich der zylindrische
Ring dreht, mit'Fluiävexteilern mit einer Umfangsdichtung
zwischen den stationären Ringen und den Enden des zylindrischen Ri ^gs und mit einer Axialdichtung,
die die Gaskanäle für heiße und kalte Gase zwischen zwei Zylinderabschnitten der Austauscher-Matrizen unterteilen,
wobei dieser Wärmetauscher erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet ist, daß mindestens zwei ringförmige,
konzentrisch zur Turbinenachse angeordnete Austauscher-Matrizen vorgesehen sind, die über einen zylindrischen
Ringraum voneinander getrennt sind, der als Gaskanal dient.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung von bevorzugten Ausführungsbeispielen
im Zusammenhang mit der beiliegenden Zeichnung. Die Zeichnung zeigt in:
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Figur 1 einen Längsschnitt durch eine Gasturbine mit einem erfindungsgemäßen Wärmetauscher;
Figur 2 eine schematische geschnittene perspektivische Ansicht eines umlaufenden Wärmetauschers;
Figur 3 einen schematischen Schnitt entlang der Linie III-III in Figur 1;
Figur 4 einen schematischen Schnitt entlang der Linie
IV-IV in Figur 1;
Figur 5 einen schematischen Schnitt entlang der Linie V-V in Figur 1;
Figur 6 einen Schnitt entlang der Linie III-III in Figur 1,
wobei in transparenter Darstellung die Schnittansichten
nach den Figuren 3,k und 5 übereinandergelegt sind;
Figur 7 eine perspektivische und zum Teil auseinanderge- ■ zogene Darstellung des Verteilergehauses für die Fluide;
Figur 8 eine perspektivische Teilansicht der Dichtung zur Verbindung des Verteilergehäuses mit der Leitung
für Verbrennungsgas;
Figur 9 einen Schnitt durch einen Teil des Wärmetauschers;
Figur 10 einen Querschnitt durch einen Teil des Wärmetauschers, wobei die axialen Abdichteinrichtungen dargestellt
sind;
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Figur 11 in vergrößertem Maßstab die Abdichteinrichtungen im rechten Teil von Figur 10;
Figur 12 eine schematische Darstellung der Antriebseinrichtungen für die Austauscher-Matrizen und der Abdichteinrichtungen.
Figur 1 zeigt einen schematischen Schnitt durch eine Gasturbine für Flugzeuge mit einem umlaufenden Wärmetauscher.
Die von vorne eingelassene Luft geht durch einen Verdichter 1 hindurch, von welchem sie komprimiert wird,
bevor sie in eine Brennkammer 2 gefördert wird. Die Mischung aus komprimierter Luft und Kraftstoff wird gezündet
, und die Verbrennungsgase treten mit großer Geschwindigkeit
durch die Schaufeln einer Turbine 3 aus, wobei sie letztere in Drehung versetzen. Die Verbrennungsgase werden sodann durch eine Düse 4 abgeführt.
Um den Wirkungsgrad zu verbessern, werden die Verbrennungsgase
im Anschluß an ihren Auslaß aus der Turbine gegen einen umlaufenden Wärmetauscher 5 gerichtet, in den sie
eingeleitet werden, und zwar in Anwesenheit von thermischem Austauschermaterial, welches sogenannte Austauscher-Matrizen
6 bildet. Das Verbrennungsgas gibt also den größten Anteil seines Wärmeinhaltes an die Matrizen
ab, bevor es abgeführt wird, wohingegen die komprimierte kalte-Luft, die aus dem Verdichter austritt, sich beim
Durchgang durch dieselben Matrizen erwärmt, bevor sie zur
Brennkammer geleitet wird. Der thermische Austausch wird erzielt, indem man einen Abschnitt des Wärmetauschers
dem Durchgang der heißen Verbrennungsgase und den anderen Abschnitt dem Durchgang der komprimierten kalten Luft
vorbehält. Als eine mögliche Ausführungsform zeigt
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-1'I-
Figur 2 schematisch den Abschnitt A, in welchem die Verbrennungsgase
ihren Wärmeinhalt abgeben, und den Abschnitt Bj in welchem die komprimierte Luft erwärmt wird.
Der Abschnitt B stellt nur einen geringen Anteil bezogen auf die Gesamtheit des zylindrischen Wärmetauschers
dar. Fluidverteiler 73 die später noch im einzelnen beschrieben
werden, gestatten eine Aufteilung der Fluide auf die beiden Abschnitte.
