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DE1673793A1 - Verfahren und Anordnung zur laufenden UEbermittlung der Uhrzeit - Google Patents

Verfahren und Anordnung zur laufenden UEbermittlung der Uhrzeit

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Publication number
DE1673793A1
DE1673793A1 DE19671673793 DE1673793A DE1673793A1 DE 1673793 A1 DE1673793 A1 DE 1673793A1 DE 19671673793 DE19671673793 DE 19671673793 DE 1673793 A DE1673793 A DE 1673793A DE 1673793 A1 DE1673793 A1 DE 1673793A1
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time
pulses
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DE19671673793
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DE1673793B2 (de
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Dr Wolfgang Hilberg
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Telefunken Patentverwertungs GmbH
Original Assignee
Telefunken Patentverwertungs GmbH
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Publication date
Application filed by Telefunken Patentverwertungs GmbH filed Critical Telefunken Patentverwertungs GmbH
Publication of DE1673793A1 publication Critical patent/DE1673793A1/de
Publication of DE1673793B2 publication Critical patent/DE1673793B2/de
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Expired legal-status Critical Current

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    • G04HOROLOGY
    • G04RRADIO-CONTROLLED TIME-PIECES
    • G04R20/00Setting the time according to the time information carried or implied by the radio signal
    • G04R20/20Setting the time according to the time information carried or implied by the radio signal the radio signal being an AM/FM standard signal, e.g. RDS
    • G04R20/24Decoding time data; Circuits therefor
    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04GELECTRONIC TIME-PIECES
    • G04G9/00Visual time or date indication means
    • G04G9/0005Transmission of control signals
    • G04G9/0011Transmission of control signals using coded signals
    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04RRADIO-CONTROLLED TIME-PIECES
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    • G04R20/20Setting the time according to the time information carried or implied by the radio signal the radio signal being an AM/FM standard signal, e.g. RDS
    • G04R20/22Tuning or receiving; Circuits therefor

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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  • Electric Clocks (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur laufenden Übermittlung der Uhrzeit von einer Normalzeitzentrale an eine Vielzahl von Anzeigestellen und Anordnungen zur Durchführung des Verfahrens.
Bei den bisher bekannten Normalzeitsystemen sind hauptsächlich zwei Arten zu unterscheiden. Die eine Art von Normalzeitsystemen verwendet Normalfrequenzen zur Steuerung von in den Anzeigestellen untergebrachten Oszillatoren. Bei diesen Systemen erfolgt die Synchronisation in größeren Zeiteinheiten, beispielsweise Stunden, durch zusätzliche Zeitimpulse, die als sogenannte Zeitmarken in größeren Abständen gesendet werden.
Nachteilig an dieser Art der bekannten Systeme ist es, dass man grundsätzlich bei Einschalten der Uhr einer Anzeigestelle eine Information über die gerade bestehende Normalzeit benötigt. Außerdem ist in jeder Anzeigestelle das Vorhandensein eines relativ genauen Oszillators erforderlich.
Die zweite Art von Normalzeitsystemen, die beispielsweise bei der Bahn Anwendung findet, arbeitet mit in verhältnismäßig kurzen Abständen gesendeten Fortschalteimpulsen für die einzelnen Anzeigestellen. Auch dieses System setzt voraus, dass an jeder Anzeigestelle bei Inbetriebnahme eine bestimmte Uhrzeit eingestellt wird. Nachteilig an diesem Verfahren ist jedoch besonders die Tatsache, dass sich sehr leicht Unterbrechungen der zu den einzelnen Anzeigestellen führenden Verbindungsleitungen ergeben und dass es einerseits einen hohen Aufwand bedeutet, derartige Unterbrechungen rechtzeitig festzustellen und dass es andererseits häufig nicht möglich ist, die Anzeige der Nebenuhr nach Feststellung eines Fehlers umgehend zu korrigieren, damit diese wieder mit den normalen Impulsen weitergeschaltet werden kann und dabei die richtige Zeit anzeigt.
Die Erfindung zeigt nun einen Weg, wie es möglich ist, ein Normalzeitsystem so zu betreiben, dass die Anzeigestellen unabhängig vom Zeitpunkt ihrer Inbetriebnahme und unabhängig von eventuellen
Unterbrechungen der zu übermittelnden Zeitinformation stets die richtige Zeit anzeigen bzw. bei Vorliegen eines Fehlers im Übertragungssystem sofort nach Behebung dieses Fehlers wieder auf die richtige Zeit eingestellt werden.
Das erfindungsgemäße Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass in unmittelbar aufeinanderfolgenden kurzen Grundintervallen, z.B. Minuten oder Sekunden, die vollständige Information der gerade bestehenden Normalzeit in einem Impulscode gesendet wird und dass in den Empfangsstellen der übertragene Impulscode zur Steuerung eines Anzeigesystems im Sinne einer ziffernmäßigen und/oder analogen Zeitanzeige ausgewertet wird.
In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung wird die Übertragung des die jeweils bestehende Normalzeit anzeigenden Impulscodes innerhalb des vorzugsweise vollständigen Grundintervalls zwischen zwei empfangsseitigen Anzeigeänderungen vorgenommen.
Ein weiteres besonders günstiges Merkmal des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht darin, dass die empfangsseitige Auslösung der Anzeigeänderung durch eine im folgenden Grundintervall übertragene Information, vorzugsweise durch den ersten Impuls oder den ersten Nulldurchgang dieser Information, erfolgt.
Um eine möglichst große Zahl von Anzeigestellen mit der genauen Normalzeit versorgen zu können, wird erfindungsgemäß weiterhin vorgeschlagen, dass der die jeweils bestehende Normalzeit anzeigende Impulscode innerhalb des unterhalb und/oder oberhalb des Tonfrequenzbereichs liegenden Bereiches des Frequenzbandes eines Rundfunksenders übertragen wird.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden nachstehend anhand einer Zeichnung näher erläutert.
Figur 1 zeigt eine Sendeeinrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens.
Figur 2 zeigt einen einfachen Impulscode zur Übermittlung der Normalzeit.
Figur 3 zeigt eine Empfangsschaltung zur Auswertung und Anzeige eines Impulscodes nach Figur 2.
Figur 4 zeigt eine weitere erfindungsgemäße Empfangsschaltung für eine Anzeigestelle.
Figur 5 zeigt einen weiteren Impulscode zur Übermittlung der Normalzeit und
Figur 6 die zugehörige Empfangseinrichtung.
Figuren 7 bis 9 zeigen Einzelheiten der Empfangsschaltung gemäß Figur 6.
Figur 10 zeigt einen Impulscode, der bei Übermittlung der Zeitinformation in einem Grundintervall bestimmter Länge die Anzeige der nächst kürzeren Zeiteinheit gestattet.
Figuren 11 und 12 zeigen einen speziellen Impulscode zur Übermittlung der Normalzeit und eine zugehörige Empfangsschaltung.
Figuren 13 und 14 zeigen einen weiteren Impulscode zur Übermittlung der Normalzeit und eine für die Aufnahme und Verarbeitung dieses Codes geeignete Empfangsschaltung.
Figur 1 zeigt eine Sendeeinrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens. Das Kernstück der Sendeeinrichtung besteht aus einem hochkonstanten Oszillator O, beispielsweise einem Atomfrequenznormal. Dem Ausgang des Oszillators O ist ein Zählwerk Z nachgeschaltet, das üblicherweise aus mehreren Einzelzählern besteht, von denen der schnellste beispielsweise die Mikrosekunden und von denen der langsamste die Tage zählt und erst nach Ablauf eines Jahres zurückgestellt wird. Zählwerk Z und Os- zillator O bilden die Hauptuhr in der Zentrale des erfindungsgemäßen Normalzeitsystems.
Die Genauigkeit der Hauptuhr, die normalerweise ständig mit allen Hauptuhren der Welt synchronisiert wird, bestimmt sich nach den Erfordernissen der modernen Physik und Messtechnik und wird nur von wenigen Verbrauchern in diesem hohen Maße benötigt. An ein Normalzeitsystem für eine Vielzahl von Verbrauchen werden dagegen wesentlich geringere Anforderungen gestellt. Hier genügt in den meisten Fällen eine auf die Minute genaue Zeitinformation, allenfalls besteht noch ein Bedürfnis, die Zeit auf die Sekunde genau zu kennen. Während also die hohe Genauigkeit bis hinunter zur Mikrosekunde für ein für einen großen Verbraucherkreis gedachtes Zeitsystem nicht erforderlich ist, besteht hinsichtlich der Information über größere Zeitabschnitte, beispielsweise über das Datum ein gewisses Bedürfnis, wie sich unschwer aus dem verhältnismäßig hohen Umsatz von Armbanduhren mit Datumsanzeige erkennen lässt, wo doch der Benutzer infolge der schwankenden Tageszahl der Monate erhebliche Bedienungsnachteile in Kauf nehmen muß.
Unter den aufgezeigten Gesichtspunkten erscheint ein Normalzeitsystem wünschenswert, das als Minimum eine auf die Minute genaue Information bei einem Zyklus von 24 Stunden liefert. Eine vernünftige obere Grenze für die von einem Zeitsystem übermittelte
Information ist in einer auf die Sekunde genauen Zeitanzeige bei einem Zyklus von einem Jahr zu sehen.
