DE2850952A1 - Reglervorrichtung fuer einen wechselstrom-generator zum aufladen eines sammlers - Google Patents
Reglervorrichtung fuer einen wechselstrom-generator zum aufladen eines sammlersInfo
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before the
European Patent Office
Mitsubishi Denki Kabushiki Kaisha, ~?Α??ί?? ηη
D-8000 München 80
iokio, Japan
Tel.: 089/982085-87 Telex: 05 29 802 hnkl d
Telegramme: ellipsoid
2 4. Nov. 1978
FAM-4353
Reglervorrichtung für einen Wechselstrom-Generator zum Aufladen eines Sammlers
Die Erfindung bezieht sich auf die Konstruktion einer Reglervorrichtung
zur Regelung der Ausgangsspannung eines einen Sammler aufladenden Wechselstrom-Generators auf eine vorbestimmte
Größe zum Aufladen des Sammlers und betrifft insbesondere eine Verbund-Bürstenhalter- und-Gehäuseanordnung
für einen in einer solchen Reglervorrichtung vorgesehenen Spannungsregler.
Wenn ein Sammler bzw. Akkumulator durch einen von einer Brennkraftmaschine
angetriebenen Wechselstrom-Generator aufgeladen wird, wird dessen Ausgangswechselspannung im allgemeinen
einer Vollweggleichrichtung unterworfen und dann durch einen Spannungsregler, der einen durch die Feldwicklung fließenden
Feldstrom unterbricht und durchläßt, auf eine vorbestimmte Größe geregelt. Bisherige Spannungsregler enthalten einen
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Schalttransistor zum Unterbrechen und Durchlassen des Feldstroms sowie einen Steuertransistor für die Durchschalt/Sperrsteuerung
des Schalttransistors in Abhängigkeit von der Arbeitsweise einer Zenerdiode, welche eine vorbestimmte
Größe der Ausgangsspannung des zugeordneten Wechselstrom-Generators
mißt.
Bisherige Spannungsregler der beschriebenen Art wurden als integrierte Dickschicht-Hybridschaltung auf einem Keramiksubstrat
ausgebildet. Das Substrat mit dem Spannungsregler in Form des integrierten Schaltkreises wirddabei in ein
Metallgehäuse eingesetzt, wobei eine Plus-, eine Feld- und eine Masseelektrode so mit dem integrierten Schaltkreis verbunden
werden, daß sie in verschiedenen Richtungen aus dem Gehäuse herausragen. Diese Elektroden bzw. Pole sind dabei
an die verschiedenen Klemmen an einem Bürstenhalter aus einem elektrisch isolierenden Kunstharz angelötet, an dessen Unterseite
das Metallgehäuse angebracht ist. Die mit Plus- und Feldpol verlöteten Klemmen werden dann mit den zugeordneten,
vom Bürstenhalter getragenen Bürsten verbunden, die an den jeweiligen, mit der Feldspule verbundenen Schleifringen
anliegen. Bürstenhalter und Metallgehäuse sind zusammen an einer Innenfläche einer rückseitigen Halterung für den
Wechselstrom-Generator mit Hilfe von Schrauben befestigt, die Bohrungen des Bürstenhalters durchsetzen und die senkrecht
zu den ebenfalls im Bürstenhalter vorgesehenen Bürstenbohrungen verlaufen.
Bei der beschriebenen Anordnung aus Bürstenhalter und Metallgehäuse
befindet sich letzteres an der genannten rückseitigen Halterung, die sich im Betrieb des Wechselstrom-Generators
erwärmt. Das Gehäuse nimmt dabei die Wärme von der Halterung auf, so daß der im Gehäuse angeordnete Spannungsregler
schließlich eine vergleichsweise hohe Temperatur erreicht. Da sich außerdem die drei Pole oder Elektroden in verschie-
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denen Richtungen vom Spannungsregler hinweg erstrecken, ist für das Anlöten dieser Pole an den zugeordneten Klemmen
des Bürstenhalters ein ziemlich großer Zeitaufwand erforderlich. Zudem muß nach dem Gießen oder sonstigen Formen des
Bürstenhalters die betreffende Form in zwei verschiedenen Richtungen zerlegt bzw. geöffnet werden, weil die Verlaufsrichtung der Bürstenbohrungen von derjenigen der Befestigungs-
bzw. Schraubenbohrungen abweicht. Durch diese Ausbildung kann ein Bruch an den Schraubenbohrungen auftreten. Hieraus
ergeben sich die Nachteile, daß der Formteil geringe Pestigkeit besitzt und der Bauteil insgesamt aufwendig und
wenig zuverlässig ist.
