DE2850783A1 - Verfahren zur einstellung der dicke einer fluessigen metallbeschichtung auf einem metallsubstrat sowie vorrichtung zur durchfuehrung eines solchen verfahrens - Google Patents
Verfahren zur einstellung der dicke einer fluessigen metallbeschichtung auf einem metallsubstrat sowie vorrichtung zur durchfuehrung eines solchen verfahrensInfo
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Description
PATC NTANWALTE A. GRÜNECKER
OPL-ΙΝα
- 5*~ H. KINKELDEY
DR-INQ
K. SCHUMANN
P. H. JAKOS
DCL-INd
6. BEZOLO
Π» (SINK-
8 MÜNCHEN
P 13 337
Verfahren zur Einstellung der Dicke einer flüssigen
Metallbeschichtung auf einem Metallsubstrat sowie
Vorrichtung zur Durchführung eines solchen
Vorrichtung zur Durchführung eines solchen
Verfahrens
Die Erfindung betrifft allgemein ein Verfahren zur Entfernung
des Überschusses einer flüssigen Metallbeschichtung von einem Substrat, wie beispielsweise einem Substrat,
das im Schmelztauchverfahren mit einem Metall
beschichtet worden ist, sowie insbesondere ein Verfahren zur Einstellung bzw. Steuerung der Dicke einer solchen Metallbeschichtung.
beschichtet worden ist, sowie insbesondere ein Verfahren zur Einstellung bzw. Steuerung der Dicke einer solchen Metallbeschichtung.
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Wenn ein eisenhaltiges Metall, beispielsweise Eisen, mit
kontinuierlicher Länge, wie beispielsweise ein Streifen, eine Stange, ein Draht oder Formstücke mit konstantem
Querschnitt, eine Beschichtung aus einem anderen Metall aufnehmen soll, wird es häufig durch eine geschmolzene
Masse bzw. ein Schmelzbad aus dem Beschichtungsmetall gezogen.
Wenn das beschichtete Produkt kontinuierlich aus dem Beschichtungsbad
bzw. Tauchbad herausgenommen wird, wird es üblicherweise durch eine Abstreifzone geführt, wo
ein etwaiger Überschuß an Beschichtungsmetall abgestreift oder abgeblasen wird, um eine mehr oder weniger gleichmäßige Schicht auf dem Basismetall zu erzeugen.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein neues Verfahren
zur Entfernung des überschüssigen Beschichtungsmetalls von dem Substrat, wobei es sich bei dent Beschichtungsmetall
um Zink, Zinn, Aluminium ,Blei, oder verschiedene
Gemische dieser oder anderer Beschichtungsmetalle handeln kann.
Gemäß bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung wird
ein zweckmäßiges Verfahren zur Steuerung der Beschichtungsmasse oder zur Steuerung der Glattheit der beschichteten
Oberfläche vorgeschlagen.
Gemäß bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung werden
die üblicherweise verwendeten Abstreifer bzw. Rakel oder Luftströme bzw. Luftdüsen durch eine elektromagnetische
Induktionseinrichtung ersetzt, die sich in dem oder in
der Nähe des Punktes befindet, an dem das beschichtete Produkt aus dem Schmelzbad austritt; dadurch wird ein
stationärer, pulsierender Magnetfluß in einer Bahn aufgebaut, die sich innerhalb einer kurzen Strecke im wesentlichen
in Richtung der Bewegung des Produktes in das Produkt erstreckt und dann aus dem Produkt austritt. Nach.
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einer bevorzugten Ausführungsform tritt die Flußbahn, in
der Eintrittszone an der Beschichtungsoberfläche in das-: Produkt ein und verläßt das Produkt an einer Austrittsfläche an dieser Oberfläche, und zwar im wesentlichen
im rechten Winkel zu der Bewegungsrichtung.
Die Bahn des magnetischen Flusses erstreckt sich nach; dem
Verlassen des Produktes durch die Austrittszone durch
eine elektromagnetische Vorrichtung, die eine Anordnung:
zur Erzeugung einer oszillierendenr elektromagnetischen.
Kraft enthält. Die Bahn des Flusses verläuft dann zurück
zur Eintrittszone, um die schleifenförmige Bahn
des Flusses zu schließen.
