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DE2850237A1 - Einrichtung zur hubbegrenzung an doppelt wirkenden arbeitszylindern - Google Patents

Einrichtung zur hubbegrenzung an doppelt wirkenden arbeitszylindern

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Publication number
DE2850237A1
DE2850237A1 DE19782850237 DE2850237A DE2850237A1 DE 2850237 A1 DE2850237 A1 DE 2850237A1 DE 19782850237 DE19782850237 DE 19782850237 DE 2850237 A DE2850237 A DE 2850237A DE 2850237 A1 DE2850237 A1 DE 2850237A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
working
working cylinder
piston rod
valve
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19782850237
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Dipl Ing Stoll
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Festo Maschinenfabrik Gottlieb Stoll Firma
Original Assignee
Festo Maschinenfabrik Gottlieb Stoll Firma
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Festo Maschinenfabrik Gottlieb Stoll Firma filed Critical Festo Maschinenfabrik Gottlieb Stoll Firma
Priority to DE19782850237 priority Critical patent/DE2850237A1/de
Publication of DE2850237A1 publication Critical patent/DE2850237A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15BSYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F15B15/00Fluid-actuated devices for displacing a member from one position to another; Gearing associated therewith
    • F15B15/20Other details, e.g. assembly with regulating devices
    • F15B15/24Other details, e.g. assembly with regulating devices for restricting the stroke

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Actuator (AREA)

Description

  • Sinrichtung zur hubbegrenzung an
  • doppelt wirkenden Arbeitszylindern Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Hubbergrenzung an doppelt wirkenden Arbeitszylindern gemäß dem Oberbegriff des anspruchs 1.
  • Bei derartigen bekannten Hubbegrenzungseinrichtungen ist der Zylinder aus einem nicht magnetischen Material wie Messing hergestellt, der holben trägt einen Permanentmagneten, und außerhalb des Zylinders sind bei den gewünschten Endlagen Induktionsspulsen angeorfnet, in welchen der Permanentmagnet beiu Vorbeilaufen einen Strom induziert, welcher dann seinerseits zur Ansteuerung von Magnetventilen dient, über welche der Arbeitszylinder mit einer Druckmittelquelle und einem Recklauf verbunden ist.
  • Derartige Hubbegrenzungseinrichtungen arbeiten jedoch nicht sehr präzise, weil einerseits die Ausgangssignale der induktiven Stellungsgeber unscharf sind und auch von der holbengeschwindigkeit und nicht nur von der kolbenstellung abhängen und weil andererseits durch bloße Unterbrechung der Druckmittelzufuhr kein präzises anhalten des Kolbens sichergestellt weden kann.
  • Durch die vorliegende Erfindung soll eine Sinrichtung zur Hubbegrenzung an doppelt wirkenden Arbeitszylindern gemäß dem Obergriff des Anspruchs 1 so weiter gebildet werden, daß die Endllagen des Abtriebsteiles des Arbeitszylinders mit großer Genauigkeit eingestellt werden.
  • ausgehend von dem im Oberbegrilf des anspruchs 1 angesprochenen St-and der Technik ist diese Aufgabe erfindungsgemäß gelöst mit den im Kennzeichen des Anspruchs 1 angegebenen Merkmalen.
  • bei der erfindmi'sgemäßen Hubbegrenzungseinrichtung dienen somit die Betätigungsglieder der Stellungsfühler zugleich als anschläge, über welche der Kolben bzw. die Kolbenstange in einer der Endlagen am Zylinder abgestützt sind. Auf diese weise läßt sich die Endlage ohne weiteres mit einer Senauigkeit von 0 , 0,03 mm vorgeben und hängt nicht von der Trägheit der Druckmittelsteuerung und auch nicht von Schwankungen in Versorgungsdruck ab.
  • Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Hubbegrenzungseinrichtung ist der, daß sie ohne weiteres auch an schon vorhandenen Arbeitszylindern vorgesehen werden kann. flan brauchtnur die schon vorhandene Zylinderstirnplatte, durch welche sich die Kolbenstange nach außen erstreckt, durch eine geringfügig abgewandelte Stirnplatte gleicher radialer abmessungen und allenfalls geringfügig größerer axialer Abmessung zu ersetzen und auf der Kolbenstange außerhalb des Zylinders noch zusätzlich den Betätigungskörper zu befestigen.
  • Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in Unteransprüchen angegeben.
  • Mit den Weiterbildungen der Erfindung gemäß den Ansprüchen 2 und 3 läßt sich jeweils eine der Endstellungen des Kolbens und der Kolbenstange einstellen.
  • Diese Einstellung kann im Prinzip auch unter Verwendung von längeneinstellbaren Betätigungsgliedern oder Betätigungskörpern erfolgen. Vorzugsweise erfolgt jedoch die Vorgabe der Endlagen dadurch, daß man auf einen Grundkörper des Betätigungsgliedes oder des Betätigungskörers eine die ge wünschte Endlage vorgebende Verlängerung autscharaubt oder sonstwie betestigt. Auf diese weise lassen sich die Endlagen nach Art von Endmaken besonders genau vorgeben.
  • Verwendet man gemäß Anspruch 6 fluidische Stellungsgeber, so kann deren Ausgangssignal direkt zur Ansteuerung von Servoventilen mit druckmittelbeaufschlagten Stellmotoren verwendet werden.
  • Mit der weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 7 wird erreicht, dc'f die Stellungsgeber sogar direkt die Druckmittelbeaufschlagung der Arbeitsräume des Arbeitszylinders steuern können. Man erhält auf diese Weise eine besonders kompakte Gesamtanordung von AArbeitszylinder und Hubbegrenzungseinrichtung, die ohne Anderungen zusammen mit einem konventionellen externen Druckversorgungskreis verwendet werden kann.
  • Mit der Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 8 ist sichergestellt, daß die Endlagen des Kolbens und der Kolbenstange auch dann sicher erreicht werden, wenn die Steueröffnungen der Ventile größere Abmessung haben und die Anschlagfläche für den Ventilschieber in axialer Wichtung von den Steueröffnungen entfernt ist.
  • Die Weiterbildung der Erfindung gemäß anspruch 9 ist wiederum im Hinblick auf einen möglichst kompakten Aufbau der Hubbegrenzungseinrichtung von Vorteil.
  • Anstelle von fluidischen Stellungsgebern können gemäß Anspruch 11 auch elektrische Stellungsgeber verwendet werden, falls dies im Hinblick auf die Abdichtung des srbeitszylinders, im Hinblick auf möglichst kleine ßetätigungskräfte für die Stellungsgeber oder im Hinblick auf eine schon vorhandene externe Druckmittelversorgung bevorzugt wird.
  • Mit der Weiterbildung der Eri indunci- gemäß Anspruch 12 ist sichergestellt, daß die Endlagen des Arbeitszyliiiders auch dann sicher erreicht werden, wenn der Schaltpunkt der Stellungsgeber schon erreicht wird, bevor die Betätigungsglieder der Stellungsgeber an der ßtirnplatte des Arbeitszylinders anschlagen.
  • Nachstehend wirddie Erfindung anhanad von ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beiliegende Zeichnnung naher erläutert.
  • In dieser zeigen: S . 1 einen axia-len Schnitt durch einen Endabschnitt eines Arbeitszylinders mit einer Einrichtung zur Hubbegrenzung, welche fluidische Stellungsgeber aufweist, Fig. 2 eine schematische Darstellung der Steuerung der Druckmittelversorgung des in Fig. 1 gezeigten Arbeitszylinders durch die beiden fluidischen Stellungsgeber; Fig. 3 einen axialen Schnitt durch einen Endabschnitt eines Arbeitszylinders mit einer Einrichtung zur Hubbegrenzung, bei welcher die fluidischen Stellungsgeber zugleich als Steuerventile für die Druckmittelversorgung ausgebildet sind; Fig. 4 eine schematische Darstellung der Steuerung der Druckmittelversorgung des in Fig. 3 gezeigten Arbeitszylinders Fig. L einen axialen schnitt durch einen Endabschnitt eines Arbeitszylinders mit einer Einrichtung zur Hubbegrenzung, bei welcher die Stellungsgeber als elektrische Schalter ausgebildet sind.
