DE2849860C2 - Geräuschgedämmte Brennkraftmaschine - Google Patents
Geräuschgedämmte BrennkraftmaschineInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
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Description
Die Erfindung betrifft eine geräuschgedämmte Brennkraftmaschine von der im Oberbegriff des Anspruches
1 angegebenen Art nach Patent 26 12 182.
Mit dieser Lösung gemäß dem Hauptpatent konnte eine sehr befriedigende Verringerung der Geräuschemission
erreicht werden. Bei dem dort beschriebenen Ausführungsbeispiel ist die körperschallisolierende Einrichtung
als rahmenförmiges einteiliges Element ausgebildet und hat zwischen Triebwerksträger und Kurbelgehäuse
die Funktion der Kraftübertragung und der Abdichtung gegen den ölbenetzten Raum des Kurbelgehäuses
zu erfüllen. Dadurch war ein speziell anzufertigendes, relativ kompliziertes Element erforderlich, das
wegen seiner Doppelfunktion einen Kompromiß zwischen möglicher Körperschallisolierung und guter
Kraftübertragung einerseits und Haltbarkeit andererseits darzustellen hatte. Infolge des Kontaktes des körperschallisolierenden Elementes zumindest mit
Schmierölnebel ergaben sich auch Einschränkungen in der Materialauswahl. Schließlich waren auch hinsichtlieh der erforderlichen Bearbeitung der Auflagefläche
des Elementes am Triebwerksträger und am Kurbelgehäuse und der Montage des Elementes hohe Anforderungen zu erfüllen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für eine
ίο Brennkraftmaschine der genannten Art eine im Hinblick auf Abdichtung und Dämpfung vorteilhaftere Verbindung von Triebwerksträger und Kurbelgehäuse anzugeben.
Dies wird gemäß der Erfindung mit den im kennzeich
nenden Teil des Anspruches 1 angegebenen Merkmalen
erreicht.
Der Vorteil dieser lösung besteht darin, daß die Abstützung über einfache, kostengünstige, möglicherweise
handelsübliche, im übrigen aber sicher mit hoher Form genauigkeit herstellbare Gummielemente erfolgt, so
daß die genaue Orientierung zwischen Triebwerksträger bzw. Kurbelwelle und Außengehäuse bzw.
Schwungradgehäuse auf einfache Weise sichergestellt ist. Die Verwendung von einzelnen abstützenden EIe menten anstelle eines rahmenförmigen Verbindungsele
mentes hat den weiteren Vorteil, daß wegen der punktförmigen Körperschall-Einleitung relativ harte Gummisorten ohne Inkaufnahme von akustischen Nachteilen
verwendet werden können. Es wird damit auch erreicht, daß wesentlich geringere Schwingrelativbewegungen
zwischen Triebwerksträger und Außengehäuse während des Betriebs der Brennkraftmaschine auftreten.
Ein weiterer wesentlicher Vorteil besteht darin, daß die den Triebwerksträger und das Kurbelgehäuse verbin denden körperschallisolierenden Elemente im Gegen
satz zum älteren Vorschlag nicht direkt dem heißen Mo torschmieröl ausgesetzt sind, sondern sich im oberen,
kühleren und nicht ölbenetzten Teil der Brennkraftmaschine, ggf. innerhalb der Verschalung befinden, was im Hinblick auf die Lebensdauer der Elemente wesentlich günstiger ist. Das den ölbenetzten Raum abschließende
separate Dichtelement ist extrem weich ausgebildet, hat keinerlei Tragfunktion zu erfüllen und weist daher trotz
des Kontaktes mit dem Motorschmieröl ausreichende Lebensdauer auf. Infolge der sehr weichen Ausbildung
wird auch kein Körperschall übertragen.
Durch die lösungsgemäße Lokalisierung der vier einzelnen körperschallisolierenden Elemente, läßt sich eine
günstige Kraftweiterleitung vom Triebwerksträger zum
so Kurbelgehäuse beispielsweise auch dann erzielen, wenn z. B. aus Einbaugründen die Lagerstellen nicht im Be
reich des Schwungradgehäuses angeordnet werden können, sondern etwa in der Längsmittelebene der
Brennkraftmaschine vorgesehen werden müssen.