Dieses System induziert zwischen der Eintrittszone und
der Austrittszone einen großen Wirbelstrom in der Ober11*
fläche der flüssigen Metallbeschichtung. Abstoßungskräf—
te, die zwischen dem Wirbelstrom und dem stationären,
oszillierenden Feld erzeugt werden, sowie innere Anziehungskräfte, die in der Beschichtung erzeugt werden
und Einschnürungen bzw. Kontraktionen bilden, wirken,
zusammen, um die Beschichtung zu glätten und überschüssiges
Beschichtungsmetall von dem Substrat zu entfernen»
Die Erfindung betrifft also die Bewegung des Substrates durch einen stationären, pulsierenden oder abwechselnden
magnetischen Fluß. Der Fluß wird in eine Bahn gerichtet, welche in einer Eintrittszone in die Beschichtung eintritt
und an einer Austrittszone die Beschichtung verläßt; diese Zonen befinden sich auf der Süßeren Oberfläche
der Beschichtung und im Abstand voneinander in Bewegungsrichtung des Substrates. Die Frequenz und die Intensität
des Flusses werden so gesteuert, daß auf die Beschichtungsoberfläche eine Kraft ausgeübt wird, die
den viskosen Zugkräften entgegengesetzt ist, die durch
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das bewegliche Substrat in der Beschichtung ausgeübt werden.
Außerdem bezieht die vorliegende Erfindung sich auf eine
Vorrichtung zur Durchführung eines solchen Verfahrens.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beiliegenden, schematischen
Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 einen Querschnitt durch eine erste Ausfüh— rungsform einer Vorrichtung zur Durchführung
des erfindungsgemäßen Verfahrens,
Fig. 2 ein Diagramm zur detaillierten Erläuterung der Funktionsweise eines Teils der in Figur
.1 gezeigten Vorrichtung, und
Fig. 3 einen Querschnitt durch eine zweite Ausfüh- . rungsform einer Vorrichtung zur Durchführung
des erfindungsgemäßen Verfahrens.
Wie sich aus Figur 1 ergibt, wird ein Gegenstand 1, beispielsweise
ein Streifen aus einem Substratmetall, der, beispielsweise durch ein Schmelztauchverfahren, mit einer
Beschichtung aus einem flüssigen Metall versehen worden ist, in eine Richtung vorwärts bewegt, die in bezug auf
Joche 2 angedeutet ist. Die Joche 2 bestehen aus einem ferromagnetischen oder ferrimagnetischen Material und
weisen jeweils eine Polfläche 3 und eine Pölflache 4 auf.
Die zuletzt erwähnte Polfläche ist die in Bewegungsrichtung gesehen hintere Polfläche in bezug auf die Bewegungsrichtung
des Gegenstandes und sollte schmäler als die zuerst erwähnte Polfläche sein.
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Bei dem vorliegenden Beispiel werden Spulen. 5 verwendet, um einen pulsierenden oder abwechselnden, stationären
magnetischen Fluß zu erzeugen. Das Joch 2 bildet eine Rückbahn für die Flußschleife.
Die Polflächen sind im wesentlichen parallel zu den beschichteten Oberflächen und im Abstand von diesen angeordnet.
Eine Fluß schranke 6, beispielsweise aus Kupfer,
schirmt den mittleren Schenkel des Jochs 2 .gegen den
äußeren Fluß zwischen den Pölflachen 3 und 4 jedes Jochs
ab.
Figur 2 zeigt im vergrößerten Maßstab einen Teil von
Figur 1; aus dieser Figur kann man erkennen, daß den Gegenstand 1 ein Substrat 7 und eine Beschichtung 8
aufweist. Wie in der Figur weiterhin angedeutet ist,
verlaufen die Linien 9 des magnetischen Flusses von der Polfläche 4 zu dem Gegenstand 1 und dringen in die
äußere Oberfläche der Beschichtung 8 in einer Eintritts— zone "a" ein. Ein Teil des Flusses 9 verläuft längs der
und in der Beschichtung 8 in einer Zone "b% um die
Oberfläche in der Zone "c" zu verlassen; die Flußschleife
wird dann über die Polfläche 3 und den Kern, 2 geschlossen.
Der Fluß 9 erzeugt im wesentlichen in der Ebene der Oberfläche und in einer Richtung, die senkrecht zu der Flußrichtung
in der Zone "b" der Beschichtung 8 ist, einen Wirbelstrom, wie durch Kreise an der Oberfläche angedeutet
ist.