Entsprechend diesen grundsätzlichen Erwägungen werden die Zählergebnisse der betreffenden Einzelzähler des Zählwerkes Z zu bestimmten Zeitpunkten in einem Kodiernetzwerk in eine für die Übermittlung der Zeitinformation geeignete digitale Form gebracht und in ein Schieberegister S eingespeichert, aus dem sie mit Hilfe der Taktimpulse eines Taktgenerators T ausgespeichert werden. Der Ausgang A des Schieberegisters S, dem normalerweise ein impulsformendes Netzwerk N zur Bandbreitenbegrenzung nachgeschaltet ist, ist mit der Modulationseinrichtung für die Trägerfrequenz des Senders verbunden, über den die Ausstrahlung der Information erfolgt. Selbstverständlich liegt es auch im Rahmen der Erfindung, die impulscodierte Zeitinformation nach entsprechender Aufbereitung über Leitungen auszusenden.
Die Übermittlung der codierten Zeitinformation über Leitungen ist beispielsweise dann von besonderer Bedeutung, wenn es darum geht, die Zeitinformation in einem größeren Gebiet, beispielsweise in Deutschland, über mehrere Sender gleichzeitig auszusenden. Hier erscheint es sinnvoll, die einzelnen Sender mit der Zentrale und gegebenenfalls miteinander über Leitungen zu verbinden oder über entsprechende Richtfunkstrecken, wie sie auch bei Simultansendun- gen von Rundfunk und Fernsehen üblich und bekannt sind.
In Figur 2 ist ein einfacher Impulscode zur Übermittlung der Zeitinformation dargestellt. Die je Grundintervall, wofür als Beispiel eine Minute angenommen wird, übermittelte Information ist in vier Gruppen von Impulsen aufgeteilt. Jede Gruppe besteht in sich wieder aus zwei Untergruppen von Impulsen. Die Impulse der ersten Untergruppe, sogenannte Markierimpulse M1 bis M4, haben eine höhere Folgefrequenz als die Impulse der zweiten Untergruppe, sogenannte Informationsimpulse I1 bis I4. Während die Markierimpulse der Steuerung der Empfangseinrichtung dienen, die nachstehend anhand der Figur 3 der Zeichnung erläutert werden soll, enthalten die Imformationsimpulse die Informationen über die Normalzeit. Die aus vier Einzelimpulsen bestehende Gruppe von Markierimpulsen M1 zeigt der Empfangseinrichtung an, dass die Zahl der ihr folgenden Impulse I1 gleich der Zahl der jeweils abgelaufenen vollen zehn Stunden ist. Die Anzahl der Informationsimpulse I1 beträgt also im Höchstfalle zwei. Die aus drei Einzelimpulsen bestehende Gruppe von Markierimpulsen M2, bereitet den Empfänger für die Aufnahme der Informationsimpulse I2 vor, die die Zahl der vollen Stunden anzeigen. Nachdem schließlich die Zahl der vollen Minuten durch die Informationsimpulse I4 übermittelt ist, beginnt mit der Markierimpulsgruppe M1 ein neuer Informationszyklus bzw. ein neues Grundintervall.
Die Verarbeitung des anhand der Figur 2 beschriebenen Impulscodes erfolgt in der in Figur 3 dargestellten Empfangseinrichtung folgendermaßen:
Die auf die übliche und nicht besonders dargestellte Weise empfangenen und beispielsweise mit Hilfe eines Schmitt-Triggers regenerierten Impulse gelangen vom Eingang E der Empfangseinrichtung auf parallelen Wegen an den Eingang einer Steuereinheit St und an jeweils einen Eingang der je zwei Eingänge aufweisenden Und-Schaltungen U1 bis U4, deren zweiter Eingang jeweils mit einem Ausgang der Steuerschaltung St verbunden ist und an deren Ausgang jeweils einer von vier Zählern Z1 bis Z4 liegt. Die Ausgänge der Zähler Z1 bis Z4 sind wiederum mit jeweils einem Eingang einer der je zwei Eingänge aufweisenden Mehrfach-Und-Schaltungen U1 bis U4 verbunden, deren zweite Eingänge parallel an einem weiteren Ausgang der Steuerschaltung, dem Fortschaltausgang f, liegen. Unter Mehrfach-Und-Schaltung ist dabei eine Anzahl von Und-Schaltungen zu verstehen, bei denen jeweils der eine Eingang mit einer Steuerimpulsquelle, im Beispiel der Fortschalteausgang f, und bei denen der andere Eingang jeweils mit einem anderen Element, im Beispiel jeweils eine Stufe der Zähler Z1 bis Z4, verbunden ist. Die Ausgänge der Mehrfach-Und-Schaltungen führen an die einzelnen Stufen der Speichereinrichtungen Sp1 bis Sp4 und ermöglichen so eine parallele Übertragung der Information aus den Zählern in die Speicher.
Die Steuerschaltung arbeitet nun so, dass zunächst, d. h. bei Inbetriebnahme der Empfangseinrichtung ihre sämtlichen Ausgänge ein Potential aufweisen, durch das alle Und-Schaltungen U1 bis U4 und U1' bis U4' gesperrt werden. Die Steuerschaltung St ist nun so aufgebaut, dass ihr mit der Und-Schaltung U1 verbundener Ausgang diese freigibt, sobald er die erste Gruppe von Markierimpulsen M1 empfangen hat. Die folgenden Impulse I1, die den vollen zehn Stunden entsprechen, werden dem Zähler Z1 zugeführt und die Und-Schaltung U1 wird wieder gesperrt. Die weiteren Gruppen von Markierimpulsen M2 bis M4 geben nun der Reihe nach die Und-Schaltungen U2 bis U4 und damit die Zähler Z2 bis Z4 frei. Beim zweiten Eintreffen der ersten Gruppe von Markierimpulsen M1 wird zu einem genau definierten Zeitpunkt, beispielsweise bei Eintreffen der Vorderflanke des ersten Impulses dieser Markierimpulsfolge M1, der Fortschaltungsausgang f der Steuerschaltung St betätigt. Die Und-Schaltungen U1' bis U4' werden geöffnet und die zu diesem Zeitpunkt in den Zählern Z1 bis Z4 stehende Information über die vollständige Normalzeit wird über mit den Ausgängen der Und-Schaltungen verbundene Speicher Sp1 bis Sp4 und diesen nachgeschaltete Dekodiereinrichtungen D1 bis D4 an der Anzeigeeinrichtung AZ ziffernmäßig zur Anzeige gebracht. Als Anzeigeelemente können dabei in vorteilhafter Weise Glimmlampen verwendet werden. Gleichzeitig mit der Übernahme des Zählergebnisses in die Anzeigevorrichtung erfolgt die Rückstellung der Zähler Z1 bis Z4, die damit für die Aufnahme neuer Zählimpulse vorbereitet sind.
Wenn in jedem Minutenintervall die ganze Zeitinformation übermittelt werden soll, ist es nötig, dass der Empfänger den Beginn eines solchen Intervalls erkennen kann. Dies kann auf verschiedene Weise geschehen. Eine vorteilhafte Methode besteht darin, den Beginn, wie anhand von Figur 1 erläutert, durch einen besonderen Markierimpuls oder eine entsprechende Markierimpulsgruppe zu kennzeichnen. Daß wie bei dem Codebeispiel gemäß Figur 1 zwischendurch noch andere Markierimpulsgruppen, die verschieden oder auch gleich sein können, erscheinen und anzeigen, wann ein anderer Zähler in Gang gesetzt wird, vereinfacht zwar unter Umständen die Empfangsschaltung, ist aber keineswegs notwendig. Als Beispiel dafür ist in Figur 4 dargestellt, wie man die Empfangsschaltung vorteilhaft ausführen kann, wenn die ganze Zeitinformation durch eine fortlaufende Reihe von Impulsen dargestellt wird.
Bei dem Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Empfangseinrichtung gemäß Figur 4 gelangt die die Zeitinformation für jeweils ein Grundintervall enthaltende Impulsfolge von unter sich gleichen unmittelbar aufeinanderfolgenden Impulsen vom Eingang E einerseits direkt auf den Eingang der Steuerschaltung St, die wiederum einen Fortschaltungsausgang f und einen weiteren Ausgang aufweist, der mit dem einen Eingang einer Und-Schaltung U1 verbunden ist. Andererseits gelangen die Impulse vom Eingang E über ein Verzögerungsglied T auf den zweiten Eingang der Und-Schaltung U1, deren Aus- gang Binärzähler Z1 bis Z4, die in Serie liegen, nachgeschaltet sind. Die Zahl der eintreffenden Impulse ist dabei so gewählt, dass bei Eintreffen des letzten Impulses, auf den eine mehr oder weniger große Pause folgt, nach der der Impulszug für die Übermittlung der Zeitinformation für das nächste Grundintervall beginnt, jeder der vier Binärzähler Z1 bis Z4 gerade die gewünschte Stellung erreicht, d. h. die Zahl der von ihm anzuzeigenden Zeitabschnitte genau enthält. Die Gewinnung einer solchen Impulsfolge ist beispielsweise dadurch möglich, dass man sendeseitig zunächst die volle Zeitinformation parallel in vier gleichfalls in Serie geschaltete Zähler eingibt und dann rückwärts bis auf Null zählt und die Zahl der hierfür erforderlichen Zählimpulse als Impulszug auf den Übertragungsweg gibt.
Bei Eintreffen des ersten Impulses des nächsten Impulszuges liefert die Steuerschaltung St einen Fortschaltimpuls über ihren Ausgang f. Dieser öffnet, wie schon bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Figur 3, Mehrfach-Und-Schaltungen U1' bis U4'. Die Zählinformation gelangt damit auf Speicher Sp1 bis Sp4, wird in Dekodierungsschaltungen D1 bis D4 dekodiert und in der Anzeigevorrichtung AZ zur Anzeige gebracht. Anschließend werden die Zähler Z1 bis Z4 auf Null zurückgestellt, und die Und-Schaltungen U1' bis U4' werden erneut gesperrt.
