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DE2851964A1 - Vorrichtung zum abrunden der ecken und/oder kanten eines sich bewegenden plattenfoermigen werkstueckes, hauptsaechlich fuer eine kantenanleimmaschine oder einen doppelendprofiler - Google Patents

Vorrichtung zum abrunden der ecken und/oder kanten eines sich bewegenden plattenfoermigen werkstueckes, hauptsaechlich fuer eine kantenanleimmaschine oder einen doppelendprofiler

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Publication number
DE2851964A1
DE2851964A1 DE19782851964 DE2851964A DE2851964A1 DE 2851964 A1 DE2851964 A1 DE 2851964A1 DE 19782851964 DE19782851964 DE 19782851964 DE 2851964 A DE2851964 A DE 2851964A DE 2851964 A1 DE2851964 A1 DE 2851964A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plate
shaped workpiece
feed direction
drive
rounding
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19782851964
Other languages
English (en)
Inventor
Giovanni Stefani
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
STEFANI SpA G
Original Assignee
STEFANI SpA G
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by STEFANI SpA G filed Critical STEFANI SpA G
Publication of DE2851964A1 publication Critical patent/DE2851964A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27DWORKING VENEER OR PLYWOOD
    • B27D5/00Other working of veneer or plywood specially adapted to veneer or plywood
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q7/00Arrangements for handling work specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, machine tools, e.g. for conveying, loading, positioning, discharging, sorting
    • B23Q7/007Flying working devices
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27DWORKING VENEER OR PLYWOOD
    • B27D5/00Other working of veneer or plywood specially adapted to veneer or plywood
    • B27D5/003Other working of veneer or plywood specially adapted to veneer or plywood securing a veneer strip to a panel edge

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Milling, Drilling, And Turning Of Wood (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Abrunden der Ecken und/oder Kanten
  • eines sich bewegenden plattenförmigen Werkstückes, hauptächlich für eine Kantenanleimmaschine oder einen Doppelendprofiler Die vorstehende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Abrunden der Ecken und/oder Kanter eines sich bewegenden plattenförmigen Werkstückes, hauptsächlich für eine Kantenanleimmaschine oder einen Doppelendprofiler.
  • Es ist bekannt, dass die seitlichen Begrenzungsflächen plattenförmiger Werkstücke häufig anstelle der dünnen Furnierstreifen, mit Vollholzumleimern verkleidet werden. In diesem Fall ist es oft erwünscht, dass die Ecken und/oder Kanten dieser plattenförmigen Werkstücke angefast oder abgerundet werden. Dabei kann der Radius der Anfasung oder Abrundung mehr oder weniger betont sein.
  • In den bekannten Kantenanleimmaschinen ist es bis heute nur möglich, die dünnen Furnierstreifen oder Vollholzumleimer scharfkantig, in Uebereinstimmung mit der Plattenkante oder Plattenecke abzusägen oder abzufräsen, um somit eine rechtwinklige, scharfkantige umleimte Platte zu erhalten. Sofern ein Anfasen oder Abrunden der Plattenecken erwünscht war, musste dies durch weiteres Bearbeiten von Hand erfolgen, wozu ein erheblicher ~Zeit- und Personalaufwand erforderlich war.
  • Es sind für die genannten Maschinene auch automatisch arbeitende Kopierfräseinrichtungen bekannt geworden, die hauptsächlich bei sogenannten Doppelendprofilern Einsatz finden. Dies automatischen Kopiereinrichtungen ermöglichen es zwar, die Ecken eines durch die Maschine bewegten plattenförmigen Werkstückes abzurunden, jedoch hat diese bekannte Kopiereinrichtung den Nachteil, dass die Werkstückvorschubgeschwindigkeit in der Maschine ca.5-6 m/min nicht übersteigen darf. Ferner erfolgt die Abrundung der Ecken des plattenförmigen Werkstückes unter Zuhilfenahme von aufwandigen Schablonen, Nocken und Tasteinrichtungen und es ist daher unbedingt erforderlich, für jeden gewünschten Abrundungsradius eine eigene Schablone oder Kurvenscheibe vorzusehen. Dies erfordert stets den Einbau bzw. den Ausbau der entsprechenden Schablonen oder Kurvenscheiben für den gewünschten Kopiervorgang, wobei diese Montagearbeiten stets erneut bei Aenderung des Abrundungsradiuses erforderlich sind. Ferner, da die Verwendung von Schablonen und/oder Kurvenscheiben unumgänglich ist, darf der gewünschte Abrundungsradius einen Wert von r = 20 mm nicht unterschreiten, daher ist es mit der bekannten Kopiereinrichtung nich möglich Abrundungen oder Abfasungen mit einem Radius der kleiner als 20 mm ist, durchzuführen.