Die Austauscher-Matrizen 6 sind gemäß Figur 4 als zylindrische
Ringe ausgebildet, die sich konzentrisch zueinander und zur Turbinenachse drehen. Nach einem wesentlichen
Merkmal der Erfindung bilden die zylindrischen Ringe die Austauscher-Matrizen, und sie bestehen zumindest
teilweise aus thermischem Austauschermaterial, das zwischen den Innen- und Außenflächen des Rings angeordnet
ist» Das die Matrize bildende Material ist ein'kohärentes
Material von großer thermischer Trägheit bzw. hohem Wärmeleitxtfiderstand. Es ist in Radialrichtung gasdurchlässig
und besitzt in Umfangsrichtung vorzugsweise überhaupt keine Gasdurchlässigkeit. Beispielsweise kommt ein
wabenförmiges Material in Frage, das von einem Blech umschlossen ist, welches im Elektronenstrahlverfahren
verschweißt ist. Die zylindrischen Ringe drehen sich zwischen zwei abgedichteten Gehäusewänden 8 und 9, die
zusammen mit den Innen- und Außenflächen der zylindrischen Matrizen Fluid-Strömungswege 10 und 11 definieren. Gleichermaßen
trennt ein Strömungsweg 12 die Austauscher-Matrizen voneinander. Stationäre Ringe 39 und 40, die
die stromauf und stromab gelegenen Enden des Wärmetauschers bildens weisen die Einrichtungen zum Verteilen
der Fluide auf. Umfangsdichtungen, die zwischen diesen Ringen und den Enden der Austauscher-Matrizen angeordnet
sind, stellen den Durchgang der Gase vom stationären Teil
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des Wärmetauschers zu den umlaufenden Matrizen sicher. Die/axiale Abdichtung zwischen den Sektoren., welche
die heißen Gase und die komprimierte kalte Luft aufnehmen, wird von einer axialen Dichtung gewährleistet.
Diese Vorrichtungen werden später noch beschrieben.
Vorerst folgt eine Beschreibung der Punktion des Wärmetauschers
und der Zirkulation der Gase.
Die Verbrennungsgase (dicke Pfeije) werden unter Zwischenschaltung
einer Leitung 13 (Figur 1 und 3) und eines Verteilerrings 14 (Figur 4) in den Strömungsweg 12
eingeleitet, welcher sich zwischen den Matrizen 6 über
den Sektor A nach Figur 2 erstreckt. Die heißen Gase durchqueren das Aüstauscher-Material3 welches die Matrizen
6 bildet (Doppelpfeile) (Figur S)3 verlieren dort ihren
Wärmeinhalt und werden durch die Düse 4 abgezogen.
Gleichzeitig wird -komprimierte Luft von Leitungen 15
(Figur 3) und von einem Verteilergehäuse 16 (Figur 7)
vor ringsegmentförmige öffnungen 17 (Figur 4) gefördert,
welche mit den Strömungswegen 10 und 11 auf dem Sektor
B (Figur 2) zusammenfallen. Die komprimierte Luft tritt
durch die Matrizen 6 hindurch (unterbrochene Pfeile) und kehrt durch den Strömungsweg 12 zwischen den Matrizen
und durch ein Verteilergehäuse 19 sowie Leitungen 18 zurück in Richtung auf die Brennkammer 2. Die komprimierte, erwärmte Luft nimmt an der Verbrennung teil,
und die durch die Turbine 3 hindurch entweichenden Gase
durchlaufen den vorher beschriebenen Weg, um den Abschnitt A zu durchqueren. Aufgrund der Rotation des
Wärmetauschers erneuert ein Abschnitt des Sektors A, der von den Gasen aufgeheizt ist9 ständig den Sektor B,
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durch den die komprimierte, zu erwärmende Luft zirkuliert.
Figur 5 zeigt schematisch die Dichtungseinrichtung, die den Strömungsweg 10 für die komprimierte kalte Luft zwischen
den Bauteilen 20 der Gehäusewand 8 und der Matrize 6 begrenzt, ferner den Strömungsweg 12, auf dem die komprimierte
erwärmte Luft zurückkehrt, zwischen den Bauteilen 21 und den benachbarten Matrizen 6 definiert und schließlich den
Strömungsweg 11 für die komprimierte kalte Luft zwischen den Bauteilen 22, der Matrize 6 und der Gehäusewand 9
bildet.
Figur 6, die erhalten wird, indem man die Schnittdarstellungen
der Figuren J>,Ü und 5 übereinanderlegt, zeigt
die Anordnung der Verteilereinrichtungen, bezogen auf die stromauf gelegene Seite des Wärmetauschers. Figur 7 stellt
eine perspektivische, teils auseinandergezogene Ansicht dieser Verteilereinrichtungen dar. Die Leitungen 15 münden
in dem Verteilergehäuse 16, von dem zwei teilringförmige öffnungen 17 ausgehen. Die Leitung 13 endet in dem teilringförmigen
Verteiler 14. Ein Gehäuse 19 überdeckt den stromauf gelegenen Teil des Wärmetauschers und deckt
gleichermaßen die beschriebenen teilringförmigen Verteilergehäuse ab. Es soll insgesamt als "Verteilergehäuse" bezeichnet
werden.
Die komprimierte erwärmte Luft verläßt den Strömungsweg 12, der von den Dichtelementen 21 (Figur 5) begrenzt wird,
stromaufwärts des Wärmetauschers durch eine öffnung 23 (Figur 4), die mit dem Verteilergehäuse 19 in Verbindung
steht. Das Verteilergehäuse 19 ist mit Austrittsleitungen 18 versehen, die indirekt an einen Verteiler 24 (Figur 1)
angeschlossen sind, welcher die Brennkammer 2 speist. Da
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das Verteilergehäuse 19 rund um die ringförmige Leitung
13, die mit den heißen Verbrennungsgasen beaufschlagt
wird, und rund um das Leitungssystem für die komprimierte erwärmte Luft herum angeordnet ist, stellt es eine zusätzliche
Wärmeaustauschstufe dar. Es wirkt als Gegenstrom-Wärmetaus eher, und zwar zum einen für die komprimierte
kalte Luft j die durch das Gehäuse 16 und die Leitungen
17 im Inneren des Vertexlergehäuses hindurchgeht und ein erstes Mal von der komprimierten heißen Luft erwärmt
wird, bevor sie in den umlaufenden Wärmetauscher eintritt, und zum anderen für die komprimierte heiße Luft, die vor
ihrem Eintritt in die Brennkammer ein zweites Mal erwärmt wird, nämlich von den heißen Verbrennungsgasen, die
durch die Leitung 13 und durch den teilringförmigen Verteiler 14 hindurchgehen, wobei die letztgenannten Bauteile
mit ihren Hauptbereichen im Inneren des Verteilergehäuses 19 liegen.