Der erste Impuls der nächsten Impulsfolge, der alle diese Schaltvorgänge ausgelöst hat, wurde bis zu deren Beendigung in der entsprechend dimensionierten Verzögerungsschaltung T verzögert und gelangt nun über die inzwischen wieder geöffnete Und-Schaltung U1 als erster Zählimpuls für das neue Grundintervall in die Zählerkette.
Wie man anhand des beschriebenen Ablaufs der Dekodierung leicht erkennt, wird also bei dem erfindungsgemäßen Verfahren zur Übermittlung der Normalzeit die Information über die gerade bestehende Normalzeit so übertragen, dass bei Beginn eines Grundintervalls die in diesem Intervall anzuzeigende Zeitinformation bereits vollständig auf der Empfangsseite vorhanden ist und genau im richtigen Zeitpunkt zur Anzeige gebracht wird. Während der Anzeige der Information für dieses Grundintervall wird dann bereits die Information für das nächste Grundintervall übertragen.
Ein weiterer vorteilhafter Impulscode zur Übertragung der Zeitinformation gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren ist in Figur 5 dargestellt. Bei diesem Impulscode wird die Zeitinformation wieder in vier durch Pausen voneinander getrennte Impulsgruppen übertragen. Bei diesem Impulscode muß wiederum eine Impulsgruppe, vorzugsweise die im ersten Zähler zu zählende, auf irgendeine Weise gegenüber den anderen Impulsgruppen kenntlich gemacht werden. Die übrigen Impulsgruppen können dann in einer durch die Steuerschaltung festgelegte Reihenfolge den übrigen Zählern zugeführt werden. Die Kennzeichnung der besonders hervorzuhebenden Gruppe erfolgt nun zweckmäßigerweise unter Ausnutzung der Tatsache, dass ein einziger der bei der Übermittlung von jeweils die Zeitinformation für eine Minute bildenden Grundintervallen üblicherweise vorhandenen vier Zähler, und zwar derjenige, der die Anzahl der vollen zehn Stunden anzeigt, nur eine geringe Zahl, nämlich zwei, speichern muß. Fügt man dieser Impulsgruppe, die der Übermittlung der Information über die vollen zehn Stunden dient, stets eine zusätzliche Impulszahl hinzu, die mindestens um eins größer als die in den übrigen Gruppen maximal auftretende Zahl, nämlich 9, so kann die Steuerschaltung so aufgebaut werden, dass sie zunächst stets den Eingang für den ersten Zähler freigibt, die übrigen Zähler jedoch nur dann, wenn die auf den Eingang des ersten Zählers gelangte Impulsfolge mindestens zehn Impulse enthält. Es kann leicht dafür gesorgt werden, nach Eintreffen einer geringeren Zahl als zehn in dem ersten Zähler, was z. B. bei Inbetriebnahme der Empfangseinrichtung geschehen kann, dass der erste Zähler so lange wieder gelöscht und für die nächste Impulsfolge erneut freigegeben wird, bis innerhalb einer Impulsgruppe zehn oder mehr als zehn Impulse empfangen wurden.
Eine Empfangsschaltung zur Aufnahme eines solchen Codes ist schematisch in Figur 6 dargestellt. Die in Figur 6 dargestellte Empfangseinrichtung unterscheidet sich von der bereits anhand der Figur 3 erläuterten Empfangsschaltung lediglich dadurch, dass zwischen dem ersten Zähler Z1, der der Speicherung der Zählimpulse für die vollen zehn Stunden dient und der Steuerschaltung St eine Dekodiereinrichtung D5 eingefügt ist, die bei Auftreten von mindestens zehn Impulsen im Zähler Z1 ein Signal an die Steuerschaltung St liefert, so dass diese veranlasst wird, nunmehr nacheinander für die nachfolgenden Impulsgruppen die Eingänge der Zähler Z2 bis Z4 über die Und-Schaltungen U2 bis U4 in dieser Reihenfolge freizugeben. Die in Figur 6 dargestellte Empfangseinrichtung arbeitet im übrigen ebenso wie die anhand der Figur 3 bereits erläuterte.
Während es sich bei den bisher dargestellten und besprochenen Empfangseinrichtungen lediglich um eine Erörterung des Prinzips solcher für unterschiedlich aufgebaute Codes geeigneter Empfangseinrichtungen handelte, soll nunmehr anhand der Figur 7 der Zeichnung die Steuerung für eine Empfangseinrichtung einer mehr ins einzelne gehenden Betrachtung unterzogen werden.
Figur 7 zeigt einen detaillierten Ausschnitt der Empfangseinrichtung gemäß Figur 6, der die Zähler mit der Steuerschaltung und die Und-Schaltungen U1' bis U4' bis zu deren Ausgängen umfasst.
Ehe in eine Besprechung der in Figur 7 dargestellten Schaltung eingetreten werden kann, muß allerdings noch vorausgeschickt werden, dass für den Betrieb dieser Schaltung ein gegenüber dem in Figur 5 dargestellten leicht modifizierter Code verwendet wird. Der für den Betrieb der Empfangseinrichtung gemäß Figur 7 verwendete Code behebt die bei dem in Figur 5 dargestellten Code vorhandene Schwierigkeit, dass auch eine anzuzeigende Null sicher als eigene Impulsgruppe erkannt und entsprechend ausgewertet wird.
Während zur Dekodierung eines Impulscodes gemäß Figur 5 Mittel vorhanden sein müssen, um bei überlangen Pausen zwischen zwei Impulsgruppen eine Null zur Anzeige zu bringen und eine entsprechende Fortschaltung der Steuerschaltung zu erreichen, wird dies bei dem Code zur Steuerung der Empfangseinrichtung gemäß Figur 7 dadurch erreicht, dass in jeder Impulsgruppe ein zusätzlicher Impuls übertragen wird, so dass bei Auftreten nur eines Impulses in einer Impulsgruppe das entsprechende Anzeigeelement der Anzeigevorrichtung eine Null anzeigt.
Die einzelnen Elemente, aus denen der in Figur 7 dargestellte Teil der Empfangseinrichtung aufgebaut ist, sind in der üblichen Weise dargestellt. Lediglich das Symbol, mit dem die Und-Schaltungen 21 bis 24 dargestellt sind, bedarf noch einer kurzen Erläuterung. Der auf der rechten Seite der Mehrfach-Und-Schaltungen gezeigte
Doppelbogen deutet an, dass die Und-Schaltung mehrere Eingänge aufweist, die mit den einzelnen Stufen der jeweils zugeordneten Zähler verbunden sind. Des weiteren ist noch zu vermerken, dass die Bezugszeichen für die Darstellung in Figur 7 unabhängig von den Bezugszeichen in den der Erläuterung des Prinzips der Erfindung dienenden Figuren der Zeichnung gewählt wurden.
Die Arbeitsweise der in Figur 7 dargestellten Anordnung soll nunmehr näher erläutert werden.
Nach Einschalten der Empfangsschaltung werden die eintreffenden Impulsgruppen zunächst nur dem ersten Zähler 1 zugeführt, der allein eine offene Torschaltung 10 an seinem Eingang besitzt. Soll nun geprüft werden, ob die zufällig zuerst eintreffende Impulsgruppe die erste Impulsgruppe ist, so muß festgestellt werden, ob mehr als zehn Impulse eintreffen. Hierbei muß allerdings eine Möglichkeit vorgesehen sein um festzustellen, ob die eintreffenden Impulse tatsächlich alle zu einer Impulsgruppe gehören. Um diese Entscheidung über die Zugehörigkeit von Impulsen zu einer Gruppe treffen zu können, wird die Tatsache benutzt, dass die Pausen zwischen den Gruppen in dem gewählten Code größer sind als die Abstände der Impulse innerhalb jeder Gruppe. Nimmt man an, dass für den Code eine Impulsform gewählt wird, wie sie in Figur 8a dargestellt ist, so bietet sich hierfür eine einfache Möglichkeit. Die Impulse werden auf zwei parallelen Wegen einer Oder-Schaltung zugeführt. Hierbei ist, wie in Figur 8b dargestellt, in dem einen Parallelweg eine monostabile Kippschaltung vorgesehen, die durch die Rückflanke der auf den Eingang der Anordnung gelangenden Impulse angesteuert wird und einen Impuls liefert, dessen Dauer geringfügig größer als die Dauer der Eingangsimpulse ist. Auf diese Weise erhält man eine Impulsfolge, die auch in den Impulspausen der Eingangsimpulsfolge am Ausgang der Oder-Schaltung zu einem positiven Ausgangssignal führt, so dass die Oder-Schaltung für die Dauer des Eintreffens einer Impulsgruppe stets ein positives Ausgangssignal liefert und nur während der größeren Pausen zwischen den Impulsgruppen in ihren Ruhezustand zurückfällt.
Sind die Impulsgruppen ursprünglich als zur Null-Linie symmetrische Signale vorhanden, wie in Figur 8c dargestellt, so ist die über die ganze Dauer einer Impulsgruppe vorhandene Ausgangsspannung der Oder-Schaltung noch einfacher durch eine Doppelweggleichrichtung der Eingangssignale zu erreichen.