  • Ein weiterer Nachteil der der bekannten Einrichtung anhaftet, besteht darin, dass es erforderlich ist, eine aufwändige und komplizierte Programmier-und Steuereinrichtung einzusetzen, die über Zahnradgetriebe mit dem Vorschubband der plattenförmigen Werkstücke in Wirkverbindung steht und auswechselbare Steuerscheiben aufweist, um somit mit Sicherheit und Genauigkeit den Beginn und das Ende der Kopierbewegung zum Abrunden der Plattenecken festlegen zu können.
  • Es ist weiterhin bekannt, eine Programmiereinrichtung vorzusehen, mit der eine Wirkverbindung zwischen der Schablone oder der Kurvenscheibe und dem zu bearbeitenden plattenförmigen Werkstück herstellbar ist, jedoch ist diese bekannte Einrichtung #ausgesprochen störempfindlich, wodurch eine weitere Verminderung des Leistungsgrades der Kantenanleimmaschine oder des Doppelendprofilers auftreten könnte. Aufgabe der vorstehenden Erfindung ist es eine Verminderung der üblichen Arbeitsgeschwindigkeit in den bekannten Kantenanleimmaschinen und Doppelendprofilern zu vermeiden und die Möglichkeit zu schaffen, ein Anfasen und Abrunden der Ecken von sich bewegenden plattenförmigen Werkstücke zu erlauben, die mit höchster Vorschubgeschwindigkeit von 12-15 m/min durch die Maschine laufen.
  • Eine weiter Aufgabe der vorstehenden Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung vorzuschlagen, mit der es möglich ist, auch Abrundungen mit kleinstem Radius von 1-2 mm durchzuführen, und hierfür eine Einrichtung zu verwenden, bei der aufwendige Taster, Schablonen und Kurvenscheiben vermieden werden können, wobei die erfindungsgemässe Einrichtung schnell und einfach auf die durchzuführenden Abrundungsradien einstellbar ist und ferner die Möglichkeit zu schaffen, mit grösstmöglicher Präzision und vollkommen automatisch, im Durchlauf zwei auf einer Plattenlängsseite vorgesehene Ecken abzurunden.
  • Diese Aufgaben werden durch eine Einrichtung gelöst, die sich dadurch kennzeichnet, dass parallel zu Vorschubrichtung des plattenförmigen Werkstückes Führungsmittel vorgesehen sind, auf denen für jede, auf einer Längsseite des plattenförmigen Werkstückes vorgesehene Ecke, ein entsprechender Schiebeschlitten vorgesehen ist, dass jeder Schiebeschlitten Gleitführungen aufweist, die senkrecht zur Vorschubrichtung des plattenförmigen Werkstückes ausgerichtet sind und dass auf jeder dieser Gleitfürungen ein weiterer verschiebbarer Schlitten angeordnet ist, der eine Fräseinheit aufnimmt, die mit einstellbarem Radius entlang einem Kreisbogen um eine senkrechte Achse verschwenkbar angeordnet ist.
  • Es hat sich als besonderer Vorteil erwiesen, dass die Fräseinheit waagrecht gegenüber der vertikalen Schwenkachse verschiebbar ist. Erfindungsgemass ist weiterhin vorgesehen, dass jeder Fräseinheit Anschlagmittel zugeordnet sind, mit denen das zu bearbeitende plattenfo#rmige Werkstück während des Abrundungsvorganges der Ecke in Wirkverbindung steht.
  • Es hat sich ferner als vorteilhaft erwiesen, dass die Fräseinheit eine Einrichtung für die vertikale Einstellung der Fräswerkzeuge aufweist.
  • In vorteilhafter Weise ist ferner vorgesehen, dass die Fräseinheit fest mit einer vertikalen Säule verbunden ist, die- mit einem Hebelgetriebe zur Durchführung einer Schwenkbewegung in Wirkverbindung steht.
