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DE2850860B1 - Sicherheitsschaltung fuer temperaturgeregelte,mit Wechselspannung betriebene elektrische Heiz- oder Waermegeraete - Google Patents

Sicherheitsschaltung fuer temperaturgeregelte,mit Wechselspannung betriebene elektrische Heiz- oder Waermegeraete

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DE2850860B1
DE2850860B1 DE2850860A DE2850860A DE2850860B1 DE 2850860 B1 DE2850860 B1 DE 2850860B1 DE 2850860 A DE2850860 A DE 2850860A DE 2850860 A DE2850860 A DE 2850860A DE 2850860 B1 DE2850860 B1 DE 2850860B1
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temperature
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setpoint
bridge
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DE2850860A
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Hermann Zuerker
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Beurer GmbH and Co
Original Assignee
Beurer GmbH and Co
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Publication date
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    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D23/00Control of temperature
    • G05D23/19Control of temperature characterised by the use of electric means
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
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    • G05D23/00Control of temperature
    • G05D23/19Control of temperature characterised by the use of electric means
    • G05D23/1906Control of temperature characterised by the use of electric means using an analogue comparing device
    • G05D23/1909Control of temperature characterised by the use of electric means using an analogue comparing device whose output amplitude can only take two discrete values
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H5/00Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal non-electric working conditions with or without subsequent reconnection
    • H02H5/04Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal non-electric working conditions with or without subsequent reconnection responsive to abnormal temperature
    • H02H5/042Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal non-electric working conditions with or without subsequent reconnection responsive to abnormal temperature using temperature dependent resistors

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Control Of Resistance Heating (AREA)
  • Control Of Temperature (AREA)

Description

  • Bei dieser bekannten Sicherheitsschaltung ist der Sicherheitsschalter ein mechanischer Schalter, der von einem Auslösemagneten geöffnet werden kann. Der Auslösemagnet selbst wird durch ein Triac gesteuert, das zur Öffnung des Sicherheitsschalters durchzündet, wenn die Istwertspannung über einen mittels eines Potentiometers fest einstellbaren Wert der Kontrollspannung steigt. Die Kontrollspannung muß daher größer als der größte einstellbare Wert der Sollwertspannung sein, damit die Istwertspannung unter normalen Betriebsverhältnissen, d. h. außer im Fehler-oder Störungsfall, niemals die Kontrollspannung erreichen kann. Die Stromunterbrechung durch den Sicherheitsschalter erfolgt daher bei dem bekannten Gerät immer erst bei sehr hohen Temperaturen, die oberhalb des Temperaturbereiches des Temperaturreglers liegen.
  • Das ist besonders dann nachteilig, wenn die Sollwerttemperatur des Temperaturreglers bis zu vergleichsweise niedrigen Werten einstellbar ist, und die Stromunterbrechung durch den Sicherheitsschalter auch schon bei nur geringfügig über der jeweils eingestellten Sollwerttemperatur liegender Kontrolltemperatur erwünscht wäre. Die dieser Kontrolltemperatur entsprechende Kontrollspannung der der verstellbaren Sollwerttemperatur entsprechenden Sollwertspannung einfach nachzuführen, würde diese Schwierigkeiten nicht beheben, da dann bei niedrig eingestellter Kontroll- und Sollwerttemperatur der Fall eintreten könnte, daß schon beim Einschalten des an sich fehlerfreien, aber noch unbeheizten, sich auf der Umgebungstemperatur befindlichen Gerätes der Sicherheitsschalter im Sinne einer Stromunterbrechung ausgelöst wird, weil die Umgehungstemperatur vergleichsweise hoch ist, jedenfalls über der der Kontrollspannung entsprechenden Temperatur und daher die Istwertspannung an sich bereits über der Kontrollspannung liegt. Die Auslösung des Sicherheitsschalters im Sinne einer Stromunterbrechung würde also stattfinden, obwohl das den Stromfluß durch den Heizleiter steuernde Triac wegen der über der Sollwerttemperatur liegenden Istwerttemperatur keine Zündimpulse erhält, in der Serienschaltung aus dem Heizleiter, dem Triac und dem Sicherheitsschalter also überhaupt kein Strom fließt, somit auch keine Überhitzungsgefahr für das Gerät besteht. Ein solches Auslösen des Sicherheitsschalters könnte jedoch irrtümlich den Eindruck erwecken, es handele sich um einen Fehler oder um eine Störung im Gerät.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Sicherheitsschaltung der eingangs genannten Art so auszubilden, daß der Strom durch den Heizleiter bei die Sollwerttemperatur überschreitender Istwerttemperatur mit Sicherheit, d.h. auch im Fehler- oder Störungsfalle, unterbrochen wird, also merklich höhere Gerätetemperaturen als die Sollwerttemperatur mit Sicherheit nicht auftreten können, aber auch Stromunterbrechungen nur deswegen, weil bei noch unbeheiztem Gerät die Umgebungstemperatur über der Sollwerttemperatur liegt, vermieden werden.
  • Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß in Serie mit dem Heizleiter und dem steuerbaren bidirektionalen Schalter ein zweiter steuerbarer bidirektionaler Schalter liegt, zu dessen Steuerung ein zweiter von einer zweiten Differentialverstärkeranordnung so geführter Steuersignalgenerator vorgesehen ist, daß die den Stromfluß im zweiten bidirektionalen Schalter freigebenden Steuersignale nur bei Sollwertspannungen entstehen, die innerhalb eines von der zweiten Differentialverstärkeranordnung gebildeten Spannungsfensters liegen, das einerseits im Sinne tieferer Temperatur durch die Istwertspannung, andererseits im Sinne höherer Temperatur durch eine am Istwert-Brückenzweig abgenommene obere Kontrollspannung begrenzt ist und daß die einerseits durch die bei kaltem Gerät tiefstmögliche Istwerttemperatur und andererseits durch die größte einstellbare Sollwerttemperatur bestimmte Größe des Spannungsfensters beider Differentialverstärkeranordnungen klein im Vergleich zur Brückengleichspannung ist.
  • Der durch die Erfindung erreichte Vorteil besteht im wesentlichen darin, daß auch im Fehler- oder Störungsfall ein völlig sicheres Abschalten des Gerätes schon bei die Sollwerttemperatur überschreitender Istwerttemperatur gewährleistet ist. Dies wird einmal dadurch erreicht, daß durch die Serienschaltung von zwei steuerbaren bidirektionalen Schaltern und durch die parallele Anordnung ihrer Steuersignalgeneratoren und der sie führenden Differentialverstärkeranordnungen ein Fehler in diesen Bauteilen nicht zu einer Unterbrechung oder Störung des Regelkreises führen kann, da die Funktion des fehlerhaften Bauteiles durch das jeweils entsprechende andere noch betriebsfähige Bauteil allein übernommen werden kann. Jedoch wird allein dadurch die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe noch nicht gelöst, denn im Sollwert- und/oder Istwert-Brückenzweig auftretende Fehler können zu Änderungen der Soll- oder Istwertspannungen führen, die trotz voller Betriebsfähigkeit aller anderen Bauteile des Regelkreises Überhitzungen des Gerätes zur Folge haben. Diese Schwierigkeit wird durch die von der Erfindung vorgesehene besondere Beaufschlagung der Spannungsfenster beider Differentialverstärkeranordnungen mit den Ist- und Sollwertspannungen sowie mit den von dem Sollwert- und dem Istwert-Brückenkreis abgeleiteten beiden Kontrollspannungen gelöst. So ist das Spannungsfenster der einen Differentialverstärkeranordnung nur vom Istwert-Brückenzweig, das der anderen nur vom Sollwert-Brückenzweig abgeleitet.