Was die mechanische Konzeption des erfindungsgemäßen Wärmetauschers anbelangt, so ist diese modulartig aufgebaut.
Der Wärmetauscher und die Verteiler für die Fluide (komprimierte Luft und Verbrennungsgase) bilden eine leicht
demontierbare Baugruppe aus Reaktorbauteilen. Wie bereits erwähnt, wird der stromauf gelegene Teil des Wärmetauschers
von dem Verteilergehäuse 19 überdeckt, der Anschlußleitungen aufweist, die leicht zugänglich sind und durch an sich bekannte
Gleithülsen 25 einfach an vom Verdichter kommende Leitungen oder an zur Brennkammer führende Leitungen angeschlossen
werden kann. Der Anschluß des ringförmigen Turbinenauslasses an die Leitung 13 zum Zwecke der Rückgewinnung
der heißen Verbrennungsgase besteht aus einer speziellen Konstruktion, die eine gute Abdichtung zu gewährleisten
vermag und dabei den Gasen hoher Temperatur
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einen maximalen Durchlaß bietet. Die ringförmige Leitung 13 (Figur 7) durchdringt koaxial das seinerseits koaxial
zum Wärmetauscher 5 liegende Verteilergehäuse 19 und ist dort an einem ringförmigen Bund 26 befestigt. An den
Enden der äußeren und inneren Wände, die diese Ringleitung definieren, sind Bunde 27 und 28 befestigt, deren freie
Ränder, bezogen auf den Durchlaßquerschnxtt, nach außen gerichtet sind. Die zum Teil auseinandergezogene Darstellung
der Figur 7 zeigt diese Anordnung. Die Bunde sind hergestellt aus zwei elastischen Bändern, die ein J-förmiges
Profil besitzen (Figur 8). Jedes Band trägt Einschnitte 29j die in Radialrichtung einen Teil des Profils ausschneiden.
Zwei solcher Bänder werden übereinandergesetzt und untereinander sowie mit dem Rand der Rohrleitung derart
verschweißt, daß die Ausschnitte des einen Bandes den massiven Segmenten des anderen Bandes entsprechen.
Diese Anordnung bietet die Möglichkeit, die Abdichtung sicherzustellen und dabei die Elastizität des gekrümmten
Abschnitts 30 des Profils aufrechtzuerhalten. Dieser elastische Bund arbeitet mit einem umgekehrt U-förmigen
Profil zusammen, das am Ende des ringförmigen Auslasses der Turbine befestigt ist. Der Bund 28 legt sich elastisch
an die seitlichen Stege des U-förmigen Profils 31 an und bewirkt eine bleibende genaue Zentrierung der beiden Rohrleitungen
13 und 32, wobei eine Verschiebung zugelassen und die Abdichtung sichergestellt werden. Ein gleiches
U-förmiges Profil, welches umgekehrt angeordnet ist, gewährleistet die Abdichtung gegenüber dem Bund 27. Das
Verteilergehäuse des Ausführungsbeispiels nach Figur 7 ist birnenförmig verjüngt mit Grundflächen, die parallel
zueinander und senkrecht zur Gehäuseachse liegen. Es sei darauf hingev/iesen, daß andere, einfachere Ausführungs-
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formen gleichermaßen genügen, beispielsweise ein Kegel- stumpf mit parallelen Basisflächen, eine kugelförmige
Zone oder irgendeine andere Raumform, die in der Lage ist,
das Ende des Wärmetauschers zu überdecken.
Figur 9 zeigt eine zum Teil geschnittene Ansicht des
erfindungsgemäßen Wärmetauschers. Der Fluid-Verteilerkasten
19 ist mit der Gehäusewand 8 des Wärmetauschers verbunden. Die Austauscher-Matrizen 6, zwei an der Zahl bei
diesem Ausführungsbeispiel, bilden zylindrische Ringe, die direkt aus dem thermischen Austauschermaterial herausgearbeitet
sind, oder aber zwei zylindrische konzentrische Wände 33 und 34 aufweisen, zwischen denen ein
thermisches Austauschermaterial angeordnet ist, dessen radiale Durchlässigkeit groß und dessen Durchlässigkeit
in Umfangsrichtung im wesentlichen Null ist. Die Enden
der Austauscher-Matrizen bilden eine ringförmige Kammer, die in axialer Richtung nach außen hin geöffnet ist. Die
Ränder 36 der Kammer sind derart bearbeitet, daß sie
eine Lippe mit verminderter Fläche bilden, die zur Anlage kommt an zylindrischen Segmenten 37 aus einem Material,
welches hitzebeständig ist, einen geringen Reibwert besitzt und eine gute Abdichtung gewährleistet. Nach einem
möglichen Ausführungsbeispiel kann das verwendete Material Graphit sein. Diese zylindrischen Segmente, die eines
neben dem anderen in Trägern 38 angeordnet sind, bilden
einen zylindrischen Kranz von gleichem mittlerem Durchmesser wie die Wände 33 und 34 der Austauscher-Matrize
bzw. wie die Ränder der ringförmigen Kammern.