  • In vorteilhafter Weise, weist jeder der senkrecht zur Vorschubrichtung des plattenförmigen Werkstückes verschiebbaren Schlitten ein Antriebsmittel zur Verschiebung des Schlittens auf.
  • In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist vorgesehen, dass auch die Schiebeschlitten, die auf parallel zur Vorschubrichtung des plattenförmigen Werkstückes angeordneten Führungsschienen gelagert sind, mit Antriebsmitteln, zur Verschiebung ~der Schlitten ausgerüstet sind, die auch dazu dienen, die Anschlagmittel mit dem plattenförmigen Werkstück während des Abrundungsvorganges in Verbindung zu halten.
  • In vorteilhafter Weise arbeitet das Antriebsmittel eines Verschiebeschlittens entgegengesetzt zum Antriebsmittel des anderen Schiebeschlittens.
  • Der Erfindungsgegenstand wird nun anhand eines Ausführungsbeispieles genauer beschrieben und in den Zeichnungen schematisch dargestellt.
  • Fig.1 zeigt eine Draufsicht der erfindungsgemässen Vorrichtung; Fig.2 zeigt eine Ansicht der erfindungsgmässen Vorrichtung in Richtung des Pfeiles II der Fig.1; Fig.3 zeigt schematisch das Hebelgetriebe zur Uebertragung einer Schwenkbewegung an eine Fräseinheit; Fig.4 zeigt schematisch den Bewegungsablauf zur Durchführung einer Anfasung mit kleinem Radius an einer der Eckkanten eines plattenförmigen Werkstückes; Fig.5 zeigt schematisch den Bewegungsablauf zur Abrundung mit grösserem Radius an einer Ecke de#s plattenförmigen Werkstückes; Fig.6 zeigt einen Querschnitt durch das plattenförmige Werkstück zusammen mit dem Fräswerkzeug zur Durchführung eines gewölbten Profils; und Fig.7 zeigt ein plattenförmiges Werkstück im Querschnitt, zusammen mit einem Fräswerkzeug zur Herstellung einer Kante mit einem konkav ausgebildeten Profil.
  • Wie der Fig. 1 zu entnehmen ist, werden die plattenförmigen Werkstücke 1 unter Zuhilfenahme von Förderbändern 2 in Richtung des Pfeiles f durch die Kanten anleimmaschine oder den Doppelendprofiler, der lediglich schematisch durch das seitliche Maschinengestell 3 dargestellt ist, geführt.
  • Auf dem Maschinengestell 3 ist die erfindungsgemasse Vorrichtung# 4 montiert.
  • Die erfindungsgemasse Vorrichtung 4 zum Anfasen und Abrunden der Werkstückecken weist Führungsschienen 5 auf, die parallel zu den Förderbändern 2 angeordnet sind und am Maschinengestell 3, unter Zuhilfenahme von Montagesockeln 6, angeordnet sind.
  • In vorteilhafter Weise, weisen die Parallelführungen 5 kreisförmigen Querschnitt auf.. Auf den Parallelführungen 5 sind verschiebbare Schlitten 7 bzw. 7' angeordnet. Die Schlitten 7, 7' können auf den Parallelführungen 5 in Längsrichtung verschoben werden und in vorteilhafter Weise wird den Schlitten 7, 7' unabhängig voneinander eine Translationsbewegung, unter Zuhilfenahme der Schubstangen 8, 8' der Zylinder-Kolbeneinheit 9, 9' erteilt. Die Zylinder-Kolbeneineheit 9, 9' sind in geeigneter Weise mit dem Gestell 3 der Maschine für die Bearbeitung des plattenförmiges Werkstückes 1 verbunden.
  • In der Nahe eines jeden Auflagers, weist jede Führungsschiene 5 einen Stossdämpfer 10 auf, der in vorteilhafter Weise aus einem Gummifaltenbal oder ähnlichem gebildet ist. Auf jedem Schlitten 7, 7' sind weitere parallel angeordnete Führungsschienen 11, 11" angeordnet, die senkrecht zu den Führungsschienen 5 vorgesehen sind.
