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DE2850887A1 - Felge fuer drahtspeichenraeder und verfahren zu ihrer herstellung - Google Patents

Felge fuer drahtspeichenraeder und verfahren zu ihrer herstellung

Info

Publication number
DE2850887A1
DE2850887A1 DE19782850887 DE2850887A DE2850887A1 DE 2850887 A1 DE2850887 A1 DE 2850887A1 DE 19782850887 DE19782850887 DE 19782850887 DE 2850887 A DE2850887 A DE 2850887A DE 2850887 A1 DE2850887 A1 DE 2850887A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
metal
rim
metal band
rolling mill
wheel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19782850887
Other languages
English (en)
Inventor
Dieter Glockner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19782850887 priority Critical patent/DE2850887A1/de
Publication of DE2850887A1 publication Critical patent/DE2850887A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B21/00Rims
    • B60B21/06Rims characterised by means for attaching spokes, i.e. spoke seats
    • B60B21/062Rims characterised by means for attaching spokes, i.e. spoke seats for bicycles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metal Rolling (AREA)

Description

  • Felge für Drahtspeichenräder und Verfahren zu ihrer Herstellung
  • Die Erfindung bezieht sich auf Felgen für Drahtspeichenräder für leichte Fahrzeuge und Verfahren zu ihrer Herstellung. Es sind schon zahlreiche, verschiedene Verfahren zur Herstellung von Felgen bekannt. Die Erfindung hat sich zur Aufgabe gestellt, die Herstellung der Felgen von Drahtspeichenrädern für leichte Fahrzeuge zu verbessern und dabei zu vereinfachen, mit dem Ziel, daß diese Räder sehr präzise und gleichzeitig billig hergestellt werden können. Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß zwei Metallbänder mit ihren Breitseiten übereinanderliegend gemeinsam in ein Walzwerk mit profilierten Walzen eingeführt und darin entsprechend dem vorgesehenen Felgenprofil profiliert und kreisbogenförmig gekrümmt und nach Bildung eines vollständigen Radringes abgeschnitten werden, daß dann die beiden gebildeten Ringe gegeneinander in Richtung des Umfanges verdreht, hierauf durch Umbördelung der Randzone des Innenringes über die Ränder des Außenringes fest verbunden werden und die dadurch gebildete Felge gelocht wird.
  • Es ist zweckmäßig, wenn beim Einführen der beiden Metallbänder in das Walzwerk das zur Herstellung des inneren Ringes verwendete Metallband breiter ist als das andere Band und wenn die in die Führungsrollen und das Walzwerk entsprechend eingearbeitetenRillen und Formen symmetrisch zueinander geführt werden.
  • Weitere Fortbildungen und Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet und werden nachstehend in Verbindung mit den ein Ausführungsbeispiel darstellenden Figuren beschrieben.
  • Es zeigt: Fig. i eine erfindungsgemäße Vorrichtung zum gleichzeitigen Herstellen der zwei ineinanderliegenden Ringen der Felge aus zwei verschiedenen Metallbändern, Fig. 2 die Ansicht einer aus zwei Metallbändern gemeinsam gewickelten zweiteiligen Felge und Fig. 3 den Schnitt durch eine Felge nach Fig. 2.
  • Eine erfindungsgemäße zweiteilige Felge wird, wie aus Fig. i ersichtlich, vorteilhaft und kostengünstig aus zwei zweckmäßig verschieden breiten Bändern l und 2, die gemeinsam in einer Vorrichtung verformt werden, gefertigt. Dabei werden die Metallbänder l und 2 zweckmäßig übereinander zuerst durch zwei horizontale Führungsrollen 3 und dann durch zwei vertikale Führungsrollen 31 symmetrisch geführt und gelangen dann in das Walzwerk mit den einzelnen Walzen 4. In diesen Walzen 4 wird nacheinander ein gerades Felgenprofil 5 in beide Bänder 1 und 2 gewalzt.
  • Die über die Führung 6 radial verstellbare Profilwalze 7 formt über die feste Profilwalze 7' enen im Durchmesser genau einstellbaren Radring 8, welcher bogenförmig durch die Abschneidvorrichtung 9 gewickelt wird. Nach Erreichen eines vollen Ringes von 360 Grad bezogen auf die Abschneidposition 9' am Abschneidmesser der Absctmeidvorrichtung 9 wird zweckmäßig das Walzwerk stillgesetzt und über das Abschneidmesser 9' der aus dem Metallband 1 gefertigten inneren Ring 13 und dem Metallband 2 gefertigten äußeren Ring 14 bestehende Radring abgeschnitten.
  • Mittels einer (nicht dargestellten) Verdrehvorrichtung wird nun der aus dem breiteren Metallband 1 hergestellte innere Ring 13 in Richtung des Umfanges gegen den aus dem schmäleren Metallband 2 hergestellten äußeren Ring 14 verdreht und zwar zweckmäßigerweise um etwa 1800, so daß also die Stoßstelle 16 des inneren Ringes 13 und die Stoßstelle 17 des äußeren Ringes 14 einander diametral gegenüberliegen wie aus Fig. 2 ersichtlich. Dabei ist es vorteilhaft, wenn der Bördelrand 19 des inneren Ringes noch hochsteht, damit ein leichteres Verschieben der Ringe 13 und 14 gegeneinander möglich ist.
  • In einer weiteren Vorrichtung wird dieser aus innerem Ring 13 und äußerem Ring 14 bestehende Felgenring gespannt und die beiden in Fig. 3 gestrichelt gezeichneten hochstehenden Bördelränder 19 des inneren Ringes 13 um den Rand des äußeren Ringes 14 gebördelt, wie in Fig. 3 durch voll gezeichnete Linien dargestellt ist. Die beiden Bördel 20 geben der Felge die nötige Stabilität und Festigkeit.
  • Abweichend von dem dargestellten Ausführungsbeispiel kann diese Fertigung auch für andere Felgenkonstruktionen vorteilhaft angewendet werden.
  • Das Material für den inneren Feigenring kann vorteilhaft auf der Sichtseite eine hochwertige galvanische oder sonstige korrosionsschützende und optisch gut wirkende Schicht haben, während das Material für den Außenring eine billigere korrosionsbeständige Oberfläche haben kann. Beim erfindungsgemäßen Herstellungsverfahren wird die bei anderen Herstellungsverfahren durch Schweißen hervorgerufene Beschädigung bzw. Beeinträchtigung der sichtbaren Oberfläche vermieden.
  • Leerseite