Aufgabe der Erfindung ist damit die Schaffung einer verbesserten und zweckmäßigen Reglervorrichtung für eine Spannungsregelschaltung,
die nur einem geringen Temperaturanstieg ausgesetzt ist, indem die von einer als Befestigung für die
Vorrichtung dienenden Halterung für den Wechselstromgenerator übertragene Wärmemenge herabgesetzt wird, auch wenn sich
diese Halterung auf eine (vergleichsweise) hohe Temperatur erwärmt.
Die Erfindung bezweckt damit die Schaffung einer verbesserten
Reglervorrichtung für einen einen Sammler aufladenden Wechselstrom-Generator, bestehend aus einem Gehäuse zur Aufnahme
einer Spannungsregelschaltung und einem Bürstenhalter
zur Aufnahme der wirkungsmäßig mit dem Generator gekoppelten Bürsten, wobei diese Bauteile zu einem einstückigen Gebilde
zusammengesetzt und einfach herzustellen sein sollen.
Diese Aufgabe wird bei einer Reglervorrichtung für einen eine Feldwicklung aufweisenden Wechselstrom-Generator zum Aufladen
eines Sammlers, mit einem Gleichrichter zum Gleichrichten einer Ausgangswechselspannung des Wechselstrom-Generators, einem
Bürstenhalter zur Aufnahme einer Anzahl von Bürsten, die in
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Gleitberührung mit zugeordneten Schleifringen stehen, über
die ein Feldstrom der Feldwicklung zugeführt wird, und einem Spannungsregler mit einer Spannungsregelschaltung zur Regelung
des durch die Feldwicklung fließenden Feldstroms zwecks Regelung der Ausgangsspannung des Generators und mit einem
am Generator montierten Gehäuse zur Aufnahme der Spannungsregelschaltung, erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß Bürstenhalter
und Gehäuse als einstückiger Formteil ausgebildet sind, daß der Bürstenhalter Bürstenbohrungen zur Aufnahme jeweils
einer Bürste sowie Bohrungen zur Anbringung des Gehäuses am Wechselstrom-Generator aufweist, wobei diese Bohrungen den
Bürstenhalter in einer gemeinsamen Richtung durchsetzen, und daß das Gehäuse im einstückigen Formteil durch eine Ausnehmung
oder Bohrung gebildet ist, die in derselben Richtung verläuft wie die anderen Bohrungen.
Im folgenden ist eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert. Es
zeigen:
Fig. 1 ein Schaltbild einer bisherigen Reglervorrichtung für einen einen Sammler aufladenden Wechselstromgenerator,
Fig. 2 eine Aufsicht auf den bisherigen Spannungsregler, Fig. 3 eine Seitenansicht des Reglers nach Fig. 2,
Fig. 4 einen Schnitt längs der Linie IV-IV in Fig. 2,
Fig. 5 eine Aufsicht auf einen Spannungsregler gemäß einer Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 6 eine Seitenansicht des Reglers nach Fig. 5 und
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Fig. 7 einen Schnitt längs der Linie VII-VII in Fig. 5.
Figur 1 veranschaulicht das Schaltbild einer bisherigen Reglervorrichtung für einen Wechselstrom-Generator zum Aufladen
eines Sammlers bzw. Akkumulators. Der Wechselstrom-Generator 1 umfaßt eine Ankerwicklung 101 in Dreiphasen-Sternschaltung
an der Ständer- bzw. Statorseite, eine Feldwicklung 102 an der Läufer- bzw. Rotorseite und eine Vollweg-Gleichrichterbrückenschaltung
2, die mit der Ankerwicklung verbunden ist, um die Ausgangswechselspannung des Generators
1 einer Vollweggleichrichtung zu unterwerfen. Der Generator ist in ein nicht dargestelltes Kraftfahrzeug eingebaut, wo
er durch dessen Brennkraftmaschine angetrieben wird. Die dreiphasige Vollweg-Gleichrichterbrückenschaltung 2 umfaßt drei
Riehtspannung-Ausgangsklemmen 201, 202 und 203, die eine erste
und eine zweite gleichgerichtete bzw. Richtspannung über erste und dritte bzw. über zweite und dritte Ausgangsklemme liefern,
wobei.?die dritte Ausgangsklemme 203 mit Masse verbunden ist.