  • Die senkrecht zur Vorschubrichtung des plattenförmigen Werkstückes 1 angeordneten Fmruqgschienen 11, 11' nehmen einen weiteren verschiebbaren Schlitten 12,12' auf, der unter Zuhilfenahme einer geeigneten pneumatisch betätigbaren Zylinder-Kolbeneinheit 13, 13' in Richtung des Pfeiles g, g' hin- und herbewegt werden kann.
  • Jeder Schlitten 12, 12' weist Führungsnuten 33, 33' auf, die kreisbogenförmig um die Welle 15, 15' angeordnet sind. Die kreisbogenförmigen Führungsnuten 33, 33' nehmen eine Fraseinheit 14, 14' auf, die in Richtung des Pfeiles h, h' hin- und herverschwenkbar ist. Jede Fräseinheit 14, 14' ist fest mit der Schwenkwelle 15, 15' verbunden. Durch Vorsehung von Gewindespindeln 16, t6' bzw. 17, 17' und bekannten Schwalbenschwanzführungen, kann jede Fräseinheit 14, 14' sowohl in horizontaler als auch in vertikaler Ebene verstellt werden.
  • Jede Frseinheit 14, 14' ist mit einem Elektromotor 18, 18' ausgerüstet, über den ein geeignetes Fräswerkzeug 19, 19' (oder Schleifwerkzeug) antreibbar ist.
  • Um mit Genauigkeit die Lage des plattenförmigen Werkstückes 1 gegenüber dem Fräswerkzeug 19, 19' festlegen zu können, weist jede Fräseinheit 14. 14' einstellbare Anschlagmittel 20, 21 bzw. 20', 21' auf, welches ein sehr genaues Positionieren des plattenförmigen Werkstückes 1 gegenüber den Werkzeugen 19, 19' ermöglichen.
  • Sollte es erforderlich sein, so könnten genannte Anschlagmittel 20, 21 bzw. 20', 21''von einer Arbeits stellung in eine Ruhestellung und umgekehrt verschwenkbar angeordnet sein. Die Schwenkbewegung der Fräseinheit 14, 14' wird unter Zuhilfenahme einer Antriebswelle 15, 15' durchgeführt. Zu diesem Zwecke ist das obere Ende der Antriebswelle 15, 15' mit der entsprechenden Halteplatte 31 der Fräseinheit 14 fest verbunden.
  • Das untere Ende der Antriebswelle 15, 15' steht mit einem Antriebshebel 22 in Wirkverbindung, der im Punkt 23 gelenkig mit der Antriebsstange 24 einer Kolben-Zylinderheinheit 25 in Wirkverbindung steht.
  • Diese Verschwenkeinric ung für die Fräseineheit 14 ist in gleicher Weise für die Fräseinheit 14' vorgesehen und lediglich in den Figuren 2 und 3 schematisch dargestellt.
  • Aus der Fig.4 kann entnommen werden, dass mit dem Fräswerkzeug 19, 19' (oder Schleifwerkzeug) ein Anfasen oder Abrunden der Ecken des plattenförmigen Werkstückes 1 mit kleinstem Rundungsradius möglich ist.
  • In Fig.5 ist schematisch dargestellt, dass mit den gleichen Werkzeugen 19, 19' auch Abrundungen mit relativ grossem Radius durchführbar sind.
  • In den Figuren 6 und 7 ist schematisch dargestellt, dass unter Verwendung geeigneter Werkzeuge 19, 19' auch die Abrundung einer Werkstückecke mit einem bestimmten Profil möglich ist. So können z.B. gewölbte, halbkreisförmige Querschnitte aufweisende, aus mehreren Halbbögen zusammengesetzte oder konkave Profilstücke an ihren Ecken abgerundet werden.
  • Um die Einrichtung zum Anfasen und Abrunden der Werkstückecken in Betrieb zu setzen, wird in vorteilhafter Weise durch das plattenförmige Werkstück 1 ein Schalter 26 betätigt, der einstellbar an geeigneter Stelle entlang dem Vorschubwege f des plattenförmigen Werkstückes 1 vorgesehen ist (Fig.1).
  • Aus Platzgründen ist in den Figuren 1 und 2 der Schlitten 7 bereits in Anlage mit den Stossdämpfern 10 dargstellt, in Wirklichkeit sind jedoch die Parallelführungen 5 wesentlich weiter in der Zeichnungsebene nach links verlängert, um somit zu ermöglichen, dass der Schlitten 7 unter Einwirkung der Schubstange 8 der Kolben-Zylindereinheit 9 eine weitere Translationsbewegung in Richtung des Pfeiles f durchführt.