  • Diese beiden Spannungsfenster mit ihrer vom jeweils anderen Brückenzweig abgeleiteten Mittelspannung, also mit den Istwert- und Sollwertspannungen und den beiden Kontrollspannungen bilden zwei unabhängige, frei eingestellte Systeme, die nur bei ordnungsgemäßen Zustand des Istwert- und Sollwert-Brückenzweiges so ineinandergreifen, daß ein Betrieb des Gerätes überhaupt möglich ist Schon sehr kleine störungsbedingte Veränderungen in einem der beiden Brückenzweige genügen, die Fensterspannungen an den Eingängen beider Differentialverstärkeranordnungen so zu verschieben, daß an beiden steuerbaren bidirektionalen Schaltern die den Stromfluß freigebenden Steuersignale unterdrückt werden, der Heizleiter also stromfrei wird, bzw. bleibt Die einzigen Fälle, in welchen nur einer dieser beiden Schalter die Sicherheitsfunktion wahrnimmt, sind die, in welchen einer der beiden Brückenzweige im Bereich des von ihm gebildeten Spannungsfenster aufgetrennt wird. Dann unterbricht nur noch derjenige Schalter, dessen Steuersignalgenerator von der Differentialverstärkeranordnung gesteuert wird, deren Spannungsfenster vom nicht aufgetrennten Brückenzweig abgeleitet ist Bei dem aus dem Istwert-Brückenzweig abgeleiteten Spannungsfenster der zweiten Differentialverstärkeranordnung braucht übrigens die obere Kontrollspannung nicht konstant zu sein. Eine besonders einfache und daher bevorzugte Ausführungsform ist somit dadurch gekennzeichnet, daß im Istwert-Brückenzweig der temperaturabhängige Widerstand einen positiven Temperaturkoeffizienten besitzt und einerseits am einen Pol der Brückengleichspannung liegt, und daß sich die um die Größe des Spannungsfensters über der Istwertspannung liegende obere Kontrollspannung wie die Istwertspannung temperaturabhängig verändert. Im übrigen ist es erforderlich, daß bei Ausbildung der beiden steuerbaren bidirektionalen Schalter als in Reihe liegende Triacs die Zündelektrode mindestens desjenigen Triacs, das zwischen dem Heizleiter und dem anderen an die Schaltungsmasse angeschlossenen Triac liegt, über einen Ableitwiderstand mit der Schaltungsmasse verbunden ist. Nur dann ist eine einwandfreie Arbeitsweise dieses Triacs gewährleistet.
  • Anhand der einzigen Figur der Zeichnung wird ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Sicherheitsschaltung erläutert.
  • In der Zeichnung ist der Null-Leiter der Betriebswechselspannung mit 0, der die Phasenspannung führende Leiter mit Ubezeichnet. An beiden Leitern O, U liegt über einen - zweipoligen, von Hand zu betätigenden Ein- und Ausschalter S eine Serienschaltung, die aus dem Heizleiter RH des Gerätes, beispielsweise eines schmiegsamen Wärmegerätes, und aus zwei durch Steuersignale steuerbaren bidirektionalen Schaltern, nämlich den Triacs Tr 1 und Tr 2, besteht.
  • Die mit B1 und B2 bezeichneten, lediglich schematisch dargestellten Blöcke sind jeweils ein integrierter Nullspannungsschalter, wie er bekannt und beispielsweise in der eingangs schon erwähnten Literaturstelle »Haustechnischer Anzeiger« a. a. o. beschrieben ist.
  • Ohne daher hier auf Einzelheiten seines Aufbaus eingehen zu müssen, seien lediglich folgende Eigenschaften erwähnt: Der Anschluß jedes Nullspannungsschalters an die Betriebswechselspannung erfolgt über seine Anschlußpunkte 4 und 5, wobei der Anschlußpunkt 4 an der Schaltungsmasse M, die über den Ein-Ausschalter S mit dem Null-Leiter 0 verbunden ist, und der Anschlußpunkt 5 über eine Widerstands-Diodenkombination R 12, R 13, R 14 und D3 am Phasenleiter 4 liegen. Da diese Widerstands-Diodenkombination für das Verständnis der Erfindung ohne Bedeutung ist, kann auf die Beschreibung ihrer Funktion verzichtet werden. Am Anschlußpunkt 7 kann eine negative Gleichspannung von 15 Volt abgenommen werden, die über einen Kondensator C6 geglättet ist. Am Anschlußpunkt 6 werden Zündimpulse für die Steuerung des jeweiligen Triacs Tr 1 bzw. Tor 2 abgenommen.