Da sich der magnetische Fluß in der Basis der Beschichtung durch die Zone "a" verstärkt und in der Zone "bH ein Maximum
erreicht, nimmt die Dichte des Wirbelstroms, in der Beschichtung von Null in der Nähe des vorderen Randes
der Zone "a" zu einem Maximum in der Zone "b" zu. Unter
der Voraussetzung, daß der Gradient der Erhöhung der Ampli-
909822/0719 . ORiGlNAHNSPECTlD
Ar
tude der Wirbelstromdichte in der Bewegungsrichtung von der Zone "a" ausreichend groß ist, erzeugt die Wechselwirkung
des Wirbelstroms und des magnetischen Flusses : an der Oberfläche der Beschichtung 8 Kräfte, die ausreichen,
um dem Strömungswiderstand bzw. Viskositätswiderstand des Substrates auf der geschmolzenen Oberflächenschicht
der Beschichtung entgegenzuwirken und diesen Widerstand zu überwinden.
Da die Flußdichte im allgemeinen in dem Bereich größer
ist, wo die beiden Pole am nächsten zueinander liegen, durchläuft der gesamte magnetische Fluß in. dem Substrat
einen Bereich von seinem Minimum zu seinem. Maximum auf einer kurzen Strecke, die in.Bewegungsrichtung des Gegenstandes
gemessen wird.
Der Gradient der Flußdichte sollte dadurch erhöht werden, daß die Polfläche 4 in bezug auf die Bewegungsrichtung
so schmal wie möglich und die Polfläche 3 breiter als die Polfläche 4 gemacht wird. Nach einer bevorzugten
Ausführungsform sind die Polflächen 3 und 4 mit der Bewegungsrichtung ausgerichtet, so daß der Fluß 9 durch
die Zone "b" des Gegenstandes 1 in der Bewegungsrichtung fließt und der Wirbelstrom in der Oberfläche senkrecht
zu der Bewegungsrichtung ist, damit die Kräfte maximal werden, die dem Strömungswiderstand entgegenwirken. Weiterhin
sollte die Bewegungsrichtung des Gegenstandes 1 senkrecht oder nahezu senkrecht zur Erdoberfläche verlaufen,
damit auch die Schwerkraft dem Viskositätswiderstand entgegenwirkt.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform sind Flußschranken 6 aus Kupfer vorgesehen. Diese Schranken tragen dazu bei,
ein befriedigendes Flußmuster aufrechtzuerhalten; ohne diese Schranken würde ein größerer Anteil des magnetischen
Flusses von einem Pol zu dem anderen -Pol fließen, ohne daß er durch den Streifen oder in der Nähe des Streifens
verlaufen würde. Die Verwendung dieser Schranken
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ermöglicht also eine bessere Ausnutzung des zur Verfügung
stehenden, magnetischen Flusses,, und zwar als Alternative
zu einer Erhöhung der zugeführten Energie, mit der diese Verluste ebenfalls ausgeglichen werden können. Außerdem habe in diese Schranken die günstige Nebenwirkung, die
Abstoßuugskräfte zwischen dem Streifen und dem Induktor
zu erhöhen, wodurch nicht nur verhindert wird, daß der
Streifen die Induktoren berührt, sondern auch dazu beigetragen
wird, die wellenförmige Bewegung oder das Flattern des Streifens zu stabilisieren, wenn er das Bad verläßt-
Der bevorzugte Frequenzbereich für den pulsierenden Fluß
liegt zwischen 1 und 50 KHz, während die Intensität des
Magnetfeldes senkrecht zu dem Streifen größer als Q, T T
sein sollte. Der bevorzugte Abstand des Streifens von
den PoIflachen liegt im Bereich von 0,1 bis 10 mm für
blatt- öder streifenförmiges Material.
Wenn es sich bei dem Gegenstand um eine Stange oder um
einen Draht handelt, kann er axial durch zylindrische
Polflächen umgeben werden. Als Alternative hierzu können die Polflächen die Form von ähnlich angeordneten, übereinanderliegenden
"U"'s haben t die im Abstand voneinander angeordnet
sind, wobei der Gegenstand durch den so gebildeten Tunnel läuft.
