DE2849188C2 - Einrichtung zum automatischen Wechseln von Spannbacken des Spannfutters einer Werkzeugmaschine - Google Patents
Einrichtung zum automatischen Wechseln von Spannbacken des Spannfutters einer WerkzeugmaschineInfo
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Description
65
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum automatischen
Wechseln von Spannbacken des Spannfutters einer einen Bettschlitten und einen Planschlitten aufweisenden
Werkzeugmaschine, mit einem Spannbacken-Magazin, welches für die darin gespeicherten Spannbakken
Führungen aufweist, die mit den Spannbacken-Führungen des Futters fluchtend ausrichtbar sind, und mit
einer Übertragungsvorrichtung, die ein in Richtung der fluchtenden Führungen bewegbares Übertragungselement
aufweist.
Derartige Einrichtungen sind nach der DE-OS 26 24 775 bekannt
Bei der bekannten Einrichtung ist das Spannbacken-Magazin um die Futterachse mittels eines eigener. Antriebes
drehbar. Die Übertragungsvorrichtung weist ebenfalls einen separaten Antrieb auf, mittels welchem
das Übertragungselement verstellbar ist
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung der eingangs beschriebenen Art zu schaffen,
die sich durch einen geringeren Aufwand an Masciunenelementen
und/oder Antriebsmitteln auszeichnet
Die Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst daß das Übertragungselement von einem Mitnehmer-Bolzen
gebildet ist der in einem auf dem Planschlitten festgespannten Werkzeughalter eingesetzt ist und daß die
Spannbacken an ihrer Spannseite mit Ausnehmungen zum Eintauchen des Mitnehmer-Bolzens versehen sind.
Bei der erfindungsgemäßen Lösung wird der ohnehin vorhandene Planschlittün-Antrieb dazu benutzt, die
Spannbacken aus dem Magazin in das Futter zu schieben und umgekehrt Ein separater Antrieb für die Übertragungsvorrichtung
kann also entfallen. Dies ist zwar auch bei einer Einrichtung gemäß der älteren aber nicht
vorveröffentlichten DE-OS 28 05 828 der Fall; dort werden jedoch am Revolver entweder zwei Klemmleisten
mit je drei hintereinander angeordneten hydraulisch betätigbaren Klemmzangen für die Spannbacken vorgesehen
oder am Revolverkopf werden statt der Klemmleisten sechs Aufnahmestellen für die Spannbacken vorgesehen.
Die Ausnehmungen können als Bot/ungen ausgeführt
sein. Es ist aber auch möglich, daß die Ausnehmungen von quer zur Verschieberichtung der Spannbacken
verlaufenden Nuten gebildet werden.
Ausgehend von der letzten Möglichkeit kann eine spezielle Ausführungsform der erfindungsgemäßen Einrichtung,
bei der die Führungen in dem Magazin, wie bekannt, radial und senkrecht zur Futterachse verlaufen,
darin bestehen, daß das Magazin feststehend ist, und daß die Führungen in dem Magazin mit der Verschieberichtung
des Planschlittens einen so kleinen Winkel einschließen, daß der Mitnehmer-Bolzen innerhalb seines
für den Spannbacken-Wechsel notwendigen Verschiebebereiches noch in der Nute verbleibt
Bei dieser speziellen Ausführungsform ist es möglich, daß das Magazin an gegenüberliegenden Seiten des
Futters zwei Führungen aufweist, wobei der von diesen Führungen eingeschlossene Winkel von einer senkrecht
und radial zur Futterachse verlaufenden Parallelen halbiert wird.
Eine zweite spezielle Ausführungsform der erfindungsgemäßen Einrichtung, die, wie bekannt, mit einem
Trommelmagazin versehen ist, das um eine radial und senkrecht zur Futterachse verlaufenden Trommelachse
drehbar ist, kann darin bestehen, daß die Drehachse des Trommelmagazins parallel zur Verschieberichtung des
Planschlittens verläuft.
Eine zweckmäßige Weiterbildung kann ferner darin bestehen, daß in jeder Führung des Magazins mehrere
Spannbacken hintereinanderliegend speicherbar sind,
daß die Spannbacken in dem Magazin durch einen Federmechanismus in Richtung auf das Futter vorgespannt
sind, und daß jede Führung des Magazins an ihrem dem Magazin zugewandten Ende einen Rastmechanismus
aufweist, der ein durch den Federmechanismus verursachtes ungewolltes Auswerfen der Spannbacken
aus der Führung verhindert, aber ein Verschieben der Spannbacken durch das Übertragungselement
zuläßt ίο
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnungen beschrieben.