  • Diese Zündimpulse sind intern durch die Phasenspannung U der Betriebswechselspannung am Anschlußpunkt 5 so synchronisiert, daß sie jeweils im Nulldurchgang der Betriebswechselspannung entstehen, jedoch nur dann, wenn die dem Anschlußpunkt 1 angelegte Spannung ihrer Größe nach zwischen den beiden den Anschlußpunkten 2 und 8 angelegten Spannungen liegt. Überschreitet die Spannung am Anschlußpunkt 1 diejenige am Anschlußpunkt 8 oder unterschreitet sie die Spannung am Anschlußpunkt 2, so werden die Zündimpulse am Anschlußpunkt 6 unterdrückt. Zwischen den Anschlußpunkten 2 und 8 besteht somit jeweils ein durch in den integrierten Nullspannungsschaltern B1, B2 enthaltene, in der Zeichnung nicht dargestellte Differentialverstärkeranordnungen gebildetes Spannungsfenster, innerhalb dem die dem Anschlußpunkt 1 anliegende Spannung liegen muß, wenn am Anschlußpunkt 6 Zündimpulse für das jeweilige Triac Trl bzw. Tr2 entstehen sollen. Am Anschlußpunkt 3 - schließlich steht eine geregelte Brückenspannung von -7,7 Volt zur Verfügung. Im Ergebnis enthält der integrierte Nullspannungsschalter B1 bzw. B 2 nicht nur die bereits erwähnte, jeweils sein Spannungsfenster bildende Differentialverstärkeranordnung, sondern auch einen von ihr in der bereits beschriebenen Weise geführten Steuersignalgenerator, der die für die Steuerung des jeweiligen Triacs Tr 1 bzw.
  • Tr2 benötigten Steuersignale in Form von Zündimpulsen erzeugt. Im einzelnen steuert der Nullspannungsschalter B t das Triac Tr 1, der Nullspannungsschalter B2 das Triac Tr2. In diesem Zusammenhang ist es erforderlich, mindestens das Triac Tr2, das zwischen dem Heizleiter RH und dem anderen, an die Schaltungsmasse M angeschlossenen Triac Tr 1 liegt, über einen Ableitwiderstand R 10 mit der Schaltungsmasse Mzu verbinden. Er hält die Triacstrecke zwischen der Zündelektrode G und der Triacelektrode T1 des Triacs Tor 2 auch dann gesperrt, wenn die Verbindung zwischen beiden Triacs Tr 1 und Tr2 potentialmäßig offen ist, weil das Triac Tr 1 nicht gezündet wurde. Im übrigen kann es sich aus Sicherheitsgründen empfehlen, die beiden Klemmdioden D 1 und D2 zum Schutze des Zündausganges 6 des Nullspannungsschalters B 2 vorzusehen, wobei die eine Klemmdiode D1 an der Schaltungsmasse M, die andere D2 an der festen Gleichspannung von - 15 Volt liegt Ferner empfiehlt sich die Verwendung eines hochsperrenden Typs für das Triac Tor 2. Bezüglich ihrer Anschlußpunkte 4, 7 und 5 sind die beiden Nullspannungsschalter B 1 und B2 unmittelbar parallel geschaltet.
  • Die Brückenspannung von -7,7 Volt an den Anschlußpunkten 3 beider Nullspannungsschalter B1, B2 dient zur Speisung einer Brückenschaltung mit einem Istwert-Brückenzweig aus einer Serienschaltung von ohmschen Widerständen R 1, R 1' und R 2 und einem auf der Gerätetemperatur befindlichen, als Temperaturfühler dienenden temperaturabhängigen Widerstand F zum Abgriff der Istwertspannung, wozu der temperaturabhängige Widerstand F im Ausführungsbeispiel einen positiven Temperaturkoeffizienten besitzt und einerseits am negativen Pol der Brückengleichspannung liegt, während an seinem anderen Ende über den Widerstand R 4 die Istwertspannung abgenommen wird. Diese Istwertspannung wird dem ersten Nullspannungsschalter B1 1 am Anschlußpunkt 1, dem zweiten Nullspannungsschalter B1 am Anschlußpunkt 2 zugeführt.