Die Feldwicklung 102 des Generators 1 und die Ausgangsklemmen 202, 203 sind mit einer Spannungsregelschaltung 3 verbunden,
die eine gleichgerichtete Ausgangsspannung des Generators
1 auf eine vorbestimmte Größe regelt. Der Spannungsregler 3 umfaßt,i genauer gesagt, eine über die Feldwicklung 102 des
Generators 1 geschaltete Halbleiter-Diode 301 zur Dämpfung von Stromstößen und einen npn-Transistor 302, der als Schalterelement
zum Unterbrechen und Durchlassen eines Feldstromflusses durch die Feldwicklung 102 dient. Der Transistor
enthält in seinem Basiskreis einen Basiswiderstand 303, und er ist an einen anderen npn-Transistor 304 zur Steuerung des
Durchschaltens und Sperrens des Transistors 302 angeschlossen. Der Transistor 304 ist seinerseits mit einer Zenerdiode
verbunden, die an die Verzweigung zwischen Widerständen 306 und 307 angeschlossen ist, die einen über zweite und dritte
Ausgangsklemme 202 bzw. 203 der Gleichrichterbrückenschaltung
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geschalteten Spannungsteiler bilden. Die Zenerdiode 305 greift die Ausgangsspannung des Generators 1 ab, wobei sie
in ihren Leit- oder Durchschaltzustand versetzt wird, wenn die Ausgangsspannung des Generators 1 eine vorbestimmte
Größe erreicht.
Die erste Ausgangsklemme 201 der Gleichrichterbrückenschaltung
2 ist mit dem Pluspol eines Sammlers 4 verbunden, dessen Minuspol an Masse liegt und somit mit der dritten Ausgangsklemme
203 der Gleichrichterbrückenschaltung 2 verbunden ist.
Der Pluspol des Sammlers 4 ist außerdem mit der zweiten Ausgangsklemme
202 der Gleichrichterbrückenschaltung 2 und somit mit der Feldwicklung 102 des Generators 1 über eine
Reihenschaltung aus einem Anlaßschalter 5 und einer Ladeanzeigelampe
6 verbunden. Die Lampe 6 ist dabei über einen Anregungswiderstand 7 geschaltet.
Im folgenden ist die Arbeitsweise der Vorrichtung gemäß Fig. 1 beschrieben. Zum Anlassen der nicht dargestellten Brennkraftmaschine
wird zunächst der Anlaßschalter 5 geschlossen, damit der Sammler 4 einen Basisstrom für den Transistor 302
über den geschlossenen Anlaßschalter 5, die Parallelschaltung aus Anzeigelampe 6 und Widerstand 7 sowie den Basiswiderstand
303 liefern kann, um den Transistor 302 durchzuschalten. Infolgedessen liefert der Sammler 4 einen Feldstrom zur Feldwicklung
102 des Generators 4 über die Bauteile 5, 6 und 7 sowie den durchgeschalteten Transistor 302, so daß eine
magnetomotorische Feldkraft erzeugt wird. Gleichzeitig entsteht ein Potentialunterschied über den Anregungswiderstand
zum Aufleuchtenlassen der Ladeanzeigelampe 6, durch die angezeigt
wird, daß der Sammler 4 nicht aufgeladen wird.
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In diesem Zustand wird die Brennkraftmaschine angelassen, so daß sie den Generator 1 antreibt. Der Generator 1 induziert
in Abhängigkeit von seiner Drehzahl eine Ausgangswechselspannung an seiner Ankerwicklung 101. Diese induzierte
Wechselspannung wird durch die dreiphasige Vollweg-Gleichrichterbrückenschaltung
2 einer Vollweggleichrichtung unterworfen. Wenn die gleichgerichtete Ausgangsspannung der Gleichrichterbrückenschaltung
2 eine vorbestimmte Größe nicht übersteigt, bleibt das Potential an der Verzweigung der Widerstände
306 und 307 so niedrig, daß die Zenerdiode 305 im nicht-leitenden bzw. Sperrzustand gehalten wird. Die Ausgangsspannung
des Generators 1 steigt dann mit zunehmender Drehzahl
an.
