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DE2850295A1 - Zeithaltendees geraet, insbesondere quarzgrossuhr mit elektronisch geregeltem anzeigesystem - Google Patents

Zeithaltendees geraet, insbesondere quarzgrossuhr mit elektronisch geregeltem anzeigesystem

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Publication number
DE2850295A1
DE2850295A1 DE19782850295 DE2850295A DE2850295A1 DE 2850295 A1 DE2850295 A1 DE 2850295A1 DE 19782850295 DE19782850295 DE 19782850295 DE 2850295 A DE2850295 A DE 2850295A DE 2850295 A1 DE2850295 A1 DE 2850295A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pulse
time
motor
frequency
flip
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19782850295
Other languages
English (en)
Other versions
DE2850295C3 (de
DE2850295B2 (de
Inventor
Horst Ing Grad Schaefer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Braun GmbH
Original Assignee
Braun GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Braun GmbH filed Critical Braun GmbH
Priority to DE19782850295 priority Critical patent/DE2850295C3/de
Priority to PCT/DE1979/000137 priority patent/WO1980001113A1/de
Priority to JP50200379A priority patent/JPS55501033A/ja
Priority to EP79901536A priority patent/EP0023490B1/de
Publication of DE2850295A1 publication Critical patent/DE2850295A1/de
Publication of DE2850295B2 publication Critical patent/DE2850295B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2850295C3 publication Critical patent/DE2850295C3/de
Priority to US06/358,934 priority patent/US4417820A/en
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C3/00Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means
    • G04C3/14Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means incorporating a stepping motor

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Control Of Stepping Motors (AREA)
  • Control Of Motors That Do Not Use Commutators (AREA)

Description

  • Zeithaltendes Gerät, insbesondere Quarzgroßuhr mit
  • elektronisch geregeltem Anzeigesystem.
  • Die Erfindung betrifft ein zeithaltendes Gerät, insbesondere Quarzgroßuhr mit elektronischen Frequenz'teilern, sowie einem elektronisch gesteuerten Motor mit einer Arbeitswicklung und einer Steuerwicklung, der ein Anzeigesystem antreibt, wobei nur eine Drehzahl aes Motors oberhalb.
  • der Nenndrehzahl steuerbar einstellbar ist, wozu die zeithaltende bistabile Kippstufe nach Eingang des Soll-lmpulses vom Zeitnormal ein zwischen Teiler und Ausgarigsverstärker angeordnetes Gate ansteuert.
  • Bei bekannten Motorantrieben der infragestehenden Prt, wird der Rotor mit Impulsen entsprechend der Drehzahl des Rotors 'mit verschiedener Breite und in verschiedenen Abständen angetriebes.
  • Diese Antriebsimpulse haben z. S. in CMOS Schaltkreisen steile Ein- und Ausschaltflanken. In die Kontrollspule werden folglich Nadelimpulse induziert, welche am Kontrol leingang unerwünscht sind bzw. die Logik der Integrierten Schaltung stören. Der Kontrolleingang ist grundsätzlich mit einem Trigger Level versehen, welcher die Strimpulse erkennt und somit die Logik mehr Impulse zählt als tatsächlich am Kontrol leingang (entsprechend der Motordrehzahl) anliegen.
  • Ubl icherweise wird hier ein Kondensator- parallel zur Kontrollspule geschaltet um diese Nadelimpulse bzw. hohe Frequenzen kurzzuschl ießen.
  • Messungen haben gezeigt, daß dies nur begrenzt möglich ist, oder nur mit erheblichem Aufwand z. E. mit RC-Gliedern. Diese Möglichkert ist jedoch aufwendig und hat denNachteil, daß ein erheblicher Spannungsabfall entsteht und somit am Kontrolleingang eine nicht ausreichende Spannung zur Verfugung steht.
  • Höhere WirIdungszahlen für die Kontrollspule sind hier nur eine begrenzte oglichkeit. Nachteile sind Volumen, Kosten und Wirkungsgrad der Kontrollspule.
  • Der Erfindung liegt nun die Aufgabe'zugrunde, die Nachteile der bekannten Motorantriebe zu beseitigen und die Schaltung so auszulegen, daP die unerwünschten Ndelimpulse:am Kontrolleingang die Logik der integrierten Schaltung nicht stören.
