DE2848817A1 - Foerdereinrichtung zum foerdern von stabfoermigen gegenstaenden - Google Patents
Foerdereinrichtung zum foerdern von stabfoermigen gegenstaendenInfo
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Description
Fördereinrichtung zum Fördern van stabförmigen Gegenständen
Die Erfindung betrifft eine Fördereinrichtung zum Fördern von stabförmigen Gegenständen und befaßt sich insbesondere mit
einer Einrichtung zum Fördern solcher Gegenstände in einer gekrümmten Bewegungsbahn. Die Erfindung ist besonders vorteilhaft
verwendbar in der Tabakindustrie, wo es häufig erforderlich ist, einen Stapel von Zigaretten oder Filterstäben zwischen verschiedenen
Verarbeitungsmaschinen zu bewegen.
Wenn ein Stapel von parallelen stabförmigen Gegenständen in einer Bahn mit einem gekrümmten Abschnitt bewegt wird, derart, daß die
Gegenstände um eine quer verlaufende Achse gedreht werden, bewegen sich die äußeren Enden der Gegenstände auf dem gekrümmten
Abschnitt auseinander, wodurch die Stapelformation gelockert
wird, so daß die Höhe des Stapels auf der Außenseite der Kurve kleiner wird. Am Ende des gekrümmten Abschnittes sollte der
Stapel wieder seine normale Form mit einer relativ ebenen Oberseite annehmen; dies erfolgt jedoch nicht immer - wsgen der
Reibung zwischen den Gegenständen - in zufriedenstellender Weise, und als Folge kann sich ein unerwünschter Druck im
Stapel aufbauen. Wenn die Gegenstände Filterzigaretten sind, ist es normalerweise nicht möglich, die Filterenden auf der
Innenseite einer Kurve zu haben, da die natürliche
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"Filterenden-Anhäufung" die Neigung der Oberfläche des Stapels in der Kurve auf einen unzulässig hohen Wert vergrößert.
Zur Lösung dieser Schwierigkeiten ist eine Fördereinrichtung
zum Fördern von, ..stabf örmigen Gegenstände^ mit einer Einrichtung
zur Aufnahme eines Stromes eines Stapels von sich queraxial bewegenden Gegenständen und einem Förderer, der den
Stapel in einer gekrümmten Bewegungsbahn um eine im wesentlichen senkrecht zu der Bewegungsrichtung verlaufende Achse
fördert, erfindungsgemäß gekennzeichnet durch eine Führungseinrichtung zum Anheben des Stapels auf der Außenseite der Kurve
relativ zur Innenseite der Kurve.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist dadurch
gekennzeichnet, daß der Förderer so ausgebildet ist, daß er die Enden der Gegenstände auf der Außenseite der Kurve mit
Biner höheren Geschwindigkeit als die Enden der Gegenstände auf der Innenseite der Kurve bewegt.
Eine Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Führungseinrichtung den Förderer auf unterschiedlichen
Niveaus relativ zu der besagten Achse auf der Außenseite und Innenseite der gekrümmten Bewegungsbahn abstützt. Die Fördereinrichtung
kann so ausgebildet sein, daß sie den Stapel im Anschluß an die Kurve in einer im wesentlichen geradlinigen
Bahn weiterfördert, und zwar ohne Geschwindigkeits- oder
Niveaudifferenz zwischen den "äußeren" und "inneren" Teilen
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des Stapels. Vorzugsweise sind Mittel vorgesehen, die den
Stapel auf der Außenseite der Kurve allmählich anheben und absenken·
Der Förderer kann aus zwei getrennten Endlosbändern bestehen, die den Stapel an bezüglich den Längsrichtungen der Gegenstände
auf Abstand zueinander liegenden Stellen erfassen· Das Band auf der Außenseite der Kurve kann sich schneller
bewegen als das auf der Innenseite, und es kann zu einem höheren Niveau geführt werden. Bei einem bevorzugten Ausführungsbeipiel
besteht der Förderer jedoch aus einem Endlosförderer mit Leisten oder Latten, die in Querebenen relativ
zueinander bewegbar sind, d.h. so, daß sie in ihrer eigenen Ebene ader senkrecht zu dieser Ebene einen Winkelabstand
zueinander erhalten können. Somit können die Latten freikragend abgestützt werden, so daß sie nahe entsprechender
Enden mit einem treibenden Endlosband verbunden sind und diese Enden sich auf der Innenseite der Kurve befinden, auf der sie
sich bewegen. Die äußeren Enden der Latten können sich dann schneller bewegen, während sie einen Winkelabstand zueinander
erhalten, und sie können durch eine stationäre Führung auf ein höheres Niveau bewegt werden.