In Weiterbildung der Erfindung kann der Triebwerksträger
über an ihm befestigte Tragarme mit den körperschallisolierenden Elementen in Verbindung stehen. Es
ist damit weitgehende Gestaltungsfreiheit in der Tricbwerksträger-Lagerung
gegeben, ohne Nachteile in akustischer Hinsicht in Kauf nehmen zu müssen. Als besonderer
Vorteil erweist sich dabei die Möglichkeit der Verwendung handelsüblicher körperschallisolierender
Elemente, da die Tragarme, vor allem wenn sie am Triebwerksträger anschraubbar ausgebildet sind, leicht
für die Elemente passend hergestellt weiden können.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
Fi g. 1 einen Teil-Längsschnitt durch eine erfindungs-
Fi g. 1 einen Teil-Längsschnitt durch eine erfindungs-
gemäße Brennkraftmaschine,
F i g. 2 eine Ansicht gemäß Pfeil II in F i g. 1 bei abgenommenem
Getriebe, teilweise geschnitten,
Fig.3 eine Längsansicht einer schenatisch dargestellten
Brennkraftmaschine nach der Erfindung, teilweise im Schnitt, und
F i g. 4 einen Schnitt gemäß der Linie IV-IV in F i g. 3.
Gleiche Teile sind gleich bezeichnet
Die Brennkraftmaschine weist einen Triebwerksträger 1 auf, der die kraftführende Motorstruktur, bestehend
im wesentlichen aus Zylinderkopf 2, Zylinder 3, Kurbelwellenhauptlager 4 und Kurbelwelle 5, umfaßt.
Der Triebwerksträger 1 ist über einzelne körperschallisolierende
Elemente 6, über die die Kraftübertragung erfolgt, am Kurbelgehäuse 7 gelagert. Das Kurbeigehäuse
7 ist mit dem Schwungradgehäuse 8 zusammengegossen, wobei das nach oben offene Kurbelgehäuse 7
mit einem den Triebwerksträger 1 umfassenden elastischen Dichtelement 9 abgeschlossen ist, das sowohl am
Triebwerksträger t als auch am Kurbelgehäuse 7 an entsprechenden Flanschen 10, 11 mittels Schrauben 12
befestigt ist. Es sind jedoch auch andere Befestigungsarten möglich, z. B. Kleben oder Einstecken in entsprechende
Nuten am Kurbelgehäuse 7 und am Triebwerksträger 1. Das Dichtelement 9 ist frei von Kräften und
dient nur der Abdichtung des öibenetzten Raumes 13 des Kurbelgehäuses 7.
Der Zylinderkopf 2 und die Einspritzpumpe 14 sind von einer am Kurbelgehäuse 7 befestigten schalldämmenden
Verschalung 15 umschlossen. Andere Hilf ,aggregate, wie z. B. Wasserpumpe, Lichtmaschine, können
auch am Kurbelgehäuse befestigt sein. Die körperschallisolierenden Elemente 6 sind in die Verschalung
15 einbezogen und weisen an ihren Außenseiten Deckel 16 auf, um die Luftschallabstrahlung zu unterbinden.
Zwischen der Verschalung und den körperschallisolierenden Elementen sind aus dem gleichen
Grunde elastische Dichtmanschetien 17 vorgesehen. Der Triebwerksträger 1 steht über Tragarme 18 mit den
elastischen Elementen 6 in Verbindung, wobei die Tragarme 18 am Triebwerksträger 1 angeschraubt werden
oder angegossen sein können.
In Fig.2 ist unten auch eine im Kurbelgehäuse 7
befindliche seitliche Abstützung 26 für den Tricbwerksliäger
1 eingezeichnet. Die Abstützung auf der gegenüberliegcnden Seite ist nicht dargestellt. Infolge der elastischen
Lagerung des Triebwerksträgers 1 am Kurbelgehäuse 7 ergeben sich Relativbewegungcn zwischen
diesen beiden Bauteilen, die am unteren Ende des Triebwerksträgers
1 je nach Härte der körperschallisolierenden Elemente 6 vor allem beim Durchfahren der Resonanzdrehzahl
relativ groß werden können. Werden im Sinne einer guten Körperschallisolierung die Elemente
6 weich ausgeführt, so verhindert die Abstützung 26 zu große Ausschläge. Über eine nur angedeutete Einstcllvorrichtung
30 kann der Triebwerksträger von außen in die gewünschte Position gebracht weiden, bzw. ist eine
Vorspannung der elastischen Elemente der Abstützung 26 in einem gewissen Bereich möglich.