  • Erfindungsgemäß wird dies'dadurch erreicht, daE ein digitales Filter mit nachfolgendem Impulsformer, zur Erzeugung eines schmalen Triggerimpulses bei Umschaltung von H nach L am Kontrolleingang vorgesehen ist, welches Störimpulse mit beispielsweise einer Fußbreit z 1,95 msec nicht weiterschaltet, und die Vergleichs- bzw. Triggerfrequenz aus der Teilerkette des Frequenznormals entnimmt. Die Erfindung läßt die verschiedensten.Ausführungsms.<llichkeiten zu. Eine davon ist in der anliegenden Zeichnung, die den Stromlaufplan für eine Tischweckuhr (Quartz-nalog-Weckuhr) zeit, dargestellt.
  • Die Schaltungsanordnung weist einen Zeit-Referenz-Kreis auf, der im wesentlichen aus einem Schwingkreis und einem frequenzbestimmenden Quartz 1 besteht. Der Schwingkreis enthält einen Inverter 2, der als Verstärker mit unendlich hoher Verstärkung ausgelegt ist, sowie einen Rückkopplungswiderstand 3.
  • Segmentisch zum Quartz 1 sind zwei Kondensatoren vorgesehen, und zwar ein Trimmkondensator 4, mi c dem vom Hersteller oder Uhrmacher die exakte Schwingfrequenz eingestellt werden kann, sowie ein Lastkondensator 5, der etwa die gleiche Kapazität hat wie der Trimmkondensator 4 in seiner Mittel-Stelluntg.
  • Beide Kondensatoren 4, 5 sind mit ihren dem Quartz 1 abgewandten Enden an Masse gelegt.
  • Der Zeit-Referenz-Kreis liefert eine Frequenz von 4 194 304 Hz, die in nachgeschalteten Frequenzteilerketten 6, 7 heruntergeteilt wird.
  • In der ersten Frequenzteilerkette 6 sind 22 Flipflops 8 - 29 hintereinandergeschaltet, sodaß das am Eingang der Frequenzteilerkette 6 anstehende 4,19 Hz-Signal bis auf eine Sekunde heruntergeteilt wird.
  • Die zweite Frequenzteilerkette 7 weist dagegen nur 13 Flipflops 30 - 42 auf, d. h. das 4,19 Mz-Sional wird nur auf 512 Hz heruntergeteilt. Vom Ausgang dieser zweiten Frequenztellerkette 7 führt eine Verbindung auf den einen Eingang eines NAND-Gatters 43, an dessen zweitem Eingang ein 1 FIz-Signal ansteht. Der Ausgang dieses NAND-Catters 43 ist mit dem Eingang eines Inverters 44 verbunden, der seinerseits mit seinem Ausgang an der Basis eines Transi-stors 45 liegt.
  • Der Emitter dieses Transistors ist an Spannungs-Potential VSS gelegt, an dem auch die Anode einer Diode 46 liegt, die mit Ihrer Kathode an den Kollektor des Transistors 45 und an einen elektroakustischen Wandler 47 angeschlossen ist. Die Kathode der Diode 46 bzw. der Kollektor des Transistors 45 liegen an einer Induktivität 48, die mit ihrem anderen Ende an VDD-Potential angeschlossen ist. An diesem VDD-Potential liegt auch der zweite Anschluß des elektro-akustischen Wandlers 47, der beispielsweise ein piezo-elektrischer Wandler ist.
  • Der Transistor 45, die Diode 46, der elektro-akustisch Wandler 47 und die Induktivität 48 bilden zusammen einen Summer, mit dem ein akustisches Wecksignal gegeben werden kann. Dieses Wecksignal|best'eht aus einem 512 Hz-Ton, der im Sekundentakt ertönt. Im einzelnen wird das Signal dadurch erzeugt, daß die von der Frequenzteilerkette 7 kommenden 512 Hz-Impulse am NAND-Eatter 43 im 1 Hz-Rhythmus getaktet werden und in dieser getakteten Form auf die Basis des Transistors 45 gelangen.
  • Dieser Transistor 45 wirkt als Torschaltung und beaufschlagt somit impulsweise den elektro-akustischen Wandler 47 mit eincm elektrischen Signal.
  • Da dieser Wandler 47 mit einer relativ hohen Spannung betrieben wird (ca. 4Q Volt), ist die Induktivität 48 vorgesehen, die auf Grund des Ein- und Ausschaltens des Transistors 45 Spannungsspitzen von der gewünschten Grace erzeugt. Um den Transistor 45 durch die relativ hohen Spannungsspitzen nicht zu beschadigen ist die Diode 46 vorgesehen, welche:die negativen Spannung spitzen von dem Transistor 45 fernhält.
  • Im folgende wird nun die Steuerung bzw.-Regelung der Uhr beschrieben. Hierbei wird davon ausgegangen, daß eine Arbeitsspule einer elktrischen Analog-Uhr entsprechend ihrer Zeitabweichung relativ zu einem Quartz-Zeitnormal mit einem oder mehreren Korrekturimpulsen beaufschlagt wird. Um diese Korrekturimpulse zu definieren, wird die Differenz zwischen dem Soll- und dem Ist-Wert gebildet. Der Sollwert wird dabei von dem Quartz-Zeitnormal abgeleitet, während der Ist-Wert vom Uhren-Antriebsmotor kommt.
  • Wie bereits oben erwähnt, steht am Ausgang des Flipflops 29 der Frequenzteilerkette 6 ein 1 Hz-Signal an, welches - da es vom Quartz-Normal abgeleitet'ist - den genauen Sekundentakt darstellt. Dieser Sekundentakt oder Sekunden-Sollwert wird Uber einen Impulsformer 49 auf ein RS-Flip-flop 50 gegeben, das an seinem Ausgang pulsmodulierte Signale abgibt. Auf den einen Eingang des D-Flip-flops 51 werden die von dem Frequenzteiler-Flipflop 29 kommenden Sekundenimpulse gegeben, während auf den anderen Eingang dieses Flipflops 51 eine 4096 Hz-lmpulsreihe 'oelangt, die von der Teilerkette 6 abgezweigt wird.
  • Das NICHT-ODER-Gatter 52 erhält sowohl die Sekundenimpulse als auch die vom Q-Ausgang des Flipflops gelieferten Impulse. Am Ausgang des NICHT-ODER-Gatters 52 erscheinen dann x Impulse mit einem Impulsabstand von 1 Sekunde und einer Impulsbreite von 4096 Hz ^- 2,441 . 10 4 Sekunden. Diese Impulse repräsentieren die Soll-Frequenz der Uhr.
  • Auf ähnliche Weise, wie die Soll-Frequenz aufbereitet wurde, wird nun auch die Ist-Frequenz aufbereitet. Hierfür ist ein gesonderter Impulsformer 53 vorgesehen, der aus einem D-Flipflop 54 und einem NlCHT-ODER-Catter 55 besteht. Diesem Impulsformer 53 wird das 1 Hz-ist-Sional des Uhren-Motors sowie ein 2048 Hz-Signal aus der Frequenzteilerkette 6 zugeführt.
  • Somit steht am Ausgang des NICHT-ODER-Gatters 55 eine 1 Sekunden-lst-lmpulsreihe mit einer Impulsbreite von 1 2048 Hz 5 4,88 ' 10-4 Sek.
  • Das RS-Flipflop 50, welches aus den beiden kreuzgekoppelten NlCHT-ODER-Gattern 56, 57 besteht, erhält somit aus dem NICHT-ODER-Gatter 52 Soll-Impulse, während es aus dem NICHT-ODER-Gatter 55 Ist-impulse erhält. Die Abstände der Impulse sind in beiden Fällen 1 Sekunde, wobei die Impulsbreiten der jeweiligen Impulsreihen um den Faktor 2 verschieden sind, damit der Ist-Wert dominant bleibt.
  • Am Ausgang Q des RS-Flipflops 50 steht dann ein L-Signal an, wenn am Eingang R ein L-Signal und am Eingang S ein O-Signal ansteht. Tritt dagegen die Kombination S = L/R = 0 auf, so ist Q = 0. Bei S = L/R =L ergibt sich an sich ein irregulärer Abstand. Da jedoch die Impulsbreiten der Soll- und Ist-lmpulse verschieden sind, tritt der irreguläre Zustand nicht auf. Die 'am Ausgang des RS-Flipflops 50 erscheinenden Impulse haben somit eine Impulsbreite, die der zeitlichen Abweichung zwischen einem Soll-Sekunden-lmpuls und einem Ist-Sekunden-lmpuls entspricht. Die Zeitabweichung erscheint auf diese Weise in pulsbreitenmodul ierter Form.
  • Die pulsbreitenmodulierte Zeitabweichung korrigiert nun die Amplituden der Sinussignale, mit der die Antriebsspule der Uhr beaufschlagt wird. Diese Beaufschlagung erfolgt jedoch nicht ohne vorherige Modifikation durch ein NICHT-UND-Gatter 58, das an seinem zweiten Eingang mit Signalen aus einer Frequenzteilerkette 59 versorgt wird, die aus sechs Flipflops 60 - 65 besteht.
  • Diese Frequenzteilerkette 59 ist mit ihrem Eingang an den 512 Hz-Takt angeschlossen, der ihr ober ein der ODER-Catter 66 entweder aus der Frequenzteilerkette 6 oder aus der Frequenzteilerkette 7 geliefert wird. Der Ausgang der Frequenzteilerkette 59 liegt - wie berèits erwahnt - an dem NICHT-UND-Catter 58.
  • Mit Hilfe der sechs Flipflops 60 - 65 kann die Frequenztcilerkette die Frequenz von 512 Hz auf 8 Hz herunterteilen. Eine Besonderheit der Frequenzteilerkette besteht nun darin, daß sie über eine Leitung 67 gesetzt erden kann, sodaß sie eine Binärzahl darstellt. Da die Flipflops 60 - 65 die Setzeingänge R, S, R, S, R, R haben, bedeutet dies, daß die Binärzahl LOLO mit den Flipflops 63, 62, 61, 60 darstellbar ist, die der Dezimalzahl 10 entspricht. Um diese Zahl zu setzen, genügt ein Impuls auf der Leitung 67. Durch nachfolgendes Takten der Frequenzteilerkette 59 aus den Teilerketten 6, 7 kann die eingestellte Binärzahl heruntergezählt werden. Welche Funktion die Frequenzteilerkette hierdurch ausübt, wird weiter unten noch näher erläutert. Zuvor soll jedoch noch beschrieben werden, wie die Ist-Impulse im einzelnen abgeleitet werden.
  • Ausgangselement für die Aufnahme der Ist-Zeit ist die Steuerspule 68 des Uhrwerks, die von einem kontinuierlich rotierenden motor so beaufschlagt wird, daC in ihr eine Spannung entsteht, welche ehn Maß für die Umdrehungsgeschwindigkeit des Motors ist.
  • Diese in der Steuerspule 68 induzierte Spannung wird sodann 'weiterverarbeitet und aufbereitet.
  • Parallel zur Steuerspule 68 ist ein Kondensator 69 vorgesehen, dessen Aufgabe darin besteht, eventuelle Storspannungsspitzen kurzzuschließen.
  • Die aus der Spule 68 und dem Kondensator 69 bestehende Parallelschaltung ist eine Mittenanzapfung eines die Widerstände 70, 71 aufweisenden Spannungsteiles angeschlossen, wobei dieser seinerseits an eine Batterie 72 liegt. Durch diese Maßnahme wird erreicht, daß das an der Spule 68 auftretende Wechsel spannungspotential um einen Gleichstromanteil angehoben wird, sodaß der Inverter 73, der zugleich ein Eingangsschwel lenwertschal ter ist, in den richtigen Zeitpunkten des Wechselspannungs-Ist-Signals durchschaltet und somit ein dem Wechsel spannungs-Ist-Signal exakt zugeordnetes Rechteck-Signal erzeugt.
  • Von dem Ausgang des Inverters 73 führt eine Verbindung auf die R-Einganoe zweier Flipflops 74, 75 sowie auf den Eingang eines Inverters 76, dessen Ausgang mit dem D-Eingang des Flipflops 74 verbunden ist. Die C-EingEnse der Flipflops 74, 75 sind über einenweitern Inverter 77 mit dem Ausgang des Flipflops 21 der Teilerkette 6 verbunden. Mit der Gesamtheit der Elemente 74, 75, 76, 77 wird eir digitales Filter aufgebaut, welches die Frequenzen oberhalb der Frequenz 256 Hz ausfiltert. Die Filterfrequenz könnte statt 256 Hz auch eine andere Frequenz sein, wichtig ist nur, daß die normalerweise an der Spule 68 anstehende 16 Hz-Frequenz durchgelassen wird.