Die beschriebene Schaltungsanordnung zur Impulsgruppenbestimmung besteht in Figur 7 aus der monostabilen Kippschaltung 30 und der Oder-Schaltung 25. Dem Ausgang der Oder-Schaltung ist ein Inverter nachgeschaltet. Jeder Zähler 1 bis 4 weist eine seinem Eingang vorgeschaltete Und-Schaltung 10 bis 19 und mindestens eine seinem Ausgang nachgeschaltete bistabile Kippstufe 5 bis 9 auf. Um eine klarere Darstellung der Arbeitsweise der erfindungsgemäßen Schaltung zu erreichen, wurden die einzelnen bistabilen Stufen in den Zählern 1 bis 4 skizziert, ohne jedoch die bekannten internen Verbindungen zwischen den einzelnen Zählerstufen besonders darzustellen. Es soll jedoch darauf hingewiesen werden, dass sich bei den in Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens in Betracht kommenden relativ tiefen Frequenzen besonders Zähler ohne kapazitive Kopplung für den Einsatz in der Empfangsschaltung eignen dürften. Bei der Darstellung der bistabilen Kippstufen wurde ferner davon ausgegangen, dass ein positiver Impuls auf eine Eingangsseite der Kippstufe auf der gleichen Seite ein positives Ausgangssignal hervorruft.
Die Funktion der einzelnen Elemente erkennt man am besten, wenn man die Arbeitsweise der Empfangseinrichtung anhand der nacheinander einlaufenden Impulse verfolgt. Es sei zunächst angenommen, dass eine Impulsgruppe mit weniger als 11 Impulsen dem Eingang der Empfangseinrichtung zugeführt wird. Da bei Inbetriebnahme der Empfangseinrichtung zunächst nur die Torschaltung 10 geöffnet ist, wird diese Impulsgruppe dem ersten Zähler 1 zugeführt. Währenddessen liefert der Inverter 34 ein negatives Signal an den einen Eingang einer Und-Schaltung 13 und sperrt diese. Ist die
Impulsgruppe beendet, wobei voraussetzungsgemäß die Zählstellung 11 im Zähler 1 nicht erreicht wird, so kehrt sich das Ausgangssignal des Inverters 34 um, und die Und-Schaltung 13, deren zweiter Eingang wie bisher über die bistabile Kippschaltung 5 ein positives Signal erhält, liefert ein positives Ausgangssignal und veranlasst damit über eine Oder-Schaltung 26 eine monostabile Kippschaltung 31 zur Erzeugung eines Ausgangsimpulses, durch den alle Zähler, d. h. im vorliegenden Fall nur der Zähler 1, wieder in die Nullstellung gebracht werden und durch den außerdem die Kippschaltungen 5 bis 9 wieder in ihre Ausgangslage gebracht werden.
Dies geht so lange fort, bis die zu zählende Impulsgruppe mindestens elf Impulse aufweist und damit als erste Impulsgruppe des Impulscodes erkannt wird. Erreicht der Zähler 1 die Zählstellung 11, dann wird die bistabile Kippschaltung 5 betätigt und gleichzeitig die Und-Schaltung 13 über ihren zweiten Eingang gesperrt. Bei Ende der Impulsgruppe liefert jedoch eine Und-Schaltung 12 ein Ausgangssignal, durch das die bistabile Kippschaltung 6 gekippt wird. Hierdurch wird die Torschaltung 10 gesperrt und die Torschaltung 15, die dem Eingang des zweiten Zählers 2 vorgeschaltet ist, geöffnet. Die nächste Impulsgruppe wird also jetzt durch den Zähler 2 gezählt werden.
Bei Beginn der auf die zweite Impulsgruppe folgenden Pause wird die Torschaltung 14 geöffnet, deren drei Eingänge mit dem Inverter 34 mit einem Ausgang der bistabilen Kippschaltung 6 und dem Ausgang einer Oder-Schaltung 27 verbunden sind, die ein positives Ausgangssignal liefert, sobald der Inhalt des Zählers 2 nicht mehr Null ist. Das Ausgangssignal der Und-Schaltung 14 betätigt die bistabile Kippschaltung 7, über deren Ausgang die Torschaltung 15 gesperrt und die Torschaltung 17, die dem Eingang des dritten Zählers 3 vorgeschaltet ist, geöffnet wird. Nach Ende der dritten Impulsgruppe ist dann die Torschaltung 17 gesperrt und die Torschaltung 19 geöffnet. Ist die vierte Impulsgruppe vorüber und damit die volle Information über die Normalzeit für ein Grundintervall in die Zähler 1 bis 4 eingeschrieben, so wird die Torschaltung 19 gesperrt. Gleichzeitig wird über eine Und-Schaltung 18 die Kippschaltung 9 in ihre zweite bistabile Lage gebracht. Die Und-Schaltung 18 weist wie die Und-Schaltungen 14 und 16 drei Eingänge auf, von denen einer mit dem Ausgang des Inverters 34, ein zweiter mit dem Ausgang der bistabilen Kippschaltung 8 und ein dritter mit dem Ausgang einer Oder-Schaltung 29 verbunden ist, deren Eingang über die Ausgänge der einzelnen bistabilen Kippschaltungen des Zählers 4 betätigt werden und die ihrem Aufbau den Oder-Schaltungen 27 und 28 entspricht, von denen letztgenannte der Steuerung der Und-Schaltung 16 dient, deren zweiter Eingang mit einem Ausgang der bistabilen Kippschaltung 7 verbunden ist.
Durch das Kippen der bistabilen Kippschaltung 9 wird die Und-Schaltung 20 für den ersten Impuls der codierten Zeitinformation für das nächste Grundintervall freigegeben. Dem Ausgang der Und-Schaltung 20 ist jeweils ein Eingang der Mehrfach-Und-Schaltung 21 bis 24 nachgeschaltet. Bei Eintreffen des ersten Impulses wird dann die jeweils in den Zählern 1 bis 4 vorhandene Information über die Mehrfach-Und-Schaltungen 21 bis 24 parallel in nicht mehr dargestellte Speicher übernommen und von dort, beispielsweise wie in Figur 6 dargestellt, zur Anzeige gebracht. Dem Ausgang der Und-Schaltung 20 ist ferner ein Verzögerungsglied 33 nachgeschaltet, dessen Ausgang über die Oder-Schaltung 26 mit der monostabilen Kippschaltung 31 verbunden ist. Nach Ausspeicherung des Zählergebnisses werden durch einen Ausgangsimpuls r der monostabilen Kippschaltung 31 die Zähler 1 bis 11 in ihre Nullstellung gebracht und die bistabilen Kippschaltungen 5 bis 9 zurückgestellt.
Die Torschaltung 10 ist nun wieder geöffnet und der erste Impuls des neuen Grundintervalls gelangt über ein Verzögerungsglied 32, das eine größere Verzögerung herbeiführt als das Verzögerungsglied 31 und die Torschaltung 10 auf dem ersten Zähler 1.
Bei im übrigen gleichem Aufbau der Empfangseinrichtung ist es auch möglich, den Ablauf der Steuervorgänge, die durch den ersten Impuls jedes Grundintervalls ausgelöst werden, nicht mit Hilfe von Verzögerungsgliedern festzulegen, die bei Ausführung der Empfangseinrichtung mittels integrierter Halbleiterschaltungen zu Schwierigkeiten führen könnten.
Ein Beispiel für die Durchführung dieser Steuervorgänge mit anderen Mitteln der Digitaltechnik ist in Figur 9 gegeben und soll nachstehend kurz erläutert werden:
Sobald die bistabile Kippschaltung 9 angesprochen hat, was bei Ende der letzten Informationsimpulsgruppe der Fall ist, wird die Und-Schaltung 20 für den nächsten eintreffenden Impuls vorbereitet. Die Verarbeitung dieses Impulses, der voraussetzungsgemäß der erste Impuls der Zeitinformation des folgenden Grundintervalls ist, erfolgt nun zunächst in der gleichen Weise wie bereits anhand der Figur 7 beschrieben.
Anstatt jedoch der Verzögerungsschaltung 33 zugeführt zu werden, gelangt der Impuls auf eine monostabile Kippschaltung 37, die bei Auftreten seiner Rückflanke den Steuerimpuls für die monostabile Kippschaltung 31 liefert, die daraufhin die erforderlichen und bereits anhand der Figur 7 erläuterten Rückstellmaßnahmen einleitet. Außerdem gelangt der Steuerimpuls vom Ausgang der monostabilen Kippschaltung 37 auf eine weitere monostabile Kippschaltung 35, die so aufgebaut ist, dass ihr Ausgangsimpuls erst nach dem der monostabilen Kippschaltung 31 auftritt, und von dort über eine Oder-Schaltung 36, deren zweiter Eingang mit dem Ausgang der Und-Schaltung 10 verbunden ist, als erster Impuls des neuen Grundintervalls in den Zähler 1, wodurch die Verzögerungsschaltung 32 ebenfalls ersetzt ist.
Sind die Impulse am Eingang E der Anordnung ausreichend lang, so kann unter weiterer Vereinfachung der erfindungsgemäßen Empfangsschaltung auf die Elemente 35 und 36 verzichtet werden. Hierbei arbeitet die Schaltung in der Weise, dass das Ende des bei Beendigung der Rückstellmaßnahmen, die durch die Vorderflanke des ersten Impulses ausgelöst wurden, noch am Eingang E anstehenden ersten Impulses für das Weiterschalten des Zählers 1 ausgenutzt wird, nachdem die Und-Schaltung 10 über die zurückgestellte bistabile Kippschaltung 6 freigegeben ist.
Ein weiterer Impulscode zur Übermittlung der binär codierten Zeitinformation ist in Figur 10 dargestellt und soll nachstehend erläutert werden.
Während bisher davon ausgegangen wurde, dass das Grundintervall einer Minute entspricht und die Minute damit die kleinste noch zur Anzeige gelangende Information darstellte, ist es mit Hilfe des in Figur 10 dargestellten Codes möglich, aufgrund des spe- ziellen Aufbaus des Codes ohne dass zusätzliche Informationen übermittelt werden müssen, auch die Sekunden anzuzeigen.