Die Träger 38 bestehen aus den stromauf und stromab angeordneten
stationären Ringen 39 bzw. 40, auf deren Flächen
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ringförmige Kammern 4l vorgesehen sind. In diesen Kammern sitzen Ringe 42 mit U-förmigem Profil, die Zentrierbunde
43 tragen und an ihrem Platz auf dem stationären Ring durch Befestigungsmittel 44 fixiert sind. Der Raum zwischen
den Ringen 42 und seitlichen Wänden der ringförmigen Kammern 4l nimmt die die Abdichtung sicherstellenden zylindrischen
Segmente 37 auf. Elastische Mittel 45 pressen die ringförmigen Segmente 37 gegen die Ränder der Austauscher-Matrizen.
Diese elastischen Mittel 45 werden von einer wellenförmigen Scheibe aus Federstahl gebildet, von der
mindestens die Spitze einer Welle an der Rückseite ,fines
zylindrischen Segments anliegt. Die zylindrischen Segmente bilden Pseudo-Zylinder, die in Axialrichtung deformierbar
sind und Abmaßänderungen der Matrizen kompensieren können, die durch Herstellungstoleranzen oder durch Wärmedehnung
bedingt sind, wobei eine konstante axiale Abdichtung der Enden der Austauscher-Matrizen gewährleistet wird. Die
Ränder einer Austauscher-Matrize arbeiten also an jedem Ende mit einem verformbaren Doppel-Zylinder aus Reibmaterial
zusammen, der von den zylindrischen Segmenten gebildet wird.
Zur drehbaren Lagerung und zur Zentrierung der zylindrischen Austauscher-Matrizen dienen Rollen 46 und 47, die
an den Matrizenenden angeordnet sind. Die Rollen sind gleichmäßig über dem Umfang derart verteilt, daß eine
Rolle 46, die die radiale Zentrierung sicherstellt, mit einer Rolle 47 abwechselt, die die axiale Zentrierung
gewährleistet. Die Rollen werden in Gabeln gehalten, die
auf dem einen U-förmigen Querschnitt besitzenden Ring 42 befestigt sind. Vorzugsweise ist eine Laufschiene 48,
die mit der der axiale'n Zentrierung dienenden Rolle 47
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zusammenwirkt, am Boden der kreisförmigen Kammer 35 vorgesehen»
Die der radialen Zentrierung dienende Rolle 46 arbeitet mit einer inneren Seitenwand der Kammer 35 zusammen.
."."■"■
Der stromab, gelegene Teil des Wärmetauschers, genauer gesagt,
der stationäre Ring 40, trägt, ebenso wie der Ring 39, ringförmige Kammern, in die Ringe mit U-förmigem Profil
eingesetzt sind. Die Ringe weisen Gabeln auf zur Halterung von der Zentrierung dienenden Rollen und von einem Lager
50, welches mit einer Welle 51 zusammenwirkt. Letztere trägt an einem ihrer Enden ein Zahnrad 52, welches von
einem Getriebezug angetrieben wird, der später noch beschrieben
wird. Das andere Ende der Welle 51 trägt ein Zahnrad
54 und eine Rolle 55--Das Zahnrad wirkt mit einer Zahnstange
56 zusammen, die in eine Wand der ringförmigen, am stromab gelegenen Matrixende vorgesehenen Kammer 35
eingeschnitten bzw. an dieser Wand befestigt ist. Um zu
große Reibkräfte zwischen den Antriebszahnen zu vermeiden, arbeitet die Rolle 553 die mit der Welle 51 und dem
Zahnrad 54 verbunden ist, mit einer Laufschiene 53 zusammen,
die auf der seitlichen Wand der Kammer, die bereits die
Zahnstange 56 trägt, vorgesehen ist. Jede Austauscher-Matrix
trägt die gleiche Antriebsanordnung. Die Matrixanordnungen
arbeiten miteinander und mit einem Übertragungsritz el zusammen, und zwar nach einer Anordnung, die später
beschrieben wird.
Die axiale Abdichtung zwischen den Austauscher-Matrizen, die eine gegenseitige Abtrennung der Abschnitte A und B
zur Aufnahme der heißen Verbrennungsgase und der komprimierten kalten Luft ermöglicht, wird erzielt durch
zwei Anordnungen aus Rollen 57 und 58, die zwischen zwei
benachbarten Austauscher-Matrizen 6l und 62 (Figur 10) angeordnet sind, und durch Rollen 59 und 60, die zur
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einen und zur anderen Seite der Matrizen sitzen. Die Rolle 59 gewährleistet die Abdichtung zwischen der Außenfläche
der Matrize 6l und der äußeren Gehäusewand 8, und zwar durch Zwischenschaltung einer Abdichtvorrichtung, die
später beschrieben wird. Die Rolle 60 gewährleistet die Abdichtung zwischen der Innenfläche der Matrize 62 und
der inneren Gehäusewand 9, und zwar unter Zwischenschaltung einer Vorrichtung, die ähnlich der vorher genannten
Vorrichtung ist.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Figur 10 sind zur Abdichtung zwischen den Matrizen 61 und 62 zwei Rollen vorgesehen.