Anschließend nimmt die Drehzahl des Generators 1 weiter zu, bis seine Ausgangsspannung die vorbestimmte Größe erreicht
oder übersteigt. An diesem Punkt ist dann das Potential an der Verzweigung der Widerstände 306 und 307 so hoch, daß
die Zenerdiode 305 durchschaltet. In diesem Zustand läßt die Zenerdiode 305 einen Basistrom über den Transistor 304
fließen, durch den dieser durchgeschaltet wird. Aufgrund des Durchschaltens des Transistors 304 gelangt der Transistor
302 in den Sperrzustand, wodurch der Stromfluß durch die Feldwicklung
102 des Generators 1 unterbrochen wird, so daß seine AusgangsSpannung abnimmt. Wenn diese Ausgangsspannung
unter die vorbestimmte Größe abfällt, wird die Zenerdiode 305 wieder in den Sperrzustand versetzt, so daß auch der
Transistor 304 sperrt und infolgedessen der Transistor 302 wieder durchschaltet, so daß die Feldwicklung 102 des Generators
1 wieder erregt wird und sich damit die Ausgangsspannung des Generators 1 wieder erhöht.
Der beschriebene Vorgang wiederholt sich ständig, so daß die Ausgangsspannung des Generators 1 · auf die vorbestimmte Grösse
geregelt wird. Diese geregelte Spannung wird einer Vollweggleichrichtung
unterworfen und dann an den Sammler 4 angelegt, um diesen auf eine vorbestimmte Spannung aufzuladen.
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Andererseits erreicht eine zwischen zweiter und dritter Ausgangsklemme 202 bzw. 203 der Gleichrichterbrückenschaltung
2 erscheinende gleichgerichtete bzw. Riehtspannung eine praktisch der Spannung am Sammler 4 entsprechende Grösse.
An diesem Punkt nimmt der Potentialunterschied über den Widerstand 7 ab, so daß die Ladeanzeigelampe 6 stromlos
wird. Hierdurch wird das Aufladen des Sammlers 4 angezeigt.
Die beschriebene Festkörper-Spannungsregelschaltung 3 ist als integrierter Dickschicht-Hybridschaltkreis auf einem
Keramiksubstrat ausgebildet; sie umfaßt eine, mit der Verzweigung zwischen Diode 301 und Basiswiderstand 30 verbundene
Pluselektrode 308, eine mit der Verzweigung zwischen Diode 301 und Transistor 302 verbundene Feldelektrode 309 sowie
eine aus noch zu erläuternden Gründen mit der Masseseite des Reglers 3 verbundenen Masseelektrode 310.
Die Spannungsregelschaltung 3 wurde bisher beispielsweise in einem Gebilde der Art gemäß Fig. 2, 3, und 4 untergebracht,
wobei Plus- und Feldelektrode über die betreffenden Bürsten wirkungsmäßig mit der Feldwicklung 102 des Generators 1 verbunden
sind. Wie am besten aus Fig. 4 hervorgeht, wird am Boden eines mit Flansch versehenen Metall-Gehäuses 311 ein
Keramik-Substrat 312 mit Hilfe eines Silikongummi-Klebmittels 313 angebracht. An der freiliegenden, vom Boden des Gehäuses
311 abgewandten Oberseite des Substrats 312 ist eine
integrierte Dickschicht-Hybridschaltung (nicht dargestellt) vorgesehen, welche die Spannungsregelschaltung 3 nach Fig. 1
bildet. Sodann wird ein geeignetes, elastisches Gießharz 314 unter Ausfüllung des Gehäuses 312 auf die Oberseite des Substrats
314 gegossen und im Gehäuse ausgehärtet, worauf der Spannungsregler 3 fertiggestellt ist. Beispielsweise kann
ein geeignetes Silikonharz in das Gehäuse 311 eingegossen
und über dem Substrat 312 in einen Geldzustand versetzt und
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sodann ausgehärtet werden. In seinem Gelzustand kann das Silikonharz als "Silikongel" bezeichnet werden. Der fertige
Spannungsregler 3 weist drei Elektroden bzw. Pole 308, 309 und 310 auf, die in verschiedenen Richtungen aus dem ausgehärteten
Silikon-Gießharz herausragen, obgleich in Fig. 4 nur der Pluspol 308 dargestellt ist.