Dies wird, wie in der Zeichnung dargestellt, dadurch erreicht, dass die einzelnen Impulse, die die Information für das eine Minute dauernde Grundintervall tragen in Zeitpunkten gesendet werden, die dem Sekundentakt entsprechen. Zur Auswertung des Codes ist in den Empfangseinrichtungen, in denen eine Sekundenanzeige gewünscht wird, ein Oszillator vorgesehen, der eine Eigenfrequenz von 1 Hz hat und durch die in Sekundenabständen aufeinanderfolgenden Impulse synchronisiert wird.
In den meisten Fällen dürfte die erhöhte Impulszahl der Startgruppen für eine ausreichende Synchronisation des Oszillators genügen, ohne dass an diesen allzu hohe Genauigkeitsforderungen zu stellen wären. Wird eine besonders hohe Genauigkeit oder ein besonders billiger Oszillator gefordert, so ergibt sich weiterhin die Möglichkeit, bei entsprechender Anpassung der Empfangseinrichtungen auch in der zweiten und folgenden Impulsgruppe zusätzliche Impulse zu senden und so in jedem Grundintervall eine bestimmte Mindestzahl von Synchronisationsimpulsen für den Oszillator zu gewährleisten.
Während bei den bisher beschriebenen Codes in den Empfangseinrichtungen eine Auswertung mit Hilfe von den verschiedenen Zeiteinheiten zugeordneten Zählwerken erfolgte, soll nunmehr anhand der Figuren 11 und 12 der Zeichnung ein Code erläutert werden, bei dem die Zeitinformation in einem Dualcode übertragen und in einer entsprechend aufgebauten Empfangsschaltung ausgewertet wird.
Figur 11a zeigt die den Binärwerten "1" und "0" zugeordneten Impulsformen. Die Impulse sind als Doppelimpulse aufgebaut, wobei im Falle der binären "1" zuerst der positive Impuls und im Falle der binären "0" zuerst der negative Impuls gesendet wird.
Die impulscodierte Zeitinformation für ein Grundintervall ist in Figur 11b dargestellt. Die Information ist für die Informationsübermittlung in einem 24-Stunden-Zyklus, wobei als kleinste Zeiteinheit die Minute übermittelt wird, in vier Impulsgruppen unterteilt. Um den Anfang eines Grundintervalls erkennen zu können, wird die erste Impulsgruppe jeweils mit den einer binären "1" entsprechenden Impulsen eingeleitet. Auf diese Weise erreicht man, dass die erste Gruppe mit fünf Impulsen die längste der vier Impulsgruppen ist und auf diese Weise stets sicher erkannt werden kann.
Die in Figur 12 dargestellte Empfangsschaltung zur Decodierung des oben beschriebenen Codes, weist einen Eingang E auf, von dem die eintreffenden Impulse einerseits einer Gleichrichteranordnung 40 und andererseits einem Doppelweggleichrichter 45 zugeführt werden. Der Ausgang der Gleichrichteranordnung 40 ist mit jeweils einem Eingang der zwei Eingänge aufweisenden Und-Schaltung 41 und 42 verbunden. Der Ausgang des Doppelweggleichrichters 45 führt an einen Taktgenerator 46 und an den einen Eingang einer Und-Schaltung 49, deren Ausgang über eine Oder-Schaltung 50 an eine monostabile Kippschaltung 51 führt, die ebenfalls über die Oder-Schaltung 50 auch vom Ausgang der Und-Schaltung 42 ansteuerbar ist. An dem Ausgang der Und-Schaltung 42 liegt ferner jeweils ein Eingang der Und-Schaltungen 54 bis 57, sowie der Eingang einer monostabilen Kippschaltung 52, deren Ausgang über eine Oder-Schaltung 43, deren zweiter Eingang mit dem Ausgang der Und-Schaltung 41 verbunden ist, an dem Eingang eines Schieberegisters 39 liegt.
Das Schieberegister 39 weist 16 Stufen auf. Es wird über den Taktgenerator 46 weitergeschaltet. Die Ausgänge der Registerstufen 3 bis 5 sind mit den Eingängen einer Und-Schaltung 47 verbunden, deren Ausgang an dem einen Eingang einer bistabilen Kippschaltung 48 liegt, deren anderer Ausgang mit dem Ausgang der monostabilen Kippschaltung 51 verbunden ist und bei Auftreten eines durch diese erzeugten Rückstellimpulse den einen Eingang der Und-Schaltung 49 freigibt. Die Ausgänge der Registerstufen 14 bis 16 sind mit den Eingängen einer Und-Schaltung 53 verbunden. Liefert diese ein Ausgangssignal an den einen Eingang der bistabilen Kippschaltung 4, so wird über deren einen Ausgang der eine Eingang der Und-Schaltung 42 freigegeben. Der andere Eingang der bistabilen Kippschaltung 44 ist wiederum mit dem Ausgang der monostabilen Kippschaltung 51 verbunden. Liefert diese einen Rückstellimpuls, so wird die Und-Schaltung 41 für die Ausgangssignale der Gleichrichteranordnung 40 freigegeben. Der Rückstellimpuls der Kippschaltung 51 dient ferner dazu, alle Stufen des Schieberegisters 33 in die Nullstellung zu bringen. Die Und-Schaltungen 54 bis 57 sind, wie durch ihre besondere Darstellungsweise entsprechend Figur 7 angedeutet. In der Praxis sind jeweils mehrere parallel liegende Und-Schaltungen, von denen jeweils ein Eingang mit jeweils einer der Registerstufen 1 bis 4 bzw. 5 bis 7 bzw. 8 bis 11 bzw. 12 bis 16 verbunden ist.
Hinter den Ausgängen der Und-Schaltungen 54 bis 57 wird die zunächst im Schieberegister gespeicherte Information bei Beginn eines neuen Grundintervalls in der bereits weiter oben näher erläuterten Weise zur Anzeige gebracht.
Ausgangspunkt für die Betrachtung der Wirkungsweise der in Figur 12 dargestellten Empfangseinrichtung sei ein Zeitpunkt, an dem ein beliebiger Impuls aus irgendeiner Gruppe des Impulscodes den Eingang E der Schaltung erreicht.
Der Impuls und die ihm folgenden Impulse der gleichen Gruppe gelangen über die Gleichrichteranordnung 40 und über die bei Inbetriebnahme der Empfangseinrichtung stets geöffnete Und-Schaltung 41 sowie über die Oder-Schaltung 43 an den Eingang des Schieberegisters 39. Solange es sich um Impulse einer Gruppe handelt, liefert der Doppelweggleichrichter 45 stets ein Ausgangssignal wie anhand von Figur 11c dargestellt und folglich liefert auch der Taktgenerator 46 Impulse an den Eingang des Schieberegisters 39, wie in Figur 11d gezeigt. Die Einspeicherung einer binären "1" erfolgt nur, wenn ein Schiebeimpuls des Taktgenerators 46 mit einem positiven Ausgangssignal der Gleichrichteranordnung zusammenfällt. Dies ist aber nur dann der Fall, wenn am Eingang E tatsächlich ein der binären "1" entsprechender Doppelimpuls ansteht, da der positive Teil der eine binäre "0" darstellenden Doppelimpulse die Gleichrichteranordnung 40 zu Zeiten passiert, die in die Pausen zwischen den Schiebeimpulsen fallen.
Da nun alle Impulsgruppen innerhalb eines Grundintervalls außer der ersten weniger als fünf Impulse aufweisen, wird das Schieberegister bis zum Eintreffen einer ersten Impulsgruppe stets über die monostabile Kippschaltung 51 wieder in die Ausgangslage zurückgestellt.
Erst wenn tatsächlich die erste Impulsgruppe eingelaufen ist spricht die Und-Schaltung 47 an und verhindert, dass durch eine Unterbrechung des Ausgangssignals des Doppelweggleichrichters 45 über die Und-Schaltung 49 und die Oder-Schaltung 50 ein Rückstell-Impuls am Ausgang der monostabilen Kippschaltung 51 ausgelöst wird.
Die Impulse der folgenden Gruppen werden nun der Reihe nach in das Schieberegister 39 eingespeichert, bis die drei Startimpulse der ersten Gruppe die Registerstufen 14 bis 16 erreicht haben. Wenn dies der Fall ist, spricht die Und-Schaltung 52 an und öffnet auf dem Weg über die bistabile Kippschaltung 44 die Und-Schaltung 42. Der erste Impuls der Impulsfolge des nächsten Grundintervalls gelangt nun über die Gleichrichteranordnung 40 und die Und-Schaltung 42 an die parallel zueinander liegenden Eingänge der Und-Schaltungen 54 bis 57 über deren Ausgänge die im Schieberegister stehende Information an die weiter verarbeitenden Einrichtungen ausgespeichert werden. Gleichzeitig wird über die monostabile Kippschaltung 51 ein Rückstellimpuls erzeugt, der die Empfangseinrichtung wieder in den ursprünglichen Zustand bringt. Da der erste Impuls der neuen Impulsfolge wegen des Kippens der bistabilen Kippschaltung 44 nicht mehr über die Und-Schaltung 41 in das Schieberegister gelangen konnte, wird nunmehr über die mit dem Ausgang der Und-Schaltung 42 verbundene monostabile Kipp- schaltung 52 ein Impuls erzeugt und anstelle des verlorengegangenen ersten in das Schieberegister eingespeichert wird. Die folgenden Impulse gelangen über die inzwischen wieder geöffnete Torschaltung 41 in der beschriebenen Weise in das Schieberegister 39.