Die derzeit bevorzugte Ausführungsform, bei der die Fördergeschwindigkeit
eines Stapels nach freier Wahl so eingestellt wird, daß sich der richtige Geschwindigkeitsunterschied für
eine gekrümmte Bewegungsbahn ergibt, erlaubt die Bewältigung
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von sehr engsn Kurven. Beispielsweise könnte der innere und
der äußere Radius einer Kurve eine Länge bzw. zwei Längen eines Gegenstandes betragen. Dies hätte zur Folge, daß sowohl
die Geschwindigkeit wie auch der Abstand der äußeren Enden der Gegenstände zweimal so groß wie die der inneren Enden sind,
so daß die äußeren Enden zwischeneinander fallen, wodurch sich
eine Art Honigwabsnfarmation ergibt. In diesem Fall (und ganz
allgemein wenn die Außenseite des Stapels um den entsprechenden Betrag angehoben wird) kann die Oberseite des Stapels im
wesentlichen eben (vorzugsweise horizontal) bleiben.
Eine Änderung der Stapelformation, wie sie beim Eintritt und Austritt aus einer gekrümmten Bewegungsbahn erfolgen sollte,
erfordert Energie. Sie kann durch Schwerkraft allein geliefert werden; wenn jedoch die Reibung zwischen den Gegenständen groß
ist, kann es zweckmäßiger sein, eine Druckrolle, ein Druckband oder eine ähnliche Fläche für die Oberseite des Stapels vorzusehen.
Dieses Element kann vor und/oder hinter und/oder über der gesamten Länge der gekrümmten Bewegungsbahn vorgesehen
werden*
Der Förderer kann mit Mitteln versehen werden, die eine zusätzliche
Vortriebskraft auf den Stapel übertragen, beispielsweise mit Vorsprüngen, wie sie in der GB-PS 1 453 191 gezeigt
sind, oder mit halbzylindrischen Rippen, die eine zwangsläufige Staplebewegung verursachen. Die oben erwähnten Druckmittel
können in dieser Hinsicht ebenfalls von Nutzen sein.
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Die vorliegende Erfindung kann mit Vorteil beim "Wenden" von Filterzigaretten verwandet werden· Beim herkömmlichen
Herstellen von Filterzigaretten wird ein Doppellängen-Filterabschnitt
mit zwei axial zueinander ausgerichteten Tabaklängen verbunden und das entstehende Gebilde in der Mitte
durchgeschnitten wodurch zwei einzelne Filterzigaretten entstehen· Das Zusammensetzen der Doppellängengebilde und
das anschließende Unterteilen in einzelne Filterzigaretten werden normalerweise durchgeführt, während sich die Gegenstände
queraxial bewegen. Daher liefert eine typische Filteransetzmaschine zwei getrennte Reihen von Filterzigaretten,
deren Filterenden einander zugewandt sind. Bevor die beiden Reihen für die weitere Handhabung der Zigaretten vereinigt
werden können, sollten die Zigaretten der einen Reihe gewendet werden, so daß ihre Filterenden in dieselbe Richtung
zeigen wie die der anderen Reihe; dieser Vorgang wird "Zigarettenwenden" genannt.
Bei einer Anwendung der vorliegenden Erfindung auf das Zigarettenwenden
werden die beiden Reihen der Filterzigaretten zunächst getrennt zu sich queraxial bewegenden Stapeln geformt,
und dann wird ein Stapel mit Mittel der erfindungsgemäßen Fördereinrichtung durch eine 18QQ-Kurve bewegt. Dieser Stapel
wird anschließend ao weiter gefördert, daß er sich mit dem anderen Stapel vereinigt; die Zigaretten des ersten Stapels
sind hierbei so gedreht worden, daß sich ihre Filterenden
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auf derselben Seite wie die des anderen Stapels befinden. Diese Anordnung hat den Vorteil, daß ein funktionell besonders
vorteilhafter und kompakter Aufbau eines Zigarettenwenders möglich ist.