Es zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht auf eine Drehmaschine mit einem das Spannfutter ringförmig umgebenden Spann- is
backen-Magazin;
F i g. 2 einen Schnitt durch das Spannfutter und das Ringmagazin in F i g. 1 mit Darstellung der Übertragungsvorrichtung;
F i g. 3 eine Ansicht der wichtigsten Teile einer weiteren Ausführungsform der Erfindung mit Trommelmagazin;
F i g. 4 einen Schnitt IV-IV durch F i g. 3;
F i g. 5 eine Darstellung der wichtigsten Teile einer
dritten Ausführungsform der Erfindung mit Stangenmagazin;
F i g. 6 einen Schnitt VI-VI durch F i g. 5.
F i g. 1 zeigt eine Drehmaschine. Der Spindelkasten ist mit 1 bezeichnet Auf einem Schrägbett ist ein Bettschlitten
2 verschiebbar angeordnet, der einen senkrecht dazu verfahrbaren Planschlitten 3 trägt Der Antrieb
zum Verschieben des Planschlittens 3 in Richtung des Pfeiles ist mit 4 bezeichnet Auf dem Planschlitten
befindet sich ein Werkzeug-Revolver 5. An dem Werkzeug-Revolver 5 sind zwei Werkzeughalter 13 befestigt
Der eine Werkzeughalter 13 trägt einen Drehstahl 6. Der andere Werkzeughalter 13 trägt einen Mitnehmerbolzen
7.
Das mit 8 bezeichnete Drehfutter ist von einem Ringmagazin 9 umgeben. Das Ringmagazin enthält eine
Vielzahl von Speicherplätzen für Spannbacken 11. Die Spannbacken 11 sind in dem Ringmagazin 9 in Führungen
12 radial verschiebbar angeordnet Die Spannbakken-Führungen des Drehfutters 8 sind mit 10 bezeichnet.
Beim Verschieben des Planschlittens 3 bewegt sich der Mitnehmerbolzen 7 radial und senkrecht zur Futterachse.
Die Spannbacken 11 sind mit Löchern 16 versehen, in die der Mitnehmer-Bolzen 7 durch Verschiebung
des Bettschlittens 2 einfahrbar ist Durch anschließende Verschiebung des Planschlittens 3 kann dann der Spannbacken-Wechsel
zwischen dem Magazin 9 und dem Futter 11 erfolgen, wenn die entsprechenden Führungen 10
und 12 des Futters 8 und Magazins 9 fluchtend zueinander ausgerichtet sisid.
Das Magazin 9 ist um die Futterachse drehbar, hat jedoch keinen eigenen Antrieb. Es wird, wie noch in
Zusammenhang mit F i g. 2 beschrieben wird, durch den Antrieb des Futters 8 in die entsprechende Wechselposition
gedreht.
Wie man der F i g, 2 entnehmen kann, ist die Futterachse
17 mittels eines Lagers 18 in einem maschinenfesten Teil 22 gelagert. Der mit Führungen 10 versehene
Teil des Spannfutters 8 ist über einen Zwischenring 33 mit der Futterachse 17 fest verbunden.
Am Spindelkastcn 1 ist durch Gummipuffer 24 ein ringförmiges Haltetei! 27 befestigt. Auf diesem ist drehbar
mittels eines Drehtkugellagers 26 ein ringförmiges Teil 25 gelagert, welches fest mit dem Magazinnng 9
verbunden ist, der die Spannbacken-Führungen 12 enthält Dichtungen 28 und 29 sorgen dafür, daß das Drartkugellager
26 nicht verschmutzt
An der inneren rückseitigen Peripherie des Magazinringes 9 befindet sich ein Zahnkranz 31. dessen Zähne 35
nach rückwärts gerichtet sind.