  • Fig. 1 zeigt einen Endabschnitt eines doppelt wirkenden hydraulischen Arbeitszylinders mit einem Zylinder 10, einem in diesem beweglichen Kolben 12 und einer mit dem letzteren verbundenen Kolbenstange 14. Das in der Zeichnung rechts gelegene Ende des zylinders 10 ist durch eine Stirnplatte 16 dicht verschlossen, welche eine mittige Öffnung 18 tür die Kolbenstange 14 aufweist, die im übrigen durch hintereinander liegende Dichtringe 20 abgedichtet ist.
  • ln er Stirnplatte 16 sind zwei Iluidische Stellungsgeber angeordnet, die insgesamt mit 22 und 24 bezeichnet sind und ansprechen, wenn der Kolben 12 und die Kolbenstange 14 ihre in der Zeicnung rechts gelegene bzw. links gelegene Endlage erreichen, und die darüberhinaus diese Endlage präzise vorgeben. Diese Stellungsgeber sind als Schieberventile ausgebildet und haben jeweils einen axial verlagerbaren Ventilschieber 26 bzw. 28, der in einer nach links bzw. rechts offenen Bohrung 30 bzw. 32 der Stirnplatte 16 läuft und die Verbindung zwischen einer ersten Steueröffnung 34 bzw. 36 und einer zweiten Steueröffnung )8 bzw. 40 Ireigeben oder verschließen kann.
  • Die Ventilschieber 26 und 28 haben eine mittige sederkammer 42 bzw. 44 zur Aufnahme einer Schraubendruckfeder 46 bzw. 48.
  • Das zweite Ende der letzteren ist in einer Vertiefung 50 bzw.
  • 52 des Bodens der Bohrung 30 bzw. 32 abgestützt.
  • Auf der Außenseite und der Innenseite der Stirnplatte 16 ist jeweils eine Halteplatte 54, 56 angeordnet, die eine mittige Durchgangsöffnung 58 bzw. 70 für die Kolbensta-nge 14 und weitere Durchgangsöffnungen 62 bzw. 64 aufweisen, deren durch messer etwas kleiner ist als der der Bohrungen 30 und 32 und deren Buchsen mit den Achsen der letzteren fluchten. Der Zylinder 10, die Stirnplatte 16 und die Halteplatten 54 und 56 werden durch in der Zeichnung nicht wiedergegebene Bolzen strömungsmitteldicht zusammengehalten.
  • Der Ventilschieber 26 hat einen Endabschnitt 66 mit kleinerem Durchmesser als die Durchgangsöffnung 64, welcher sich durch die letztere ins Innere des Zylinders 10 hinein erstreckt.
  • Stirnseitig ist der Endabschnitt 66 mit einer Gewindebohrung versehen, in welche ein mit Gewi-nde versehener Endabschnitt einer stabförmigen Verlängerung 68 eingeschraubt ist, an deren Stirnfläche 70 die hintere Stirnfläche 72 des Kolbens 12 flächig anschlagen kann.
  • auf aer Kolbenstange 14 ist ein geschlitzter Träger 74 mit einer Klemmschraube 76 befestigt. In den Träger 74 ist ein axialer Betätiungszapfen 78 für den Ventilschieber 28 axial mit letzterem fluchtend fest eingeschraubt.
  • Der oben beschriebene Arbeitszylinder mit den beiden fluidischen Stellungsgebern cL und 24 arbeitet wie folgt: Befindet sich der Kolben 12 zwischen seinen Endlagen, so Geben beide Ventilschieber 26 und 28 die Verbindung von der ersten Steueröfinung ,4 bzw. 36 zur zweiten Steueröffnung 38 bzw. 40 frei, da sie durch die Schraubendruckfedern 46 und 48 in Anlage an den Halteplatten 54 und 56 gehalten werden.