Weiterhin wird aus einem Thermoplast- oder Duroplast-Harz ein Bürstenhalter 10 mit zwei einen rechteckigen Querschnitt
besitzenden Bohrungen, die sich mittig über seine Breite erstrecken und in lotrechter Richtung übereinander liegen,
sowie zwei kreisrunden bzw. zylindrischen Bohrungen, welche den Bürstenhalter an seinen beiden Endabschnitten (Flanschen)
lotrecht und senkrecht zu den rechteckigen Bohrungen durchsetzen, geformt. In die rechteckigen bzw. Vierkantbohrungen
ist jeweils eine Bürste 12 mit einem komplementären Querschnitt teilweise eingesetzt, wobei die Bürsten mit dem einen Ende
aus der zugeordneten Bohrung herausragen. Das eine bzw. äußere Ende jeder Bürste 12 ist zur Herstellung eines guten
Kontakts mit einem nicht dargestellten, unmittelbar mit dem entsprechenden Ende der Feldwicklung 202 des Wechselstrom-Generators
1 verbundenen Schleifring (konkav) gekrümmt und entsprechend angefast. Das andereEnde jeder Bürste 12 ist
innerhalb der zugeordneten Bohrung mit einer Anschlußleitung oder -litze 13 verbunden.
Die Anschlußleitungen 13 sind durch innerhalb der jeweiligen Bürstenbohrungen vorgesehene Schraubenfedern 14 hindurchgezogen
und durch Löten oder anderweitig elektrisch mit einem Pluspol 15 bzw. einem Feldpol 16 verbunden, die gemäß Fig.
an der Oberseite des Bürstenhalters 10 auf gegenüberliegenden Seiten der aufeinander ausgerichteten Bürstenbohrungen
angeordnet sind. Genauer gesagt: der Pluspol 15, welcher die gemäß Fig. 3 untere Bohrung teilweise verschließt, ist mit der
aus dieser Bohrung austretenden Anschlußleitung 14 verlötet,
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während der Feldpol 16 die obere Bohrung teilweise verschließt und an der aus dieser Bohrung austretenden Anschlußleitung
14 angelötet ist. Ein Massepol 17 ist dabei an der von den Polen oder Klemmen 15 und 16 abgewandten Seite des Bürstenhalters
11 angebracht.
Der Bürstenhalter 10 wird sodann am Flansch des den Spannungsregler
3 enthaltenden Gehäuses 311 angebracht, wobei Plus-, Feld- und Masseelektrode 308, 309 bzw. 310 durch Bohrungen
in Anschlußfahnen der Pole 15, 16 bzw. 17 hindurchgezogen
und mit diesen Polen verlötet werden, worauf Bürstenhalter 10 und Spannungsregler 3 zu einem einheitlichen Gebilde zusammengesetzt
sind.
Die so hergestellte Anordnung wird an der Innenfläche einer
rückseitigen Halterung 18 für den Wechselstrom-Generator angebracht, wobei eine mit Flansch oder Bund versehene Büchse
19 aus elektrisch isolierendem Material in die beiden kreisrunden Bohrungen des Bürstenhalters 10 und je eine damit
fluchtende Bohrung im zugeordneten Pol 15 bzw. 16 eingesetzt
wird. Danach wird eine Schraube 20 in die zugeordnete Büchse 19 eingeführt und in die Halterung 18 eingeschraubt, wobei
zwischen Schraubenkopf und Büchse 19 eine Beilagscheibe 21 und eine Federscheibe 12 angeordnet werden. Die Schrauben
20 sind dabei durch die Büchsen 19 von den jeweiligen Polen oder Klemmen 15 bzw. 16 elektrisch isoliert.