Eine entsprechende Abdichtvorrichtung kann auch konzipiert werden mit einer einzigen Rolle, die entlang
zwei ihrer Erzeugenden an den Wänden der Matrizen anliegt, oder mit drei oder mehr Rollen. Ein Beispiel für eine
Ausführungsform mit drei Rollen ist in Figur 5 dargestellt. Je nach dem, ob man eine ungerade oder gerade
Anzahl von Rollen verwendet, müssen sich die Austauscher-Matrizen in entgegengesetzten Richtungen oder in gleicher
Richtung drehen.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Figuren 9 bis 11 bestehen die Rollen beispielsweise aus einem starren Rohr
53, das mit einem relativ weichen Material 64 überzogen
ist. Die Enden des Rohres nehmen hohle zylindrische Stücke 65 auf, welche Achsen 66 tragen. Die Rollen sind derart
angeordnet, daß sie an den Austauscher-Matrizen entlang einer ihrer Erzeugenden anliegen. Diejenigen Rollen, die
sich innerhalb des Zwischenraums oder Strömungsweges 12 zwischen den Matrizen ,befinden, liegen gleichzeitig an
diesen Matrizen und aneinander an. Sie werden an ihren Enden
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in Lagern gehalten, die an sich bekannt und nicht gezeigt
sind und die mit den Achsen zusammenwirken. Die stromauf gelegenen Achsen, die relativ kurz sind, dienen
einzig und allein zum drehbaren Lagern der Rollen, während die stromab gelegenen Achsen, die durch den Ring 40 hindurchgehen,
mit Zahnrädern 67 versehen sind, die ihren Drehantrieb gestatten, und zwar in einer Weise, die
später beschrieben werden soll. Je nach Stellung der Rollen ist vorgesehen, daß sich diese in Umfangsrichtung
und in Radialrichtung oder einzig und allein in Radialrichtung verschieben können. Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel
sitzt die Rolle 57 in Lagern, die ihr lediglich eine Radialverschiebung gestatten, während für
die Rolle 58 solche Lager vorgesehen sind, die ihr eine
Verschiebung in radialer und in Umfangsrichtung ermöglichen. Es sei darauf hingewiesen, daß eine andere Bewegungszuordnung
für die Rollen 57 und 58 möglich ist.
Die Rollen 59 und 60 brauchen rieh nur in axialer Richtung
zu bewegen.
Die Rollen üben einen permanenten Druck auf die Erzeugenden der Austauscher-Membranen aus, wodurch eine Längsabdichtung
zwischen den ringsegmentförmigen Zwischenräumen gewährleistet wird, die zu beiden Seiten der Rollen liegen.
Der Druck wird ausgeübt unter Zwischenschaltung von Druckeinrichtungen, die auf die mit den Achsen der Rollen
zusammenarbeitenden Lager einwirken.
Die Abdichtung zwischen den Enden der Rollen und den stromauf und stromab gelegenen Ringen 39 bzw. 40 wird erzielt
durch Reibung der Ringfläche 68, die vom Ende der
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-2k-
Rolle und von deren Achse gebildet wird, auf Kränzen 69 aus Reibmaterial. Diese Kränze, durch die die Achsen
der Rollen hindurchgehen, werden von nicht dargestellten, an sich bekannten Mitteln vor den Ringen 39 und 40 festgehalten.
Die Lager, die die Achsen tragen, sind ihrerseits abgedichtet, um Leckverluste zu vermeiden, die sich
sonst sehr leicht ergeben könnten durch die Bewegungen in Umfangs- und/oder Radialrichtung. Die Kanten 70 der
Kränze 69 stehen in Berührung mit den Seitenrändern 36
der Matrizen sowie, im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels, mit? den Rändern der Ringkammern in den
Enden der Austauscher-Matrizen, und sie bilden eine zusätzliche Dichtung.
Die Abdichtung in Längsrichtung und in Umfangsrichtung
zwischen den Abschnitten A und B (Figur 11) der Strömungswege 10 und 11, die zwischen den Gehäusewänden 8 und 9
und den Austauscher-Matrizen 6 liegen, wird gebildet von einer elastischen und dichten Haltevorrichtung der Rollen,
die eine Rinne 71 aufweist. Letztere ist parallel zur
Rolle mit ihrem Boden an der stationären Gehäusewand 8 bzw. 9 befestigt. Ein metallisches, flexibles Band 72,
das mit einem Ende auf dem Rand 73 der Rinne befestigt ist, umschlingt die Rolle über einem Teil von deren Umfang
und stützt sich auf dem zweiten, abgerundeten Rand 74 ab. Das andere Ende des Bandes 72 ist an einer
elastischen Zugvorrichtung befestigt, die im Falle des Vorliegenden Ausführungsbeispiels aus einer Feder 75 besteht,
welche ihre Zugkraft direkt oder unter Zwischenschaltung eines Kabels 76 und einer Rolle 77 einwirken
läßt. Nach einer möglichen erfindungsgemäßen Ausführungsform
besteht das Band 72, das die Abdichtung durch Reibung auf einem Abschnitt der Rolle und durch Anlage an der abge-
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rundeten Kante der Rinne gewährleistet, aus einer Mehrzahl
von Bändern, die Seite an Seite ohne Zwischenraum angeordnet sind.
