DE285060C - - Google Patents
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B31—MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
- B31D—MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER, NOT PROVIDED FOR IN SUBCLASSES B31B OR B31C
- B31D5/00—Multiple-step processes for making three-dimensional articles ; Making three-dimensional articles
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 285060 -KLASSE 39«. GRUPPE
CARL GEFFERS in ERFURT.
aus Pappe oder Blech.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. November 1913 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Herstellung von Puppenteilen,
Atrappen und ähnlichen Hohlkörpern aus Pappe oder Blech mittels einer Matrize, deren
Teile gelenkig miteinander verbunden sind, und sie besitzt das Merkmal, daß die Matrizenteile
durch Lenker mit am Pressentisch angeordneten wagerechten Drehbolzen derart verbunden
sind, daß sie beim Niedergehen der am Stempel der Presse sitzenden Patrize um ihre Gelenkachse gedreht und an die Patrize
angepreßt werden. Hierbei ist am Pressentisch ein zur Aufnahme von unteren Form-■
teilen dienender Stempel lotrecht beweglich angeordnet, den eine starke Feder stets nach
oben zu drücken sucht.
Die gegenseitig angelenkten Matrizenteile werden auf diese Weise gegen die Patrizen
bewegt und angepreßt, um das gleichzeitige Pressen bzw. Prägen der beiden oder mehreren,
zu dem Hohlkörper zu vereinigenden Halbhohlteile zu bewirken. Da der Unterstempel
unter die Wirkung einer starken Feder gestellt ist, wird er beim anfänglichen Niedergehen
der Patrize zunächst in angehobener Stellung gehalten, um beispielsweise bei Puppenteilen
mit den von ihm getragenen unteren Formteilen die Pfannen o. dgl. zu prägen. Erst
beim weiteren Niedergehen des Pressenstempels
ο mit der Patrize findet ein Niederdrücken des Unterstempels statt, was auch eine Abwärtsbewegung
der unteren Enden der beweglichen Matrizenteile und ein Schwingen der Matrizenteile
gegen die Patrize zur Folge hat.
Diese Vorrichtung ermöglicht die Herstellung von Hohlkörpern aus schwer prägbaren Materialplatten
in einem einzigen Arbeitsgange.
< Die Vorrichtung ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
< Die Vorrichtung ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
Fig. ι zeigt die Vorrichtung in Verbindung mit einer Presse in Vorderansicht,
Fig. 2 einen Querschnitt nach der Schnittlinie A-B der Fig. 1, und
Fig. 3 die Vorrichtung selbst in größerem Maßstabe.
Die Presse hat einen durch irgend welche Mittel auf und ab bewegbaren Stempel 1 und
den Pressentisch 2. Auf dem Pressentisch 2 sind zwei Kloben 3 vorgesehen, die entweder
fest oder einstellbar eingerichtet sind. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind zu
dem Zwecke die Kloben mit Verzahnungen 4 versehen, mit welchen sie in die Zähne 5
zweier auf dem Pressentisch 2 geführter Schlitten 6 eingreifen, die durch Spindeln 7 verstellbar
sind. Die Kloben können durch Schrauben 8, 8 festgestellt werden. An den wagerechten Bolzen 9 der Kloben 3 greifen
Lenker 10 an, die durch Bolzen 11 gelenkig
mit den Matrizen teilen 12 zusammenhängen. Die Matrizenteile 12 sind durch Bolzen 13
untereinander und mit dem Unterstempel 14 gelenkig verbunden. Der Unterstempel 14
wird durch eine starke Feder 15 emporgehalten
und trägt einen unteren Formteil 16, der in üblicher Weise auswechselbar in dem Unterstempel
14 angeordnet ist; ebenso ist die von dem Oberstempel 1 der Presse getragene Patrize
17 auswechselbar.
Die Arbeits- und Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
Das Werkstück, daß so ausgeschnitten sein kann, daß es die beiden Teile α und b des
Formlinges ergibt (s. Fig. 1 und 3), wird zwischen die Matrizenteile 12, 12 eingelegt, die
von dem durch die Feder 15 emporgedrückten Unterstempel 14 in geöffneter Stellung gehalten
werden. Bei dem Niedergang des Oberstempeis 1 behält der Unterstempel 14 mit
dem unteren Formteil 16 zunächst die aus Fig. ι und 3 ersichtliche Hochstellung bei, so
daß zunächst etwaige Vertiefungen, beispielsweise die Pfannen c des Puppenkörpers, geprägt
werden. Beim weiteren Niedergehen des Oberstempels ι mit der Patrize 17 wird dann nach
dem Prägen der Pfannen c der Druck der Feder 15
überwunden, und nunmehr werden die Matrizenteile 12/12 durch die Gelenkverbindung 9,10,11
gegen die Patrize 17 angedrückt, wobei sie
unter Vermittelung der Patrize 17 die Ausprägung der Teile α und b besorgen.
Auf diese Weise wird also bei einem einzigen Arbeitsgange der vollständige Hohlkörper,
und zwar aus einem einzigen Materialstück fertig geprägt, wobei die beiden Teile α und b
an einer verhältnismäßig langen Strecke bereits miteinander verbunden sind, bevor die Herstellung
der übrigen Verbindungsnaht vorgenommen wird. Trotzdem kann der somit
geprägte Hohlkörper mit Leichtigkeit von der Patrize 17 herabgezogen werden, nachdem der
Oberstempel 1 wieder emporgegangen ist und demzufolge die Feder 15 das öffnen der Matrizenteile
12 besorgt hat.
Statt der einen Patrize 17, und der Matrizenteile 12 können auch deren mehrere angeordnet
sein und demzufolge auch mehrere Hohlkörper gleichzeitig hergestellt werden.
Die Anordnung der Stellkloben 3 ermöglicht die Benutzung einer und derselben Presse für
die Herstellung ganz verschieden großer Hohlkörper, ebenso auch die Stellspindeln 7, doch
bilden diese nicht Gegenstand der Erfindung.
Claims (2)
1. Vorrichtung zur Herstellung von Puppenteilen, Atrappen und ähnlichen
Hohlkörpern aus Pappe oder Blech mittels einer Matrize, deren Teile gelenkig miteinander
verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Matrizenteile (12) durch
Lenker (10) mit am Pressentisch angeordneten wagerechten Drehbolzen (9) derart
verbunden sind, daß sie beim Niedergehen der am Stempel (1) der Presse sitzenden
Patrize (17) um ihre Gelenkachse gedreht und an die Patrize angepreßt werden. .
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Pressentisch
(2) ein zur Aufnahme von Unterformen dienender Stempel (14) lotrecht
beweglich angeordnet ist, den eine starke Feder (15) stets nach oben zu drücken
sucht. '
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE285060C true DE285060C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=540470
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT285060D Expired DE285060C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE285060C (de) |
-
0
- DE DENDAT285060D patent/DE285060C/de not_active Expired
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