  • Zwischen den Widerständen R 1 und R2 des Istwert-Brückenzweiges wird weiter über den Widerstand R 3 eine obere Kontrollspannung dem Anschlußpunkt des zweiten Nullspannungsschalters B2 zugeführt. Die am Widerstand R 2 des Istwert-Brückenzweiges abfallende, zwischen den Anschlußpunkten 2 und 8 des zweiten Nullspannungsschalters B 2 anliegende Spannungsdifferenz bildet somit ein allein aus dem Istwert-Brückenzweig abgeleitetes Spannungsfenster. Dabei ist der Widerstand R 1 und der des Temperaturfühlers F jeweils groß im Verhältnis zum Widerstand R 2, so daß die Größe des Spannungsfensters zwischen den Anschlußpunkten 2 und 8 des Nullspannungsschalters B2 klein im Vergleich zur Brückenspannung von - 7,7 Volt ist. Die Kondensatoren C1, C2, C3 und C4 erfüllen lediglich eine glättende bzw. dämpfende Aufgabe. - Außerdem verfügt die Brückenschaltung über einen Sollwert-Brückenzweig aus einer Serienschaltung ohmscher Widerstände R 6, R 8, einem Potentiometer P 1 und einem Widerstand R 5. Zwischen den an der Seite des negativen Brückenspannungspoles liegenden Widerstände R 6 und R 8 wird eine untere Kontrollspannung abgenommen und dem Anschlußpunkt 2 des unteren Nullspannungsschalters B 1 zugeführt. Die am Potentiometer P1 abgenommene und dort einstellbare Sollwertspannung wird dem Anschlußpunkt 8 des unteren Nullspannungsschalters B1 und zugleich dem Anschlußpunkt 1 des oberen Nullspannungsschalters B2 zugeführt. Somit bilden die untere Kontrollspannung und die Sollwertspannung an den Anschlußpunkten 2 und 8 des unteren Nullspannungsschalters B 1 wiederum ein Spannungsfenster, das aber nun ausschließlich aus dem Sollwert-Brückenzweig abgeleitet ist. Im Ergebnis wird an beiden Nullspannungsschaltern B 1, B2 jeweils wechselweise in das nur von einem der beiden Brückenzweige abgeleitete Spannungsfenster die Hauptspannung, also die Istwert-bzw. Sollwertspannung des jeweils anderen Brückenzweiges eingeleitet. Dadurch entstehen zwei unabhängige, frei eingestellte Systeme, die nur bei ordnungsgemäßem Zustand beider Brückenzweige so ineinander greifen, daß das Gerät überhaupt in Betrieb gehen kann.
  • Denn da die Größe nicht nur des Spannungsfensters am Nullspannungsschalter B 2, sondern auch des Spannungsfensters am Nullspannungsschalter B1 klein im Vergleich zur Brückenspannung ist, genügen schon entsprechend geringe störungsbedingte Veränderungen eines der beiden Brückenzweige, um die Spannungsverhältnisse an den Anschlußpunkten 1, 2 und 8 beider Nullspannungsschalter B 1 und B 2 so zu verändern, daß die Zündimpulse an den Anschlußpunkten 6 beider Nullspannungsschalter B 1 und B 2 verschwinden, beide Triacs Tor und Tr2 also sperren. Die Größe der hierzu erforderlichen Veränderungen im Istwert- und Sollwert-Brückenzweig wird von der Größe der beiden Spannungsfenster bestimmt. Je enger die Spannungsfenster sind, um so geringere Abweichungen von der vorgegebenen Sollage genügen, die Zündimpulse zum Verschwinden zu bringen. Andererseits kann die Fenstergröße nicht beliebig klein gemacht werden, wenn in extremen betrieblichen Situationen das Gerät noch einwandfrei arbeiten sol! Beträgt beispielsweise der Spannungsabfall über das Potentiometer P 1 entsprechend dem Sollwertbereich zwischen 20"C und der Maximaltemperatur von etwa 60"C 300mV, so müssen beide Fenster jeweils ca. 600mV groß sein, damit das noch unbeheizte und sich u. U. auf einer Umgebungstemperatur von nur -200C befindliche Gerät noch einschaltet und arbeitet, wenn die Sollwerttemperatur maximal auf 60"C eingestellt ist.