Bei der Konstruktion gemäß den Fig. 2 bis 4 besitzt das Metall-Gehäuse
311 ein hohes Wärmeleitvermögen; außerdem steigt die
Temperatur der Halterung 18 im Betrieb des Wechselstrom-Generators
an. Infolgedessen führt das Gehäuse 311 die Wärme von der Halterung 18 ab, so daß die Temperatur des im Gehäuse
vorgesehenen Spannungsreglers 3 ansteigt. Darüber hinaus müssen das Gehäuse 311 für den Spannungsregler 3 und der Bürstenhalter
10 getrennt angefertigt werden. Weiterhin erstrecken sich dabei die Plus-, Feld- und Masseelektroden 308, 309,
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in verschiedene Richtungen und nicht auf einer Linie in eine gemeinsame Richtung. Infolgedessen war bisher für das Anlöten
dieser Elektroden an den zugeordneten Klemmen viel Zeitaufwand
erforderlich. Da sich zudem die Bürstenbohrungen des Bürstenhalters 10 in eine andere Richtung erstrecken als die
Bohrungen für die Befestigungs-Schrauben 20, mußte die für das Formen oder Gießen des Bürstenhalters benutzte Form in
zwei verschiedenen Richtungen zerlegt bzw. geöffnet werden,
wobei ein Bruch an den Schraubenbohrungen auftreten konnte. Der Bürstenhalter und die für seine Herstellung benutzte Form
mußten infolgedessen bisher mit gewissen Toleranzen angefertigt werden. Dieses Erfordernis führte zu einer Minderung
der Festigkeit der Formteile sowie dazu, daß das Erzeugnis insgesamt teuer und wenig zuverlässig ist.
Zur Vermeidung der beschriebenen Nachteile der bisherigen Vorrichtung
wird mit der Erfindung gemäß den Fig. 5 bis 7 ein einheitlicher bzw. einstückiger Bürstenhalter- und Reglergehäuseblock
geschaffen. Bei der dargestellten Ausführungsform wird ein einstückiger Bürstenhalter- und Reglergehäuse-Formteil
23 aus demselben Kunstharz wie der Bürstenhalter nach Fig. 2 bis 4 hergestellt, wobei jedoch die Ausnehmungen
bzw. Bohrungen 23a für die Bürsten 12, die Bohrungen 23c für die Befestigungs-Schrauben 20 sowie eine weitere Ausnehmung
bzw. Bohrung 23b im Formteil 23 jeweils in derselben Richtung verlaufen. Die Bohrung 23b dient zur Aufnahme des
Spannungsreglers 13 in Form eines integrierten Dickschicht-Hybridschaltkreises
.
Insbesondere werden die beiden Endabschnitte (Flansche) des Formteils 23 von kreisrunden Bohrungen 23c durchsetzt,
während sich eine der einander ähnlichen Bohrungen 23a mit
rechteckigem Querschnitt durch den Mittelteil des Formteils erstreckt. Die andere Bohrung 23a und die Bohrung 23b befinden
sich auf gegenüberliegenden Seiten und neben der genannten Bohrung 23a, so daß sie senkrecht zu einer durch die Mittelpunkte
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der Bohrungen 23c verlaufenden Linie praktisch aufeinander ausgerichtet sind. Zu diesem Zweck weist der Formteil 23
einen ersten, die Bohrung 23b festlegenden Anguß mit rechteckigem Querschnitt sowie einen an der gegenüberliegenden
Seite befindlichen, die zweite Bohrung 23a festlegenden Anguß auf (vergl. Fig. 5). Gemäß Fig. 5 ist die Bohrung
23b breiter als die Bohrungen 23a, und sie weist ein offenes Ende auf, das durch den gemäß Fig. 6 über die benachbarte Fläche
des Formteils 23 hinausragenden Abschnitt des ersten Angusses bestimmt wird. Gemäß Fig. 7 ist dagegen das andere
Ende der Bohrung 23b kurz vor der gegenüberliegenden Fläche des Formteils 23 verschlossen. Der erste Anguß erfüllt somit
die Funktion des Gehäuses 311 gemäß den Fig. 2 bis 4.
Das Keramik-Substrat 312 trägt auf seiner einen Fläche die
beschriebene Spannungsregelschaltung 3, und es wird senkrecht zu seiner Ebene von Plus-, Feld und Masseelektroden
308, 309 bzw. 310 durchsetzt, die an einem Elektrodenbereich am Rand der Schaltung 3 angelötet sind. Die in vorbestimmten
Abständen voneinander angeordneten Elektroden liegen längs dieses Rands des Substrats 312 auf einer gemeinsamen Linie.
Die andere Fläche des Substrats 312 ist am Boden eines U-förmigen Kühlkörpers 315 mit Hilfe eines Silikongummi-Klebmittels
313 befestigt. Der Boden des Kühlkörpers 315 erstreckt
sich praktisch über die Erstreckung des Substrats 312, wobei er gemäß Fig. 7 auf passende Weise gegenüber den Elektroden
308 - 310 elektrisch isoliert ist.