Eine Verminderung der Anzahl der Zusatzimpulse lässt sich bei im übrigen gleichem Aufbau des Codes und bei entsprechenden, das Grundprinzip der Empfangseinrichtung jedoch nicht berührenden Änderungen derselben, dadurch erreichen, dass zuerst die Impulsgruppe, die die Minuteninformation trägt, übermittelt wird. Stellt man dieser Impulsgruppe eine binäre "1" voran, so ist sie die einzige fünfstellige Impulsgruppe im Code und kann leicht an der fünften Stelle des jetzt nur noch 14-stelligen Schieberegisters zur Erkennung des Beginns eines vollständigen Einspeichervorganges benutzt werden.
Ein weiterer Code für die zu übermittelnde Zeitinformation und eine für diesen Code geeignete besonders vorteilhafte Empfangseinrichtung sollen nachstehend anhand der Figuren 13 und 14 näher erläutert werden. Bei dem in Figur 13a dargestellten Code ist der binären "1" ein längerer Impuls der binären "0" ein kürzerer Impuls zugeordnet. Durch eine besondere Binärkombination, im Beispiel 0 1 1 1 1 , die durch die die Information enthaltenden Impulse auf keinen Fall nachgebil- det werden kann und die am Anfang jedes Grundintervalls übertragen wird, ist es bei diesem Code möglich, alle Impulse ohne Aufteilung in durch längere Pausen voneinander getrennte Gruppen unmittelbar nacheinander zu übertragen und somit einen sehr geringen Bandbreitenbedarf zu erzielen.
Dies lässt sich anhand der Figur 13c leicht erkennen, wo das Codebuch des verwendeten Codes dargestellt ist.
Am Anfang jedes Grundintervalls wird die Kombination 0 1 1 1 1 übertragen; dieser folgen die vierstellige Minuteninformation, die dreistellige Zehn-Minuteninformation, die Stundeninformation und die Zehn-Stundeninformation. Die vier Spalten des Codebuches zeigen die möglichen Kombinationen für die vier Zeiteinheiten.
Auch die in Figur 14 dargestellte Empfangseinrichtung lässt sich für diesen Code sehr einfach aufbauen. Jeder am Eingang E der Anordnung eintreffende Impuls veranlasst einen Taktgenerator 58, einen gegenüber der Impulsvorderkante des Eingangsimpulses zeitlich verschobenen Schiebeimpuls zu erzeugen (Fig. 13b), der dem Schieberegister 59 zugeführt wird.
Bei dem Schieberegister 59 weisen im Ruhezustand jeweils die rechten Ausgänge aller bistabilen Kippstufen ein Potential auf, das einer binären "1" entspricht. Gelangt nun ein Impuls auf den Eingang des Schieberegisters, so wird er mit Hilfe des Schiebeimpulses in das Schieberegister eingespeichert. Zugleich werden die bisher im Register stehenden Informationen um eine Stelle nach rechts verschoben. Dies geht solange, bis in den letzten vier Stufen des Registers viermal hintereinander die binäre "1" steht. Solange dies nicht der Fall ist, wird die im Register stehende Information entsprechend den am Eingang eintreffenden Impulsen nach rechts herausgeschoben. Vier unmittelbar aufeinanderfolgende binäre "1"-Impulse sind nur in der Startgruppe enthalten. Bei ihrem Erscheinen in den letzten vier Registerstufen öffnet die Und-Schaltung 61 und kippt die bistabile Kippschaltung 63, über deren Ausgang eine Und-Schaltung 60 freigegeben wird, deren zweiter Ausgang unmittelbar mit dem Eingang E der Anordnung in Verbindung steht. Die den einzelnen Zeiteinheiten zugeordneten Registerstufen sind wiederum über Mehrfach- Und-Schaltungen 64 bis 67 zusammengefaßt, die nunmehr durch den ersten Impuls des nächsten Grundintervalls, der durch die Null der Startimpulsgruppe gebildet wird, geöffnet werden. Damit wird die im Schieberegister stehende Information an die weiterverarbeitenden Einrichtungen abgegeben und schließlich zur Anzeige gebracht. Der Impuls vom Ausgang der Und-Schaltung 60 stellt die bistabile Kippschaltung 63 wieder in ihre Ausgangslage zurück, wodurch die Und-Schaltung 60 erneut gesperrt und das Schieberegister für die folgenden Impulse freigegeben wird. Zur Verstärkung der Ausgangssignale und zur Erzielung von Impulsen geeigneter Form sind den Ausgängen der Und-Schaltungen 60 und 61 monostabile Kippschaltungen 62 und 68 nachgeschaltet.
Man erkennt, dass der zuletzt beschriebene Code zu einer sehr einfachen Empfangsschaltung führt. Bei Überlegungen über die Wahl des zweckmäßigsten Codes kann man jedoch auch zu der Ansicht kommen, dass nicht der Code vorzuziehen ist, der die einfachsten Empfangseinrichtungen zu realisieren gestattet, sondern derjenige, der sich für die vielfältigsten Aufgaben am besten einsetzen lässt. Eine solche allgemeinere Aufgabenstellung besteht beispielsweise darin, den Code so zu wählen, dass sich sowohl eine einfache Schaltung für eine vollelektronische Uhr mit Ziffernanzeige ergibt, als auch die Möglichkeit einer mechanischen Anzeige mit Hilfe von Zeigern und einem üblichen Ziffernblatt.
Setzt man beispielsweise Minuten-Grundintervalle voraus, und werden zwei Gruppen von Impulsen übertragen, von denen die erste für die Stundenanzeige gilt und nach den Startimpulsen maximal 23 Impulse enthält und die zweite für die Minutenanzeige gilt und maximal 59 Impulse enthält, so kann man mechanische Zeiger bei Auftreten von Impulsen schrittweise weiterbewegen.
Zu Anfang, bei nicht eingeschaltetem Empfänger, sollen beide Zeiger bei 12.00 Uhr stehen. Nachdem nun ein erstes vollständiges Grundintervall von der elektronischen Schaltung erkannt worden ist, werden die Zeiger schrittweise in Bewegung gesetzt und werden so lange fortgeschaltet, bis ihre Stellung der empfangenen Zeitinformation entspricht. Das kann man technisch so machen, dass man die empfangenen Impulse nach entsprechender Verstärkung direkt zum mechanischen Weiterschalten benützt, oder dass man die mechanischen Zeiger unabhängig weiterschalten lässt und diesen Vorgang dann beendet, wenn ein elektronisch vorgenommener Vergleich ergibt, dass die Zeigerstellung genau der empfangenen Codeinformation entspricht. Nur nach dem Einschalten braucht man im ersten Grundintervall zur Erreichung der Zeigerendstellung unter Umständen etwas längere Zeit, dann jedoch können in den folgenden Grundintervallen beide Zeiger höchstens um einen Schritt weiterschalten, wodurch eine genügende Zeitanzeige-Genauigkeit gewährleistet ist.
Eine Schwierigkeit besteht darin, dass bei einer Ziffernanzeige die Angabe der Stundenzahl unabhängig von der Angabe der Minutenzahl ist. Will man nun eine Darstellung auf einem üblichen Ziffernblatt erreichen, so muß man gegebenenfalls auch die Lage des Stundenzeigers in Abhängigkeit von dem Wert der erreichten Minuten verändern. Eine solche Information, die aus den übermittel- ten Minutenwerten die Feineinstellung des Stundenzeigers regelt, lässt sich elektronisch leicht verwirklichen, beispielsweise dadurch, dass dem Register, welches die Minuteninformation enthält, eine Dekodierungseinrichtung nachgeschaltet ist, die eine Information zur Feineinstellung der Stundenanzeige ermittelt.
Auf alle Fälle wird man bei der Wahl des Codes für die Übermittlung der Zeitinformation darauf achten, dass sich empfangsseitig eine möglichst einfache Schaltung für die Zeitanzeige ergibt, ohne Rücksicht darauf zu nehmen, wie kompliziert dadurch die Codiereinrichtungen auf der Sendeseite werden, da deren Preis bei einer Vielzahl von Verbrauchern gegenüber den Kosten für eine Empfangsstelle praktisch nicht ins Gewicht fällt.
Selbstverständlich ist es möglich, den Code auf jede nur bekannte Weise zu sichern und auf diese Weise auf der Empfangsseite eine Fehlererkennung und/oder -korrektur zu ermöglichen.
Eine einfache Möglichkeit der Fehlererkennung besteht darin, dass man bei den einzelnen Zeiteinheiten, insbesondere bei der kürzesten, prüft, ob die Wechsel von gerade nach ungerade und umgekehrt ordnungsgemäß aufeinanderfolgen.
Der Sicherheit der Übertragung dient es auch, wenn die Grundintervalle abwechselnd unterschiedlich gekennzeichnet sind, was beispielsweise durch Wechsel des Übertragungsbandes, durch Modulationsartenwechsel und durch Wechsel in der Polarität der übertragenen Zeichen erreicht werden kann, wobei unter Umständen sogar ein Verzicht auf besondere das Grundintervall einleitende Startimpulse möglich ist.
Besonders günstig erscheint die Möglichkeit, die Übertragung bei allen Sendern an der gleichen Stelle des Tonfrequenzbereichs durchzuführen und damit einerseits die Empfangseinrichtungen zu vereinfachen und andererseits eine Kopplung der Abstimmeinrichtung von Zeitempfänger und Rundfunkempfänger zu ermöglichen.
Es liegt auch im Rahmen der Erfindung, die Zeitinformation über Fernsprech- und/oder Fernschreibverbindungen durchzuführen. Diese Übertragungsform ist besonders für solche Gebiete von Interesse, in denen sich kein einwandfreier Rundfunk- bzw. Fernsehempfang erreichen lässt. Für solche Gebiete kann es auch günstig sein, die Empfangseinrichtungen so auszubilden, dass sie nur in größeren Abständen, beispielsweise einmal am Tage, z. B. durch Anschluß an das Telefon, synchronisiert werden und im übrigen mit Hilfe eines Oszillators fortgeschaltet werden.