Eine weitere Anwendungsmöglichkeit der vorliegenden Erfindung
beim Zigarettenwenden ist in den Ansprüche 14 und 15 näher gekennzeichnet■
Bei einer bevorzugten Ausführungsform zum Zigarettenwenden werden Zigaretten des ersten Stroms durch eine vertikale
18Q -Kurve bewegt, so daß ihre Bewegungsrichtung umgekehrt wird, und zwar entweder vor oder nach Durchlaufen einer im
wesentlichen horizontalen 1BO -Kurve der Fördereinrichtung. Der erste Strom kann daher zu einer Stelle bewegt werden,
die zu dem zweiten Stapel vertikal ausgerichtet ist, sich jedoch auf einem unterschiedlichen Niveau befindet. Auf diese
Weise kann die Bewegungsbahn des zweiten Stroms geradlinig sein. Während die Bewegung des ersten Stroms durch eine horizontale
Kurve ein Wenden der Zigaretten erlaubt, so daß ihre Filterenden in die gleiche Richtung wie die des zweiten
Stromes zeigen, hat die Verwendung eines horizontalen Förderers zu diesem Zweck die Folge, daß sich die Zigaretten
der beiden Ströme in entgegengesetzten Richtungen bewegen. Ea ist manchmal vorteilhaft, die Ströme zu vereinigen, während
sie sich im wesentlichen in derselben Richtung bewegen, und somit ist eine Bewegungsumkehr zweckmäßig: dies könnte in
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der Bewegungsbahn des zweiten Stromes statt der des ersten
Stromes vorgesehen werden. Statt dessen könnten die Ströme aus im wesentlichen entgegengesetzten Richtungen auf unterschiedlichen
Niveaus oder an einer T-Verbindungsstelle vereinigt werden.
Anhand der Zeichnungen werden Ausführungsbeispiele der Erfindung näher erläutert. Es zeigt:
Figur 1 eine perspektivische Darstellung einer Fördereinrichtung für einen Stapel von Filterzigaretten;
Figur 2 einen Querschnitt durch die Fördereinrichtung der Figur 1;
Figur 3 eine Draufsicht auf die Fördereinrichtung der Figur 1;
Figur 4 eine Draufsicht auf eine weitere Fördereinrichtung zum Fördern von Stapeln von Filterzigaretten;
Figur 5 eine Seitenansicht der Fördereinrichtung der
Figur 4;
Figur 6 einen Querschnitt entlang der Länis VI-VI in
Figur 4.
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Es wird zunächst auf die Figuren 1 bis 3 bezug genommen. Ein Strom 2, bestehend eus einem im wesentlichen kontinuierlichen
Stapel von Filterzigaretten, wird in einer Richtung quer zu den Zigarettenachsen von einem ersten Endlosband-Förderer
4 gefördert. Der Strom 2 wird mittels eines weiteren Förderers 8 auf einen swsiten Endlosband-Förderer 6 übertragen,
dessen Förderrichtung mit der des Förderers 4 einen Winkel von 90 einschließt. Die Förderer 4, 6 und θ können Teil einer
Förderanlage bilden, die eine oder mehrere ZigarettenherStellungsmaschinen und eine oder mehrere Zigarettenpackmaschinen miteinander
verbindet.
Der Förderer 8 weist mehrere Latten 10 auf, die nahe entsprechender
Enden an einem Endlosband 12 befestigt sind. Das Endlosband 12 läuft um eine erste Rolle 14 nahe am Ende des ersten
Förderers 4 und außerdem um eine zweite Rolle 16 nahe am Ende des zweiten Förderers 6. Die Rollen 14 und 16 sind in einen
Winkel von 90 miteinander einschließenden Ebenen angeordnet,
und der Förderer θ wird in einer gekrümmten Bahn zwischen den Rollen dadurch geführt, daß die Enden der Latten 10 nächst
dem Endlosband 12 in oberen und unteren Kanälen 18 bzw. 20 erfaßt werden. Der obere Kanal 18 ist am Umfang einer oberen
kreisförmigen Scheibe 22 gebildet, die um eine vertikale Achse 24 drehbar ist. In der gleichen Weise ist der untere
Kanal 20 am Umfang einer unteren kreisförmigen Scheibe 26 gebildet, die ebenfalls um die Achse 24 drehbar ist. Ein
kegelstumpfförmiger Körper 28 ist mit der Oberseite der
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oberen Scheibe 22 verbunden.