Die Fig. 3 und 4 zeigen die Lagerung des Triebwerkslrägers 1 am Kurbelgehäuse 7 bzw. die Anordnung
der Auflagerpunkte der gesamten Brennkraftmaschine /. B. für ilen Fahrzeugeinbau. Zur Festlegung
des Triebwerkstiügers I sind am Kurbelgehäuse 7 vier
kiirpersehallisolierende Hemente 6 vorgesehen, wobei
jeweils zwei ein.inder gegenüberliegen und in einer
Ebene angeordnet sind. Die beiden der Drehmonicntabsiutziing
dienenden seitlichen Elemente 6 sind an Trag
armen 18' etwa in der Längsmitte der Brennkraftmaschine angeordnet. Entsprechend einer möglichst kurzen
Kraftführung erfolgt nun auch die Lagerung der Brennkraftmaschine bzw. Drehmomentübertragung
über die elastischen Elemente 23 in der Längsmitte der Brennkraftmaschine. Der dritte für die Lagerung erforderliche
Auflagepunkt kann an dem mit der Brennkraftmaschine zusammengeflanschten Getriebe angeordnet
sein. An gegenüberliegenden Enden des Triebwerksträgers 1 sind weitere zwei Tragarme 18 in der durch die
Längsmittelachse gehenden Symmetrieebene 20 der Brennkraftmaschine vorgesehen, die ebenfalls in körperschallisolierenden
Elementen 6 ruhen.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Geräuschgedämmte Brennkraftmaschine, bei der der die Kurbelwellen-Hauptlager tragende
Triebwerksträger, der Zylinderkopf und an diesen angebaute Hilfsaggregate starr miteinander verbunden sind, wobei die unmittelbar körperschallerregten Teile, und zwar der Triebwerksträger samt Zylinderkopf und angebauten Hilfsaggregatcn, über eine oberhalb der Kurbelwellenachse am Triebwerksträger befestigte, körperschallisolierende Einrichtung mit dem, mit dem Schwungradgehäuse zusammengebauten Kurbelgehäuse verbunden sind, wobei
außer der körperschallisolierenden Einrichtung zwischen den unmittelbar körperschallerregien Teilen
und dem Kurbelgehäuse ein, den Triebwerksts äger
umfassendes, an diesem und am Kurbelgehäuse befestigtes Dichtelement vorgesehen ist, das den vom
Schmieröl freizuhaltenden Bereich der Brennkraftmaschine gegenüber dem ölbenetzten Innenraum
des Kurbelgehäuses öldicht abschließt, nach Patent 26 12 182, dadurch gekennzeichnet, daß
die körperschallisolierende Einrichtung aus vier zur Gänze außerhalb des ölbenetzten Raumes (13) des
Kurbelgehäuses (7) befindlichen und an diesem befestigten körperschallisolierenden Elementen (6) besteht und das somit von Stützkräften freie Dichtelement (9) hochelastisch ausgebildet ist und daß jeweils zwei sich auf den beiden nicht benachbarten
Seiten der Brennkraftmaschine gegenüberliegende körperschallisolierende Elemente (6) in einer zur
Längsachse der Brennkraftmaschine parallelen Ebene angeordnet sind, wobei die den Triebwerksträger
(1) an seinem schwungradseitigen und dem entgegengesetzten Ende stützenden körperschallisolierenden Elemente (6) in der durch die Längsmittelachse gehenden Symmetrieebene (20) der Brennkraftmaschine und die, der der Drehmomentübertragung des Triebwerksträgers dienenden, seitlichen
körperschallisolierenden Elemente (6) etwa in der Längsmitte der Brennkraftmaschine angeordnet
sind.
2. Brennkraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Triebwerksträger (1) über
an ihm befestigte Tragarme (18', 18") mit den körperschailisolierenden Elementen (6) in Verbindung
steht.
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