Figur 10 zeigt eine Ausführungsform, bei der die elastische Zugvorrichtung gemeinsam für zwei Rollen-Abdichtvorrichtungen
vorgesehen ist, welche die Abdichtung zwischen den Abschnitten A und B gewährleisten.
Den Drehantrieb für die Austauscher-Matrizen und die Rollen
erhält man unter Zwischenschaltung von Ritzeln, deren Synchronisation durch Vorgelege gewährleistet wird. Diej
Antriebsmittel entsprechen dem Ausführungsbeispiel nach Figur 9, wobei zwei Austauscher-Matrizen und zwei Abdichtrollen
zwischen den Matrizen vorgesehen sind, und sie sind stromab des Wärmetauschers dargestellt, siehe Figur
12. Um die Erläuterung der Figur zu vereinfachen, sind
lediglich die auf einer Seite zwischen den Austauseherabschnitten A und B vorgesehenen Dichtungseinrichtungen dargestellt.
Ferner wurde die Darstellung der verschiedenen Vorgelegezüge in ein und dieselbe Ebene verlegt. Zur Unterscheidung
der verschiedenen Rollen dienen die gleichen Bezugszeichen wie in- Figur 10.
Die Austauscher-Matrizen werden angetrieben von einem unabhängigen. Motor, einer Turbine oder einer Zapfwelle
der Turbine (zeichnerisch nicht dargestellt), und zwar unter Zwischenschaltung eines Ritzels 80. Das Ritzel
greift in die Zahnräder 79 und 52 ein-, die am Ende derjenigen
Wellen sitzen, deren andere Enden die mit den Zahnstangen 56 zusammenwirkenden Zahnräder 78 und 54
tragen. Der auf diese Weise gebildete Getriebezug ge-
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stattet es, die Austauscher-Matrizen in der gleichen Richtung anzutreiben.
Der Antrieb der Rollen erfolgt unter Zwischenschaltung
der Zahnstangen 56 der Austauscher-Matrizen. Ein Ritzel 82, das im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels
unabhängig vom Getriebezug für den Antrieb der Matrizen ist, greift in die Zahnstange 56 ein und überträgt die
Drehbewegung auf die Rolle 57 unter Zwischenschaltung der
Getriebestufe 83. Auf diese Getriebestufe ist ein Ritzel 8h aufgekeilt, das mit einem Ritzel 86 zusammenwirkt,
welches seinerseits fest mit der Rolle 59 verbunden ist. Der Drehantrieb der Rolle 58 erfolgt über die Flächen
der Rolle 57 und des Umfangs der Austauscher-Matrix 6. Die Rolle 60 schließlich wird angetrieben unter Zwischenschaltung
eines Ritzels 85, welches in die Zahnstange 56 der Austauscher-Matrix eingreift. Das Durchmesser- oder
übersetzungsverhältnis der Ritzel ist so berechnet, daß die Lineargeschwindigkeiten der angetriebenen Rollen zu
denen der Austauscher-Matrizen passen.
Es sei darauf hingewiesen, daß man durch Veränderung des Aufbaus der Getriebezüge, die die Austauscher-Matrizen
antreiben, jede dieser Matrizen in entgegengesetzter Richtung drehen kann. Von Interesse ist ferner die erfindungsgemäße
Möglichkeit, drei Rollen zwischen den Matrizen derart anzuordnen, daß sich die beiden äußeren Rollen in
entgegengesetzten Richtungen drehen (ein solches Ausführungsbeispiel ist in Figur 5 dargestellt).
Bei hier nicht dargestellten Ausfuhrungsformen können die
Rollen direkt von den Getriebezügen angetrieben werden, wobei sie dann die Austauscher-Matrizen in Bewegung setzen.
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Die Antriebseinrichtungen am stromab gelegenen Ende des Wärmetauschers werden von einem nicht dargestellten Gehäuse
umschlossen. Dieses Gehäuse ist in an sich bekannter Weise mit Leitungen für die gekühlten Abgase versehen,
die sich miteinander vereinigen, um die Düse H zu bilden.
Umlaufende Wärmetauscher, die nach den gleichen Merkmalen
wie die der beschriebenen Ausführungsbeispiele ausgebildet sind, können einen einzigen Austauscher-Ring bzw. eine
einzige Austauscher-Matrix aufweisen.ο Dann reduzieren sich
die axialen Abdichtvorrichtungen auf zwei Rollenanordnungen, wie sie als Rollen 59 und 60 in Figur 10 gezeigt sind.
Gleichermaßen können die Wärmetauscher drei oder mehr Ringe bzw. Matrizen aufweisen. Die axialen Abdichtvorrichtungen
werden sodann zwischen den Austauscher-Matrizen von Anordnungen mit zwei Rollen, wie sie als Rollen 57
und 58 in Figur 10 gezeigt sind, oder mit drei Rollen entsprechend
dem Bezugszeichen 21 in Figur 5, gebildet, oder aber abwechselnd von Vorrichtungen mit zwei oder drei
Rollen.