  • Denn bei dieser Situation darf am Nullspannungsschalter B2 die obere Kontrollspannung am Anschlußpunkt 8 nicht kleiner als die Sollwertspannung am Anschlußpunkt 1, bzw. am unteren Nullspannungsschalter B 1 die Istwertspannung am Anschlußpunkt 1 nicht kleiner als die untere Kontrollspannung am Anschlußpunkt 2 sein.
  • Die geringe Fenstergröße von 600 mV im Vergleich zur Brückenspannung von -7,7 Volt läßt erkennen, daß in der Tat schon sehr geringe Veränderungen in einem der Brückenzweige dazu führen, die beiden Spannungsfenster an den Nullspannungsschaltern B 1 und B2 relativ zu ihren jeweiligen Mittelspannungen am Anschluß.
  • punkt 1 soweit zu verschieben, daß die Zündimpulse an den Anschlußpunkten 6 beider Nullspannungsschalter ausgetastet werden. Die einzigen Fälle, in denen diese Austastung nur an einem der beiden Triacs Trl bzw.
  • Tr2 erfolgt, sind die, bei welchen einer der beiden Brückenzweige gerade im Bereich innerhalb des von ihm abgeleiteten Spannungsfensters aufgetrennt wird, weil dann die Größe dieses Fensters praktisch gleich der Brückengleichspannung wird. Dann arbeitet aber wegen der entsprechend starken Spannungsverschiebung der Mittelspannung im jeweils anderen Nullspannungsschalter die von ihm bewirkte Zündimpulsunterdrükkung um so sicherer. Wird zum Beispiel zur Erläuterung dieser Umstände der Istwert-Brückenzweig am Widerstand R2 aufgetrennt, so nimmt die obere Kontrollspannung am Anschlußpunkt 8 des Nullspannungsschalters B 2 praktisch das Potential der Schaltungsmasse M, die untere Fenstergrenze am Anschlußpunkt 2 praktisch das Potential von - 7,7 Volt an. Die am Anschlußpunkt 1 des Nullspannungsschalters B2 liegende Sollwertspannung liegt somit immer innerhalb des Fensters, so daß die Zündimpulse am Anschlußpunkt 6 für das Triac Tr2 weiterhin auftreten. Da jedoch die die untere Fenstergrenze am Anschlußpunkt 2 des oberen Nullspannungsschalters B2 bildende Spannung die Istwertspannung ist, die zugleich am Anschlußpunkt 1 des unteren Nullspannungsschalters B1 anliegt, hat der durch das Auftrennen bei R2 entstehende sofortige Abfall der Istwertspannung auf - 7,7 Volt zur Folge, daß die Istwertspannung am Anschlußpunkt 1 des unteren Nullspannungsschalters B1 unter dessen untere Kontrollspannung am Anschlußpunkt 2 fällt, woraufhin die Zündimpulse dieses Nullspannungsschalters für das Triac Tr 1 verschwinden, dieses Triac also nicht mehr zündet und der Strom durch den Heizleiter RH unterbrochen wird. - Wird andererseits der Sollwert-Brückenzweig am Widerstand R 8 aufgetrennt, so nimmt die untere Kontrollspannung am Anschlußpunkt 2 des unteren Nullspannungsschalters B 1 das Potential von -7,7 Volt der Brückengleichspannung an, während die Sollwertspannung, unabhängig von ihrer Einstellung am Potentiometer P 1, praktisch das Potential der Schaltungsmasse M annimmt. Entsprechend öffnet sich das Spannungsfenster zwischen den Anschlußpunkten 2 und 8 des unteren Nullspannungsschalters B 1, so daß dieser seine Zündimpulse für das Triac Tr 1 ungestört liefert. Jedoch hat das durch die Auftrennung am Widerstand R 8 bedingte Hochschnellen des Sollwertes auf das Potential der Schaltungsmasse <R eine entsprechende schnelle Spannungsänderung am Anschlußpunkt 1 des Nullspannungsschalters B2 zur Folge, so daß die obere Kontrollspannung am Anschlußpunkt 8 dieses Nullspannungsschalters sofort überschritten wird und die Zündimpulse für das Triac Tr2 unterdrückt werden, noch ehe sich der Istwert ändern konnte.