  • Nach dem das digitalisierte und digital gefilterte Ist-Signal das Digitalfilter durchlaufen hat, gelangt es auf einen Impulsformer, der aus dem relativ breiten 16-Hz-Signal eine Quasi-Nadelimpulsfolge herstellt. Dieser Nadelimpulsformer besteht aus zwei Flipflops 78, 79, einem NICHT-ODER-Gatter 80 und einem Inverter 81, wobei der Inverter 81 aus der Frequenzteilerkette 6 mit einem 2048 Hz-Signal gespeist wird, Am Ausgang des NlCHT-ODER-Gatters 80 stehen somit 16 Hz-lmpulse 1 4 an, die eine Basisbreite von -2048 Hz = 4 882'' 10 4 Sekunden aufweisen. Diese 16 Hz-Nadel-lmpulse steuern nun einen weiteren Inverter 82 und eine Ztihlerkette mit vier Flipflops 83, 84, 85, 86 an, welche am Ausgang ein 1 Hz-lst-Signal liefert.
  • Dieses Ist-Signal wird, wie bereits erwähnt, auf den Impulsformer 53 sowie auf das NICHT-UND-Gatter 43 gegeben. Das NICHT-UND-Gatter 43 kann allerdings auch ebensogut ein 1 Hz-Signal aus dem Flipflop 29 erhalten..
  • Es soll nun noch einmal das Ausgangssignal des Gatters 80 betrachtet werden, das der Teilerkette 59 über die Leitung 67 zugeführt wird. Dieses Signal ist so aufbereitet, daß es exakt im Nulldurchgana eine Sinussignals an der Spule 68 einsetzt.
  • Bei diesem Nulldurchgang werden somit die Flipflops 60 - 65 auf eine Dual zahl gesetzt, z. B. eine Dualzahl , die der Dezimalzahl 10 entspricht. Nun wird der Eingang der Kette 59 mit 512 Hz-lmpulsenbeaufschlagt, bis die Kette des Dezimal-Zählerstand 32 hat, d. h. bis am Ausgang der Kette 59 ein H-Signal ansteht. Hierdurch wird ereicht, daß die Kette 59 gewissermaCen als Zeitglied wirkt, die den Zeitpunkt bestimmt, zu dem das dem P.ntriebsmotor zugeführte elektrische Signal mit einem Korrekturimpuls beaufschlagt wird. Das Korrektursional wird also, nachdem der. Startpunkt durch das vom Gatter 80 kommende Signal klar definiert wurde, nach einer exakt vorbestimmten Zeitam Gatter 58 freigegeben.
  • Somit werden den wechselstronfcrmigen Antriebs impulsen der Arbeitsspule 87 über einen Feldeffekttransistor 88 und eine Widerstand 89 Korrektursignale zugeführt. Diese Korrektursignale erhohen die Amplitude des elektrischen Antriebssignals, das an der Spule 87 ansteht, um einen Betrag, welcher der Frequenzabweichung der Uhr entspricht. Die Erhöhung der Amplitude kann dabei von Halbwelle zu Halbwelle des an der Spule. 87 anstehenden wechselstromfc".rmigen Sicnals variieren, wobei die Variation von der ermittelten Regelabweichung zwischen Soll- und Istwert abhängt.
  • Der Widerstand 89 hat lediglich die Aufgabe, die der Spule 87 zugeführten Korrekturimpulse abzuschwächen, und zwar in Abhängigkeit von der benötigten Antriebsenergie. Werden mit dem Uhrenmotor beispielsweise relativ schwere Uhrzeiger bewegt, so kann der Widerstand 76 sehr klein gewählt werden, damit die Spule 87 mit viel Energie beaufschlagt wird.
  • Die Funktion des eingangs erwähnten erfindungsqemäßen digiteilen Filters mit nachfolgendem Impulsformer sei nachstehend nochmals gesondert beschrieben: Der Tiefpaß besteht aus den beiden D-Flipflop 74, 75 und den beiden Invertern 73, 76. Am Eingang liegt eine sinusformige Kontrollspannung des Motors von ca. 16 Hz an. Der Inverter 73 digitalisiert diese Kontrollspannung in eine Rechteckspannung.
  • Ist der Eingang H, wird der Ausgang N2 H. Schaltet das Vergleichssignal am C/74 nach H wird Q/74 auch H. Am C/75 I-iegt L an bis entsprechend den 256 Hz 2 T = 1,95 msec C/75 H wird.