Die Rolle 14 ist auf einer Spindel 30 angebracht, die sine weitere Rolle für ein treibendes Band 32 sowie einen Zylinder
zum Abstützen der freien Enden der Latten 10 im Bereich der Spindel 30 trägt. Die Rolle 16 verläuft koaxial zu einem Zylinder
36 zum Abstützen der freien Enden der Latten 10. Zwischen den Zylindern 34 und 36 werden die Lagen der freien Enden der Latten
10 durch Führungsflachen 38 bzw. 40 festgelegt, die von den
oberen Kanten gekrümmter Platten 42 und 44 gebildet werden. Die Führungsfläche 40 verläuft im wesentlichen horizontal und
ist so angeordnet und ausgebildet, daß die Latten 10 auf dem oberen Trum ihrer Bewegungsbahn horizontal bleiben. Die Führungsfläche
38 ist aufwärts gekrümmt, so daß die Latten 10, die im Bereich des Zylinders 24 horizontal verlaufen, immsr
mehr geneigt werden, während ihre freien Enden von der Führungsfläche 3ß bei der Bewegung weg vom Zylinder 34 angehoben werden..
Das von der Führungsfläche 38 verursachte Anheben und somit die Neigung der Latten 10 erreicht ein Maximum, wenn die Stelle
des kleinsten Radius der gekrümmten Bewegungsbahn des Förderers 8 erreicht ist, wonach die freien Enden immer mehr abgesenkt
werden, so daß die Latten angrenzend am Zylinder 36 wieder horizontal werden. Das Band 12 kann sich verwinden, damit
die Latten 10 ihre Lage maximaler Neigung erreichen können. Im allgemeinen sollte das Ausmaß, um das die Latten von der
Führungsfläche 38 angehoben werden, mit der Krümmung der Bewegungsbahn des Stapels veränderlich sein.
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Der Zigarettenstrom 2 wird vom Förderer 4 über den Förderer
auf parallelen angrenzenden Latten 10 empfangen. Die gekrümmte Bewegungsbahn des Förderers 8, die durch die Kanäle
18, 20 festgelegt wird, resultiert in einer unterschiedlichen Geschwindigkeit entlang der Latten, wobei die äuBeren freien
Enden sich rascher bewegen als die Enden benachbart zum Band Dieser Geschwindigkeitsunterschied wird auf den Strom 2 auf den
Latten 10 übetragen, so daß die äußeren Enden der Zigaretten größere Abstände zueinander als die inneren Enden erhalten
und die Höhe des Stroms somit die Tendenz hat, auf der Außenseite der Kurve kleiner zu werden. Dies wird durch die Neigung
der Latten 10 so ausgeglichen, daß die Oberseite des Stroms im wesentlichen eben bleibt. Die inneren Enden der Zigaretten
werden an der drehbaren Oberfläche des kegelstumpfförmigen Körpers 28 abgestützt. Am Ende der Kurve des Förderers 8
verringern sich der Geschwindigkeitsunterschied und die Neigung der Latten auf null, so daß der Strom für den Übergang
auf den Förderer 6 seine normale Stapelformation wieder annimmt.