Claims (6)

  1. Patentansprüche: 1. Sicherheitsschaltung für temperaturgeregelte, mit Wechselspannung betriebene elektrische Heiz-oder Wärmegeräte, mit einer von der Betriebswechselspannung gespeisten Serienschaltung aus dem Heizleiter des Gerätes und einem den Strom durch den Heizleiter steuernden und dazu seinerseits durch Steuersignale steuerbaren bidirektionalen Schalter, insbesondere Triac, ferner mit einem so von einer Differentialverstärkeranordnung geführten Steuersignalgenerator, daß die den Stromfluß im bidirektionalen Schalter freigebenden Steuersignale nur bei Istwerttemperaturen entstehen, deren entsprechende Istwertspannung innerhalb eines von der Differentialverstärkeranordnung gebildeten Spannungsfensters liegt, das einerseits im Sinne tieferer Temperatur durch eine untere Kontrollspannung und andererseits im Sinne höherer Temperatur durch eine der Sollwerttemperatur entsprechende Sollwertspannung begrenzt ist, und mit einer von einer Brückengleichspannung gespeisten Brückenschaltung mit einem Istwert-Brückenzweig aus einer Serienschaltung von ohmschen Widerständen und einem auf der Gerätetemperatur befindlichen, als Temperaturfühler dienenden temperaturabhängigen Widerstand zum Abgriff der lstwertspannung und mit einem zum Istwert-Brückenzweig parallelen Sollwert-Brückenzweig aus einer Serienschaltung ebenfalls ohmscher Widerstände zum Abgriff der unteren Kontrollspannung und der Sollwertspannung, die an einem im Sollwert-Brückenzweig liegenden Potentiometer einstellbar sein kann, dadurch gekennzeichnet, daß in Serie mit dem Heizleiter (RH) und dem steuerbaren bidirektionalen Schalter (TR 1) ein zweiter steuerbarer bidirektionaler Schalter (Tr2) liegt, zu dessen Steuerung ein zweiter von einer zweiten Differentialverstärkeranordnung so geführter Steuersignalgenerator vorgesehen ist, daß die den Stromfluß im zweiten bidirektionalen Schalter (tor2) freigebenden Steuersignale nur bei Sollwertspannungen entstehen, die innerhalb eines von der zweiten Differentialverstärkeranordnung gebildeten Spannungsfensters liegen, das einerseits im Sinne tieferer Temperatur durch die Istwertspannung, andererseits im Sinne höherer Temperatur durch eine am Istwert-Brückenzweig abgenommene obere Kontrollspannung begrenzt ist, und daß die einerseits durch die bei kaltem Gerät tiefstmögliche Istwerttemperatur und andererseits durch die größte einstellbare Sollwerttemperatur bestimmte Größe des Spannungsfensters beider Differentialverstärkeranordnungen klein im Vergleich zur Brükkengleichspannüng ist.
  2. 2. Sicherheitsschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Istwert-Brückenzweig der temperaturabhängige Widerstand (F) einen positi ven Temperaturkoeffizienten besitzt und einerseits am einen Pol der Brückengleichspannung liegt, und daß sich die um die Größe des Spannungsfensters über der Istwertspannung liegende obere Kontrollspannung wie die Istwertspannung temperaturabhängig verändert.
  3. 3. Sicherheitsschaltung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Ausbildung der beiden steuerbaren bidirektionalen Schalter als in Reihe liegende Triacs (Tr 1, Tr2) die Zündelelektrode (G) mindestens desjenigen Triacs (tor2), das zwischen dem Heizleiter (RH) und dem anderen, an die Schaltungsmasse (M) angeschlossenen Triac (Tr 1) liegt, über einen Ableitwiderstand (R 10) mit der Schaltungsmasse verbunden ist.