Zusammenfassend schafft die Erfindung einen modulartig
aufgebauten umlaufenden Wärmetauscher für Gasturbinen. Der Wärmetauscher besitzt mindestens eine thermische
Austauscher-Matrize, die einen zylindrischen Ring bildet.
Nach einer weiteren·Ausführungsform weist der Wärmetauscher
mindestens zwei zylindrische Ringe auf, die koaxial zur Achse der Turbine liegen. Strömungen von
komprimierter kalter Luft und von heißen Abgasen werden in sich ergänzende Abschnitte der Ringe geleitet. Die
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axialen Abdichtvorrichtungen werden gebildet von Rollen, die parallel zur Achse der Matrizen liegen und sich mit
ihrer Fläche auf der Fläche der Matrizen abstützen, um eine Dichtung herzustellen. Der Verteilerkasten für die
Fluide bildet einen Gegenstrom-Wärmetauseher. Die Erfindung
betrifft ferner die Anwendung auf umlaufende Wärmetauscher für Gasturbinen.
r Patentanwalt
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Claims (13)
- DKi-ino.K.^:;^;;;;·1'1 . 2852581SOCIETE NATIONALE D'ETÜDE ET DE 5.12.1978CONSTRUCTION DE MOTEURS D'AVIATION S.Aο - S.N.E.CM.A-.-2 boulevard Victor
75o15 PARISPATENTANSPRÜCHEl.j Umlaufender Wärmetauscher für Gasturbinen auf-S#eisende Vorrichtungen mit thermischen Austauscher-Matrizen, die einen zylindrischen,· um die Turbinenachse drehbaren Ring bilden, mit Antriebsmitteln, die den zylindrischen Ring zwischen zwei stationären Gehäusewänden in Drehung versetzen, mit Gaskanälen zwischen den Gehäusewänden und den Austauscher-Matrizen, mit stationären Ringen, die die Enden der Gehäusewände abschließen und zwischen denen sich der zylindrische Ring dreht, mit Fluidverteilern, mit einer Umfangsdichtung zwischen den stationären Ringen und den Enden des zylindrischen Rings und mit einer Axialdichtung, die die Gaskanäle für heiße und kaltes ELuid zwischen zwei Zylinderabschnitten der Austauscher-Matrizen unterteilt,
dadurch gekennzeichnet,ORJGiNAL INSPEGfED■ft η 9 8 ? 3 / o a -r· adaß mindestens zwei ringförmige, konzentrisch zur Turbinenachse angeordnete Austauscher-Matrizen (6;6l,62) vorgesehen sind, die über eiiioii zylindrischen Ringraum (12) voneinander getrennt sind, der als Fluidkanal dient. - 2. Wärmetauscher nach Anspruch 1 mit einer Ümfangsdichtung, die zum Teil von den Innen- und Außenrändern der Austauscher-Matrizen und von konzentrischen Zylindern, die mit einem Rand der Austauscher-Matrize zusammenarbeiten, bestehen, wobei jeder Zylinder an den mit den Trägern verbundenen Ringen befestigt ist, dadurch gekennzeichnet,daß die stationären Ringe (39,40) ringförmige Kammern (M) aufweisen, in die Ringe (42) mit U-förmigem Profil ei; absetzt sind, die Zentriermittel (43) tragen und von "■■'nkc zu Punkt mit den zugehörigen stationären Ringen verounden sind, wobei der Raum zwischen den Ringen (42) und den seitlichen Wänden der ringförmigen Kammern(4l) konzentrische Zylinder (37) aus Reibmaterial aufnimmt.
- 3. Wärmetauscher nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,daß die Enden der Austauscher-Matrizen (6;6l,62) zwei ringförmige, geöffnete Kammern (35) bilden, wobei die Ränder (36) an der öffnung dieser Kammern zusammen mit dem gegenüberliegenden konzentrischen Doppelzylinder (37) mindestens einen Teil der Ümfangsdichtung darstellen.
- 4. Wärmetauscher nach Anspruch 35 dadurch gekennzeichnet,daß an jedem Ende der Austauscher-Matrix in Radial- und in Längsrichtung wirksame Zentriermittel (46,47) vorgesehen9 0 9 8 2 3 ' 0 8 '■sind, die von einem Teil der Stützvorrichtung (42) des Doppelzylinders (37) für die Umfangsdichtung getragen werden und mit einer der Wände der ringförmigen Kammer (35) zusammenwirken.
- 5. Wärmetauscher nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,daß die ringförmigen Kammern (35) Laufschienen (48,53) aufweisen3 die mit den Zentriermitteln (HS,Hj) zusammenwirken,, und daß sie ferner mit mindestens einer Zahnstange (56) versehen sind, die mit der Antriebsvorrichtung zum Drehen der Austauscher-Matrizen zusammenarbeitet.
- 6. Wärmetauscher nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet jdaß die axiale Abdichtvorrichtung mindestens eine Rolle (21j57s58) aufweisbj die zwischen zwei benachbarten Austauscher-Matrizen (6j6ls62) angeordnet ist, wobei die Achse der Rolle pai^allel zur Achse der Matrix liegt und wobei sich.die Rolle auf der Oberfläche mindestens einer der Austauscher-Matrizen abstützt.