Um sicherzustellen, daß der Geschwindigkeitsunterschied auf den Strom 2 in der richtigen Weise übertragen wird, kann ein
Teil der Oberfläche oder die gesamte Oberfläche einiger oder aller Latten 10 mit Vorsprüngen (wie z.B. in der GB-PS 1 453
gezeigt) oder mit halbzylindrischen Rippen versehen werden. Die Oberseite einer Latte könnte halbzylindrisch ausgebildet
sein. Statt dessen oder zusätzlich könnte eine obere Druck-
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rolle, ein Band ader eins andere Fläche im Übergangsbereich
zwischen den Förderern 4 und 8 vorgesehen werden, um einen Druck auf die Oberseite des Stroms 2 auszuüben. In der gleichen
Weise könnten derartige Mittel im Übergangsbereich zwischen dem Förderer 8 und dem Förderer 6 vorgesehen werden, um eine
Rückkehr zur normalen Stapelfarmation sicherzustellen. Druckmittel
sind in schematischer Weise bei 46 und 48 in Figur 3 angedeutet.
Irgendeine Form einer Steuerung für das Oberflächenniveau des Stroms für die gesamte Bewegungsbahn auf dem Förderer θ könnte
wünschenswert sein. Zu diesem Zweck könnte der kegelstumpfförmige Körper 2B eine obere Scheibe (angedeutet bei 50 in
Figur 2) tragen.
Die Figuren 4,5 und 6 zeigen eine Fördereinrichtung, die stromabwärts
einer Filteransetzmaschine angeordnet ist. Die Filteransetzmaschine nimmt Tabaklängen von einer Zigarettenherstellungsmaschine
auf und bildet Anordnungen von zwei axial auf Abstand zueinander liegenden Tabaklängen, die durch einen
Doppellängen-Filterabschnitt voneinander getrennt sind» Diese
Anordnungen werden in der Maschine vereinigt, in ihrer Mitte durchgeschnitten und auseinander gerückt, um zwei Reihen von
sich queraxial bewegenden einzelnen Filterzigaretten zu erzeugen. Diese Reihen werden durch Verringern der Fördergeschwindigkeit
in Ströme von im wesentlichen kontinuierlichen Stapeln umgewandelt. Beispielsweise können Zigaretten einer
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fteihe getrennt von einer Trommel der Filteransetzmaschine
abgestreift und an ein Förderband abgegeben werden. Die Bildung eines kontinuierlichen Stapels auf jedem der Förderbänder
kann durch einsn Fühler gesteuert werden, der die Bandgeschwindigkeit entsprechend der Höhe des gebildet
werdenden Stapels verstellt.
Die Figuren 4 und 5 zeigen Ströme 100, 102, die auf diese
Weise gebildet wurden. Wie in Figur 5 gezeigt, befindet sich der Strom 102 auf einem höheren Niveau als der Strom 100;
die Ströme können auf unterschiedlichem Niveau gebildet worden sein oder erst in der Folge relativ zueinander bewegt worden
sein. Der Zweck dieses Niveauunterschieds wird später verständlich.
Der Strom 100 wird von einem unteren Bandförderer 104 gefördert. Der Strom 102 wird von einem oberen Bandförderer 106 gefördert,
der den Strom an einen Lattenförderer 10Θ abgibt. Der Strom 102 wird horizontal um 180 auf dsm Lattenförderer 10B
gedreht und außerdem seitlich versetzt, so daß sich die Zigaretten oberhalb und ausgerichtet zu den Zigaretten im Strom
auf dem Förderer 104 befinden. Außerdem befinden sich die Filterenden der Zigaretten als Folge der horizontalen Drehung
auf dem Lattenförderer 108 in beiden Strömen auf derselben
Seite. Nach dem Durchgang auf dem Lattenförderer 108 wird der Strom 102 mittels einer gekrümmten Führungsplatte 110
auf die Oberseite des Stroms 102 auf dem Förderer.104 bewegt,
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so daß der Förderer 104 anschließend einen vereinigten Strom doppelter Höhe fördert.
Der Lattenförderer 108 weist Latten 1Ί2 auf, die an einer Kette
114 freikragend angebracht sind. Die Kette 114 läuft um ein oberes Kettenrad 116 und ein unteres Kettenrad 118, die um
eine gemeinsame vertikale Achse drehbar sind, sowie um Kettenräder 120, 122, die um eine gemeinsame horizontale Achse
drehbar sind. Das untere Kettenrad 118 wird von einem Motor 124 angetrieben, während das obere Kettenrad 116 frei drehbar
ist. Gekrümmte Führungen 126 steuern die Bewegungsbahn der Kette 114 zwischen den Kettenrädern 116, 118 und den Kettenrädern
120, 122.