Um die gewünschten Abstreifkräfte zu erhalten, muß der
magnetische Fluß, der durch die flüssige Beschichtung in dem Basismaterial des Streifens im Bereich des unteren
Polstücks verläuft, eine hohe Dichte haben. Bei einer
Drahtlitze erfordert diese Flußkonzentration die Verwendung von Pol stücken mit hoher Permeabilität und einem
geringen Abstand in der Größenordnung von 0,5 bis 10 mnt
zwischen den Polflächen und der Litze. Der tatsächliche Abstand wird durch das Verhältnis zwischen dem Querschnitt
der Litze und der Oberfläche der Eintrittszone festgelegt.
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/Il
Je größer das. Verhältnis von Querschnitt zu Umfang ist,
um so größer kann der Abstand von der Oberfläche der Litze
zu den Polflächen gemacht werden, um die gleiche Abstreifwirkung zu erhalten. Beispielsweise kann ein kreisförmiger
Stahldraht mit einem Durchmesser von 2,6 mm ungefähr das 3,2-fache des Abstandes benutzen., der für ein flaches
Stahlblech mit einer Flächendicke von 0,4 ram benötigt wird, um die gleiche Beschichtungsdicke zu erhalten.
Unter Produktionsbedingungen ist es in der Praxis nicht möglich, mit Abständen von nur einigen Millimetern zwischen
der Litze und den Polflächen zu arbeiten - Wenn keine speziellen Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden, ergibt sich
ein physikalischer, Kontakt zwischen der Litze und den.
Polflächen oder den Windungen t dies gilt insbesondere dann, wenn bei ferromagnetische«! Litzenmaterial eine
magnetische Anziehungskraft zwischen der Litze und dem
elektromagnetischen Kopf vorhanden ist. Dieser physikalische Kontakt kann zum Abkratzen des Beschichtungsmaterials
führen, so daß Klumpen aus dem erstarrten Beschichtungs— metall mit der beweglichen Litze verschweißt werden und
zu katastrophalen Störungen führt. Außerdem können Beschichtungsfehler und überhitzen auftreten, so da& die
Polstücke beschädigt oder gar zerstört werden oder die elektrische Isolierung versagt.
Um diesen physikalischen Kontakt zu verhindern, wird bei
der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, die in Figur 3 dargestellt ist, der direkte Kontakt
zwischen dem Basismaterial der Litze und den Polstücken dadurch verhindert, daß die Fläche der vorderen Polstücke
mit einem Material bedeckt, das eine geringe thermische und geringe elektrische Leitfähigkeit hat und zwischen
1 und 10 mm dick ist; dabei verläuft die Litze durch den Raum, der durch dieses Abdeckmaterial begrenzt ist. Die
Abdeckung erstreckt sich einige Millimeter über und unter
die Zone der maximalen Abstreifkraft und der Spalt ist
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konisch erweitert, so daß er an der in Bewegungsrichtung gesehen hinteren Kante breiter ist. Nach, einem bevorzugten
Abstand wird der Abstand zwischen der Litze und der in Strömungsrichtung gesehen vorderen Polfläche 3 breiter
gemacht, um den physikalischen Kontakt mit der Litze zu vermeiden. . -
Bei einer Litze, die vertikal aus dem Beschichtungsbad
austritt, zwingt die maximale, nach unten gerichtete , elektromagnetische Kraft, die auf die flüssige Metalibeschichtung
. im Bereich des oberen Randes der unteren
Polflächen wirkt, das flüssige Metall in den Raum zwischen dem Abdeckmaterial für die Pole und die Litze.·
Wenn sich der Streifen im wesentlichen im gleichen Abstand von der Oberfläche des Bedeckungsmaterials für
die Pole befindet, so steht ein ausreichender Spaltquerschnitt zur Verfügung, damit der Streifen aus Beschichtungsmaterial
zurück in das Metallbad fließen kann; wenn:
sich jedoch die Litze auf einer Seite so weit nähertr daß
die Rückströmung das Abdeckmaterial für den Pol berührt, so wird in dem Metallfilm auf dieser Seite eine Zone mit
hydrostatischem Druck gebildet, der den Streifen zurück
in seine mittlere Lage zwingt. Die Erstarrung des flüssigen Metalls wird durch die geringe Wärmeleitfähigkeit: und die
nicht benetzenden Eigenschaften des Beschichtungsmaterials verhindert? zu diesem Zweck können Materialien eingesetzt:
werden, wie sie üblicherweise für Bremsbeläge oder keramische Werkstoffe eingesetzt werden. Das Substrat der Litze
berührt den Streifen nicht direkt, sondern statt dessen durch einen dicken Film aus dem flüssigen Beschichtungsmaterial,
so daß kein Abkratzen auftritt.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung wird
die Frequenz der elektrischen Leistung, die der Spule zugeführt wird, hoch genug gemacht, damit Abstoßungskräfte
zwischen der Litze und den Polstücken sowie zwischen der Litze und den elektrischen Windungen auftreten; diese Abstoßungskräfte
nehmen mit einer Abnahme des Abstandea .