- 7. Wärmetauscher nach Anspruch 6S dadurch gekennzeichnet sdaß die axiale Abdichtvorrichtung aus mindestens zwei Rollen (21 j57*58) besteht 3 die sich entlang einer ihrer Erzeugenden berühren,, wobei jede Rolle entlang einer zweiten Erzeugender die Fläche der benachbarten Austauscher-Matrix (6;61,62) berührt.
- 8. Wäremtauscher nach Anspruch 6 oder J, dadurch gekennzeichnet,daß die Ringfläche, die vom Ende einer Rolle und deren9098 2 3/08 * 8Achse gebildet wird, in Gleitberührung mit einem Kranz (69) aus Reibmaterial steht, der von den Achsen durchdrungen und vom stationären Ring (39bzw. 40) am Ende des Wärmetauschers gehalten wird, wobei die Kanten dieses Kranzes in Gleitberührung mit den Seitenrändern der thermischen Austauscher-Matrizen stehen.
- 9. Wärmetauscher nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet,daß die axialen Abdichtvorrichtungen zwischen den stationären inneren und äußeren Gehäusewänden (8,9) und der Austauscher-Matrix (6;6ls62) eine achsparallel zu letzterer liegende Rolle (20,22;50,60), die mit einer ihrer Erzeugenden am Umfang der Matrix anliegt, sowie eine elastische und abdichtende Haltevorrichtung für die Rolle umfassen.
- 10. Wärmetauscher nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,daß die elastische und abdichtende Haltevorrichtung für die Rolle (20,22;59560) eine parallel ausgerichtete, mit ihrem Boden an der stationären Gehäusewand (8,9) befestigte Rinne (71) sowie ein metallisches elastisches Band (72) aufweist, welches mit einem Ende an einem Rand (73) der Rinne befestigt ist, einen Zylinderabschnitt gegenüber der an der Austauscher-Matrix anliegenden Erzeugenden der Rolle umschlingt und mit seinem anderen Ende, das sich auf dem zweiten Rand der Rinne abstützt und dort geführt wird3 an einer elastischen Zugvorrichtung (75) befestigt ist.
- 11. Wärmetauscher nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,daß die Abdichtvorrichtung für einen Fluidkreis auf der inneren Gehäusewand (9) und auf der äußeren Gehäusewand909823/08B8(8) zwei der elastischen und abdichtenden Haltevorrichtungen für Rollen trägt, wobei die Rinnen (71) derart angeordnet sind, daß die elastischen Zugvorrichtung (75) auf beide Vorrichtungen gemeinsam einwirken.
- 12. Wärmetauscher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,daß die Fluidverteilvorrichtungen einen doppelten Zusatz-Wärmetauscher bilden, wobei ein Verteilergehäuse (19) für das beim Durchgang durch die Matrizen erwärmte Fluid das Verteilergehäuse für das kalte Fluid sowie das Verteilergehäuse für das heißeste, zur Erwärmung der Matrizen dienende Fluid umgibt.
- 13. Wärmetauscher nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,daß das Verteilergehäuse (19) für das kälteste Fluid mit den stationären Gehäusewänden (8,9), zwischen denen sich die Austauscher-Matrizen (6;6l,62) drehen, fest verbunden ist, um eine Modul-Baugruppe zu bilden, d.h., eine Baugruppe, die von der eine Gasturbine aufweisenden Vorrichtung abnehmbar ist.I1I.- Wärmetauscher nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet,daß das Verteilergehäuse (19) eine kegelstumpfförmige Gestalt besitzt, dessen kleine Fläche von einer ringförmigen, mit Dichtungen versehenen Öffnung für die Verteilung des heißesten Fluids eingenommen wird und dessen kegelstumpfförmige Fläche von ro'hrförmigen Leitungen für das kälteste Fluid und für das beim Durchgang durch die Austauscher-09823/08S8-s-Matrizen erwärmte Fluid durchbrochen ist.15· Wärmetauscher nach Anspruch Ik, dadurch gekennzeichnet,daß die Abdichtvorrichtungen aus zwei Abschnitten bestehen, von denen einer (31) an den aus der Turbine kommenden Leitungen (32) und der andere (27,28) an der ringförmigen Öffnung der modulartigen Wärmetauscher-Baugruppe sitzt; daß der an der ringförmigen Öffnung angeordnete Abschnitt der Abdichtvorrichtung von Kränzen mit J-förmigem Querschnitt aus einem metallischen, elastischen Material gebildet wird, von denen jeder teilweise in der Profilebene derart ausgeschnitten ist, daß die erhaltenen Segmente miteinander über einen Abschnitt am Ende des längsten Schenkels in Verbindung stehen, wobei die beiden Kränze an den Rändern der Leitung befestigt sind, und zwar derart versetzt gegeneinander, daß die ausgeschnittenen Bereiche des einen Kranzes überdeckt werden von stehengelassenen Bereichen des anderen Kranzes; und daß der Abschnitt der Abdichtvorrichtung an den aus der Turbine kommenden Leitungen (32) aus einem Kranz (3D mit U-förmigem Querschnitt besteht, dessen Abmaße und Form derart gewählt sind, daß die an der ringförmigen Öffnung sitzenden Abdichtmittel (27,28) elastisch in das Innere des Kranzes (31) eintreten.9Q9823/0858
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| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
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| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |