[go: up one dir, main page]

DE2850357A1 - Zeithaltendes geraet, insbesondere quartzgesteuerte uhr - Google Patents

Zeithaltendes geraet, insbesondere quartzgesteuerte uhr

Info

Publication number
DE2850357A1
DE2850357A1 DE19782850357 DE2850357A DE2850357A1 DE 2850357 A1 DE2850357 A1 DE 2850357A1 DE 19782850357 DE19782850357 DE 19782850357 DE 2850357 A DE2850357 A DE 2850357A DE 2850357 A1 DE2850357 A1 DE 2850357A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gate
output
frequency
frequency divider
time
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19782850357
Other languages
English (en)
Inventor
Horst Ing Grad Schaefer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Braun GmbH
Original Assignee
Braun GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Braun GmbH filed Critical Braun GmbH
Priority to DE19782850357 priority Critical patent/DE2850357A1/de
Priority to PCT/DE1979/000137 priority patent/WO1980001113A1/de
Priority to JP50200379A priority patent/JPS55501033A/ja
Publication of DE2850357A1 publication Critical patent/DE2850357A1/de
Priority to EP79901536A priority patent/EP0023490B1/de
Priority to US06/358,934 priority patent/US4417820A/en
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C3/00Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means
    • G04C3/14Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means incorporating a stepping motor