Es sei auch noch einmal besonders darauf hingewiesen, dass die Übertragung der Zeitinformation innerhalb eines Grundintervalls an beliebiger Stelle erfolgen kann, wenn nur ein exakter Referenzzeitpunkt für die Auslösung des Umschaltevorgangs für die Zeitanzeige übertragen wird. Doppelimpulse für die Übertragung der Zeitinformation bieten den Vorteil, dass keine Gleichstromkomponenten im Empfangssignal und damit nur vernachlässigbare Frequenzkomponenten in unmittelbarer Nähe der Frequenz Null auftreten.
Als besonderer Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens wird weiter angesehen, dass keine besonderen Zeitsender erforderlich sind, sondern dass die Zeitinformation innerhalb des Frequenzbandes von Rundfunk- oder Fernsehsendern übertragen wird, wobei die Frequenzbereiche, die der Übertragung der Zeitinformation dienen, durch entsprechende Filteranordnungen von anderen Signalen freigehalten werden.
Günstig erscheint bei UKW-Sendern die Einlagerung der Zeitinformation in den Bereichen unterhalb von 40 Hz, zwischen 15 und 23 kHz, wobei allerdings die bei 19 kHz liegende Trägerfrequenz ausgespart werden muß, und oberhalb von 53 kHz.
Erfolgt die Übertragung an der unteren Grenze des Frequenzbandes, so ist es gegebenenfalls vorteilhaft, zur Unterdrückung sehr langsamer Störfrequenzen anstelle eines Filters von der sogenannten Clamping-Technik Gebrauch zu machen.
Erfolgt die Übertragung der Zeitinformation im Frequenzband eines Fernsehsenders, so ergibt sich die Möglichkeit der Zeitanzeige auf dem Bildschirm bzw. auf Teilen desselben. Selbstverständlich ist hier Vorsorge zu treffen, dass ebenso wie bei den Empfangseinrichtungen, die Teil von Rundfunkempfängern sind, die Zeitanzeige und die Fernseh- bzw. Tonfunkinformation getrennt voneinander ein- und auszuschalten.
Bei Anzeige der Zeitinformation auf der Bildröhre ebenso wie bei allen anderen Zeitanzeigen wird möglicherweise das schnelle Springen einer gegebenenfalls vorgesehenen Sekundenanzeige als zu unruhig und damit als störend angesehen. Erfindungsgemäß wird daher vorgeschlagen, für die kürzeste angezeigte Zeiteinheit eine analoge Anzeige vorzusehen und die Empfangseinrichtung zu diesem Zweck mit einem Digital-Analogwandler auszustatten.
Als weitere vorteilhafte Einzelheit sei erwähnt, dass sich die Anzeige nicht auf Ziffern zu beschränken braucht. So wäre beispielsweise besonders günstig, bei mitübertragenem Datum eine Kombination von Buchstaben-, Ziffern- und gegebenenfalls Analoganzeige vorzusehen. Auch dass empfangsseitig die Erzeugung der kürzesten noch angezeigten Zeiteinheit mit und ohne Zuhilfenahme eines Oszillators durch Frequenzvervielfachung, vorzugsweise unter Benutzung der Referenzzeitpunkte, erfolgen kann, wird als vorteil- haftes Merkmal erfindungsgemäßer Empfangseinrichtungen angesehen.
Schließlich sei als besonderer Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens noch erwähnt, dass der Benutzer der Zeitanzeige eine besonders genaue Uhr besitzt, ohne dass diese ein störanfälliges Gangwerk hat. Auch die Frage, wie die Genauigkeit der Zeitanzeige von der zur Verfügung gestellten Bandbreite abhängt, sei abschließend noch einmal näher untersucht.
Damit ein Anzeigeinstrument noch eine übliche mechanische Uhr hinreichend nachbildet, ist eine Übertragung der vollständigen Zeitinformation mindestens in Minutenabständen wünschenswert. Die aufeinanderfolgenden Grundintervalle von einer Minute Dauer enthalten dann eine sich ständig ändernde Information, d. h. während eines 24-stündigen Zyklus sind die Impulsgruppen in allen Grundintervallen verschieden. Dies erfordert ein Frequenzband einer gewissen Breite. Wählt man die Grundintervalle kürzer, so wird der Frequenzbedarf entsprechend größer. Eine vernünftige Grenze nach kleineren Intervallen zu scheint nun bei einer Dauer von einer Sekunde zu liegen. Es erhebt sich dann die Frage, wie viel Bandbreite die Festlegung des Referenzzeitpunktes, d. h. des Anfangs und Endes jedes Grundintervalles und damit des Zeitpunktes der Änderung der Zeitanzeige noch zusätzlich erfordert bzw. wie dessen Genauigkeit von der zur Verfügung gestell- ten Bandbreite abhängt.
Schließt man zunächst Übertragungsstörungen aus und denkt an eine Kennzeichnung des Referenzzeitpunktes durch sehr kurze Impulse, sehr steile Flanken usw. wie man ähnliche Probleme im allgemeinen in der Impulstechnik löst, so ist z. B. bei einer Kodierung, wie eingangs anhand der Figur 2 erläutert, die Anzeigegenauigkeit sehr von der zur Verfügung gestellten Bandbreite abhängig. Diese Abhängigkeit muß jedoch nicht grundsätzlich gegeben sein. Z. B. kann man daran denken, die Festlegung der Referenzzeitpunkte durch zusätzliche Übertragung einer reinen Sinusschwingung vorzunehmen. Jedem Nulldurchgang dieser Schwingung kann man dann einen Referenzzeitpunkt, d. h. den Übergang von einem Grundintervall zum nächsten, zuordnen. Damit ist der Referenzzeitpunkt bei verschwindendem Bandbreitenbedarf unter Vernachlässigung von Störeffekten theoretisch beliebig gut festgelegt. Auch praktisch lässt sich aus einer solchen Sinusschwingung durch Verstärken, Begrenzen und Differenzieren im Empfänger leicht wieder ein zur Verarbeitung in der digitalen Schaltung geeigneter kurzer Impuls gewinnen. Diese Überlegungen zeigen, dass es unter Umständen vorteilhaft sein kann, die reine Zeitinformation und die Information über die Referenzzeitpunkte getrennt zu übertragen.
Für die meisten praktischen Bedürfnisse wird es allerdings genügen, wenn man den Referenzzeitpunkt gleichzeitig durch die die Zeitinformation tragenden Impulse bestimmt. Dann ist zwar grundsätzlich eine Abhängigkeit von der Breite des zur Verfügung gestellten Frequenzbandes gegeben, durch Benutzung geeigneter Kriterien wie z. B. des ersten Nulldurchgangs zwischen den ersten Impulsen in einem Grundintervall kann aber diese Abhängigkeit selbst bei schmalem Frequenzband noch recht klein gehalten werden, so dass die Zeitanzeigegenauigkeit auch für gehobene Ansprüche noch ausreichen wird.

Claims (50)

1. Verfahren zur laufenden Übermittlung der Uhrzeit von einer Normalzeitzentrale an eine Vielzahl von Anzeigestellen, dadurch gekennzeichnet, dass in unmittelbar aufeinanderfolgenden kurzen Grundintervallen, z. B. Minuten oder Sekunden, die vollständige Information der gerade bestehenden Normalzeit in einem Impulscode gesendet wird und dass in den Empfangsstellen der übertragene Impulscode zur Steuerung eines Anzeigesystems im Sinne einer ziffernmäßigen und/oder analogen Zeitanzeige ausgewertet wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Übertragung des die jeweils bestehende Normalzeit anzeigenden Impulscodes innerhalb des, vorzugsweise vollständigen, Grundintervalls zwischen zwei empfangsseitigen Anzeigeänderungen vorgenommen wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die empfangsseitige Auslösung der Anzeigeänderung durch eine im folgenden Grundintervall übertragene Information, vorzugsweise durch den ersten Impuls oder den ersten Nulldurchgang dieser Information, erfolgt.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass mit Hilfe der in jedem Grundintervall wiederkehrenden Information für die empfangsseitige Auslösung der Anzeigeänderung durch Frequenzvervielfachung die Information für die nächst kürzere Zeiteinheit gewonnen wird.
5. Verfahren nach Anspruch 1 und folgende, dadurch gekennzeichnet, dass der Impulscode innerhalb des unterhalb und/oder oberhalb der Tonfrequenzbereiche liegenden Bereichs des Frequenzbandes eines Rundfunksenders übertragen wird.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Übertragung der Information mit Hilfe eines frequenzmodulierten UKW-Senders erfolgt, und zwar in den Bereichen unterhalb von 40 Hz und/oder in dem Bereich von 15 bis 23 kHz und/oder in dem Bereich oberhalb von 53 kHz.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Frequenzband für die Übermittlung der Zeitinformation bei allen Rundfunksendern an derselben Stelle des Tonfrequenzbereiches liegt.
8. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die die jeweils bestehende Normalzeit anzeigenden Impulscodes für unmittelbar aufeinanderfolgende Grundintervalle abwechselnd un- terschiedlich gekennzeichnet sind.
9. Verfahren nach Anspruch 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Tonfrequenz- und/oder die Übertragungsbereiche für die impulscodierte Zeitinformation mit Hilfe von geeigneten Frequenzfiltern bestimmt werden.
10. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterdrückung der sehr langsam verlaufenden Übertragungsstörungen in dem Tonfrequenzbereich unterhalb von 20 Hz mit Hilfe der Clamping-Technik erfolgt.
11. Verfahren nach Anspruch 1 und folgende, dadurch gekennzeichnet, dass der Impulscode über Fernsprech- und/oder Fernschreibleitungen übertragen wird.
12. Verfahren nach Anspruch 1 und folgende, dadurch gekennzeichnet, dass als Impulscode ein redundanter Code verwendet wird und dass in den Empfangsstellen Mittel vorgesehen sind, um aufgrund der empfangenen Information Fehler zu erkennen und zu korrigieren.
13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass empfangsseitig für die angezeigten Zeiteinheiten geprüft wird, ob jeweils ungerade und gerade Zahlenwerte aufeinanderfolgen.
14. Verfahren nach Anspruch 1 und folgende, dadurch gekennzeichnet, dass der Anfang eines Grundintervalls durch Markierimpulse gekennzeichnet wird.
15. Verfahren nach Anspruch 1 und folgende, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Gruppe von Impulsen eines Grundintervalls eine größere Anzahl von Impulsen aufweist als die restlichen Gruppen.
16. Verfahren nach Anspruch 1 und folgende, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Grundintervall bis zu vier voneinander abgesetzte Gruppen von Impulsen gesendet werden.
17. Verfahren nach Anspruch 1 und folgende, dadurch gekennzeichnet, dass die Impulse innerhalb eines Grundintervalls in Abständen gesendet werden, die der nächst kürzeren gebräuchlichen Zeiteinheit z. B. Sekunden oder Zehntelsekunden entsprechen und dass mit ihrer Hilfe und mit Hilfe eines Oszillators der Takt dieser kürzeren Zeiteinheit gewonnen wird.
18. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass zur Gewinnung des Taktes für die kürzeren Zeiteinheiten einzelne Impulsgruppen stets vorhandene zusätzliche Impulse enthalten.
19. Verfahren nach Anspruch 1 und folgende, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Impuls jedes Grundintervalls eine größere Amplitude als die übrigen Impulse erhält.
20. Verfahren nach Anspruch 1 und folgende, dadurch gekennzeichnet, dass die Impulse der ersten Gruppen eines Grundintervalls in einem Abstand aufeinander folgen, der verschieden ist von dem Abstand der Impulse in den anderen Gruppen.
21. Verfahren nach Anspruch 1 und folgende, dadurch gekennzeichnet, dass die zeitlichen Abstände der Impulse in jeder Gruppe eines Grundintervalls anders gewählt werden.
22. Verfahren nach Anspruch 1 und folgende, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich zu der Information über die Normalzeit zusätzlich eine Information über das Datum gesendet wird.
23. Verfahren nach Anspruch 1 und folgende, dadurch gekennzeichnet, dass die Information über das Datum mindestens einmal täglich gesendet wird.
24. Verfahren nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass die zusätzliche Information zumindest teilweise durch Buchstaben oder andere geeignete Zeichen zur Anzeige gebracht wird.
25. Verfahren nach Anspruch 1 und folgende, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeige für die kleinste noch angezeigte Zeiteinheit in Form einer bildhaften Analoganzeige erfolgt.
26. Verfahren nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass für die Gewinnung eines Analogsignals in der Empfangseinrichtung ein Digital-Analogwandler hinter der Speichereinrichtung für die Information der kleinsten noch angezeigten Zeiteinheit vorgesehen ist.
27. Sendeeinrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen hochkonstanten Oszillator zur Erzeugung von Impulsen geeigneter Folgefrequenz durch ein mit dem Ausgang des Oszillators verbundenes und mit diesem die Hauptuhr bildenden Zählwerk, durch ein mit dem Ausgang des Zählwerks verbundenes Kodiernetzwerk, das der Codierung der zu bestimmten Zeitpunkten vorhandenen Zählerstellung dient, durch ein Schieberegister zur Übernahme der codierten Zählergebnisse und durch einen mit der Hauptuhr synchronisierten Taktgenerator zur zeitlich richtigen Ausspeicherung des Impulscodes aus dem Schieberegister, dessen Ausgang gegebenenfalls über ein impulsformendes Netzwerk zur Bandbreitenbegrenzung mit der Modulationseinrichtung für die Trägerfrequenz verbunden ist.
28. Empfangseinrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Oszillator zur Unterteilung der Grundintervalle, in denen jeweils die volle Information übertragen wird in kürzere Zeitabschnitte.
29. Verfahren nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass die Synchronisation des Oszillators mit Hilfe eines aus den Codesignalen durch Frequenzvervielfachung gewonnenen Bezugssignals erfolgt.
30. Verfahren nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerfrequenz für den Empfangscode als Synchronisationsfrequenz für den in der Empfangsstelle vorhandenen Oszillator verwendet wird.
31. Verfahren nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewinnung der als Synchronisationsfrequenz dienenden Trägerfrequenz bei Übertragung der Zeitinformation an der unteren Bandgrenze durch Unterdrückung der auf den Empfangscode zurückgehenden Niederfrequenzanteile mittels einer Einrichtung erfolgt, die nach Art einer automatischen Schwundregelung arbeitet.
32. Empfangseinrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Schieberegister vorhanden ist, in das die empfangenen Impulse in Serie eingespeichert werden, und dass an das Schieberegister Mittel angeschaltet sind, die erst nach Einspeicherung der vollständigen Information für ein Grundintervall eine parallele Ausspeicherung des Inhalts der Schieberegisterstufen in Richtung auf die Anzeigevorrichtung freigeben.
33. Empfangseinrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für jede anzuzeigende Zeiteinheit ein mehrstufiger Zähler vorhanden ist und dass Schaltmittel vorgesehen sind, die einerseits die Eingänge der Zähler so steuern, dass jedem Zähler die ihm in jedem Grundintervall zugeordnete Impulsgruppe zugeführt wird, und die andererseits die Ausgänge der Zähler in der Weise steuern, dass die Ausspeicherung der Zählinformation in Richtung auf die Anzeigevorrichtung nur erfolgt, wenn die vollständige Zeitinformation für ein Grundintervall in den Zählern gespeichert ist.
34. Empfangseinrichtung nach Anspruch 32 und folgende, dadurch gekennzeichnet, dass Schaltmittel vorhanden sind, die bei Verwendung des ersten Impulses eines Grundintervalls zur Auslösung der Ausspeicherung, nach deren Abschluß dem Eingang des Schieberegisters bzw. des betreffenden Zählers einen entsprechend verzögerten Impuls zuführen.
35. Empfangseinrichtung nach Anspruch 34, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltmittel zur Erzeugung des verzögerten Impulses monostabile Kippschaltungen sind.
36. Empfangseinrichtung nach Anspruch 32 und folgende, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, die die zu einer Impuls- gruppe gehörigen Impulse als zusammengehörig erkennen und während der Dauer des Eintreffens einer Impulsgruppe ein kontinuierliches Steuersignal liefern.
37. Empfangseinrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie Bestandteil eines Rundfunk- bzw. Fernsehempfängers ist.
38. Empfangseinrichtung nach Anspruch 37, dadurch gekennzeichnet, dass die Empfangsstellen und die Rundfunk- bzw. Fernsehempfänger gemeinsame Antennen- und/oder Verstärkungs- und/oder Demodulationseinrichtungen aufweisen.
39. Empfangseinrichtung nach Anspruch 37 und 38, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, die bei Abstimmung eines Rundfunk- bzw. Fernsehempfängers auf einen bestimmten Sender gleichzeitig eine Abstimmung auf das bzw. die in das Frequenzband dieses Senders eingelagerten Frequenzbänder zur Übermittlung der Zeitinformation bewirken.
40. Empfangseinrichtung nach Anspruch 37 bis 39, dadurch gekennzeichnet, dass Tonfunk- bzw. Fernsehsendungen und Zeitanzeige unabhängig voneinander einschaltbar sind.
41. Empfangseinrichtung nach Anspruch 37 bis 40, dadurch gekennzeichnet, dass Teile des Fernsehbildschirmes zur Zeitanzeige verwendet werden.
42. Empfangseinrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 und folgende, dadurch gekennzeichnet, dass sie im wesentlichen die Form einer Armbanduhr aufweist.
43. Empfangseinrichtung nach Anspruch 42, dadurch gekennzeichnet, dass die Empfangsantenne einen Bestandteil des Uhrarmbandes bildet.
44. Ziffernanzeigesystem zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Anzeigeelemente Glimmlampen und/oder Glühlampen vorhanden sind.
45. Ziffernanzeigesystem zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Anzeigeelemente Ziffern- und/oder geeignete andere Flächenelemente aus einem Material vorgesehen sind, das bei Zufuhr von Wärme, bei Anlegen einer Spannung, bei Zuführung eines Stromes oder bei Belichtungsänderung die Farbe wechselt.
46. Ziffernanzeigesystem nach Anspruch 45, dadurch gekennzeichnet, dass den Anzeigeelementen aus thermochromatischem Material eine beheizbare Widerstandsschicht hinterlegt wird.
47. Ziffernanzeigesystem nach Anspruch 45, dadurch gekennzeichnet, dass das thermochromatische Material mit Widerstandsmaterial gemischt und dadurch beheizbar wird.
48. Ziffernanzeigesystem nach Anspruch 45, dadurch gekennzeichnet, dass das thermochromatische Material einen ausreichenden Innenwiderstand aufweist, so dass auf besondere Widerstandsschichten verzichtet werden kann.
49. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zifferninformation und die Information über den Referenzzeitpunkt in einem einheitlichen Code übertragen werden.
50. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Information über den Referenzzeitpunkt gesondert übertragen wird.
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