  • Die Arbeitsweise der erfindungsgemässen Vorrichtung ist folgende: Unter Zuhilfenahme der Gewindespindeln 16, 16' und 17, 17' erfolgt die Einstellung des Werkzeuges 19 bzw.19' entsprechend dem Abrundungsradius der an den Ecken des Werkstückes 1 auszuführen ist. Ferner wird durch die genannten Gewindespindeln das Werkzeug in Abhängigkeit von der Dicke des plattenförmigen Werkstückes 1 eingestellt.
  • Zu Beginn des Abrundungsvorganges befinden sich die Fräseinheiten 14 und 14' in der in den Figuren 1 und 2 mit durchgezogenen Linien dargestellten Stellung.
  • Kommt das sich in Richtung des Pfeiles f bewegende plattenförmige-Werkstück 1 zur Anlage an die Anschlagmittel 20, 21, so wird gleichzeitig ein Steuerschalter 26 betätigt, der unter Zuhilfenahme eines bekannten elektropneumatischen Schaltkreises die Zylinder-Kolbeneinheit 25 betätigt, um somit die Fräseinheit 14 um die Schwenkwelle 15 zu bewegen.
  • Dadurch führt die Fräseinheit 14 eine Bewegung in Richtung des Pfeiles h entlang der Führungen 33 aus, um somit die in Fig.1 mit Strichpunktlinien dargestellte Stellung zu erreichen.
  • In dieser Stellung, die 90C gegenüber der ursprünglichen Stellung der Fräseinheit versetzt ist, wurde die Ecke des plattenförmigen Werkstückes 1 angefast oder abgerundet. Um nun zu vermeiden, dass das Fräswerkzeug 19 den Rand des plattenförmigen Werkstückes 1 beschädigt oder weiter einfräst, wird die Kolben-Zylindereinheit 13 betätigt, um den Schlitten 12 auf den Führungsschinene 11 um einen kleinen Betrag zurückzufahren. Somit wird das Fräswerkzeug 19 aus der mit durchgezogenen Linien dargestellten Stellung in die mit Stichpunklinien dargestellten Stellung zurückgefahren.
  • Während der Schwenkbewegung (Pfeilh) der Fräseinheit 14 gleitet der Schlitten 7 auf den Führungsschienen 5, und die Vorschubbewegung der Kolben-Zylindereinheit 19 ist so eingestellt, dass durch die Schubstange 8 die Anschlagmittel 20, 21 stets mit den Rändern des plattenförmigen Werkstückes 1 in Wirkverbindung stehen.
  • Während der Schwenkbewegung der Fräseinheit 14 erfolgt gleichzeitig die Betätigung der Kolben-Zylindereinheit 9', wodurch über die Kolbenstange 8' der Schlitten 7' in Richtung des Pfeiles f verschoben wird, um somit die Anschlagmittel 20, 21' zur Anlage an die hinteren Ränder des plattenförmigen Werkstückes 1 zu bringen, um somit der Vorschubbewegung des plattenförmigen Werkstückes 1 in Richtung des Pfeiles f zu folgen.
  • Im Anschluss daran, wird durch Betätigen-der Kolben-Zylindereinheit 13' das Werkzeug 19' aus der mit Strichpunktlinien dargestellten Stellung an den Seiten rand des platenförmigen Werkstückes 1 herangeführt und durch anschliessende Betätigung der Verschwenkeinrichtung 22, 23, 25, die genauer in Fig.3 dargestellt ist, wird dei Fräseinheit 14' um die Schwenkachse 15' in Richtung des Pfeiles h' bewegt, um somit die mit Strichpunktlinien dargestellte Stellung zu erreichen. Während dieser Schwenkbewegung erfolgt ein Anfasen bzw. Abrunden der hinteren Ecke des plattenförmigen Werkstückes 1.
  • Die Schwenkbewegung der vorderen Fräseinheit 14 erfolgt gleichzeitig und synchron mit der Schwenkbewegung der hinteren Fräseinheit 14'.