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electric Clocks (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft ein zeithaltendes Gerät
  • nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
  • Es sind bereits zahlreiche elektronische Uhren vorgeschlagen worden, die einen Schwingquartz als Zeitnormal aufweisen. Bei diesen elektronischen Uhren können zwei Hauptgruppe unterschieden werden: die Uhren mit «'os aler Zeitanzeige und die Uhren mit analoger Zeitanzeige.
  • Werden bei einer Uhr mit analoger ZeitanzcZge d2t Zeitanzeigeelemente direkt mit den Impulsen eines Frequenzteilers gesteuert, der die Frequenz des Schwingquartzes herunterteilt, so ist in der gel zur Gewährleistung der Forischlatscalsicherheit eine relativ große Leiscungsaufnahme erforderlich.
  • Es ist indessen bereits eine Uhr vorgeschlagen worden, die einen Quartzoszillator mit einem elektronischen Frequenzteiler sowie einen elektronisch gesteuerten Motor aufweist, bei dem die Standabweichnungen relativ schnell ausgeregelt werden kennen (DE-OS 23 05 682). Das Anzeigesystem dieser Uhr wird mit mindestens zwei Drehzahlen betrieben, wobei mindestens eine Drehzahl höher und mindestens eine niedriger als eine der Quartzfrequenz entsprechenden Solldrehzahl steuerbar eingestellt werden kann und ein Speicher vorhanden ist, dessen einer Eingang von den Impulsen der geteilten Quartzfrequenz und dessen anderer Eingang von Impulsen angesteuert wird, die vom zeithaltenden System abgeleitet werden und nahezu die gleiche Folgefrequenz wie die Impulse der geteilten Quarzfrequenz haben. Der Ausgang dieses Speichers steuert dabei ein Schaltglied zur Umschaltung der Drehzahl des Anzeigesystems. I'ennzeichnend ist für diese Uhr, daß der Speicher eine bistabile Kippstufe ist und daß die vom Motor abgeleiteten Impulse über einen Frequenzteiler der bistabilen Kippstufe zugeführt werden. Allerdings kann mit dieser Uhr kein Weckvorgang akustisch angezeig werten, Eine elektronische Uhr, mit der auf relativ einfache Weise ein akustisches Signal abgegeben werden kann, ist ebenfalls behsnnt (ur-pS 3 759 029). Bei dieser Uhr ist ein Standard-Oszillator mit einer Vielzahl von nachgeschalteten Teilerstufen vorgesehen, welche die hohe Frequenz denn Oszillators stufenweise in niedrier.e Frequenzen umwandeln. Zu einer bestimmten Zeit kann mit Hilfe dieser Uhr ein akustisches Signal abgegeben werden, wobei eine der Frequenzen der Teilerstufen selektiv auf eine Signalisierungseinrichtung geführt wird.
  • Nachteilig ist bei dieser bekannten Uhr, daß bei einem Fehler in der Frequenzteilerkette keine richtige Zeit mehr gezeigt wird und das akustische Signal ausfällt.
  • Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Uhr mit einem Standard-Oszillator und nachgeschalteter Frequenzteilerkette zu schaffen, mit der ein akustisches Signal erzeugt werden kann und die eine hohe Betriebssicherhe-it aufweist.
  • kiese Aufgabe wird gemäß dem knnzeichnenden Merkmal des Patentanspruchs 1 gelost Der r,!it der Erfindung erzielte Vorteil besteht ins- besondere darin, daß durch die Einfügung einer weiteren von dem Standard-Oszillator gespeiste Teilerkette ein in der Haupt-Teilerkette auftretender Fehler kompensiert wird. Außerdem erfolgt die Signalabgabe unabhängig von der Haupt-Teilerkette, was beispielsweise die Verwendung preiswerter Flipflops für die zusätzliche Kette ermögliche Da die beiden Teilerketten bzw. Teile voi ibrer über ein ODER-Gatter miteinander verbunden sind, ist es für die Funktionsweise der Uhr unerheblich, ob eine dieser Teilerketten aust-llt. Wenn r¢?r eine dieser beide Teilerketten intakt bleibt, ist der sichere Betrieb der uhr gewährleistet.
  • Werden die beiden Teilerketten statt über ein ODER-glied über ein UND-Glied miteinander verbunden, so kann diese Schaltung als 5 Überwechungseinrichtung für die exakte Funktion der Teilerketten dienen, denn ein Zeitimpuls wird unter diesen Voraussetzungen nur dann weitergegeben, wenn beide Teilerketten exakt gleichförmig arbeiten.
  • Eine Fehlerindikation ist jedoch auch bei der Schaltung mit ODER-Gattermöglich, denn hierbei kann es vorkommen, daß die Uhrzeit exakt angezeigt wird, während der Surl,mton ausfällt. In einem solchen Fall ist es klar, daß die zweite Teilerkette fehlerhaft ist, während die erste noch ordnungsgemäß funktioniert.
  • Um zu verhindern, daß geringe relative Frequenzab- weichungen der Teilerkette bewirken, daß die nachfolgenden Teilerstufen falsch getaktet werden, indem sie zwei kurz hintereinander erscheinende Impulse aus den beiden Teilerketten mit zwei Zählschritten beantworten, obwohl es sich um dieselbe Zeitmarkierung handelt, ist zweckmäßigerweise ein einstellbares Filter Fi vorgesehen, welches stets dann nur einen impuls weiteigibt, wenn es zwei dicht aufeinanderfolgende Impulse erhält, die einen vorgebbaren Abstand nic üDe schreiten. Die unvermeidliche Exemplarstreuung der beiden Teilerketten wird hierdurch beseitigt, wobei als Nebeneffekt erreicht wird, daß dic zulästige Exemplarstrenung j: diesem Alter Fi eingestellt werden kann.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben.
  • .In der Figur ist eine Schaltungsanordnung für eine geregelte Quartz-Analog-Uhr dargestellt. Diese Schaltungsanordnung weist einen Zeit-Referenz-Kreis auf, der im wesentlichen aus einem Schwingkreis und einem frequenzbestimmenden Quartz 1 besteht. Der Schwingkreis enthält einen Inverter 2, der als Verstärker mit unendlich hoher Verstärkung ausgelegt ist, sowie einen Rückkopplur gswiderstand 3. Segmentisch zum Quarz 1 sind zwei Kondensatoren vorgE;ehen, und zwar ein Trimmkondensator 4, mit dem vom Hersteller oder Uhrmacher die exakte Schwingfrequenz eingestellt wecde.r.-ann, sowie ein Lastkondensator 5, der etwa die gleiche Kapazität hat wie der Trimmkondensator 4 in seiner Mittel-Stellung. Beide Kondensatoren 4, 5 sind mit ihren dem Quartz 1 abgewand^n Enden an Masse gelegt.
  • Der Zeit-Referenz-Kreis liefert eire Frequenz von 4 194 304 Hz, die in nachgeschalteten Frequenzteilerketten 6, 7 heruntei:geteilt wird.
  • In der ersten Frequenzteilerkette 6 sind 22 Flipflops 8 - 29 hintereinandergeschaltet, -so daß das Em Eingang der Frequenzteilerkette 6 anstehende 4,19 MHz-Signal bis auf eine Sekunde heruntergeteilt wird.
  • Die zweite Frequenzteilerkette 7 weist dagegen nur 13 Flipflops 30 - 42 auf, d. h. das 4,19 MHz-Signal wird nur auf 512 Hz heruntergeteilt. Vom Ausgang dieser zweiten Frequenzteilerkette 7 führt eine Verbindung auf den einen Eingang eines NAND-Gatters 43, an dessen zweitem Eingang ein lEz-Signal ansteht. Der Ausgang dieses NAND-Gatters 43 ist mit dem Eingang eines Inverters 44 verbunden, der seinerseits mit seinem Aus- gang an der Basis eines TransIstors 45 liegt. Der Emitter dieses Transistors ist an Spannungs - Potential VSS gelegt, an dem auch die Anode einer Diode 46 liegt, die mit ihrer Kathode an den Kollektor des Transistors 45 und und an einen elektroakustischen Wandler 47 angeschlossen ist. Die Kathode der Diode 46 bzw. der Kollektor des Transistors 45 liegen an einer Induktivität 48, die mit ihrem anderen Ende an VDD-Potential angeschlossen J .t. An diesem VDD-Potertial liegt auch der zweite Anschluß des elektroakustischen Wandlers 47, der beispielswei-s e. 1 piezoelektrischer Wandler ist.
  • Der Transistor 45, die Diode 46, der elektro-skustische Wandler 47 urs die Induktivität 48 bilden zusammen einen Summer, mit aem ein akustisches Wecksignal gegeben werden kann. Dieses Weclsignal besteht aus einem 512 Hz-Ton, der im Sekunflentakt ertönt. Im einzelnen wird das Signal dadurch erzeugt, daß die von der Frequenzteilc.-;rette 7 kommenden 512 Ez-Impulse am NAND-Gatter 43 im 1 Hz-Rhythmus getaktet werden und in dieser getakteten Fo-:m auf die Basis des Transistors 45 gelangen. Dieser Transistor 45 wirkt als Torschaltung und beaufschlagt somit impulsweise den elektro-akustischen Wandler 47 mit einem elektrischen Signal.
  • Da dieser Wandler 47 mit einer relativ hohen Spannung betrieben wird (ca. 40 Volt), ist die Induktivität 48 vorgesehen, die auf Grund des Ein- und Ausschaltens des Transistors 45 Spannungsspitzen von der gewiinschten Größe erzeugt. Um den Transistor 45 durch die relativ hohen Spannungsspit: nicht zu beschädigen, ist die Diode 46 vorgesehen, welche die negativen Spannungsspitzen von dem Transistor 45 fernhält.
  • Im folgenden wird nun die Steuerung bzw. Regelung der Uhr beschrieben. Hierbei wird davon ausgegangen, daß eine Arbeitsspule einer elektrischen Analog-Uhr entsprechend ihrer Zeitabweichung relativ zu einem Quartz-Zei:normal mit einem oder ma7,reren Korrekturimpulsen beaufschlagt wird. Um diese Korrekturimpulse zu definieren, wird die Differenz zwischen dem oll- und dem Ist-Wert gebildet. Der Sollwert wird dabei von dem Quartz-Zeitnormal abgeleitet, während der Ist-Wert vom Uhren-Antriebsmotcr kommt.
  • Wie bereits oben erwähnt, steht am Ausgang des Flipflops 29 der Frequenzteilerkette 6 ein 1 an, welches - da es vom Quartz-Normal abgeleitet ist -den genauen Sekundentakt darstellt. Dieser Sekundentakt oder Sekunden-Sollwert wird über einen Impulsformer 49 auf ein RS-Flipflop 50 gegeben, das an seinem Ausgang pulsmodulierte Signale abgibt. Auf den einen Angang des D-Flipflops 51 werden die von dem Frequenzteiler-Flipflop 29 kommenden Sekundenimpulse gegeben, während auf den anderen Eingang dieses Flipflops 51 eine 4096 Hz-Impulsreihe gelangt, die von der Teilerkette 6 abgezweigt wird.
  • Das NICHT-ODER-Gatter 52 erhält sowohl die Sekundenimpulse als auch die vom Ausgang des Flipflops gelieferten Impulse. Am Ausgang des NICHT-0DER-Gatters 52 erscheinen dann x Impulse mit einem Impulsabstand von 1 Sekunde und einer Impulsbreite von 4096 Hz A 2,441 ' 10 4 Sekunden. Diese Impulse repräsentiere die Soll-Frequenz der Uhr.
  • Auf ähnliche Weise, wie die Soll-Frequenz aufbereitet wurde, wird nun auch die Ist-Frequenz aufbereitet. Hierfür ist ein gesonderter Impulsformer 53 vorgesehen, der aus einem D-Flipflop 54 und einem NICHT-ODER-Gatter 55 besteht. Diesem Impulsformer 53 wird das 1Hz-Ist-Signal des Uhren-Motors sowie ein 2048 Hz-Signal aus der Frequenzteiler-Kette 6 zugeführt. Somit steht a..,i-asgang des NICHT-ODEr Gatters 55 eine lSekunden-Ist-Impulsreihe mit einer Impulsbreite von 2049 Hz - 4,88 . 10-4 10 Sek.
  • Das RS-Flipflop 50, welches aus den beiden kreuzgekoppelten NICHT-ODER-Gattern 56, 57 besteht, erhält somit aus dem NICH-ODER-Gatter 52 Soll-Impulse, wähl:?nd es a.!; dem NICHT-ODER-Gatter 55 Ist-Impulse erhält. Die Abstände der Impulse sind in beiden Fällen 1 Sekunde, wobei die Impulsbreiten der jeweiligen Impuls reihen um den Faktor 2 verschieden sind, damit der Ist-Wert dominant bleibt.
  • Am Ausgang Q des RS-Flipflops 50 steht dann ein L-Signal an, wenn am Eingang R ein L-Signal und am Eingang S ein O-Signal ansteht. Tritt dagegen die Kombination S = L/R = 0 auf, so ist Q - O. Bei S = L/R = L ergibt sich an sich ein irregulärer Abstand. Da jedoch die Impulsbreiten der Soll- und Ist-Impulse verschieden sind, tritt der irreguläre Zustand nicht auf. Die am Ausgang des RS-Flipflops 50 erscheinenden Impulse haben somit eine Impulsbreite, die der zeitlichen Abweichung zwischen einem Soll-Sekunden-Impuls und einem ist-Sekunden-Impuls entspricht. Die Zeitabweichung erscheint auf diese Weise in pulshreitenmodulierter Form.
  • Die pulsbreitenmodulierte Zcitabveichung korrigiert nun die Amplituden der Sinussignale, mit der die Antriebsspule der Uhr beaufschlagt wird. Diese Beaufschlagung erfolgt jedoch nicht ohne vorherige Modifikation durch ein NICHT-UND-Gatter 58, das an seinem zweiten Eingang mit Signalen aus einer Frequenzteilerkette 59 versorgt wird, die aus sechs Flipflops 60 - 65 besteht.
  • Diese Frequenzteilerkette 59 st mit ihrem Eingang an den 512 Hz-Tal- a:7:i-schlcsser, der ihr über ein ODER-Gatter 66 entweder aus der Frequenzteilerkette 6 oder aus der Frequenzteilerkette 7 geliefert wird. Der Ausgang der Frequenzteilerkette 59 liegt - wie bereits erwähnt - an dem NI"HT-UND-Gatter 58. Mit Hilfe der sechs Flipflops 60 - 65 kann die Frequenzteilerkette die Frequenz von 512 Hz auf 8 Hz herunterteilen. Eine Besonderheit der Frequenzteilerkette besteht nun darin, daß sie über eine Leitung 67 gesetzt werden kann, so daß sie eine Binärzahl darstellt. Da die Flipflops 60 - 65 die Setzeingänge R, S, R, S, R, R haben, bedeutet dies, daß die Binärzahl LOLO mit den Flipflops 63, 62, 61, 60 darstellbar ist, die der Dezimalzahl 10 entspricht. Um diese Zahl zu setzen, genügt ein Impuls auf der Leitung 67. Durch nachfolgendes Takten der Frequenzteilerkette 59 aus den Teilerketten 6, 7 kann die eingestellte Binärzahl heruntergezählt werden. Welche Funktion die Frequenzteilerkette hierdurch ausübt, wird weiter unten noch näher erläutert.
  • Zuvor soll jedoch noch beschrieben werden, wie die Ijst-lmpulse im einzelnen abgeleitet werden.
  • Asgangselement für die Aufnahme der Ist-Zeit ist die Steuerspule 68 des Uhrwerks, die von einem kontinuier- lich rotierenden Motor so beaufschlagt wird, daß in ihr eine Spannung entsteht, welche ein Maß für die Umdrehungsgeschwindigke:it des Motors ist. Diese in der Steuerspule 68 induzierte Spannung wird sodann weiterverarbeitet und aufbereitet.
  • Parallel zur Steuerspule-6E, ist ein Kondensator 69 vorgesehen, dessen Aufgabe darin besteht, eventuelle Stöz.pannungsspitzen kurzzuschließen.
  • Die aus der Spule 68 :.nd dem Kordensator 69 bestehende Parallelschaltung ist an eine Mittenanzapfung eines die Widerstände 70, 71 aufweisenden Spannungsteiles angeschlossen wobei dicker seinerseits an einer Batterie 72 liegt. Durch diese Maßnahlr.e wird erreicht, daß das an der Spule 68 auftretende Wechselspannunspotentia1 um einen Gleichstromanteil angehoben wird, so daß der Inverter 73, der zugleich ein Eingangsschwellwertschalter ist, in den richtigen Zeitpunkten des Wechselspannungs-Ist-Signals durchschaltet und somit ein dem Wechselspannungs-Ist-Signa' exakt zugordnetes Rechteck-Signal erzeugt.
  • Von dem Ausgang des Inverters 73 führt eine Verbindung auf die R-Eingänge zweier Flipflops 74, 75 sowie auf den Eingang eines Inverters 76, dessen Ausgang mit dem D-Eingang des Flipflops 74 verbunden ist.
  • Die C-Eingänge der Flipflops 74, 75 sind über einen weiteren Inverter 77 mit dem Ausgang des Flipflops 21 der Teilerkette 6 verbunden. Mit der Gesamtheit der Elemente 74, 75, 75, 77 wird ein aigitales Filter aufgebaut, welches die Frequenzen oberhalb der Frequenz 256 Ezz ausfiltert. Die Filterfrequenz könnte statt 256 Hz auch eine andere Frequenz sein, wichig ist nur, daß die normalerweise an der Spule 68 anstehende 16 Hz-Frequenz durchgelassen wird.
  • Nachdem das digitalisierte und digital gefilterte Ist-Signal das Digitalfilter durchlauren hat, gelangt es auf einen Impulsformer. der aus dem relativ breiten 16-Hz-Signal eine Quasi-lmat~limpulsfolge herste!-t. Dieser Nadelimpulsformer besteht aus zwei Flipflops 78, 79, einem NICHT-ODER-Gatter 80 undeinem Inverter 80 e'oer der Inverter 81 aus der Frequenzteilerkette 6 mit einem 2048 Hz-Signal gespeist wird.
  • Am Ausgang des NICHT-ODER-Gatters 80 stehen somit 16 Hz-Impulse an, die eine Basisbreite von 2048 Hz = 4,882 . 10-4 Sekunden aufweisen. Diese 16 Hz-Nadel-Impulse steuern nun einen weiteren Inverter 82 und eine Zählerkette mit vier Flipflops 83, 84, 85, 86 an, welche am Ausgang ein 1 HZ-Ist-Signal liefert.
  • Dieses Ist-Signal wird, wie bereits erwähnt, auf den Impulsforner 53 sowie auf das NICHT-UND-Gatter 43 gegeben. Das NICHT-UND-Gatter 43 kann allerdings auch ebensogut ein lEz-Signal aus dem Flipflop 29 erhalten.
  • Es soll nun noch einmal das Ausgangssignal des Gatters 80 betrachtet werden, das der Teilerkette 59 üher die Leitung 67 zugeführt wird. Dieses Signal ist so aufbereitet, daß es exakt im Nulldurchgang eines Sinussignals an der Spule 68 einsetzt. Bei diesem Mulldurchgang werden somit die Flipflops 60 - 65 auf eine Dualzahl gesetzt, z B. eine Dualzahl, die der sezimalzahl 10 entspricht. Nun wird der Eingang der Kette 59. mit 512 Hz-Imnulsen beaufschlagt, bis die Kette den Dezimal-Zählerstand 32 hat, d. h. bis am Ausgang der Kette 59 ein Signal ansteht. Hierdurch wird erreicht, daß die Kette 59 gewissermaßen als Zeitglied wirkt1 die den Zeitpunkt bestimmt, zu dem das dem AnXriebsmotor zugeführte elektrische Signal mit einem Korrekturimpuls beaufschlagt wird. Das Korrektursignal wird also, nachdem cie Startpunkt durch das om Gatter 80 kommende Signal klar definiert wurde, nach einer exakt vorbestimmten Zeit am Gatter 58 freigegeb ,l.
  • Somit werden den wechselstromförmigen Antriebsimpulsen der Arbeitsspule 87 über einen r.eldeffekttransistor 88 und einen Widerstand 89 Korrektursignale zugeführt.
  • Diese Korrektursignale erhöhen die Amplitude des elektrischen A-.triebssignals, das an der Spule 87 ansteht, um einen Betrag, welcher der Frequenzabweichung der Uhr entspricht. Die Erhöhung der Amplitude kann dabeI von Halbwelle zu Halbwelle des an der Spule 87 anstehenden wechselstromförmigen Signals variieren, wobei die Variation zon de ermittelten Regelabweichung zwischen Soll-und Istwert abhängt.
  • Der Widerstand 89 hat lediglich die Aufgabe, die der Spule 87 zugeführten Korrekturimpulse abzuschwächen, und zwar in Abhängigkeit von der benötigten Antriebsenergie. Werden mit dem Uhrenmotor beispielsweise relativ schwere Uhrzeiger bewegt, so kann der Widerstand 76 sehr klein gewählt werden, damit die Spule 817 mit viel Energie .beaufschlagt wird.- Leerseite