Die freien Enden der Latten 112 werden in den Bereichen der Kettenräder 120 und 122 mittels koaxialer Zylinder 128 bzw.
130 abgestützt. Die freien Enden der Latten 112, die mit dem Teil der Kette 114 am oberen Kettenrad 116 verbunden sind,
werden von einer Führungsstange 132 abgestützt, die mit einem erhöhten Zwischenabschnitt entsprechend der gekrümmten Bahn
der Kette um das Kettenrad versehen ist. Eine weitere Führungsstange 134, die keinen erhöhten Abschnitt besitzt, stützt die
Enden der Latten 112 ab, die mit dem Teil der Kette 114 am
unteren Kettenrad 118 verbunden sind. Die Führungsstangen 132, 134 werden von gegenüberliegenden Bügeln 136 abgestützt.
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Ein Ausrichten des Stroms 102 bei seiner Bewegung zu und von dem Lattenförderer 108 wird durch Führungsrallen 138, 140
unterstützt, die von dem Motor 124 über eine Rolle 142 und ein Band 144 angetrieben werden. Die Innenseite des auf dem
Lattenförderer 108 befindlichen Stroms wird von einer Trommel abgestützt, die mit dem oberen Kettenrad 116 drehbar ist.
Die Bewegung des Stroms 102 auf dem Lattenförderer 10Θ ist analog
der des Stroms 2 bei der Fördereinrichtung der Figuren 1 bis 3.
Die Fördereinrichtung der Figuren 4 bis 6 könnte so abgewandelt werden, daß der Lattenförderer dem der Figuren 1 bis 3 entspricht.
Statt mittels freikragender Latten könnte ein Strom von stabförmigen
Gegenständen auf einer gekrümmten Bahn mittels zweier Bänder abgestützt werden, wobei das äußere Band sich auf einem
höheren Niveau befindet und schneller als das innere Band angetrieben wird. Statt dessen könnten die inneren Enden der Gegenstände
von einem Flansch auf der zentralen Trommel abgestützt werden, während die äußeren Enden allein von einem getriebenen
erhöhten Band abgestützt werden. Bänder und Führungsmittel ähnlich
denen, die bei der Einrichtung der DE-OS 24 19 375 eingesetzt werden, könnten verwendet werden.
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Claims (1)
- Molins Limited
2, Evelyn Street
Deptford, London SE8 5DH
EnglandD - 152 8. November 197ΘPatentansprüche1.. Fördereinrichtung zum Fördern von stabförmigen Gegenständen, mit einer Einrichtung zur Aufnahme eines Stromes eines Stapels von sich queraxial bewegenden Gegenständen und einem Förderer, der den Stapel in einer gekrümmten Bewegungsbahn um eine im wesentlichen senkrecht zu der Bewegungsrichtung verlaufende Achse förderts gekennzeichnet durch eine Führungseinrichtung (38j 132) zum Anheben des Stapels (2; 102) auf der Außenseite der Kurve relativ zur Innenseite der Kurve.2. Fördereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Förderer (8; 108) so ausgebildet ist, daß er die Enden der Gegenstände auf der Außenseite der Kurve mit einer höheren Geschwindigkeit als die Enden der Gegenstände auf der Innenseite der Kurve bewegt.3, Fördereinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungseinrichtung (38; 132) den Förderer (8; 108) auf unterschiedlichen Niveaus relativ zu der besagten Achse auf der Außenseite und Innenseite der gekrümmten Bewegungsbahn abstützt./2909821/0542ORIGINAL. INSPECTED4. Fördereinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der eine Einrichtung zum Abgeben eines Stromes von der gekrümmten Bewegungsbahn vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungseinrichtung (38; 132) den Stapel (2; 102) beim Übergang von der Aufnahmeeinrichtung (4; 106) auf der Außenseite der gekrümmten Bewegungsbahn anhebt und beim Übergang zur Abgabeeinrichtung (ö; 130) auf der Außenseite der gekrümmten Bewegungsbahn absenkt.5. Fördereinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Förderer (θ; 108) aus einem Endlosförderer (12; 114) mit Leisten oder Latten (10; 112) besteht, die in Querebenen relativ zueinander bewegbar sind.6. Fördereinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Leisten bzw. Latten (10; 112) an dem Endlosförderer (12; 114) nahe ihrer inneren Enden befestigt sind, während die äußeren Enden der Leisten bzw. Latten (10; 112) von der Führungseinrichtung (38; 132) abgestützt sind.7. Fördereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Förderer (8; 108) aus zwei Endlosförderern besteht, die den Stapel an relativ zur Längsachse der Gegenstände auf Abstand zueinander gehaltenen Stellen erfassen.909821/0542B. Fördereinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Fläche (46, 48, 50] zur Steuerung des oberen Teils des Stapels (2) über zumindest einen Teil der gekrümmten Bewegungsbahn.9. Fördereinrichtung nach Anspruch B, dadurch gekennzeichnet, daß die Fläche (46, 48) so angeordnet und ausgebildet ist, daß der Stapel (2) zwischen der Fläche (46, 49) und dem
Förderer (θ) zusammengedrückt wird.10. Fördereinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Förderer (8; 108) mit Vorsprüngen oder anderen Mitteln versehen ist, die an den
Gegenständen des Stapels (2; 102) zur formschlüssigen
Mitnahme des Stapels angreifen.11. Fördereinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Förderer (8; 108) eine Fläche (28; 146) bewegbar ist, die die Innenseite des Stapels auf der gekrümmten Bewegungsbahn abstützt.12. Fördereinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die gekrümmte Bewegungsbahn einen Radius von ungefähr der Längenabmessung eines Gegenstandes besitzt.90982113. Fördereinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die besagte Achse im wesentlichen vertikal verläuft und die Führungseinrichtung (385 132] die Oberseite des Stapels (2; 102) auf der gekrümmten Bewegungsbahn im wesentlichen horizontal hält.14. Fördereinrichtung zum Fördern von stabförmigen Gegenständen, insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, mit Förderern zum Fördern eines ersten und eines zweiten Stromes eines Stapel stabförmiger Gegenstände in parallelen Richtungen quer zur Längsrichtung der Gegenstände, wobei die Gegenstände des einen Stroms mit ihren einen Enden auf der einen Seite des Stromes relativ zu dessen Bewegungsrichtung liegen und die Gegenstände des anderen Stromes mit ihren entsprechenden Enden auf der anderen Seite des Stromes relativ zur Bewegungsrichtung liegen, und einem Ubertragungsforderer, der Gegenstände eines Stromes zu einer Stelle fördert, an der sie mit den Gegenständen des anderen Stromes zu einem kombinierten Strom vereinigt werden, in dem die entsprechenden Enden der Gegenstände sämtlich auf derselben Seite des Stromes liegen9 dadurch gekennzeichnet, daß der Übertragungsförderer (108) mit Mittel (112, 114) zum Fördern eines Stromes (102) aus einem Stapel von Gegenständen versehen ist, die sich in sinsr Richtung quer zu ihrer Länge in einer gekrümmten Bevvegungsbahn um eine im wesentlichen senkrecht zur Bewegungsrichtung varlaufenden Achse bewegen./5909321/054 215» Fördereinrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet! daß sich die Bswegungsbahn mindestens um 1BO um die besagte Achse erstreckt«.16. Fördersinrichtung nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß sich der erste Strom (102} auf einem anderen Niveau als der zweite Strom (1Q0) befindet und der vereinigte Strom (104) sich auf dem Niveau das zweiten Stromes (100) befindet.17. Fördereinrichtung nach sinsm der Ansprüche 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet» daB der erste Strom (102) vom Übertragungsförderer (108) gefördert und zur Bildung des kombinierten Stromes (104} auf die Oberseite des zweiten Stromes (100) abgegeben wird.18. Fördereinrichtung nach einem der Ansprüche 14 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Übertragungsförderer (ΐθθ) als Fördereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13 ausgebildet ist.909821/0542
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| Country | Link |
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Also Published As
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|---|---|
| IT1160076B (it) | 1987-03-04 |
| DE2848817C2 (de) | 1986-08-14 |
| US4241822A (en) | 1980-12-30 |
| IT7829780A0 (it) | 1978-11-15 |
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