An der rückwärtigen äußeren Peripherie des die Führungen 10 tragenden Futterkorpers befindet sich ebenfalls
ein Zahnkranz 32, dessen Zähne 36 ebenfalls nach rückwärts gerichtet sind. Am Spindelkasten i ist ein
Ringzylinderkörper 21 befestigt in dem ein Ringkolben 23 axial verschiebbar und drehbar gelagert ist Der Zylinderraum
kann über eine Leitung 38 mit Hydraulikflüssigkeit beaufschlagt werden. Der Ringkolben 23 ist
gleichzeitig als Zahnring ausgebildet, dessen Zähne 34 nach vorn gerichtet sind und bei Verschiebung des
Ringkolbens 23 nach rechts mit den Zähnen 35 und 36 der Zahnkränze 31, 32 in Eingriff treten können. Ein
Dichtungsring 30 sorgt dafür, daß die Zähne 34, 35,36
sauber bleiben. Auf der anderen Scv- sorgt eine Ringdichtung
37 dafür, daß an die Zähne 34, 35, 36 kein Schmutz gelangt Eine Feder 20 drückt den Ringkolben
23 von den Zahnkränzen 31,32 zurück, wenn der Zylinderraum
drucklos ist Wenn der Magazinring 9 in eine andere Wechselposition gefahren werden soll, so wird
der Druckleitung 38 Hydraulikflüssigkeit zugeführt Dadurch treten die Zähne 34,35,36 miteinander in Eingriff.
Nun wird das Futter langsam gedreht bis der Magazinring 9 die gewünschte Wechselposition erreicht hat.
Die Zähne 34, 35, 36 bleiben beim Wechseln in Eingriff. Sie haben nicht nur die Aufgabe, den Magazinring
9 mit dem Futter 8 zu drehen, sondern sie haben außerdem eine Positionierungsfunktion, d.h. sie sollen gewährleisten,
daß die Führungen 10 des Futters 8 und die Führungen 12 des Magazinringes 9 genau miteinander
fluchten.
Wenn zwischen dem Magazinring 9 und dem Futter 8 eine andere Wechselposition eingestellt werden soll, so
wird der Zylinderraum entleert, so daß sich der Ringzylinder 23 zurückbewegen kann. Die Zähne 34, 35, 36
kommen dann außer Eingriff. Durch Drehung des Futters 8 gegenüber dem Magazinring 9 können dann jeweils
andere Führungen 10 und 12 miteinander in Flucht gebracht werden. Zur genauen Ausrichtung werden
dann die Zähne 34,35,36 wieder in Eingriff gebracht.
Für das Wechseln ist es erforderlich, daß der Magazinrir.g
9 und das Futter 8 in eine Drehstellung gebracht werden, in der die Führungen 10 und 12, zwischen denen
die Verschiebung der betreffenden Spannbacke 11 erfolgen soll, genau parallel zur Verschieberichtung des
Planschlittens 3 ausgerichtet sind.
In F i g. 2 erkennt man noch, wie der Werkzeughalter '3, «Jer den Mitnehmerbolzen 7 trägt, an dem Werkzeug-Revolver
5 befestigt ist. Der Werkzeug-Revolver 5 ist mit einem Spannkolben 14 versehen, welcher in
eine hinterschnittene Nute 15 des Werkzeughalters 13 eingreift. Der Spannkolben 14 zieht den Werkzeughalter
13 dabei gegan den Werkzeug-Revolver 5.
Bei der in den F i g. 3 und 4 dargestellten Ausführungsform ist der Bettschlitten mit 102 und der Planschlitten
mit 103 bezeichnet. Der Antrieb für den Planschlitten 103 ist mit 104 bezeichnet. Auf dem Planschiit
ten 103 befindet sich ein Werkzeug-Revolver 105, der zwei Werkzeughalter 113 trägt. An dem einen Werkzeughalter
113 befindet sich ein Drehwerkzeug 106. Der andere Werkzeughalter 113 trägt einen gegen das
Spannfutter 108 gerichteten Mitnehmerbolzen 107.
Die Spannbacken 111 sind hier mit quer zur Verschieberichtung
"erlaufenden Nuten 116 versehen, in die der Mitnehmerbolzen 107 eingreifen kann. Statt der Nuten
könnten bei der Ausführungsform gemäß den Fig.3 und 4 auch Bohrungen vorgesehen werden (wie 16 in
Fig. 2).
Am Spindelkasten ist mittels Gummipuffer 124 eine Halteplatte 140 für ein Trommelmagazin 109 befestigt.
Das Trommelmagazin 109 ist mittels eines Drehantriebes 141 um die Trommelachse drehbar. Das Trommelmagazin
weist vier Führungen 112 für die Spannbacken 111 auf. In den Führungen 112 sind mehrere Spannbakken
111 hintereinander angeordnet.