Claims (7)

  1. Zeithaltendes Gerät, insbesondere quartzgesteuerce Uhr Patentansprüche 1. Zeithaltendes Gerät, insbesondere quartzgesteuerte Uhr, bei der eine quartzgenaue Frequenz mittels einer Frequenzteilerkette heruntergeteilt wird und bei der ein elektroakustischer Wandler vorgesehen ist, der ein akustisches Signal kontinuierlich oder dIskontinuierlich abgeben kann, qekennzeichnet durch eine zweite Frequenzteilerkette (7), welche mit denselben quartzgenauen Frequenzen beaufs&nlagt wird wie die erste Frequenzteilerkette (6) und die mit dem elektro-akustischen Wandler !45, 46, 47, 48) verbunden ist und ein ODER-Gatter (66), das sowohl mit einem ersten Teil (8 - 20i der ersten Frequenzteilerkette (6) als auch mit dem Ausgang der zweiten Frequenzteilerkette (7j verbunden ist, wobei der Ausgang dieses ODER-Gatters (66) mit dem Eingang des zweiten Teils (21 - 29) der ersten Freque:zteilerkette (6) verbunden ist.
  2. 2. Awithaltenues Gerät nach Anspruch 1, dadurch qekennzeichnet, daß der Ausgang der zweiten Frequenzteilerkette (7) auf den ersten Eingang eines UND-Gatters (43, 44) geführt ist, dessen zweiter Eingang an einem Impulsgeber (86, 29) liegt, welcher eine Impulsfrequenz hat, die von der Ausgangsfrequenz der Frequenzte.lerkette (75 verschieden ist, und daß das UND-Gatter (43, 44) einen elektronischen Schalter ansteuert, der einen elektro-akustischen Wandler an eine elektrische Energiequelle legt oder von dieser abschaltet.
  3. 3. Zeithaltendes Gerät nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch qekeenzeiohnet, daß <er elektro-akustische Wandler einen Pizzo-Schwinger (47) aufweist, dem eine Spule parallelgeschaltet ist, und daß in Reihe hierzu eine Parallelschaltung von Diode (46) und Schalttransistor (45) vorgesehen ist.
  4. 4. Ze.+haltendes Gerät nach Anspruch 3, dadurch aekennzeichnet, daß der Kollektor des Transistors (45) und diE- Anode der Diode (46) an negativem Potential liegen und die Kathode der Diode (46) bzw. der Kollektor des Transistors (45) mit dem Piezo-Schwinger (47) und der Spule (48) verbunden sind.
  5. 5. Zeithaltendes Gerät nach Anspruch 1, dadurch qekennzeichnet, daß der Ausgang des ODER-Gatters (66) mit einer Zählerkette (59) verbunden ist, die über eine Setzleitung (67) auf eine Binärzahl einge-1 stellt werden kann.
  6. 6. Zeithaltendes Gerät nach Anspruch 1, dadurch e- kennzeichnet, dals dem ODER-Gatter (66) ein einstellbares Filter (Fi) nachgeschaltet ist, das bei nacheinander an seinem Eingang auftretenden Impulsen stets dann nur einen Impuls an seinem Ausgang abgibt, wenn der Abstand von zwei nacheinander an seinem Eingang auftretenden Impulsen eine vorgegebenen Wert nicht überschreitet.
  7. 7. Zeithaltendes Gerät nach Anspruch 1, dadurch Bekennzeichnet, daß anstelle eines ODER-Gatters (66) ein C D-Gatter vorgesehen ist.
DE19782850357 1978-11-20 1978-11-20 Zeithaltendes geraet, insbesondere quartzgesteuerte uhr Withdrawn DE2850357A1 (de)