  • Sobald die Fräseinheiten 14, 14' die mit Strichpunktlinien dargestellten Stellungen gemäss Fig.1 erreicht haben, wird das plattenförmige Werkstück 1 von den Anschlagmitteln 20, 21 bzw. 20', 21' befreit, um ungehinder seine Translationsbewegung in Richtung des Pfeiles f weiterzuführen und um weitere Bearbeitungsstationen der Holzbearbeitungsmaschine zu durchlaufen.
  • Durch eine Beaufschlagung in entgegengesetztem Sinne der beschriebenen Bauteile kehren die Fräseineheiten 14, 14' sowie die verschiebbar angeordneten Schlitten in ihre ursprüngliche Stellung zurück, wo sie für die Bearbeitung eines neuen plattenförmigen Werkstückes 1 bereitstehen.
  • In den Zeichnungen, sowie der vorangegangenen Beschreibung wurde nur auf eine Einrichtung, in Verbindung mit einer einseitig arbeitenden Kantenanleimmaschine oder einem einseitig arbeitendem Doppelendprofiler Bezug genommen, natürlich liegt es im Schutzbereich der vorstehenden Erfindung die beschriebene Einrichtung auch bei zweiseitig arbeitenden Kantenanleimmaschinen und Doppelendprofilern in vorteilhafter Weise einzusetzen.
  • In diesem Falle ist auf beiden Längsseiten der Holzbearbeitungsmaschine eine der erfindungsgemässen Einrichtung zum Anfasen und Abrunden der sich bewegenden plattenförmigen Werkstücke vorzusehen.

Claims (14)

  1. Patentansprüche t. Vorrichtung zum Anfasenoder Abrunden der Kanten und/oder Ecken eines sich bewegenden plattenförmigen Werkstückes, das hauptsächlich durch eine Kantenanleimmaschine, einen Doppelendprofiler oder eine ähnliche Holzbearbeitungsmaschine geführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass parallel zur Vorschubrichtung (f) des plattenförmigen Werkstückes (1) Führungsmittel (5) vorgesehen sind, auf denen für jede, auf einer Längsseite des plattenförmigen Werkstückes (1) vorgesehen Ecke, ein entsprechender Schiebeschlitten (7, 7') angeordnet ist, dass jeder Schiebeschlitten (7, 7') Gleitfuhungen (11, 11') aufweist, die senkrecht zur Vorschubrichtung r f) des plattenförmigen Werkstückes (1) ausgerichtet sind und dass auf jeder dieser Gleitführungen (11, 11') ein weiterer verschiebbarer Schlitten (12, 12') angeordnet ist, der eine Fraseinheit (1#, 141)auf nimmt, die mit einstellbarem Radius entlang einem Kreisbogen (33,33') um eine senkrechte Schwenksäule (15, 15') verschwenkbar angeordnet ist.
  2. 2. Vorrichtung, nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fräseinheit (14, 14') in horizontaler Ebene verschiebbar angeordnet ist.
  3. 3. Vorrichtung, nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fraseinheit (14, 14') in vertikaler Ebene verschiebbar angeordnet ist.
  4. 4. Vorrichtung, nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Erseinheit (14, 14') Anschlagmittel (20, 21, 20', 21') zugeordnet sind, die mit dem plattenförmigen Werkstück (1) während des Anfas- und/oder Abrundvorganges in Wirkverbindung bringbar sind.
  5. 5.Vorrichtung, nach Patentanspruch a und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlagmittel (20, 21, 20' 21') einstellbar vorgesehen sind.
  6. 6. Vorrichtung, nach Patentanspruch 1, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlagmittel (20, 21, 20', 21') aus einer Arbeitsstellung in eine Ruhestellung und umgekehrt verschwenkbar vorgesehen sind.
  7. 7. Vorrichtung, nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmeplatte (31, 31') für die Fräseinheit (14,14') fest mit dem oberen Ende einer Antriebs- oder Schwenksäule (15, 15') verbunden ist und, dass das untere Ende der Schwenksäule (15, 15') mit einem Hebelarm (22) verbunden ist, der gelenkig(23) mit der Antriebsstange (24) eine Zylinder-Kolbeneinheit (25) in Verbindung steht.
  8. 8. Vorrichtung, nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Schlitten (12, 12'), der verschiebbar auf senkrecht zur Vorschubrichtun (f) des plattenförmigen Werkstückes (1) angeordneten Führungsschiene (11, ~1') gelagert ist, mit einem Antriebsmittel (13, 13') in Wirkverbindung steht.
  9. 9. Vorrichtung, nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder, verschiebbar auf parallel zur Vorschubrichtung (f) des plattenförmigen Werkstückes (1) angeordnetenFührungsschienen (5) vorgesehene Schlitten (7, 7'), mit einer Antriebsvorrichtung (8, 9, 8', 9') in Wirkverbindung steht und, dass diese Antriebsvorrichtung (8, 9, 8', 9') dem zugeordneten Schiebeschlitten (7, 7') eine derartige Translationsbewegung - erteilt, dass die Anschlagmittel (20, 21, 20', 21') während des Anfas- und Abrundungsvorganges ohne Spiel an dem plattenfr#migen Werkstück (1) zur Anlage kommen.
  10. 10. Vorrichtung, nach Patentanspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die dem einen Schiebeschlitten (7) zugeordnete Antriebseinrichtung (8, 9) entgegengesetzt zur Antriebseinrichtung (8', 9') des anderen Schlittens (7') arbeitet.
  11. 11. Vorrichtung, nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in unmittelbarer Nähe eines jeden Lagers (6) für die parallel zur Vorschubrichtung angeordneten Führungsschienen (5), ein Stossdämpfer (10) angeordnet ist, z.B. ein Gummifaltenbalg.
  12. 12. Vorrichtung, nach Patentanspruch 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitten (12, 12') der auf den senkrecht zur Vorschubrichtung (f) des plattenförmigen Werkstückes (1) vorgesehen Führungsschienen (11, 11') angeordnet ist, Führungsnuten (33, 33') aufweist, in die Führungsstücke der Fräseinheit (14, 14')eingreifen, und dass die Führungsnuten (33, 33') kreisbogenförmig um die senkrechte Schwenksäule (15, 15') angeordnet sind.
  13. 13. Vorrichtung, nach Patentanspruch 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass zur Steuerung der Antriebsbewegung der Anfas- und Abrundungseinrichtung im Vorschubweg (f) des plattenförmigen Werkstückes (1) ein vom plattenförmigen Werkstück (1) selbst betätigbarer Steuerschalter (26) angeordnet ist.
  14. 14. Vorrichtung, nach Patentanspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerschalter (26) entlang dem Vorschubweg (f) des plattenförmigen Werkstückes (1) verstellbar angeordnet ist.
DE19782851964 1978-02-28 1978-12-01 Vorrichtung zum abrunden der ecken und/oder kanten eines sich bewegenden plattenfoermigen werkstueckes, hauptsaechlich fuer eine kantenanleimmaschine oder einen doppelendprofiler Withdrawn DE2851964A1 (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
IT20693/78A IT1092887B (it) 1978-02-28 1978-02-28 Dispositivo per arrotondare gli angoli e/o gli spigoli di un pannello in movimento,in particolare da abbinare ad una macchina bordatrice,tenonatrice e simile

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2851964A1 true DE2851964A1 (de) 1979-08-30

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Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19782851964 Withdrawn DE2851964A1 (de) 1978-02-28 1978-12-01 Vorrichtung zum abrunden der ecken und/oder kanten eines sich bewegenden plattenfoermigen werkstueckes, hauptsaechlich fuer eine kantenanleimmaschine oder einen doppelendprofiler

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IT (1) IT1092887B (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4971124A (en) * 1989-09-29 1990-11-20 Wolle Christopher S Sliver patching method and apparatus
DE29621898U1 (de) * 1996-12-17 1997-02-20 Maschinenbau Hebrock GmbH, 32257 Bünde Vorrichtung zum Bearbeiten der Kanten durchlaufender Platten
DE112011101513B4 (de) 2010-04-30 2021-12-23 Fravol Export S.R.L. Fräswerkzeug mit verbessertem Profil zum schrägen Runden der Ecken von Platten

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DE112011101513B4 (de) 2010-04-30 2021-12-23 Fravol Export S.R.L. Fräswerkzeug mit verbessertem Profil zum schrägen Runden der Ecken von Platten

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IT1092887B (it) 1985-07-12
IT7820693A0 (it) 1978-02-28

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