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zwischen der Litze und den Polstücken oder der Spule zu. Dadurch wird die Litze zu ihrer zentralen Lage hin gedruckt.
Die minimale Frequenz, die zur Erzeugung einer nutzbaren
Abstoßkraft benötigt wird, liegt für nicht-magnetisches Litzenmaterial über 1 KHz und für ferromagnetisches Material,
wie beispielsweise Stahl, bei dem Anziehungskräfte überwunden werden müssen, über 30 KHz. Die notwendige
Erhöhung der Frequenz kann zu einer Verringerung der elektromagnetischen Abstreifkräfte führen, falls
nicht Spannung/Stromstärke (Volt-Amp), das heißt, die
scheinbare Leistung, die der Einrichtung zugeführt wird,
erhöht wird.
Die elektromagnetische Induktionseinrichtung kann in jeder beliebigen, zweckmäßigen Form ausgestaltet sein;
bei einer bevorzugten Ausführungsform handelt es sich jedoch um einen elektrischen Leiter oder um eine Spule
aus elektrischen Leitern, durch die ein oszillierender oder pulsierender elektrischer Strom geschickt wird;
ein Leiter sollte sich im wesentlichen parallel zu der Oberfläche des Substrates und im wesentlichen im rechten
Winkel zu der Bewegungsrichtung erstrecken, während bei Verwendung einer Schleife oder einer Spule einer.Seite
so angeordnet ist.
Bei weiteren Ausführungsformen können zwei ferromagnetische oder ferrimagnetische Polschuhe, die sich über die
Oberfläche des Substrates erstrecken, sowie ein rotierender oder oszillierender Permanentmagnet eingesetzt werden,
der zwischen diesen Polschuhen verläuft.
Bei einer weiteren Ausführungsform kann zur Erzeugung
des oszillierenden Magnetfeldes an den Polflächen des Jochs eine stationäre, magnetomotorische Kraft verwendet
werden, die von einer gleichstromgespeisten Spule oder von einem stationären Permanentmagneten in Kombi-
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nation mit einem rotierenden oder oszillierenden magnetischen
Nebenschluß abgeleitet wird.
Das Joch oder die andere magnetische Einrichtung kann
aus Ferrit, einer Nickellegierung oder einem anderen, weichmagnetischem Material hergestellt verden, das einen
hochfrequenten, abwechselnden magnetischen Fluß aufnehmen kann.
Die. Beschichtung aus dem geschmolzenen Metall erstarrt
fortschreitend auf dem sich bewegenden Substrat über eine Strecke von dem Bad aus dem geschmolzenen Metall, so daß
die Vorrichtung nach der vorliegenden Erfindung nur vor der Erstarrung der Beschichtung eingesetzt werden kann.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform befindet sich, die Vorrichtung so nahe wie möglich bei dem Punkt., an dem.
der Gegenstand aus dem Bad austritt; bei einigen Äusfüh—
rungsformen kann die Vorrichtung teilweise eingetaucht,
sein.
- Patentansprüche -
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Claims (16)
- L ö ο υ / ο οPATENTANWALT £ A. GRÜNECKERH. KtNKELOEY oft-waW. STOCKMAIR K. SCHUMANN P. H. JAKOB G. BEZOLDDR HBlNKt-8 MÜNCHENMAX1MIUANVTRASB« <·»23- Hbv. 1978 P 13 337JOHN LYSAGHT (AUSTRALIA) LIMITED50 Young Street, Sydney, State of New South Wales, AustralienPatentansprüche1,' Verfahren zur Einstellung der Dicke einer flüssigen Metallbeschichtung auf einem Metallsubstrat, dadurch gekennzeichnet , daß das Substrat in einer Richtung vorwärtsbewegt wird,,daß ein pulsierender oder: abwechselnder, stationärer, magnetischer Fluß in einer Bahn gerichtet wird, die in einer Eintrittszone In die Beschichtung eindringt und in einer Austrittszone die Beschichtung verläßt, wobei die Zonen sich auf einer äußeren Oberfläche der Beschichtung befinden und in bezug auf die Bewegungsrichtung im Abstand voneinander angeordnet sind, und daß die Frequenz und die Intensität des Flusses so gesteuert werden, daß auf die Beschichtungsoberflache eine Kraft ausgeübt wird, die den Viskositätswiderstandskräften entgegenwirkt, die darin durch das bewegliche Substrat ausgeübt werden.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Richtung der Flußbahn zwischen der Eintrittszone und der Austrittszone die Bewegungsrichtung ist.