Priority Applications (5)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19782850357 DE2850357A1 (de) 1978-11-20 1978-11-20 Zeithaltendes geraet, insbesondere quartzgesteuerte uhr
PCT/DE1979/000137 WO1980001113A1 (fr) 1978-11-20 1979-11-15 Garde-temps, en particulier horloge pilotee a quartz
JP50200379A JPS55501033A (de) 1978-11-20 1979-11-15
EP79901536A EP0023490B1 (de) 1978-11-20 1980-06-03 Zeithaltendes gerät,insbesondere quartzgesteuerte uhr
US06/358,934 US4417820A (en) 1978-11-20 1982-03-17 Time-keeping device, especially a quartz-controlled clock

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19782850357 DE2850357A1 (de) 1978-11-20 1978-11-20 Zeithaltendes geraet, insbesondere quartzgesteuerte uhr

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2850357A1 true DE2850357A1 (de) 1980-05-29

Family

ID=6055187

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19782850357 Withdrawn DE2850357A1 (de) 1978-11-20 1978-11-20 Zeithaltendes geraet, insbesondere quartzgesteuerte uhr

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE2850357A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3230217A1 (de) * 1982-08-13 1984-02-23 Braun Ag, 6000 Frankfurt Integrierte schaltung fuer eine uhr oder ein uhrenradio mit analoger zeitanzeige

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3230217A1 (de) * 1982-08-13 1984-02-23 Braun Ag, 6000 Frankfurt Integrierte schaltung fuer eine uhr oder ein uhrenradio mit analoger zeitanzeige

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0744807B1 (de) Verfahren zur Strombegrenzung bei einem Gleichstrommotor, und Gleichstrommotor zur Durchführung eines solchen Verfahrens
DE1078188B (de) Verfahren zum Erzeugen einer Spannung, die vom Unterschied zwischen zwei Frequenzen abhaengt
DE2644646C2 (de) Vorrichtung zur Erkennung eines oder mehrerer fehlender Impulse in einer sonst regelmäßigen Impulsfolge
DE2528812B2 (de) Antiprellschaltkreis
DE2621532A1 (de) Verfahren zur frequenzsteuerung von elektrischen schwingungssignalen und frequenznormal-schaltungen fuer elektrische uhren
DE2749006B2 (de) Elektronische Korrektureinrichtung für eine Pendeluhr
DE2447991A1 (de) Elektronische schaltung, die speiseimpulse zu einem elektrischen motor eines zeitnahme- bzw. zeitmessgeraetes liefert
DE2804444A1 (de) Elektronische steuereinrichtung fuer ein kraftstoffeinspritzsystem bei brennkraftmaschinen
DE2830647C3 (de) Elektronisches Zeitmeßgerät
DE2850357A1 (de) Zeithaltendes geraet, insbesondere quartzgesteuerte uhr
DE3104674C2 (de)
DE3337339C3 (de)
EP0002811B1 (de) Vorrichtung zur Interferenzstromtherapie
WO1980001113A1 (fr) Garde-temps, en particulier horloge pilotee a quartz
DE2850295C3 (de) Zeithaltendees Gerät, insbesondere Quarzgroßuhr mit elektronisch geregeltem Anzeigesystem
DE1437154B2 (de) Schaltungsanordnung zur Synchronisierung der Drehzahl eines Synchronmotors auf die Frequenz eines Bezugsoszillators
DE3633024C2 (de) Schaltungsanordnung für die Phasensynchronisierung zweier Taktimpulsfolgen
DE1101023B (de) Synchronisiervorrichtung fuer elektronische Rechenmaschinen u. dgl.
DE2258210C3 (de) Elektronische Quarzuhr
DE2817762A1 (de) Uhr mit glasenschlag
DE3726277C2 (de)
DE2603543C3 (de) Taktgenerator mit hoher Frequenzgenauigkeit und -konstanz
DE2429271A1 (de) Digitaler austastimpulsgenerator
DE2414070A1 (de) Monolithisch integriertes bauelement zur alarmsignal-intervallsteuerung von weckeruhren
DE1276703B (de) Elektronischer Taktgenerator

Legal Events

Date Code Title Description
8139 Disposal/non-payment of the annual fee