Die Trommelachse verläuft senkrecht und radial zur Futterachse. Durch entsprechende Drehung des Trommelmagazins
kann jeweils eine Führung 112 in Flucht mit einer entsprechenden Führung 110 des Futters 108
gebracht werden. Für den Wechsel wird der Mitnehmerbolzen 107 durch Verschiebung des Bettschlittens
102 in die entsprechende Nute lib derjenigen Spannbacke
111 des Trommelmagazins 109 eingefahren, die dem Futter 108 am nächsten liegt. Dann wird durch
Verschiebung des Planschlittens 103 in Richtung auf das Futter 108 die Spannbacke 111 in die Führung HO des
Futters 108 eingeschoben.
Die Spannbacker. Ill in dem Trommelmagazin 109
werden durch Federn 143 in Richtung auf das Futter 108 vorgespannt. Auf der am weitesten von dem Futter 108
entfernt liegenden Spannbacke 111 liegt ein Andruckteil
142 auf, an dem sich die Feder 143 abstützt. Für jede Führung 112 ist ein separater Federmechanismus vorgesehen.
Auch bei der in den Fig. 3 und 4 gezeigten Ausführungsform
erfolgt die Positionierung mit einem Ringkolben 123. Der Ringkolben 123 ist als Zahnkranz ausgebildet,
dessen Zähne 134 nach vorn gerichtet sind. An der Halteplatte 140 ist ein weiterer Zahnkranz 131 maschiricmest
angeordnet, dessen Zähne 135 nach rückwärts gerichtet sind. An der rückwärtigen äußeren Peripherie
des Futters 108 ist ein weiterer Zahnkranz 132 befestigt, dessen Zähne 136 ebenfalls nach rückwärts
gerichtet sind. Durch Betätigung des Ringkolbens 123 treten die Zähne 134. 135, 136 miteinander in Eingriff
und fixieren das Futter 108 so. daß die ausgewählte Führung 110 genau mit der in Wechselstellung gebrachten
Führung 112 des Trommelmagazins 109 fluchtet.
In F i g. 5 ist auf dem Bettschlitten 202 der Planschlitten
203 mittels eines Antriebes 204 verschiebbar angeordnet. Der Planschlitten trägt einen Werkzeug-Revolver
205 mit zwei Werkzeughaltern 213. Jeder Werkzeughplter enthält einen Mitnehmer-Bolzen 207a, 2076.
Zu beiden Seiten ues Futters 208 ist ein zweiteiliges Stangenmagazin 209 angeordnet Jeder Teil des Stangenmagazins
209 weist zwei Führungen 212 auf, die einen spitzen Winkel miteinander bilden. Die Winkelhalbierende
dieses Winkels verläuft parallel zur Verschieberichtung des Planschlittens 203. Jede Führung 212
enthält mehrere hintereinander angeordnete Spannbakken 211 mit quer zur Verschieberichtung verlaufenden
Aufnahmenuten 216 für die Mitnehmerbolzen 207a, 2076. Jede Führung 212 ist mit einem Federmechanismus
versehen. Dieser besteht aus eine Feder 243, die sich auf einem Druckteil 242 abstützt. Die dem Futter
208 am nächsten liegende Spannbacke 211 ist in jeder Führung 212 durch einen Rastmechanismus festgeklemmt,
der verhindert, daß die Spannbacken 211 durch den Federmechanismus aus der Führung 212 herausgeschoben
werden. Der Rastmechanismus besteht aus einem Rastbolzen 244, der durch eine Feder 245 gegen die
betreffende Spannbacke 211 gedrückt wird. Die Spannbacken weisen dazu eine seitliche Rastausnehmung 246
auf.
Die Führung 210 des Futters 208, in die eingewechselt werden soll oder aus der eine Spannbacke 211 ausgewechselt
werden soll, muß durch Drehen des Futter«; 208 in Flucht mit der jeweiligen Führung 212 des Stangenmagazins
209 gebracht werden. Dann wird der betreffende Mitnehmerbolzen 207a, 2076 durch Verschieben
des Bettschlittens 202 in die Nute 216 der dem Futter 208 am nächsten liegenden Spannbacke eingefahren.
Im vorliegenden Fall ist dies der Mitnehmerbolzen 207a. Dieser ist der linken Führung 212 zugeordnet.
Der Mitnehmerbolzen 2076 ist der rechten Führung 212 zugeordnet. Da die beiden Führungen 212 nicht parallel
zur Verschiebrichtung des Planschlittens 203 verlaufen, verschiebt sich der Mitnehmerbolzen 207a. 2076 beim
Verschieben des Planschlittens 203 in der betreffenden Nute 216 des Spannfutters 2i i.