- 3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß relativ zu der Bewegungsrichtung dieTELEFON (OSB) 3938 SQ TELEX O0-3O3SO TELEeRAMMC MONtfAT TELEKOPMRKR909822/0719Breite der Eintrittszone schmal relativ zu der Breite der Austrittszone ist.
- 4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Frequenz des pulsierenden oder abwechselnden magnetischen Flusses zwischen 1 und 50 IBx liegt.
- 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Intensität des stationären, mag" netischen Flusses senkrecht zu dem Streifen größer al« 0,1 T ist.
- 6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Frequenz des stationären, pulsierenden oder abwechselnden magnetischen Flusses bei einem nicht-magnetischen Substrat größer als 1 KHz ist.
- 7. Verfahren nach einem der Ansprüche t bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Frequenz des stationären, pulsierenden oder abwechselnden magnetischen Flusses bei einem ferromagnetischen Substrat größer als 30 KHz ist.
- 8. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch ein aus ferro— magnetischem oder ferrimagnetischem Material hergestelltes Joch (2) mit zwei Polflächen (3, 4), die jeweils im wesentlichen parallel zu einer Oberfläche der Metallbeschichtung sind, deren Dicke eingestellt werden soll, wobei die Polflächen (3, 4) in Bewegungsrichtung eines Substrates der Beschichtung im Abstand voneinander liegen, und durch eine Einrichtung zur Erzeugung eines pulsierenden oder abwechselnden, stationären, schleifenförmigen magnetischen Flusses in einer Bahn, die sich wenigstens teilweise von einer Polfläche zu einer Eintrittszone in der Oberfläche909822/0719der Beschichtung,- durch die BeSchichtung, von der Beschichtungsoberflache in eine Austrittszone und zu der anderen Polfläche erstreckt.
- 9. Vor.richtung nach Anspruch 8., dadurch gekennzeichnet, daß in Bewegungsrichtung gemessen die Breite der in Bewegungsrichtung gesehen hinteren Polflache schmal relativ zu der Breite der Bewegungsrichtung gesehen vorderen. Pol— fläche ist.
- 10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche S oder 9, dadurch gekennzeichnet,, daß die Erzeugungseinrichtung eine Spulenanordnung enthält, die ταπί das Joch. (2) gewickelt ist.
- 11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, gekennzeichnet durch eine Fluß schranke (6) zwischen den Polflächen (3, 4).
- 12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 11, gekennzeichnet, durch ein Material mit niedriger thermischer und niedriger elektrischer Leitfähigkeit, das wenigstens die in Strömungsrichtung gesehen hintere Polfläche bedeckt, wodurch der Kontakt des Beschichtungsraetalls mit. der bedeckten Polfläche oder den Polflächen verhindert wird.
- 13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die in Bewegungsrichtung gesehen hintere Kante der Bedeckung für die in Bewegungsdichtung gesehene Jiintere Polfläche in einem größeren Abstand von dem Substrat angeordnet ist als cüLe in Bewegungsrichtung gesehen vordere Kante der in Bewegungsrichtung gesehen hintere Polfläche.909822/0719
- 14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand von den Polflächen zu der Beschichtungsoberflache zwischen. 0,1 ram und 10 non liegt.
- 15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis U zur Einstellung der Dicke einer flüssigen Metallbeschichtung, die auf beide Seiten eines blatt- oder streifenförntigen Substrates aufgebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß auf jeder Seite des Substrates eine solche Vorrichtung angeordnet ist, wobei die Polflächen einer Vorrichtung im wesentlichen mit den Polflächen der anderen. Vorrichtung ausgerichtet sind.
- 16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 oder 9. zur Einstellung oder Glättung der Beschichtung einer Stange oder eines Drahtes, dadurch gekennzeichnet, daß die Polflächen zylindrisch sind, und daß die Stange oder der Draht sich durch jede zylindrische PoIflächer bewegt»909822/0719
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