  • Bei Annäherung an die rechte Endlage des Kolbens 12 kommt dessen hintere Stirnfläche 72 in Anlage an die Stirnfläche 70 der Verlängerung 78 und bewegt so die letztere zusammen mit dem Ventilschieber 26 nach rechts, wodurch der Durchströmquerschnitt zwischen der ersten Steueröffnung 34 und der zweiten Steueröffnung 38 zunehmend verkleinert wird und schließlich ganz auf null verringert wird. Hat der Kolben 12 den Ventil-schieber 26 bis zum Boden der Bohrung 30 bewegt, so wird der Kolben 1c an einer durch die Gesamtlänge vom Ventilschieber 26 und Verlängerung 68 genau vorgegebenen Stelle zum Anhalten gebracht. Die Druckänderung entweder in der mit der ersten Steueröffnung 34 oder der mit der zweiten Steueröffnung 38 verbundenen Leitung kann zur Abschalten der Druckmittelzufuhr zum in der Zeichnung links gelegenen arbeitsraum des arbeitszylinders verwendet werden.
  • Ahnlich kommt bei Annäherung aes Kolbens 12 an seine linke Endlage der Betätigungszapfen 78 mit seiner Stirnfläche nach Durchsetzen der Durchgangsöffnung 62 in anlage an die Stirnfläche des Ventilschiebers 23 und drückt den letzteren in aer Zeichnung nach links, wodurch der Druckmittelstrom von der ersten Steueröffnung 36 zur zweiten Steueröffnung 40 zunehmend gedrosselt und schließlich ganz unterbunden wird. Der Kolben kommt zum Stillstand, wenn der Betätigungszapten 78 über den Ventile schieber 28 an der Stiniplatte 16 abgestützt ist. Dalllit ist diese Endlage präzise durch die Gesamtlänge von Ventilschieber 28 und Betätigungszapfen 78 vorgegeben.
  • Die rechte Endlage des Kolbens 12 lälSt sich durch austauschen der Verlängerung 68 gegen eine Verlängerung anderer axialer Abmessung ganz genau vorgebbar verändern, cLie linke Endlage des Kolbens läßt sich entweder durch sustauschen aes Betätigungszapfens 78 durch einen solchen anderer Länge oder durch Verschieben des Trägers 74 längs der Kolbenstange 14 variieren.
  • i'ig. 2 zeigt eine hydraulische Druckmittelversorgung für den Arbeitszylinder nach i'ig. 1, bei welcher die Stellungsgeber 22 und 24, welche als 2/2-Ventile 22' und 24' wiedergegeben sind, automatisch die Druckbeauischlagung der Arbeitsräume beenden, wenn eine der Endlagen dea Kolbens 12 erreicht ist.
  • Durch gestrichelte Linien 80 und 82 ist die mechanische Betütigung der Ventilschieber der Ventile 22' und 24' angedeutet.
  • 2iun Bewegen des Lolbens 12 nach rechts bzw. nach links sind ein 2/4-Servoventil 84 bzw. 86 vorgesehen, dessen Servomotor über eine Drossel 88 bzw. 90 mit einer Druckleitung 92 verbunden ist und über das normalerweise offene 2/2-Ventil 22' bzw. 24' mit einer Rücklauf leitung 94 verbindbar ist.
  • Die Servoventile b4 und t;6, deren Aufbau hier im übrigen nicht näher beschrieben werden soll, haben druckausgeglichene Ventilschieber und sind in ihren beiden Arbeitsstellungen elastisch einrastbar, wobei die abtriebskraft der Servomotoren ausreicht, den Ventilschieber aus der Offenstellung unter Überwindung der Rasteinrichtung in die Schließstellung zu bewegen. Das Bewegen der Ventilschieber in entgegengesetzter Richtung erfolgt von Hand oder durch einen anderen, nicht gezeigten Servomotor.
  • kird bei der Anordnung nach kig. 2 der Ventilschieber des Servoventiles d6 von Hand nach rechts bewegt, so läuft der Kolben 12 nach links, bis der Träger 74 das Ventil 22' in die Schließstellung bewegt. Hinter der Drossel 90 baut sich nun ein Druck ouf, durch welchen nach einer Zeitspanne, die vom Durchströmquerschnitt der Drossel 90 und dem Volumen des Arbeitsraumes des Servomotors des Servoventiles 86 abhängt, der Ventilschieber des Servoventiles 86 in die Schließstellung bewegt wird.
  • Ganz analog erfolgt die Unterbrechung der Druckmittelzufuhr bei Annäherung des Kolbens 12 an die rechte Endlage, nachdem zuvor das Servoventil 84 von Hand in die Offenstellung bewegt worden ist.