  • Wird C/75 H und D/75 ist noch H wird der Ausgang des Filters Q/75 H. Das Eingangssignal ist somit weitergeschaltet, da es < 256 Hz ist.
  • Nimmt man an, daß ein Störimpuls am Eingang anliegt, also der Impuls eine FuBbreite von < 1 98 msec hat, wird D/74 H.
  • Die Vergleichsfrequenz z. B. 256 Hz schaltet mit seiner positiven Flanke an C/74 Q von 74 nach H. 75 schaltet aber noch nicht weiter, da der Inverter 77 an C/75 L anliegt.
  • Steht der Störimpuls kürzer als 1,95 msec am Eingang, wird der Ausgang von 73 H.
  • 74 und 75 werden zurückgesetzt bevor das Signal am D/75 von C/75 we i tergeschal tet werden kann.
  • Die nachgeschaltete Impulsformerstufe sorgt nun dafür, daC bei einer Veränderung am Eingang von H nach L am Ausgang der Impulsformerstufe ein Nadel impuls erzeugt wird, welcher unabhängig von der Impulsbreite des Einganossignals ist und z..B. eine Impulsbreite von ca. 0,25 msec hat. Die zur Impuisformung notwendige Vergleichsf-requenz wird dabei aus dem Frequenzteiler der zeithaltenden Teilerkette entnommen.
  • L e e r s e i t e

Claims (3)

  1. Patentansprüche 1. Zeithaltendes Gerät, insbesondere Quar-zgroCuhr mit elektronischen Frequenzteilern, sowie einem elektronisch gesteuerten Motor mit einer Arbeitswicklung und einer Steuerwicklung der ein Anzeigesystem artreibt, wobei nur eine Drehzahl des Motors oberhalb der Nenndrehzahl steuerbar einstellbar ist, wozu eine zeithaltende bistabile Kippstufe nach Eingang des Soll-lmpulses vom Zeitnormal ein zwischen Teiler und Ausgangsverstarker angeordnetes rate ansteuert, dadurch gekennzeichnet, dae ein digitales Filter mit nachfolgendem Impulsformer zur Erzeugung eines schmalen Triggerimpulses beim Umschalten von H nach L am Kontrolleingang vorgesehen ist, welches Störimpulse mit beispielsweise einer Impulsbreite 1.95 msec nicht weiterschaltet, und die Vergleichs- bzw. Triggerfrequenz aus der Teilerkette des Frequenznormals entnimmt.
  2. 2. Zeithaltendes Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dai3 der Tiefpaß aus zwei D-Flipflop ( 74, 75) und zwei Invertern ( 73, 76) besteht, wobei der Inverter (73) die anlie£ende Kontrollspannung des Motors (z. B. 16 Hz) in eine Pvechteckspannung digitalisiert.
  3. 3. Zeithaltendes Gerät nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch cjekennzeichnet, daß dem Tiefpaß (73, 74 ,75, 76, 77) ein monostabiler Multivibrator (75, 79, 80, 81) nachgeschaltet ist.
DE19782850295 1978-11-20 1978-11-20 Zeithaltendees Gerät, insbesondere Quarzgroßuhr mit elektronisch geregeltem Anzeigesystem Expired DE2850295C3 (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19782850295 DE2850295C3 (de) 1978-11-20 1978-11-20 Zeithaltendees Gerät, insbesondere Quarzgroßuhr mit elektronisch geregeltem Anzeigesystem
PCT/DE1979/000137 WO1980001113A1 (fr) 1978-11-20 1979-11-15 Garde-temps, en particulier horloge pilotee a quartz
JP50200379A JPS55501033A (de) 1978-11-20 1979-11-15
EP79901536A EP0023490B1 (de) 1978-11-20 1980-06-03 Zeithaltendes gerät,insbesondere quartzgesteuerte uhr
US06/358,934 US4417820A (en) 1978-11-20 1982-03-17 Time-keeping device, especially a quartz-controlled clock

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Publications (3)

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DE2850295A1 true DE2850295A1 (de) 1980-06-26
DE2850295B2 DE2850295B2 (de) 1980-10-23
DE2850295C3 DE2850295C3 (de) 1981-08-27

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
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