Auf diese Weise ist der Hauptteil oder Körper des Spannungsreglers
fertiggestellt.
In diese Anordnung werden sodann auf die in Verbindung mit den Fig. 2 bis 4 beschriebene Weise die Bürsten 12 in die zugeordneten
Bohrungen 23a im Formteil 23 eingesetzt, worauf die Anschlußleitungen oder -litzen 13, nachdem sie durch die
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Schraubenfedern 14 hindurchgezogen worden sind, an Plus-
und Feldpol 15 bzw. 16 angelötet werden, die an der Fläche
des Formteils befestigt sind, an welcher sich die Bohrungen 23a - 23c öffnen. Wie am besten aus Fig. 5 hervorgeht, ist
der Pluspol 15 im Mittelteil der Oberseite des Formteils
23 befestigt, so daß er das obere Ende der Bohrung 23a teilweise verschließt. Der Feldpol 16 ist am rechten Teil der
Formteil-Oberseite so angebracht, daß er die äußere Bohrung 23a teilweise verschließt und mit seiner Schraubenbohrung mit
der rechten Schrauben-Bohrung 23c fluchtet. Ebenso ist der Massepol 17 links vom Pluspol 15 an der Oberseite des Formteils
23 so angebracht, daß seine Schraubenbohrung mit der linken Bohrung 23c fluchtet. Die Klemmen oder Pole weisen
weiterhin abgebogene Anschlußfahnen auf, die aus noch zu
erläuternden Gründen in vorbestimmten Abständen voneinander und neben der Bohrung 23b in einer Reihe angeordnet sind.
Danach wird der Hauptteil des Spannungsreglers 3 in die Ausnehmung oder Bohrung 23b im Formteil 23 eingesetzt, wobei
die drei Elektroden 308, 309 und 310 über den Klemmen oder Polen 15, 16 bzw. 17 zur benachbarten Bohrung 23a hin weisen.
Dabei greifen die freien Endabschnitte der Elektroden in Aussparungen (Fig. 6) an den Enden der hochgebogenen Enden
der Anschlußfahnen ein (vergl. Fig. 5 und 6). Die Elektroden
308 - 310 lassen sich daher leicht an den zugeordneten Klemmen oder Polen 15, 16 bzw. 17 anlöten.
Hierauf wird ein Gießharz 314 der vorher beschriebenen Art
in die Bohrung 23b des Formteils 23 um das Keramik-Substrat 312 herum eingegossen und ausgehärtet. Gemäß Fig. 7 erreicht
das Gießharz 314 dabei die Oberkante des ersten Angusses.
Auf diese Weise sind der Bürstenhalter und der Spannungsregler 3 zu einem einstückigen Gebilde zusammengesetzt, das dann
auf die in Verbindung mit den Fig. 2 bis 4 beschriebene Weise
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an der Innenfläche der rückseitigen Halterung 18 des Wechselstrom-Generators
befestigt wird, nur mit dem Unterschied, daß an der Seite des Massepols 17 die (isolierende) Büchse 19
weggelassen wird.
Die Erfindung bietet verschiedene Vorteile. Beispielsweise wird ein Temperaturanstieg im Hauptteil des Spannungsreglers 3
aufgrund einer Erwärmung der Generator-Halterung im Betrieb unter Erhöhung de.' Zuverlässigkeit der Vorrichtung verhindert,
weil der Hauptteil oder Körper des Spannungsreglers durch den Kunstharz-Formteil 23 gegenüber der Halterung thermisch
isoliert ist. Außerdem wird erfindungsgemäß die Fertigungsleistung erhöht, da die Regelvorrichtung für einen Wechselstrom-Generator
zum Aufladen eines Sammlers einfach und kostensparend hergestellt werden kann und es hierbei nicht erforderlich
ist, den Bürstenhalter 1t und das Reglergehäuse 311 (Fig. 2 bis 4) getrennt herzustellen. Da zudem die Bürstenbohrungen
23a, die Reglerbohrung 23b und die Schrauben-Bohrungen 23c im Formteil 23 in derselben Richtung verlaufen, kann
die für die Fertigung benutzte Form nach dem Gieß- oder Formvorgang in einer einzigen Richtung geöffnet werden. Hierdurch
wird die Gefahr für einen Bruch an den Schraubenbohrungen 23c beim öffnen der Form vermieden. Weiterhin ist der für das
Anlöten der Elektroden 308 - 310 an den Klemmen oder Polen 15-17 erforderliche Zeitaufwand geringer.