  • Big. 3 zeigt einen ganz ähnlichen Arbeitszylinder wie lig. 1.
  • Entsprechende Teile sind mit denselben :Bezugszeichen versehen und brauchen hier nicht noch einmal beschrieben zu werden.
  • Die Stellungsgeber 22 und 24 dienen nun aber zugleich auch zur direkten Steuerung der Druckmittelzufuhr zu den Arbeitsräumen des Arbeitszylinders.
  • Hierzu sind die Ventilschieber 26 und 28 vou der Stirnseite her mit einer Mehrzahl dreieckiger Drosselschlitze 96 versehen, so daß sichergestellt ist, daß mindestens einer der Drosselschlitze der ersten Steueröffnung 34 bzw. 36 gegenübersteht. Die Drosselschlitze 96 sind so tief, daß sie auch noch bei auf dem Boden der Bohrungen 30 und 32 aufsitzenden Ventilschiebern 26 und 28 die Verbindung zu den ersten Steueröffnungen 34 und 36 noch etwas offen lassen. Außerdem ist die Bohrung 32 über einen Kanal 98 direkt mit dem rechten Arbeitsraum des Zylinders 10 verbunden.
  • Mit dieser geringfügigen Abwandlung können die Stellungsgeber 22 und 24 nun direkt zur Druckmittelsteuerung verwendet werden, wie nachstehend anhand von Fig. 4 genau ausgeführt wird.
  • Dort sind die Stellungsgeber 22 und 24 in Form eines Ersatzschaltbildes als 2/2-Ventile 22" und 24" gezeigt, über die Drosseln 100 und 102 parallelgeschaltet sind. Die mechanische Betätigung der Ventile 22" und 24" ist wieder durch gestrichelte Linien 104 und 106 angedeutet.
  • Die Ventile 22" und 24" sowie die hierzu parallelen Drosseln 100 und 102 sind jeweils in eine der Arbeitsleitungen geschaltet, elche von einem 3/4-Ventil 108 zum Arbeitszylinder verlaufen, um dessen Arbeitsräume wahlweise mit einer Druckleitung 110 oder einer Rücklaufleitung 112 zu verbinden oder den srbeitszylinder hydraulisch zu verriegeln.
  • Man erkennt, daß bei Annäherung des kolbens 12 an eine seiner Endlagen der zufließende Druckmittelstrom gedrosselt wird, aber eine vollständige kimäherung an die Endlage sichergestellt ist, in welcher der kolben die direkt oder über die Kolbenstange 14 an der Stirnplatte 16 abgestützt ist. Diesen letzten Teil der Bewegung stellen die Drosseln 100 und 102 also die tiefen Drosselschlitze 96 sicher. Nach Erreichen der Endlage kann das 3/4-Ventil 108 entweder von Hand in die Neutralstellung zurückbewegt werden oder auch automatisch, wobei dann z. B. der Druckabfall an den Drosseln 100 und 102 als anzeige für das Erreichen der Endstellung verwendet werden kann, Big. 5 zeigt eine abwandlung des in Fig. 1 gezeigten Arbeitszylinders, bei der die Stellungsgeber 22 und 24 nun als elektrische Schalter ausgebildet sind. Unverändert beibehaltene Bauteile des Arbeitszylinders sind wieder mit denselben Bezugszeichen versehen wie in Fig. 1.
  • Die Ventilschieber 26 und 28 sind nun durch gleiche Anbmessungen aufweisende elektrisch leitende Schaltkörper 26' und 28' ersetzt, deren Federkammer 42 bzw. 44 über einen Kanal 112 bzw. 114 mit dem Zylinderinnenraum bzw. der Atmosphäre verbunden ist. In radiale Gewindebohrungen 116 und 118 der Stirnplatte 16 sind Gewindestopfen 120 und 122 aus isolierenaem Material eingeschraubt, welche in Umfangsrichtung hintereinander liegende Paare axial ausgerichteter, durch Blattfedern gebildeter Kontakte 124 bzw. 126 tragen, welche über die hantelflächen der Schaltkörper 26' bzw. 28' elektrisch verbindbar sind. An Paaren von Anschlußklemmen 128 und 130 ist eine nicht näher dargestellte elektrische tiberwachungsschaltung angeschlossen.