  4. Die Erfindung betrifft eine Sicherheitsschaltung für temperaturgeregelte, mit Wechselspannung betriebene elektrische Heiz- oder Wärmegeräte, mit einer von der Betriebswechselspannung gespeisten Serienschaltung aus dem Heizleiter des Gerätes und einem den Strom durch den Heizleiter steuernden und dazu seinerseits durch Steuersignale steuerbaren bidirektionalen Schalter, insbesondere Triac, ferner mit einem so von einer Differentialverstärkeranordnung geführten Steuersignalgenerator, daß die den Stromfluß im bidirektionalen Schalter freigebenden Steuersignale nur bei Istwerttemperaturen entstehen, deren entsprechende Istwertspannung innerhalb eines von der Differentialverstärkeranordnung gebildeten Spannungsfensters liegt, das einerseits im Sinne tieferer Temperatur durch eine untere Kontrollspannung und andererseits im Sinne höherer Temperatur durch eine der Sollwerttemperatur entsprechende Sollwertspannung begrenzt ist, und mit einer von einer Brückengleichspannung gespeisten Brückenschaltung mit einem Istwert-Brückenzweig aus einer Serienschaltung von ohmschen Widerständen und einem auf der Gerätetemperatur befindlichen, als Temperaturfühler dienenden temperaturabhängigen Widerstand zum Abgriff der Istwertspannung und mit einem zum Istwert-Brückenzweig parallelen Sollwert-Brückenzweig aus einer Serienschaltung ebenfalls ohmscher Widerstände zum Abgriff der unteren Kontrollspannung und der Sollwertspannung, die an einem im Sollwert-Brückenzweig liegenden Potentiometer einstellbar sein kann.
  5. Schaltungen dieser Art dienen zu einer Temperaturregelung des Heiz- oder Wärmegerätes und sind in Bauformen mit einem beispielsweise integrierten, kurz als Nullspannungsschalter bezeichneten Schaltungsbaustein in der Literaturstelle »Haustechnischer Anzeiger«,
  6. 6.Jg., Nur. 2 vom 9.2.1976, Seite44, beschrieben. Sie besitzen den Nachteil, daß die Temperaturregelung im Falle einer Störung oder eines Fehlers im Regelkreis ausfallen und das Gerät sich auf unerwünscht oder gar gefährlich hohe Temperaturen erhitzen kann. Aus der DE-OS 25 46 573 ist es bekannt, diesen insbesondere bei schmiegsamen Wärmegeräten äußerst störenden Nachteil durch einen mit dem Heizleiter und dem steuerbaren bidirektionalen Schalter in Serie liegenden Sicherheitsschalter zu beheben, zu dessen Steuerung ein Kontrollkomparator vorgesehen ist, der die der Istwerttemperatur entsprechende Istwertspannung des Temperaturreglers mit einer Kontrollspannung vergleicht, die im Sinne höherer Temperatur über der der Sollwerttemperatur entsprechenden Sollwertspannung des Temperaturreglers liegt. Zu weit gehende Überhitzungen des Heiz- oder Wärmegerätes bei Störungen des Regelkreises können dann dadurch verhindert werden, daß durch selbsttätiges Auslösen des Sicherheitsschalters eine weitere Stromführung im Heizleiter unterbrochen wird.
DE2850860A 1978-11-24 1978-11-24 Sicherheitsschaltung für temperaturgeregelte, mit Wechselspannung betriebene elektrische Heiz- oder Wärmegeräte Expired DE2850860C2 (de)

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DE2850860A DE2850860C2 (de) 1978-11-24 1978-11-24 Sicherheitsschaltung für temperaturgeregelte, mit Wechselspannung betriebene elektrische Heiz- oder Wärmegeräte
NL7908034A NL7908034A (nl) 1978-11-24 1979-11-02 Veiligheidsschakeling voor in temperatuur geregelde, met wisselspanning bedreven elektrische verhittings- of verwarmingsinrichtingen.

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DE2850860A DE2850860C2 (de) 1978-11-24 1978-11-24 Sicherheitsschaltung für temperaturgeregelte, mit Wechselspannung betriebene elektrische Heiz- oder Wärmegeräte

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DE2850860C2 DE2850860C2 (de) 1980-12-18

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DE2850860A Expired DE2850860C2 (de) 1978-11-24 1978-11-24 Sicherheitsschaltung für temperaturgeregelte, mit Wechselspannung betriebene elektrische Heiz- oder Wärmegeräte

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NL (1) NL7908034A (de)

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