Obgleich die Erfindung vorstehend in einer derzeit bevorzugten Ausführungsform dargestellt und beschrieben ist, sind dem
Fachmann selbstverständlich verschiedene Änderungen und Abwandlungen möglich, ohne daß vom Rahmen und Grundgedanken der
Erfindung abgewichen wird.
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L e e r s e i t e
Claims (3)
1.)Reglervorrichtung für einen eine Feldwicklung aufweisenden
Wechselstrom-Generator zum Aufladen eines Sammlers, mit einem Gleichrichter zum Gleichrichten einer Ausgangswechselspannung
des Wechselstrom-Generators, einem Bürstenhalter zur Aufnahme einer Anzahl von Bürsten, die
in Gleitberührung mit zugeordneten Schleifringen stehen,
über die ein Feldstrom der Feldwicklung zugeführt wird,
und einem Spannungsregler mit einer Spannungsregelschaltung zur Regelung des durch die Feldwicklung fließenden
Feldstroms zwecks Regelung der Ausgangsspannung des Generators und mit einem am Generator montierten Gehäuse
zur Aufnahme der Spannungsregelschaltung, dadurch gekennzeichnet, daß Bürstenhalter und Gehäuse als einstückiger
Formteil (23) ausgebildet sind, daß der Bürstenhalber Bürstenbohrungen (23a) zur Aufnahme jeweils einer Bürste
(12) sowie Bohrungen (23c) zur Anbringung des Gehäuses
ORiGiNAL
am Wechselstrom-Generator (1) aufweist, wobei diese Bohrungen den Bürstenhalter in einer gemeinsamen Richtung
durchsetzen, und daß das Gehäuse im einstückigen Formteil (23) durch eine Ausnehmung oder Bohrung (23b) gebildet
ist, die in derselben Richtung verläuft wie die anderen Bohrungen (23a, 23c).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannungsregelschaltung als integrierter Dickschicht-Hybridschaltkreis
auf einer Fläche eines Keramik-Substrats ausgebildet ist, das seinerseits so in der Gehäuse-Ausnehmung
bzw. -Bohrung (23b) angeordnet ist, daß seine andere Fläche einem Boden des Gehäuses zugewandt
ist, und daß diese Bohrung mit einem elastischen, ausgehärteten Gießharz ausgegossen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Bürstenhalter und Gehäuse als einstückiges Gebilde aus
einem (Kunst-)Harzmaterial ausgebildet sind.
90 9 822/0768
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP1977158916U JPS6120866Y2 (de) | 1977-11-25 | 1977-11-25 |
Publications (2)
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|---|---|
| DE2850952A1 true DE2850952A1 (de) | 1979-05-31 |
| DE2850952C2 DE2850952C2 (de) | 1983-02-24 |
Family
ID=15682136
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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Country Status (4)
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| JP (1) | JPS6120866Y2 (de) |
| DE (1) | DE2850952C2 (de) |
| GB (1) | GB2008860B (de) |
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE2938275A1 (de) * | 1979-09-21 | 1981-04-09 | Robert Bosch Gmbh, 7000 Stuttgart | Spannungsregler fuer generatoren |
| FR2562008A1 (fr) * | 1984-03-30 | 1985-10-04 | Bosch Gmbh Robert | Alternateur a courant triphase pour vehicule comprenant des groupes de redresseurs de courant |
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| JPS5026882U (de) * | 1973-06-30 | 1975-03-27 | ||
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1977
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-
1978
- 1978-11-24 DE DE2850952A patent/DE2850952C2/de not_active Expired
- 1978-11-27 GB GB7846188A patent/GB2008860B/en not_active Expired
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Also Published As
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|---|---|
| MY8500535A (en) | 1985-12-31 |
| JPS6120866Y2 (de) | 1986-06-23 |
| GB2008860B (en) | 1982-08-18 |
| GB2008860A (en) | 1979-06-06 |
| JPS5484016U (de) | 1979-06-14 |
| DE2850952C2 (de) | 1983-02-24 |
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