  • Bei Annäherung an die Endlagen bewegt bei dieser husführungsform entweder der Kolben 12 den Schaltkörper 26' in eine das Paar von Kontakten 124 überbrückende Stellung und dann gegen den Boden der Bohrung 30, oder der Betätigungszapfen 78 bewegt den Schaltkörper 28 in eine das Paar von Kontakten 126 überbrückende Stellung und dann gegen den Boden der Bohrung 32.
  • In jedem Balle erfolgt zunächst eine elektrische Anzeige für das fast Erreichthaben der Endstellung und dann das genaue zwangsweise, mechanische Einstellen der jeweiligen Endlage.
  • Werden die Pusgangssignale der Stellungsgeber 22 und 24 direkt zum Steuern der Druckmittelversorgung des Arbeitszylinders verwendet, so wird den Stellungsgebern 22 und 24 ein elektrischer Verzögerungskreis nachgeschaltet, um wieder sicherzustellen, daß die durch Anschlagwirkung vorgegebene Endlage von Kolben und Kolbenstange auch mit Sicherheit ganz erreicht wird.

Claims (12)

  1. Einrichtung zur Hubbegrenzung an doppelt wirkenden arbeitszylindern Ansprüche Einrichtung zur Hubbegrenzung an doppelt wirkenden Arbeitszylindern mit zwei bei Erreichen eines der Enden des Hubes ansprechenden Stellungsgebern, dadurch gekenzeichnet, daß beide Stellungsgeber (22, 24) von einer Stirnplatte (16) des Arbeitszylinders getragen sind, durch welche sich ein Abschnitt der Kolbenstange (14) hindurch erstreckt, und daß das Betätigungsglied (26) des einen Stellungsgebers (22) als Anschla@ mit der zur Stirnplatte weisenden Stin@läche (72) des Kolbens (12) zusammenarbeitet und das Betätigungsglied (68) des zweiten Stellungsgebers (24) als Anschlag mit einen von der Kolbenstange (14) getragenen, außerhalb des Arbeitszylinders angeordneten Betätigungskörper (78) zusammenarbeitet.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenzeichnet, daß die axiale Abmessung zumindest eines der Betätigungsglieder einstellbar ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die axiale Abmessung des von der kolbenstange (14) getravenen Betätigungskörpers (73) einstellbar ist.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekenzeichnet, daß ein Betätigungsglied (26) oder ein Betätigungskörper (78) einen Kundkörper und eine mit diesem verbundene Verlängerung (68) aufweist.
  5. t). Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungskörper (78) auf der Kolbenstange (14) in unterschiedlicher axialer Stellung lixierbar ist.
  6. 6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungsglieder (26, 2&) der Stellung geber (22, 24) als Ventilschieber ausgebildet sind, welche in axialen Bohrungen (30, 32) der Stirnplatte (16) lauren, welche ihrerseits radiale Steuerö@nungen (34 bis 40) a@@-weisen.
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekenzeichnet, das die zweite Steueröffnung (98) eines der Schieberventile mit einem Arbitsraum des Arbeitszylinders verbunden ist und die entsprechende zweite Steueröffnung (30) des anderen Schieberventiles mit dem Arbeitsraum des Arbeitszylinders verbunden ist.
  8. 8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekenzeichnet, daß die Arbeitsräume der Arbeitszylinders über Drosseln (100, 102) direkt mit den Steueröhnungen (34, 36) der Schiebenventile verbunden sind.
  9. 9. Einrichtung nachh Anspruch 8, dadurch gekenzeichnet, daß die Drosseln (100, 102) durch Steuerschlitze (96) der Ventilschieber gebildet sind.
  10. 10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekenzeichnet, daß die Ventilscieber durch Federn (46, 48) in die Offenstellung vorgespannt sind.
  11. 11. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungsglieder zugleich ochaltkörper (26', 28') darstellen, welche mit gehäusefesten kontakten t14, 126) zusammenarbeiten.
  12. 12. Einrichtung nach der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekenzeichnet, daß die Stellungsgeber (22, 24) über ein Verzögerungsglied die Druckmittelversorgung des Arbeitszylinders steuern.
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