Aus Fig.6 kann man entnehmen, daß das Stangenmagazin
209 an der Maschine mitteis Gummipuffern 224 befestigt ist. Der Positionsmechanismus ist hier ähnlich
wie bei der Ausführungsform in den Fig.3 und 4. An der rückwärtigen Peripherie des Spannfutters 208 ist
ein Zahnkranz 232 befestigt, dessen Zähne 236 nachrückwärts
zeigen. Am Stangenmagazin 209 ist ein weiterer Zahnkranz 231 befestigt, dessen Zähne 235 ebenfalls
nach rückwärts zeigen. In einem maschinenfesten ringförmigen
Zylinderteil ist ein Ringzylinder 223 parallel zur Futterachse verschiebbar angeordnet Der Ringzylinder
223 ist als Zahnring ausgebildet, dessen Zähne 234 nach vorn zeigen. Wenn der Zylinderraum mit Druckflüssigkeit
beaufschlagt wird, so greifen die Zähne 234 in die Zähne 235 und 236, wodurch eine Positionierung
erfolgt. Eine Feder 239 sorgt dafür, daß der Ringzylinder 223 wieder zurückgedrückt wird, wenn der Zylinderraürn
druckcnilastei wird. Ein Dichtungsring 230 verhindert,
daß die Zähne 234,235,236 verschmutzen können.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Einrichtung zum automatischen Wechseln von Spannbacken des Spannfutters einer einen Bettschlitten
und einen Planschlitten aufweisenden Werkzeugmaschine, mit einem Spannbacken-Magazin,
welches für die darin gespeicherten Spannbakken Führungen aufweist, die mit den Spannbacken-Führungen
des Futters fluchtend ausrichtbar sind, und mit einer Übertragungsvorrichtung, die ein in
Richtung der fluchtenden Führungen bewegbares Übertragungselement aufweist, dadurch gekennzeichnet,
daß das Übertragungselement von einem Mitnehmer-Bolzen (7, 107, 207a, 2076) is
gebildet ist der in einem auf dem Planschlitten (3, 103) festspannbaren Werkzeughalter (3, 113, 213)
eingesetzt ist, und daß die Spannbacken (11,111,212)
an ihrer Spannseite mit Ausnehmungen (16,116,216)
zum Eintauchen des Mitnehmer-Bolzens (7, 107, 207a, 2076) vergehen sind.
2. Einrichtung· nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ausnehmungen (116,216) quer zur
Verschiebencniung der Spannbacken (111,212) verlaufende
Nuten aufweisen (F i g. 3,4 und 5,6).
3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 oder 2, bei der die Führungen in dem Magazin radial und senkrecht
zur Futterachse verlaufen, dadurch gekennzeichnet, daß das Magazin (209) feststehend ist, und
daß die Führungen (212) in dem Magazin (209) mit der Verschieberichtung des Planschlittens (203) einen
so kleinen Winkel einschließen, daß der Mitnehmer-Bolzen (20/a, 207b) innerhalb seines für den
Spannbacken-Wechsel nocwendifc-'n Verschiebebereiches
noch in der Nute (116) verbleibt (F i g. 5,6).
4. Einrichtung nach Anspruch 3, c adurch gekennzeichnet,
daß das Magazin (209) an gegenüberliegenden Seiten des Futters (208) zwei Führungen
(212) aufweist, wobei der von diesen Führungen (212) eingeschlossene Winkel von einer senkrecht
und radial zur Futterachse verlaufenden Parallelen halbiert wird (F i g. 5,6).
5. Einrichtung nach Anspruch 2 oder 3, mit einem Trommelmagazin, das um eine radial und senkrecht
zur Futterachse verlaufende Trommelachse drehbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse des
Trommelmagazins (109) prallel zur Verschieberichtung des Planschlittens(103) verläuft (F i g. 3,4).
6. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in jeder
Führung (112,212) des Magazins (109, 209) mehrere
Spannbacken (111) hintereinanderliegend speicherbar sind, daß die Spannbacken (111) in dem Magazin
durch einen Federmechanismus (142, 143; 242, 243) in Richtung auf das Futter vorgespannt sind, und daß
jede Führung (112, 212) des Magazins (109, 209) an ihrem dem Magazin zugewandten Ende einen Rastmechanismus
(244, 245, 246) aufweist, der ein durch den Federmechanismus verursachtes ungewolltes
Auswerfen der Spannbacken (111) aus der Führung (112, 212) verhindert, aber ein Verschieben der
Spannbacken (111.211) durch das Übertragungselement
zuläßt (F i g. 3,4 und 5,6).
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