Claims (6)

  1. Patentansprüche Ci Verfahren zum Herstellen von Felgen für Drahtspeichenräder, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß zwei Metallbänder (1, 2) mit ihren Breitseiten übereinanderliegend gemeinsam in ein Walzwerk mit profilierten Walzen (4) eingefuhrt und darin entsprechend dem vorgesehenen Felgenprofil profiliert und kreisbogenförmig gekrümmt und nach Bildung eines vollständigen Radringes (8) abgeschnitten werden, daß dann die beiden gebildeten Ringe (13, 14) gegeneinander in Richtung des Umfanges verdreht, hierauf durch Umbördelung der Randzone des inneren Ringes (13) über die Ränder des äußeren Ringes (14) fest verbunden werden und die dadurch gebildete Felge gelocht wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Metallbänder (1, 2) unterschiedlicher Breite in das Walzwerk derart eingeführt werden, daß das breitere Metallband auf der Innenseite des gebildeten Radringes (8) zu liegen kommt.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch eine derartige Anordnung der beiden Metallbänder (1, 2) beim Einführen zwischen die Walzen (4) des Walzwerkes, daß die Symmetrie-Ebene des breiteren Metallbandes, welches sich in dessen Längsrichtung und senkrecht zu seiner breiteren Seite erstreckt, mit der entsprechenden Symmetrie-Ebene des schmaleren Metallbandes koinzidiert.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Randzonen des breiteren Metallbandes (i) vor dem mit dem anderen Metallband gemeinsam erfolgenden Profilieren in Richtung zum anderen Metallband (2) abgebogen sind.
  5. 5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß dem zur Herstellung der Profilierung dienenden Walzwerk ein Metallband (i) zugeführt wird, welches auf dem vom anderen Metallband (2) abgewendeten, der Radachse zugewendeten Seite mit einer korrosionsbeständigen Schicht, vorzugsweise einer hochwertigen, durch Galvanisierung hergestellten Metallschicht, bedeckt ist.
  6. 6. Felge für Drahtspeichenrad, hergestellt mit einem Verfahren nach einem der Ansprüche i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus zwei mit ihren Breitseiten einander sich berührenden konzentrischen Ringen aus je einem profilierten Metallband besteht, die Stoßstellen (16 bzw. 17) der beiden Metallbänder (1 bzw. 2) entlang des Umfanges gegeneinander versetzt sind und das der Radachse näherliegende innere Metallband (i) an den Randzonen nach außen abgebogen ist und die Ränder des anderen äußeren Metallbandes (2) umgreifen und mit diesem mittels Umbördelung fest verbunden sind.
DE19782850887 1978-11-24 1978-11-24 Felge fuer drahtspeichenraeder und verfahren zu ihrer herstellung Withdrawn DE2850887A1 (de)

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DE2850887A1 true DE2850887A1 (de) 1980-06-04

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Country Status (1)

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DE (1) DE2850887A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3942191A1 (de) * 1988-12-23 1990-07-12 Koho Es Gepipari Tervezoe Vall Trennvorrichtung fuer biegemaschinen
DE102012001815B4 (de) * 2011-02-01 2021-06-24 Shimano Inc. Fahrradfelge und Fahrradfelgenherstellungsverfahren

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3942191A1 (de) * 1988-12-23 1990-07-12 Koho Es Gepipari Tervezoe Vall Trennvorrichtung fuer biegemaschinen
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